THEMA: Klippen, Baobabs und Kletterelefanten!
19 Jan 2020 22:47 #577817
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Hallo Freshy
Ich habe nicht gewusst, wie ein neues Kapitel einzustellen ist. So ist alle Neue direkt an die erste Seite angehängt. Irgendwo mittendrin gehts weiter..... hoffe ihr findet den Anschluss.
Wie kann man das neue Kapitel richtig einstellen? Über antworten statt ändern?
Lg Nicole
Letzte Änderung: 19 Jan 2020 23:21 von Wild Dog.
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20 Jan 2020 10:58 #577865
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Wild Dog schrieb:
Hallo Freshy
Ich habe nicht gewusst, wie ein neues Kapitel einzustellen ist. So ist alle Neue direkt an die erste Seite angehängt. Irgendwo mittendrin gehts weiter..... hoffe ihr findet den Anschluss.
Wie kann man das neue Kapitel richtig einstellen? Über antworten statt ändern?
Lg Nicole

Genau: Über antworten!

LG freshy
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20 Jan 2020 16:23 #577900
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…. und hier noch der Link zum Video von der Mabalauta Campsite, als der imposante Elefant für meine Gefühlslage zu nahe kam :ohmy:

www.facebook.com/nic...os/2849631081725087/
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21 Jan 2020 22:08 #578090
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Schon wieder habe ich den Aufwand für einen Reisebericht unterschätzt..... wenn ich doch nur eine Kamera gehabt hätte (das hätte die Suche nach Bilder deutlich vereinfacht) oder zumindest alle gleich eingestellt hätte (so wäre es wenigstens nach Daten sortiert :evil: ) und den Text bereits in einem Textprogramm verfasst hätte... hättehättehätte :silly: …. und doch macht es mir viel Freude, in den Bildern zu stöbern und die Reise nochmals virtuell zu geniesen :)

….. immer noch Mabalauta - Hlaro

Unterwegs riechen wir starken Verwesungsgestank, sehen aber nur ein paar Geier in der Luft kreisen.

Wir erreichen und besuchen die Chinguli Campsite (mit Infrastruktur) aus Gwunder. Eine schöne Campsite direkt am Flussufer, jeder Stellplatz hat ein eigenes überdachtes Häuschen und eine Feuerstelle. Wir denken: da hat es bestimmt keine Elefanten bei all den Felsen.....

Suchbild


Doch weit gefehlt, plötzlich entdecken wir inmitten der grossen Kullersteine einen Elefanten, der sich zügig in Richtung Campsite bewegt, auf uns zu. Wie macht er das?





Im nördlichen Bereich des Nationalparks hat es unzählige stattliche Baobabs. Die ältesten, oder grössten oder schönsten (?) werden auf unterschiedliche Art vor den Elefanten geschützt. Mal liegen Baumstämme rundherum, mal sind es hunderte Steine oder manchmal auch Gitter, die die Baobabs vom allzu nahen Besuch der Dickhäuter abhalten sollen.






Bei der Rückfahrt kommen wir an einer Stelle vorbei, wo man den Runde River überqueren darf (und je nach Jahreszeit auch kann). Wir wollen das nicht unversucht lassen und wagen uns an die erste Flussüberquerung, die ohne Probleme auch klappt. Wir kehren gleich wieder um und passieren kurz darauf wieder die Stelle, wo es unglaublich stinkt! Mittlerweile haben sich Dutzende Geier versammelt. Doch auch mit Halsverdrehen und Rumkurven entdecken wir den Kadaver nicht – schade!













Zurück auf der Campsite müssen wir leider den Plan fürs Nachtessen – erneut ein feines Rindsfilet auf dem offenen Feuer – aufgeben. Der Wind nimmt stetig zu und so ist nicht daran zu denken, ein offenes Feuer zu machen. Nur mit Mühe können wir auf dem Gaskocher Spaghetti kochen und dazu eine Boerewurst braten. Der Abend bleibt dann schön warm und so können wir einen wunderbaren Abend mit einem Jägermeister ausklingen lassen.



Longtroptoilet - der einzige Luxus






117 km

10.10. Hlaro - Mutamagwenzi

Wir haben heute keine grosse Strecke zurückzulegen. Als erstes fahren wir zum Aussichtspunkt auf den Chilojo Klippen an Baobabs, Schwarzfersenantilopen und ein paar Affen vorbei.





Dort haben wir einen faszinierenden Ausblick bei bestem Sonnenlicht auf den alleinstehen Mololithen und das ganze Flusstal des Runde Rivers. Weit unter uns sehen wir unsere letzte Campsite, ganz hinten links zwischen den beiden Felssäulen, mit den schönen grossen Bäumen und Sträuchern am Flussufer. Am Fuss der Klippen erstreckt sich eine Mopanewüste und mittendrin sehen wir nach einiger Zeit zwei Elefanten und drei Wasserbüffel, Schatten suchend.




