THEMA: Elefantenschutz - Elefantenproblematiken
06 Okt 2017 09:06 #491537
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  • Olli am 06 Okt 2017 09:06
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Liebe Gemeinde der Elefantenliebhaber!

Ich beziehe mich mit meinem Thema auf den Thread „Wüstenelefanten“ www.namibia-forum.ch...fanten.html?start=12 und möchte diese sensible Thematik etwas vertiefen.

Grundsätzlich: Der Platz auf dieser Erde wird enger! Dies trifft nun auch auf Namibia zu! Waren wir vor über 20 Jahren noch glücklich überhaupt einmal auf Wüstenelefanten zu treffen, so ist es heutzutage eine herbe Enttäuschung, wenn man sie einmal nicht antrifft. Die Population der Wüstenelefanten hat sich in den letzten Jahren stark erhöht!

Was sich andererseits auch erhöht hat, das sind die Zahlen der Menschen in dem für Wüstenelefanten attraktiven Gebieten. Plötzlich sind die Trockenflüsse sehr stark befahren! Verglichen zu den 90er Jahren sind besonders Hoarusib und Hoanib quasi zu Wildnis-Autobahnen geworden. Neulich fand ich bei einer Herde Wüstenelefanten im Hoanib sieben Fahrzeuge vor! Bei Twyfelfontain wurden sie von den vielen lodgeeigenen Fahrzeugen (…und auch von mir…) für Stunden morgens und nachmittags „beschattet“. Aus der Sicht der Elefanten ist es egal ob diese Fahrzeuge von selbstfahrenden Touristen gesteuert wurden oder ob die Fahrzeuge mit einem Aufkleber eines lokalen Safariunternehmens „geschmückt“ sind!

Andererseits gibt es durch die zunehmende Besiedlung der lokalen Bevölkerung südlich und nördlich des „Roten Zauns“ seit kurzem für die Wüstenelefanten neue und sehr attraktive Wassertränken. Dadurch finden die Elefanten plötzlich weiter im Osten gute Lebensbedingungen vor. Nun wurde der Wüstenelefant spontan zum „Problemtier“ erklärt, da er Tränken und die weitere Wasserinfrastruktur zerstört. Teilweise kam es zu tödlichen Unfällen für den Menschen, wenn diese Infrastruktur beschützt werden sollte, …das endet dann später immer auch tödlich für das „Problemtier“ weil es dann, „dura lex sed lex“, getötet werden muß!

Und nun dieser sozialmedientypische Hype über den Schutz der Elefanten in Namibia! Die einen schreiben den Touristen die Schuld an der Elefantenproblematik zu: „Die rücken den Elefanten zu nahe auf die Pelle, die hetzen und verfolgen sie, die machen sie mit Drohnen verrückt!“ …und was man da nicht noch so alles zu lesen bekommt.
Die anderen meinen es wären die Jäger, die Wilderer, die Chinesen, die „Lokalen“ oder sonst noch wer, die durch Jagd und Abschüsse den Elefantenbestand gefährden oder, wie hier im Namibia-Forum, diese Tiere „stören“, „wild machen“, „verängstigen“ oder „unberechenbar machen“.

Die Sache ist weit komplexer und kann keinesfalls nur aus einer Perspektive gewertet werden.

RICHTIG: Elefanten müssen beschützt und geschützt werden! Aber in Namibia und Botswana stehen die Elefanten nicht vor der Ausrottung! Das Gegenteil ist der Fall! Ich hatte mehrmals die Möglichkeit biologische Exkursionen nach Etoscha und auch in die Trockenflüsse zu führen. Einheitlich kam man zu der Erkenntnis, daß die Elefantenpopulationen in den ariden Klimazonen des südlichen Afrikas grenzwertig hoch sind und weiterhin ansteigen! Als Beispiel wurde der Bewuchs in Etoscha genannt: Vergleicht man z.B. die Bilder der Wasserstelle Okaukuejo von 1990 mit dem aktuellen Bewuchs, so kann man sehr deutlich den Unterschied erkennen. Es sind ausschließlich Elefanten, die den Akazienbestand rigoros dezimieren. Mehr als einmal habe ich Elefanten in Etoscha beobachtet, wie eine Akazie gefällt und damit zerstört wurde, …nur weil an der Spitze das erste Grün trieb! 50 – 100 Jahre Wachstum wurden nur für diese Grünspitzen vernichtet, andere Spezies damit um nutzbaren Lebensraum gebracht.

Man verstehe mich an dieser Stelle bitte nicht falsch: Schon aus beruflichen Gründen bin ich „Naturfreak“ und sehe den Eingriff des Menschen in die Natur mit allergrößter Sorge! Aber soll man andererseits die Natur kaputtschützen? Eine differenzierte Betrachtung und Bewertung dieser komplexen Problematik wäre von Vorteil! Es geht um Kontrolle und Hege mit profundem Wissen um DAS GANZE! Das wäre der richtige Weg! Aber wer hat die Möglichkeit zur umfassenden Aufklärung und zur nötigen Motivation der Massen? Was wäre richtig und was wäre fatal?

Ich bin ebenso ratlos!

