THEMA: Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ...
15 Jul 2017 20:43 #481461
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... sowie Namib und ein wenig Etosha.

Hallo liebes Forum,

in Vorbereitung der Reise habe ich täglich hier im Forum gelesen und konnte dadurch viele nützliche Informationen für unsere Planung gewinnen. Nun möchte ich einen kleinen Bericht unserer Reise verfassen. Ich hoffe, dass dadurch die/der eine oder andere ein paar nützliche Informationen gewinnen kann. Wer meinen letzten Bericht kennt, weiß, dass ich nicht der große Textschreiber bin. Allerdings habe ich festgestellt, dass so ein Reisebericht auch eine Tolle Möglichkeit ist, die Reise für sich selbst nochmals Revue passieren zu lassen.

Letztes Jahr waren wir zwei Nächte in Puros und Plamwag. Dies hatte mir so gut gefallen, dass für mich fest stand wiederzukommen. Als es dann letzten Herbst Flüge für ca. 470 EUR gab, habe ich "zugeschlagen". Begleitet hat mich dieses Jahr wieder mein Vater, der unbedingt nochmal (nach knapp zehn Jahren) die Dünen der Namib sehen wollte, sodass es wieder nichts mit dem Khaudom wurde.

Den Reisemonat Juni habe ich in der Hoffnung auf erträgliche Temperaturen gewählt. Gebucht hatte ich die ersten fünf und die letzten beiden Nächte. Epupa und die Kunene River Lodge habe ich nur im Voraus gebucht, da ich in Forum immer wieder von der angespannten Übernachtungssituation gelesen hatte. Wäre aber beides (noch) nicht nötig gewesen. Für Halali habe ich mich entschieden, da es in Okaukuejo nur noch Campingplätze gab. Da mir diese nicht zusagen, sind wir auf Halali ausgewichen.

Hier unsere Route (der Titel erklärt sich dadurch von selbst ;) ):

1 02.06.2017 Ablfug
2 03.06.2017 King's Kalahari Rest(f)
3 04.06.2017 Halali (f)
4 05.06.2017 Olifantrus (f)
5 06.06.2017 Kunene River Lodge (f)
6 07.06.2017 Epupa (f)
7 08.06.2017 Nadas River
8 09.06.2017 Hartmanntal
9 10.06.2017 Marienfluss Camo Syncro
10 11.06.2017 Hinter Blue Drum
11 12.06.2017 Puros Bush Lodgde
12 13.06.2017 Mudorib
13 14.06.2017 Khowarib Campsite
14 15.06.2017 Palmwag
15 16.06.2017 Nebental Huab
16 17.06.2017 Ugab SRT
17 18.06.2017 Swakopmund A La Mer
18 19.06.2017 Mirabib
19 20.06.2017 Rock Arch
20 21.06.2017 Weener Guest Farm
21 22.06.2017 Rostock Ritz
22 23.06.2017 Sesriem Campsite (f)
23 24.06.2017 Soft Adventure Camp (f)
24 25.06.2017 Ablfug

02.06.2017
Nachtflug mit Air Namibia.

03.06.2017 King's Highway Rest
Wir kamen sogar eine halbe Stunde eher an, sodass wir um fünft bereits landeten. Wagenübergabe war aber nicht vor sieben. Das störte uns aber nicht. So tranken wir am Flughafen noch einen Kaffee. Im Cafe gab es auch einen wenig frquentierten Geldautomaten. Vielmehr störte mich, dass um halb drei das gesamte Flugzeug für das lausige Frühstück geweckt wurde. Die Wagenübergabe bei Safari Car Hire ging flott von statten. Gebucht hatten wir den Expedition. Da man uns nicht mehr als zwei extra Kanister mitgeben wollte (einer ist beim Expedition generell dabei), mieteten wir bei Camping Hire Namibia noch drei zusätzliche Kanister, sodass wir auf fünf Kanister a 20 l + 140 l im Doppeltank kamen (also 240 l). Ich wollte vermeiden, bei dubiosen Quellen (?) in Puros oder im Marienflusstal Diesel zu kaufen. Zusätzlich mieteten wir noch einen Toilettensitzstuhl und eine Campingliege. Dann wollten wir noch beim MET das Permit für den Dorob NP besorgen. Wir mussten allerdings feststellen, dass das Permit-Office am Samstag geschlossen ist (Im Internet hatte ich Anderes in Erfahrung gebracht). Unseren Großeinkauf erledigten wir im Merua Superspar. Unser Mittagessen nahmen wir beim Indianasteakhaus (Kette aus Südafrika) nebenan ein. Das King's Highway Rest bei Okahandja ist preiswert und zweckmäßig. Fotos habe ich keine gemacht. Uns gefällt es generell, wenn man sein Fahrzeug direkt neben der Hütte abstellen kann, besonders wenn man, wie in der ersten und letzten Nacht, Einiges umzupacken hat.

04.06.2017 Halali Restcamp
Mit Sonnenaufgang waren wir bereits auf der Straße (wie jeden der folgenden Tage auch), sodass wir uns
9:45 bereits im Park befanden. Bei Ombika gab es jede Menge Zebras:


In Okaukuejo zahlten wir den Eintritt, bestiegen die Aussichtsturm und machten eine Brotzeit beim Wasserloch.






Dann ging es zur Pfanne


Da wir Elefanten sehen wollten, fuhren wir zum Elefantenbad. Dort herrschte ein Kommen und Gehen.


















