Südafrika 2018 - Ohne Braai gibt es keine Katzen

Reisebericht 283 Antworten · 42,1k Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2018 von Old Women
385 Beiträge · seit 201526. Dez. 2018 · #201
Hallo Beate,

ich habe nun alles nachgelesen, schön, dass die Reise noch nicht zu Ende ist.

Hat mich gefreut zu lesen, dass auch Ihr das Besondere am KTP erkannt habt. Und Massenandrang an Fahrzeugen, wie hier zitiert wurde, hatten wir dort nur ein einziges Mal, ansonsten hat man die Sichtungen meist ganz für sich alleine!

Ja, Willem hat Kieliekrankie im Griff, es war piccobello sauber im Gegensatz zum Februar. Wir hatten diesmal Unit 2.

Im KTC haben wir zwischen Unit 7 und 14 wählen können. Da Unit 8 gerade renoviert wurde, mit Einsatz eines sehr lauten Kompressors und Kreissäge, haben wir Unit 14 gewählt, die noch nicht renoviert war. In Unit 15 waren nur Maler am Werke, das war leiser 😉

In Augrabies hatten wir auch einen View-Bungalow, die Möbel waren wohl noch aus den 70ern (1996 und 1998 gab es diese Unterkünfte allerdings noch gar nicht), aber alles war sehr sauber und keinerlei Schimmel irgendwo. Da siehst Du, man kann Glück haben, wie Ihr in der Mosu Lodge oder Pech.

Papkuilsfontein haben wir storniert, da wir uns in der einsamen Unterkunft nicht wohl gefühlt hätten, da haben wir auf unser Bauchgefühl gehört.

Und zum Abschluss waren wir drei Nächte im Puntje, ein Traum, besser geht es wohl kaum mehr. Die Wassertemperatur des Whirlpools kann man selbst regeln. Einfach vorne die Klappe öffnen und am Temperaturregler drehen. Bei uns war der auf 42°C gestellt, wir haben dann 27°C draus gemacht, bevor wir als Brühwürste geendet hätten.

Eine tolle Tour war das bisher, bin gespannt, wie es weiter geht!
Schöne Grüße Sandra
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201328. Dez. 2018 · #202
Hallo, ihr Lieben,

so, das Weihnachtsfest ist vorüber, und ich kann versuchen, meinen Reisebericht weiterzuschreiben. Versprechen kann ich nicht, dass es in diesem Jahr noch sehr viel von mir zu lesen gibt, denn noch ist unser Haus voller Besuch, und auch Silvester will geplant sein.
Heute wird es später noch ein weiteres Kapitel geben, und ich hoffe, am Sonntag auch noch. Dann bleiben uns nur noch 8 Urlaubstage, die zumindest für unsere Zeit in De Kelders und in Kapstadt zusammengefasst werden können. Demnach ist wohl ein schnelles Ende in Sicht, leider nicht mehr in diesem Jahr wie geplant, jedoch noch wohl vor unserem nächsten Urlaub im Februar 🤩 . Drückt mir die Daumen, denn ich bin kein Freund von Reiseberichten, die sich über ein Jahr hinziehen. 3 Monate ist jedoch in Ordnung, oder 😎 ?

@ "Fotomatte": hallo Matthias, schön, dass du noch weiter mit liest, und ein Danke für die Bestimmung des Schmetterlings 😘 . Ich werde es ergänzen.

@ "Sandra1903": hallo Sandra und "welcome back". Ein bisschen weiß ich ja schon von eurer Tour, aber ich werde immer mal wieder auf deiner Homepage schauen, ob es etwas Konkretes nachzulesen gibt.
Im KTC haben wir zwischen Unit 7 und 14 wählen können. Da Unit 8 gerade renoviert wurde, mit Einsatz eines sehr lauten Kompressors und Kreissäge, haben wir Unit 14 gewählt, die noch nicht renoviert war. In Unit 15 waren nur Maler am Werke, das war leiser 😉

Da haben wir ja richtig Glück gehabt, und ich habe auch schon aus anderer Quelle gehört, dass die Renovierungsmaßnahmen doch gelegentlich sehr laut sind 😠 .
In Augrabies hatten wir auch einen View-Bungalow, die Möbel waren wohl noch aus den 70ern (1996 und 1998 gab es diese Unterkünfte allerdings noch gar nicht), aber alles war sehr sauber und keinerlei Schimmel irgendwo. Da siehst Du, man kann Glück haben, wie Ihr in der Mosu Lodge oder Pech.
Vintagemöbel "machen mir nichts" 😎 , denn das kenne ich von unseren Kindern aus der Studienzeit, jedoch Schimmel Zentimeter dick, das kenne ich auch bei SAN Parks so nicht. Bislang hatten wir, egal wo wir waren, es immer sauber, vielleicht ein wenig abgewohnt und manchmal auch mit Fledermäusen, aber die kann ich ganz gut tolerieren, jedoch in Augrabies Falls, das war wirklich ekelhaft 🤢 , und am liebsten hätte ich draußen geschlafen.
Papkuilsfontein haben wir storniert, da wir uns in der einsamen Unterkunft nicht wohl gefühlt hätten, da haben wir auf unser Bauchgefühl gehört.
Du denkst sicherlich dabei an die Morde auf weißen Farmen. Ich gebe zu, auch mir kam kurz bei der Anreise der Gedanke, jedoch haben es die Menschen doch wohl auf die weißen Farmer abgesehen und nicht auf Touristen, und das mag jetzt vielleicht ein bisschen seltsam klingen, aber erst einmal erreicht man auf Papkuilsfontein das Farmhaus. Die Ferienhäuser sind so abseits, ich glaube, da macht man sich dann nicht mehr die Mühe. Mit diesen Gedanken, obwohl sie nicht gerade tröstlich waren, bekam ich mich damals wieder in die Spur zurück, denn auch Göga war wohl ein wenig in Sorge, obwohl er nichts sagte, jedoch so etwas merkt man dann doch, wenn man sich so gut kennt. Ich weiß, es klingt ein wenig zynisch, aber ich weiß gerade nicht, wie ich es anders ausdrücken soll 😕 Auch wir würden in Zukunft davon Abstand nehmen, auf einsamen Farmen zu übernachten, aber auf Papkuilsfontein fühlten wir uns sicher, warum, keine Ahnung?????? Die Haustüren jedenfalls hätte man mit einem Tritt aufbekommen, und die Lage war in der Tat sehr einsam. Wir würden dort auf jeden Fall wieder übernachten, aber ich kann nicht erklären, warum dort und auf anderen Farmen nicht. Es ist nie gut, wenn man überhaupt an solche "Dinge" oder "Möglichkeiten" denken muss.
Die Wassertemperatur des Whirlpools kann man selbst regeln. Einfach vorne die Klappe öffnen und am Temperaturregler drehen. Bei uns war der auf 42°C gestellt, wir haben dann 27°C draus gemacht, bevor wir als Brühwürste geendet hätten.
Das machen die dann wohl vor der Ankunft so, damit man sofort einen warmen Whirlpool hat. Bei uns war es nur am 2. Tag wirklich extrem warm, aber ich war drin. Meine Haut fängt sowieso an, langsam schrumpelig zu werden, das war also egal, und meinen alten Knochen hat es auch nicht geschadet 😗 . Aber gut zu wissen, dass man die Temperatur regulieren kann, ach und, wem es dort nicht gefällt, der ist selbst schuld. Das war wirklich einmalig schön dort, und ich habe die komfortable Küche und die schöne Terrasse wirklich sehr genossen. Gab es bei euch auch noch diese vielen Fliegen?

