THEMA: Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
18 Feb 2019 22:49 #548789
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Teil 2 - 09.12.2018 - Waterberg Plateau Camping - Rh*no Drive

Um halb vier laufen wir zum Kiosk vor, gönnen uns ein kaltes Bier bzw. Savanna und Markus hofft auf das technische know-how der jungen Mitarbeiterin. Leider kann auch sie nicht helfen und hat keine Ahnung, warum die Karte bzw. das Internet nicht funktioniert... :( Es hilft nix, wir müssen warten, bis wir an einem MTC-Shop vorbei kommen.

Pünktlich um vier rumpelt das Gamedrive Fahrzeug den Weg von der Rezeption zur Camp Site hinunter. Sechs Gäste sitzen bereits im Innern, was zur Folge hat, dass wir zwar getrennt, dafür jedoch jeweils auf einem Außenplatz sitzen! ;)



Die Fahrt führt in das ebene Gelände unterhalb der Waterberge.



Wir sehen einige Warthogs und auch etliche Antilopen (Impalas, Springböcke, Gnus und Oryx). Kommen uns jedoch irgendwie vor, wie im Zoo... :huh:





In einer Sackgasse treffen wir auf eine Gruppe Giraffen.









Dann sehen unsere Guides in der Ferne zwei Rh*nos.



Schon bald erreichen wir Mutter und Sohn, das Fahrzeug stoppt und wir werden zum Aussteigen gebeten. Wie bitte?! :blink:



Vorsichtig steigen wir aus dem Fahrzeug und befinden uns alsbald in einer Falle. Das Fahrzeug im Rücken, während die Beiden sich von vorne nähern. :pinch:







Nach all den Drives und Walks, die wir bereits gemacht haben, ist uns nicht so richtig wohl in unserer Haut, doch die zwei sind wirklich friedlich und man kann sie fast berühren. :unsure:



Das Kleine quickt die ganze Zeit und wir erfahren, dass es Hunger hat und "bettelt". Die Tiere werden nämlich nicht nur durch mehrere Mitarbeiter bewacht, sondern auch gefüttert. Kein Wunder, viel Gras wächst hier nicht. :pinch:



Einerseits ist es natürlich faszinierend, diese freundlichen Tiere aus der Nähe beobachten zu können. Aber dennoch sind uns Sichtungen von "wilderen" Tieren einfach lieber - auch wenn man sie natürlich oftmals gar nicht erst sieht. :whistle:

Von daher widme ich mich kurzfristig der Beobachtung von Vögeln - das kommt mir einfach authentischer vor.

Swallow-tailed Bee-eater/Schwalbenschwanzspint


Namaqua dove/Kaptäubchen


Es nähern sich zwei weitere Weibchen, die sogleich begrüßt werden.





Einer der beiden Guides erzählt einiges darüber, woher die Rh*nos kommen und wie lange sie bereits im Reserve sind. Schließlich nähert sich ein weiteres Fahrzeug sowie der Bulle und die Show ist vorbei. Es ist Fütterungszeit und wir verabschieden uns!



Grundsätzlich ist es natürlich legitim, diesen Tieren einen geschützten Raum zu geben und sie auch zu beobachten - nur diese Touri-Bespassung ist nicht so ganz nach unserem Geschmack. Reicht es denn nicht, die Tiere vom Fahrzeug aus zu fotografieren?! :S

Wir lassen uns weiter durch das Gelände schaukeln, bis wir am Rande für einen Sundowner Drink stoppen.



Entfernt ruhen einige Blue Wildebeest.



Der junge Guide erzählt von seinen Bedenken, warum viele namibische Bauern und Kuhhirten "nie" zu Geld kommen werden. Es ist krass und wir sind ein wenig betroffen, wie er über seine Landsleute spricht - aber gut, vielleicht ist er in seinem Denken auch einfach weiter und spricht Dinge aus?! :dry:



Die Fahrt dauert schließlich noch ein gute Stunde und wir freuen uns über die Sichtung zweier Scrub Hares/Buschhasen.





Dieser Crimson-breasted shrike/Rotbauchwürger befindet sich auf der falschen Seite und ich bin happy, noch ein einigermaßen vernünftiges Bild schießen zu können.



