AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200823. Juli 2017 · #21
Hallo BMW,
in Tracks4Africa gibt es nur eine Piste, die nicht mit dem Warnhinweis "Monster Dune" versehen ist. Die habe ich mal eingezeichnet:
Meinst du diesen Track? Denn dort gibt es ein Teilstück, wo innerhalb von ca. 80 m ca. 30 Höhenmeter überwunden werden müssen. Oder gibt es noch einen anderen Track?
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200824. Juli 2017 · #24
10.06.2017 Marienfluss Camp Syncro Teil 1
Pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir abfahrbereit. Wir machten ein paar Aufnahmen der aufgehenden Sonne und fuhren dann ins Tal Richtung Flugplatz.
Dort hatten wir die Wahl zwischen der Orange und der Blue Drum Route. Da wir nicht vor hatten, die Abkürzung über die Hartmannberge zu nehmen, wäre es ziemlich egal gewesen. Wir wählten die Orange Drum Route. Ob das landschaftlich die bessere Wahl war, weiß ich nicht. Ich konnte im Vorfeld keine Fotos/Beschreibungen der Routen finden.
In der Ferne sahen wir einige Bergzebras, die wie wildgeworden vor uns flüchteten. Dieses Verhalten wiesen auch alle weiteren Bergzebras, welche im Verlauf der Reise traten auf.
Hier waren wir schon fast am Ende der Orange Drum Route.
Bei alle nun folgenden Fässern machten wir die obligatorischen Fotostops. Die Piste zwischen den Trommeln hatte teilweise große Auswaschungen und war daher nur langsam zu fahren.
Gegen 10:00 Uhr waren wir am oberen Teil des Marienflusstals angekommen.
Im Tal selbst gibt es zwei Alternativen (eine westliche und eine östliche Piste, geteilt vom heiligen Berg Ondau) nach Norden zum Kunene. Wir entschieden uns für die westliche Piste. Wo ungefähr die Verbindungspiste aus dem Hartmanntal ankommt, stiegen wir ein wenig den Fels/Berg hinauf.
franzicke2'085 Beiträge · seit 201225. Juli 2017 · #25
Hallo Aos, mal wieder wunderschöne stimmungsvolle Landschaftsbilder! Ganz so hoch in den Norden werden wir uns nicht wagen, sondern unsere Tour eher auf den "harmloseren" Teil des Kaokovelds begrenzen. Mit deinem Bericht steigerst du jedenfalls die Vorfreude wie auch den Respekt vor der Tour. Danke! Und Grüße Ingrid
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200827. Juli 2017 · #26
10.06.2017 Marienfluss Camp Syncro Teil 2
Camp Syncro erreichten wir vor 12:00 Uhr. Das Camp lag wunderschön am Kunene. Es hatte nur fünf Stellplätze, die sich ungewohnt dicht nebeneinander befanden. Vier waren direkt am Ufer. Es bestand die Möglichkeit, direkt zum Kunene zu gehen. Baden sollte man wegen der Krokodile aber nicht.
Der "Strand" bei Camp Syncro
Als es 37°C war (;-),also kurz vor drei Uhr), brachen wir zu einem kleinen Ausflug auf. Zunächst fuhren wir zu den Stromschnellen
Einen Stich folgten wir zum Fluss
Auf den Weg lagen noch diese Häuptlingsgräber. Dass Rinder für die Himba von großem Wert sind, ist nicht übersehen - ebenso der christliche Einfluss. Erstaunlicherweise sind sie ziemlich alt geworden.
Dann begaben wir uns noch auf eine Anhöhe ca. 4 km nördlich vom Fluss. Wir gingen ein Stück zur Kante für eine bessere Aussicht.
Hier sieht man, dass der eigentliche Marienfluss abknickt und einen anderen Weg zum Kunene nimmt
Für fuhren die Anhöhe bis nach oben, bevor wir ins Camp zurückkehrten
Den Sonnenuntergang selbst genossen wir mit einem Sundowner am Fluss beim Camp.
