Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ...

Reisebericht 65 Antworten · 34,9k Aufrufe · gestartet 15. Juli 2017 von aos
16,9k Beiträge · seit 201221. Aug. 2017 · #41
Sensationelle Fotos! Vielen, vielen Dank dafür.

Waren eigentlich alle Tiere so scheu oder nur die Bergzebras?

LG
Logi
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200821. Aug. 2017 · #42
Die Bergzebras waren besonders scheu und hatten eine riesige Fluchtdistanz (auch in Namib-Naukluft NP). Wenn sie einmal rannten, rannten sie wie wild gestochen. War anderes Wild in der Nähe der Zebras, ließ es sich von den Zebras anstecken und flüchtete mit.

Die Orxy und Springböcke hielten ein gewisse Distanz und beäugten die ganze Angelegenheit etwas. Die Strauße waren da schon schreckhafter.

Die Tiere im Hoanib und in der kleinen Serengeti wirkten am gelassensten.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200827. Aug. 2017 · #43
15.06.2017 Pamlwag Campsite (über Khowarib Schlucht, Kleine Serengeti und Otjitheka Trail)

Die Campsites 5-8 liegen schön am Fluss und sind wesentlich besser ausgestattet als die der Community.
k-IMG_6217.JPG


Auch Campinggäste dürfen am Frühstück (N$100 pp) teilnehmen. Punkt sieben waren wir daher an der Lodge. Gestärkt konnten wir uns dann den fahrerisch schwierigsten Teil widmen. Mein Vater ist gefahren und ich habe ihn eingewiesen. Daher konnten wir auch keine Aufnahmen machen.

Die Strecke verlief nun oberhalb des Flussbetts und bot noch keine allzu spektakulären Aussichten.
k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht01.jpg


Es gab immer wieder Abschnitte mit dem sogenannten puderfeinen Bulldust/Powder Dust. Nach ca. neun Kilometer war der "Wasserfall" erreicht.
k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht02.jpg


Hier erkannte man gut, dass das Wasser aus einem Seitental kam.
k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht03.jpg


Der Oberlauf des Flussbetts wurde hinter dem wasserführenden Nebenfluss zunehmend trockener, sodass wir bald nur noch im Bett fuhren.
k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht04.jpg


Hier war es landschaftlich wunderschön.
k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht05.jpg


k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht08.jpg


Die Farben der Felsen erinnerten mich eher an den Südwesten der USA.
k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht10.jpg


k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht12.jpg


k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht13.jpg


k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht14.jpg


k-14.01FahrtdurchdieKhowaribSchlucht15.jpg


Gerne hätten wir Elefanten in dieser einmaligen Kulisse beobachtet, mussten allerdings mit ihren Hinterlassenschaften vorlieb nehmen. Auf Wildtiere stießen wir in der Schlucht leider nicht (nur zwei Zebraskelette). An Nutztieren sahen wir einen verendeten Esel, andem sich gerade zwei Hunde labten.

Bei Umumbaaitjie verließen wir den Hoanib/Ombonde. Ohne Navigation hätten wir die Ausfahrt nicht gefunden. Die Spur war als solche nicht mehr zu erkennen, weil zuvor mehrfach Ziegen drüber getrampelt waren. Wir fuhren nun eine Piste in Richtung Kamdescha Vet fence, der in T4A nicht eingezeichnet war. Kurz vor dem Abzweig zur kleinen Serengeti stießen wir noch auf eine Herero-Siedlung. Wildtiere sahen wir leider nicht, obwohl das Gras üppig stand (außer bei den beiden Siedlungen) und es auch einen reichhaltigen Mopanebestand gab.

Auch auf den nun folgenden Kilometern sahen wir keinerlei Säugegetier. Wir bestiegen einen kleinen Hügel noch vor erreichen der "Serengeti".
k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti02.jpg


k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti03.jpg


Langsam lichtete sich der Busch und die Grasfläche war erreicht.
k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti05.jpg


Hier gab es die üblichen Verdächtigen (Strauß, Springbock, Oryx und Trappen).
k-DSC_4945.JPG


k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti07.jpg


k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti09.jpg


k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti10.jpg


k-14.02FahrtzurunddurchKleinSerengeti11.jpg


Nach der Grasebene wurde das Gelände wieder steiniger und karger. Wir trafen noch auf eine Giraffe welche sich direkt bei einer Siedlung befand.

Wir kamen nun an einer größeren Ansiedlung vorbei (Otjitheka?). Hier gabelte sich die Piste. Der Otjitheka-Trail führte nach Norden und eine andere Piste in westlichen Richtung direkt zur C43. Da es zu der "West-Piste" keinerlei Information gab, blieben wir auf den für uns längeren Otjitheka-Trial, welcher nun eine Passhöhe erreichte. Hier blickte man nach Westen zur C43.
k-14.03OtjhareTrail01.jpg


k-14.03OtjhareTrail02.jpg


Noch vor der Passhöhe begegnete uns ein Landcruiser mit Anhänger, dessen Insassen einen ausgelassen Eindruck machten. Bei der Tal"fahrt" wurde uns auch klar, warum die so gut drauf waren: weil sie es hinter sich hatten. Persönlich würden wir den Pass von West nach Ost nicht fahren. Vor allem hatten wir Glück, dass wir uns nicht später begegnet sind, denn es gab auf dem ca. 1,5 langen, steilen Stück keine Ausweichmöglichkeit. Und oben von der Passhöhe konnte man auch nicht wirklich erkennen, ob gerade ein Fahrzeug im Anmarsch war.
Das Foto kann das Gelände nicht wirklich wider geben. Zumal es sich noch um eine gute Stelle handelte.
k-IMG_6262.JPG


Von der C43 fuhren wir ins Palmwagkonsessionsgebiet, wo wir den Aub Canyon besuchten.
k-DSC_4949.JPG


k-DSC_4953.JPG


k-14.04LandschaftPalmwag03.jpg


k-14.04LandschaftPalmwag04.jpg


k-14.04LandschaftPalmwag06.jpg


k-14.04LandschaftPalmwag07.jpg


k-14.04LandschaftPalmwag08.jpg


Abendstimmung "auf" Palmwag
k-14.04LandschaftPalmwag12.jpg


k-DSC00890.JPG


k-DSC00897.JPG


k-IMG_6291.JPG



Gefahrene Kilometer: 169
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200802. Sept. 2017 · #44
16.06.2017 Nebental Huab Teil 1

Auch heute nahmen wir am Frühstück der Lodge teil, sodass es erst ca. 07:30 Uhr auf die Piste ging. Wir fuhren die C43 bis Bergsig. Diese Tafelberglandschaft in dieser Gegend zählt für mich zu den schönsten Namibias.
k-15.01FahrtzumHuab02.jpg


k-15.01FahrtzumHuab03.jpg


Nach 46 km nahmen bogen auf die C39 Richtung Torra Bay. Auch hier ist die Landschaft beeindruckend.
k-15.01FahrtzumHuab05.jpg


Der Kudu rannte über die Piste und entfernte sich, sodass eigentlich nur ein besseres Beweisfoto möglich war.
k-DSC_4964.JPG


Von der C39 führte nach ca 23 km eine unscheinbare Piste (ungefähr an der Stelle, an der man auf den Vet-zaun trifft) nach Süden. Die nun folgenden 50 km bis zum Desolation Valley gingen nur schleppend voran.
Zunächst überquerten wir einen Nebenfluss des Koigab.
k-15.01FahrtzumHuab06.jpg