Giraffen-Roadblock



Kurz vorm Camp und im mittlerweile schlechten Licht, sehen wir noch ein Impala Baby. :kiss:



Um sieben spuckt uns das Fahrzeug an der Campsite wieder aus. Für den ersten Abend im Dachzelt haben wir Spaghetti mit Pesto sowie einen Gurkensalat zum Abendessen eingeplant - nix mit großem Braai zur Feier des Tages... :laugh:

Ein Feuerchen entzünden wir dennoch und probieren uns später an Sternenfotografie - die jedoch noch ausbau fähig ist! ;)







Nachdem das Feuer runtergebrannt ist, krabbeln wir schließlich ins Dachzelt. Schauen durch die Netze in den Sternenhimmel und sind gespannt auf unsere erste Campingnacht. Gute Nacht! :kiss:

Gefahrene Kilometer: 283
Letzte Änderung: 18 Feb 2019 23:17 von Fortuna77.
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19 Feb 2019 09:53 #548807
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10.12.2018 Waterberg - Plateau Hike

Wir schlafen gut, während der Nacht war es wunderbar luftig, aber nicht zu kalt und so krabbeln wir um viertel vor sieben aus dem Zelt. Trinken einen Kaffee und um viertel vor acht mache ich mich auf zum Kiosk, wo mein Treffpunkt für den Hike ist. Linus (einer der beiden Guides vom Vortag) kommt fröhlich pfeifend den Weg von der Rezeption hinunter gelaufen, dies bedeutet, dass wir ihn auch wieder hochlaufen und somit bin ich schon schön "warm", als wir an der Rezeption der Waterberg Valley Lodge bis kurz nach acht auf eventuelle andere Teilnehmer warten. ;)



Tatsächlich trifft ein Fahrzeug mit 4 Franzosen ein, allerdings haben sie das Rh*no Tracking gebucht und ein weiterer Guide kommt hinzu und stellt sich mit dem Namen "France" vor. :blink: Na, wenn das mal kein Zufall ist... :whistle:

Dann trifft ein junges deutsches Paar ein, die beiden kommen aus Lübeck, sind das erste Mal in Namibia und total begeistert. :)

Linus läuft mit uns in Richtung Waterberg Plateau Lodge...



... dort folgen wir dann einem ausgeschilderten Pfad, der nur mit Guide zu betreten ist.





Und dann geht's auch schon steil bergauf, es sind gut 150 Höhenmeter zu bewältigen. B)

Immer wieder bleiben wir stehen, um Luft zu holen und die Aussicht zu genießen. (Ich bin froh, mit Nordlichtern unterwegs zu sein - denn auch wenn sie deutlich jünger sind, quälen wir uns alle drei - wir sind diese Höhen halt einfach nicht gewohnt... :laugh: )





Oben angekommen, hat man schließlich einen tollen Blick auf die Lodge, die Landschaft und die unendliche Weite...





Und auf dem Plateau geht's quasi ebenerdig weiter. ;)



Unser Guide bleibt immer wieder stehen und erklärt...





Laughing Dove/Palmtaube



Wir befinden uns quasi auf einem Zipfel des Felsmassiv, den wir überqueren. Hier ein Blick in das Tal, in dem auch die Wilderness Lodge sowie die Andersson Campsite liegt. Man erkennt ein grünes Band, dies ist der (Trocken-)Fluss, an dem die Bäume trotz allem zu dieser Jahreszeit noch grüner sind, als in der Umgebung.





Rock Dassies gibt es hier oben natürlich auch und wir werden skeptisch beäugt.





Laut Linus wurden alle großen Säugetiere dem Gebiet zugeführt, allerdings kann keins das Gebiet selbstständig erklimmen oder verlassen. :huh: Ich bin da etwas skeptisch, wenn ich mir andere Gebiete ansehen, in denen sich Elenantilopen durchaus über etliche Höhenmeter hinweg setzen...

Wir folgen einem Trampelpfad und treffen tatsächlich auf eine Rh*notoilette.







Auch Büffeldung liegt immer mal wieder verteilt rum. Okay, aktuell sind die Büsche und Bäume sehr licht, wenn es tatsächlich grün sein sollte, ist es wohl ziemlich abenteuerlich, da man gar nicht sieht, was einen so hinter der nächsten Ecke erwartet... :whistle: Allerdings werden wohl auch hier die Tiere bewacht und beobachtet, so dass die Guides/Lodges informiert werden, sollten sich "gefährliche" Tiere hier aufhalten.

Mittlerweile ist es halb zehn und die Sonne brennt unbarmherzig.



Bei dieser Hitze probieren wir alle bereitwillig die saure Steinfrucht - leider habe ich mir den Namen nicht notiert - und keine Angst, vereinzelt waren sie bereits rötlich gefärbt.



Immer mal wieder stoppen wir und hören etwas über Flora und Fauna.