Gefahrene Kilometer: 181 Verbrauch: 14,3 l/100 km (150 l verbleibend)
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200829. Juli 2017 · #28
11.06.2017 Hinter Blue Drum
Heute wollten wir morgens in die Berge östlich vom Camp wandern. Was wir allerdings nicht bedacht hatten war, dass man Camp Syncro 9:30 Uhr verlassen muss, selbst wenn man sein Auto morgens vom Stellplatz fährt und abseits parkt. Man hätte außerhalb des Campareals sein Fahrzeug abstellen können. Das Tor machte aber erst 07:00 Uhr auf (gut, man kann auch einen früheren Aufsperrtermin vereinbaren) und wir wollten auch nicht den ganzen Campingplatz aufwecken, wenn wir um sechs vom Platz fahren. Aber alles halb so wild, da unsere Wanderung nicht mehr als drei Stunden dauern sollte.
Gegen sechs Uhr machen wir uns zu Fuß auf den Weg. Es war bereits/noch 25°C. Es ging querfeldein Richtung Berge. Hier sind wir bereits "oben". Weiter wollte mein Vater nicht.
Wir hatten einen tollen Blick in die Schluchtenge
Nun frühstückten wir und warteten, dass die Sonne das Tal erhellen würde
Auf der gegenüberliegenden Ebene über dem Tal waren wir gestern Nachmittag
Wir machten uns zurück Richtung Camp
Im Camp angekommen hatten wir noch Zeit zum Duschen und rollten 09:27 Uhr vom Hof. Wir folgten heute die Piste im Marienfluss (lt. Tracks4Africa "Otjindjangi River") zu seiner Mündung in den Kunene. Gegen 10:00 Uhr erreichten wir den Kunene und einen neuen Hitzerekord mit 35°C. Heute Nachmittag hätten wir sicher die 37°C-Makre am Kunene gerissen, wenn wir nicht weiter Richtung Süden gefahren wären. Ich machte ein paar Aufnahmen von der Landschaft und dann gab es eine Brotzeit.
Wir fuhren im Marienfluss zurück und sahen einige Tiere.
Weier ging es zum Van Zyl Pass auf der Piste östliche des heiligen Berges (welcher eher eine Bergkette ist).
Ursprünglich war geplant, am Fusse des Passes zu übernachten und am Morgen zum Sonnenaufgang den Berg hochzuwandern. Die Aussicht soll hier grandios sein. Hier im hintersten Teil des Tals war es allerdings sehr diesig. Zum anderen sagte uns der Fuß des Passes nicht richtig zu. Dazu gab es viele Rinder und Einheimische. Wir gingen den Pass ein Stück hoch und entschieden uns, weiter zu fahren.
Einige Kilometer hinter der blauen Tonne suchten wir uns ein schönes Plätzchen. Erstaunt war ich, dass wir hier bereits eine Feuerstelle vorfanden. Andere Fahrspuren gab es aber nicht zu sehen.
Gefahrene Kilometer: 145 Verbrauch: 16,5 l/100 km (126 l verbleibend)
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200801. Aug. 2017 · #29
12.06.2017 Puros Bush Lodge (über Munutum und Nadas River) Teil 1
Die Piste führte in karger Landschaft zum Munutum River
Wir versuchten im Munutum Richtung Nationalpark zu fahren. Die Spur verlor sich aber nach wenigen Kilometer. Daher drehten wir um und nahmen die acht Kilometer weiter südliche Zufahrt.
Wir sahen Zebras (Wahnsinnsfluchtdistanz), Orxy und Springböcke
Das ist noch nicht der Munutum, sondern ein Nebenfluss, aufgenommen mit 300 mm Brennweite
mit 140 mm
und mit 55 mm
Im Munutum angekommen, konnten wir für ein kurzes Strecke keine Spur mehr finden. Offensichtlich ist nach dem letzten Regen noch niemand hier gefahren. Kurz vor der Nationaparkgrenze nahmen wir die Verbindungspiste zum Naders. Blick Richtung Nordwesten zum Munutum
Auf halber Streck zum Nadas
Wir kamen dem Nadas näher und näher
Der Nadas River mündet im Dünengürtel
Weiter ging es im Flussbett Richtung Osten
Dann bogen auf die Verbindungspiste zur D3707
Die D3707 war gut zu fahren. Wir folgten ihr nur ein kurzes Stück, da wir zur Qugams Quelle wollten. Tiere haben dort leider nicht beobachten können.
