KwaZulu-Natal - ein Urlaub mit Höhen und Tiefen

Reisebericht 154 Antworten · 29,1k Aufrufe · gestartet 01. Feb. 2017 von Fortuna77
Themenstarter839 Beiträge · seit 201408. Feb. 2017 · #41
14.12.2016 - Das Glück der Erde...

Bevor ich weiterschreibe, wie unser 6. Urlaubstag verlaufen ist, muss erstmal von den nächtlichen Erlebnissen berichten... 😗

An unserem Ankunftstag im Yellowwood Cottage hatten Elsa und Derryl uns in Empfang genommen und gesagt, dass wir uns ohne Probleme frei in Himeville bewegen könnten. "It's safe..." Und ja, dieser verschlafene Ort machte wirklich keinen gefährlichen Eindruck und wir fühlten uns sicher. 🙂

In der zweiten Nacht wurden erst Markus und ich jedoch von einem kratzenden Geräusch wach. 😮 Da es wieder aufhörte, schliefen wir jeweils wieder ein. Um halb zwei hörten wir es dann wieder und ich saß senkrecht im Bett: es hörte sich an, als ob jemand mit Fingernägeln über das Fensterglas kratzte?! 😕 Die Fenster unseres Zimmers waren mit einem kleinen Gitter gesichert, aber gegen Einbrecher würde das wohl nicht viel nutzen... 😣

Ratlos schauten wir uns an und wagten kaum zu sprechen, als das Geräusch erneut ertönte zog ich mir die Decke über den Kopf 🤪 , während Markus mit einem Sprung aus dem Bett zum Fenster hechtete und den Vorhang beiseite zog!!! (dazu muss man sagen, dass Markus meinem Vater vor jedem Urlaub hoch und heilig versprechen muss, dass er auf mich aufpasst... 😊 )

Während ich noch seinen Mut bewunderte, schaute uns Bounce mit traurigem Hundeblick von draußen an.... Dieser Schlawiner stand doch tatsächlich vorm Fenster und kratzte, um Aufmerksamkeit zu erhaschen! 😄 Wahrscheinlich war er beleidigt, dass wir am Vortag den ganzen Tag unterwegs gewesen waren und Markus ihm nicht genügend Zuneigung geschenkt hatte... 😛

Wir sprachen ihm gut zu, dass er Ruhe geben sollte und legten uns beruhigt wieder hin. Himeville ist also doch "safe" - auch wenn wir kurzzeitig Panik hatten! 😉

Am nächsten Morgen sahen auch Elsa und Derryl mitgenommen aus, Bounce hatte nicht nur uns, sondern auch sie während der Nacht auf Trab gehalten, da er sich in der kurzen Zeit noch nicht eingewöhnt hatte und natürlich am liebsten im Schlafzimmer übernachtet hätte. Sie entschuldigten sich mehrfach und es war ihnen echt unangenehm, wir beruhigten sie und genossen erneut das leckere Frühstück, welches ganz nach unseren Wünschen serviert wurde! 😊

Danach machte ich einen kleinen Rundgang durch den Garten, da noch etwas Zeit bis zur Abfahrt war, hier blühte und grünte es, nach dem Regen der vergangenen Wochen:

KZN14.jpg(1).jpg


KZN14.jpg(2).jpg


KZN14.jpg(3).jpg


KZN14.jpg(4).jpg


KZN14.jpg(5).jpg


KZN14.jpg(6).jpg


KZN14.jpg(7).jpg


KZN14.jpg(8).jpg


KZN14.jpg(9).jpg


KZN14.jpg(10).jpg


KZN14.jpg(11).jpg


Um viertel nach neun machten wir uns dann auf den Weg zu Khotso Horse Trails, einem Stall, mit deren Mitarbeitern ich im Vorfeld einige Mails hin- und hergeschickt hatte... Auch sie bieten, neben mehrtägigen Horsetrails (die jedoch lt. Aussage vor Ort so gut wie nie gebucht werden) 2h, 3h und 6h Ritte an. Gerne hätte ich hier einen Tagesritt (sechs Stunden) gemacht, doch als Einzelperson konnte ich da nicht viel ausrichten, auch 3h Ritte finden erst ab mind. zwei Teilnehmern statt... Deshalb ließ ich mich auf die Warteliste setzen und bei der letzten Anfrage kurz vor unserem Abflug nach S.A. hieß es, dass es keine weitere Anfrage oder Anmeldung gibt, ich jedoch ansonsten alleine einen 2h Ritt machen könnte... 🤨

Noch in Deutschland überraschte mich das ein wenig, nach meiner Tour durch Rugged Glen konnte mich jedoch nicht mehr viel schocken und alleine könnte ich ja zumindest das Tempo selber bestimmen. 😗 Und steiler als im Nordteil der Drakensberge konnte es auch nicht wirklich sein... 😎

Frohen Mutes fuhren wir also, bei angenehmen 17 Grad und blauem Himmel, los...

KZN14.jpg(15).jpg


KZN14.jpg(16).jpg


Reed cormorant/Riedscharbe
KZN14.jpg(18).jpg


KZN14.jpg(19).jpg


KZN14.jpg(20).jpg


Die Farm war gut ausgeschildert und einfach zu finden und so begrüßten uns die ersten Pferde auf der Wiese bereits nach guten 20 minütiger Fahrtzeit. 🙂

KZN14.jpg(21).jpg


KZN14.jpg(22).jpg


KZN14.jpg(23).jpg


KZN14.jpg(24).jpg


Beim Vorbeifahren am Paddock konnten wir erkennen, dass bereits Pferde gesattelt wurden...

KZN14.jpg(25).jpg


Am Haupttrakt angekommen, erwartete uns ein Bild des Grauens! 😮 Der Eingangsbereich war komplett durch einen umgestürzten Baum verdeckt, Fenster eingeschlagen, überall lagen Äste und Blätter verstreut auf dem Boden... Vorsichtig pirschte ich mit zu einem zerbrochenen Fenster neben der (nicht passierbaren) Eingangstür und rief hinein. Bald kam eine junge Frau nach vorne und berichtete uns, dass der Hagelsturm vom Vortag für dieses Desaster verantwortlich war. 😏 Ok, während wir "nur" Nebel auf dem Sani Pass gehabt hatten, waren kurz neben Underberg tennisballgroße Hagelkörner abgegangen... 😵 Zwar hatten Elsa und Derryl am Vorabend auch etwas von Hagel erzählt, aber weder im Garten waren große Verwüstungen zu sehen gewesen, noch hatte unser Auto in Underberg während unserer Abwesenheit etwas abbekommen!

Während die Sonne vom blauen Himmel schien, waren hier nun sämtliche Mitarbeiter damit beschäftigt, das Chaos zu beseitigen. Der Ausritt könne aber trotzdem stattfinden und ich freute mich... Kurz, denn als ich an der Rezeption stand, um zu bezahlen, checkte gerade ein junges deutsches Paar aus (neben Ausritten bietet Khotso auch Accomodation an) und erkundigte sich gleichzeitig, welche Kleidung denn zum Reiten empfehlenswert wäre?! 🤨 Die beiden würden also mitkommen, was an sich ja kein Problem war, dadurch müsste ich ja auch nicht alleine los... Der Haken an der Sache war jedoch, dass es für beide das "erste" Mal war! 😣

So hatte ich mir meinen zweiten Ritt in den Drakensbergen natürlich nicht vorgestellt... 🙁 Ich war enttäuscht und hätte meine Buchung am liebsten wieder rückgängig gemacht, doch Markus sprach mir gut zu, dass ich doch einfach die schöne Landschaft während des Rittes genießen sollte...