Plötzlich wandelte sich die doch recht karge Landschaft in ein gelbes Meer. In diesem Teil gab es auch weit entfernt Tiere.
k-15.01FahrtzumHuab08.jpg


k-15.01FahrtzumHuab09.jpg


k-15.01FahrtzumHuab11.jpg


k-15.01FahrtzumHuab12.jpg


Offensichtlich war hier der Niederschlag sehr lokal ausgeprägt, denn nach ein paar Kilometern wurde der Bewuchs wieder karger.
k-DSC_4972.JPG


k-15.01FahrtzumHuab13.jpg


Wir queren kurze Zeit später das Springbok Revier. Wir hielten bis hier ausgiebig Ausschau nach Nashörnern, konnten aber leider keines entdecken.
k-15.01FahrtzumHuab15.jpg


Hinter dem Springbok wurde es karger ...
k-15.01FahrtzumHuab16.jpg


k-15.01FahrtzumHuab17.jpg


und karger - allerdings mit Wüstenmelone.
k-15.01FahrtzumHuab18.jpg


Das Huab Tal - auch Desolation Valley - war hier nicht mehr weit. Der Huab selbst vielleicht noch 10 km entfernt.
k-15.01FahrtzumHuab20.jpg


k-15.01FahrtzumHuab21.jpg


Das Tal machte auf dem ersten Blick seinem Namen aller Ehre. Die Trostlosigkeit war dennoch spektakulär.
k-15.01FahrtzumHuab25.jpg


Auf den Hügel rechts der Piste fuhren wir als nächstes. Das Kuidas Camp (kein Fotos gemacht) war gleich dahinter.
k-15.01FahrtzumHuab26.jpg


k-15.01FahrtzumHuab27.jpg


k-15.01FahrtzumHuab28.jpg


k-15.01FahrtzumHuab31.jpg
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2017
202 Beiträge · seit 201402. Sept. 2017 · #45
Hallo Axel, eine schöne Spätschau mit Deinen wunderbaren Landschaftsaufnahmen. Danke dafür. Im kommenden Frühjahr - Mitte April bis Mitta Mai - ist die zweite Tour nach Namibia geplant mit Schwerpunkt Nordwest-Etosha-Nordost-Caprivi. Dein Bericht steigert die Vorfreude, wobei wir uns nicht in die ganz einsamen Stellen des Kaokoveldes trauen werden.., (oder?!, vielleicht sollten wir doch vorsichtshalber ein Dachzelt mitnehmen) . Egal, wie es ausgeht und wo es hingeht, es wird schön.
Viele Grüße
Anne
zwischen 1991 und 2008 diverse Aufenthalte Jemen - 2011 Südafrika - 2013 Kamerun - 2016 Namibia - 2018 Namibia
2'779 Beiträge · seit 200702. Sept. 2017 · #46
aos schrieb:15.06.2017 Pamlwag Campsite (über Khowarib Schlucht, Kleine Serengeti und Otjitheka Trail)

Die Strecke verlief nun oberhalb des Flussbetts und bot noch keine allzu spektakulären Aussichten.
Es gab immer wieder Abschnitte mit dem sogenannten puderfeinen Bulldust/Powder Dust. Nach ca. neun Kilometer war der "Wasserfall" erreicht.
Hier erkannte man gut, dass das Wasser aus einem Seitental kam.
Der Oberlauf des Flussbetts wurde hinter dem wasserführenden Nebenfluss zunehmend trockener, sodass wir bald nur noch im Bett fuhren.
Hier war es landschaftlich wunderschön.
Die Farben der Felsen erinnerten mich eher an den Südwesten der USA.
Hallo aos gerade bin ich erst auf deinen Bericht gestossen und freue mich sehr über deine Bilder dieser Etappe. Wir sind die Strecke auch gerade im August gefahren, die Farben in der Khowarib Schlucht sind echt spektakulär.
Bei Umumbaaitjie verließen wir den Hoanib/Ombonde. Ohne Navigation hätten wir die Ausfahrt nicht gefunden. Die Spur war als solche nicht mehr zu erkennen, weil zuvor mehrfach Ziegen drüber getrampelt waren. Wir fuhren nun eine Piste in Richtung Kamdescha Vet fence, der in T4A nicht eingezeichnet war. Kurz vor dem Abzweig zur kleinen Serengeti stießen wir noch auf eine Herero-Siedlung. Wildtiere sahen wir leider nicht, obwohl das Gras üppig stand (außer bei den beiden Siedlungen) und es auch einen reichhaltigen Mopanebestand gab.
Auch auf den nun folgenden Kilometern sahen wir keinerlei Säugegetier. Wir bestiegen einen kleinen Hügel noch vor erreichen der "Serengeti".
Wahrscheinlich seid ein kleines Stück später aus dem Hoanib rausgefahren. Denn wir sahen keinerlei Hütten oder Anzeichen von menschlichen Bewohnern und Nutztieren. Wir bogen rechts in einer erkennbaren engen Furt aus dem Flussbett, welches übrigens zuvor extrem steile Lehmwände aufwies und uns zeigte wie hoch der Wasserstand sein kann wenn der Hoanib in vollem Schuss abgeht.
Nach der Grasebene wurde das Gelände wieder steiniger und karger. Wir trafen noch auf eine Giraffe welche sich direkt bei einer Siedlung befand.
Wir kamen nun an einer größeren Ansiedlung vorbei (Otjitheka?). Hier gabelte sich die Piste. Der Otjitheka-Trail führte nach Norden und eine andere Piste in westlichen Richtung direkt zur C43. Da es zu der "West-Piste" keinerlei Information gab, blieben wir auf den für uns längeren Otjitheka-Trial, welcher nun eine Passhöhe erreichte. Hier blickte man nach Westen zur C43.
Tolle Bilder von der "Serengeti" Danach oder schon auf der Ebene seid ihr wohl auf einer anderen Spur gefahren, wir sahen keine Siedlung und ich erinnere mich nicht an diese Sicht von der Passhöhe.
... es gab auf dem ca. 1,5 langen, steilen Stück keine Ausweichmöglichkeit. Und oben von der Passhöhe konnte man auch nicht wirklich erkennen, ob gerade ein Fahrzeug im Anmarsch war.
Das Foto kann das Gelände nicht wirklich wider geben. Zumal es sich noch um eine gute Stelle handelte.
Ja die steinigen und zum Teil engen und und vorallem auch recht steilen Passagen wären eine kleine Herausforderung bei Gegenverkehr. Wir begegneten keinem einzigen Fahrzeug auf dieser Strecke.

Ich lese jetzt auch noch den Anfang deines Berichts, denn so kann ich nochmal die Schönheit dieser Region geniessen, du hast tolle Bilder davon!
Gruss Leona
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200802. Sept. 2017 · #47
Hallo La Leona,

freut mich, wenn dir die Bilder gefallen.