Von der Quelle fuhren wir nicht die D3703 zurück, sondern folgten der Piste zum Khumib. Landschaft hinter der Quelle Richtung Nordwesten
Piste nach Süden zum Khumib
Die Landschaft war trotz ihrer Kargheit unbeschreiblich schön. Wir begaben uns wie so oft auf einen Hügel. Ich hoffe, dass dies nicht zu viele Bilder sind.
Aussicht nach Osten zur D3707, welche aber im Gegenlicht stand.
Der Blick gen Süden erinnert mich eher an ein Landschaftsbild, wie ich es im Süden Algeriens vermuten würde
Hallo Axel, Deine Fotos sind unbeschreiblich schön und wecken schöne Erinnerungen an einen viel zu kurzen Aufenthalt in dieser Ecke! Danke! Gruß Friederike + Claus
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200810. Aug. 2017 · #34
12.06.2017 Puros Bush Lodge (über Munutum und Nadas River) Teil 2
Wir fuhren weiter in Richtung Khumib
und stießen bald auf den Polarbär/Namibbär/Grizzly (wie auch immer die Felsformation bezeichnet wird).
Hier war der Khumib schon nicht mehr weit.
Der Khumib wie er seinen Lauf durch die Wüste nimmt
Wir fuhren ins Flussbett hinunter, um es auf der anderen Seite wieder zu verlassen. Die nun folgenden Kilometer sind wir auch im Juni 2016 gefahren. Das erste Bild ist von 2017, das zweite von 2016 zum Vergleich.
Beim "Hole in the Rock" machten wir dieses Jahr keinen Fotostop. Daher erlaube ich mir mal ein Bild vom Vorjahr zu zeigen.
Im Hintergrund sieht man eine Piste, die zu einem Aussichtspunkt zur Sklettküste führt.
Da wir dort im Jahr zuvor hochgefahren sind, schenkten wir uns diesen. Auch hier ein Foto von 2016.
Wir bogen nun auf die Verbindungspiste (grobes Wellblech) zur D3707. Landschaft an der D3707
Von D3707 führen einige Pisten zum Hoarusib. Bei allen ist allerdings fraglich, ob man am Ende der Pisten die Möghlichkeit besteht, in den Fluss zu fahren. Da wir gern durch den Hoarusib nach Puros fahren wollten, entschieden wir uns für eine Piste.
Nach 8 km kamen wir hier an und mussten leider wieder umkehren, da an der Stellte kein Durchkommen (mehr?) gab.
Blick Richtung Puros mit Zusammenfluss von Hoarusib und Gomatum von der D3707 aus.
Wir fuhren direkt zur Puros Bush Lodge, wo wir die einzigen Gäste bleiben sollten. Laut Übernachtungsbuch gab es die letzten Gäste sechs Tage zuvor. Am Abend fuhren wir noch ein paar Kilometer in den Puros Canyon. Ich machte allerdings keine Aufnahmen im Canyon. Wir fuhren am westlichen Flussufer zur Puros Bush Lodge zurück.
Gefahrene Kilometer: 214 Verbrauch: 13,6 l/100 km (97 l verbleibend)
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200812. Aug. 2017 · #35
Am Vorabend hatte ich doch noch ein Foto vom Puros Canyon gemacht.
13.06.2017 Mudorib Top Junction Teil 1
Noch vor Puros stießen wir auf eine Giraffenherde. Leider stand das Licht noch nicht im Flussbett.
Kurz nach der Einfahrt in den Puros Canyon stießen wir auf eine Elefantenkuh mit Baby, welche sich direkt neben der Piste an einen Busch zu schaffen machten. Da uns der Abstand zu gering war, fuhren wir vorbei - auch weil wir dachten, dass es noch mehr Elefanten in unmittelbarer Nähe geben müsste. Die Kuh war allerdings alleine mit ihrem kleinen. Ein Bild von der Kuh konnte ich machen - mehr nicht.
Wir fuhren den Hoarusib bis zum New Schoeman's Camp, wo wir den Fluss verließen.
