Wir folgen dem "Ruf der Kalahari"

Reisebericht 137 Antworten · 32,6k Aufrufe · gestartet 28. Aug. 2016 von take-off
1'523 Beiträge · seit 201130. Aug. 2016 · #41
Guten Abend Dagmar,

...begleite Euch gerne auf der Reise........mit Rooiputs 4 ist man sehr gut bedient........... 🙂 🙂 🙂 🙂

lg.....BMW
1'412 Beiträge · seit 201330. Aug. 2016 · #42
take-off schrieb:
Der KTP ist dieses Jahr extrem grün.

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SEUFZ 🙂
Genauso herrlich grün haben wir den KTP knapp 2 Wochen nach euch auch erlebt.
take-off schrieb:

Im Schatten räkeln sich 4 Geparden.

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SEUFZ 🙂
Die hatten sich bei uns rar gemacht. Wir haben in den 6 Tagen gar keine gesehen.

Die Sehnsucht regt sich schon wieder in uns ...
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 30. Aug. 2016
455 Beiträge · seit 201431. Aug. 2016 · #43
Hallo "Take-Offs",

ich mache auch noch schnell einen take-off und hechte euch schnell hinterher. Ich nehme auch gerne auf dem Dach Platz, oder kuemmere mich waehrend der Reise um die fluessigen Sundowner, egal, Hauptsache ich komme noch mit! 🤩

Eurer RB kommt mir wie gerufen, ich sauge momentan alles ueber den KTP (hauptsaechlich..) auf . Naechstes Jahr machen wir unsere "Quer-Durch-Botswana-Tour" 🤪 .
Ich freue mich sehr und bin sehr interessiert an euren Erlebnissen und Schilderungen, an den Fotos sowieso! 😘

Wir haben auch ueberlegt, den Bushcamper LC zu mieten. Aber 🤢 .... die Entscheidung musste dann fallen zwischen 5 Wochen-Reise mit Hilux Bushcamper oder 4 Wochen mit dem LC.
Da haben wir dann doch lieber die 5 Wochen genommen! 😗

Ich hoere den Ruf der Kalahari.... freu 🤪

LG,
Elsa
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Aug. 2016 · #44
Vielen Dank an die Danke-Button-Drücker und die Mitreisenden. Diese müssen jetzt leider noch etwas mehr zusammenrücken, da sich noch "2 Nachzügler" dazugesellt haben.

@BMW
Herzlich willkommen...schön, dass du uns begleitest.

@ Elsa
Hallo Elsa, für die Sundowner ist schon der Bayern Schorsch zuständig, Aber steig nur mal ein, wir finden schon noch eine Aufgabe für dich.
die Entscheidung musste dann fallen zwischen 5 Wochen-Reise mit Hilux Bushcamper oder 4 Wochen mit dem LC.
Da haben wir dann doch lieber die 5 Wochen genommen! 😗
Hätte ich in diesem Falle wahrscheinlich auch gemacht. Es kommt aber auch immer auf das Ziel an.

@ Stefan
SEUFZ 🙂
Die hatten sich bei uns rar gemacht. Wir haben in den 6 Tagen gar keine gesehen.
Es muss ja auch einen Grund geben, nochmals in den KTP zu fahren.
Im Übrigen, habe ich eben euren Reisebericht entdeckt. Sehr schön 😄 . Und über Sichtungsmangel könnt ihr euch ja nun wirklcih nicht beschweren.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201231. Aug. 2016 · #45
Tag 4 17.04.16 Rooiputs – Nossob ...... oder heute ist nicht mein Tag!

Wir haben gut geschlafen. Ein vorsichtiger Blick aus dem Auto – alles klar keine Löwen da.

Pünktlich um 7:00 Uhr zur „Toröffnung“ verlassen wir die Campsite von Rooiputs.
Vielleicht hätten wir ja auch schon früher starten können, denn wir haben ja kein Tor. Wir fahren die Stichstraße, die zur Campsite führt, hinunter. Hier stehen schon 2 Fahrzeuge --- hm, die sind dann wohl früher los. 😐

4 junge Löwen tollen im schönen Morgenlicht durch das Gras. Sie sind noch sehr verspielt und es macht Spaß ihnen zuzuschauen.