So, die Familie ruft. Nachher geht es weiter!

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2018
385 Beiträge · seit 201528. Dez. 2018 · #203
Old Women schrieb: Gab es bei euch auch noch diese vielen Fliegen?
Nein, wir hatten keine Fliegen dort, aber immer leichten Wind bei 30 - 35°C, vielleicht lag es am Wind
Schöne Grüße Sandra
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201328. Dez. 2018 · #204
5. Oktober 2018: Paternoster

Ziemlich zeitig standen wir auf, bepackten zügig unser Auto, und nach einem schnellen Frühstück starteten wir Richtung Paternoster an der Westküste Südafrikas, 90 Minuten Fahrtzeit nördlich von Kapstadt und von daher bei den Kapstädtern als Ferienort sehr beliebt. Unsere Wahl war auf Paternoster gefallen, da uns auf den Fotos insbesondere die schönen, weiß verputzten Cottages mit ihren blauen Türen ins Auge gefallen waren. Die Dächer waren häufig mit Reet gedeckt, und besonders schön fand ich die blühenden Vorgärten mit ihrer maritimen Deko, überwiegend alte, bunt angestrichene Fischerboote. Alles sah sehr idyllisch aus, und ich freute mich schon sehr. Ein bisschen Abwechslung tat uns sicherlich gut, und ein bisschen Zivilisation auch 😗 , denn das bedeutete zugleich, dass ab heute auch unsere Selbstversorgung zu Ende sein würde. Irgendein diensthabender Geist würde uns morgens das Frühstück servieren, und abends würden wir essen gehen. Auch mal schön 🤩 , obwohl, wenn ich ehrlich war, hatte mir das abendliche „braaien“ nicht das Geringste ausgemacht. Wir waren mittlerweile ein eingespieltes Team: Göga grillte das Fleisch, und ich sorgte für die Beilagen. Umgekehrt wäre es leider nicht gegangen, denn dann hätte es nur Fleisch gegeben und keine Beilagen 😐 . Ich nahm mir vor, Göga zuhause die Zubereitung von Salat und Kartoffelgerichten beizubringen, damit wir auch einmal tauschen könnten, aber irgendwie habe ich wohl kein Talent bei der Vermittlung dieser eigentlich doch sehr einfachen Fähigkeiten 🙁 , so sagt zumindest Göga 😗 .
Der Morgen war wirklich schön, Dunst hing noch in der Luft, aber man merkte schon, dass es wieder einmal ein warmer und sonniger Tag werden würde. Das würde sich auch bis Paternoster nicht ändern, denn das Wetter übers Wochenende sollte bilderbuchmäßig bleiben.

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In der Gegend um Ceres reihte sich eine Obstplantage an die andere: Kirschen-, Äpfel- und Birnenbäume standen teilweise schon in voller Blüte, teilweise kamen die Bäume noch sehr winterlich daher. Dazwischen große Verpackungsfabriken für den Export der Früchte, die dann ab Februar in unseren Regalen zum Verkauf liegen.

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Wir fuhren Richtung Citrusdal, dem drittgrößten Obstanbaugebiet des Landes. Von dort stammen die Apfelsinen, die bei uns als „Cape Orangen“ verkauft werden. Auch dort reihte sich eine Plantage an die nächste.

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Teerstraße wechselte sich mit Schotterpiste ab. Wir kamen sehr gut voran.

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Ich kann es nicht beschwören, aber ich glaube, es war so ca. 20 Km vor Citrusdal: die Landschaft wurde immer gebirgiger, wir fuhren wieder auf Schotter, die Piste wurde immer enger, und wir kamen durch die vielen Kurven nur noch sehr langsam voran. Göga steuerte gerade das Auto eine ziemlich steile Anhöhe hinauf als er urplötzlich stark bremsen musste. Das Auto geriet ein wenig ins Rutschen, aber das hatte er schnell wieder im Griff 🙂 . Ein großer Truck versperrte die Straße, wir konnten ihn nicht überholen. Ein Trecker versuchte, den Truck den Berg hinauf zu ziehen. Ein sehr abenteuerliches Unterfangen, denn der Truck kam dabei gefährlich ins Rutschen. Wie das nur möglich war 😕 ? Hinter uns hatte sich schnell eine kleine Schlange gebildet. Wir konnten also nicht mehr ausweichen und waren auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, dass der Trecker den Truck sicher hochzog. Mir war in der senkrechten Position überhaupt nicht wohl, wenn der Trecker mit dem Truck ins Rutschen gekommen wäre, dann wäre es das für uns gewesen 😮 . Irgendwann wurde es Göga dann wohl doch zu heikel. Die Seitenspiegel wurden eingeklappt, sein grimmiger Blick verriet vollste Konzentration, und dann tat er endlich das, was "wahre Männer" 😎 in Filmen immerzu machen 😗 . Er rettete sein Weib, indem er das Auto todesmutig am Truck vorbeizog 🤩 . Mein Held 😘 😘 ! Wie er das ohne jeden Kratzer an unserem Auto geschafft hat, weiß ich bis heute nicht, denn da passte eigentlich nichts mehr dazwischen. Ich habe ein Foto gemacht, welches des Moment des Überholens dokumentiert. Der Truckfahrer schaut ziemlich skeptisch drein und schrie uns irgendetwas zu. Ich habe es nicht verstanden, und das war auch bestimmt besser so 😐 .

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Dieses Foto machte Göga dann von oben, als wir aus der Gefahrenzone heraus waren. Auf dem Foto sieht das Ganze natürlich nicht so schrecklich aus, wie es in Wirklichkeit war. Auf alle Fälle war mein Bedarf an Abenteuer für diesen Tag komplett gedeckt worden.