Auf einen Anhöhe mit Blick Richtung Hoarusib.
Die Piste durch trostlose Landschaft wies extremes Wellblech auf (ist also nicht besser als die Piste, die 9 km vorher aus dem Fluss führt). Vor Erreichen des Tsuxub wurde die Mondlandschaft wieder interessanter.
Die Piste zum Hoanib führt nun entlang bzw. am Ende durch den Tsuxub mit aller feinsten Wellblech. Die letzten Kilometer vor dem Hoanib waren erstaunlich grün.
Vier Kilometer vor Amspoort ging eine Piste nach Westen zu einem Aussichtspunkt auf Hoanib und Wüste ab. Natürlich steuerten wir diesen Punkt an.
Bei Amspoort fuhren wir nicht in den Hoanib, sondern an der Abbruchkante nach westen entlang. Dieser Teil im Hoanib (von Amspoort bis zu NP-Grenze) ist leider für Gäste von Wilderniss Safaris vorbehalten.
Als die Piste an der Abbruchkante ins "verbotene" Flussbett führte, konnten wir nicht widerstehen und folgten ihr ins Flussbett.
Es war wunderschön hier und es gab auch Tiere.
Hier an der Nationalparkgrenze drehen wir um und fuhren zur Mudorib Mündung.
Unterwegs (nun im erlaubten Teil) sahen wir wieder die üblichen verdächtigen. Nun wurde uns auch klar, warum alle Anabäume auf die gleiche Höhe gestutzt sind.
Ursprünglich wollte ich auf dieser Reise gerne über den Obias in den Hoanib fahren. Über den Sawurogab würde dieser Abstecher bestimmt gute drei bis vier Stunden dauern. Es war inzwischen 11:45 Uhr. Nach kurzer Überlegung machten wir uns dennoch auf den Weg. Der Sawurogab wirkte karg, aber es gab hier Tiere (Orxy und scheue Bergzebras).
Hinter dem Fearless Pass, welches nicht als solcher wahrzunehmen war (in Bezug auf den Namen und als Pass), konnten wir in der Ferne eine Kudu entdecken.
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200814. Aug. 2017 · #38
13.06.2017 Mudorib Top Junction Teil 2
Landschaftlich schön wurde es erst hinter dem "Pass" (war wohl auch dem Regen geschuldet). Tierreich war es zu dem auch noch. Diese Stelle mit einsamen Baum auf der grünen Wiese hatte es mir besonders angetan. Die Zebras nahmen natürlich sofort Reißaus von der Wiese.
So sah die Stelle übrigens 2016 aus.
So viele Bergzebras wie auf den paar Kilometern zu den Giribes Plains haben ich noch nie in Namibia gesehen.
Blick auf die Giribes Plains kurz vor der Einmündung zum Obias. Zum Aussichtshügel sind wir aufgrund der fortgeschrittenen Stunde nicht gefahren.
Auch der Obias war relativ grün und bot viele Tiere.
Die Tiere nahmen ab, dafür wurde die Landschaft schönen.
Hier mündet der Obias in den Honaib.
Die Gelegenheit einen Hügel zu besteigen, ließen wir uns nicht entgehen.
Und dann ging es auch schon zurück ...
... zum Fahrzeug
Nun war es Zeit, ein Nachtlager zu suchen. Im Hoanib selbst ist das Campieren verboten. Da das Palmwag Konzessionsgebiet Zeltplätze ausweist, steuerten wir den Modurib Bottom/Mouth Campsites (nach dem wir unseren Eintritt am Häuschen bezahlt hatten) an. Diese sagten uns nicht zu, da es dort noch nicht mal Schatten gab. Daher fuhren wir die ca. neun Kilometer (ca. 20 Minuten) zur Junction Campsite. Hier gefiel uns wesentlich besser. Allerdings lag dieser Platz vor uns ungünstiger, da wir am nächsten Tag zur Khowarib Schlucht wollten und nicht auf den Crowthers Trial. Wenn ich mir das letzte Bild (Obias-Mündung) so anschaue, hätten wir sicher dort auch ein schönes Plätzchen gefunden.
