THEMA: Zim. Sept. 18 – Häufiger Herzklopfen als gewünscht
23 Dez 2018 09:43 #543258
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  • speed66 am 23 Dez 2018 09:43
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Die Kellnerin bietet auf unsere Nachfrage, was es heute gibt, Fisch mit Reis, Krautsalat und grünem Salat fünf Dollar oder Beef mit den gleichen Beilagen an. Wir bestellen Beef, kurz darauf kommt sie wieder und teilt uns mit, dass Beef alle sein. Dann soll es eben Fisch sein. Aber wenig später heißt es auch hier: Fisch ist alle. :silly:
:lol: :lol: :lol:
Besten Dank, Chrissie für den morgendlichen Brüller und dann wohl auch für den diesjährigen Teil des Reiseberichts. Ich lese im nächsten Jahr gerne wieder mit,

Danke für´s Teilen und dir eine fröhliche Weihnachtszeit,
Vg, Nette
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23 Dez 2018 10:13 #543260
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  • freshy am 23 Dez 2018 10:13
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Hallo liebe Chrissie,
auch dir ein besinnlich-frohes Weihnachtsfest und einen unfallfreien Rutsch ins Neue Jahr!

Übrigens, hat es arg gestunken? Du schreibst: "Nach dem Sanyati River düngt die Besiedlung aus. " :laugh:
Noch zwei weniger ;) wichtige Fragen:
Ihr fahrt einen Bushcamper von Bushlore mit Markise. Habt ihr sie oft benutzt? Ob Hilux oder Landcruiser sehe ich nicht.
Sehe ich richtig, dass die Tür zur Kabine eine Klappe ist?
Antworten haben Zeit bis nach den Festtagen.

LG freshy
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09 Jan 2019 17:04 #544647
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  • chrissie am 09 Jan 2019 17:04
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Liebe Freshy,
da ich dein Posting erst nach dem Urlaub gesehen habe, kann ich dir erst jetzt antworten:
Die Markise haben wir, glaube ich, erst ab dem Hwange benutzt. Im Nachhinein haben wir uns geärgert, sie nicht schon früher benutzt zu haben, denn so lange dauert es nicht, sie aufzuklappen.

Ja, die Hecktür ist nach oben zu öffnen. Dies hat uns irgendwie an das Raumschiff Enterprise erinnert, s.d. der Bushcamper diesen Spitznamen von uns bekam. ;)
Soweit ich weiß, gibt es aber auch andere (Hilux) Bushcamper von Bushlore. Falls es für euch von besonderem Interesse ist, sich am besten mit Bushlore oder Herrn Lehmann von Kwenda in Verbindung setzen.
freshy schrieb:
Übrigens, hat es arg gestunken? Du schreibst: "Nach dem Sanyati River düngt die Besiedlung aus. " :laugh:
:silly: :laugh: Prima, das zeigt, dass du meinen RB nicht nur „überfliegst“.
Gruss Chrissie
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09 Jan 2019 18:57 #544659
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  • freshy am 23 Dez 2018 10:13
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Danke für die Antwort, Chrissie!
Bei Gelegenheit werde ich Herrn Lehmann fragen. Wir haben jedenfalls auch einen Hilux gemietet. Zur Zeit bucht er*) die Campsites anhand unserer Route.
LG freshy

Nachtrag: Ich meine Herrn Lehmann, nicht den Hilux! :laugh:
Letzte Änderung: 10 Jan 2019 10:56 von freshy.
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13 Jan 2019 11:25 #544932
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20.09. Binga – Umgebung Hwange NP
Die Nacht ist ok. Ab und zu sind Stimmen zu hören, und ein, zwei Autos verlassen das Grundstück.
Ich gehe nach dem Aufstehen duschen. Bei den Duschen gibt es keine Haken, nichts, wo man sein Zeug ablegen könnte. Das Wasser stinkt ziemlich, wohl fühle ich mich nicht dabei. :dry:
Als wir den Tisch aufstellen, stellen wir fest, dass sich eine Schraube gelöst hat und eine weitere nicht mehr auffindbar ist. Durch die Rüttelei ist sogar das Kaffeeglas aufgegangen und ein Großteil des Kaffees liegt in dem entsprechenden Fach. :pinch: Ich mache es mühsam sauber. Wir räumen den Kühlschrank aus und reinigen ihn, da die Folie vom Fleisch abgegangen ist und es nun müffelt. Anschließend werden sämtliche Schrauben nachgezogen, der Reifendruck erhöht und die Ladefläche freigeräumt, damit wir das Reserverad dorthin legen können.
Als Christian duscht, stinkt das Wasser nicht mehr. Vielleicht musste erst genug altes Wasser durch die Leitung fließen. Von wegen, den Letzten beißen die Hunde. :lol:



