THEMA: Krüger total – Unsere Tour von Nord nach Süd 2016
18 Sep 2016 14:29 #445244
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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, oder wie war das noch?! Der Sommer ist nun wohl vorbei und so langsam steigt die Vorfreude auf den nächsten Trip, von daher wird es allerhöchste Zeit, den Reisebericht unserer letzten Tour zu schreiben – wenn es denn noch etwas geben soll… B) :whistle:

Das erste Mal ging es für uns zum afrikanischen Winteranfang nach S. A. und wir waren ganz gespannt, wie das wohl werden würde. Ebenfalls das erste Mal fuhren wir, statt mit dem Auto, mit der Bahn zum Flughafen Frankfurt – das hat uns schon mal ausnahmslos gut gefallen! :laugh:

Nach unserer Rundreise im Dezember/Januar standen uns nun nur gute zwei Wochen bevor – und diese hatten wir fast ausschließlich im Krüger Park von Nord nach Süd verplant. Als Highlight der Reise hatten wir einige Wochen vor dem Abflug die Nächte in Lower Sabie zugunsten des Bushmen Trails storniert. :silly: Die Mindestteilnehmerzahl für den Wildernesstrail hatten wir ja sozusagen selber gestellt. ;)

Hier also unsere Route im Detail:

Freitag, 20. Mai 2016 - 19:08h Abflug DUS-FRA-JNB
Samstag, 21. Mai 2016 - La Barune Guesthouse, Tzaneen
Sonntag, 22. Mai 2016 - Punda Maria ST2
Montag, 23. Mai 2016 - Punda Maria ST2
Dienstag, 24. Mai 2016 - Shingwedzi BD2
Mittwoch, 25. Mai 2016 - Mopani BD4
Donnerstag, 26. Mai 2016 - Mopani BD4
Freitag, 27. Mai 2016 - Sunbird Lodge, Phalaborwa
Samstag, 28. Mai 2016 - Talamati CO4
Sonntag, 29. Mai 2016 - Talamati CO4
Montag, 30. Mai 2016 - Byamiti NCO2+2
Dienstag, 31. Mai 2016 - Byamiti NCO2+2
Mittwoch, 1. Juni 2016 - Bushmen Trail
Donnerstag, 2. Juni 2016 - Bushmen Trail
Freitag, 3. Juni 2016 - Bushmen Trail
Samstag, 4. Juni 2016 - Berg en Dal BA3U
Sonntag, 5. Juni 2016 - 19:15h Rückflug JNB-FRA-DUS

Einigen mag sie auf den ersten Blick mit Sicherheit etwas langweilig erscheinen – wir freuten uns hingegen auf den "Luxus“, soviel Zeit "nur" im Nationalpark verbringen zu können… :)

… im nächsten Teil geht’s dann auch los!

Viele Grüße,
Nadja
Letzte Änderung: 18 Sep 2016 14:32 von Fortuna77. Begründung: Format
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18 Sep 2016 16:10 #445256
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21.05.2016 - Ankunft und Fahrt nach Tzaneen

Südafrika im Winter – da braucht man doch noch mehr Klamotten als sonst, oder?! Im „Sommerurlaub“ ständig zu frieren war meine größte Angst und da ich sicherheitshalber einen Schlafsack einpackte, wurde der Platz in der Reisetasche auch nicht gerade mehr… :unsure: Aber die letzten fünf Urlaube im südl. Afrika hatten uns gelehrt, was man wirklich benötigt und somit blieb das Gepäckgewicht, trotz Schlafsack und Fachlektüre, deutlich unter der zugelassenen Marke. :P

Mit der Lufthansa ging es von Düsseldorf über Frankfurt nach JNB – der erste Teil der Strecke wurde jedoch mit dem Zug zurückgelegt. Für uns war es das erste Mal, aber es hat uns sehr gut gefallen, am Freitag Nachmittag nicht mit dem Auto nach Frankfurt fahren zu müssen, sondern bequem und (viel schneller) mit dem Zug zu fahren. Unser Gepäck konnten wir bereits am Schalter im Flughafenbahnhof einchecken. Dies lief ohne Probleme und wir liefen von dort gemütlich weiter zur Sicherheitskontrolle.

Markus hatte beim Online Check-in noch super Plätze hinter der Küchenabtrennung reservieren können. Dort war zwar gefühlt immer etwas los, aber dafür hatte man deutlich mehr Platz und konnte die Beine auch mal halbwegs ausstrecken. Pünktlich ging es los und nach dem Essen ließen wir uns vom Bordprogramm berieseln und schliefen ein wenig.

