THEMA: KTP und Süd-Namibia
12 Jun 2019 13:10 #558630
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Endlich komme ich zum weiter schreiben am Bericht. Über Himmelfahrt waren wir im Wallis und seither war ich am weitere Berg- (und Meer)Ferien am planen (Wallis, Aostatal, Ligurien) B)

Fr 12.4.19 KTC-Mata Mata

Am Abend vorher gaben wir den Buben die Option auszuschlafen oder um 7 Uhr auf dem Game-Drive zu kommen, da es das einzige Mal war, wo wir nicht im Dachzelt schlafen. Joel entschied sich sofort für Game-Drive. Simon überlegte lange. Er hätte gerne ausgeschlafen, hatte aber Angst etwas zu verpassen.

So standen wir am Morgen früh auf. Ich machte mir noch einen Kaffe und dann ging kurz nach 7 Uhr los. Auf der Strasse im Auobtal kamen schon erste Autos vom Mata Mata. Das störte uns nicht, da die helfen konnten nach Tieren Ausschau zu halten. Bei der “Durchquerung” des Auob kamen kurz nach Mata Mata Gnus das Flussbett rauf. Das waren wohl die, welche wir am Abend vorher im KTC hatten. Später gab es nochmals ein paar Gnus.



Sonst gab es bei der Fahrt nach Süden nur wenig zu sehen:




Immerhin sahen wir unseren ersten Geier

Als wir nach der Strecke über das 14. und 13. Borhole wieder auf die Starsse kamen stand da ein Auto. Wir suchten ob sie etwas sahen und fuhren dann langsam an Ihnen vorbei. Sie sagten uns das auf der Düne sei ein Leopard.
Wir hielten vor ihnen und sahen wirklich hoch oben am westlichen Dünenkamm einen Katzenkopf. Mit Feldstecher und Kamerazoom war uns aber schnell klar, dass es ein Gepard war.



Er verschwand dan hinter der Düne und kam etwas später weiter weg wieder hervor. Da zeigte er sich etwas besser:



Dann verschwand er definitiv. Leider hatte der ältere Sohn den besten Platz und machte die Fotos. Er meinte (eingebildet) er würde so gute Fotos machen dass es nicht viel brauche … So haben wir nun nur 4 Fotos. Wegen der grossen Distanz sind die auch nicht so gut/scharf.
Damit hatte ich mein grosses Ziel erreicht, einen Geparden zu sehen. Das war die einzige gössere Katze die uns auf der ersten Reise fehlte. Simon war sehr froh, dass er nicht ausgeschlafen hatte. Dies sollte die einzige Katze sein, die wir bei Tag sahen im KTP sehen.

Bei Kamqua war dann wieder die grosse Giraffenherde die wir länger beobachteten.






Am Wasserloch hatte es viel Gnus und ein paar Oryx.



Beim Rastplatz Kamqua machten wir Pause und ich versuchte einen Raubvogel zu fotografieren.



Dann ging es wieder zurück nach Mata Mata. Auf dem Weg sahen wir noch weniger Tiere als auf Hinfahrt.



Im Mata Mata hatten wir das Glück, das scheinbar gerade die Campsite No 1 direkt am Hide/Wasserloch frei wurde und wir so die beste Campsite (wie uns andere Gäste sagten) bekamen. Zum Mittagessen kochte ich ein Risotto.

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool (lesen) und auf der Campsite. Für Unterhaltung sorgten Erdmännchen, Erdhörnchen und Vögel.








Da sie immer am Schatten waren, war das Fotografieren nicht so einfach. Später begannen sie Löcher zu graben:



Für den Abend hatten wir noch wegen einem Nacht-Gamdrive gefragt. Der Ranger meinte auf Nachfrage, dass in den letzten Tagen fast nichts gesehen worden sei. So verzichteten wir auf diesen und entschieden, auch nicht selbst am späteren Nachmittag nochmals raus zu gehen.

So machten wir am Abend ein Feuer und grillierten Game Rumpsteak.





Nun schlichen Schakale aussen am Zaun rum. Dieser hatte bei einem Chalet essbares gefunden



In der Nacht kam dann mal heftiger Wind auf und es gab ein paar vereinzelte Tropfen Regen.
Letzte Änderung: 12 Jun 2019 20:49 von felix__w.
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12 Jun 2019 18:34 #558650
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Jetzt bin ich wieder in unserer Reise drin und es geht weiter:

So 14.4.19 Mata Mata - Quiver Tree Forest

Nun brach der letzte Tag im KTP an. Der Morgen war mit knapp 20C ziemlich mild. Kurz nach 7 Uhr ging die sonne auf und wir machten uns auf unseren letzten Gamedrive.




