THEMA: Cheetahs, Cubs & Cars - Kenya August 2017
09 Okt 2017 18:38 #491961
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  • Applegreen am 09 Okt 2017 18:38
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Hallo Bebbl,

einen Bericht von Dir lasse ich mir nicht entgehen B) Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Erlebnisse in Kenya!

Liebe Grüße
Sabine
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09 Okt 2017 19:10 #491965
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Hallo Andy,


ich folge auch mal gespannt deinem Bericht, das es nach wie vor eins meiner Lieblings-Destinationen ist.

Eine Frage habe ich aber schon zu Beginn. Warum habt ihr in der Mara das Camp so oft gewechselt? Die Camps liegen ja alle recht dicht zusammen, so dass man mit dem Aruba oder Crocodile Camp nichts verkehrt gemacht hätte und man von dort auch etwas schneller am Mara Fluss gewesen wäre, wo sich ja zu der Zeit recht viel abspielt.

So, dann bin ich mal auf den Bericht gespannt :)
Gruß Thorsten :)

Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden
" Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
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09 Okt 2017 21:30 #491992
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Hallo,
bin auch gespannt auf Euren Bericht. Wir waren Ende Juli auch im Croc Camp. Ihr seid ja gerade rechtzeitig zu den Wahlresultaten gelandet, das war sicherlich auch eine spezielle Stimmung in Nairobi..?
LG Mari :)
Nächste Reiseziele:
Mitte Juli 2020: Malaga
21.08-03.09: Andalusien (Malaga, Nerja, Agua Amarga, Granada, Torrox)
19.12-03.01.21: x-mas in Namibia - a relaxing family edition...
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09 Okt 2017 21:57 #491998
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  • sphinx am 09 Okt 2017 21:57
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Hallo Bebbl
oh wie freue ich mich über einen weiteren Kenya RB. Und ich freue mich auf Maleika mit Nachwuchs. Ich hoffe sie hatte noch beide Kinder.
viele Grüße
Elisabeth
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10 Okt 2017 07:32 #492020
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Huch, das bin ich ja gar nicht gewohnt, dass so ein reges Interesse herscht.
Das freut mich umso mehr und ich versuche so schnell wie möglich anzufangen...
Papa Kenia schrieb:
Eure Tour hört sich ja total genial an!

Ja, das war sie auch :)
Papa Kenia schrieb:
Auch auf die Beschreibung und Bebilderung der Camps bin ich sehr neugierig.

Ich habe gar nicht wirklich soviele Bilder von den Camps gemacht. ich dachte die kennt eh jeder ... zumindest Crocodile und Aruba Camp :(
H.Badger schrieb:
Ich freue mich auf viele schöne Fotos.

Hallo Sascha, ich freu mich, dass du dabei bist. Bin ich doch mit dir virtuell durch Namibia gereist und war von deinen Bildern begeistert. Ob ich da mithalten kann? Ich geb mein Bestes :) ich share jedenfalls auch meine Lions :laugh: :laugh:

uganda80 schrieb:
ja wie cool Du haust ja doch noch in die Tasten !

Hallo Axel, freu mich, dass du auch mitfährst. Nur damit du siehst was du verpasst hast :laugh: :laugh:
bayern schorsch schrieb:
Ist doch super, wenn Dir Deine Firma einen Betriebsurlaub in Kenya "spendiert". :laugh: :laugh:
Bin auf alle Fälle mit an Bord und sehr gespannt auf Deine Erlebnisse.
Leg los und lass uns hier nicht all zu lange warten.
Hallo Schorsch
Ja, das wär echt super. Muss mal meinen Chef darauf ansprechen :laugh: :laugh:
Ich freu mich, dass du die weiss/blauen Farben in unserem Auto vertrittst
ANNICK schrieb:
Ich bin auf jeden Fall dabei! :cheer:
Von der Massai Mara träume ich heute noch.

Hallo Annick, bei dir freu ich mich besonders. Die wohl treueste Reiseberichtleserin im Forum... ;)
Ja, die Mara ist schon was ganz Besonderes ... ich würde auch lieber heute als morgen wieder gerne dort hin...
Applegreen schrieb:
einen Bericht von Dir lasse ich mir nicht entgehen B) Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Erlebnisse in Kenya!

Hallo Sabine, auch dir ein herzliches "Hallöle" und ich hoffe ich kann deinen Erwartungen gerecht werden. Ich freu mich, dass du mit im Auto sitzt...
THBiker schrieb:
Eine Frage habe ich aber schon zu Beginn. Warum habt ihr in der Mara das Camp so oft gewechselt? Die Camps liegen ja alle recht dicht zusammen, so dass man mit dem Aruba oder Crocodile Camp nichts verkehrt gemacht hätte und man von dort auch etwas schneller am Mara Fluss gewesen wäre, wo sich ja zu der Zeit recht viel abspielt.

