THEMA: Reisebericht 4 Wochen Südafrika NO und Tuli Block
18 Jun 2010 07:31 #143447
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  • Silberadler am 18 Jun 2010 07:31
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Hallo Carsten,

nicht aufgeben! Das schaffst Du, da bin ich mir ganz sicher. ;)

Gruß Mike
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19 Jun 2010 00:13 #143546
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  • casimodo am 19 Jun 2010 00:13
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Fortsetzung Teil 8

Von Pilgrims Rest über Blyde River Canon nach Sabie Sands/Arathusa Safari Lodge

Nach dem Frühstück verlassen wir Pilgrims Rest in Richtung Blyde River Canon. Gerade Heute zieht am blauen Himmel eine riesige Wolkenwand auf. Etwas nervös erreichen wir nach kurzer Fahrt die Bourkes Luck Potholes. Hier ist alles auf Massentourismus ausgerichtet.

An etlichen Souvenirständen und Reisebussen vorbei geht es auf kurzem Fußweg zu den Potholes.
Und die empfinden wir als wirklich sehenswert. Nicht sensationell, aber über kleine Brücken bekommen wir schöne Ausblicke auf die von Strudeln ausgewaschenen Potholes.



Nach ca. einer halben Stunde haben wir genug, die Weiterfahrt zum ersten Lookout am Blyde River Canon ist nicht sehr weit. An den zwei Lookouts reist uns immer eine französische Busgruppe hinterher. Zuerst gibt es einsame und ruhige Ausblicke auf die imposante Kulisse des Blyde River Canons. Es ist sehr diesig, aber wir sehen ihn wenigstens. Dann kommt die Schaar drängelnder, hektischer Bustouris. Von aussen betrachtet ist man immer etwas fassungslos über die Hektik. Wir möchten möglichst nicht mehr auf diese Arte reisen.....




Für die Weiterfahrt nach Sabie Sands haben wir uns für die Strecke über dir R532 und R527 in Richtung Hoedspruit entschieden. Eine sehr schöne Strecke durch zuerst gebirgige Gegenden, enge Täler, dann am Fluß entlang, durch kultiviertes Farmgebiet, entlang der Zäune der Private Game Reserves am Rande des Kügers und zuletzt durch quirliges, schwarzafrikanisches Gebiet.



Auf den letzten Kilometern hilft uns das Navi. Über Sandpisten geht es durch kleine Dörfer, einen Markt und dann zum Gate des Sabie Sands Private Game Reserves.

Einige Kilometer weiter werden wir superherzlich in Arathusa empfangen. Die Lodge liegt an einem kleinen Stausee mit Hippo. Alles ist perfekt. Nach einer kurzen Ruhezeit geht’s los zum Gamedrive und dem typischen Game Lodge Alltag. Früh aufstehen, Gamedrive, Kaffee im Busch, ausgiebiges Breakfast, Ruhen, Lunch, Gamedrive mit Sundowner, kurz ruhen und Dinner am Lagerfeuer im Kreis im Freien. Die Tierbeobachtungen sind wunderschön. An zwei Drives die Big Five, zwei Geparden auf einem Termitenhügel mit untergehender Sonne im Hintergrund.



Hyänen mit zwei spielenden Jungen. Etliche Breitmaulnashörner, Elefanten mit Jungen. Im Wald inmitten einer riesigen Büffelherde sein, im Dunkeln zwei sich anbrüllende Löwenmännchen, schlafendes Löwenrudel mitten an der Straße und als absolutes, gänsehautbringendes Highlight: LEOPARDEN BEI DER PAARUNG mehrmals direkt neben dem Auto. Mit lautem Knurren, Bissen in den Nacken und einem nervös umherlaufenden Weibchen. Wir sind völlig ergriffen, selbst die erfahrenen Ranger haben so etwas noch niemals gesehen.





Mit dem internationalen Publikum haben wir ebenfalls Glück. Sogar Brasilien und Ecuador sind vertreten. Am meisten Spaß bringen die Gespräche mit zwei Holländern und einem sehr netten spanischen Honeymoonerpärchen.

Arathusa Safari Lodge Sabie Sands

Sehr persönlich und professionell geführte private Game Lodge. Das frisch renovierte Chalet mit großzügigem Platzangebot war gemütlich eingerichtet, das Bett riesig und bequem. Der Pool mit Blick auf den See, ein Out of Africa Haupthaus und hervorragende Küche mit nettem Service rechtfertigten für uns den nicht ganz günstigen Preis. Die Tiersichtungen sind durch die Möglichkeit zum Offroad Fahren einmalig. Arathusa hat uns klasse gefallen, wir möchten wieder hin !
Letzte Änderung: 27 Jul 2013 16:46 von casimodo.
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19 Jun 2010 09:33 #143559
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  • engelstrompete am 19 Jun 2010 09:33
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Hallo Carsten,
toll :laugh: dieser Abschnitt, mit den Erlebnisse und die Tiere :) Dieser Abschnitt Deiner Reise habe ich mir gut gemerkt :)


Lieben Gruß
Cécile :)
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
[/url]
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
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19 Jun 2010 22:35 #143639
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Hallo Carsten,

klappt doch! Habe mich über die schönen Bilder, die Du eingestellt hast sehr gefreut. Nur weiter so! Bin begeistert! :) :) :)

Gruß Mike
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20 Jun 2010 22:49 #143746
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Fortsetzung Teil 9

Von Arathusa Safari Lodge nach Krüger NP/Olifants

Nach dem Morgen-Gamedrive, Brunch und einer Dusche verlassen wir schweren Herzens Arathusa in Richtung Orpen Gate des Krüger Parks. Auf der Strecke befolgen wir den Rat, uns wegen korrupter Polizisten ganz streng an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.