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Nach ca. 1 Std. entfernen sie sich und wir fahren zurück nach Two Rivers, denn wir müssen ja noch die Immigration nach Botswana erledigen. Wir bekommen die Stempel in die Pässe und dürfen nun nach Botswana ausreisen.

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Eigentlich sollte hier ja auch die Bestätigung von Bigfoot liegen, für die erste und letzte Nacht in dem CKGR. Doch es liegt nichts vor. 🤩
Nun ist guter Rat teuer. Ich rufe im Büro in Windhoek an, doch es hebt niemand ab. Dann rufe ich in Hamburg an. Dort will man sich darum kümmern und zurückrufen. Dies geschieht auch sehr schnell. Den ersten Vorschlag, ich solle in Gabarone anrufen und mir die Buchungsnummer geben lassen, lehne ich ab. Dann hätte ich die Buchungen auch selbst vornehmen können. Kurze Zeit später kommt der 2. Anruf. Die Reservierungsunterlagen würden zur Grassland Lodge geschickt.
Na, hoffen wir mal das Beste.

Wir lassen uns die Laune nicht verderben und setzen unsere Fahrt Richtung Nossob fort.
Heute fahre ich zum ersten Mal unseren Boliden.

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Wir wissen ja, dass es wichtig ist, dass auch die Beifahrerin das Auto fahren kann.
Das Nossob-Tal hat in den letzten Woche mehr Regen abbekommen als da Auob Tal und das Gras steht sehr hoch. Somit sind die Sichtungen auf der Strecke auch sehr rar.
Das kommt mir sogar gelegen, da ich noch total mit diesem „riesigen“ Auto beschäftigt bin. 😮 Es läuft jedoch ganz gut. Ist ja auch nicht schwer auf dieser Strecke.
Doch dann kommt uns ein Auto entgegen. 🤩
Mein einziger Gedanke „Kommen wir aneinander vorbei?“. Jürgen beruhigt mich und sagt mir ich soll nur noch etwas mehr nach links fahren. Also bin ich vollauf damit beschäftigt gaaanz links zu fahren, damit ich das Auto nur nicht ramme. Und nun taucht vor uns auch noch die einzige große Wasserpfütze auf dieser Strecke auf. Umfahren kann ich sie ja nicht, da mir ja das Auto entgegenkommt. In meinem Kopf ist auch das Signal „bremsen“ überhaupt nicht vorhanden. Mit gleichbleibender Geschwindigkeit nähere ich mich der Wasserpfütze. Und es kommt, wie es kommen muss. Das entgegenkommende Auto und wir treffen uns genau an dieser „Wasserdurchfahrt“, durch die ich nun durchbrettere. Diese ist allerdings tiefer als ich dachte. Das schlammige Wasser spritzt meterhoch. Somit schlamme ich unser und auch das andere Auto mächtig ein. Jürgen meinte auch noch gesehen zu haben, dass diese mit offenem Fenster gefahren sind. 😮
Falls dies jemand aus dem Forum war, entschuldige ich mich hiermit in aller Form.

Doch unser Auto sieht nun endlich aus, wie ein Safari-Auto auszusehen hat. 🙂

In Nossob angekommen, gebe ich meinen „Laufzettel“ im Rangergebäude ab und wir suchen uns eine freie Campsite. Die Sichtungstafel in Nossob: Keine Katzensichtungen zwischen Nossob und Gharagab und zwischen Nossob und Twee Rivieren nur die Löwen bei Rooiputs.
Na – da haben wir ja heute Morgen mächtig Glück gehabt.