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In Vredenburg stockten wir unsere Getränkevorräte wieder auf.
Bereits gegen 12.30 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei Tage, das „ah!Guesthouse“ https://ahguesthouse.com/ . Unser Gastgeber Arnold kam gerade vom Einkauf und hieß uns auf herzlichste willkommen. Das Zimmer war auch schon fertig. Perfekt! Das Gästehaus, welches direkt am Strand lag, gefiel uns sehr gut. Es hatte Stil und war sehr geschmackvoll eingerichtet. Die Bilder an den Wänden waren fast ausnahmslos eine Auftragsarbeit bei einem örtlichen Künstler. Auch unser Zimmer im 1.Stock bot an Annehmlichkeiten alles, was man sich so wünscht: einen Kühlschrank, Klimaanlage, ein großes Bett, ausreichend Stauraum und dazu ein anständiges Bad mit separatem WC. Die Zimmer im oberen Stockwerk hatten eine gemeinsame Dachterrasse, auf der im Sommer das Frühstück bzw. das Dinner serviert werden kann. Bequeme Liegen mit Sonnenschirmen luden zum Faulenzen ein, und der Blick auf die Bucht von Paternoster war einfach nur grandios.

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Wir ruhten uns ein wenig aus und starteten dann gegen 14.00 Uhr Richtung „Cape Columbine Nature Reserve“. Am Eingang musste man einen kleinen Obolus entrichten, denn die Wildcard wurde leider nicht akzeptiert. Bevor der Leuchtturm hier erbaut wurde war der Küstenstreifen ein wahrer Schiffsfriedhof mit zahlreichen Wracks. Den Namen „Columbine“ erhielt diese Region denn auch von dem britischen Schiff namens „Columbine“, welches dort 1829 sank.

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Göga hatte Lust, sich die Welt einmal von oben anzusehen und stieg den Leuchtturm hinauf.

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Ich blieb unten und ließ mir an dieser Stelle den Wind um die Nase wehen.

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Später geht es hier noch weiter..........
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201328. Dez. 2018 · #205
Und hier geht es weiter..........

Von da aus wanderten wir weiter bis zum Campingplatz. Zahlreiche Kapstädter hatten sich dort mit riesigen Wohnwagenburgen installiert, einige hatten bereits das Holz für den Braai angezündet. Eine ganz toller Platz, und ich kann nur jedem raten, der diese Ecke einmal mit einem Wohnwagen bereist, dort ein paar Nächte zu bleiben, denn es ist wirklich wunderschön dort. Direkt am Meer, nachts hört man das Meeresrauschen, und auch die sanitären Anlagen scheinen in Ordnung zu sein. Kinder spielten am Strand, und ein paar Todesmutige trauten sich sogar ins Wasser 😮 .

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Eingerahmt wird dieser Platz von einer wunderschönen Dünenlandschaft, in der man natürlich nicht so ohne weiteres wandern kann. Aber es gibt ausgetretene Pfade, und ich denke, die waren wohl zum Wandern frei gegeben.

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Auch hier hatten sich Reste der Frühlingsblüte erhalten.

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Ich tat das, was ich am Meer sehr gerne mache: ich fotografierte den Boden. Die Natur gibt uns nämlich die besten Farbkompositionen, da ist nichts unmöglich oder zu gewagt, und ich mag diese Farbenfülle sehr 🙂 .
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Gegen 17.00 Uhr brachen wir auf, fotografierten noch die „weiße Ortschaft“ Paternoster aus einer anderen Perspektive, und dann ging es ab ins Gästehaus.

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Arnold hatte uns für 19.00 Uhr einen Tisch in der „Noisy Oyster“ reservieren lassen, und da wir vorher noch duschen mussten und auch zu Fuß dorthin gehen wollten, wurde es langsam Zeit. Arnold versicherte uns, dass die Gegend hier sehr sicher wäre. und von daher gibt es wohl auch in Paternoster keine Taxis. Das Stück zum Restaurant konnte man wirklich gut laufen. Auf dem Hinweg war es ja noch hell, und auf dem Rückweg sorgten viele Straßenlaternen dafür, dass alles gut ausgeleuchtet war. Wir wussten, dass dies nicht vor Überfällen schützt, aber wir fühlten uns so sicher wie die Einheimischen, die dort mit ihren Hunden (keine Kampfhunde!!! 😗 😐 ) Gassi gingen.
Der Fisch in der „Noisy Oyster“ war ganz hervorragend, und auch der Service und das Ambiente (ein gemütliches Kaminfeuer brannte) stimmten. Also, eine ganz klare Empfehlung 🙂 .

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Gegen 22.00 Uhr waren wir wieder im Gästehaus, nahmen auf der Dachterrasse noch einen kleinen Absacker und gingen dann ins Bett, denn Morgen hatten wir eine Tagestour geplant. Es sollte in den Westcoast Nationalpark gehen.

Gute Nacht!
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2018
1'624 Beiträge · seit 201501. Jan. 2019 · #206
Old Women schrieb:Dann bleiben uns nur noch 8 Urlaubstage, die zumindest für unsere Zeit in De Kelders und in Kapstadt zusammengefasst werden können. Demnach ist wohl ein schnelles Ende in Sicht
Liebe Beate
Ein gutes neues Jahr mit tollen Reisen und was Du Dir sonst noch wünscht.
Ich hoffe mit "ein schnelles Ende" war nur die Einstellfrequenz Deiner Posts im neuen Jahr gemeint. Für mich dürfen die letzten Tag gerne weiter ausführlich sein 🙂 - nicht schludern (wie Du schreibst) oder hudeln..... 😗
Dein letztes Kapitel über Paternoster habe ich besonders gerne gelesen, da ich da schon lange einmal hin will.

Herzlich grüßt Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201301. Jan. 2019 · #207
Liebe Elisabeth ("sphinx"),

lieben Dank für die netten Worte und Wünsche fürs nächste Jahr. Auch dir wünsche ich ein spannendes Jahr 2019 mit vielen Reisen, großen oder kleinen Erlebnissen.
Ich werde mal sehen, ob ich so ausführlich weiterschreiben werde, denn z.B. in De Kelders haben wir an den 3 Tagen überwiegend wirklich nur Wale geschaut. Gewandert sind wir natürlich auch, aber auf sehr bekannten Pfaden. Das einzig Neue wird eine Restaurantempfehlung sein, die das "Kloeks @ home" definitiv toppt. Etwas völlig Neues und wirklich sehr zu empfehlen. Sei gespannt.
Gleich gibt es ein weiteres Kapitel, aber nur, wenn mein System nicht mehr so langsam ist. Das spinnt den ganzen Tag schon extrem, und ich habe keine Ahnung, warum 😕 .