Wir liefen also rüber zum Paddock und Markus - der alte Pferdeflüster - schloss direkt neue Freundschaften... 😊

KZN14.jpg(26).jpg


KZN14.jpg(27).jpg


KZN14.jpg(28).jpg


KZN14.jpg(29).jpg


KZN14.jpg(30).jpg


KZN14.jpg(31).jpg


Nachdem wir uns alle drei mit passenden Reithelmen ausgerüstet hatten, wies Sam mir "Mr. Jones" zu.

KZN14.jpg(32).jpg


Mr. Jones war ein "kleineres Modell" und ich bei seinem Anblick etwas skeptisch... Doch das war schnell wieder vorbei und ich hatte wieder meinen "Nadja-sitzt-auf-einem-Pferd"-Ausdruck im Gesicht. 😛

KZN14.jpg(33).jpg


In zwei bis drei Sätzen wurde den Nichtreitern dann noch erklärt, wie sie die Zügel halten und "lenken" sollten und dann ging es los, also fast, denn ihre Pferde wollten nicht so richtig und so sollte ich vorreiten und Sam hinterher.

KZN14.jpg(34).jpg


Während wir den Hof zu Pferde verließen, machte Markus einen Rundgang, da es sich während der zwei Stunden für ihn nicht lohnte, zurück nach Himeville zu fahren. Dabei entstanden noch einige sehr schöne Bilder... 😘

KZN14.jpg(35).jpg


KZN14.jpg(37).jpg


KZN14.jpg(38).jpg


Für uns ging es zuerst einmal einen gemäßigten Hügel hinauf:

KZN14.jpg(36).jpg


KZN14.jpg(39).jpg


KZN14.jpg(42).jpg


KZN14.jpg(43).jpg


Weitere Impressionen rund um Khotso:

KZN14.jpg(44).jpg


KZN14.jpg(45).jpg


KZN14.jpg(46).jpg


KZN14.jpg(47).jpg


KZN14.jpg(48).jpg


KZN14.jpg(50).jpg


KZN14.jpg(52).jpg


Auch wenn es überall recht grün ist, das Gras auf der anderen Seite schmeckt IMMER besser... 😉

KZN14.jpg(53).jpg


KZN14.jpg(54).jpg


KZN14.jpg(55).jpg


Unsere Gruppe war mittlerweile nur noch als kleine Punkte in der Landschaft zu erkennen... 😄

KZN14.jpg(56).jpg


KZN14.jpg(57)-2.jpg


Hadeda Ibis/Hagedasch

KZN14.jpg(63).jpg


Red Bishop/Oryxweber und ein Cape weaver Paar (Vielen Dank, maddy 🙂 ) auf Futtersuche im Blätter-Chaos...

KZN14.jpg(66).jpg


KZN14.jpg(67).jpg


Cape Crows

KZN14.jpg(68).jpg


KZN14.jpg(69).jpg


Nachdem die Pferde den ersten Hügel erklommen hatten, lag eine tolle Ebene vor uns. Man, man, man, das war ja ein Gelände Traum im Vergleich zu dem rauen Rugged Glen Gebiet (welches Landschaftlich sehr toll war, aber eben unübersichtlich und zerklüftet).

KZN14.jpg(40).jpg


KZN14.jpg(41).jpg


Wir versuchten einen Trab, doch das gab' leider nix... 😕 Sam sagte mir, dass ich ruhig vortraben sollte, das gefiel jedoch Mr. Jones nicht so wirklich - als einziges Pferd aus der Gruppe sollte er nun etwas tun?! 😉 Er ließ sich schließlich überzeugen und so trabte ich einige hundert Meter von der Gruppe weg und in entsprechendem Tempo wieder zurück. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber die Reiter unter euch wissen bestimmt, wie ich mich fühlte... 😗

KZN14.jpg(49).jpg


Auf diesem Stück galoppierte ich dann mit Mr. Jones ein Stück, der mir seinen Ärger darüber mit einigen Bucklern ausdrückte. Nachdem er jedoch merkte, dass er damit nicht durchkommt, fasste er wohl Vertrauen und entspannte sich...

Ich ergab' mich meinem Schicksal - mein erster Ritt vor einigen Tagen war schließlich abenteuerlich genug gewesen - genoss die Landschaft und unterhielt mich mit meinen Mitreitern, die nach dem Studium für ein halbes Jahr in Windhoek gearbeitet hatten und nun ein wenig durch S.A. reisten. 🙂

KZN14.jpg(49).jpg


Nach einer Stunde stiegen wir auf einem Hügel ab und machten eine kurze Pause. Sam hatte Saft und ein paar Kekse für uns dabei und wir genossen die Aussicht und die Pferde das Gras.

KZN14.jpg(58).jpg


KZN14.jpg(59).jpg


KZN14.jpg(60).jpg


KZN14.jpg(61).jpg


KZN14.jpg(62).jpg


Nachdem wir wieder in der Ebene waren, schafften wir sogar einen gemeinsamen Galopp - ich muss schon sagen, die beiden haben sich für ihren ersten Ausritt echt gut geschlagen!

KZN14.jpg(64).jpg


Den Rest des Weges zurück zum Stall unterhielt ich mich mit unserem Guide Sam und er wollte für alle möglichen Dinge, an denen wir vorbei kamen die deutsche Übersetzung hören.

Dabei erfuhr ich auch, dass "Mr. Jones" vor fünf Jahren mal das Opfer einer Entführung wurde! 😮 Aus Lesotho kommen über die Berge wohl immer mal wieder Viehdiebe, die Rinder oder auch Pferde entführen. Gemarkt werden diese Tiere mit einem Cut im Ohr, welchen man auf dem nächsten Bild erkennen kann. 😐 Zum Glück wurde "Mr. Jones" wieder gefunden und zurück geholt... Ob das auch sein Glück war, bleibt jedoch sein Geheimnis! 😉

KZN14.jpg(70).jpg


KZN14.jpg(71).jpg


Fazit: Die beiden Ritte waren so unterschiedlich, dass man sie kaum miteinander vergleichen kann. Von einem Extrem ins andere sozusagen... 😗 Von der rauen Bergwelt sieht und erlebt man bei Rugged Glen mehr (Vorteil, dass keine Mindestteilnehmerzahl erforderlich ist und die Preise trotzdem sehr günstig sind), bei Khotso ist da anders organisiert... Dafür das ich mehrere Wochen im Voraus angefragt hatte, wurde ich immer wieder vertröstet und dann wurden alle Reitlevel ohne Nachfrage zusammen gewürfelt. Aber vielleicht lag es auch an dem Chaos welches der Sturm vom Vortag hinterlassen hatte, dass sie dafür keinen Kopf hatten...

Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg in die nahe gelegene Cheesery, wo wir diverse Käsesorten probierten und auch kauften, da bald schon Selfservice auf dem Programm stand.

