sphinx1'624 Beiträge · seit 201509. Mai 2016 · #21
Liebe Loeffels
so schnell wie Ihr mit Euren Bericht startet, bekomme ich ein ganz schlechtes Gewissen, habe ich doch auch nur 2100 + 980 Tele-Bilder. Ich hoffe, ich darf trotzdem bei Euch mitreisen, auch wenn ich mit meinem Reisebericht erst viel viel später beginnen werde. Ich freue mich auf die Fortsetzung und schnalle mich an.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #22
Maria & Elisabeth,
auch euch ein herzliches Willkommen 🙂 . Ja, die Zeit verging viel zu schnell, wie immer auf einer solchen Reise 🙁 . Und ein schlechtes Gewissen ist auch völlig fehl am Platz. Momentan habe ich noch ein paar Tage frei. Sobald ich wieder arbeiten muß, werden mir die Fortsetzungen auch nicht mehr so flott von der Hand gehen.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #23
Di, 19.4.16
Jetzt aber raus. Raus aus der Stadt, rauf auf die Gravelpad, rein in die Natur. Zuvor frühstücken wir noch gemütlich, packen unseren Kram und verabschieden uns von Monika und Jürgen. Sie werden heute in Richtung Bagatelle aufbrechen. Auch vom Elegant Guesthouse und den netten Mitarbeitern dort verabschieden wir uns. Eine schöne Unterkunft zum Ankommen in Namibia und Windhoek, wir haben uns dort wohlgefühlt. Und rollitauglich ist es weitestgehend auch.
Unser Ziel heute ist die Solitaire Guestfarm. Wir fahren über die C26, D1265, D1261 und D1275. Wir wisst, was das bedeutet: Wir fahren über den Spreetshoogte-Pass 😎 ! Obwohl die kurvenreichste und steilste Passage ja mittlerweile gepflastert ist, ist das Befahren der Strecke mit einem Gefälle bis zu 22% ein Erlebnis, das für Gespanne, Caravans und LKWs verboten ist.
Eindrücke unterwegs:
Unten angekommen, offenbaren sich uns die Auswirkungen der schlechten Regenzeit: Während es oben auf dem Hochplateau noch einigermaßen grün war, ist hier alles staubtrocken, die Kühe, die uns begegnen, sind teilweise klapperdürr. Die genügsameren Ziegen und Schafe sowie das Wild sehen deutlich besser aus, sie kommen mit der Trockenheit und dem Nahrungsangebot offenbar besser zurecht.
In Solitaire, 5km vor unserem Ziel, machen wir eine Pause und probieren auf unserer 3. Namibiatour nun auch endlich den berühmten Apfelkuchen.
Dann fahren wir die 500m zurück zur Farmeinfahrt und erreichen wenige km weiter die Solitaire Guestfarm. Dort erhalten wir Zimmer Nr. 4. Eine gut 20 cm hohe Stufe bildet den Eingang zum Zimmer. Moment mal, wissen die nicht, daß wir mit Rollstuhl da sind ? Ich gehe zurück zur Rezeption und weise darauf hin. Diese Stufe ist für uns kaum machbar, zumal die Eingangsstufen der benachbarten Zimmer 1-3 nur wenige cm hoch sind. Kein Problem, wir bekommen Zimmer Nr.3, na also 😎 .
Ein Vierbettzimmer, riesengroß, perfekt! Ein Doppelbett in der Mitte, jeweils rechts und links an den Wänden Einzelbetten. Praktisch, dann können wir die Betten rechts und links nutzen und unseren Kram aufs Doppelbett werfen, dann kommt man von beiden Seiten dran 😛 . Dieser Vorschlag führt allerdings prompt zu lautstarkem Protest meines loeffelinchens, und wir disponieren kurzerhand um. Der Zugang zum Bad erfordert allerdings mit dem Rollstuhl Präzisionsarbeit, er passt nur im exakten 90°-Winkel gerade so durch die Tür.