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201301. Jan. 2019 · #208
6.Oktober 2018: Paternoster

Bei Arnold und seiner bezaubernden Frau Annaliese -diese sollten wir morgens beim Frühstück kennenlernen- konnte man nicht nur hervorragend schlafen sondern auch sehr lange, denn das Frühstück wurde erst um 9.00 Uhr serviert. Ich kann nicht sagen, ob das nur am Wochenende so ist oder generell, denn ich habe nicht nachgefragt. Vielleicht kann Gisela („Gila“) etwas dazu sagen, denn sie und ihr Mann Peter waren ja in der Woche dort Gäste.
Da ich als bekennende Eule ja immer in Afrika problemlos zur Lerche mutiere, war mir das eigentlich ein bisschen zu spät, jedoch der Morgen war Wetter technisch wieder einmal herrlich, und von daher beschlossen Göga und ich, einen ausgiebigen Strandspaziergang zu machen. Den nötigen Morgenkaffee bzw. Tee konnte man sich im Zimmer selbst zubereiten. Es stand alles bereit, inklusive Rusks.
Einige Spaziergänger waren schon unterwegs, und auch die Austernfischer (nicht der Vogel sondern menschliche Fischer 😗 ) versuchten gute Beute zu machen. Gar nicht so einfach, denn die Tüten, die am Strand im kühlen Sand verbuddelt waren, schienen mir nicht sehr voll zu sein.

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Gegen 9.00 Uhr waren wir zurück und waren sehr gespannt auf das Frühstück, welches mir die liebe Gisela von unterwegs aus schon per Mail als „sehr speziell“ beschrieben hatte. Alle Gäste nahmen am großen Tisch in der Küche Platz, und Arnold zauberte sein 3-Gänge Menü direkt vor unseren Augen.
Auf dem Tisch standen Toast, Marmelade, Honig, Tee, Kaffee, Saft, Joghurt, Cerealien, und der Rest wurde serviert. Ich weiß nicht mehr ganz genau, was es gab, aber es war an diesem Morgen irgendeine Eier-Pilz-Bacon-Kreation in Form eines Muffins, garniert mit Basilikumpesto und Tomaten. In dieser Form hatte ich das so noch nicht gegessen, sehr kreativ, und wer möchte, soll sich die Fotos (nicht meine, aber viele andere Gäste haben beim Frühstück Fotos gemacht) bei Tripadvisor anschauen, um zu verstehen, was ich meine. Zum Nachtisch, ja es gab tatsächlich Nachtisch 😮 , gab es selbstgemachtes Lakritzeis auf Biskuit. Komischerweise schmeckte mir das zum Frühstück (!) hervorragend. Es war eine sehr gesellige Runde, eigentlich ausschließlich Deutsche, und Arnold, der perfekt Deutsch spricht, hatte keine Probleme, sich beim Kochen über die Schulter schauen zu lassen. Es war richtig gemütlich, und wenn man vergaß, dass man dafür zahlen musste, eigentlich wie bei guten Freunden. Ich erinnere mich, dass Göga mich noch lobte, denn ich hatte im Vorfeld Arnold gefragt, ob er einmal für uns kochen könnte, denn seine Dinnerpartys sollen legendär sein, und dieser hatte zugestimmt. Heute Abend 19.00 Uhr Dinner bei Arnold und Annaliese 🤩 . An dieser Stelle greife ich schon mal voraus und werde verraten, dass dieses Gästehaus (nur die Gästehäuser und nicht die Unterkünfte von SAN Parks) unser absoluter Favorit auf dieser Reise war und das, obwohl wir auch noch in der legendären „Cliff Lodge“ in De Kelders gewohnt hatten. Hier stimmte einfach alles: das Zimmer war prima, das Essen nicht zu toppen und die Gäste durch die Bank extrem entspannt. Preis-Leistung stimmte, die Lage topp, mehr geht nicht 😛 .
Gegen 10.00 Uhr starteten wir Richtung West Coast Nationalpark. Es gibt zwei Gates: das „Langebaan Gate“ im Norden und das „West Coast Gate“ im Süden. Wir wollten den Park von Süd nach Nord befahren und besorgten uns unser Permit am „West Coast Gate“. Der Park wurde 1985 gegründet, um die Lagune von Langebaan, die Küstenzone und die vorgelagerten Inseln als wertvolles Ökosystem zu schützen. Besonders die reichhaltigen Feuchtgebiete und Salzmarschen bieten im Sommer Heimat für etwa 750.000 Vögel, darunter viele Zugvögel aus Nordeuropa, die hier überwintern. Zur Vogelbeobachtung sind im ganzen Park verschiedene Birdhides angelegt. Um es gleich vorweg zu nehmen, bis auf einige Vögel, sollten wir leider keine weiteren Tiere sehen, nicht einmal Zebras, auf die ich mich schon so gefreut hatte, aber so ist das manchmal, aber dafür hatten wir ja im Mokala und im KTP mehr als genug Tiere gesehen 😛 . Mit Konnis Bestechungstrunk für die Sichtungsfee wäre uns das ganz bestimmt nicht passiert, aber den hatten wir ja damals bekanntermaßen noch nicht 😠 .
So könnt ihr leider nur mit uns überwiegend die schöne Landschaft genießen, die jedoch mit dem blauen Himmel eine Augenweide war. Ich war völlig hin und weg und konnte teilweise nicht aufhören, zu fotografieren. So eine bunte Landschaft, und damit meine ich nicht nur die Reste der Frühlingsblüte, hatte ich selten vor die Linse bekommen: etwas ganz Besonderes.
Als erstes steuerten wir den „Abrahamskraal Birdhide“ an. Ich liebe ja solche Unterstände und hoffte auch dort auf reiche Beute. Der Hide war toll angelegt und stand direkt an einem relativ großen Wasserloch. Außer ein paar kleinen Webervögeln gab es jedoch nichts Nennenswertes zu entdecken, und irgendwann fuhren wir dann auch weiter.

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Oryxwebervogel

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Immer wieder hatte man von verschiedenen Aussichtspunkten herrliche Blicke auf die Dünenlandschaft mit den lilafarbenen Wildblumen und den Atlantik.

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Am Besucherzentrum „Geelbek“ fanden wir einen hübschen Picknickplatz und aßen erst einmal unsere Wurst,-Käse- und Brotreste aus der Zeit unserer Selbstverpflegung. Einige Vögel, die sicherlich wussten, welch eine Goldgrube so ein Picknickplatz ist, leisteten uns Gesellschaft, unter andrem diese hier. Vielleicht bestimmt sie jemand 😕 ? Ja, "maddy" hat geholfen. Danke 😘 : "Yellow Bishop", und der gehört auch zur Familie der Webervögel und ein "Southern Masked Weaver", non-breeding.

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Was für ein schöner Schmetterling das wohl mal werden wird?

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Anschließend wanderten wir zu den einzelnen Birdhides direkt an bzw. in der Lagune beim Besucherzentrum “Geelbek“. Ein Birdhide ist sogar komplett behindertengeeignet. Auf den Stegen sind Rollstuhlfahrer sehr unkompliziert unterwegs.
Dort gefiel es mir mit am besten. Warum? Ganz leicht erklärt: die Landschaft war bunt, wunderschön 🙂 ! So etwas hatte ich so noch nicht gesehen.

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Man konnte förmlich den Mikroorganismen bei der Arbeit zusehen 🤨 .