Und schließlich erreichen wir erneut die Abbruchkante, wo wir auf andere geführte Gruppen treffen, die wohl aus anderen Camps gekommen sind. Das Gestein ist von tiefen Furchen durchzogen, die bis zu einem Meter breit und x-Meter tief sind. :unsure: Ich muss im wahrsten Sinne des Wortes über meinen Schatten springen und nehme gerne helfende Hände entgegen, bevor ich mich an einem sicheren Ort niederlassen und die Aussicht genießen kann.... :whistle:





Es gibt Birnen und Wasser und die Dassies erhalten ihre tägliche Aufmerksamkeit.







Nach einer ausgiebigen Verschnaufpause geht's schließlich wieder zurück...



...und dann heißt es Abstieg! :blink:





Bereits jetzt ist mir klar, dass mich ein arger Muskelkater während der nächsten Tage an diese Tour erinnern wird - und dem war dann auch so! :laugh:

Um kurz vor elf erreiche ich wieder unsere Campsite und Markus erwartet mich bereits - gut getarnt - und hat den Vormittag damit verbracht, ein paar Vögel zu verfolgen...



Familar chat (?) :unsure:


Laughing dove


Familar chat (?)




Dieses Bild habe ich gestern erst beim Bilder sichten entdeckt und der Ausschnitt macht die Qualität leider nicht besser... :pinch: Da es jedoch unsere einzigen Lovebirds sind, möchte ich sie dennoch zeigen. Schade, denen wäre ich auch gerne ein wenig hinterhergepirscht... :(


Während ich kurz in den Pool springe, bereitet er unser Frühstück vor und wir stärken uns erstmal, bevor wir in die weitere Tagesplanung einsteigen.

Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 19 Feb 2019 10:22 von Fortuna77.
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19 Feb 2019 10:34 #548813
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Hallo Nadja,

mit großem Interesse verfolge ich Deinen Bericht. Du hast eine nette Schreibweise, von Euren Erlebnissen zu berichten. Hab vielen Dank dafür! :)

In Deinem Eingangsthread schreibst Du Folgendes:
Soviel kann ich verraten, es wurden keine sieben Nächte im Dachzelt, was jedoch nicht (nur) an uns lag... :laugh:
Na - da bin ich aber gespannt, was die Gründe dafür waren. Immer wieder liebäugle ich (unter anderem) auch mit den Dachzelten. Irgendwie stell ich´s mir klasse, und dann wieder für mich unmöglich vor. Aber so was mal auszuprobieren wie Ihr, das finde ich schon mal gut. Mal schauen, was Ihr am Ende der Tour sagt.

Bis dann
der bayern schorsch
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19 Feb 2019 11:37 #548817
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bayern schorsch schrieb:
Hallo Nadja,

mit großem Interesse verfolge ich Deinen Bericht. Du hast eine nette Schreibweise, von Euren Erlebnissen zu berichten. Hab vielen Dank dafür! :)

In Deinem Eingangsthread schreibst Du Folgendes:
Soviel kann ich verraten, es wurden keine sieben Nächte im Dachzelt, was jedoch nicht (nur) an uns lag... :laugh:
Na - da bin ich aber gespannt, was die Gründe dafür waren. Immer wieder liebäugle ich (unter anderem) auch mit den Dachzelten. Irgendwie stell ich´s mir klasse, und dann wieder für mich unmöglich vor. Aber so was mal auszuprobieren wie Ihr, das finde ich schon mal gut. Mal schauen, was Ihr am Ende der Tour sagt.

Bis dann
der bayern schorsch

Hallo bayern schorsch,

da freue ich mich aber, dass Du uns begleitest! :)

Für uns stand ein Camping/Camper-Urlaub jahrelang immer mal wieder im Raum, aber 2-3 Wochen am Stück, das erschien uns zu riskant, um nicht im völlig Desaster zu enden und schließlich noch als Urlaub betitelt zu werden... :whistle: Die Kombi zwischen festen Unterkünften und Übernachtungen im Dachzelt war für uns somit optimal. Natürlich muss man sich nochmal anders organisieren und wir haben jeden Abend und jeden Morgen Taschen hin- und her gepackt. Aber auch da kommt nach einiger Zeit eine gewisse Routine rein! ;)

Ich glaube, ich kann sagen, ohne nochmals Rücksprache zu halten, dass wir nach dieser Erfahrung durchaus eine längere Campingtour (bzw. mehr Nächte) in Angriff nehmen würden. Das Ganze ist allerdings schon auch Wetter abhängig und die Campsites sollten ebenfalls mit Bedacht ausgewählt werden - denn auch da gibt es selbstverständlich große Unterschiede! :laugh:

Viele liebe Grüße,
Nadja
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19 Feb 2019 12:09 #548820
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Teil 2 - 10.12.2018 - Waterberg Plateau Camping - History Path

Schon eins und eins mit dem Camperleben verschmolzen :laugh: , wasche ich nach dem Abwasch ein paar Klamotten aus, die an Markus' Wäscheleine ihren Platz zum Trocknen finden.