Nach der kleinen Serengeti sind wir Richtung Westen gefahren, ihr seid gen Süden. Wie waren zwar beide auf dem Otjitheka-Trail, aber jeweils auf einen anderen Abschnitt.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200802. Sept. 2017 · #48
16.06.2017 Nebental Huab Teil 2

Nach dem Kuidas Camp (der einzige grüne Fleck in der Umgebung) fuhren wir noch zu einem Aussichtspunkt, wo wir eine Brotzeit einlegten und die Umgebung genossen.
k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint03.jpg


k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint04.jpg


k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint05.jpg


k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint06.jpg


Weiter ging es zum Fluss. Selbst der Huab wirkte hier ein wenig trostlos.
k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint07.jpg


Wir fuhren nur ein Kurzes Stück im Huab, den wir Richtung Osten wieder verließen (Damaraland 4x4-Trail). In der Vorbereitung habe ich gelesen, dass die Piste am Nordufer nur von Ost nach West befahren werden kann und es keine Möglichkeit gibt, den Huab zu queren. Nach 8 km verließen wir den Damaraland 4x4-Trail Richtung Norden, um nach 8 km auf die Huab-Sümpfe zu stoßen.

Unterwegs kamen wir an diesen Felsformationen vorbei.
k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint09.jpg


k-15.02LandschaftamHuabundFahrtzumDesolationValleyViewPoint10.jpg


Die Huab-Sümpfe (Blick Richtung Südwesten)
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz02.jpg


Auf der anderen Seite des Huab befindet sich der Desolation Valley Viewpoint. Man hat aber keine Chance an dieser Stelle den Huab zu queren - auch nicht zu Fuß (Wasser, Matsch und zwei meter hohes dichtes Schilf verhindern das). Daher beschlossen wir, den Hügel auf unserer Seite zu besteigen.
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz04.jpg


Während am Ufer noch ein angenehmen Wind wehte, zog es auf dem Hügel dermaßen, dass eine Kommunikation kaum mehr möglich war.
Blick Richtung Nordosten
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz07.jpg


Auf diesem Bild kann man gut erkennen, dass es eine Piste zu anderen Ufer gab, welche auch noch befahrbar aussah.
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz10.jpg


Hinter links im Bild ist der Sand zu sehen, den der Wind aufwirbelte.
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz11.jpg


Rückweg zum Fahrzeug
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz16.jpg


Wir fuhren umgehend auf die Verbindungspiste, die wir vom Hügel gesehen hatten. Sie ließ sich auch recht gut fahren. Wir wähnten uns schon auf der anderen Seite. Allerdings hätten wir kurz vor dem Ufer durch ein längeres mit Wasser gefülltes Matschloch fahren müssen. Dies war uns zu heikel, da wir keinerlei Erfahrungen mit Schlamm hatten/haben. Hätten wir uns hier festgefahren und uns nicht selbst befreien können, würde es eine Weile dauern (Tage, Wochen?), bis das nächste Fahrzeug hier vorbei käme. Um zum Aussichtspunkt zu wandern, war es inzwischen (ca. 15:00 Uhr) zu spät.
Wir kehrten um, aber nicht ohne ein paar Aufnahmen zu machen.
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz22.jpg


k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz23.jpg


k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz25.jpg


Drüben führte nun die Piste Richtung Osten oberhalb des Flusses entlang. Unterwegs nahmen wir noch die laut Tracks4Africa "Sectacular Rock Formation" mit. In den USA würde man diese als Hoodoo bezeichnen.
k-DSC_1049.JPG


k-DSC_1054.JPG


Da es inzwischen halb vier war, wollten/mussten wir uns langsam ein Übernachtungsplatz suchen. Hier im Tal war es inzwischen zu windig geworden. Mein Plan war es gewesen, noch ca 12 km weiter im/am Huab zu fahren. Ab dort hat Huab wieder große Bäume und es somit evtl. windstiller. Die Piste führte bald am Rand des Flusses lang. Es war hier buckelig und die Piste war tief eingegraben. Es kam mir aufgrund des Schilfs so vor, als würden wir durch Nordseedünen fahren. Nach ca. 8 km war allerdings Schluss, da die Piste im matschigen Schilf endete bzw. an einer Abbruchkante. Zwei Kilometer zuvor führte eine Pist aus dem Huab raus. Also fuhren wir die 2 km zurück, um ihr durch dieses Nebental zu folgen.
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz27.jpg


Der Wind war hier wesentlich schwächer und wir fanden ein schönes Fleckchen.
k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz28.jpg


k-15.03DesolationValleyzumÜbernachtunsplatz29.jpg


Lange hielten wir es am Feuer nicht aus, da es durch den Wind schnell abkühlte.
k-DSC01011.JPG


Gefahrene Kilometer: 176
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200812. Sept. 2017 · #49
17.06.2017 Ugab Save The Rhino Trust Base Camp

Diese Nacht war bisher die kühlste. Dazu war am Morgen alles nass feucht. Offensichtlich war der Nebel auch in "unser" Seitenteil gezogen. Noch vor Sonnenaufgang brachen wir Richtung Huab zur Elefantenpirsch auf. Im Huab stand noch der Nebel.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen01.jpg


Bald hatte sich der Nebel verzogen.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen04.jpg


Wir fuhren weiter Richtung Osten bis zum Zusammenfluss von Huab und Aba Huab. Dort ging es weiter nach Norden zu einem Aussichtspunkt.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen05.jpg


k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen06.jpg


Von links kommt der Huab und von rechts der Aba Huab.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen08.jpg


Blick Richtung Norden zum Aba Huab. Es ist nicht zu übersehen, dass hier in der letzten Regenzeit nahezu kein Tropen gefallen war.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen09.jpg


Dieser Baum ist im Bild davor ganz rechts zu sehen.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen10.jpg


Zunächst fuhren wir Richtung Norden (am Baum vorbei) in den Aba Huab, um dann wieder zum Zusammenfluss zu fahren.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen11.jpg


In dieser halben Stunde geschah dann etwas, was wir so noch nicht erlebt haben: der Nebel zog wieder ins Tal zurück.
k-16.01FahrtdurchHuabamMorgen13.jpg


Neben diesen Steinbock sahen wir noch einen Orxy und trafen auf einen Strauße - allesamt sehr scheu. Elefanten blieben uns leider verwehrt.
k-DSC_1071.JPG


Wir fuhren in "unser" Seitental zurück, da diese Piste weiter zum Ugab führte. Noch ein Blick (zurück) zum Huab im Nebel.
k-16.02FahrtzumUgab01.jpg


k-16.02FahrtzumUgab02.jpg


Der nun folgende Abschnitt wies erhebliches Wellblech auf.
k-16.02FahrtzumUgab03.jpg


"Oben" angekommen hatten wir einen schönen Blick zum Brandberg. Leider war es etwas diesig.
k-16.02FahrtzumUgab05.jpg


k-16.02FahrtzumUgab06.jpg


Nun gabelte sich die Piste und wir hielten uns rechts (westlich), da wir die turmähnlichen Felsformationen besuchen wollten. Außerdem wollten wir auch zur Gai-Ais Quelle.
k-16.02FahrtzumUgab08.jpg


k-DSC_1076.JPG


Zunächst statten wir allerdings dieser Sandsteinformation einen Besuch ab.
k-DSC01038.JPG


k-16.02FahrtzumUgab09.jpg


Und fuhren danach zum Damaraland View Point bei der Klein Gai-Ais Quelle.
Blick auf die Klein Gai-Ais Quelle. Dort war es zwar grün, aber es war kein Oberflächenwasser zu sehen.
k-16.02FahrtzumUgab10.jpg