Die Einreise in JNB erfolgte zügig und auch das Gepäck bekamen wir relativ schnell. Da wir vom letzten Urlaub noch Rand hatten, entfiel auch das obligatorische Geldziehen am Automaten im Flughafen und es ging direkt zum Hertz Schalter weiter. Auch hier lief alles ohne Probleme, wir erhielten unseren Toyota mit einem Kilometer Stand von 20.739 und konnten bereits eine Stunde nach der Landung gegen halb zehn starten. :)

Nach der Ausfahrt aus dem Parkhaus gab es jedoch direkt eine Straßensperre und Polizisten kontrollierten die Papiere. Das passierte uns hier so das erste Mal und Markus reagierte auf die Vorwürfe des Polizisten ganz cool. Dieser meinte, wir wären Schlangenlinien gefahren, dies lag jedoch nur daran, dass wir uns bereits links einsortiert hatten und dann wieder nach rechts rüber mussten, da die anderen Spuren gesperrt waren. Nach einem kurzen verbalen Schlagabtausch ging es dann weiter auf die R21 und später auf die 300 km lange Strecke Richtung Norden über die N1.























Während der Fahrt passierten wir diverse Mautstationen und ich fotografierte ein wenig die Landschaft. Gegen zwei Uhr trafen wir in Tzaneen am Guesthouse La Barune ein. Nur leider öffnete niemand die Tür… :S mmh… seltsam… nach kurzer Wartezeit entschieden wir uns dazu, erstmal alle Einkäufe in der nahe gelegenen Mall zu erledigen. Die nächsten 5 Tage waren wir als Selbstversorger im Krüger unterwegs und die Einkaufsliste war dementsprechend lang. :whistle:



Knapp zwei Stunden später trafen wir wieder am Guesthouse ein, doch die Türen waren immer noch verschlossen. Nach einem kurzen Telefonat klärte sich jedoch alles und die Besitzerin kam angefahren und ließ uns herein. Unser Zimmer befand sich im Haupthaus, klein und fein, aber vor allem ausgestattet mit einem großen Kühlschrank. Dies war bei der Buchung für uns Priorität gewesen.

Wir luden das Auto aus und verstauten alle Sachen, danach setzten wir uns in den nett angelegten Gartenbereich und wollten uns ein erstes Urlaubs-Bierchen gönnen. Doch dazu kam es nicht… Ich glaube, ich habe geschaut, wie eine Kuh wenn es donnert :blink: – mittlerweile waren wir 24h unterwegs und hatten in dieser Zeit zig Kilometer hinter uns gelassen und dann fragte mich jemand, ob ich Nadja sei? :laugh:

Schnell klärte sich, dass es sich bei den Fragenden um Siggi und Manuela aus Viernheim :) (viele Grüße – falls ihr das lest!) handelte. Die beiden beendeten gerade ihren Urlaub und hatten kurz vorher im Forum gestöbert und gelesen, dass wir am gleichen Tag Gäste im La Barune waren. So klein ist die Welt! Wir quatschten ein wenig und tauschten uns kurz über unsere Routen aus. Dann gönnten wir uns unser Urlaubs-Einstands-Bierchen und eine erfrischende Dusche. ;)

Zum Abendessen fuhren wir ins Crawdaddy. Zur Vorspeise gab es Springbockcarpaccio für Markus, und Bruschetta mit Kuducarpaccio für mich. Als Hauptgericht wählte Markus ein Jalapenio Steak und ich ein kleines Rinderfilet mit Spinatbeilage. Wir hatten Urlaub, wir waren wieder in Afrika und alles war super lecker… :) Ach, ist das Leben nicht schön?!





Gefahrene KM: 405
Letzte Änderung: 20 Aug 2018 12:58 von Fortuna77. Begründung: Bilder ergänzt
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18 Sep 2016 18:53 #445288
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22.05.2016 – Auf geht’s zum Krüger – (1) Die Fahrt nach Punda Maria

Nach dem langen Reisetag ging es am Abend früh ins Bett und ich schlief ich wie ein Murmeltier im Winterschlaf - der Winter stand hier ja quasi vor der Tür! ;) Markus war hingegen direkt wieder im "Afrika Modus" und weckte mich schließlich um halb sieben mit einem Tee bzw. Kaffee. :blink:

In kurzer Hose war es noch ziemlich frisch auf der Terrasse und obwohl der Pool einladend aussah, war uns so gar nicht nach einem Bad zumute… :pinch:







Nach einem reichhaltigen Frühstück beluden wir unser Auto wieder mit Sack und Pack und verließen das Guesthouse La Barune noch vor neun.