KZN14.jpg(17).jpg


Außerdem erstanden wir noch einen super leckeren Joghurt, den wir prompt nach unserer Rückkehr im Cottage verzehrten. Mmh...
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2017
8'056 Beiträge · seit 200808. Feb. 2017 · #42
Hi Fortuna,

Musste ein bisschen grinsen als ich deine Reiterlebnisse las. 😎

Es ist nicht immer einfach die geeignete Gruppe zu finden. Manchmal wird man echt enttäuscht..... 😗

Zum Glück profitiert man aber von der tollen Landschaft! 🙂

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
387 Beiträge · seit 200908. Feb. 2017 · #43
Die Blumenbilder aus dem Garten sind toll!
Das ist ja schade, dass der zweite Ritt nicht so ganz nach deinen Vorstellungen war. Wenn Fortgeschrittene und Anfänger zusammengewürfelt werden, finde ich das auch sehr ärgerlich.
Das einzige Mal, dass ich meinen Mann dazu überreden konnte, das Reiten auch einmal auszuprobieren, war auf Teneriffa. Da gab's dann aber zum Glück parallel zwei Reitgruppen mit unterschiedlichen Leveln. Aber wenn nur so wenige Leute da sind, ist es irgendwie auch verständlich, dass es nur eine Gruppe gibt. Allerdings sollte man das dann besser auch vorher wissen.
Viele Grüße
Katja
2'460 Beiträge · seit 200609. Feb. 2017 · #44
Hallo Nadja,
ich bin auch dabei –fahre aber auch bei Markus mit.
Mal sehen, wer von euch am Ende schneller ist. 😉
LG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
150 Beiträge · seit 201510. Feb. 2017 · #45
chrissie schrieb:Hallo Nadja,
ich bin auch dabei –fahre aber auch bei Markus mit.
Mal sehen, wer von euch am Ende schneller ist. 😉
LG Chrissie
Hallo Chrissie,

das ist aber ein unfairer Vergleich. 😉 Nadja schreibt viel schöner und ausführlicher (weibliche Betrachtungsweise).
Zudem versucht Sie auch alle Vögel zu bestimmen. Da dauert es natürlich länger. Aber selbst ich lese hier interessiert mit weil, obwohl es ja der gleiche Urlaub war, wir verschiedene Situationen komplett anders empfunden haben.

Gruß,
Markus
Da bin ich klar im Vorteil
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201410. Feb. 2017 · #46
chrissie schrieb:Hallo Nadja,
ich bin auch dabei –fahre aber auch bei Markus mit.
Mal sehen, wer von euch am Ende schneller ist. 😉
LG Chrissie
Hi Chrissie,

schön, dass Du auch bei mir dabei bist! 🙂 allerdings glaube ich auch, dass Markus schneller fertig sein wird... 😗 Und das liegt nicht nur an dem ggf. längeren Text. 😉

Viele Grüße,
Nadja
katja999 schrieb: Die Blumenbilder aus dem Garten sind toll!
Das ist ja schade, dass der zweite Ritt nicht so ganz nach deinen Vorstellungen war. Wenn Fortgeschrittene und Anfänger zusammengewürfelt werden, finde ich das auch sehr ärgerlich.
Das einzige Mal, dass ich meinen Mann dazu überreden konnte, das Reiten auch einmal auszuprobieren, war auf Teneriffa. Da gab's dann aber zum Glück parallel zwei Reitgruppen mit unterschiedlichen Leveln. Aber wenn nur so wenige Leute da sind, ist es irgendwie auch verständlich, dass es nur eine Gruppe gibt. Allerdings sollte man das dann besser auch vorher wissen.
Viele Grüße
Katja
Hi Katja,
ja, in diesem Urlaub haben wir generell viel mehr Blumen gesehen, als in den letzten Jahren. Zum Glück, denn das deutet auf mehr Regen hin! 😉 Ich kann es auch verstehen, dass man drei Leute bei einem Ausritt nicht auf zwei Gruppen aufteilt. Bin ja davon ausgegangen, dass ich alleine los muss - wer weiß, wo ich dann gelandet wäre...?! 😗
ANNICK schrieb: Hi Fortuna,

Musste ein bisschen grinsen als ich deine Reiterlebnisse las. 😎

Es ist nicht immer einfach die geeignete Gruppe zu finden. Manchmal wird man echt enttäuscht..... 😗

Zum Glück profitiert man aber von der tollen Landschaft! 🙂

Es grüsst
Annick
Hallo Annick,

vielen Dank für Dein Feedback! Beide Ritte waren echte "Erlebnisse" - jeder auf seine Weise... 😗 Und die Landschaft war beide Male wunderschön, von daher bereue ich nichts! 🙂

Viele liebe Grüße - auch an alle stillen Mitleser und Danke-Button-Drücker!
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
2'168 Beiträge · seit 200910. Feb. 2017 · #47
Hallo Nadja,

Vielen Dank fuer deinen tollen Bericht! Ich reise auch gerne mit! 🙂
Der Weber beim Bishop ist ein Cape Weaver, das Weibchen links ist mit den hellen Augen eher selten, normalerweise haben die braune Augen.

Es dauerte eine Weile bis ich realisierte, warum ich dieses deja-vu feeling hatte als ich Markus' Bericht zu lesen anfing....
Danke euch beiden fuer den Reisebericht! Freue mich schon auf die Fortsetzungen!
🤩
Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter839 Beiträge · seit 201410. Feb. 2017 · #48
maddy schrieb:Hallo Nadja,

Vielen Dank fuer deinen tollen Bericht! Ich reise auch gerne mit! 🙂
Der Weber beim Bishop ist ein Cape Weaver, das Weibchen links ist mit den hellen Augen eher selten, normalerweise haben die braune Augen.

Es dauerte eine Weile bis ich realisierte, warum ich dieses deja-vu feeling hatte als ich Markus' Bericht zu lesen anfing....
Danke euch beiden fuer den Reisebericht! Freue mich schon auf die Fortsetzungen!
🤩
Gruss aus Sodwana
Maddy
Hi Maddy,

vielen Dank für die Vogelbestimmung - ich habe es korrigiert - und schön, dass Du dabei bist! 🙂

Dann hoffe ich ja mal, dass es Chrissie und Dir nicht langweilig bei mir wird, wenn ihr im S.A. Forum schon mitgelesen habt... Markus ist mir ja ein paar Tage voraus und deutlich flotter unterwegs... 😗

Liebe Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
2'168 Beiträge · seit 200910. Feb. 2017 · #49
Fortuna77 schrieb:
Dann hoffe ich ja mal, dass es Chrissie und Dir nicht langweilig bei mir wird, wenn ihr im S.A. Forum schon mitgelesen habt...
Hallo Nadja,

Ganz sicher nicht!
Im gegenteil, ich finde den Reisebericht aus beider Sicht sehr interessant!! Jeder sieht so eine Reise doch anders....

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter839 Beiträge · seit 201410. Feb. 2017 · #50
14.12.2016 - Teil 2 ... ein Abstecher in den Cobham NP

Nachdem ich mich umgezogen hatte, saßen wir also zuhause im Garten und aßen den köstlichen Joghurt. Das Wetter war heute sehr angenehm, die Sonne zeigte sich und ich hatte mir beim Ausritt sogar einen Sonnenbrand im Nacken eingefangen... 😉

Da der Tag noch jung war, wollten wir einen Abstecher ins nahe gelegene Cobham NR machen. Von Himeville aus fährt man 13km über die D7 bis zum Entrance Gate.

KZN14.jpg(72).jpg


KZN14.jpg(73).jpg


KZN14.jpg(74).jpg


Buff-streaked chat

KZN14.jpg(75).jpg


Da der Park ebenfalls KZN angeschlossen und die Wildcard dort gültig ist, trugen wir uns nur ins Besucherbuch an der Rezeption ein und mussten nichts zahlen. Leider gab es auch keine Karten oder Mappen zu kaufen - zum Glück hatten wir für unseren Ausflug eine aus dem Guesthouse mitgenommen...