Toll, dass du dabei bist.
Eigentlich war geplant vom Seekanani Gate zum Talek Gate und dann zum Musuria Gate zu wechseln, damit wir mehrere Gebiete in der Mara sehen können. Leider haben wir in der Region um das Musuria Gate nichts mehr bekommen. Crocodile Camp und Aruba Camp lagen wirklich sehr nach beieinander aber wir wollten eben einfach mal beide Camps testen und uns ein Bild machen. Am Mara Fluß waren wir trotzdem aber dort waren so viele Fahrzeuge, dass wir schleunigst wieder zurück sind...
marimari schrieb:
Ihr seid ja gerade rechtzeitig zu den Wahlresultaten gelandet, das war sicherlich auch eine spezielle Stimmung in Nairobi..?

Hallo Mari, super, dass du auch mitliest. Ich freu mich! Wir sind sogar direkt am Wahltag in Nairobi gelandet. Anfangs hat mir das Bauchschmerzen verursacht. Aber wir haben von den Wahlen und den nachfolgenden Demos nichts mitbekommen. Nur am Lake Nakuru haben wir nachts ein paar feiernde Anhänger von Uhuru Kenyatta mitbekommen. Unser Guide hat uns von 3 Toten bei Demonstrationen in Nairobi erzählt am darauffolgenden Tag nach der Wahl als wir auf dem Weg zum Lake Nakuru waren. Unser Hotel lag sogar sehr zentral, aber wie gesagt, wir haben überhaupt nichts mitbekommen.
sphinx schrieb:
Und ich freue mich auf Maleika mit Nachwuchs. Ich hoffe sie hatte noch beide Kinder.

Hallo Elisabeth, auch dir ein herzliches Willkommen. Schön, dass du dabei bist. Ich kann dich beruhigen, beide Kinder von Maleika leben noch und sind auch schon, wie auf dem Bild zu erkennen ist, sehr groß. Maleika war auf die eine oder andere Art über den gesamten Urlaub irgendwie allgegenwärtig. Übrigens läuft am Donnerstag der Matto Barfuss Film Maleika in den Kinos an. :woohoo:

Vielen Dank auch an alle Dankedrücker und Heimlichleser. Ich werde so bald wie möglich die ersten Tage einstellen...

VLG
Andy
Letzte Änderung: 10 Okt 2017 07:32 von Bebbl.
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11 Okt 2017 10:21 #492146
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09.08.2017 – Nairobi Giraffe Center & Nairobi Nationalpark