Da wir keine Abendpirschfahrt machen wollten, fuhren wir noch zum Etosha Outlook und nahmen alle möglichen Wasserlöcher, die auf dem Weg lagen, mit


Abends am beleuchteten Wasserloch sahen drei Nashörner, zwei Hyänen und einen Hasen






Gefahrene Kilometer: 511 (davon ca. 350 auf Teer)
Letzte Änderung: 21 Sep 2017 23:35 von aos.
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15 Jul 2017 22:41 #481468
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05.06. Olifantrus

Morgens stehen die Tiere einfach im schönsten Licht




In Rietfontein gab es dann fünf Löwen weit entfernt zu sehen, die auch leider wegen der dichten Wolken im schlechten Licht lagen. Hier meine Beweisfotos (500er Tele):






Wir fuhren weiter (was sich später als richtig heraus stellte). Hier wohl der wahrscheinlich meist fotografierte Baum in Etosha






Auf der Stichstraße nach Homob sahen wir einen Wagen stehen. Hier der Grund:














Dann verzogen sich die beiden in den dichten Busch, wo ihre Mutter bereits die ganze Zeit verweilte. Kurze Zeit später verschwanden sie gänzlich


Um Okondeka gab es jede Menge Wild










Bei Sonderkop gab es einen Sekretär sowie einen heran fliegenden Geier




Auf den weiteren Weg zum Elefantenrussen ;) sahen wir kaum bis gar keine Tiere, obwohl das Gras üppig war.
Da es um Olifantrus gar keine Tiere gab und wir schon lange im Auto saßen, verzichteten wir auf einen abendlich Gamedrive. Gut, dass hier keine Elefanten gibt, steckt auch schon im Namen des Camp.
Olifantrus hat uns sehr gut gefallen (Wir danken dem amerikanischen Volk). Einziger Kritikpunkt ist das schwach beleuchtete Wasserloch. Das rote Licht war so schwach, dass man nichts erkennen konnte. Wir waren übrigens die einzigen, die am Wasserloch waren. Vielleicht wussten die anderen, dass es nichts zu sehen gibt, selbst wenn es Tiere gäbe. Eine braune Hyäne kam dann doch zum Trinken (man kann sie nur wegen der langen Belichtungszeit erkennen). Hier die Bilder:












Gefahrene Kilometer: 210
Letzte Änderung: 16 Jul 2017 00:13 von aos.
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16 Jul 2017 11:23 #481505
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06.06.2017 Kunene River Lodge Teil 1

Die Gegend um Olifanturs zeigte sich so tierarm wie am Vortag. Bis zum Abzweig "seasonal pan" war das unsere "Ausbeute":




An der Pfanne trafen wir auf eine Löwenfamilie bestehend aus fünf Jungen, zwei Löwinnen und einen Pascha. Die Jungen und Löwinnen kamen immer näher zu uns. Den Pascha schien das nicht zu interessieren und blieb die gesamte Zeit im Hintergrund liegen.


























































Kurz hinter dem Abzweig nach Duikerdrink stand dann ein Rhino direkt neben der Piste, welches auch schnell in den dichteb Busch verschwand








Dann trafen wir noch auf eine Giraffe.


Bis zum Galton Gate war es dann ziemlich tierarm. Mit unseren Sichtung waren wir aber mehr als zufrieden.
Letzte Änderung: 16 Jul 2017 12:40 von aos.
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16 Jul 2017 14:04 #481533
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Hallo aos,
also die Fotos von dem gähnenden Löwenjungen sind ja wohl der Knaller :woohoo: !! Ich musste so lachen! Herrlich :laugh:
Vielen Dank für Deinen Bericht und die schönen Bilder!!
VG
Dani
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16 Jul 2017 16:23 #481549
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06.06.2017 Kunene River Lodge Teil 2

Auf der C35 fuhren ca. 220 km gen Norden. Entgegen kamen uns vielleicht fünf Fahrzeuge. Da frag man sich, für wen die Straße asphaltiert wurde. In Ruacana konnten wir an der Tankstelle mit Kreditkarte zahlen. Von der D3700 sieht man gut den vom "Ruacana Diversion Weir" aufgestauten Kunene.




Dann statteten wir den Fällen einen Besuch ab - wohl wissend, dass diese zur Zeit nicht existent waren.




Weiter fuhren wir die D37000 entlang des Kunene. Die Landschaftd war schön. Die Strecke verlief jedoch die meiste Zeit ohne Sicht auf den Kunene. Daher bestiegen wir einen kleinen Hügel neben der Piste.




Hier führte die neue Piste direkt am Fluss entlang


Kurz nach 13:00 Uhr waren wir schon fast bei unserer Unterkunft. Ca. 4-5 km vor der Lodge fuhren eine unscheinbare Piste zu den Ondurusu Falls hinunter. Bei 35°C machten wir eine kleine Wanderung bei den "Fällen". Auch hier handelt es sich um Stromschnellen und Kaskaden.




Wie sahen eine Rafting-Gruppe der Kunene River Lodge.




Angola war von der Felsspitze zum Greifen nah


Unser Wagen befindet rechts unter einem Baum


Zum Sonnenuntergang bestiegen wir noch einen kleinen Hügel




Gefahrene Kilometer: 365 (davon ca. 240 auf Teer)
Anhang:
Letzte Änderung: 16 Jul 2017 16:41 von aos.
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16 Jul 2017 17:55 #481571
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Hallo aos,

bitte nicht schwächeln.... weiter schreiben!!! ;)

Bin gespannt wie es weiter geht. Danke für die Infos und die schönen Bilder.

Lieben Gruß
Pascalinah
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