Nach der obligatorischen Siesta besichtigen wir die Anlage. Recht hübsch, aber doch mehr Treppen und Hürden als erwartet. Auch oft mehrere Stufen in einem Abstand, der die Bewältigung mit Rolli für uns unmöglich macht. Für viele Strecken müssen wir Umwege fahren, um dorthin zu gelangen. Das betrifft vor allem den Weg vom Zimmer zum Restaurant. Alles in allem zwar machbar, aber lästig 🙁 .
Die zum Zeitpunkt der Buchung und bis kurz vor Reiseantritt auf der Homepage beworbenen Erdmännchen sind nicht mehr da, das zahme Oryx auch nicht 🙁 . Der von uns nachgefragte Nightdrive findet heute mangels weiterem Interesse nicht statt (wir sind die einzigen, Fahrt erst ab 4 Personen) 🙁 . Das heutige Abendessen in Buffetform finden wir zwar von der Auswahl her durchaus umfangreich, aber qualitativ auch nur mässig.
Merkt ihr was ? Irgendwie will der Funke bei uns nicht überspringen. Wir empfinden die Unterkunft als die schlechteste auf dem ersten Teil der Reise. Es sind einfach zu viele Kleinigkeiten zusammengekommen, die uns den Aufenthalt dort nicht so recht genießen lassen, schade 🙁 . Es wäre sicher ungerecht, der Solitaire Guestfarm auf der Basis einer einzigen Übernachtung ein schlechtes Zeugnis auszustellen, aber wir haben uns dort nicht so recht wohlgefühlt. Wahrscheinlich liegt es ja zum Teil auch an uns und wir haben was Essen und Nightdrive angeht auch nur einen schlechten Tag erwischt. Denn wie gesagt, die Anlage selbst ist sehr hübsch und ist auch schön gelegen.
Hier noch ein paar Bilder vom Garten und der Abendstimmung, von der Unterkunft selbst sind gar keine Bilder entstanden:
Essen (als Buffet): Reis, Kartoffelwedges, Bulgur Hackfleisch im Brotteig Springbock-Filet, Rotweinsauce Karotten, Rosenkohl Salatbuffet Brownies mit Vanillesauce, Erdbeerpudding, Obstsalat
gefahrene Kilometer: 233
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #26
Logi schrieb:Hallo Ihr lieben Löffels,
das ist ja schade. Konntet Ihr die Cheetah Tour an der Solitaire Country Lodge auch nicht mitmachen?
LG Logi
Hallo Logi, hallo Andreas,
doch, die Cheetah-Tour hätten wir mitmachen können, dazu hätten wir aber umgehend nach Ankunft gleich wieder losmüssen. Das war uns dann zu hektisch und nicht "wichtig" genug, zumal wir Cheetahs ja schon bei den beiden vorherigen Reisen gesehen hatten.
Es ist ja nun nicht so, daß die Solitaire Guestfarm eine schlechte Unterkunft gewesen wäre, Anlage, Garten und Zimmer waren ja schön. Es waren eben nur einige im RB genannte Kleinigkeiten, die sich bei uns aufsummiert hatten, damit diesen negativen Eindruck bei uns hinterlassen hatten und die Lodge damit in unserem persönlichen Ranking der Unterkünfte so weit hinten gelandet ist. Aber wie ja auch schon gesagt, das mag in einigen Punkten eine Momentaufnahme gewesen sein, die man keinesfalls verallgemeinernd als Kriterien für die Lodge werten sollte. Das wäre ungerecht.
LG Stefan
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #27
Mi, 20.4.16
Eigentlich habe gut geschlafen, aber gegen morgen träume ich von Gnuherden, die durch unser Zimmer galoppieren. Irgendwann wache ich davon auf und stelle fest: Das sind keine Gnus, das ist Donnergrollen 😮 ! Es ist schon hell, ich muß raus und tatsächlich, eine Gewitterfront kommt auf uns zu.