Wir richten uns auf der Campsite ein. Gegen Abend überrede ich Jürgen nochmals zu einem Abenddrive. Also rein ins Rangergebäude, Laufzettel holen und los geht’s. Wir wollen nach Norden. Doch wo ist die Ausfahrt nach Norden? Dort, wo sie vor 2 Jahren war, ist sie nicht mehr. Ich zweifele schon etwas an meinem Verstand. Um nach Norden abzubiegen, muss man nun hinter dem Rangergebäude entlang fahren. Nossob wird umgebaut und es entstehen neue „Luxus-Unterkünfte“ mit Blick auf die Hide. Irgendwie schade, dass nun auch den KTP das gleiche Schicksal ereilt wie die Etosha. Fehlt nur noch, dass Bussafaris angeboten werden.
Nach ein paar netten Sichtungen kehren wir nach Nossob zurück.
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Die Einfahrt aus „Norden“ verläuft ja nun auch hinter dem Rangergebäude entlang.
Somit kommt es mir auch überhaupt nicht in den Sinn, dort nochmals anzuhalten, um den Laufzettel abzugeben. Wir fahren zu unserer Campsite und machen es uns gemütlich.
Es ist schon dunkel, als ein Ranger vorfährt und uns nach irgendeinem „Zettel“ fragt. Ich weiß zuerst gar nicht, was er von mir will. Bis es mir schließlich dämmert. Ich entschuldige mich gefühlte tausendmal und werde richtig in den Senkel gestellt.
Dies war heute wohl nicht mein Tag. Aber ab Morgen wird alles besser.

Gefahrene Km: 238
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2016
1'558 Beiträge · seit 201131. Aug. 2016 · #46
Hallo Dagmar und Jürgen,
nun bin ich mit euch ja schon ein paar Male die Route (in Gedanken!) gefahren, habe euer tolles Fotobuch bestaunt, aber ich muss doch noch einsteigen. 😛 Nach langer Abwesenheit im Forum, wollte ich hier nur ein paar Infos für unsere nächste Sambiareise sammeln und bin gleich in euren Boliden gestiegen. 🤩
Völlig vergessen sind meine Fragen zu Sambia, wenn ich die Tiere und die Sonnenuntergänge sehe. Aber immerhin wurden mir heute die Campsites in Savuti, u.a. für 2017 bestätigt. Was für ein Gefühl - und jetzt auch noch euer Bericht. 😘
Kaum ein Land berührt mich so, wie Afrika!

Ich freue mich auf den Fortgang der Reise, denn ein paar eurer Ziele sind auch schon für 2017 gebucht!

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
2'519 Beiträge · seit 200931. Aug. 2016 · #47
take-off schrieb:Danke Matthias für deine Bestimmung des Falters. Dabei ist er doch gar nicht blau 😗
😎
Hallo Dagmar,

hätteste ihn mal biste gekitzelt, dass er die Flügel aufmacht, dann hättest du dein blaues Wunder erlebt. 😎 😛

VG, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201201. Sept. 2016 · #49
Tag 5 18.04.16 Nossob – Mabuasehube (Khiding Pan)

Da T4A die Fahrtzeit mit 8,5 Std berechnet hat, verlassen wir Nossob bereits um 7:00 Uhr Richtung Norden.
Beim Abholen unseres "Laufzettels" werde ich nochmals auf mein Versäumis hingewiesen. (na, irgendwann ist ja mal auch genug. 😕 Schließlich hatte ich ja gestern schon mein Fett weggekriegt). Ich frage aber dennoch, was sie denn gemacht hätten, wenn sie uns nicht auf der Campsite gefunden hätten?! - Sie wären dann rausgefahren und hätten uns gesucht. Dann macht so ein "Laufzettel" ja auch Sinn. Allerdings hätte uns in Rooiputs niemand vermisst. 😗
Ich frage die Ranger noch nach den Road Conditions Richtung Mabuasehube, doch die kennen sie nicht, da sie diesen Weg nie fahren. 🤨

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Also machen wir uns auf den Weg. Kurz hinter Nossob biegen wir links ab auf den Boso Trail.
Die ersten km sind sehr schwierig zu fahren. Hier hat der Regen der letzten Wochen seine Spuren hinterlassen. Tief ausgewaschene Fahrspuren, hinzu kommt, dass wir gegen die noch tiefstehende Sonne fahren.
Der Weg über die erste Düne ist komplett weggespült. Die „Umgehung“ geht einfach durch das Buschland bergauf. Als wir wieder auf den eigentlichen Trail stoßen ist das Schlimmste geschafft.

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Es folgen immer mal wieder tiefsandige Passagen, doch mit unserem Auto ist das ein Klax.
Auf der Strecke Richtung Mabuasehube sehen wir fast keine Tiere.
Das Einzige was wir entdecken, sind ihre Überreste.

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Bereits nach 4,5 Std. erreichen wir die Bosabogolo Pan und 1 Std. später die Khiding Pan.