Blick in südlicher Richtung zum Ugab und Brandberg
k-16.02FahrtzumUgab11.jpg


An der Quelle angekommen, nahmen die Oryx sofort Reißaus.
k-16.02FahrtzumUgab12.jpg


k-16.02FahrtzumUgab13.jpg


Hier machten wir kehrt und fuhren die Piste zurück. Nach ca. 11 km kamen wir zur einer Kreuzung, an der wir Richtung Süden zum Ugab abbogen. Bevor in die zum Ugab führende Nebenschlucht kamen, begaben wir uns noch einen Hügel neben der Piste.
k-16.02FahrtzumUgab16.jpg


k-16.02FahrtzumUgab17.jpg


k-16.02FahrtzumUgab18.jpg


k-16.02FahrtzumUgab20.jpg


k-16.02FahrtzumUgab21.jpg


Landschaft in der Nebenschlucht.
k-16.02FahrtzumUgab23.jpg


Gegen 13:00 Uhr erreichten wir das Camp im Ugab. Erstaunt war ich, wie günstig hier das Camping (N$ 80 pp) noch war.
Am Abend unternahmen wir noch eine Spaziergang im Ugab.
k-16.03SpaziergangUgab01.jpg


k-16.03SpaziergangUgab04.jpg


Unsere Campsite
k-IMG_6462.JPG


Gefahrene Kilometer: 134
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200816. Sept. 2017 · #50
18.06.2017 Swakopmund A La Mer (über Messum Krater)

Mit dem Aufstehen hatte ich heute keine Probleme, da bereits von dem Wecker ein gefühlte Ewigkeit ein Hahn krähte.
Wir fuhren nach Süden und bogen auf die D2342 ab. Diese verließen wir wenig später, um über die Goboboseb-Berge in den Messum Krater zu fahren.
Schöne Wolken gab's zu der Lanschaft auch noch.
k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb02.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb03.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb04.jpg


Den Viewpoint Richtung Ugab ließen wir natürlich nicht aus. Es war dort extrem windig.
k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb05.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb07.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb09.jpg


Mir gefiel allerdings die Aussicht in der Berge wesentlich besser als die Richtung Ugab. Mag vielleicht auch der Diesigkeit geschuldet gewesen sein.
k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb10.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb11.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb15.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb16.jpg


k-17.01FahrtzumAussichtpunktindenGoboboseb18.jpg


Weiter ging es auf Pisten Richtung Süden.
k-17.02FahrtzumMessum-Krater02.jpg


k-17.02FahrtzumMessum-Krater03.jpg


k-17.02FahrtzumMessum-Krater04.jpg


Bis wir den Messum Krater erreichten, ohne spürbar über einen Kraterrand zu fahren. Das mag daran liegen, dass der Messum-Krater kein Einschlagskrater, sondern ein Vulkankrater ist.
k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross02.jpg


Wir steuerten nun den Aussichtspunkt an, welcher an der Grenze zum NP lag. Ich hoffe, dass das nicht zu viele Aufnahmen sind.
k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross07.jpg


k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross10.jpg


k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross11.jpg


k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross12.jpg


k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross14.jpg


k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross15.jpg


k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross16.jpg


Wir fuhren nun runter in den Dorob Nationalpark, wo tatsächlich (verbotenerweise) Südafrikaner campierten - also ihre Wagenburg aufgebaut hatten. In südlicher Richtung verließen wir den Krater. Am Kraterrand machten wir noch ein paar Aufnahmen. Diese hier ist gen Südwesten (also zur Küste hin).
k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross19.jpg


Die Piste zur C34 war bestens ausgebaut. Ein 4x4 oder hohe Bodenfreiheit ist nicht von Nöten, solange man den Messum 4x4 Trail fährt, der seinen Namen eigentlich nicht gerecht wurde.
k-17.03Messum-KraterundFahrtzumCapeCross20.jpg


Bereits vor elf Uhr erreichten wir Cape Cross. Dort war richtig was los, neben Robben gab es das erst Mal auf unserer Reise viele Touristen. Überlaufen würde ich noch nicht sagen. Der Geruch kam mir dieses Mal intensiver vor als im Dezember 2012. Hier ein paar Eindrücke:
k-17.04CapeCross01.jpg


k-DSC_1100.JPG


k-17.04CapeCross04.jpg


Als wir in Swakopmund ankamen, verzog sich der Nebel und wir konnten ein wenig am Meer "abhängen".
k-17.05Swakopmund.jpg


k-IMG_6519.JPG


Zum Sonnenuntergang besuchten wir die Jetty.
k-DSC01146.JPG


k-DSC01153.JPG


Danach gingen wir zu Kücki's Pub. Da wir bereits vor 18:00 Uhr dort waren, wollten wir bereits ein Getränk an der Bar einnehmen. Aber offensichtlich ist die Bar im Erdgeschoss nur den Einheimischen vorbehalten. Als wir die Bar ansteuerten, wurden wir abgefangen und in die Bar in der ersten Etage geleitet. Dort saßen wir dann alleine bis es man uns zu unseren Tisch schickte. Kücki's selbst ist die reinste Massenabfertigung. Mein Surf and Turf war super. Das Rump Steak meines Vaters war ein schlechtes Stück Fleisch. Die Bedienung fragte auch nicht, ob es uns geschmeckt habe, sondern nur "Can I take it". Als ich ihr mitteilte, dass Teile des Rump Steak Schuhsohlencharakter aufwiesen, nahm sie kommentarlos unsere Teller und verschwand. Auch musste man weitere Getränke proaktiv einfordern. Unsere Bedienung war übrigens weiß.

Gefahrene Kilometer: 260
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2020
16,9k Beiträge · seit 201217. Sept. 2017 · #51
Vielen Dank für diese tolle Beschreibung der Strecke. Ich habe mir hier ebenfalls ein paar Notizen für die Tour 2018 gemacht.

LG
Logi
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200819. Sept. 2017 · #52
19.06.2017 Mirabib (über Peilcan Point)

Der morgendliche Nebel war so feucht, dass es sich ein wenig wie Nieselregen anfühlte. Leider sollte sich dieser heute nicht auflösen. Nach einem guten Frühstück fuhren wir zur Woermann & Brock "um die Ecke". Leider bekamen wir dort nicht alles, was wir brauchten, sodass wir noch zum Superspar mussten. Weil wir schon mal dort waren, stattet wir noch dem Impala Meat Market einen Besuch ab. Zuvor waren wir beim MET, um das Permit für den Namib-Teil des Namib-Naukluft NP zu kaufen. In 2012 hatte ich noch eine Kopie einer Kopie einer Kopie einer Karte bekommen, auf dem die permitpflichtigen Staße noch zu erkennen waren. 4,5 Jahre später erhielt man eine Kartenkopie, auf der die permitpflichtigen Straßen (außer Mondlaschaft) nicht mehr auszumachen waren.

Wir fuhren zur Düne 7 über D1984. Was soll ich sagen: der Rastplatz war heruntergekommen und dreckig. Das hielt uns aber nicht auf, die Düne zu besteigen - selbst die war im Anfangsbereich vermüllt.
k-18.01Düne7.jpg


Weiter ging es nach Walvis Bay, wo über die Lagune Richtung Süden fuhren. Erstaunt waren wir, dass in der ersten Reihe Häuser gab ohne hohe Mauern und Stacheldraht. Hier die Fotos der Wasservögel.
k-DSC_5010.JPG


k-DSC_5033.JPG


k-DSC_5069.JPG


k-DSC_5074.JPG


k-DSC_5088.JPG


k-DSC_5112.JPG


k-DSC_5116.JPG


Bei den Salinen machte die Piste einen bogen nach Norden und dann wieder einen nach Westen. Ca. 16 km nach Walvis Bay endete hier die 2x4 Piste. Nach Norden führen nur einige Spuren durch tiefen Sand. Unser Ziel war es eigentlich bis zur Spitze zu fahren, da wir allerdings noch in Walvis Bay Essen gehen wollten, fuhren wir nur bis zur Lodge.