Es regnet in Strömen, aber genauso schnell wie er gekommen ist, ist der Spuk auch schon wieder vorbei und bis zum Frühstück ist schon fast alles wieder trocken 🙂 .
Während des Frühstücks (das war übrigens lecker) macht das Gerücht eines platten Reifens die Runde. Bei unserem Glück wird das doch nicht unserer sein ? Natürlich ist es unserer 😵 . Plattfuß in Afrika, unser erster bei der nunmehr dritten Namibiareise. Ein Schleicher, hat sich über Nacht so nach und nach entleert.
Zur Unterhaltung der anderen Gäste mache ich mich an den Radwechsel 🤪 . Durch jahrelanges Training beim halbjährlichen Wechsel von Sommer- und Winterrädern ist das ganze innerhalb weniger Minuten erledigt, zumal das Auto ja auch noch nicht wieder beladen ist 😎 . Es hätte zu einem wesentlich ungünstigerem Zeitpunkt passieren können, zum Beispiel im KTP zwischen den Löwen oder bei Gluthitze im Sossusvlei oder irgendwo im nirgendwo oder … So aber steht das Auto im Schatten, es regnet ja auch nicht mehr und die Tankstelle in Solitaire ist nur 5 km entfernt. Dort wird der Reifen in kürzester Zeit repariert und auch wieder ummontiert, und das ganze für sagenhafte 115 N$. Aus Ausstellen einer Rechnung dauert wesentlich länger als die ganze Prozedur, aber die 115 N$ kriege ich ja von AVIS gegen Vorlage erstattet.
Dann geht es weiter nach Sesriem. Das sind nur knapp 90 km, aber als Mitteleuropäer sind wir natürlich sehr skeptisch, was den geflickten Reifen angeht 🙄 . Ob der tatsächlich hält ? Der Aussage des Mechanikers („like new“) trauen wir nicht so ganz. Aber - ich nehm's jetzt mal vorweg - der Reifen hält, und zwar die gesamte restliche Reise über, fast 2500 km Schotter und Gravel ohne Probleme. Klasse.
Kleiner Eindruck von unterwegs:
Im Desert Camp angekommen, erhalten wir die Nr. 211, das ist eine der beiden barrierefreien Units.
Von der Rollstuhltauglichkeit her mit die beste Unterkunft auf dieser Reise. Aber auch sonst finden wir das Desert Camp klasse, diese Empfehlung war goldrichtig. Der Versuchung, zu Übungszwecken hier schon zu braaien, widerstehen wir aber. Zu groß sind die Verlockungen des Buffets der Sossusvlei Lodge, das wir ja von unserer Tour 2013 schon kennen 🤩 .
Nach der liebgewonnenen Siesta fahren wir Richtung Sossusvlei, machen aber vorher Station im Adventure Center der Sossusvlei Lodge. Wir wollen uns erkundigen, ob sich Mitstreiter für die Aktivität gefunden haben, welche wir für morgen unverbindlich reserviert haben. Nein, es haben sich keine gefunden 😕 . Hm. Angesichts des damit verbundenen Preises und der aktuellen Wetterbedingungen – es ist bedeckt, kühl und hat zwischendurch geregnet – sind wir unschlüssig 😕 . Es reicht aber, wenn wir uns morgen entscheiden, erklärt man uns. OK, dann verschieben wir die Entscheidung auf morgen.
Im Park bleiben wir angesichts der vorgerückten Stunde eher im Eingangsbereich. Ich entscheide mich, bei den angenehmen Temperaturen in den Sesriem-Canyon hinabzusteigen, während mein Loeffelinchen solange im Auto wartet. Den Sesriem-Canyon kenne ich nämlich noch nicht.
Anschließend fahren wir noch zur Elim-Düne, um die Abendstimmung dort zu genießen.