Auf der Anhöhe nach der Auob-Querung südlich des KTP standen mehrere Autos und wir sahen dann bald viel Giraffen. So weit nördlich waren sie in den Vortagen nie.


Im Gegenlicht sahen sie gut aus waren aber schwer zu fotografieren



Nachdem wir sie länger beobachteten fuhren wir weiter. Auch bei Craig Lockart (nehme ich an) hatte es ein Gruppe Giraffen am Wasserloch.


Neben den Giraffen sahen wir noch noch ein paar Oryx und Gnus




Um 9:30 waren wir zurück im Mata Mata wo wir etwas ‘Zmorgä’ assen und definitiv packten. NAch 10 Uhr ging es über die Grenze. Bei uns wäre es eigentlich schnell gegangen aber vor uns waren zwei Autos mit Südafrikaner die etwas länger hatten …

Dann folgten wir bis zur Abzweigung der D511 dem Auobtal. Ab und zu gab es hier eine einsame Farm. Die D511 und anschliessend der erste Teil der C17 gehen wunderschön quer durch die roten Klaharidünen. Es ist ein dauerndes auf und ab.





Als wir das Dünengebiet verlassen hatte wurde es flach, trocken und ziemlich öde. Dieses Gebiet gefiel mir gar nicht. Interessant war noch, dass es an fast jedem Strommasten ein Webervogelnest hatte:


Je weiter südlich wir fuhren desto kühler wurde es (teils nur 21C). Gegen Keetmanshoop tauchten dann aber Berge am Horizont auf. Es war toll endlich wieder mal ein ‘Erhebung’ zu sehen.

Um ca 13:30 kamen wir im Quiver Tree Forest Camp an. Ursprünglich hatten wir geplant zum Fish River Canyon zu fahren. NAchdem Hobas durch ein Unwetter zerstört worden war, entschieden wir uns, den Umweg nicht zu machen uns dafür hier zu übernachten.
Wir checkten ein (einzige nicht vor reservierte Unterkunft) und konnten eine Campsite aussuchen. Wir fanden ein schöne direkt am Köcherbaum nahe an einer Ablution.


Es hatte diverse Vögel an einer aufgeschnittenen Wasserflasche



Nach dem Mittagessen machte ich mit meiner Frau einen ersten Spaziergang durch den Quiver Tree Forest. Die Jungs waren ganz glücklich, dass sie mit ihren namibischen SIM-Karten wieder Empfang hatten. Der ältere (WhatsApp-)telefoniert bald mit seiner Freudin ;)


Um 15:30 nutzte ich es dann aus, dass wir (endlich) nicht mehr im NP/Busch waren und ich absolviert das erste Training in Afrika. Ich lief zuerst der staubigen C17 nach Richtung Keetmanshoop. Ich merkte aber schnell, dass die andere Richtung wohl schöner ist. Das hatte es dann wirklich Hügel/Steinhaufen mit Köcherbäumen (connect.garmin.com/m.../activity/3555447995). Es war zwar nicht so heiss aber mit der extrem trockenen Luft trocknete ich schnell aus. NAch 10.5km war ich wieder im Camp. Es tat gut wieder mal etwas Bewegung zu haben.



Nach einer kurzen Dusche ging es zur Gepardenfütterung. Leider war auch eine laute Asiatengruppe dabei.


Da wir so nahe am Köcherbaum waren konnten wir kochen und Fotografieren bei Sonnenuntergang kombinieren. Die Abendstimmung war wunderschön aber die lauten Asiaten wiederum störend.








Wir sahen auch einen Klippschliefer der immer wieder unter den Steinen raus kam und uns neugierig ansah.
Letzte Änderung: 12 Jun 2019 20:50 von felix__w.
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13 Jun 2019 06:34 #558687
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Gestern Abend schaffte ich auch die Fotos der ersten Tage zu sortieren: http://fotos.family-weilenmann.net/2019/Namibia-KTP/

Ich bin aber noch nicht so weit wie im Bericht hier.

Felix
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13 Jun 2019 21:58 #558764
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Hallo Felix,

schön, dass es mit den Geparden noch geklappt hat!
Tolle Bilder vom Köcherbaumwald und von den Love Birds :kiss: .