Gegen 8:30 h fahren wir zu Gecko Deli`s, weil laut Hupe Reiseführer dort Fleisch und Frischwaren verkauft werden.



In dieser Hinsicht vergeblich, aber auf unsere Frage, wo wir die Aufhängevorrichtung schweißen lassen können, gibt die Inhaberin (?) uns den Tipp, den Weg bis zum Ende zu fahren und nach Pamela, ihrer Tochter, zu fragen. Fleisch erhalten wir im KwikMart.

Wir fahren zu Pamela und schildern unser Problem. Sie holt einen Mann, wahrscheinlich ihren Ehemann, hinzu. Er schaut es sich an und sagt uns, dass er bzw. seine Arbeiter es richten könnten. Allerdings sind sie zur Frühstückspause. Wir sollen um 10 h wiederkommen. Die Zeit nutzen wir und fahren zu KwikMart,



aber sowohl die Obst- und Gemüseabteilung als auch die Fleischauslagen sind leer. Es gibt Pommes, ansonsten nur Kekse, einige Konserven und Brot. So kaufen wir an einem Straßenstand wenigstens Kürbisse und Kartoffeln.

Vom Ort Binga geht es hinab zum Seeufer und man gelangt nach ca. 5 km zu Gecko Deli`s und zu einer Krokodilfarm, wo wir von der Straße einen ersten Eindruck bekommen.







Christian frühstückt bei Gecko Deli`s. Eine Angestellte benötigt eine gefühlte Ewigkeit für die Zubereitung vom Spiegelei.



In der Werkstatt. kümmern sich der Mann und seine Angestellten um unser Auto, wir warten am Wasser.


Als ich ein Foto von Christian mache, entdeckt er in einem Strauch ein Chamäleon.





Nachdem die Schweißarbeiten beendet sind, fragen wir nach einer Schraube für den Tisch, die wir auch bekommen. Auf unsere Frage, was wir schuldig sind, heißt es, wir sollen geben, was wir denken. Der Chef hält unseren 10-US-Dollar-Schein hoch und informiert seine Arbeiter. Christian bekommt jedoch mit, dass er den Arbeitern nur Bonddollar zukommen lässt.

Beruhigt, dass wir den Ersatzreifen wieder außen anbringen können, begeben wir uns auf dem Weg zum Hwange NP. Die Teerstraße hat viele Schlaglöcher, erst nach rund 50 Kilometern wird es besser. Leider ist es sowohl am Karibasee als auch hier in den Bergen sehr diesig. Am Anfang gibt es auf der Strecke viele Baobabs, später die ersten Palmen.





Um die Mittagszeit halten wir am Straßenrand zum Essen. Bei der Weiterfahrt ärgern wir uns, denn wenige Meter weiter hätten wir einen schönen Platz mit Bank und Ausblick gehabt. :evil:

An der Kreuzung Cross Roads ist eine Total-Tankstelle. Wir fahren zum Tanken ran – eine gute Entscheidung, denn wie wir die nächsten Tage im Hwange NP mitbekommen, gibt es dort im Gegensatz zu 2016 keinen Treibstoff.


Cross Roads

Wir lassen uns die Campsite des Gwango Heritage Camps zeigen. Die Campsite ist nichts Besonderes, eine einzige Grillstelle für alle sowie zusätzlich noch eine Feuerstelle. Für Frauen und Männer gibt es jeweils eine Toilette und Dusche (in einem Raum), diese sind sehr sauber und verfügen über genügend Ablagefläche. Wir zahlen pro Person zehn Dollar für die Nacht.