Dann machen wir uns - zur schönsten Mittagszeit B) - auf den Weg zum History Path, dessen Startpunkt am anderen Ende der Campsite liegt.





Der Weg führt einen Hügel hinauf, ist gut erkennbar und gespickt mit vielen interessanten Infotafeln...





Auf dem Hügel angekommen, erreichen wir einen Aussichtspunkt, von dem man auf das ehemalige Schlachtfeld der Schlacht am Waterberg blickt.







Wir folgen dem Weg bergab und hier muss man das ein oder andere Mal schon genauer hinschauen, wo man hin tritt. Alles machbar, aber wenn man nicht gut zu Fuß ist, wäre ich über die Beschreibung des Schwierigkeitsgrades "not amused".



Trotz der Hitze ist die Stimmung (noch) gut...



... wir sind schiesslich so was von auf dem richtigen Weg. ;)





Ein kleiner Schwarm von Green-winged Pytilia/Buntastrilde begeistert mich und diese flinken Vögelchen machen mich total verrückt... :blink:





Der Gute sieht ein wenig aus, wie ein "gerupftes Hühnchen", aber zumindest kommen auf diesem Bild die Farben am Besten zur Geltung... :dry:



Wir folgen der Beschilderung, doch Markus erschließt sich der Weg nicht. Meiner Meinung nach geht's einmal um den nächsten Hügel rum - er ist der Meinung, dass wir schon längst wieder in Richtung Campsite laufen müssten.



Jeder besteht auf seine Meinung und kurzerhand beschließen wir, dass wir uns trennen und jeder "seinem" Weg folgt... :whistle:

Ich folge dem steinigen Weg...



... und hoffe natürlich insgeheim, dass sich die Kalahari heute nicht als Vollstreckerin zeigen wird. :pinch:



Somit stoppe ich an jedem Schild, lese mir den Text durch...



...bis ich in einem kleinen "Wäldchen" lande, dessen Bäume jedoch kaum Schatten spenden.



Es ist keine Menschenseele zu sehen oder zu hören und das ist auf der einen Seite ein sehr beruhigendes, andersrum ein etwas befremdliches Gefühl. Allerdings wird schnell klar, dass ich mich tatsächlich auf der geplanten Route befinde - auch wenn ich sie andersherum laufe... :P Zumindest irre ich nicht irgendwo durch die Gegend!





Nun kann ich das Ganze auch ziemlich entspannt genießen... :evil:



Ich erreiche die Überreste einer alten Missionsstation:











Es ist verstörend über die Gräueltaten zu lesen und die Fotos der ausgemergelten Bevölkerung zu sehen. :(



Schließlich befinde ich mich wieder in "bekanntem" Terrain und folge dem Pfad bis zum Ende - welches etwas oberhalb unserer Campsite Nr. 01 liegt.







Wieder glücklich vereint, gönnen wir uns ein Bad im Pool.



Während Markus im Schatten entspannt, lege ich mich für einen kurzen Mittagsschlaf ins Dachzelt. Doch das Auto steht mitten in der Sonne und es ist einfach zu warm... :blink:

Also beschäftigen wir uns mit allem, was so alles auf der Campsite rum kreucht und fleucht. (Viel los ist aufgrund der Mittagshitze nicht... :whistle: )





Ich mache unzählige Bilder von den Grey-go-away birds, die in dem "Dassie-Baum" rumturnen, doch sie sind zu weit weg und statt Vögeln nehme ich hauptsächlich Gestrüpp auf. :evil:

Da hören, dass der kleine Pool von einer Familie belegt ist, entscheiden wir uns, zu dem zweiten zu laufen, den wir vom Weg aus gesehen haben. Anscheinend gehört dieser zu den höheren Campsite Nummern?! :dry: Auf dem Weg dorthin entdecken wir einige Dikdiks im Gebüsch, doch wir haben nur unsere Handys dabei und somit lohnt sich kein Foto. Am Pool ist keine Menschenseele weit und breit zu sehen - allerdings schwirren etliche Bienen herum, so dass unser Badespaß nur von kurzer Dauer ist. Also laufen wir die kurze Anhöhe hinauf und nehmen auf dem Rückweg noch ein schnelles Bad in dem anderen Pool, da Mutter und Kinder ohnehin gerade im Schatten sitzen und keiner im Wasser ist... ;)