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Hier gibt es 2 Stellplätze. Wir haben Stellplatz Nr. 2.
Von hier haben wir Blick auf die Pan, allerdings ist diese doch relativ weit entfernt.

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Es gibt einen Shelter, Plumsklo und eine Duschschnecke, bei der allerdings der Eimer fehlt. Wie schön, dass wir eine Dusche mit warmen Wasser haben.
Stellplatz Nr. 1 liegt etwas tiefer und ist frei.

Wir richten uns ein wenig ein und schauen uns unsere „Mitbewohner“ an .

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Dann fahren wir noch einige Pans ab. Doch die Sichtungen sind spärlich und von Raubkatzen gibt es keine Spur.
Dunkle Wolken ziehen auf, doch noch bleibt es trocken.

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Abends entfachen wir unser Feuer und grillen lecker Oryx Steak.

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Und ich backe mein erstes Brot in diesem Urlaub.

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Afrika wir sind angekommen.

Gefahrene km: 210
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2016
836 Beiträge · seit 201202. Sept. 2016 · #50
Ich hab's befürchtet
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Da T4A die Fahrtzeit mit 8,5 Std berechnet hat, verlassen wir Nossob bereits um 7:00 Uhr Richtung Norden.
aber
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Bereits nach 4,5 Std. erreichen wir die Bosabogolo Pan und 1 Std. später die Khiding Pan.
der Jürgen weiß halt, wie's geht
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Es folgen immer mal wieder tiefsandige Passagen, doch mit unserem Auto ist das ein Klax.
Du weißt schon, dass man Clax mit C schreibt
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Und obwohl ich alles kenne, reise ich zu gerne mit 😘
Liebe Grüße von der Claxerin
www.claxontour.de **************** Namibia/Botswana 2011 Schokoladenwettessen Namibia/SA 2012 Hoffentlich ist die Katzenklappe zu Namibia 2014 Ein bisschen Westen Norden und Caprivi Namibia 2015 Eine fast normale Tour
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201202. Sept. 2016 · #51
Tag 6 – 19.04 2016 Khiding Pan

"Unsere" Cape Crow, sie bewohnt nämlich auch die Campsite, macht uns mit lauten Rufen wach.

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Aufgrund der spärlichen Sichtungen verzichten wir auf den Morningdrive.
Lieber frühstücken wir gemütlich mit frischem Brot, Eier mit Speck, Käse, Salami und Tomaten.

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Danach relaxen wir und Dagmar macht „Jagd“ auf ein paar Vögel.

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Den Stuhl, der vor dem Shelter steht, hat Jürgen im Gebüsch gefunden. Wir haben ihn für gut befunden und mitgenommen. Nun haben wir 4 Stühle. Man weiß ja nie, wann Besuch kommt. 😎

Als wir uns am Spätnachmittag zum Gamedrive aufmachen beginnt es zu regnen.
Wir fahren zur Mpayathutlva Pan. Die Pan ist rot gefärbt und auch die Campsites liegen sehr schön. Merken wir uns schon mal fürs nächste Mal. In der Pan ein paar Springböcke und Oryx. Sonst nichts Besonderes.
Die Mabuasehube Pan ist grün. Beide Pans haben ein permanentes Wasserloch.
Am Wasserloch der Mabuasehube Pan beobachten wir einen Schakal, der einen Sekretär gejagt und erlegt hat.
Leider ist er relativ weit von uns entfernt, so dienen diese Bilder mehr oder weniger der mageren Ausbeute des heutigen Tages.

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Ach ja, ein paar Gnus stehen auch noch herum.

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Es ist schon fast dunkel, als wir auf die Campsite zurückkehren. Wir entfachen unser Feuer, das ja Raubtiere abhalten soll, von denen wir jedoch noch keine gesehen haben.

Wir sitzen gemütlich in unserem Shelter und lauschen in die Stille.
Doch was war das? 🤩
Das war doch das dumpfe, einem Husten ähnlichen „muah,muah“?
Ein Löwe ! 🤩
Noch scheint er weit entfernt zu sein. Doch mit der Zeit wird das Brüllen immer lauter.
Kommt er näher? Wir leuchten die Umgebung ab – nichts - keine leutenden Augen. Doch nun sind meine Ohren auf halb acht. Und immer wieder hören wir das Brüllen.
Als es sich für mich "sehr nah" anfühlt, beschließe ich, dass ich meinen Rotwein auch gut im Dachzelt trinken kann. 😗
Glücklicherweise kann ich auch Jürgen davon überzeugen.
Hier sitzen wir nun sicher und hören noch ein paar Mal das laute Brüllen. Dann ist Ruhe.