Knapp 200 km lagen bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem Punda Maria Restcamp, vor uns.





Auf dem Weg dorthin stoppten wir in der Nähe von Modjadjiskloof beim Sunland Baobab – dem größten Baobab der Welt! :woohoo:











Auf unserer Reise 2014 schauten wir uns bereits den Sagole Big Tree bei Tshipise an. Dieser wird ebenfalls als der größte der Welt betitelt. :whistle: Nach genauerer Recherche im Internet fand ich nun heraus, dass der eine der größte aufgrund des Durchmessers ist, der andere aufgrund seiner Gesamtgröße. So oder so, beide sind sehr, sehr groß… B) :laugh: :silly:







Im Sunland Baobab ist zudem seit 1993 eine Bar installiert, insgesamt sollen 15 Leute hineinpassen. Als wir ankamen, hatte die Bar jedoch noch geschlossen. Wahrscheinlich hatte noch niemand um diese Zeit mit Besuch gerechnet. :P Eine freundliche Dame kam jedoch herbei und nach der Permit Bezahlung öffnete sie uns das Tor und wir konnten uns in aller Ruhe drinnen und draußen umsehen.













Es war wunderbar ruhig und idyllisch und auch die Unterkünfte dort sahen einladend und urig aus.







Ich war direkt angefixt und hätte im Nachhinein die erste Nacht gerne hier verbracht, statt in dem Guesthouse, aber natürlich war das Quatsch, denn unsere Einkäufe hätten wir hier natürlich vergessen können... :( Dann also vielleicht ein anderes Mal… ;) :whistle:

Weiter ging es auf der R81 Richtung Punda Maria Gate über Giyani.





Für 1,5h übernahm ich ein letztes Mal in diesem Urlaub das Steuer – das Fahren im NP ist Markus‘ Sache. B) Seiner Meinung nach halte ich die Spur bei der ganzen Tierbeobachtung nicht richtig und außerdem mache ich ja ständig Fotos… :evil: Mittlerweile habe ich mich jedoch damit „abgefunden“ – im täglichen Leben hier in Deutschland fahre ich so viele km, da kann ich im Urlaub ganz gut als Beifahrer „leben“... :) :kiss:

Wir genossen die Landschaft und fuhren über die wenig befahrenen Straßen.















Um kurz vor eins war das Gate zu sehen.



Endlich waren wir da!!! :woohoo:



Kurz vor der Einfahrt befindet sich ein Memorial, bei dem uns jedoch bei aller Freude direkt nochmal ganz anders wurde… :( Poaching ist leider ein sehr aktuelles Thema und dies sollte uns in den kommenden Tagen noch viel bewusster werden… :S :pinch: :ohmy:



Fortsetzung folgt
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18 Sep 2016 19:30 #445296
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Hallo Nadja,

wie schön, dass es wieder einen Krüger-Bericht gibt :) .
Krüger total steht bei uns in nächster Zeit auch wieder mal an. Das kann man immer mal wieder geniessen. Bin mal auf eure Erlebnisse gespannt. Wir waren auch mal im Mai für 2 Wochen unten, aber das war im nachhinein für uns nicht die passende Jahreszeit!

LG Claudia
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18 Sep 2016 20:03 #445304
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Hallo Claudia,

wir waren auch sehr gespannt, was diese Jahreszeit zu bieten hat. Bisher waren wir ja immer in den Sommermonaten dort...

Vom Wetter her hatten wir Glück, mit der richtigen Kleidung geht alles... ;) Aber die kurzen Tage waren mehr als gewöhnungsbedürftig :unsure: , dass ist im Sommer dann doch was anderes... :)

Viele Grüße,
Nadja
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18 Sep 2016 21:03 #445309
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Hallo Nadja,
ein Bericht mit viel "Krüger", da bin ich dabei! :)

Fortuna77 schrieb:
Auf unserer Reise 2013 schauten wir uns bereits den Sagole Big Tree bei Tshipise an. Dieser wird ebenfalls als der größte der Welt betitelt. :whistle: Nach genauerer Recherche im Internet fand ich nun heraus, dass der eine der größte aufgrund des Durchmessers ist, der andere aufgrund seiner Gesamtgröße.

Das hab ich nicht gewusst, ich kannte nur den Sagole B.T. Wir waren 2011 dort und haben uns gewundert das dort keine Bar drin ist. :whistle:
Da hab ich wohl bei meiner Recherche vor der Reise nicht richtig recherchiert :P :P

LG
Silvio
Letzte Änderung: 18 Sep 2016 21:04 von Graskop.
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