Gefahrene Kilometer: 226 Verbrauch: 13,8 l/100 km (66 l verbleibend)
Gila.Bend522 Beiträge · seit 201717. Aug. 2017 · #39
@aos
Toller Bericht mit vielen schönen Bildern zu einer Strecke, die ich mir niemals alleine zutrauen würde.
Danke dafür.
AOaosThemenstarter1'166 Beiträge · seit 200820. Aug. 2017 · #40
14.06.2017 Khowarib Lodge Campsite
Wie bereits geschrieben, wollten wir nicht den Crowthers Trail fahren. Den kannten wie schon vom Vorjahr und passte auch nicht zu unseren Plan, durch die Khowarib Schlucht zu fahren. Heute wollten wir es mit einer Pirschfahrt im Hoanib versuchen und hoffentlich auf Elefanten treffen. Im Mudorib hatten wir am Vorabend noch eine Giraffe endeckt - heute war es leider tierlos. Im Hoanib angekommen fuhren wir Richtung Westen.
Hier sahen wie eine Pavianherde (nur unscharfe Fotos) sowie Oryxantilopen.
Auch heute verließen wir bei Amspoort das Flussbett und stießen zunächst auf diese Graulärmvögel.
Erstaunlicherweise hatte sich hier hinter Amspoort der Nebel noch nicht zurückgezogen.
Auch der Ausblick nach Norden Richtung Wüste machte was her.
Der Nebel verzog sich.
Und wir machten uns auf nach Sesfontein. Viele Tiere sahen wir leider nicht.
Wir machten noch ein ausgedehntes Frühstück mit Rührei bei einer schönen Stelle im Fluss.
Bald ist die Poort errreicht.
Hier kletterten wir auf einen Felsen.
Hier fließt der Ganamub (links) in dern Hoanib.
Den Ganamub ließen wir links liegen und blieben im Hoanib.
Im nun folgenden Teil gab es sogar Oberflächenwasser.
Der letzte Teil in der Schlucht ging dann nur schleppend voran. Hinter der Schlucht kommt eine Zahlstelle der Sesfontein Conservancy (laut eigener Angabe). Unser Palmwag-Übernachtungspermit wollten Sie nicht anerkennen (obwohl die Jungs von Plamwag uns am Vorabend etwas anderes erzählt haben). Ihr Quittungsblock war angeblich voll. Ich sagte ihnen, dass wir nur gegen Quittung zahlen. Nach einigen Minuten konnte dann doch noch ein Quittung gefunden werden. Auf der Quittung steht "Permit to enter Palmwag Concession". Das passt irgendwie alles nicht so richtig zusammen, zumal die Preise auch variieren.
Bis zur D3707 gab es es noch ein paar Stellen Bulldust. Die Fahrt durch den Ganamub ist landschaftlich schöner und würde ich daher beim nächsten Mal bevorzugen. Übrigens sind wir auch hier im Hoanib an beiden Tagen auf kein anderes Touristen-Fahrzeug gestoßen - erst kurz vor Sesfontein wieder. In Sesfontein tranken wir einen Kaffee in der Lodge und tankten.
Wegen der Aussicht fuhren wir ein paar Kilometer auf der C43 nach Norden.
Um dann wieder nach Süden zur Khowarib Schlucht zu fahren.
Am Abend fuhren wir noch zur ersten Hoanibquerung, welche die anspruchsvollste Strecke sein soll. Runter war es kein Problem. Die Ausfahrt auf der anderen Seite war schon ein anderes Kaliber, schien uns aber mit Einweisung machbar. Wir sammelten noch etwas Holz und fuhren zum Campingplatz zurück, wo wie die einzigen Gäste bleiben sollten.
Gefahrene Kilometer: 146 Verbrauch: habe ich nicht mehr notiert, da wir in Sesfontein tanken konnten. Rechnerisch sollten in Sesfontein noch ca. 50 l im Tank sein. Laut Tankanzeige waren es allerdings weniger als die Hälfte (< 40 l). Unsere Kanister hatten wir nicht zur Oberkante gefüllt. Selbst wenn dies fünf Liter ausmachte, hätten es noch ca. 45 l sein sollen. Wahrscheinlich stimmte die Verbrauchsberechnung des Bordcomputers auch nicht hundertprozentig.