Während wir "eincheckten" wartete draußen eine größere Gruppe Kinder wohl auf die Abholung. Anscheinend war es eine Schulklasse o.ä., die einen Ausflug ins Reserve gemacht hatte. Ein Erwachsener fragte, ob er von sich und unserem Corolla ein Bild machen könne - ja klar... Warum wussten wir nicht, entweder waren normale PKW hier selten, obwohl die Gravelroad dorthin gar nicht so schlimm gewesen war oder unser Auto war einfach ungewöhnlich dreckig... 🙄 😄

Wir fuhren noch ein Stück weiter, bis wir am Camping Platz vorbei, auf dem Parkplatz ankamen.

KZN14.jpg(76).jpg


Es gibt leider keine Unterkünfte, nur eine Camping Site, die bei unserem Besuch mit nur einer Familie belegt war und ansonsten gibt es mehrere Höhlen in Cobham, in denen man bei mehrtägigen Wanderungen übernachten kann.

KZN14.jpg(77).jpg


Auch der Giants Cup Trail führt durch diesen Teil des Reserves.

KZN14.jpg(78).jpg


Wir entschieden uns für einen kurzen Rundweg, den Ouhout Trail. Das Foto entstand jedoch am Giant Trail Wegweiser! 😁

KZN14.jpg(80).jpg


Wir liefen los, es zog sich zu und natürlich fing es nach ca. fünf Minuten an zu regnen!

KZN14.jpg(79).jpg


Och, nö! 😵 Nicht schon wieder...

Es nutzte nix, da wir erst ein paar hundert Meter gelaufen waren, kehrten wir um und warteten eine halbe Stunde im Auto.

Bald klarte es jedoch wieder auf und wir starteten erneut.

KZN14.jpg(82).jpg


KZN14.jpg(83).jpg


KZN14.jpg(84).jpg


KZN14.jpg(85).jpg


Der Weg war gemäht und angenehm zu laufen - ok, es handelte sich in unserem Fall wohl auch um die "Hausrunde" - und die Landschaft gefiel uns außerordentlich gut.

KZN14.jpg(86).jpg


KZN14.jpg(87).jpg


KZN14.jpg(88).jpg


In einem Busch saß eine farbenfrohe Schaumheuschrecke (?)

KZN14.jpg(89).jpg


KZN14.jpg(91).jpg


Mittlerweile war sogar wieder blauer Himmel zu sehen! 🙂

KZN14.jpg(90).jpg


KZN14.jpg(92).jpg


Die Strecke war nicht nur gut beschildert, es fanden sich auch interessante Insekten auf den Wegweisern...

KZN14.jpg(93).jpg


KZN14.jpg(94).jpg


KZN14.jpg(95).jpg


KZN14.jpg(96).jpg


KZN14.jpg(97).jpg


Von der Kreuzung führte ein Pfad am Fluss entlang, dieser Weg wurde jedoch immer schmaler und das Gras stand hoch.

KZN14.jpg(98).jpg


KZN14.jpg(99).jpg


KZN14.jpg(100).jpg


Da ich nur eine kurze Hose anhatte und es ordentlich pickste, mussten wir bald umdrehen... Klar, die Zipbeine meiner Hose lagen im Auto, aber ich wollte doch endlich mal "Luft" an die Beine lassen, nach all' den Schlechtwettertagen... 😗 Wir drehten um und ich ärgerte mich über mich selber!

Hier noch ein paar Aufnahmen von der wunderschönen, grünen und einsamen Landschaft:

KZN14.jpg(101).jpg


KZN14.jpg(102).jpg


KZN14.jpg(103).jpg


KZN14.jpg(104).jpg


Der Weg wurde wieder breiter und führte zurück zum Parkplatz.

KZN14.jpg(105).jpg


KZN14.jpg(106).jpg


KZN14.jpg(107).jpg


KZN14.jpg(108).jpg


KZN14.jpg(109).jpg


Weit entfernt sahen wir erneut einen Long-crested eagle, aber wir kamen nicht näher an ihn heran....

KZN14.jpg(110).jpg


Bei diesem Fork-tailed Drongo/Trauerdrongo hatten wir etwas mehr Glück, auch wenn er ständig von Baum zu Baum flog und das Bild aufgrund des Gegenlichtes auch nicht optimal ist... 😕

KZN14.jpg(114).jpg


Und noch ein paar Blümchen und Blüten:

KZN14.jpg(112).jpg


KZN14.jpg(113).jpg


KZN14.jpg(115).jpg


Da es bisher so wenig Tiere zu sehen gab, fotografierte ich mittlerweile schon Pflanzen und Blumen! 😉 Davon gab es zumindest in diesem Urlaub viel mehr als in den letzten Jahren... 🙂

KZN14.jpg(116).jpg


Nach einer guten Stunde trafen wir schon wieder am Parkplatz ein. Die Mülleimer dort sind nicht mehr wirklich Affen-sicher und der Abolution Block hat wohl auch seine besten Jahre hinter sich! 😄

KZN14.jpg(118).jpg


KZN14.jpg(119).jpg


KZN14.jpg(117).jpg


Trotz allem hat uns das Reserve sehr gut gefallen, obwohl wir es vorher gar nicht auf dem Schirm hatten. Gerne hätten wir hier auch eine weitere, längere Wanderung gemacht. Good-bye Cobham!

KZN14.jpg(120).jpg


Wir konnten uns nicht erklären, warum außerhalb des Reserves die Wiesen gesprengt werden mussten... 🤨 Im Vergleich zu anderen Regionen Afrikas gab es hier ja bereits ordentlich Regen.

KZN14.jpg(121).jpg


Rechts und links des Weges lagen kleine Absetzer im Gras und schlummerten.

KZN14.jpg(122).jpg


KZN14.jpg(123).jpg


Dann sahen wir erneut einen Heiligen Ibis und jede Menge Störche...

KZN14.jpg(125).jpg


KZN14.jpg(124).jpg


KZN14.jpg(126).jpg


KZN14.jpg(127).jpg


Witzigerweise saßen auf den Stromleitungen entlang des Weges mehr Vögel, als wir während unseres Aufenthalts in Cobham gesehen hatten... 😄 Doch sie waren flink, sobald man sich mit dem Auto näherte und in Position stand, flogen sie davon und landeten erst ein Stück weiter wieder.

KZN14.jpg(128).jpg


KZN14.jpg(129).jpg


Wir machten unzählige Versuche, sie zu erwischen und hatten unseren Spaß - jeder andere, der uns entgegenkam oder überholte fragte sich wahrscheinlich, ob wir noch ganz takko waren?! 🤪

Dann querte eine Large grey mongoose (Vielen Dank, maddy! 🙂 ) den Weg.

KZN14.jpg(130).jpg


Wir fotografierten die Vögel entlang der Strecke und näherten uns langsam Himeville:

Amur falcon/Amurfalken Paar

KZN14.jpg(131).jpg


KZN14.jpg(132).jpg


KZN14.jpg(133).jpg


Black-shouldered kite/Gleitaar

KZN14.jpg(134).jpg


KZN14.jpg(135).jpg


KZN14.jpg(136).jpg


Dark-capped Bulbul/Graubülbül
KZN14.jpg(137).jpg


KZN14.jpg(138).jpg


Nilgans
KZN14.jpg(139).jpg


Red Bishop/Oryxweber - von vorne...
KZN14.jpg(140).jpg


... und von hinten!
KZN14.jpg(141).jpg


Da es erst kurz nach fünf war, machten wir nochmal einen Abstecher ins Himeville Reserve... Gäbe es dort ein Gate, dann hätten wir bei unserem dritten Besuch in drei Tagen bestimmt eine Auszeichnung erhalten! 😄

KZN14.jpg(142).jpg


Erneut sahen wir Widowbirds bei ihrem "Tanz"...