Kurz vor der Lodge stießen wir auf diesen Schakal, der sich von uns unbeeindruckt zeigte.
k-DSC_5092.JPG


Hier gab es auch eine kleine Robbenkolonie. Geruchsmäßig konnten die aber nicht mit Cape Corss mithalten.
k-DSC_5094.JPG


k-DSC_5096.JPG


k-DSC_5099.JPG


k-DSC_5106.JPG


k-DSC_5108.JPG


Die Lodge.
k-DSC_5097.JPG


Auf dem Rückweg konnten wir bei der Ernte einer Saline zusehen.
k-18.02Salzgewinnungsanlage.jpg


In The Raft aßen wir lecker zu Mittag. Anschließend ging es ca. 100 km über die D1983 nach Gobabeb. Die meiste Zeit führte die Piste am Kuiseb entlang. Mir kam es so vor, als ob der gesamte Kuiseb von Rooibank bis Homeb besiedelt war, jedenfalls sah man immer wieder Hütten und Häuser der Topnaar. Hier ein paar Impressionen.
k-18.03FahrtnachMirabib02.jpg


k-18.03FahrtnachMirabib03.jpg


k-18.03FahrtnachMirabib04.jpg


k-18.03FahrtnachMirabib05.jpg


k-18.03FahrtnachMirabib07.jpg


Von Gobabeb fuhren wir nach Mirabib, obwohl wir den nächsten Tag in die Dünen bei Homeb wollten. Über Homeb hatte ich nicht viel Positives gelesen. Außerdem wollten wir die Einsamkeit der Wüste genießen.

Interessanterweise setzt die Grasnarbe schlagartig ca. 10 km vor Mirabib ein. Ob das am Regen oder der Bodenbeschaffenheit lag, wissen wir nicht. Genauso erstaunt waren wir, dass sich hier so kurz vor Mirabib noch Esel (der Topnaar?) rumtrieben.
k-18.03FahrtnachMirabib08.jpg


Wir umrundeten die Felsen und entschieden uns für den ersten Stellplatz. Da es bereits 16:00 war, kletterten wir im Felsen umher, um ein paar Aufnahmen zu machen.
k-18.04Mirabib01.jpg


k-18.04Mirabib03.jpg


k-18.04Mirabib04.jpg


k-18.04Mirabib05.jpg


k-18.04Mirabib08.jpg


k-18.04Mirabib06.jpg


k-18.04Mirabib10.jpg


k-18.04Mirabib17.jpg


Zum Sonnenuntergang traf noch ein zweites Fahrzeug ein, sodass wir nicht ganz alleine waren.

k-DSC01185.JPG


k-DSC01189.JPG


k-DSC_5133.JPG


k-DSC_5140.JPG


Gefahrene Kilometer: 265
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 14. Dez. 2019
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200822. Sept. 2017 · #53
20.06.2017 Rock Arch Teil 1

Mit dem ersten Licht waren wir bereits auf der Piste nach Homeb, wo wir in die Dünen wollten.
k-DSC_1131.JPG


Ca. eine Stunde später waren wir hier angekommen bzw nicht hochgekommen.
k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb02.jpg


Wir ließen unseren Wagen in der Annahme stehen, dass es zu den Dünen nicht mehr weit sei. Als wir den Anstieg hinter uns gelassen hatten, befanden wir uns auf einer Kiesebene und mussten feststellen, dass die nächste Längsdüne doch noch ein wenig entfernt war (ca. 1,5 km). Da uns der Anfang und der weitere Verlauf dieser Dünen ziemlich niedrig erschien, wollten wir weiter hinten in die Düne einsteigen und wanderten daher so ca. 2,5 km über die Kiesfläche.
k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb04.jpg


Richtung Westen (Gobabeb) bot sich folgende Aussicht. Ich hatte den Eindruck, dass Gobabeb sich besser für ein Besuch der Dünen eignete, da diese dort direkt an den Kuiseb grenzten.
k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb03.jpg


Bei der Düne angekommen, ging es auch gleich hoch. Der Aufstieg dauerte vielleicht eine viertel Stunde - also nicht besonders lange.
k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb08.jpg


k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb12.jpg


k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb13.jpg


k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb16.jpg


Wie man unschwer erkennt, hatten die Dünen einer rötlichen Farbton, der aber weiten nicht so stark war wie im Sossusvlei.
k-19.01WanderungindenDünenbeiHomeb18.jpg


Nach ca. einer Stunde in den Dünen machten wir uns wieder über die Kiesfläche zum Fahrzeug. Wir fuhren nun die Piste, die zur Zebra Pan führte.
Ein Blick zurück zum Kuiseb und den Dünen.
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe01.jpg


An der Pfanne selbst sahen wir keine Zebras. Dafür aber jede Menge rechts und links des Weges - natürlich mit enormen Fluchtverhalten.
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe02.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe03.jpg


Kurz darauf erreichten wir den südlichen Wendekreis. Im Gegensatz zur C14 am nächsten Tag war es hier relativ entspannt, was das Besucheraufkommen anbetraf.
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe06.jpg


k-IMG_6637.JPG


Und immer wieder Zebras ...
k-DSC_5170.JPG


... hier vor Mirabib - leider ein wenig unscharf.
k-DSC_5176.JPG


Einige Kilometer weiter führte eine gute Piste auf den Bakenkop, wo ein ein nicht zu beneidender Kerl sein tristes Dasein fristete bzw. die dort installieren Mobilfunkanlagen bewachte.
Das Ausblick Richtung Mirabib
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe08.jpg


Zum Kuiseb Canyon
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe10.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe12.jpg


Bei Kries se rus machten wir Pause. Dazu mussten wir ca. 6 km auf der C14 nach Westen fahren. Es herrschte für Namibia reger Verkehr. Die Landschaft ist hier trotzdem schön.
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe15.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe17.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe18.jpg


Wir fuhren die sechs Kilometer zurück und nahmen die permitpflichtige Piste nach Norden zur D1982. Auch hier war die Landschaft traumhaft schön - zumal auch ein wenig grün zu sehen war.
k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe22.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe23.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe26.jpg


k-19.02FahrtüberBakenkopzuVogelstraußhöhe27.jpg


Getoppt wurde dies nur von diesem kleinen Gesellen (von dem Fahrzeug vor uns entdeckt))
k-DSC_1146.JPG


k-DSC_1147.JPG


k-DSC_1152.JPG
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 22. Sept. 2017
2'779 Beiträge · seit 200723. Sept. 2017 · #54
Hallo aos (und senior)
Deine stimmungsvollen Landschaftsbilder sind wahnsinnig schön.
Danke dafür und auch die wertvollen Informationen zu Wanderzeiten, Fahrstrecken und anderen wichtigen Tipps.