Es ist heute schon den ganzen Tag über bewölkt, teilweise auch bedeckt, und es regnet ein paarmal. Auf der Rückfahrt zum Gate aber reißt der Himmel auf, die Natur zieht alle Register und beschert uns den schönsten Sonnenuntergang unserer Tour 🤩 🤩 🤩 . Als dann noch ein Oryx einsam durch die Szenerie läuft, wird es fast schon unwirklich kitschig schön 🤩 🤩 🤩 , seht selbst:
Nur mühsam können wir uns von den uns gebotenen Anblicken losreißen, aber die Sonne verschwindet blitzschnell und schon um halb sechs ist Torschluß.
Von da aus ist es ja nicht weit zur Sossusvlei Lodge, wo das Wahnsinns-Buffet auf uns wartet, unverändert reichhaltig und lecker, wie vor drei Jahren 🤩 .
Anschließend ist Feierabend, wir fahren zum Desert Camp zurück, morgen ist frühes Aufstehen angesagt.
Essen: Buffet Sossusvlei Lodge
gefahrene km: 119
LG Stefan
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201310. Mai 2016 · #28
Traumhaft schöne Bilder von der Elim Düne aus! Danke, dass du uns mitnimmst, da leben herrliche Erinnerungen auf!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Hallo Loeffels, erstklassige Fotos vom Sonnenuntergang mit Wahnsinnsfarben. Im Desert Camp werde ich im August sein. Bei meiner ersten Namibiatour 2011 war ich in dem Camp und ganz begeistert. Da war es klar das ich bei der nächsten Tour wieder dort buchen würde. viele Grüße Lothar P.S. ich freue mich schon auf die nächsten Tage in Sossusvlei!
Maria 58186 Beiträge · seit 201010. Mai 2016 · #31
Hallo liebe Loeffels,
auch wir haben uns 2013 über die Solitär Gästefarm geärgert. Wir hatten das Haus gebucht aber als wir ankamen wußte niemand was davon obwohl ich die Bestätigung schriftlich dabei hatte. Man hat es dann auf eine Mitarbeiterin geschoben die nicht mehr da war. Fand ich jetzt nicht sehr professionell. 😵 , dafür sind die Fotos vom Desert Camp super und entschädigen sicher für einiges. Die Unterkunft werde ich mir merken 🙂 Freue mich schon sehr auf die Fortsetzung...... Vielen Dank und Liebe Grüße Maria
Fortuna77839 Beiträge · seit 201410. Mai 2016 · #32
Hallo Stefan,
ich schließe mich an... das sind wirklich traumhafte Bilder! 🤩 Und da kommen Erinnerungen an eine wirklich sehr, sehr schöne Unterkunft hoch... Uns hat es im Desert Camp auch super gut gefallen!
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201311. Mai 2016 · #34
Vielen Dank für eure Kommentare und auch allen Mitlesern, -fahrern und "Danke-Button"-Drückern 😘 . Es macht Spaß in so einer großen Runde mit euch die Tour noch mal zu erleben 😁 .
Vielen Dank auch für das Bilderlob. Zur rechten Zeit am rechten Ort, kann ich dazu nur sagen. Die einzelnen Lichtstimmungen hielten zum Teil nur wenige Sekunden an 😎 .