KZN14.jpg(143).jpg


KZN14.jpg(144).jpg


KZN14.jpg(145).jpg


KZN14.jpg(146).jpg


Auch die Blessböcke standen oder lagen an diesem Tage sichtbarer im hohen Gras.

KZN14.jpg(147).jpg


KZN14.jpg(148).jpg


KZN14.jpg(149).jpg


KZN14.jpg(151).jpg


Und sogar Angler gab's! 😁

KZN14.jpg(150).jpg


Auf dem Rückweg zum B&B hielten wir noch kurz an einer Werkstatt, sie waren ganz zuvorkommend dort und packten unseren Toyota auf eine Hebebühne. Drei Leute schauten sich das Fahrzeug von unten an, ein größeres Kunststoffteil war verbogen und deshalb "schleifte" es so oft bei schwierigerem Untergrund. Sie fixten einige kleine Dinge, doch mehr konnte man nicht machen. Da sie noch nicht mal etwas dafür haben wollten, gab Markus ein großzügiges Trinkgeld für die Kaffeekasse.

An unserem letzten Abend im Yellowwood Cottage kochte Derryl nocheinmal für uns. Wir hatten uns Steak gewünscht, da wir im Gästebuch so begeisterte Einträge gefunden hatten. 😉 Davor gab es eine super leckere Butternut Suppe und zum Steak, Salat, Gemüse und eine Pilzsauce.

KZN14.jpg(152).jpg


KZN14.jpg(153).jpg


Erneut war es sehr lecker! 🤩 Zum Nachtisch hatte sie englische Mincepies gepacken. Das war jetzt nicht so unser Ding und sie verriet uns, dass sie sie selber auch gar nicht mag - Elsa zuliebe jedoch diese englische Spezialität zur Weihnachtszeit backt.

Den Weihnachtsbaum hatten die beiden während unserer Abwesenheit im Laufe des Tages aufgestellt und er blinkte im Lese- und Fernsehraum vor sich hin... 😄

KZN14.jpg(154).jpg


Um halb zehn ging es schließlich, nach einem weiteren wunderschönen Tag in Himeville und Umgebung, ins Bett. Gute Nacht! 😘
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2017
2'460 Beiträge · seit 200610. Feb. 2017 · #51
maddy schrieb:
Fortuna77 schrieb:
Dann hoffe ich ja mal, dass es Chrissie und Dir nicht langweilig bei mir wird, wenn ihr im S.A. Forum schon mitgelesen habt...
Hallo Nadja,

Ganz sicher nicht!
Im gegenteil, ich finde den Reisebericht aus beider Sicht sehr interessant!! Jeder sieht so eine Reise doch anders....

Gruss aus Sodwana
Maddy
Da geht es mir wie Maddy. Ich finde es auch interessant, eure beiden Blickwinkel zu lesen.
LG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2017
387 Beiträge · seit 200910. Feb. 2017 · #52
Schade, dass es erst geregnet hat.
Die bunte Heuschrecke sieht ja riesig aus. Wie groß war die denn?
Du bist ja eine echte Bird Spotterin!
Toll, dass ihr die Störche gesehen habt.
Viele Grüße
Katja
Themenstarter839 Beiträge · seit 201412. Feb. 2017 · #54
maddy schrieb:Hallo Nadja,

Ich denke dein "biberartiges" ist eine Large Grey Mongoose - Herpestes ichneumon.

Gruss aus Sodwana
Maddy
Hi Maddy,

herzlichen Dank, aus dem Biber wurde nun eine Manguste! 😄
katja999 schrieb: Schade, dass es erst geregnet hat.
Die bunte Heuschrecke sieht ja riesig aus. Wie groß war die denn?
Du bist ja eine echte Bird Spotterin!
Toll, dass ihr die Störche gesehen habt.
Viele Grüße
Katja
Hallo Katja,
die Heuschrecke war so ca. 6 cm groß, würde ich sagen... Der Vorteil war, dass man besonders nah rangehen konnte - von daher wirkt sie vielleicht größer. 😉

Als Bird Spotter würde ich uns nun nicht bezeichnen... 😗 Während der ersten zwei S.A. Urlaube haben wir maximal die Vögel fotographiert, die uns direkt vor die Linse flogen. Seit ein paar Urlauben halten wir auch für Vögel - dadurch erhöht sich an einem langen Gamedrive Tag ja schließlich auch die "Spotterquote" und wir haben mittlerweile festgestellt, dass es auch Spaß macht, den ein oder anderen Piepmatz wieder zuerkennen und/oder zu bestimmen. 🙂 Manche bringen uns allerdings wirklich zur Verzweiflung und insgesamt ist noch viel Luft nach oben... 🙄 Die Störche waren hingegen einfach! 😄
chrissie schrieb:Da geht es mir wie Maddy. Ich finde es auch interessant, eure beiden Blickwinkel zu lesen.
LG Chrissie
Hallo Chrissie,

das freut mich - da geht's doch dann gleich mal weiter... 😉

Viele liebe Grüße und einen schönen Sonntag allerseits,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
Themenstarter839 Beiträge · seit 201412. Feb. 2017 · #55
15.12.2016 – Es geht an die Küste...

Noch einmal ließen wir uns das reichhaltige Frühstück im B&B schmecken. Erneut hatte Derryl uns am Vorabend gefragt, was wir essen möchten und war fast erschüttert, als unsere Antwort lautet: "wie immer...". 😛 Wir sind keine Freunde des englischen Frühstücks und hatten uns am ersten Tag lediglich Obst, Cerealien und etwas Brot gewünscht. Das Angebot fiel dann immer so reichlich aus, dass wir nicht einmal Müsli gegessen haben... für den letzte Tag ließen wir uns zumindest noch zu einen gekochten Ei überreden! Die Beiden waren so niedlich und hatten uns zusätzlich zum Obstsalat noch Früchte für die Fahrt dazu gelegt. 😊

KZN15.jpg(2).jpg


Derryl hatte zudem noch eine Karte von Kwazulu-Natal für uns übrig, so dass wir nun für unsere weitere Reise gut gerüstet waren! 😉

Dann hieß es Abschied nehmen vom Yellowwood Cottage und den beiden herzallerliebsten Damen! Diese Unterkunft war unsere günstigste der gesamten Reise und hatte sich als Glücksgriff erwiesen!

KZN15.jpg(1).jpg


Um viertel vor neun ging es bei 25 Grad und Sonne den langen Weg über die R617 zurück nach Howick und von dort auf die N3 Richtung Durban.

KZN15.jpg(5).jpg


KZN15.jpg(6).jpg


KZN15.jpg(7).jpg


Bereits um halb zehn sahen wir Einheimische, die einen "Sonnenschirm" trugen...

KZN15.jpg(9).jpg


KZN15.jpg(10).jpg


KZN15.jpg(11).jpg


KZN15.jpg(12).jpg


KZN15.jpg(13).jpg


KZN15.jpg(14).jpg


KZN15.jpg(15).jpg


KZN15.jpg(16).jpg


KZN15.jpg(18).jpg


KZN15.jpg(20).jpg


Gegen elf erreichten wir Durban und knackten die 30°C Marke...

KZN15.jpg(22).jpg


KZN15.jpg(24).jpg


KZN15.jpg(25).jpg


Wir nahmen die Ausfahrt zur N2 und der Verkehr wurde immer zähflüssiger - zwischenzeitlich standen wir vor einer Mautstation sogar richtig im Stau...