Nach dem Volltanken geht’s durch das einsame Gate, außer uns ist niemand da. Nach kurzer Fahrt halten wir neben einem Auto mit netten Südafrikanern. Sie deuten in den Busch, keine Ahnung was sie meinen. Sie geben uns Zeichen, wir sollen ihren Platz einnehmen. Sie hätten den Löwen jetzt dreimal bei der Paarung gesehen, jetzt würden sie uns Platz machen. Wir haben es uns dann viermal angesehen. In ca. 20 Meter Entfernung, es war nur von unserem Standort aus zu beobachten. Ohne den Tipp wären wir zu 100% vorbeigefahren.



Eine große Büffelherde, Elefanten, Zebras und Gnus bringen uns einen wunderschönen Tag im Krüger Park. Die Temperatur ist wieder mit Mitte 20 Grad perfekt. Kurz vor dem Olifants Restcamp überquert dann noch kurz vor uns eine große Elefantenherde die Straße.



Das Camp selbst liegt auf einem Hügel. Unsere Hütte hat nette Sicht, ist aber total heruntergewohnt.
Also geniessen wir den Sonnenuntergang mit tollem Ausblick auf den Fluß mit Eles, Hippos und Giraffen vom Aussichtspunkt am Restaurant aus mit einem Windhoek.



Anschließend versuchen wir uns noch am dürftigen Buffet auf der Terrasse des Restaurants und gehen früh ins Bett.



Olifants

Großes Camp mit sehr schöner Lage auf einem Hügel über dem Fluß. Die Häuser haben eine sehr unterschiedlich gute Lage. Manche haben tolle Aussicht auf den Fluß, andere wieder gar keine. Unsere Hütte war sehr runtergewohnt, das Waschbecken verfärbt, die Fenster marode und insgesamt ungemütlich. Der Supermarkt wiederum war ganz gut ausgestattet. Das Restaurant mit schöner Terrasse bot das übliche, langweilige Nationalparkbuffet und eine knapp gehaltene Menükarte.

Hier müssen wir nicht noch einmal hin.
Anhang:
Letzte Änderung: 27 Jul 2013 16:47 von casimodo.
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Fortsetzung Teil 10

Von Krüger NP/Olifants nach Mopani

In Olifants bringe ich die Dusche hinter mich. Die größte Herausforderung ist es ,dem vergilbten Duschvorhang nicht zu nahe zu kommen. Nach dem Frühstück und kurzem Einkauf im Shop geht es los in den Park. Über Letaba wollen wir nach Mopani.

Am Anfang geht es mit schönen Ausblicken am Fluß entlang.



Dort liegen große Krokodile im Ufersand. An einem kleinen Tümpel 3 Meter neben der Pad lauert ein kleineres Krokodil. Drumherum schwimmen zig kleine Wasserschildkröten, die dann fast alle an Land kommen.
Oft sind es die kleinen Begegnungen, die in solchen Reiseberichten untergehen, in echt aber lauter Mini-Highlights darstellen. Wir sind inzwischen zu Hobby-Birdern geworden. So kann ich kurze Zeit später wieder einen Haken in meinem Vogelbuch setzen. Oben auf einem Baobab sitzt ein riesiger Martial Eagle, ein wunderschöner, großer Adler. Dieser Vogel strahlt eine besonders majestätische Eleganz aus.



Auf der Weiterfahrt kreuzt noch eine ca. 40 Tiere große Elefantenherde direkt vor uns die Straße, dann erreichen wir Letaba. Dort gibt es eine sehenswerte Elefantenausstellung. Die Stoßzähne verschiedener im Laufe der Jahre verstorbener besonders großen Elefantenbullen mit deren Lebensgeschichte und Photos sind zu sehen.



Dazu passend begegnen wir auf der Weiterfahrt genau solch einem kapitalen Burschen. Ganz anders als die eher relaxten Herden kommt er kopfschüttelnd mit aufgestellten Ohren die Straße, läuft einige Schritte auf uns zu, verscheucht uns. Dann tut er gleiches in Richtung eines weiteren Fahrzeuges, demonstriert seine Stärke und zieht weiter. Auch bei unserer siebten Afrikareise steigt der Adrenalinspiegel in solchen Situationen erheblich.



Auf einer Seitenstraße erwischen wir dann noch einen Bateleur, der auf dem Boden die letzten Reste eines kleinen Tieres frißt.



In Mopani angekommen beziehen wir ein voll ausgestattes, gemütliches Häusschen. Kein Vergleich mit Olifants. Auch Essen im Restaurant ist besser. Wir sitzen lange auf dem schönen Holzdeck mit Blick auf den Stausee, Reiher und African Fisheagles. Heute war Adlertag !

Mopani

Mopani war das schönste, der von uns besuchten staatlichen Restcamps im Krüger. Das Haus war voll ausgestattet, sauber, nett eingerichtet und mit viel Platz. Das Restaurant hob sich ebenfalls positiv von den anderen ab.

Wir haben uns sehr wohl gefühlt und würden wieder dort hin fahren.
Anhang:
Letzte Änderung: 27 Jul 2013 16:47 von casimodo.
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