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Im Hide selbst war an diesem Tag leider nicht so viel zu sehen. Ein paar Wasservögel bekamen wir aber dennoch vor die Linse, und bis auf den Reiher (Bild 1 und 2) und den Stelzenläufer (Bild 3) kann ich mal wieder die Vögel nicht bestimmen 😊 .

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Später geht es hier noch weiter..........
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201301. Jan. 2019 · #209
Und hier geht es weiter..........

Wir fuhren weiter Richtung Norden zum „Seeberg View Point“. Zur linken Hand bot sich uns dieses Bild: gelbe Wildblumen, soweit das Auge reichte. Nicht so wie bei uns, wenn der Raps blüht, sondern dunkelgelb. Wunderschön 🤩 !

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Und inmitten dieser gelben Wildblumen stand eine Bank. Wenn wir das vorher gewusst hätten, dann hätten wir unser Picknick dort gemacht, jetzt aber war unser Korb leider leer 🙁 .

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Zur rechten Hand ging es dann zum Viewpoint hoch. Und von dort hatte man einen guten Blick auf die Saldanha Bay.

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Der Blick auf die Uhr verhieß nichts Gutes. Es war schon 16.00 Uhr, und wir hatten noch lange nicht alles gesehen. Um 18.30 Uhr mussten wir zuhause sein, schnell duschen, umziehen und dann auf zu Arnolds Dinnerparty.
Wir fuhren den Berg wieder herunter bis zum „Seeberg Bird Hide“. Wir sahen schon von weitem, dass es dort Flamingos zu sehen gab. Wie schön, denn die hatte ich bislang nur in Walwis Bay und im Etosha gesehen.
Der Hide war bequem über Stege zu erreichen, und die Landschaft animierte mich wieder durch ihre Farbigkeit den Boden zu fotografieren.

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Im Hide selbst saß eine etwas größere Gruppe Franzosen, und eigentlich waren alle Plätze belegt 🙁 , aber da Franzosen in der Regel recht unkompliziert sind, rückte man schnell zusammen, und alle konnten den Flamingos zuschauen.

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Als wir wieder in Paternoster angekommen waren, mussten wir noch unbedingt einmal kurz zum Strand. Das Licht war einfach zu schön.

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So schafften wir es nur mit Mühe, halbwegs pünktlich zum Dinner zu erscheinen. Die Aperitifs wurden schon im Wohnzimmer gereicht.

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Die Gäste hatten erst einmal Gelegenheit, sich in zwangloser Atmosphäre kennenzulernen. So etwas kann gründlich in die Hose gehen, wenn die Chemie zwischen den Gästen nicht stimmt, bei uns jedoch war die Zusammensetzung perfekt: 8 Gäste, altersmäßig von Mitte 30 bis 60. Die Tischsprache war deutsch, nur mit Annaliese, die servierte, wurde englisch gesprochen. Arnold servierte 5 Gänge, der Hauptgang war Fisch. Alles war sehr kreativ angerichtet, die einzelnen Komponenten passten geschmacklich hervorragend zusammen. Ich habe keine Fotos gemacht, denn das hätte nicht gepasst, als wir jedoch gegen 23.00 Uhr ins Bett gingen waren wir mehr wie zufrieden. Zur Nachahmung absolut empfohlen 😄 . Im übrigen: Arnolds Weinkarte war ganz hervorragend 😗 .
Am nächsten Tag sollte es in die Winelands nach Paarl gehen, und die Strecke dorthin sollte uns über Tulbagh und den Franschhoek Pass führen.

Gute Nacht!
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zuletzt bearbeitet 01. Jan. 2019
1'824 Beiträge · seit 201601. Jan. 2019 · #210
Liebe Beate,
schön, dass es mit deinem Bericht weitergeht und vielen Dank für die vielfältigen Landschaftseindrücke. Die Westcoast ist ja wirklich eine schöne Gegend. Jetzt bin ich als faunafixierter Reisender natürlich auf eure Wale in naher Zukunft gespannt.
Ganz nebenbei wünsche ich natürlich noch ein frohes neues Jahr.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
217 Beiträge · seit 201302. Jan. 2019 · #211
Ein frohes neues Jahr, liebe Beate für Dich und Reinhard. 🙂
Ja, bei Arnold war es sehr schön und es hat geschmeckt! Leider waren wir in den 2 Tagen die einzigen Gäste, deshalb hat er abends nicht für uns gekocht. Aber die Beschreibung Deines Frühstücks passt, genau das gab es bei uns am ersten Morgen, einschließlich selbstemachtem Lakritzeis! Kannte ich vorher nicht.

Die Landschaft des Westcoast NP ist traumhaft. Leider sind wir nur durchgefahren, hätten wir doch nur 1 Tag mehr eingeplant! Das Wetter hatte bei uns aber auch gepasst, zusätzlich hatten wir starken Wind.
LG
Viele Grüße von Gila
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201305. Jan. 2019 · #212
Hallo, ihr Lieben,

schön, dass immer noch so viele Fomis mitlesen, obwohl ich momentan "nur" Landschaft und nicht so viele Tiere zeigen kann.
Kann mir wirklich keiner von euch bei der Bestimmung meiner Ufos aus dem West Coast Nationalpark helfen? Das wäre wirklich schön 🙂.

@ "H.Badger": hallo Sascha, schön, dass du noch dabei bist 🙂 .
Jetzt bin ich als faunafixierter Reisender natürlich auf eure Wale in naher Zukunft gespannt.
Du wirst noch etwas warten müssen, denn erst geht es noch nach Paarl und dann nach Kap Agulhas, wo wir auch eher die schöne Landschaft genossen haben und wenig Tiere vor die Linse bekamen 😎 . In De Kelders, soviel kann ich schon verraten, gab es Wale in Hülle und Fülle. Die Fotos habe ich noch nicht gesichtet, aber es wird bei den vielen Aufnahmen wohl das eine oder andere Foto zum Zeigen dabei sein 🙂 , hoffe ich zumindest 😕 .

@ "Gila": hallo Gisela, die guten Neujahrswünsche geben wir zurück. Nach eurer Email im Vorfeld waren wir wirklich sehr gespannt auf die Küche von Arnold. Da passte einfach alles.