Obwohl ich zur "weniger ist mehr" Fraktion gehöre, mache ich bei dir eine Ausnahme.
Gruss Leona
51 Beiträge · seit 201723. Sept. 2017 · #55
Hallo Axel,
Wir sind 2016 6 Tage durch das Gebiet gefahren. Seitdem gibt es den Entschluss einmal ausschließlich den Nordwesten, Westen bis max. Aus als südlichster Punkt zu befahren. Es soll eine vorrangig landschaftlich geprägte Tour fast ohne Vorbuchungen werden. Die Autos für 1.7 -22.7.2018 sind gerade gebucht. Da kommt dein Reisebericht zum perfekten Zeitpunkt, die richtige Steilvorlage also. Die tollen Landschaftsfotos machen uns ziemlich neidisch und tragen zur Vorfreude bei.
Vielen Dank und weiter so
Ralf
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200824. Sept. 2017 · #56
20.06.2017 Rock Arch Teil 2

Das Ganab Wasserloch zeigte sich tierlos. Wir fuhren ein Stück auf der D1982, um dann auf die permitpflichtige Straße Richtung Norden (zur C28) abzubiegen. Unseren nächsten Stop machten wir auf der Volstruishoogte/Vogelstaußhöhe, einer kleinen Anhöhe.
k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch02.jpg


k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch04.jpg


k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch05.jpg


Danach statten wir den Hotsas Wasserloch einen Besuch hab. Im Hide verweilten wir ein wenig, jedoch ohne ein Tier entdecken zu können.
Weiter ging es zur Blutkuppe/Bloedkopje. Im Revier vor dem Felsen stießen wir auf eine Gruppe Giraffen.
k-DSC_1153.JPG


k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch07.jpg


Hier ein paar Impression rund um die Blutkuppe. Da es erst ca. 14 Uhr war, machte sie ihren Namen und nicht aller Ehre.
k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch10.jpg


k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch15.jpg


k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch16.jpg


Nun standen wir am Anfang des Rock Sculpture Trail. Bei 33°C konnten wir uns aber nicht wirklich dafür begeistern und fuhren auf den Tinkas 4x4 Trail weiter.
k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch17.jpg


k-IMG_6706.JPG


Nach ca. 6 km bogen wir bei der Tinkas campsite auf die Stichstraße zum Rock Arch ab.
k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch18.jpg


k-19.03VogelstraußhöheüberBlutkuppezumRockArch19.jpg


Die Rock Arch selbst hat uns jetzt nicht umgehauen. Die Landschaft drum herum ist vielmehr das, was uns gefiel.
k-DSC01245.JPG


k-19.04RockArchundUmgebung01.jpg


Wir fuhren noch die ca 500 m zur zweiten Campsite, welche wirklich schön gelegen ist.
k-IMG_6710.JPG


Blick Richtung Nordosten
k-19.04RockArchundUmgebung02.jpg


Zum Rock Arch nach Südwesten
k-19.04RockArchundUmgebung03.jpg


Campsite 2 von der anderen Seite. Die sanitäre Einrichtung ist links unten im Bild.
k-19.04RockArchundUmgebung05.jpg


Noch ein paar Impression am späten Nachmittag
k-19.04RockArchundUmgebung06.jpg


k-19.04RockArchundUmgebung11.jpg


k-19.04RockArchundUmgebung13.jpg


k-19.04RockArchundUmgebung14.jpg


k-IMG_6747.JPG


k-19.04RockArchundUmgebung16.jpg


Auch heute Abend versuchte ich mich in Langzeitbelichtungsaufnahmen.
k-DSC_5193.JPG


k-DSC_5205.JPG


k-DSC_5218.JPG


Gefahrene Kilometer: 245
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200829. Sept. 2017 · #57
21.06.2017 Weener Guestfarm Panorama Camping

Auf der östlichen Hälfte des Tinkas 4x4 Trail gab es wieder jede Menge Zebras und Oryx.
k-DSC_5224.JPG


k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen07.jpg


Der Trail endete auf der C28. Auf der gegenüberliegenden Seite führte eine permitpflichtige Straße über Gembokswater zur D1982. Hier braucht man wirklich keinen 4x4, auch wenn es eine solche Beschilderung gab. Bis zum Abzweig zum Wasserloch führte die Piste direkt an der Parkgrenze entlang.
Tiere gab es links und rechts des Zauns. Die Zebramania ging hier weiter und das in schöner Umgebung.
k-DSC_5231.JPG


k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen08.jpg


k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen09.jpg


k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen12.jpg


Auf der Stichpiste zum Wasserloch, welches sich tierlos zeigte, stießen wir auf diese Gruppe Geier, die sich an den Rest von was auch immer hermachte.
k-DSC_5246.JPG


k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen15_2.jpg


Zebras gab es übrigens auch noch.
k-DSC_5257.JPG


k-DSC_5259.JPG


Auf der D1982 fuhren wir nun nicht auf die Permit-Piste gegenüber weiter (kannten wir vom Vortag), sondern nahmen ca. sechs Kilometer weiter östlich parallel verlaufene D1998. Landschaftlich fand ich diese Piste auch wunderschön.
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen16.jpg


Bergzebras
k-DSC_5265.JPG


Aber es gab auch andere Tiere (im oberen Drittel. 50 mm Brennweite)
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen19.jpg


220 mm Brennweite
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen20.jpg


500 mm Brennweite
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen18.jpg


Diese Oryx waren nicht ganz so weit entfernt (300 mm Brennweite)
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen22.jpg


Was stimm auf diesem Bild nicht.
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen23.jpg

(Richtig, das dritte Tier von rechts. Das war übrigens die einzige Kuhantilope, die wir außerhalb vom Etosha NP gesehen haben)

Eine Trappe
k-DSC_5279.JPG


Die grüne Wiese wollte ich euch nicht vorenthalten - leider unscharf
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen26.jpg


Ein paar Zebras gab es denn auch noch, bevor wir die C14 erreichten.
k-20.01NamibNaukluftNPamMorgen29.jpg


k-DSC_5301.JPG


Die Stichstraße zum Kusib Canyon ließen wir natürlich nicht rechts liegen und fuhren die Aussichtspunkte an.
k-20.02KuisebCanyonundUmgebung02.jpg


Auch hier waren Unpaarhufer zu gegen
k-20.02KuisebCanyonundUmgebung04.jpg


Bei der Henno Martin Shelter "latschten" wir ein wenig umher, aber so richtig konnten wir uns nicht überwinden, bis zur Höhle zu gehen, da wir auch nicht wussten, wie weit diese entfernt war.
k-IMG_6803.JPG


k-20.02KuisebCanyonundUmgebung05.jpg


Wir ließen die Blick noch einmal gen Westen schweifen und fuhren dann auf die C14 zurück.
k-20.02KuisebCanyonundUmgebung07.jpg


k-20.02KuisebCanyonundUmgebung08.jpg


Am Kusib Canyon und am Gaub Pass machten wir noch einen kurzen Stop und fuhren sonst direkt bis Solitaire (Tanken und Apfkuchen essen).
k-20.02KuisebCanyonundUmgebung09.jpg


k-20.03GaubCanyon.jpg


Diese Teilstrecke zählte zu meistbefahrenen Schotterstraßen, die wir jemals in Namibia gefahren sind. Man fuhr quasi durch ein einzige Staubwolke (übertrieben). Dann gab es noch Einheimische, die auch vor Kuppen und Kurven überholten. Als "Krönung" kam uns auch ein Fahrzeug auf unserer Seite entgegen. Das nach meinem ewig langen Hubkonzert sich dann doch genötigt fühlte, die Straßenseite zu wechseln - natürlich ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren (dafür fuhren wir in Schrittgeschwindigkeit). Sonst fiel mir noch auf, dass die Zäune auf der östlichen Seite beschädigt waren, offensichtlich farmt hier kaum noch einer. Der Zaun im Westen (NP-Grenze) war ohne Beschädigung.