LG Stefan
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loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201311. Mai 2016 · #35
Do, 21.4.16 Teil 1
Heute morgen möchte ich zum Sonnenaufgang auf die Elim-Düne. Für mein Loeffelinchen ist das leider nichts, sie schläft lieber aus. Toröffnung ist um 6 Uhr, ich werde sie gegen 8 Uhr zum Frühstück in der Sossusvlei Lodge abholen, danach werden wir wieder in den Park fahren. Dazu muß man sagen, wir waren ja vor 3 Jahren schon mal hier und müssen den morgendlichen Run auf die Dünen und die Vleis nicht mehr mitmachen, zumal mein Loeffelinchen ja weder auf die Dünen noch ins Deadvlei gelangen kann. Also machen wir einen auf ganz gemütlich und genießen diese einmalige Landschaft auf unsere Weise 🙂 . Die Elim-Düne im Sonnenaufgang werde ich also ohne mein Loeffelinchen, aber mit ihrem Einverständnis erleben. Sie hofft natürlich auf viele Fotos 😄 . An der Düne angekommen, treffe ich dort auf unsere Nachbarn aus dem Desert Camp. Sie sind als Ersttäter etwas enttäuscht, das es hier nicht die Licht- und Schattenspiele auf den Dünen gibt, die überall publiziert werden. Ich erkläre ihnen, das sie weiter in den Park fahren müssen, um das zu erleben, und das am besten so schnell wie möglich. Sie nehmen diese Anregung dankend an und schwupps – sind sie weg. Na das war ja einfach 😉 . Jetzt habe ich die Düne ganz für mich alleine, es ist sonst niemand mehr hier und in den folgenden zwei Stunden kommt auch keiner mehr 😗 . Ein Traum, seht selbst 😁 :
So ganz alleine bin ich dann aber doch nicht, es gibt ein paar Sichtungen der ganz kleinen Art: Namib Desert dune ant, Camponotus detritus
Kurz nach acht hole ich wie vereinbart mein Loeffelinchen ab und nach einem ausgiebigen Frühstück in der Sossusvlei Lodge finden wir uns wieder im Adventure Center ein. Leider immer noch keine Mitstreiter 🙁 . Hm. Schönes Wetter, wer weiß ob wir nochmal hierher kommen können … tiiief durchatmen, wir machen es 🤩 . Schnell alles fix machen und unterschreiben, bevor wir es uns anders überlegen 😣 . Sind wir verrückt ? Vielleicht ein wenig. Aber wir machen es 🤩 . Was wir machen, verrate ich später.
Die Zeit bis dahin verbringen wir im Park und fahren zur Düne 45, wo am Fuße der Düne diese Bilder hier entstehen:.
Vom Parkplatz aus ziehe ich mein Loeffelinchen an den Fuß der Düne, so daß sie Kontakt mit dem roten Sand der Düne hat 🙂 . Gleichzeitig mache ich unter anderem auch ein paar Bilder, die wir für einen speziellen Reisebericht für ein Rollstuhlreise-Forum erstellen wollen. Mit dem Rollstuhl an den roten Dünen im Sossusvlei – das ist sicher immer noch nicht selbstverständlich. Aber wir wollen dort zeigen, was mit gutem Willen und entsprechender Planung möglich ist 😎 . Da braucht's natürlich ein paar Beweisfotos, die wir über den gesamten Reiseverlauf hinweg erstellen, aber im Rahmen dieses Reiseberichts hier nicht zeigen wollen.
Unter einem Kameldornbaum an der Düne 45 treffen wir wieder auf unsere Nachbarn aus dem Desert Camp. Sie vernichten gerade den Inhalt ihres überdimensionalen Picknick-Korbes aus der Sossusvlei Lodge und werden dabei von einigen Schildraben (Pied crow, Corvus albus) genauestens beobachtet:
Dabei berichten sie, dass sie auf meinen Hinweis von heute morgen hin nun alles gesehen haben, was sie im Sinne hatten und bedanken sich für die gegebenen Tipps 😁 . Wir kommen ins Gespräch und die Zeit vergeht wie im Fluge.
Dann wird es langsam Zeit für die Rückfahrt zum Desert Camp und eine ausgiebige Siesta. Schließlich haben wir ja heute Nachmittag noch was vor 🤩 . Dazu mehr im nächsten Teil.
LG Stefan
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Hallo Loeffels, tolle Fotos von der Elim-Düne. Klasse auch der Schärfeverlauf beim Makro der Ameise. Du musst eine gute Fotoausrüstung haben. Weiter so!! Gruß Lothar
Hallo Stefan, 🤩 Superfotos 🤩 Die Scherenschnittschatten der Wüstenbäume - einmalig schön. Danke für's teilen.