In der Nacht zieht noch ein Gewitter auf und es wird etwas stürmisch.
Ob wir überlebt haben, erfahrt ihr im nächsten Teil.

Fazit Mabuasehube:
So richtig überzeugt hat uns diese Region nicht. Vielleicht lag es an der Jahreszeit, vielleicht auch an den doch spärlichen Sichtungen.
Für uns war es das erst Mal, dass wir diese Region des KTP besucht haben und wir haben sie als Zwischenstopp gewählt, um in die Central Kalahri zu gelangen.
Als Einstieg für das Campen in der Wildniss war es aber auf jeden Fall gut.

Gefahren km: 72
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zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2016
1'166 Beiträge · seit 200803. Sept. 2016 · #52
Fazit Mabuasehube:
So richtig überzeugt hat uns diese Region nicht. Vielleicht lag es an der Jahreszeit, vielleicht auch an den doch spärlichen Sichtungen.
Für uns war es das erst Mal, dass wir diese Region des KTP besucht haben und wir haben sie als Zwischenstopp gewählt, um in die Central Kalahri zu gelangen.
Als Einstieg für das Campen in der Wildniss war es aber auf jeden Fall gut.


Ihr wart schon in der besten Reisezeit dort. Wir waren ziemlich genau ein Monat nach euch da und mir ist aufgefallen, dass es weniger Wild gab als Anfang Mai 2015. Nachdem wir an der Mabuasehube und Mapaya Pfanne nicht viel gesehen haben, sind wir schon ein wenig enttäuscht zur Khidding Pfanne (auch hier war kaum Wild) gefahren und haben drei Gepraden mit frischen Orxy-Riß gesichtet. Die "Bewohner" der Khidding Pfanne haben die Geparden von Ihrem Campingplatz nicht gesehen und sind erst gekommen, nachdem 20 Minuten an der selben Stelle standen.

Aber vielleicht waren zwei Nächte einfach zu wenig. Allerdings habe ich mit Leuten in Windhoek gesprochen, die fünf Tage im April in Mabua waren und kein einizges Raubtier gesehen haben.

Grüße
Axel

Nachtrag: habe die Fotos entfernt, da dies als unangemessen empfunden wurde
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2016
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201203. Sept. 2016 · #53
Hallo Axel,
ich weiß nicht warum, aber bei uns ist der Funke diesmal nicht übergeschlagen, was nicht heißt dass Mabuasehube nicht irgendwann eine 2. Chance bekommt. Sicherlich hängt es auch immer mit den Sichtungen zusammen, wie man den Aufenthalt empfindet.
Es gilt halt immer zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein. Doch dies ist auch uns noch öfters auf unserer Reise gelungen. 😄

Glückwunsch zur Sichtung der 3 Geparden. Mich haben die Bilder nicht gestört 😎
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Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Sept. 2016 · #54

Tag 7 – 20.04.16 Khiding Pan – Ghanzi


Wie ihr seht, haben wir überlebt. 😄
In den frühen Morgenstunden werde ich zwar durch das Brüllen eines Löwen geweckt,, danach ist es aber wieder still.
Vorsichtig luge ich erst mal aus den Seitenfenstern des Dachzeltes, öffne vorsichtig die Tür und scanne die Umgebung ab. Keine Löwen – auch nicht unter dem Auto.
Und auch auf der campsite sind keine Spuren von Raubkatzen zu entdecken.

Wir packen zusammen, fahren nochmal diverser Wasserlöcher ab und verlassen den Park durch das East Gate.
Nun sind wir offiziel in Botswana.

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Dann fahren wir entlang des Zaunes Richtung Norden.
Wir biegen nach links ab und fahren dann an der Junction NW/Hukuntsi Richtung Hukuntsi.