KZN15.jpg(26).jpg


KZN15.jpg(27).jpg


KZN15.jpg(28).jpg


KZN15.jpg(29).jpg


KZN15.jpg(30).jpg


KZN15.jpg(31).jpg


Klar, warum nicht einfach mal auf der Einfahrt ein Päuschen einlegen?! 😗

KZN15.jpg(32).jpg


Nach zwei Stunden hatten wir 200 km auf der N2 geschafft und wir näherten uns Mtubatuba. Dieser Fahrtag hatte es mit 450 Kilometern in sich, doch bei einer Rundreise sind solche Strecken nun leider auch zwischendurch mal angesagt...

KZN15.jpg(33).jpg


Die N2 hatten wir von unserer Tour 2013 noch als anstrengend im Kopf. Es gibt keinen Mittelstreifen und die Überholmanöver der Verkehrsteilnehmer sind oft wagemutig... 😣

KZN15.jpg(34).jpg


KZN15.jpg(35).jpg


Die Frequenz der Ananasverkäufer entlang der Straße erhöhte sich zunehmend.

KZN15.jpg(36).jpg


KZN15.jpg(37).jpg


KZN15.jpg(39).jpg


Dann erreichten wir endlich Mtubatuba, von dort ging es schließlich die letzten 28 km entspannter weiter nach Santa Lucia.

KZN15.jpg(40).jpg


KZN15.jpg(41).jpg


KZN15.jpg(42).jpg


KZN15.jpg(43).jpg


KZN15.jpg(44).jpg


Auch in dieser Gegend ist Holzwirtschaft ein Thema, wodurch manche Abschnitte etwas trostlos erscheinen...

KZN15.jpg(45).jpg


KZN15.jpg(46).jpg


Juhuuu!!! Ein Eli-Warnschild!!! 🤩 Nach sechs Nächten in S.A. waren wir nun auch wirklich bereit für "Großwild"... 😉

KZN15.jpg(47).jpg


Und natürlich durften auch die für Santa Lucia so typischen "Beware of Hippo"-Schilder nicht fehlen... 😗

KZN15.jpg(48).jpg


Es war viertel vor drei, als wir in S.L. eintrafen und da wir eine Reinigung suchten, drehten wir erstmal eine Runde durch den kleinen Ort, bevor wir zur unserer gebuchten Unterkunft fuhren.

KZN15.jpg(49).jpg


KZN15.jpg(50).jpg


Viel hatte sich nicht verändert, doch die Reinigung, die wir 2013 genutzt hatten, fanden wir nicht mehr... 🤨

Also checkten wir erstmal im Elephant Coast Guesthouse ein. Hier hatten wir auch 2013 genächtigt und erneut das Zimmer Nr. 03 reserviert.

KZN15.jpg(51).jpg


KZN15.jpg(52).jpg


KZN15.jpg(53).jpg


KZN15.jpg(54).jpg


Nach dem üblichen Anmeldeprocedere überlegten wir, was wir tun wollten. Den Pool hatten wir 2013 aufgrund des schlechten Wetters nicht nutzen können... Heute schien die Sonne bei 33°C... 😕 Trotz allem entschieden wir uns gegen ein erfrischendes Bad im Pool und für die Hippo Tour bei Shaka Barker, obwohl wir diese Tour bereits einmal gemacht hatten. Ein kurzer Anruf und es war klar: wir hatten 30 Minuten Zeit bis zur Abholung! 😎

KZN15.jpg(56).jpg


KZN15.jpg(57).jpg


Weiter geht's im nächsten Teil... 😉
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201412. Feb. 2017 · #56
15.12.2016 - Santa Lucia mit Shaka Barker Tour

Wir warteten in der Sonne vorm Guesthouse und pünktlich kam das bereits gut besetzte Shaka Barker Fahrzeug, um uns einzusammeln. Hier ein Bild des leeren Fahrzeugs am Bootsanleger... 😉

KZN15.jpg(59).jpg


Wir hielten an weiteren 1-2 Guesthouses und schließlich war das Fahrzeug bis auf den letzten Platz voll. So ging es zum Anleger und wir stiegen um auf's Boot. Da wir die Tour bereits einmal gemacht hatten, nahmen wir im hinteren Bereich Platz und überließen den restlichen Gästen den Kampf um die besten Plätze...

Da fotografierten wir doch lieber einen Water thick-knee/Wassertriel

KZN15.jpg(58).jpg


Bevor es losging, erklärte uns einer der Guides das Seensystem um Santa Lucia.

KZN15.jpg(61).jpg


Hier ein kleiner Auszug dazu aus Wiki:

"Der See ist Teil des Ästuars der Flüsse Mkuze, Nyalazi, Hluhluwe, Mpate und Mzinene. Er ist Bestandteil des ISimangaliso-Wetland-Parks, der zum UNESCO-Welterbe gehört.
Der St.-Lucia-See ist im Süden durch die 21 Kilometer langen Wetland Narrows mit dem Indischen Ozean verbunden. Die Wetland Narrows lassen einen Austausch von Wasser in beiden Richtungen zu. Folglich schwankt der Salzgehalt des Sees, der im Südteil den Salzgehalt des Ozeans annehmen kann, während der Nordteil Brackwasser oder Süßwasser enthält.
Der See entstand in erdgeschichtlich junger Zeit durch Veränderungen des Meeresspiegels und die Entstehung eines Dünengürtels entlang der Küste. Dabei wurde das Niveau des St-Lucia-Sees über den mittleren Meeresspiegel gehoben. Vor Beginn des Holozäns betrug die Länge des Sees noch 112 Kilometer, bevor ein bis heute anhaltender Sedimentationsprozess einsetzte. Bei Hells Gate am St.-Lucia-See ist die Sedimentschicht 30 Meter dick.
Der St.-Lucia-See wurde am 13. Dezember 1575 von dem portugiesischen Seefahrer Manuel Perestrerello nach dem Feiertag St. Lucia benannt. 1897 wurde der See zum Game Reserve erklärt, 1999 wurde er als Teil des ISimangaliso-Wetland-Parks als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.
Von 2001 bis 2012 war die Mündung in den Indischen Ozean wegen des niedrigen Wasserstandes verschlossen, der Salzgehalt im nördlichen Teil war durch hohe Verdunstung auf einen höheren Wert als im Meer angestiegen. 2012 wurde deshalb von der Mündung des südlich mündenden uMfolozi ein Graben zu den Wetland Narrows gebaut, der gemeinsam mit höheren Regenfällen den Pegel des Sees ansteigen und den Salzgehalt normalisieren ließ. 62 Jahre vorher war diese Zuführung unterbunden worden.
Aufgrund des variablen Salzgehalts bietet der See zahlreichen Arten einen Lebensraum. Im Südteil herrschen Mangrovenwälder vor, während die Ufer des Nordteils meist Schilfgürtel aufweisen.Bei höherem Salzgehalt steigt die Zahl der Flamingos und Pelikane. Über 100 Fischarten sowie Garnelen laichen im See, leben aber ansonsten im Meer."


Dann ging es los und wir waren gespannt, was wir sehen würden - der Einwand "Hippos don't like the wind" trübte unsere Vorfreude etwas... 😐

KZN15.jpg(62).jpg


Als erstes "besuchten" wir eine Kolonie Webervögel... Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, welche Kunstwerke diese kleinen Kerlchen zustande bringen.

KZN15.jpg(63).jpg


KZN15.jpg(64).jpg


KZN15.jpg(65).jpg


KZN15.jpg(66).jpg


KZN15.jpg(68).jpg


Hippo-Zugang zum Estuary

KZN15.jpg(67).jpg


Auf der Wasserfläche war der Wind deutlich zu erkennen.