Waschhaus und "Küchenbereich", dahinter liegen die Unterkünfte der Angestellten

Es gibt auch ein Restaurant und eine Bar, wir schauen uns dort jedoch nicht weiter um, da wir noch zur Painted Dog Conservation wollen.











Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Wir werden von Maria herzlich empfangen. Sie informiert uns, dass im Juni zwei erwachsene Painted Dog / wilddogs mit ihren acht Kindern aus einer 80 km entfernten Stadt gerettet wurden und damit diese in Ruhe aufgezogen werden können, ist das Rehabilitationszentrum leider zurzeit geschlossen. So können wir uns nur die sehr informative Ausstellung über den Lebenslauf eines wilddogs ansehen. Abschließend wird noch ein kurzer Film über die Aufzucht der kürzlich geretteten Tiere gezeigt. Wir bedauern zwar, die Tiere nicht „live“ zu sehen, aber dennoch ist der Besuch für uns lohnenswert.





Auf dem Rückweg sehen wir zwei Game Drive-Fahrzeuge hinter der Abzweigung zum Gwango Heritage Camp am Straßenrand stehen. Wir fahren dorthin, in der Hoffnung, dass sie eine schöne Sichtung gemacht haben. Uns fallen nur Paviane auf. Ein Stück weiter halten sie nochmal hinter der Bahnlinie an. Auch dort fahren wir hin. Wir sehen jedoch zuerst nichts, erst als wir drehen, weise ich Christian auf Elefanten hin. Kurz darauf entdecke ich noch fünf Hornraben.



Den Rest des Tages verbringen wir auf der Campsite mit Schönheitspflege, Lesen und etwas Gepäck sortieren.
Wir sind erstaunt, as das Feuer an der Feuerstelle und später noch am Braai für uns angezündet wird. Nicht nur deswegen fühlen wir uns hier sehr wohl. Das einzig Negative ist, dass man den „Lärm“ von den Unterkünften der Angestellten, die hinter dem ablution block liegen, mitbekommt, obwohl wir sozusagen auf dem entferntesten Platz stehen.



Gemütlich lassen wir den Abend nach dem Essen am Feuer ausklingen.
Tageskilometer:225
ÜN: Gwango Heritage Camp
Gruss Chrissie
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Letzte Änderung: 13 Jan 2019 11:30 von chrissie.
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17 Jan 2019 17:02 #545469
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21.09. Hwange – Main Camp
Es ist leider keine sternenklare Nacht, wenngleich es auf Vollmond zugeht. Gegen 4:00 Uhr müssen Elefanten in unserer Nähe sein, man hört Äste knacken. Sie bleiben bis kurz nach 5 h, dann hören wir sie noch einmal tröten, danach ist Ruhe.
Schon beim Aufstehen nerven die Fliegen. Es ist wieder sehr dunstig, kein gutes Wetter für Fotos. :(


hier sieht man die Größe der Campsite gut- ich weiß jedoch nicht, ob sie tatsächlich immer nur an eine Partei vergeben wird

An der Rezeption des Hwange Nationalparks erfahren wir, dass die privaten campsites ausgebucht sind, so buchen wir uns erst mal für zwei Nächte im Main Camp ein.



Es ist bereits 7:45 h, als wir das Gate in den Park passieren. An einem Wasserloch (Dom Pan?) ist eine Menge los:



Von der anderen Straßenseite kommen insgesamt neun Hornraben auf das Wasserloch zu. Für uns interessant ist, dass sie zum Teil von den Waffenkiebitzen attackiert werden.



Durch den Wind ist es auf der Nyamandhlovu Platform recht frisch. Neben einigen Touristen sehen wir verschiedene Tiere wie Wasserböcke, Impalas, Krokodile, Kudus und Zebras (auf "Beweisfotos" verzichte ich, da im weiteren Bericht noch genug Fotos folgen und vormittags Gegenlicht herrschte).