Nach einem angenehmen und ruhigen Direktflug mit der Lufthansa landeten wir um ca. viertel nach acht am Abend in Nairobi. E-Visa hatten wir bereits vorher besorgt aber trotzdem bildeten sich große Schlangen an den Einreiseschaltern. Grund war eine kurz zuvor aus Asien kommende, gelandete Maschine aus der zusätzlich eine Menge Leute ausstiegen. Als wir in der Schlange standen rief eine Beamtin, die für die Visa Überprüfung zuständig war, dass alle die ein E-Visa hätten auch am Schalter nebenan kontrolliert werden könnten. Wir also an den freien Schalter nebenan gegangen. Natürlich fühlte sich ein Wichtigtuerischer Immigrant Officer übergangen und wollte uns erklären, dass wir hier nicht anstehen konnten. Ich versuchte ihm zu erklären, dass uns seine Kollegin hierhin geschickt hatte aber er jedoch strafte mich mit Arroganz und einem bösen Blick. Bevor eine langwierige Diskussion entstand entdeckte er unsere e-Visas und plötzlich konnten wir doch an diesem Schalter kontrolliert werden. Ein mit uns gewechseltes Ehepaar ohne e-Visa musste sich wieder in der zuvor verlassenen Schlange anstellen und durfte nicht mit uns einreisen. So ging die Einreiseprozedur recht schnell vonstatten und wir konnten den Flughafen auch schnell verlassen. Seit meinem letzten Besuch 2013 hatte sich die Ankunft am Flughafen etwas verändert, wohl auch im Zuge der Terroranschläge. Wir fanden jedoch erwartungsgemäß den richtigen Ausgang wo unzählige Touroperator auf ihre Gäste warteten. Auch Mercy von wecam safaris war unter ihnen um uns in unser Hotel zu fahren. Als ich sie gesehen hatte fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen, da wir die Safari ja nicht über ein Reisebüro gebucht hatten und somit vollständig auf uns selbst gestellt waren. Mercy hatte uns im Vorfeld versucht das mulmige Gefühl zu nehmen und dass alles korrekt ablaufen würde. Ein komisches Gefühl blieb trotzdem immer. Erst mit der herzlichen Begrüßung waren alle Zweifel wie weggeblasen. Ich fühlte mich sofort gut aufgehoben bei wecam safaris und das sollte sich auch im Laufe der Tour nicht mehr ändern. :) :)
Durch das nächtliche Nairobi fuhren wir zu unserem Hotel. Im Vorfeld waren ja einige Zweifel aufgekommen ob der am Ankunftstag stattfinden kenianischen Präsidentenwahl und ich hatte mir schon die wüstesten Szenarien ausgemalt. Von Raubüberfallen auf das Auto oder dem Hotel bis zu Mord und Totschlag. Dabei verlief die Fahrt zum Khweza Hotel ruhig und ohne irgendwelche Vorkommnisse. Es waren kaum Menschen auf der Straße und dass heute eine Wahl stattgefunden haben sollte war nirgends zu erkennen. Lediglich viele Werbeplakate der Politiker wiesen auf die Wahl hin. Im Hotel angekommen erledigten wir die Restbezahlung der Tour. Auch hier muss ich wecam safaris sehr loben. Ich hatte die Tour in US$ berechnet und das Angebot auch in US$ erhalten. Die Anzahl erfolgte ebenfalls mit US$ zu einer damaligen Rate von 1:1,06. In der Zwischenzeit wurde der Dollar immer schwächer und die Gebühren für einen Wechsel von € in US$ immer höher. Ich überlegte die Restzahlung ebenfalls mit Azimo zu überweisen, die eine gute rate und wenig gebühren anboten. Die erste Überweisung in dem Falle war sogar gratis. Allerdings bereitete mir die Überweisung des kompletten Betrags zuvor etwas Bauchschmerzen. Schlußendlich war es so, dass mir wecam safaris anbot den Restbetrag in Euro zu bezahlen und mir dabei sogar den am Anreisetag gültigen Kurs anbot. Das fand ich sehr angenehm, da ich mir die Rennerei, Tauscherei und die Gebühren sparte. Dollar sind mittlerweile in Ostafrika nicht mehr zwingend notwendig. Euros werden überall gerne genommen und haben sogar einen besseren Kurs.
Unser erstes Hotel in Nairobi hatte ich aufgrund der angepriesenen Dachterasse und der zentralen Lage gebucht. Es war ja zuerst geplant einen Tag mit Sightseeing in Nairobi zu verbringen. Dies war aber zu einem Zeitpunkt als ich die Wahlen noch nicht auf dem Schirm hatte. Nach Rücksprache mit Mercy von wecam safaris strichen wir den Tag in Nairobi und hängten einen Tag am Lake Naivasha an. Dies war defintiv die bessere Lösung! Das Hotel Khweza war das schlechteste Hotel unserer Tour und ich würde dieses Hotel defintiv nicht mehr buchen. Wir bekamen ein Zimmer im hintersten Eck, das nicht besonders sauber war. Die Dachterasse war zwar vorhanden jedoch wurde der Blick auf das Zentrum von Nairobi durch ein kurz zuvor erstellten Neubau völlig versperrt. Frühstück und Abendessen waren jedoch ausreichend und auch gut.
Am nächsten Morgen trafen wir zum ersten Mal unseren Guide Peter. Von ihm hatte ich zuvor in verschiedenen Reviews bei safaribookings.com und tripadvisor nur Positives gelesen. Und so hoffte ich, dass sich dieses auch bewahrheiten würde. Wir fuhren dann zum Giraffen Center in Nairobi. Im Giraffen Center werden die seltenen Rothschild Giraffen aufgezogen und später teilweise wieder ausgewildert. Es ist zwar eine etwas zweifelhafte Institution aber ich fand es sehr interessant und amüsant. Die Helfer geben einem bereitwillig Auskunft und man merkt, dass sie für die Giraffen brennen. Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn eine Giraffe mit ihrer langen blauen Zunge einem das Fressen aus der Hand nimmt.


Und wenn man auf dem oberen Plateu in 5 Meter Höhe steht und so einen riesigen Giraffenkopf auf einem zukommen sieht ist das schon beeindruckend. Wobei man auch Acht geben muss, weil die Giraffen ab und an versuchen einen mit dem Kopf zu stoßen.


Man kann dort bleiben so lange man will aber nach 1 Stunde ist die Geschichte wohl ausgereizt und so fuhren wir weiter in den Nairobi Nationalpark, in dem wir den restlichen Tag verbringen wollten.







Fortsetzung folgt...
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