Die Straßenverhältnisse sind sehr schlecht. Zwar ist die Straße breit, doch gibt es immer wieder sehr tiefsandige Passagen. Natürlich zieht unser Landy da locker durch. ( Ist eben ein Clax für ihn)

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Landschaftlich ist die Strecke schön.
Die rote Straße, die grünen Ränder und der blaue Himmel geben einen schönen Kontrast.
Hin wieder kreuzt ein Dik Dik oder ein Oryx unseren Weg.

Ein armer Sekretär läuft und fliegt abwechselnd vor unserem Auto her und findet den Ausweg nicht.

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Wir fahren über Lokwabe nach Hukuntsi.

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Hier wollen wir uns endlich mit Pula eindecken. So der Plan. Doch Fehlanzeige.
Die nächste Möglichkeit ist in Kang. Gegen 13.15 Uhr kommen wir in Kang an. Unser erster Weg führt zur Bank. Doch Wieder Fehlanzeige. Der ATM ist außer Betrieb und das Büro geschlossen. Eigentlich wollten wir hier übernachten. Doch es ist noch früh am Tag. Wir beratschlagen uns kurz und beschließen bis nach Ghanzi durchzufahren.

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Nach etwa 2 Stunden erreichen wir in Ghanzi.
Als erstes fahren wir eine Tankstelle an, da das erste Drittel Richtung Mabuasheube und die Fahrt Richtung Hukuntsi ganz schön Sprit geschluckt haben. Wir bezahlen (nach vorheriger Abklärung) in südafrikanischen Rand.
Dann versorgen wir uns endlich mit Pula und tätigen den Resteinkauf für die Central Kalahari. Einige Lebensmittel müssen aufgefüllt werden, vor allem das Trinkwasser. Nun haben wir für die 4 Tage Central Kalahari 50 l Trinkwasser und 50 l Brauchwasser an Bord.

Danach machen wir uns auf die Suche nach einer Campsite. Uns fällt das Hinweisschild der Tautona Lodge ins Auge und ich erinnere mich, darüber schon viel im Forum gelesen zu haben.
Sie haben noch freie Plätze und wir fahren durch das Lodge-Gelände zu Campsite. Außer uns sind nur noch 2 Camper da. Die Campsites und die Ablutions sind in einem guten Zustand.
Abends hören wir plötzlich Löwengebrüll und sind doch etwas irritiert.

Hier greife ich jetzt dem nächsten Tag vor.
Beim Auffüllen unseres Wassertanks frage ich den Angestellten nach dem nächtlichen Löwengebrüll und er zeigt auf ein Gehege, direkt vor dem Eingang. Dort wurden zu dem Zeitpunkt unseres Aufenthaltes 4 Löwen in einem relativ kleinen Gehege gehalten. (Für die Touristen)
Dies entspricht nun gar nicht unserem Geschmack, weswegen wir diese Location auch nicht weiterempfehlen können.

Gefahrene Km: 531
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2016
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Sept. 2016 · #55
Tag 8 - 21.04.2016 Ghanzi – Grassland

Heute geht es nun endlich Richtung CKGR mit Zwischenübernachtung auf der Grassland Bushman Lodge.

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Grassland liegt etwa 60 km östlich von Dkar. Der Weg dorthin ist stellenweise sehr ausgewaschen und ein Fahrzeug mit hoher Bodenfeiheit ist unumgänglich. Nach öffnen und schließen von gefühlt 100 Gattern, in real sind es 16 (und ich habe mir diesmal keines in den Hacken gerammt) kommen wir nach endlos erscheinender Anfahrt in einem kleinen Paradies an.
Für die 99 km von Ghanzi bis Grassland haben wir 2,5 Std. gebraucht.

Die Lodge liegt wunderschön an einem beleuchteten Wasserloch. Wir werden herzlich, aber auch etwas verwundert empfangen. Unsere Reservierung liegt erst vor morgen vor. Doch da wir ja Camper sind, ist alles kein Problem. 🙂
Ich frage nach der Bestätigungsmail für den CKGR, die ja nach Aussage des Buchungsbüros dort liegen sollte – doch es liegt nichts vor. 😮 Jetzt sind wir etwas ratlos. Als der Besitzer von unserem Problem erfährt, setzt er sich sofort an seinen Computer und schreibt eine Mail.
Sicherheitshalber telefoniere ich mit dem Satphone nochmals das Buchungsbüro in Windhoek an.