Diese Aussicht ist einfach grandios!








Gerne würden wir bis zum Sonnenuntergang bleiben, um noch schöneres Licht zu haben. Doch wir müssen wieder los. Nachdem wir uns sattgesehen haben, fahren wir weiter auf einer schönen sandigen Pad zum zweiten Aussichtspunkt, der bei Weitem nicht so eindrücklich ist.





Es wird etwas dunstig, der Himmel zieht zu, so ist leider an klare Bilder nicht zu denken.
Auf der Strecke zur nächsten Campsite fahren wir mal durch liebliche Buschlandschaften, mal durch trostlose Mopanewälder



Immer wieder sehen wir Schwarzfersenimpalas, Nyalas, Elands, Paviane, Hörnchen und kleine Mungos sowie viele verschiedene Vögel. Wie immer, schaffe ich es nicht, diese auf dem Chip festzuhalten. :(











Auch Elefanten überraschen uns hin und wieder und zwingen uns zu einer umsichtigen und vorausschauenden Fahrweise.





Unter fast jedem grösseren Baum versteckt sich eine kleine Elefantenherde......


Auf der Campsite Mutawagwenzi angekommen essen wir eine Kleinigkeit und flätzen an der Sonne auf unserem Platz. Bald nimmt die Bewölkung wieder zu und der warme Wind frischt auf. Wir sehen ein, dass auch heute Abend nicht an ein offenes Feuer zu denken ist und beschliessen unseren Gaskocher zu nutzen. Dabei haben wir doch soooo viel Holz gebunkert!

Während des Nachtessens wird der Wind immer stärker und entwickelt sich zunehmend zu einem ausgewachsenen Sandsturm. Der feine Sand dringt in all Ritzen und Löcher und wir erhalten eine unfreiwilliges Peeling verpasst. Es ist nicht auszuhalten! Hals über Kopf packen wir alles zusammen, schmeissen es unkoordiniert in den Wagen und schlüpfen bereits um halb acht in die Koje. Hier ist es erstaunlich ruhig und angenehm. Zeit zum Lesen. Nachts hören wir Tiergeräusche, die wir nicht zuordnen können…..

66 km

Fortsetzung folgt :)

Letzte Änderung: 21 Jan 2020 23:04 von Wild Dog.
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22 Jan 2020 17:10 #578161
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Liebe Nicole

Gespannt folge ich eurem Bericht vom Gonarezhou Nationalpark. Herzlichen Dank, dass du dir die Mühe machst, hier einen Reisebericht zu verfassen. Ich freue mich bereits aufs nächste Kapitel!

LG
Stefanie
Letzte Änderung: 22 Jan 2020 17:11 von @Zugvogel.
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27 Jan 2020 21:08 #578706
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Es geht weiter zu den berühmten Chilojo Cliffs!

11.10. Mutamagwenzi

Als wir aufstehen hat sich der Wind gelegt, aber der Himmel ist immer noch stark bewölkt. Und prompt fängt ein fieser Nieselregen an :evil: . Wir beschliessen zum nördlichen Gate zu fahren, um nach der Wetterprognose zu fragen. Einen weiteren Abend mit starkem Wind wollen wir nicht nochmals auf unserer Campsite erleben. Notfalls fragen wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit in der gleich ausserhalb des Parks gelegenen Chilo Lodge. Wir überqueren den Runde River bei Chamuluvati und erreichen das Parkgate. Isaak, der Parkwächter weiss aber nicht so recht, was das Wetter machen wird. Doch da kommt gerade Chive, der Patron der Chilo Lodge, mit Gästen angefahren, die eine 2-Tagestour gemacht und uns von der anderen Seite aus «beobachtet» haben, wie wir früh, sehr früh Lichterlöschen hatten…… Eine Kapkobra hat ihr Camp besucht und einen der Gäste buchstäblich vom Stuhl gehauen :woohoo:

Chive meint, das Wetter sei morgens schon wesentlich besser. Das tönt doch ganz gut! Wir lassen uns aber nicht die Gelegenheit nehmen, der Chilo Lodge einen Besuch abzustatten – für einen Lunch – und fahren dem Chef durch den Save-River hinterher. Wir sind froh, in diesem tiefsandigen und reichlich Wasser führenden Flussbett einen Guide vor uns zu haben.

Die Lodge liegt traumhaft schön, hoch über den Ufern des Save-Rivers. Alles ist sehr gepflegt, das Personal kümmert sich rührend und professionel um die Gäste und der Lunch ist auch nicht zu verachten.