Für den Abend haben wir bereits bei der Ankunft im Restaurant einen Tisch reserviert und so duschen wir und laufen rechtzeitig hoch zur Rezeption (genug Bewegung hatte ich an dem Tag auf alle Fälle... :P ), da wir in einem Rutsch noch schnell die Campsite bezahlen wollen.

Auf dem Weg sehe ich plötzlich neben der Straße in einem Baum eine Mini-Eule! :woohoo: Shit, und wir haben natürlich keine Kamera dabei. Derjenige mit den jüngsten Beinen joggt also zurück zum Auto - das bin in diesem Fall ich, während Markus (erfolgreich) die kleine Eule bewacht. ;)

Das Licht ist nicht gut, aber ich bin dennoch ganz happy über meine Bilder des kleinen Pearl-spotted Owlet/Perl-Sperlingskauz (Vielen lieben Dank, Friederike :kiss: )







Wir sind happy über diese Sichtung und laufen beschwingt den Hügel zur Rezeption hinauf, die jedoch natürlich schon geschlossen hat. Also geht's weiter zum Restaurant.



Einige Gäste sitzen dort mit einem Getränk in der Hand und genießen die Aussicht. Wir melden uns an und sagen, dass wir für sieben eine Reservierung haben. Der junge Mann schaut und irritiert an - ja, er müsse aber noch eindecken. :blink: Klar, kein Problem, stört uns ja nicht... So nehmen wir schließlich Platz und "genießen" ebenfalls die Sonne, die noch mal alles gibt, bevor sie hinter dem Waterberg verschwindet. :whistle:





Um viertel nach sieben sind schließlich 3 Tische belegt und das Menü wird feierlich vorgelesen. Es gibt vier Gänge, bestehend aus einer Maissuppe, Krautsalat, Kudusteak mit Kartoffeln und Gemüse und zum Nachtisch ein Tramisu. Dieses Menü kostet N$ 190 p.P. und die Preis-Leistung ist auch wirklich gut! Im Vorfeld wussten wir jedoch nicht was es gab, wir versicherten uns lediglich im Vorfeld, dass es keine rohen Tomaten gibt, da Markus darauf allergisch reagiert.

Bevor die Hauptspeise serviert wird, entschuldigt sich der Mitarbeiter kurz, dass es statt der Kartoffeln nun doch Reis gibt... :laugh: TIA!!!

Das Tiramisu ist hingegen wieder liebevoll dekoriert und mir ein Foto wert. :kiss:



Im Anschluss warten wir auf die Rechnung, zahlen schließlich jedoch direkt am Tresen, da sich niemand so richtig zuständig fühlt. :blink: Auch mit dem Trinkgeld wissen sie irgendwie nicht so richtig umzugehen. Irgendwie ist das Personal etwas durch den Wind?!

Da es schob spät ist, verzichten wir auf ein Lagerfeuer und versuchen uns später lieber noch ein wenig in der Sternenfotografie. Wir probieren jeweils verschiedene Einstellungen und Motive aus, aber irgendwie staubt es ziemlich und wir sind nach wie vor zu unerfahren. ;)











Markus macht sich mit seiner UV-Lampe auf Skorpion Jagd und entdeckt schnell ein Exemplar. Als wir ein Foto aufnehmen möchten, wird jedoch durch das Licht eine Motte angezogen, der Skorpion schnappt zu und verzieht sich unter seinem Stein. :S Nun gut, das war wohl nix - zumindest sind nun alle satt und wir verziehen uns um zehn in unser Zelt. Gute Nacht! :kiss:

gefahrene Kilometer: 0
Letzte Änderung: 19 Feb 2019 19:36 von Fortuna77.
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19 Feb 2019 13:57 #548834
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Liebe Nadja,
Ist es ein Pearl-spotted Owlet/Perl-Sperlingskauz?
Du kannst das Fragezeichen streichen!
Der Waterberg und Umgebung ist natürlich sehr schön, aber das "Zoogefühl" hatten wir auf dem Plateau auch immer....
....auf die Auflösung der verringerten Dachzeltnächte bin ich seeehr gespannt!
Viele Grüße
Friederike
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