Später gibt es noch ein weites Kapitel unserer Reise.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201305. Jan. 2019 · #213
7. Oktober 2018: Paarl

Die heutige Übernachtung hatte ich ausschließlich für Göga mit eingebaut, denn ihr müsst wissen, dass mein Mann im Urlaub auch hin und wieder sehr gerne in den Genuss von „Haute Cuisine“ kommen möchte 😗 . In Südafrika kann man das in den Winelands hervorragend, in Franschhoek hatten wir im letzten Jahr wirklich sehr gut gegessen.
Ich entschied mich für eine Zwischenübernachtung im „Grand Roche Hotel“ in Paarl, denn das angeschlossene Restaurant „Bosmans“ hatte auch hier im Forum hervorragende Kritiken bekommen.
Meine Begeisterung hielt sich im Vorfeld eigentlich in Grenzen, denn irgendwie passte dieses Nobeletablissement so gar nicht zu unserer vorhergehenden Runde 😐 , aber da der Dresscode „smart casual“ war, also noch relativ entspannt, sah ich dem Ganzen gelassen entgegen, denn ich lasse mich auch gelegentlich sehr gerne verwöhnen 😎 .
Nach einem wieder einmal sehr extravaganten, jedoch sehr leckeren Frühstück bei Arnold und Annaliese, starteten wir gegen 10.00 Uhr in Richtung Paarl. Wir hatten beschlossen, über Tulbagh, welches als eines der schönsten Dörfer in den Winelands gilt, zu fahren.
Bereits am frühen Mittag erreichten wir das kleine Städtchen, und in der Nähe der Kirche fanden wir einen Parkplatz, den wir für sicher hielten. Oh, du meine Güte, war das heiß, als wir aus dem Auto stiegen. Die Luft stand förmlich, und unser Autothermometer zeigte 35 Grad im Schatten an 🤢 .
Unser Reiseführer hatte nicht gelogen, das Städtchen mit seinen Häusern in kapholländischer Bauweise war wirklich wunderschön. Allein in der „Church Street“ stehen 32 dieser prächtigen Bauten. Eine Schautafel erinnerte jedoch daran, dass diese Häuser leider nicht mehr in originalem Zustand waren. Ein schweres Erdbeben (Richterskala 6.5) hatte 1969 viele Gebäude in Tulbagh schwer beschädigt, und in den folgenden Jahren hatte man diese wieder aufgebaut bzw. restauriert. Die „Church Street“ in Tulbagh ist die einzige Straße Südafrikas, in der alle Häuser unter Denkmalschutz stehen. Da das Wetter mal wieder passte, sind, so glaube ich, ganz hübsche Fotos entstanden, denn weiße getünchte Häuser, dazu dieser blitzeblanke blaue Himmel und die Frühlingsvegetation, da kommt alles immer wirklich sehr gut zur Geltung.

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Göga fotografierte und fotografierte, ich natürlich auch, nur eben wesentlich disziplinierter als mein Mann 😎 , denn die Zeit saß uns mal wieder im Nacken. Ganz klar: Planungsfehler Nr. 1, denn wir hätten schon ganz früh losfahren sollen, dann hätte es mit der Zeit wesentlich besser geklappt. Das hätte jedoch den Verzicht auf das leckere Frühstück in geselliger Runde bei Arnold bedeutet, und das ging natürlich unter keinen Umständen 😮 . Irgendwann blies ich zum Abmarsch, denn wir wollten nicht den direkten Weg nach Paarl über die R 46 und R 44 fahren, sondern den Weg über die R 301. Diese Route würde uns über den Bains-Kloof Pass führen, und uns war ein gigantisches Panorama versprochen worden. Für mich würde das auch einmal wieder eine Gelegenheit zur Bekämpfung meiner Höhenangst sein, denn man soll sich ja seinen Ängsten stellen, weglaufen hilft nicht weiter 😗 . Und es war eine sehr gute Entscheidung, denn die Route war wirklich wunderschön. In den Bergen gab es einige Wanderparkplätze und einfache Unterkünfte zur Selbstversorgung. Wenn wir noch einmal in diese Gegend kommen sollten, wäre das auch mal eine Option.

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Auf der rechten Seite sieht man dann im Tal ganz hinten schon die Stadt Wellington.

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Später geht es hier noch weiter……….
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201306. Jan. 2019 · #214
Und hier geht es weiter……….

Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Paarl. Das “Grand Roche“ http://granderoche.com/ liegt abseits am Ortsende inmitten der Weinberge, und ich freute mich schon sehr, den Swimmingpool benutzen zu können, denn es war immer noch sehr heiß. Der Check-in geht in diesen Hotels ja wie von selbst, man nimmt nur das Handgepäck, der Rest wird aufs Zimmer gebracht. Die Hausdame, die uns am Parkplatz abholte, brachte uns in die auf Gefriertemperatur herunter gekühlte Rezeption, drückte uns ein Glas Champagner in die Hand und erklärte uns erst einmal, dass unsere gebuchte Kategorie leider nicht zur Verfügung stehen würde. Daher würden wir selbstverständlich ein Upgrade bekommen. Na, mir sollte es recht sein, Upgrade klingt immer gut. Sie führte uns zu unserem Zimmer, und spätestens da war ich mir sicher, dass das „Grand Roche“ und ich niemals wahre Freunde werden würden. Warum? Seht selbst, das waren die Zimmer (!): wir hatten ein riesiges Schlafzimmer, ein riesiges Wohnzimmer und ein ebenso riesiges Badezimmer, aber es fehlte die Atmosphäre. Die Zimmer waren recht dunkel, boten zwar jeglichen Komfort, den man sich nur denken kann, die Möblierung war mir jedoch zu „clean“, zu schwarz, zu „kalt“. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. So ein Zimmer braucht warme Farben. Genau aus diesem Grunde hatte ich mich bei der Buchung gegen diese Kategorie entschieden und jetzt..... 😐

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Die Terrasse war wirklich sehr schön, und wir beschlossen, dort heute Abend vor dem Dinner unseren Sundowner zu nehmen.

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Dieses Perlhuhn ist nur für dich, Sascha, denn du bist ja "faunafixiert", und es soll deine Leiden ein wenig lindern 😎 .

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Nun aber erst ab in den Pool, der wirklich sehr schön in einem kleinen Garten, umgeben von hohen Mauern, lag. Bequeme Liegen luden zum Ausruhen ein, und das WLAN war auch ganz passabel. Herrlich erfrischend bei der Hitze, und ich hätte durchaus auch wieder Gefallen an dieser Stätte finden können, wenn nicht eine Amerikanerin mir ein Gespräch förmlich aufgedrängt hätte. Ihr Mann hielt gerade ein Schläfchen, und ihr war wohl langweilig, und sie sprach mich an.