Danach fahren wir auf unsere Campsite, die etwa 1-2 km von der Lodge entfernt liegt.
Die Stellplätze sind sehr gepflegt und es gibt 2 Ablution Blocks mit „Ausblick“.

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Wir richten uns gemütlich ein, öffnen unsere Markise, da es ab und zu ein wenig tröpfelt und werfen einen Blick in die Karte.

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Natürlich wird auch diese Campsite schon von kleinen Mitbewohnern genutzt.

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Am späten Nachmittag werden wir zu einem Gamedrive abgeholt.
Er bringt uns nun auch die Bestätigungsmail mit. Ich bin erleichtert. Doch nach einem genauen Blick auf dies Mail sehe ich, es ist die Reservierungsanfrage! 😮 Puh – ob das mal gut geht.

Grassland ist eine Auswilderungsfarm für „Problemtiere“.
Raubkatzen, die den Farmern in der Umgebung Probleme bereiten, werden eingefangen, 6-8 Wochen auf der Farm in weitläufigen Gehegen gehalten und dann wieder ausgewildert.

Als erstes fahren wir zu den Wildhunden. In diesem Gehege dürfen wir das Auto verlassen und uns zu Fuß frei bewegen.

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Der Besitzer erklärt und erzählt viel und kümmert sich gut um „seine Tiere“. Zu unserem Zeitpunkt waren etwa 30-40 Wildhunde im Gehege. Im November, so erzählt er uns, wird eine Gruppe von 15 Wildhunden an der Piper Pan ausgewildert.

Dann fahren wir in das Gehege der Löwen. Natürlich dürfen wir hier nicht aussteigen.

Ein alter Pascha „Samsun“ nähert sich unserem Auto und begrüßt uns mit einem lauten Brüllen.
Wahnsinn – alles in uns vibriert.

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Wir fahren mit dem Auto durch das Gehege und treffen auch seine Damen.

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Löwen, die älter als 8 Jahre sind, werden nicht mehr ausgewildert, da sie in der freien Natur keine Überlebenschance mehr haben. Allerdings werden diese Löwen sterilisiert, somit gibt es keine Aufzucht.

Natürlich sind diese Tiere hier in „Gefangenschaft“. Doch haben wir den Eindruck, dass gut für sie gesorgt wird und das Auswilderungsprojekt hört sich für uns gut an.

Wir kehren zurück zu unsere Campsite.
Es ist schon dunkel, als nochmals ein Angestelter der Lodge vorbeikommt und uns ein Schreiben bringt. Diesmal ist es eine Bestätigungsmail. Allerdings feht noch immer die Besätigung für die 4. Nacht. Egal – Hauptsache wir kommen in die das CKGR rein – der Rest wird sich schon finden. 😕

Jetzt wird erst mal lecker gegessen und morgen gehts dann endlich in die Central Kalahari.

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Gefahren KM: 99

Fazit zu Grassland Lodge:
In unseren Augen absolut empfehlenswert.
Als Zwischenstopp in die Central Kalahari liegt die Lodge sehr gut.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2016
8'702 Beiträge · seit 201004. Sept. 2016 · #56
take-off schrieb:

Grassland ist eine Auswilderungsfarm für „Problemtiere“.
Raubkatzen, die den Farmern in der Umgebung Probleme bereiten, werden eingefangen, 6-8 Wochen auf der Farm in weitläufigen Gehegen gehalten und dann wieder ausgewildert.
Hallo Dagmar,

also entweder bin ich sonntags noch begriffsstutziger als sonst oder es ist tatsächlich unlogisch: ich verstehe den Sinn nicht 🙄 😐 . Warum werden sie eingefangen, ein paar Wochen auf der Farm gehalten und dann wieder ausgewildert? Welches Problem wird damit gelöst und wie? Bitte hilf mir weiter....vermutlich fehlt ein Stückchen Information, damit ich es kapiere.... 😵

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201204. Sept. 2016 · #57
Hallo Bele,

Meine Gedanken sind immer schneller und ich denke mir, dass andere sie lesen können.

Also:
Die "Problemtiere" werden, bevor die Farmer sie erschiessen, gefangen und auf Grassland 6-8 Wochen in Gehegen gehalten.
Danach werden sie, in ihnen "fremden" Gebieten, wieder ausgewildert. Meist in der Central Kalahri.
Die 6-8 Wochen sind nötig, damit die Tiere nicht mehr an die ihnen bekannten "Futterquellen" zurückkehren.