Grüssle Claudia
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14 Jun 2019 06:09 #558783
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jaffles schrieb:
Tolle Bilder vom Köcherbaumwald und von den Love Birds :kiss: .
Danke für den Namen der Vögel. Ich habe die Love Birds gerade mal gegoogelt. Das ist noch interessant, dass sie lebenslange Paare bilden und deshalb so heissen.
Bei Abendstimmungsfotos habe ich übrigens gemerkt, dass die am besten mit dem Smartphone werden (Galaxy S8).

Felix
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14 Jun 2019 06:16 #558784
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Mo 15.4.19 Quiver Tree Forest - Keetmanshoop - Klein Aus Vista

In der Nacht wurden wir von den Asiaten geweckt, die laut an unserer Campsite vorbei liefen um wohl Fotos im Quiver Tree Forest mit dem Sternenhimmel zu machen :((

Am Morgen stand ich vor 7 Uhr auf um Fotos im Köcherbaumwald zu machen. Es war ziemlich kühl. Die Asiaten waren immer noch da …




Um 7:10 ging dann die Sonne auf. Nachdem wir fotografiert hatten ging es mit meiner Frau auf ein Mogrenjogging. Wir joggten 45 Minuten auf der C17 und M30. Bald hatten wir vergessen, dass wir mal kühl hatten ;)


Zurück mussten wir erst die Jungs wecken und dann gab es Morgenessen. Als wir nach 9:30 los fuhren, waren wir fast die letzten auf dem Camping. Wir hatten es aber mal genossen, nicht auf einen Gamdrive gehen zu “müssen”.


Den Entschied nicht zum Fish River Canyon zu fahren und dafür im Quiver Tree Forrest zu übernachten haben wir gar nicht bereut. Die Köcherbäume in Abend- und Morgenlich waren super und wir hatten viel weniger zu fahren.

Zuerst ging es noch etwas nordwärts zum Giants Playground wo wir die kurze Runde durch die Felsbrocken spazierten.


Dann ging es nach Keetmanshoop für den Rest der Reise einkaufen, tanken und Gas auffüllen lassen.

Um 11:30 war alles erledigt und es ging westwärts. Hier wurde die Strecke durch die Berge etwas abwechslungsreicher aber besonders schön war es nicht. Irgendwann hielten wir unterwegs am Strassenrand bei einem Bkleinen Baum umd zu essen. Die Rastplätze zuvor gefielen uns nicht so oder waren besetzt.


In Keetmanshoop hatten wir eine “Schwarzwäldertorte” gekauft die es zum Dessert gab.


Vor Aus wurde die Landschaft dann schöner. Um ca 14 Uhr erreichten wir die Klein Aus Vista Lodge wo wir eincheckten und ein Braai-Paket bestellten (nicht gerade günstig).


Dann ging es zur Desert Horse Campsite. Wir hatten die Nr 1 mit einem Baum mit einem grossen Webervogelnest.. Diese Campsite war zwar am weitesten von der Ablution weg aber dafür auch etwas weniger nah an den anderen Campsites.


Nach dem einrichten ging es zurück zur Lodge ans Pool (mit WLAN ;)) Das Pool war relativ kühl und ich darum der einzige Gast der ganz drin war. Die Liegestühle waren aber sehr bequem zum Lesen und “sünnele”.




Um 17 Uhr ging es zurück. Nach einem Apero liefen meine Frau und ich noch den kürzesten Trail und zum Viewpoint (Vista Trail 4.1km). Leider wollte sie nicht bis zum Sonnenuntergang am Viewpoint bleiben, das sie nicht nach Sonnenuntergang zurück laufen wollte. Die kurze Wanderung war interessant und die Sicht vom Viewpoint auf die Ebene genial.


Ich musste natürlich noch auf den höchsten Punkt/Felsen beim Viewpoint:




Auf dem Rückweg gab es schöne Farbenspiele von der untergehenden Sonne.


Kurz vor der Campsite sahen wir ein Kudu.

Im Abendlicht war es zu weit weg für gute Fotos

Unterdessen hatten die Buben begonnen, das Braai-Paket zu grillieren. Es war nicht schlecht. Aber für den bezahlten Preis hätte ich selbst etwas deutlich besseres (und grössere Mengen) kaufen können.



Am Abend wurde es dann windig und schnell ziemlich kühl so dass wir relativ bald ins Auto und Dachzelt lesen gingen.
Letzte Änderung: 14 Jun 2019 09:15 von felix__w.
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