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Normalerweise bin ich sehr gesellig und tausche mich gerne aus, diese Dame jedoch war ein glühender Verehrer von Donald Trump und erzählte mir mehr als ausführlich von seinen “Glanztaten“. Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus, so dachte ich, wird es wohl gehen, als sie dann aber anfing mich als Deutsche zu „bedauern“, da reichte es mir. Ganz Deutschland wäre ja mittlerweile durch die Einwanderer ein einziges „no go area“, fast so wie in Südafrika, wo ja Gott sei Dank die Weißen noch das Sagen hätten. Täglich würde in den US-Medien von terroristischen Anschlägen in Deutschland berichtet. Amerika wäre stolz, einen Präsidenten zu haben, der zum Schutz vor solchen Eindringlingen eine Mauer bauen würde. So etwas bräuchte Deutschland auch, jemanden, der mal kräftig „aufräumt“, dann würde es uns besser gehen, da wäre sie sicher. Ich antwortete ihr, dass wir schon jemanden gehabt hätten, der kräftig „aufgeräumt“ hätte, und eine Mauer hätten wir ebenfalls gehabt, aber beides hätte uns nicht gerade zur Zierde gereicht und ich könnte es auch nicht zur Nachahmung weiter empfehlen. Wie, wo, wann wäre das denn gewesen? Davon hätte sie noch nicht gehört, denn dann hätten wir unsere „Probleme“ ja im Griff. Eine weitere Diskussion mit solchen Leuten führt meiner Erfahrung nach zu nichts, denn die verstehen es einfach nicht, und so verabschiedete ich mich mit den Worten, ich müsste jetzt erst einmal unsere Kinder anrufen, denn man wollte doch schließlich wissen, ob bei den vielen täglichen Terroranschlagen in Deutschland alles zuhause in Ordnung wäre. Die Dame schaute mich bedauernd an und wünschte mir doch tatsächlich „good luck“. Ich habe hier bewusst auf die Setzung von Smileys verzichtet, denn die gehören hier nicht hin, dafür war das Gespräch einfach viel zu „traurig“!
Gegen 18.00 Uhr ging ich zurück. Göga saß schon auf unserer Terrasse mit einem Sundowner 😄 . Was für ein Lichtblick 😘 !
Die Aussicht war wirklich sehr schön, und die Berge färbten sich langsam rötlich. Also: erst mit einem Gläschen Weißwein den Sonnenuntergang genießen und dann aufbrezeln für das Dinner.

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Das Dinner war hervorragend, da stimmte wirklich alles. Göga entschied sich für das 7 Gänge „Tasting Menu“, und ich wählte 3 Gänge à la carte, da ich unbedingt Springbock wollte und das gab es an diesem Abend beim „Tasting Menu“ nicht Der Sommelier verstand sein Handwerk. Aus der sehr gut sortierten Weinkarte schlug er 3 Weine vor, die gut zu unseren Speisen passen würden. Zuhause hätten wir sicherlich ein kleines Vermögen für Dinner und Getränke bezahlt, in Südafrika hielt sich das Ganze wie immer im Rahmen.
Hier eine "kleine" Auswahl der Leckereien, leider nur mit dem Handy festgehalten.

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Europäer halten sich ja eher etwas länger bei einem Dinner auf, und da einige Amerikaner anwesend waren, die auch sehr amerikanisch schnell fertig wurden, konnte ich sehen, dass man den Damen zum Abschluss einen Teller mit Pralinen und anderen Leckereien als Gruß aus der Küche reichte, und ich freute mich schon, denn das Ganze sah sehr lecker aus. Ich ging jedoch leer aus, denn wir waren die letzten, und die Küche hatte wohl schon geschlossen. Da war ich dann doch etwas enttäuscht, aber nur bis zum Frühstück am nächsten Morgen, denn da bekam ich folgendes als Gruß aus der Küche 🤩 .

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Hmm, lecker, und das zum Frühstück, und ich hatte gar nicht Geburtstag 😗 . Trotzdem: sehr aufmerksam, und ich habe tatsächlich, mit Göga zusammen, versteht sich, alles aufgegessen 🤩 .

Gute Nacht!
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2019
839 Beiträge · seit 201406. Jan. 2019 · #215
Hallo Beate,

da habe ich doch rechtzeitig wieder aufgeholt, um noch ein wenig etwas von der Blumenblüte mitzubekommen... 🙂

Da kommen schöne Erinnerungen hoch - und Deine Bilder und Berichte aus den Cederbergen machen auch Lust auf mehr (Urlaubsplanung)... 😗

Nun freue ich mich, wie Sascha, aber auch auf die Wale!!! 😉

Viele liebe Grüße,
Nadja
2015 - 3 wunderbare Wochen im südlichen Namibia; 2016 - Krüger total - unsere Tour von Nord nach Süd; 2016 - KwaZulu-Natal - Ein Urlaub mit Höhen und Tiefen; 2017 - Zu viert durch die Karoo und Kap-Region; 2018 - Let's do it rustic - Kruger NP im April; 2018 - Winter in der Karoo - Frühling am Kap - Herbst 2018; 2018 - Unterwegs im Norden Namibias - Dezember 2018
2'847 Beiträge · seit 201106. Jan. 2019 · #216
Guten Morgen, liebe Beate,

zunächst Dir und Reinhard und allen Mitreisenden hier noch ein wunderschönes, glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2019.
Zurück von wiedermal herrlichem Madeira-Urlaub schwelge ich nun gerade in Erinnerung bei Dir. Ach wunderschön, ich genieße die Reise sehr.
Im Grand Roche haben wir noch nie gewohnt - da wäre ich doch tatsächlich mal sehr gespannt. Aber wie schön, dass Euch das Dinner gefallen hat. Es sieht wieder sehr gut aus!
Dann freue ich mich schon jetzt auf De Kelders.... 😁
Euch einen schönen Sonntag, die Sonne vermisse ich hier in HH allerdings sehr. 🙁

Ganz liebe Grüße
Christina
4'382 Beiträge · seit 201506. Jan. 2019 · #217
Liebe Beate, zwar habe ich mir vorgenommen, alle Beiträge mit Fotos, auf denen was Essbares zu sehen ist, sofort wegzuklicken (anstelle einer Diät....), aber bei Dir mache ich eine Ausnahme!
Toller Mix, den Du da für diese Reise ausgeknobelt hast!
Viele Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
4'382 Beiträge · seit 201509. Jan. 2019 · #218
.....mittlerweile auf Seite 3 gelandet..........die Verfasserin hat ihren Beitrag wohl vergessen 🤩 🤩 🤩
...ich will nur ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und mache deshalb

SCHUPPS 😛 😛
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201309. Jan. 2019 · #219
Hallo, ihr Lieben,

@ "CuF": hallo Friederike,
.....mittlerweile auf Seite 3 gelandet..........die Verfasserin hat ihren Beitrag wohl vergessen 🤩 🤩 🤩
...ich will nur ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen und mache deshalb
Keinesfalls, liebe Friederike, nur bin ich von den kalorienreichen Festtagen noch ein wenig träge 😎 . Ich gelobe Besserung und versuche, unsere Zeit in Cape Agulhas noch diese Woche komplett einzustellen, so dass es nächste Woche dann endlich nach de Kelders zu den Walen gehen kann.
Liebe Beate, zwar habe ich mir vorgenommen, alle Beiträge mit Fotos, auf denen was Essbares zu sehen ist, sofort wegzuklicken (anstelle einer Diät....)
Die Diät probiere ich mal aus und habe sofort für den nächsten Reisetag ein Foto vom abendlichen Dinner ohne Speisen ausgewählt 😗 . Ich werde berichten, ob es geholfen hat, denn in ein paar Wochen geht es nach Costa Rica und da möchte man für den Pazifikstrand doch "in Shape" sein 😐 . Wird schon werden, denn vorher werden wir gut 2 Wochen durch Regenwald und Dschungel vielen Tieren (hoffentlich vielen, aber wir reisen ja mit Bestechungselixier für die Sichtungsfee 😗 )hinterher pirschen, und das soll sehr Schweiß treibend und Kalorien verbrennend sein.

