THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
05 Sep 2019 08:37 #566770
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  • ANNICK am 05 Sep 2019 08:37
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@Erdferkel: schön dass du auch dabei bist! :)

Fortsetzung

Ich schaue diesem Fisherman eine Weile zu.





Léon erinnert mich auf einmal dass es Zeit wird um weiter zu fahren. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.













Wir kommen aber nur langsam vorwärts. Wenn es nicht ein LKW ist





dann sind es Potholes die uns bremsen. Manchmal müssen wir auch kommische Brücken überqueren. Da heisst es für Léon Augen aufsperren!





In diesem Augenblick sind wir froh nicht am Steuer zu sein.... Die Sonne verschwindet langsam.





Es ist schon 18.30 und dunkel als wir das Hotel Princesse Tsiribihina erreichen. Es liegt ausserhalb der Stadt in der Pampa. Es besteht aus mehreren Gebäuden mit Zimmern.





Der Pool sieht schon einigermassen einladend aus, wäre nicht dieser starke Chlor Geruch. Man riecht es von sehr weit......





An der Rezeption bekommen wir den Schlüssel zum Zimmer 12.





Léon verabschiedet sich von uns. Er holt uns morgen früh um 09.30 wieder ab. Das Zimmer ist nicht gerade für einen Honeymoon gedacht.





Aber wenigstens funktionnieren Dusche, Toiletten, Warmwasser.

















Die Betttücher sowie Handtücher sind auch sauber. Keine Wanzen.....Für 120'000 ariarys (30 Euros) das Zimmer kann man echt nicht meckern! Es soll auch das beste Hotel in der ganzen Gegend sein. Wir duschen und begeben uns anschliessend zum Restaurant. Das Wifi ist sehr langsam aber geht! Wir machen mit 2 anderen Ehepaare aus Holland Bekanntschaft. Sie nehmen morgen auch ein Boot auf der Tsiribihina.

Zum Glück haben wir heute Abend keinen grossen Hunger. Das Chicken Curry ist schrecklich......Das Huhn ist hart wie ein Brett und den Curry Geschmack muss man suchen und suchen.... :pinch: Es schwimmt auch noch alles im Fett! :woohoo:





Der Service geht sehr mora mora (langsam auf malagasy). Gegen 22 Uhr gehen wir endlich schlafen. Wir freuen uns riesig auf morgen.
Letzte Änderung: 05 Sep 2019 08:51 von ANNICK.
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06 Sep 2019 09:42 #566862
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25.07.2019

Zu meinem Erstaunen haben wir sehr gut geschlafen. Die Aussicht von unserer Terrasse aus, kann sich sehen lassen.





Wir begeben uns zum Restaurant und passieren dabei den Poolbereich. Der Gestank vom Chlor ist echt eine Plage.









Das Restaurant macht einen guten Eindruck.





Die Küche aber viel weniger. Das Frühstück erweist sich auch als ein totaler Reinfall. Der Fruchtsaft kommt aus einem Beutel und wurde mit Wasser gemischt..... :pinch: Das Baguette Brot ist von gestern...... Zum Glück schmeckt der Café.





Gegen 9 Uhr begeben wir uns zur Rezeption um unsere Rechnung zu begleichen. Da erfahren wir auch dass der Wechselkurs Euros/Ariarys sehr schlecht ist. In praktisch alle Hotels haben wir den selben Kurs wie in einem Bureau de Change bekommen. Die Hotels freuen sich auf Euros!
Hier 1 Euro = 3200 ariarys statt 4000... Da wir genügend Euros in Tana getauscht haben entscheiden wir uns die Rechnung in ariarys zu bezahlen. Die Rezeptionistin ist nicht gerade sehr glücklich darüber..... :lol:

Punkt um 09.30 erscheint Léon. Er lädt unser Gepäck in den Wagen und schon geht es los. Es sind 50 Kilometer bis zur Schiffsanlegestation. Die letzten Kilometer fahren wir auf einer sehr schlechten Piste!





Wir brauchen fast 2 Stunden bis wir die "Barrière de Contrôle" erreichen.





Da sollen wir uns in einem Heft eintragen. Einen Kilometer weiter kommt das Dorf Masakiampy.





Da müssen wir alle austeigen, uns in einem Register eintragen und die Pässe zeigen.





Anschliessend fahren wir durch das Dorf.





Ueberall wird Manioc verkauft.





Die Einheimischen bleiben immer sehr freundlich.





Es macht Spass mit ihnen auf französisch zu plaudern. Endlich erreichen wir den Pier.





Auf dem Fluss ist allerhand los.









Von weitem erblicken wir unser Boot. Es kommt langsam auf uns zu.





Es wird auch sehr sehr heiss! Hier liegen die Durchschnittstemperaturen bei 30 Grad....

Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 06 Sep 2019 09:56 von ANNICK.
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06 Sep 2019 16:16 #566908
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  • MooseOnTheLoose am 06 Sep 2019 16:16
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Hach wie aufregend, es geht aufs Boot...
Ihr seid also motorisiert gefahren und nicht im Einbaum???
Danke für die schönen Fotos!!! :lol:
Liebe Grüße,

Moose.
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08 Sep 2019 22:34 #567102
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  • BoxerNuernberg am 08 Sep 2019 22:34
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Hallo Annick,

sehr interessanter Reisebericht - freue mich auf die Fortsetzung!

Eine Frage: Habt Ihr die Unterkünfte alle selber gebucht oder über ein Reisebüro oder eine Agentur?

Liebe Grüße

Erik
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09 Sep 2019 08:10 #567113
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@Eric: schön dass du auch dabei bist! Die Unterkünfte habe ich alle selber gebucht!


Fortsetzung

Wir haben lange gezögert ob wir lieber mit einer Pirogue oder ein Boot die Tsiribihina runterfahren wollen. Mit der Pirogue dauert die Fahrt 4 Nächte, mit dem Boot nur 2. Am Schluss haben wir uns für das Boot entschieden.
Wieso?
Im Boot ist man von der Sonne und der Hitze geschützt. Man kann sich auch die Beine vertreten. Der Motorlärm hat uns echt nicht gestört. Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut denn die 2 Nächte waren echt spartanisch. 2 haben uns gereicht! B)

Das Boot sieht sehr komfortabel aus.





Wir steigen schon einmal ein.





Das Gepäck wird von der Crew versorgt. Sie besteht aus einem Guide namens Siteren und 4 Besatzungsmitglieder (2 in der Küche und 2 die für das Boot zuständig sind).
Vom oberen Deck bekommt man einen guten Blick auf die tolle Landschaft und man kann sich die Seele bäumeln lassen.





Punkt um 12 Uhr verlässt das Schiff Masiakampy.





Am Ufer gibt es immer etwas zum beobachten.









Hier wird auch häufig Reis angebaut.





Die Fahrt bring für die Besatzung schon eine grosse Herausforderung. Auf den teils mehrere Hundert Meter breiten Mahajilo, dem ersten Flussabschnitt, muss die Crew sich anstrengen um nicht im Sand stecken zu bleiben. Hier hat es sehr lange nicht mehr geregnet!









Gegen 13.15 wird auch schon das Mittagessen serviert. Miam miam. Die Crudités mit der hausgemachten Vinaigrette finden wir lecker.





Siteren, unser Guide, ist der Einzige der mit uns essen darf.





Er erweist sich als ein guter Kumpel und erzählt tolle Geschichten. Die Hauptspeise, Würstchen in einer Gewürzsauce, sieht beim ersten Blick nicht gerade einladend aus.





Im Teller schmeckt sie einfach, miam miam! Und der Reis dazu. So viel "Flavour" im Teller, das lieben wir echt. Wird alles an Bord zubereitet. Ein Fisherman verkauft dem Koch unterwegs auch noch Tilapia.





Viele Boote kommen uns entgegen. Sie haben ihre Vazahas nach Belo sur Tsiribihina gefahren und begeben sich wieder nach Masiakampy. Sie nehmen meistens Einheimische mit.









Die Vogelwelt spielt hier auch eine grosse Rolle.









Fortsetzung folgt.
Letzte Änderung: 09 Sep 2019 08:28 von ANNICK.
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10 Sep 2019 13:41 #567248
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Fortsetzung

Der Nachmittag fängt ganz entspannt an. Wir liegen am oberen Deck und geniessen einfach die Fahrt.









Uebrigens Tsiribihina bedeutet auf malagasy in etwa: wo man nicht badet..... Heute weiss man immer noch nicht genau wieso man den Fluss so genannt hat.
Es gibt 2 Erkärungen:
1) der Name kommt von den vielen Toten, die 1818 während der Sakalava Kriege zu Tausenden den Fluss hinabgetrieben sein sollen
2) es soll früher zahlreiche Crocs hier gegeben haben....

Heute sind die grossen Crocs Exemplare aufgrund der Wilderei selten geworden. Es ist mittlerweile ein Glücksfall wenn man sogar Eines am Ufer erblickt. Die Götter sind mit uns Heute! :cheer:









Reiher kommen viel öfters vor.





Der Fluss wird auf einmal enger.





Wir begegnen einigen Fishermen.









Das Boot führt uns anschliessend durch eine ganz besondere Schlucht. Sie besteht aus steilen und zerklüfteten Felswänden.









Alles von Madame "Nature" erzeugt!













Die Zeit vergeht hier sehr schnell.









Wir erblicken unterwegs einige Turisten die mit der Pirogue unterwegs sind.













Bald werden wir unser Highlight des Tages erreichen.

Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 10 Sep 2019 21:29 von ANNICK.
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