Nyamandhlovu Platform -Bild wurde nachmittags aufgenommen

Die Piste zur Dopi Pan ist sehr ruppig: steinig und zum Teil wellblechmäßig. Da sie durch Mopanebusch führt, sehen wir so gut wie nichts. Dafür ist die Sonne inzwischen raus gekommen. Den letzten knappen Kilometer vor der Kreuzung, an der die Pfanne liegt, wird es etwas offener mit Bäumen und gefällt uns somit besser. Tiere sehen wir dennoch nicht. :dry:

An der Dopi Pan selbst beobachten wir Rappenantilopen, leider ist auch hier das Licht ungünstig.





Auf dem Heimweg kommen wir an der Caterpillar Pan vorbei, außer zwei Krokodilen und einem Rotschnabeltoko hält sie jedoch nichts für uns bereit.

Im Main Camp erstehen wir bei einer wenig gesprächigen Verkäuferin ein Brot, anschließend widmen wir uns der Wäsche. Da Christian in keinem der ablution blocks auf der Suche nach einem Abflussstöpsel fündig wird, nimmt er eine einzelne Socke als Ersatz (Afrika fördert die Kreativität :lol: ), so kann die Wäsche während des Frühstücks einweichen.

Trotz böigem Wind genießen wir es auf dem Campingplatz, denn auch hier gibt es immer was zu sehen: tree squirrels, Graulärmvogel, Schildraben. Von den Unterkünften der Angestellten hören wir Hühnergegacker. Auf Toilette habe ich ein ekeliges Erlebnis, was mich noch eine Weile beschäftigt und mir meine persönliche Grenze aufzeigt: als ich die Spülung betätige, kriechen unter dem Beckenrand mehrere Kakerlaken oder ähnliche Insekten hervor :pinch: .

Wir sind lange die einzigen auf dem Campingplatz, erst gegen 13:15 h kommt ein weiteres Fahrzeug. Bevor wir noch mal losfahren, gönnen wir uns einen weiteren Kaffee, und ich nehme die Wäsche ab.

Auf der Fahrt zur Nyamandhlovu Platform sehen wir einige Tiere, zB Elefanten, Ducker, Zebras, Warzenschweine und Rappenantilopen.





Neben unserem ist nur ein weiteres Auto an der Plattform. Um diese Zeit liegt das Wasserloch im guten Licht.









Anschließend fahren wir Richtung Tshebe Tshebe Pans. Wie meistens will ich jeden Abzweig mitnehmen :whistle: , so auch die kurze Zufahrt zur Ngwenya Pan. Und diesmal lohnt es sich: drei Löwen. Wir können sie ungestört beobachten. Zwischendurch bewegen sie sich nur kurz oder gähnen oder legen sich katzentypisch auf den Rücken.











Wir fahren noch etwas weiter Richtung White Hill Pan, bevor Christian etwas mühsam umdreht, es gibt in der kurvenreichen Straße einfach keine gute Gelegenheit.

Hinter dem Abzweig zur Ngwenya Pan trauen wir unseren Augen kaum, was wir vor uns auf der Straße sehen :woohoo: :







Wir sind hin und weg. Da die Schließzeit des Gates näher rückt, reißen wir uns bald von diesem Anblick los.



An Giraffen fahren wir ohne anzuhalten vorbei, aber am Wasserloch Balla Balla stoppen wir, um die Elefanten beim Baden im Schlammloch zu beobachten. Ein Kleiner muss richtig aufpassen, dass er nicht von einem größeren zerdrückt wird.





Der Angestellte am Gate fragt uns nach unseren Sichtungen. Gut gelaunt berichten wir und erfahren, dass das Löwenrudel sich sonst wohl um Balla Balla aufhält.

Wir suchen uns eine Campsite und stellen uns fast dorthin, wo wir heute Nachmittag waren: in die Nähe des Waschhauses, wo ich zum Schluss gute Erfahrungen gemacht habe ;) . Der donkey brennt bereits.
Christian entfacht das Feuer für den Grill. Er schaut sich um, wo er abends seine Grillzange aufhängen kann, dabei entdeckt er einen Skorpion in einem Baumloch.
Von den Unterkünften der Angestellten dringt Gesang zu uns herüber. Nach einem leckeren Essen stoßen wir noch auf die tollen Löwensichtungen an, bevor wir frisch geduscht ins Bett fallen.
Tageskilometer: 107
ÜN: Hwange NP, Main Camp
Gruss Chrissie
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