Was wir so hören, ist, dass Chive wohl DIE wichtige Person ist, die es zustande gebracht hat, dass der GNP heute so ist wie er ist. Als quasi Einheimischer vermittelt er zwischen den verschiedenen Interessen wie Naturschutz im Zwist mit der lokalen Bevölkerung, bietet Schulungen der lokalen Bevölkerung an und bezieht die Einheimische direkt in den Tourismus und Naturschutz ein. Es soll unglaublich interessant sein, mit ihm, dem Alleswisser über Flora und Fauna, im Park unterwegs zu sein.

Weil wir in den ersten Tagen zu viel Wasser geschluckt haben und nun arg knapp dran sind, dürfen wir frisch zubereitetes Wasser in zwei 5l Kanister abfüllen – gratis und franko. Danke!

Auf dem Rückweg zur Campsite machen wir einen Abstecher zur Machaniwa-Pan. Dort hat es zwei Picnic-Plätze, die sehr schön am Rande der Pan liegen. Wir sind etwas unter Zeitdruck und beschliessen, morgen hier zu frühstücken.













Wettertechnisch bleibt es am Abend wie Chive vorausgesagt hat, gemütlich warm, ohne Wind und Regen. So rundet ein schönes Campfeuer, auf dem ein zartes Rindsfilet brutzelt – endlich wieder - , dem einen oder anderen Glas Wein ohne Sand, den Abend ab. Zufrieden steigen wir in die Koje.

52 km

12.10. Mutawagwenzi - Chilojo

Nach einem kurzen Kaffee räumen wir die CS und fahren nochmals zur Machaniwa-Pan auf den Picnic-Platz 1. Unterwegs sehen wir wieder unzählige Impalas, Warzenschweine, vereinzelt Elefanten, Hörnchen und erneut Zwergmangusten und immer wieder Helmperlhühner von hinten. Oft geniessen wir die Sichtungen nur und machen wenige Bilder ….. dann fehlt dann halt mal hi und da das passende Bild zum Text :unsure:

















An der Pan angekommen, entfernt sich gerade eine Herde von Elefanten am gegenüberliegenden Ufer – schade!



Im Wasser tummelt sich eine grössere Herde Hippos mit einigen Jungtieren direkt vor uns. Wir kommen kaum zum essen: immer wieder entdecken wir andere Tiere und beobachten Kingfischer beim Fischen, sehen Löffler im Schlamm wühlen, Kroks beim Sonnenbad, eine Entenfamilie und Hippos, die Kroks verscheuchen wollen, Federvieh, das die Flügel trocknet und weit entfernt beglückt uns die nächste Herde Elefanten - als ob wir nicht schon genug Elefanten gesehen hätten. Die Stimmung gefällt uns sehr gut. Es ist alles so friedlich und idyllisch. Wir bleiben bestimmt zwei Stunden und können uns ein Dauergrinsen nicht verkneifen.













Nach dieser ausgiebigen Pause fahren wir los zur nächsten Campsite, der wohl berühmtesten im Gonarezhou NP, der Chilojo Campsite. Wir sind geflasht! Sie wird ihrem Ruf mehr als gerecht. Wer möchte nicht vor so einer Kulisse campen? Ist das nicht der Hammer :woohoo: ?








Vor uns die Klippen, daneben grosse schattenspende Bäume und hinter uns, in den Büschen versteckt, unzählige Elefanten. Wir richten uns ein und geniessen die geniale Sicht auf die Klippen und auf den wenig wasserführenden Fluss und warten einfach mal ab, was sich alles tut da unten. Den ganzen Nachmittag kommen und gehen kleinere oder grössere Herden von Elefanten zum Wasser, manche durchqueren es und kommen wieder zurück und andere wollen doch tatsächlich die Klippen hoch!











Mehrere Elefanten erklimmen die ersten steinigen Bereiche, fressen ein bisschen herum …… und verschwinden plötzlich in einem schmalen Einschnitt (leider zu weit weg und keine brauchbaren Bilder). Erst viel weiter oben tauchen sie wieder auf! Wir können es kaum fassen, wie diese grossen und ungelenk scheinenden Tiere in diesem Terrain herumklettern.



Gegen Abend färbt die untergehende Sonne die Klippen in wunderschöne Rottöne, man könnte meinen, sie fingen an zu brennen.











Kaum ist es dunkel, erscheint der (fast) Vollmond hinter den Klippen. Magisch! Dank des hellen Mondlichtes sehen wir bis spät in die Nacht Elefanten zum Wasser gehen. Wir können uns kaum loslösen von diesem Anblick……

52 km


13.10. Chilojo (immer noch)

Morgens besuchen uns ganz nah Elefanten. Wir verharren ruhig beim Auto und werden glücklicherweise in Ruhe gelassen. Der Versuch, ein paar Vögel auf den Chip zu bannen, ist nur mässig erfolgreich.