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201311. Mai 2016 · #38
Elde schrieb:Hallo Loeffels, tolle Fotos von der Elim-Düne. Klasse auch der Schärfeverlauf beim Makro der Ameise. Du musst eine gute Fotoausrüstung haben. Weiter so!! Gruß Lothar
Hallo Lothar, hallo Gromi, vielen Dank fürs Bilderlob.
Eine kurze Info zur verwendeten Fotoausrüstung: Kameras: Canon EOS 50D, Sony A6000 Objektive: Canon EF-S 18-135mm IS STM, Canon EF 100-400mm IS USM Sony SEL 1670z Manuelles Uralt-Makro Yashica ML 2,8/55mm (Baujahr 1978)
Die Elim-Dünenbilder sind bis auf die beiden ersten alle mit der Sony A6000 und dem SEL 1670z entstanden, die Ameisen-Makros mit der A6000 und dem Uralt-Makro.
LG Stefan
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Hallo ihr zwei Ich bin erst jetzt noch schnell aufgesprungen und habe in einem Zug den Anfang eures Reiseberichts durchgezogen... 🙂 super Bilder!!! Diese machen die Sehnsucht nach diesem wunderbaren Land nur noch grösser... 😉 Ich freue mich auf die Fortzetzung....ich bin gespannt auf die "Überraschung".... Ich glaube zu wissen, was euch erwartet.... 😉
Gruss Regina
Reiseberichte:
2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP
2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag...
2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men
2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201312. Mai 2016 · #40
Do, 21.4.16 Teil 2
So jetzt wird’s spannend. Was haben die Loeffels wohl heute nachmittag vor ?
Tataaa – wir machen einen einstündigen Rundflug mit der Cessna über Sesriem Canyon, Düne 45, Sossusvlei, Deadvlei und dann über das Sperrgebiet bis an die Küste, einen Abschnitt die Lange Wand entlang und wieder zurück 🤩 🤩 . Wir haben uns das lange überlegt und bis zum Schluß offengehalten, weil ja sonst niemand mitfliegen will. Wir müssen die Cessna also komplett alleine bezahlen 🤢 .
Treffen um 15:30 Uhr am Adventure Center und kurze Fahrt zum Flugplatz, der sich auf halber Strecke zwischen Desert Camp und Sossusvlei Lodge befindet. Es fährt auch eine Mitarbeiterin vom Adventure Center mit, um mein Loeffelinchen beim Einstieg in die Cessna zu unterstützen – nett.
Im Gegensatz zum Helikopter können hier Türen und Fenster natürlich nicht ausgebaut werden. Das macht es zwar etwas weniger abenteuerlich, aber trotzdem – das ganze ist einfach nur WOW! Und deswegen kommen jetzt nur noch Bilder 🤩 :
Düne 45:
Im Vordergrund das Deadvlei:
Tote Bäume im Deadvlei:
Weil's so schön ist, nochmal Deadvlei:
Immer an der Langen Wand entlang ...
Spielerei mit dem eigenen Schatten ...
Fischer-Stützpunkt im Sperrgebiet:
Feenkreise:
Die Elim-Düne:
Die Sossusvlei-Lodge mal aus einer ganz anderen Perspektive:
Wie ihr sicher nachvollziehen könnt, ist mir die Bilderauswahl wirklich schwergefallen, ich hoffe ich habe euch nicht überfordert ... 😉
Im Anschluss an dieses grandiose Erlebnis fällt es schwer, wieder in den „Urlaubsalltag“ zurückzukehren. Wir fahren zum Sundowner zur Sossusvlei Lodge. Und wen treffen wir da – richtig, unsere Nachbarn aus dem Desert Camp. Somit verbringen wir den Abend in angenehmer Gesellschaft mit netter Plauderei und dem sagenhaften Buffet der Lodge. Hier probiere ich auch zum ersten Mal Impala. Jetzt weiß ich auch, warum die Löwen da so drauf stehen.
Was für ein Tag!
Essen: Buffet Sossusvlei Lodge
gefahrene km: 141
LG Stefan
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