So zumindest wurde es uns erklärt.
Und dies ist mir allemal lieber, als dass die Tiere von den Farmern erschossen werden.
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2016
Themenstarter1'674 Beiträge · seit 201205. Sept. 2016 · #58
Tag 9 22.04.16 Grassland – Letiahau (CKGR)

Wir fahren gegen 7:30 Uhr los.
Und es folgen 66 km durch hohes Buschland. Die Strecke ist monoton. Einzige Abwechslung ist ein Honeybatcher, der aber schnell ins hohe Gras verschwindet.
Dann folgen als Tiefsand ausgewiesen 13 km. Alles easy zu fahren.

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Um 10:30 sind wir am Xade Gate.

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Obwohl ich übe, bekomme ich die Aussprache zur Belustigung der Ranger nicht richtig hin. Jürgen ist in dieser Hinsicht begabter als ich.
Ich bin erleichtert, dass uns der Ranger am Gate schnell durchwinkt. Wahrscheinlich versteht er die Buchungsbestätigung genau so wenig wie ich. Ich erzähle ich, dass alles bezahlt ist, was ja auch stimmt. Allerdings liegen dafür keine Bestätigungen vor.
Egal – wir sind in der Central Kalahari.
Die ersten 50 km Richtung Piper Pan sind völlig zugebuscht und ich beginne schon an meiner Idee für diesen Urlaub zu zweifeln.
Langsam lichtet sich das Buschwerk und wir können die Weite erahnen.

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Dann eröffnet sich die Piper Pan – Weite und Freiheit pur.
Genau so habe ich es mir vorgestellt.
Wir umfahren die Pan ohne großartige Sichtungen (es ist Mittag) und fahren zu unser Campsite Letiahau.

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Mittlerweile ist es 14.30 Uhr. Auf unserer Campsite steht ein Schweizer Pärchen, das im Schatten der Bäume eine Mittagsrast eingelegt hat. Wir halten noch ein kurzes Schwätzchen und tauschen Straßenzustände und Sichtungen aus. Dann fahren die beiden weiter und wir sind allein.
Einfach herrlich. 😄

Gegen 16:45 starten wir noch zu einem Abenddrive. Sichtungen haben wir keine, dafür aber einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Wir kehren zu unser Campsite zurück, die im Übrigen nur aus einer Feuerstelle und Stellplatz besteht.
Keine Duschschnecke, kein Plumpsklo. Aber wir haben ja unsere eigene Dusche 😗 und einen Spaten.

Abends gibt es dann noch Buschpizza.

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Es ist ruhig und so bleiben wir noch lange an unserem Feuer sitzen.

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Der erste wunderschöne Tage in der Einsamkeit der Central Kalahari geht zu Ende und morgen früh geht es weiter.
Gefahrene Km: 215
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2016
2'097 Beiträge · seit 200606. Sept. 2016 · #59
Hallo Dagmar und Jürgen,

das sieht sehr entspannt aus, wie ihr am Feuer sitzt. Danke für eure Erlebnisse. So haben wir auch noch keine Buschpizza gemacht: Die Kohlen auf dem Rost über die Pfannenpizza gelegt. Die Pfanne steht auf dem Dreibein, aber worauf liegt der Rost mit den Kohlen? Direkt auf der Pfanne?
Einsam ist sie auf jeden Fall, die Zentralkalahari. Und in eurer Jahreszeit auch noch grün. Schade, dass der Honigdachs so schnell weg war.
Freuen uns schon auf die weiteren Etappen.

Liebe Grüße
Uwe und Ruth
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2'780 Beiträge · seit 200706. Sept. 2016 · #60
hallo Dagmar und Jürgen,
vielen Dank für den Bericht, seid versichert, kein Foto vom Fahrzeug ist mir zuviel!! Mit Eurer Bewilligung sende ich sie weiter, damit meine Familie in den USA sehen kann wie ihr "Zuhause" in Namibia nächstes Jahr aussehen wird. 😄

Schön, die grüne Kalahari, es ist in meinen Augen die Beste Reisezeit. Freu mich wie's weitergeht.
Liebe Grüsse
Gruss Leona