@ "Fortuna77": hallo Nadja, schön dass du noch weiterhin dabei bist 🙂 , hast du doch selbst genug Arbeit mit deinem Reisebericht. Du kannst eine Pause einlegen, denn erst einmal geht es für zwei Nächte nach Cape Agulhas.

@"Strelitzie": hallo Christina, lieben Dank für die guten Neujahrswünsche 🙂 . Wir geben sie gerne zurück. De Kelders schaffe ich leider erst nächste Woche, auch du wirst dich gedulden müssen. Cape Agulhas ist aber auch immer eine Reise wert, du wirst schon sehen.

Gleich (oder vielleicht doch erst Morgen???) gibt es noch ein weiteres Kapitel unserer Reise. Bis dahin.......

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2019
Themenstarter1'543 Beiträge · seit 201310. Jan. 2019 · #220
8. Oktober 2018: Cape Agulhas

Im März 2017 hatten wir genau 3 Stunden Zeit für das zauberhafte Fleckchen Cape Agulhas gehabt 😠 . Jeder, der jemals Cape Agulhas bei gutem Wetter besucht hat, wird mir beipflichten, dass das definitiv zu wenig ist. Diesmal plante ich daher dort 2 Übernachtungen mit ein.

Nun saß ich also bei meinem opulenten Pralinen-Frühstück im „Grand Roche“, und wir beide, also das Hotel und ich, waren immer noch keine Freunde geworden. Mir fehlte einfach die echte Herzlichkeit der vorhergehenden Gastgeber, allen voran Willem und Erik aus dem KTP oder Arnold und seine reizende Frau in Paternoster. Es ist nicht so, dass ich dieses Hotel nicht weiterempfehlen kann, uns hat es an nichts gefehlt, aber der Funke ist einfach bei mir nicht übergesprungen, warum auch immer 😕 . Für diejenigen unter euch, die gerne sehr gut dinnieren und frühstücken ist das ein perfekter Ort. Göga hat es geliebt, mir war es einfach zu viel „Schickimicki“, ich liebe es eher schnörkellos.
Der Wetterbericht sagte für heute für Cape Agulhas nicht gerade das beste Wetter voraus. Sogar ein wenig Regen wurde erwartet 🙁 . Daher ließen wir uns beim Frühstück reichlich Zeit und trödelten auch sonst noch ein wenig herum, denn man hatte uns gesagt, dass wir auschecken könnten, wann wir wollten, das Zimmer würde nicht benötigt. So wurde es 11.00 Uhr, bis wir endlich los fuhren.
Auf unserer Südafrikarunde im März 2017 hatten wir ein paar Nächte in Franschhoek gewohnt, und auf meiner Aktivitätenliste stand damals „Fahrt über den Franschhoek Pass“ und „Wandern im „Mont Rochelle Nature Reserve“. Wer meinen Bericht gelesen hat, erinnert sich vielleicht, dass Göga und ich damals tagelang mit der Weintram „lediglich“ von Weingut zu Weingut gefahren sind 😗 . Kein Wandern im Mont Rochelle, kein Überqueren des Franschhoek Passes 😎 . Unsere Freunde sind uns noch heute sehr dankbar dafür, denn unser Wein schmeckt seit damals wirklich immer hervorragend 😗 .
Und genau über diesen Pass fuhren wir jetzt Richtung Cape Agulhas. Was für eine atemberaubende Berglandschaft. Ziemlich weit oben lud das „Mont Rochelle Nature Reserve“ zum Wandern ein. Wir stiegen aus und erkundeten ein wenig die Landschaft.

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Da wir unser vollgepacktes Auto nicht lange allein lassen wollten, ging es dann auch irgendwann weiter. In der Gegend um Villiersdorp waren wir dann aus den Bergen heraus. Sanfte grüne Hügel begleiteten uns fast bis Cape Agulhas. Was für ein Unterschied zu 2017! Von Dürre keine Spur mehr. Die Landschaft war saftig grün, bester Weidegrund für die großen Schafherden dieser Region. Getreidefelder, soweit das Auge reichte. Die Ernte fand wohl Platz in den vielen Silos, die die Landschaft nicht gerade schmückten.

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In Bredasdorp stockten wir dann noch unsere Getränke auf, und dann ging es für knapp 40 km auf eine der wohl langweiligsten Strecken dieses Landes: schnurgerade ging sie durch relativ flaches Land, und es gab absolut nichts Spannendes zu entdecken. Am Ende dieser Piste dann endlich Cape Agulhas…………………., leider eingehüllt in dicken Nebel 🤨 .
Gegen 14.00 Uhr erreichten wir unser Quartier in Cape Agulhas. Entgegen den allgemeinen Empfehlungen hier im Forum hatten wir uns gegen das staatliche Restcamp entschieden und stattdessen zwei Nächte in der „Agulhas Country Lodge“ https://www.agulhascountrylodge.com/ gebucht. Das war definitiv Planungsfehler Nr. 2! Warum? Das sollten wir erst am nächsten Tag erfahren. An dieser Unterkunft, soviel kann ich schon verraten, lag es nicht, denn daran gab es nichts auszusetzen. Wir wurden sehr herzlich von der neuen Besitzerin empfangen. Diese hatte die Lodge erst vor kurzem von ihren Eltern übernommen und gab sich wirklich Mühe, dass die Gäste zufrieden waren. Sie führte uns zu unserem sehr schönen Zimmer, fragte noch, ob wir zu Abend essen wollten, denn dann müssten wir noch die Tagesmenükarte studieren und aus den Gerichten dort vorab etwas auswählen (wir wollten!), und lies uns dann mit allerlei Karten und Prospektmaterial zu diversen Ausflügen allein. Wir wollten aber keine organisierten Ausflüge machen, sondern lieber wie gewohnt auf eigene Faust losziehen. Noch fast vier Stunden war es hell, und wir konnten in Ruhe zu meinem Lieblingsplatz in der Nähe des Leuchtturmes fahren.

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Da wir ja auf dieser Reise in puncto Wetter Glückskinder waren, begann sich wie auf Bestellung der Nebel, zwar sehr langsam, zu lichten, die Sonne kam heraus, und weit in der Ferne konnte man bereits den ersten Wal sehen.

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Vielleicht geht es später noch weiter..........
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2019