Auf den Weg zur Weener Guestfarm fuhren wir über den Spreethoogte Pass, den mein Vater noch nicht kannte.
k-20.04SpreethoogtePass01.jpg


k-20.04SpreethoogtePass06.jpg


Entlang der C26.
k-DSC_5307.JPG


Der D1278 sah man an, dass dort schon lange kein Straßenhobel unterwegs war. Die letzten zwei Kilometer sind nur mit einem 4x4 (für den Rückweg) mit hoher Bodenfreiheit zu bewältigen.
Von der Farmersfrau wurden wir freundlich begrüßt und unsere favorisierte Campsite war auch noch frei. Leider hatte sie auch eine schlechte Nachricht für uns: Keine Gamsbergbesteigung möglich. Aktuell erlaubt ihr Nachbar, ein Einsiedler aus Österreich, keinem Touristen, sein Grundstück zu betreten. Man kommt allerdings nur über sein Grundstück zum Fuß des Gamsbergs.

Hier noch ein paar Eindrücke von der Campsite und der Umgebung (mit Sicht bis in die Namib).
k-20.05WeenerGuestFarm01.jpg


k-20.05WeenerGuestFarm05.jpg


k-20.05WeenerGuestFarm06.jpg


k-20.05WeenerGuestFarm07.jpg


Gefahrene Kilometer: 263
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200808. Okt. 2017 · #58
22.06.2017 Rostock Ritz

Die Nacht war wärmer als erwartet (ca. 10 °C). Gerechnet hätten wir mit Frost, da wir uns auf ca. 1.840 m Höhe befanden. Da die Gamsbergbesteigung ins Wasser fiel, erklommen wir einen anderen Berg in der Nähe (ca. 2 km vom Campingplatz entfernt).

Dieser Berg sollte es werden.
k-IMG_6832.JPG


Schon beim Aufstieg hatte man super Aussichten - es war leider diesig.
k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen01.jpg


Nach einer Stunde waren wir oben (Rechts im Bild unser eigentliches Ziel - der Gamsberg)
k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen08.jpg


Wir befanden uns auf 2.060 Meter Höhe und konnten bis auf ca. 1.000 Meter runterschauen.
k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen11.jpg


k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen13.jpg


k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen20.jpg


Und dann ging es wieder zurück.
k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen21.jpg


k-21.01WanderungWeenerGuestfarmamMorgen22.jpg


Querfeldeinwandern macht in Namibia nicht immer Spaß. Neben Klettgras an den Knöcheln hatte ich noch hundert kleine schwarze Pieker am ganzen Körper. Dennoch war die Wanderung toll.

Zur Rostock Ritz Desert Lodge fuhren wir über den Gamsbergpass. Die C26 ist landschaftlich sehr ansprechend, lässt sich allerdings fotografisch nicht richtig "einfangen".
An der Passhöhe mit Gamsberg
k-21.02Gamspergpass01.jpg


k-21.02Gamspergpass02.jpg


An der C14
k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz01.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz02.jpg


Und kurz nach 12 Uhr sind wir bereits auf dem Gelände der Lodge.
k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz05.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz06.jpg


12:45 waren wir bereits am sehr schönen Pool, wo wir bis zum Abend verweilten.
k-IMG_20170622_124551.jpg


k-IMG_20170622_141815.jpg


Dort sind wir nicht ganz allein
k-DSC_1208.JPG


k-DSC_1212.JPG


Kurz vor Sonnenuntergang machten ich noch ein paar Landschaftsaufnahmen.
k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz07.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz08.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz10.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz11.jpg


Hinten rechts ist der Gamsberg zu erkennen
k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz12.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz13.jpg


k-21.03LandschaftumundaufRostockRitz14.jpg


k-DSC_1243.JPG


Gefahrene Kilometer: 125
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200818. Okt. 2017 · #59
23.06.2017 Sesriem Campsite

Der heutige Tag ist schnell erzählt (also nicht anders als die Tage zuvor ;-)).

Sonnenaufgang von unser Jute aus.
k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem01.jpg


Auf Rostock-Ritz gibt es ein Rehabilitationsgehege für Erdmännchen. Ob die jemals ausgewildert werden (können), sei mal dahin gestellt. Mein Fall ist so etwas nicht.
So richtig wollten die "Viecher" nicht in meine Kamera gucken.
k-DSC_1256.JPG


Auf dem Gelände der Lodge gab es natürlich Bergzebras.
k-DSC_1258.JPG


k-DSC_1262.JPG


Auch auf der C14 befanden sich anfangs Bergzebras. Da sich rechts und links intakte Zäune befanden, war das überholen kein einfaches Unterfangen. Die C14 zwischen Gaub Pass und D1275 zählt für mich ebenfalls zu der landschaftenlich schönsten Strecken - komischerweise nur von Norden nach Süden fahrend. In der Früh ist der Verkehr auch noch gering bzw. nicht vorhanden, sodass es sich zum Fotografieren gut halten lässt.
Hier nun die Impressionen
k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem02.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem04.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem06.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem07.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem08.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem09.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem10.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem11.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem12.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem13.jpg


An der C19 (die Stelle habe ich auch vor zwei Jahren fotografiert)
k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem15.jpg


k-22.01LandschaftaufdemWegnachSesriem17.jpg


10:30 Uhr waren wir bereits in Sesriem. Vor einigen Jahren empfand ich die Oasis Tankstelle noch als deplatziert, heute stört sie mich nicht mehr. Vielmehr machte ich mir ihr Vorzüge zu Nutze, indem ich mir ein Softeis gönnte. Der unseren eigentlichen Plan, am Pool zum späten Nachmittag zu faulenzen, konnten wir aufgrund des starken Windes nicht nachgehen.

Wir besuchten den Sesriem Canyon, wo wir die einzigen waren.
k-DSC01406.JPG


k-22.02aSesriemCanyon01.jpg


Da der Wind nicht nachgelassen hatte, fuhren wir Richtung Sossusvlei. Schon nach wenigen Kilometern war es windstill und Tiere gab es auch noch.
k-22.02FahrtinSossusvlei02.jpg


k-22.02FahrtinSossusvlei03.jpg


Vom 4x4-Parkplatz bis in Vlei sind wir ohne Untersetzung gefahren bei 1,6 bar. Wirklich tiefsandig habe ich die Piste nicht empfunden. An einem Picknick-Platz machten wir eine ganze Weile Pause und einen kleinen Spaziergang.
k-22.02FahrtinSossusvlei07.jpg


k-22.02FahrtinSossusvlei09.jpg


Gegen 14:30 machten wir uns auf dem Weg ins Deadvlei.
k-22.03DeadVleiundUmgebung02.jpg