KZN15.jpg(69).jpg


KZN15.jpg(70).jpg


Trotz allem sind Hippos ja recht leicht zu spottende Tiere und so zeigte sich die erste Familie bald auch... 😉

KZN15.jpg(71).jpg


KZN15.jpg(72).jpg


Common tern/Fluß-Seeschwalbe (?)

KZN15.jpg(73).jpg


KZN15.jpg(74).jpg


KZN15.jpg(75).jpg


Wir tuckerten zur nächsten Gruppe, während in der Ferne ein weiteres (größeres) Boot zu sehen war. Es gibt unterschiedliche Operator im Ort und obwohl Shakabarker zu den etwas teureren gehört, würden wir jedem die Tour diesen kleineren Booten mit max. 15 Gästen empfehlen.

KZN15.jpg(77).jpg


KZN15.jpg(78).jpg


KZN15.jpg(79).jpg


KZN15.jpg(80).jpg


KZN15.jpg(81).jpg


KZN15.jpg(82).jpg


KZN15.jpg(83).jpg


KZN15.jpg(84).jpg


Wir fuhren den Estuary ein ganzes Stück hinauf, bis an einem bestimmten Punkt gewendet wurde, dahinter sind Touri-Boote nicht mehr erlaubt und das ist ja auch gut so...

Bei der dritten Hippo Familie stoppten wir länger, es gab Tee, Kaffee oder Kakao und dazu ein paar Rusks.

KZN15.jpg(85).jpg


KZN15.jpg(86).jpg


KZN15.jpg(87).jpg


KZN15.jpg(88).jpg


KZN15.jpg(90).jpg


KZN15.jpg(92).jpg


KZN15.jpg(93).jpg


KZN15.jpg(94).jpg


"Hipposuppe" - sehe sie nicht süß aus?! 😊 Kaum zu glauben, dass sie zu den gefährlichsten Tieren Afrikas gehören... 😕

KZN15.jpg(95).jpg


Unser Guide erklärte uns die Beschaffenheit der Hippozähne und wir alle durften sie genauer ansehen - ganz schön schwer, so ein Hippo (Stoß)zahn...

KZN15.jpg(96).jpg


KZN15.jpg(99).jpg


KZN15.jpg(97).jpg


Hier noch ein paar Schnappschüsse... 😄

KZN15.jpg(102).jpg


KZN15.jpg(103).jpg


KZN15.jpg(104).jpg


KZN15.jpg(105).jpg


KZN15.jpg(106).jpg


KZN15.jpg(107).jpg


KZN15.jpg(108).jpg


KZN15.jpg(109).jpg


KZN15.jpg(110).jpg


KZN15.jpg(111).jpg


KZN15.jpg(112).jpg


KZN15.jpg(113).jpg


KZN15.jpg(114).jpg


KZN15.jpg(115).jpg


KZN15.jpg(116).jpg


KZN15.jpg(117).jpg


KZN15.jpg(118).jpg


Bei der Rückfahrt sahen wir am Ufer noch das stattliche Hinterteil eines Krokodils, dass sich leider ziemlich schnell verzog, als wir uns näherten... 🙁

KZN15.jpg(127).jpg


Die Sonne ging langsam unter und bescherte uns einen tollen Sonnenuntergang auf dem Estuary... 😘

KZN15.jpg(120).jpg


KZN15.jpg(122).jpg


KZN15.jpg(123).jpg


KZN15.jpg(125).jpg


KZN15.jpg(126).jpg


KZN15.jpg(128).jpg


KZN15.jpg(129).jpg


KZN15.jpg(130).jpg


Nicht unser, aber ein Shakabarker Boot...

KZN15.jpg(131).jpg


KZN15.jpg(132).jpg


KZN15.jpg(134).jpg


Das Thick-knee saß übrigens immer noch an Ort und Stelle. 😄

KZN15.jpg(135).jpg


Obwohl wir die Tour bereits einmal gemacht hatten, gefiel es uns wieder sehr gut und angenehm war es auch, sich bei 33°Grad über den See schippern zu lassen... 😗

Zurück in der Unterkunft begrüßten wir dann auch Albert und Cisca, die beiden holländischen Eigentümer des Guesthouse. 2013 hatten sie das B&B übernommen und waren erst ein paar Wochen Eigentümer, als wir dort übernachteten. Sie erzählten uns auch, dass am kommenden Tag der Reconciliation Day (Versöhnungstag) ausgiebig in Santa Lucia groß gefeiert würde und es Straßenkontrollen auf dem Weg zum Strand geben würde... Wir waren etwas entsetzt, schließlich wollten wir am Folgetag ja in den Wetland Park und nach Cape Vidal. 😮 Albert beruhigte uns jedoch und meinte, dass sich das Ganze eher am örtlichen Strand abspielen würde - den sollte man hingegen lieber meiden...

Um halb sieben fuhren wir zum Boat Club und kamen direkt in eine Straßenkontrolle! Wir erklärten, dass wir lediglich zum Essen fahren wollten, doch nichts desto trotz, wurde unser Auto kontrolliert und eine einzelne, im Kofferraum verbliebene Weinflasche, wurde konfisziert! 😄 Akribisch schrieb der junge Mann alles auf und stellte die Flasche neben die Straßensperre - auf dem Rückweg sollten wir sie wieder mitnehmen können. Ehrlich gesagt rechneten wir damit nicht... 😗

Im Boat Club waren alle Tische auf der Wiese besetzt und so nahmen wir auf der Terrasse Platz.

KZN15.jpg(137).jpg


Ich bestellte mir einen "Easy Cheesy Burger", der mit drei Sorten Käse belegt war - allerdings muss ich zugeben, dass meine Wahl etwas überambitioniert war... 🙄 Easy war da nix und mir war noch Tage später schlecht von dieser heftigen Kalorienbombe (zumindest redete ich mir das ein... 😛 ). Markus aß hingegen eine leckere Pizza und wir teilten uns einen griechischen Salat.

KZN15.jpg(138).jpg


Tatsächlich erhielten wir an der Straßensperre unsere Weinflasche zurück und lagen um halb zehn nach einer erfrischenden Dusche im Bett.

Für uns war es war ein guter Tag: der erste Tag ohne Regen seit unserer Ankunft vor fast einer Woche! 🙂

Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit war es stickig im Zimmer und mitten in der Nacht willigte ich schließlich doch ein, die Klimaanlage anzuschalten... 😉

Tageskilometer: 451
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2017
Themenstarter839 Beiträge · seit 201412. Feb. 2017 · #58
16.12.2016 - Ein Ausflug in die Eastern shores

Unsere innere afrikanische Uhr funktionierte perfekt, um sechs wach waren wir bereits wach. Da es bis zum Frühstück noch über 1,5h dauerte, machten wir uns erstmal im Zimmer einen Tee. Draußen war es mal wieder bewölkt. 😣

Markus nutzte die Zeit und tankte unseren Wagen voll, auch dem örtlichen Geldautomaten stattete er einen Besuch ab.

Um viertel vor acht gab's dann endlich Frühstück, dies ist auf alle Fälle ein Nachteil dieser Unterkunft. Die Frühstückszeiten beginnen erst sehr spät und sind eng abgesteckt. Trotz allem ließen wir uns die frischen Omelettes, das Obst und den Käse (daran merkt man dann die holländische Führung) schmecken.

Um halb neun fuhren wir los Richtung Wetland Park. Wir hatten nur wenige Autos vor uns, doch die Einfuhr dauerte ewig...