Wir frühstücken gemütlich im Schatten eines Baumes, die Sonne brennt schön früh, und werden von einer Horde Affen besucht. Wir beschliessen eine Runde zum Chivilia Viewpoint in der Nähe der Chipinda Pools zu drehen. Nach wenigen Metern versperrt uns ein junger Elefant, der gemütlich am Fressen ist, den Weg. Wir warten mal ab, ob er bald weiterzieht, was aber nicht der Fall ist. Dann wechselt er endlich die Strassenseite, um aber am Rande weiter zu mampfen. Jedes Mal, wenn wir etwas näher kommen, schaut er auf und wedelt wild mit den Ohren. Nach einer Weile lässt er uns durch.



Unterwegs ändert sich die Landschaft immer wieder, mal geht es hoch und vom Fluss weg und dann wieder runter. In einem kleinen Tal, unmittelbar nach einer Kurve, erspähen wir eine stattliche Giraffe auf der Pad. Sie sieht wunderschön aus mit ihrer sehr dunklen Musterung – so eine haben wir noch nie gesehen. In den Büschen versteckt sind noch weitere Giraffen, allerdings sind die hell gemustert, so wie wir sie kennen. Später erfahren wir, dass an dieser Stelle ein Leopard gesichtet wurde, nur wenige Minuten nach unserer Durchfahrt......









Etwas weiter treffen wir auf ein Fahrzeug mit 4 Personen, die als Tierzähler unterwegs sind, um uns nach dem Weg zu fragen. Sie haben nur eine A4 Karte, eigentlich eine schlechtere Kopie, mit einem kleinen Ausschnitt, wohin sie müssten, wissen aber nicht genau, wo sie sind (?)! Dank unserer interaktiven T4A Karte auf dem iPad können wir ihnen genau sagen, welchen Weg sie nehmen müssen.

Der Weg runter zum Chivilia Viewpoint ist steinig und steil. Unten im Tal angekommen, kommt uns auf miserabler Pad ein offener Lastwagen beladen mit ca. 20 Personen entgegen. Sie fragen uns, ob wir uns verfahren hätten und fahren lachend weiter. Die Schlucht ist sehr steinig, aber wunderschön. Es hat einen gedeckten Sitzplatz, eine Grillstelle und ein betoniertes Häuschen mit Toilette. Der Fluss führt nur wenig Wasser und doch sind auch hier, in diesem felsigen Gelände, Hinterlassenschaften von Elefanten zu finden.





Auf der Rückfahrt nehmen wir den Sililijo Loop, der uns durch abwechslungsreiche, sogar grüne, Landschaft führt. Nyalas, Kudus, Elefanten, Impalas, Gnus und seit langem wieder mal Zebras machen den Loop zu einem kurzweiligen Genuss.













Die letzten 5 km vom Loop sind mühsam zu fahren, sehr steinig und ruppig, und führen durch dürre Mopanewälder.

Wir sind schon fast bei der Campsite und riechen fast schon den erfrischenden Drink, als uns wieder ein Elefant den Weg versperrt. Wie am Morgen macht auch dieser seinen Unmut über uns deutlich. Auch weitere Elis sind ganz in der Nähe und wir finden es ziemlich ungemütlich . Doch irgendwann fassen wir uns ein Herz und passieren langsam. Als wir etwa auf seiner Höhe sind, hebt er den Kopf, wedelt wild mit den Ohren und stösst einen wütenden lauten Trompetenstoss aus. Wir erschrecken ganz schön und geben Gas.











Nur blöde, dass unsere Campsite in einem Bogen zurück und unterhalb seines Standortes wieder vorbei führt. Mit gehörig Respekt und höchst angespannt umfahren wir die Stelle, immer mit einem aufmerksamen Blick auf die Elis, die sich in diesem kleinen Gebiet zahlreich aufhalten. Doch letztlich kommen wir gut an und geniessen unseren wohlverdienten Apéro.

Unsere Lieblingsbeschäftigung:



Gegend Abend kommt wieder Wind auf, jedoch nicht so stark, dass wir kein Feuer machen können. Wir geniessen nochmals den Sonnenuntergang, der die Klippen abermals in die schönsten Rottöne taucht und der Vollmond sich danach wie ein Feuerball hinter den Klippen in den Nachthimmel erhebt.









Nach dem Nachtessen und einem Schlummertrunk gehen wir ins Bett. Nach 2 Stunden werde ich von einem Geräusch geweckt und wecke Markus. Hinter unserem Auto, in etwa 10m Entfernung, kommen zwei Elefanten auf unsere Campsite und tun sich an einem Busch und einem Baum gütlich. Dank dem Vollmond können wir sie von unseren Koje aus bewundern, fast wie im Tageslicht!

52 km
Letzte Änderung: 27 Jan 2020 22:19 von Wild Dog.
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