Außer uns war nur noch ein asiatische Pärchen am Ort. Den Vorteil der schwarzen Kleidung mochte sich mir nicht erschließen.
k-22.03DeadVleiundUmgebung05.jpg


k-DSC_1357.JPG


k-22.03DeadVleiundUmgebung12.jpg


k-22.03DeadVleiundUmgebung14.jpg


Und dann ging es auch zurück (rechtzeitig bevor die Foto-Touristen "einfielen").
k-22.03DeadVleiundUmgebung18.jpg


k-22.03DeadVleiundUmgebung20.jpg


Eigentlich wollten wir noch eine Düne besteigen, allerdings dauerte der Dead-Vlei-Besuch ein wenig länger, sodass wir diese Idee verwarfen. Zumal wollten wir unsere Kräfte für den nächsten Tag schonen.
Hier noch ein paar Eindrücke von der Rückfahrt nach Sesriem.
k-22.04RückfahrtnachSesriem03-2.jpg


k-22.04RückfahrtnachSesriem05.jpg


k-22.04RückfahrtnachSesriem06.jpg


k-22.04RückfahrtnachSesriem07.jpg


k-22.04RückfahrtnachSesriem08.jpg


k-22.04RückfahrtnachSesriem10.jpg


k-DSC_5348.JPG


k-22.04RückfahrtnachSesriem11.jpg


Gefahrene Kilometer: 270
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2017
Themenstarter1'166 Beiträge · seit 200823. Okt. 2017 · #60
24.06.2017 Soft Adventure Camp

Die vorletzte Nacht war unsere kälteste (ca. 6°C). Das hätten wir hier nicht erwartet, daher hatten wir unsere Extradecken auch nicht mehr im Dachzelt, sondern im Hilux verstaut. Wenn ich mich recht erinnere, waren wir auf Platz 37, welche ziemlich isoliert liegt, sodass wir von dem hier (https://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/288775-botswana-und-namib-im-april-mai-2015.html?start=24#474226) beschriebenen morgendlichen Lärm nicht mitbekamen.
Wir nutzten den Vorteil, eine Stunde früher in den Park fahren zu dürfen, sodass wir zum Sonnenaufgang im Sossusvlei waren. Unser Ziel war dieses Jahr Big Mama. Wir querten die Pfanne und stiegen seitlich in die Düne ein, also dort, wo die meisten ihr Dünenbesteigung beenden.

Unser Ziel im ersten Sonnenlicht
k-23.01WanderungBigMama02.jpg


Blick gen Süden
k-23.01WanderungBigMama06.jpg


Hier erreichten wir den Kamm
k-23.01WanderungBigMama10.jpg


k-23.01WanderungBigMama11.jpg


k-23.01WanderungBigMama12.jpg


k-23.01WanderungBigMama13.jpg


k-23.01WanderungBigMama16.jpg


Weiter ging es. Und zwar ziemlich mühsam, da es keinen platt getretenen Pfad wie bei Düne 45 oder inzwischen auch bei Big Daddy gab.
k-23.01WanderungBigMama18.jpg


Das nun folgende Teilstück war ein wenig demotivierend, da es abwärts ging.
k-23.01WanderungBigMama21.jpg


Erstaunt war ich auch über den Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit, die mein Vater an den Tag legte. Selbst hätte ich hier irgendwann abgebrochen, weil es mir einfach zu anstregend war.
k-23.01WanderungBigMama24.jpg


Blick zum Dead Vlei
k-23.01WanderungBigMama28.jpg


k-23.01WanderungBigMama32.jpg


Hier waren wir oben, nach gut anderthalb Stunden
k-23.01WanderungBigMama36.jpg


k-23.01WanderungBigMama37.jpg


Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, dass sich hinterm Dead Vlei eine Gebirgszug befand.
k-23.01WanderungBigMama39.jpg


k-23.01WanderungBigMama40.jpg


k-23.01WanderungBigMama42.jpg


Blick nach Nordwesten
k-23.01WanderungBigMama43.jpg


k-23.01WanderungBigMama44.jpg


k-23.01WanderungBigMama45.jpg


k-23.01WanderungBigMama46.jpg


Ausblick nach Westen
k-23.01WanderungBigMama47.jpg


Nordwesten
k-23.01WanderungBigMama48.jpg


Und dann ging es auch wieder zurück
23.01WanderungBigMama52.jpg


Hier sieht man recht gut, dass es ziemlich windig war (sowohl an der Fußspur als auch an den Körnen, die über den Kamm wehten).
k-23.01WanderungBigMama53.jpg


Noch ein paar Impression vom Abstieg
k-23.01WanderungBigMama54.jpg


k-23.01WanderungBigMama56.jpg


Wir waren übrigens alleine. Beim Dead Vlei und Big Daddy war dagegen ordentlich was los.
k-23.01WanderungBigMama58.jpg


Im Vlei zurück frühstückten wir erst einmal ordentlich an einem der Picknick-Plätze. Im Baum befand sich ein Uhu, den das so gar nicht interessierte.
k-DSC_1498.JPG


k-DSC_5355.JPG


Wir schon im ersten Beitrag geschrieben, haben wir uns für das Soft Adventure Camp entschieden, weil man dort sein Fahrzeug direkt neben der Hütte abstellen kann (im Gegensatz zur der etwas luxuriöseren Namib Naukluft Lodge, zu dem das Soft Adventure Camp gehört). Der Pool des Soft Adventure Camp wies keinerlei Schatten auf, sodass wir den Nachmittag am Lodgepool verbrachten.

Hier ein paar Aufnahmen von der Umgebung.
k-DSC_1506.JPG


k-IMG_20170624_155216.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge01.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge02.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge04.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge06.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge07.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge08.jpg


Gefahrene Kilometer: 270


25.06.2017 Rückflug

Das Frühstück wie auch das Abendessen am Vorband wurde im Hauptgebäude der Lodge "eingenommen". Ich machte noch ein paar Aufnahmen am Morgen.
k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge09.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge10.jpg


k-23.02LandschaftNamibNaukluftLodge11.jpg


Dann machten wir uns auf den Weg über die C24 nach Windhoek. Dort angekommen wollten wir in der Bauernstube zu Mittag essen - war aber leider geschlossen, sodass wir wieder im Indiana Steakhaus neben dem Superspar landeten. Die Wagenübergabe und alles weitere klappte reibungslos.

Gefahrene Kilometer: 290

Da die meisten Reiseberichtschreibenden ein Fazit ziehen, will ich mich auch in so einem Versuchen (kurz natürlich): Wow, was für eine Reise. So viele Eindrücke habe ich bisher auf keine meiner Reisen ins südliche Afrika erleben dürfen. Besonders gut gefallen haben mit die wirklich einsamen Gegenden des Kaokoveldes und Damaralandes (Hartmanntal, die Landschaft zwischen Manutum, Nadas und Khumib, der Hoanib, der Hoarusib, der Obias, das hintere Stück der Khowarib Schlucht sowie der Weg zum, in und aus dem Desolation Valley). Negativ für mich waren nur die noch sehr hohen Temperaturen im Kaokoveld, an die ich mich gewöhnen musste. Ich hatte ja den Juni gewählt mit der Hoffnung, dass es nicht mehr so warm sein würde.
Meiner Vater hatte zwischendurch mal verlauten lassen: "Erholung ist anders". Das wäre ihm aber egal, da es sich als Rentner Zuhause erholen könnt. Er machte sich eher Sorgen, dass für mich (als Teil der arbeitenden Bevölkerung) eine solche Reise keinerlei Erholungswirkung hätte. Dem kann ich allerdings nicht zustimmen. Wirklich anstrengend war und ist für ich immer nur der erste Tag nach dem Nachtflug, der ich im Flugzeug nicht wirklich schlafen kann.
Ich hoffe mal, dass ich der/dem einen oder anderen doch nützliche Informationen bieten konnte, da wir uns zu einem großen Teil abseits der Standardrouten bewegten.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2017