KZN16.jpg(3).jpg


KZN16.jpg(4).jpg


Es werden pro Tag nur 120 Fahrzeuge eingelassen und wir hatten Glück, dass wir nicht zu spät dran waren. Mehrere Mitarbeiter nahmen die Daten der Besucher und Fahrzeuge auf, doch trotzdem ging es nicht vorwärts.

Schließlich mussten wir alle zurücksetzen, da es sich die Insassen des ersten Fahrzeuges wohl anders überlegt hatten und nicht in den Park wollten. 🙄

Schließlich zahlten wir das Eintrittsgeld (die Wildcard gilt hier nicht) und es ging endlich weiter...

KZN16.jpg(5).jpg


KZN16.jpg(6).jpg


Wir passierten die üblichen Warnhinweise und sahen direkt einige Tiere. Größere und auch kleinere am Wegesrand.

KZN16.jpg(7).jpg


KZN16.jpg(8).jpg


KZN16.jpg(9).jpg


Auch eine Radarfalle passierten wir - unserer Meinung nach kontrollierten sie jedoch die falsche Richtung, da jeder Besucher natürlich erstmal schaute, ob er irgendwas rechts und links entlang des Weges entdeckte. Entgegenkommende Fahrzeuge kamen mit deutlich höherer Geschwindigkeit angerauscht, da wäre eine Kontrolle sinnvoller und sicher auch ergiebiger gewesen... 😗

KZN16.jpg(10).jpg


Wir fuhren den ersten Loop und freuten uns über die blühende Blumenpracht.

KZN16.jpg(11).jpg


KZN16.jpg(12).jpg


Außerdem trafen wir auf das erste Rhino des Urlaubs (leider in großer Entfernung) und zwei wunderschöne Kudumännchen.

KZN16.jpg(15).jpg


KZN16.jpg(16).jpg


KZN16.jpg(17).jpg


Ansonsten gab es nicht allzu viel spannendes zu sehen.

KZN16.jpg(24).jpg


Wir bogen in Richtung Mission Rocks ab und schon bald sahen wir den Indischen Ocean und weitere Bewohner des Parks.

KZN16.jpg(27).jpg


KZN16.jpg(28).jpg


KZN16.jpg(29).jpg


Am Parkplatz war bereits einiges los, aber wir bekamen noch einen guten Platz und machten uns auf den Weg zum Wasser.

KZN16.jpg(30).jpg


Auf dem kurzen Fußweg grünte und blühte es ebenfalls.

KZN16.jpg(31).jpg


KZN16.jpg(32).jpg


Der Name "Rocks" hält, was er verspricht... Es ist wirklich steinig, aber wenn man genauer hinschaut, findet man eine Menge Leben...

KZN16.jpg(33).jpg


KZN16.jpg(34).jpg


KZN16.jpg(35).jpg


KZN16.jpg(37).jpg


Riesige Krebse saßen an den Felsrändern, ergriffen jedoch sofort die Flucht, sobald man sich näherte. Das war natürlich besonders interessant und wir gingen auf die "Jagd"... 😉

KZN16.jpg(38).jpg


KZN16.jpg(39).jpg


KZN16.jpg(40).jpg


KZN16.jpg(41).jpg


KZN16.jpg(44).jpg


KZN16.jpg(43).jpg


Es ist ein toller Fleck, um die Kraft und das Leben des Meeres zu erleben.

KZN16.jpg(48).jpg


KZN16.jpg(47).jpg


KZN16.jpg(49).jpg


KZN16.jpg(52).jpg


Wir machten noch einen kurzen Toilettenstopp und beobachteten eine Vervet Monkey Familie

KZN16.jpg(53).jpg


KZN16.jpg(57).jpg


KZN16.jpg(60).jpg


KZN16.jpg(64).jpg


KZN16.jpg(69).jpg


Wir liefen den uMziki Trail hoch, der 350 Meter vom Startpunkt/Parkplatz aus entfernt liegt. Es ist ja im ersten Moment immer wieder ein wenig aufregend, sich alleine soweit vom Auto zu entfernen. 😗

KZN16.jpg(77).jpg


Doch außer etlicher Dungbeetle und verschiedener Schmetterlinge sahen wir nicht viel.

KZN16.jpg(76).jpg


KZN16.jpg(78).jpg


KZN16.jpg(80).jpg


KZN16.jpg(79).jpg


Also konzentrierten wir uns wieder auf die "kleinen" Dinge. 😉

KZN16.jpg(81).jpg


KZN16.jpg(83).jpg


KZN16.jpg(84).jpg


KZN16.jpg(85).jpg


KZN16.jpg(86).jpg


KZN16.jpg(87).jpg


KZN16.jpg(88).jpg


KZN16.jpg(89).jpg


KZN16.jpg(90).jpg


KZN16.jpg(91).jpg


KZN16.jpg(92).jpg


KZN16.jpg(94).jpg


KZN16.jpg(96).jpg


KZN16.jpg(97).jpg


KZN16.jpg(98).jpg


KZN16.jpg(99).jpg


KZN16.jpg(102).jpg


KZN16.jpg(108).jpg


KZN16.jpg(109).jpg


KZN16.jpg(113).jpg


KZN16.jpg(114).jpg


KZN16.jpg(116).jpg


KZN16.jpg(117).jpg


Burchell's coucal/Tiputip

KZN16.jpg(119).jpg


Solch' einen rot-schwarzen Tausendfüßler haben wir bisher noch nie gesehen... 😮

KZN16.jpg(121).jpg


Am Catalina Bay Lookout legten wir einen weiteren Stopp ein.

KZN16.jpg(123).jpg


KZN16.jpg(122).jpg


Great egret/Silberreiher

KZN16.jpg(128).jpg


Grey Heron/Graureiher

KZN16.jpg(131).jpg


Es war einiges los, allerdings ziemlich weit entfernt... 😐

KZN16.jpg(136).jpg


KZN16.jpg(140).jpg


Fußgrößenvergleich Hippopotamus vs. Nadja 😄

KZN16.jpg(138).jpg


Weiter geht's dann im nächsten Teil... 😉
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2017
8'056 Beiträge · seit 200812. Feb. 2017 · #59
Hallo Fortuna,

Danke für die tollen Bilder.

Die Hippo Fotos gefallen mir ganz besonders.

Deine Reise erinnert mich an tolle Zeiten die ich dort verbracht habe.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter839 Beiträge · seit 201417. Feb. 2017 · #60
maddy schrieb:Schoen, diese Hippo-Fotos, danke Nadja!

Ja, die Tern ist ein Common Tern - Sterna hirundo - uebrigens gar nicht so 'common' hier an der Ostkueste, ich hab sie jedenfalls noch nie gesehen!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Hallo Maddy,
herzlichen Dank für die Bestätigung unserer Vogelbestimmung! 🙂 Da freuen wir uns gleich doppelt, dass wir sie "entdeckt" und auch erkannt haben! 😄
ANNICK schrieb:Hallo Fortuna,

Danke für die tollen Bilder.

Die Hippo Fotos gefallen mir ganz besonders.

Deine Reise erinnert mich an tolle Zeiten die ich dort verbracht habe.

Es grüsst
Annick
Hallo Annick,

vielen Dank auch Dir, für Dein Feedback - die Hippos sind ja zum Glück "dankbare" Fotomotive, auch wenn sie aufgrund des Windes etwas rarer waren als sonst... 😉

Vielen Dank auch allen Danke-Button-Drückern und stillen Mitlesern - der "Stopp" im Wetlandpark war nun wohl lang genug und es geht endlich weiter... 😛

Viele liebe Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018