Herzliche Grüße aus Windhuk, Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
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06 Okt 2017 10:05 #491541
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  • Markus615 am 06 Okt 2017 10:05
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Hallo Olli,

zunächst müssten wir uns irgendwann einmal einig werden, was wir denn haben wollen?
Wollen wir die Natur so wie es dem ursprünglichem Zustand weitestgehend entsprach oder wollen wir durch menschliche Eingriffe das in andere Bahnen lenken?
Olli schrieb:
Aber in Namibia und Botswana stehen die Elefanten nicht vor der Ausrottung! Das Gegenteil ist der Fall! Ich hatte mehrmals die Möglichkeit biologische Exkursionen nach Etoscha und auch in die Trockenflüsse zu führen. Einheitlich kam man zu der Erkenntnis, daß die Elefantenpopulationen in den ariden Klimazonen des südlichen Afrikas grenzwertig hoch sind und weiterhin ansteigen!

Meiner bescheidenen Meinung nach kann das so nicht ganz stimmen. Die Elefantenpopulationen waren VOR dem Eingriff des Menschen noch viel höher, wie kann man dann auf die Aussage kommen, dass die Population jetzt grenzwertig hoch sei?
Olli schrieb:
Als Beispiel wurde der Bewuchs in Etoscha genannt: Vergleicht man z.B. die Bilder der Wasserstelle Okaukuejo von 1990 mit dem aktuellen Bewuchs, so kann man sehr deutlich den Unterschied erkennen. Es sind ausschließlich Elefanten, die den Akazienbestand rigoros dezimieren. Mehr als einmal habe ich Elefanten in Etoscha beobachtet, wie eine Akazie gefällt und damit zerstört wurde, …nur weil an der Spitze das erste Grün trieb! 50 – 100 Jahre Wachstum wurden nur für diese Grünspitzen vernichtet, andere Spezies damit um nutzbaren Lebensraum gebracht.

Möglicherweise braucht der Lebensraum dort die Regulation des Bewuchses durch die Elefanten? Wer will da welcher Spezies den Vorrang geben?
Olli schrieb:
Man verstehe mich an dieser Stelle bitte nicht falsch: Schon aus beruflichen Gründen bin ich „Naturfreak“ und sehe den Eingriff des Menschen in die Natur mit allergrößter Sorge! Aber soll man andererseits die Natur kaputtschützen?

Du kannst die Natur nicht kaputtschützen, weil Du die Natur nicht vor sich selbst beschützen musst. Welcher Eingriff des Menschen gut und welcher weniger gut ist, das entscheidet der Mensch nach irgendwelchen selbst aufgestellten Theorien oder bzw. nach dem Geldbeutel. Wenn die Natur sich selbst überlassen wird, dann reguliert die das wie viele Millionen Jahre vor dem Menschen durchaus auch selbst ganz "natürlich". Da gibt es kein "Gut" und "Böse"...
Olli schrieb:
Eine differenzierte Betrachtung und Bewertung dieser komplexen Problematik wäre von Vorteil! Es geht um Kontrolle und Hege mit profundem Wissen um DAS GANZE! Das wäre der richtige Weg! Aber wer hat die Möglichkeit zur umfassenden Aufklärung und zur nötigen Motivation der Massen? Was wäre richtig und was wäre fatal?

Die Problematik hat meistens der Hobbygärtner bei uns mit seinem "Englischen Rasen". Alles was NICHT Gras ist und dazwischen wächst das ist schlecht. Da wird mit großem Aufwand der Garten zur Monokultur umgestaltet, der keinen Rückzugsort und keine Nahrung mehr für viele Insekten zu lässt. Ich nehme genau dieses profane Beispiel, denn die meisten hier werden das wohl völlig emotionslos hin nehmen.
Olli schrieb:
Ich bin ebenso ratlos!

Ich auch, aber vermutlich aus anderem Grund.

Gruß Markus
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06 Okt 2017 10:38 #491545
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  • Guido. am 06 Okt 2017 10:38
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Hallo,
Olli schrieb:
Die Population der Wüstenelefanten hat sich in den letzten Jahren stark erhöht!
Gibt es für diese Behauptung eine wissenschaftliche Quelle? Für Hoanib/Hoarusib zeigen Studien in den letzten Jahren z.B. eine stark fallende Population und insofern kann ich Dir da überhaupt nicht folgen.



Möglicherweise kommen die unterschiedlichen Einschätzungen daher, dass häufig die ganzen Zahlen vermixt werden. Laut MET gibt es ja ohnehin gar keine Wüstenelefanten. Andere zählen alle Elefanten in der Kunene-Region zu den Wüstenelefanten. In der Region mögen die Elefantenzahlen gestiegen sein. Aber die Kunene-Region geht bis östlich der C43 und sogar bis östlich von Outjo. Die Elefanten kann man nicht alle zu den sogenannten Wüstenelefanten zählen.

Olli schrieb:
Aber in Namibia und Botswana stehen die Elefanten nicht vor der Ausrottung!
Das sehe ich genau so, aber damit legst Du bewusst oder unbewusst eine falsche Fährte und machst Das, was auch das MET macht: Du wirfst die Wüstenelefanten in einen Topf mit allen anderen Elefanten. Es geht eben nicht nur um den Erhalt der Spezies Elefant. Die scheint in Namibia und Botswana in der Tat nicht bedroht. Es geht auch um den Erhalt von Subpopulationen in bestimmten Regionen. Und diese können eben auch dann hochgradig bedroht sein, wenn die Art insgesamt unkritisch ist. In der Hoanib-Hoarusib-Gegend gab es offenbar Jahrelang recht stabil 8 Bullen im fortpflanzungsfähigen Alter. Das ist zwischenzeitlich auf 2 Bullen gesunken. Und dann kann man doch nicht mit dem Verweis "Wir haben noch 15.000 Elefanten anderswo in Namibia" Abschusspermits für weitere Bullen ausstellen.

Klar ist: Wenn die Touristen den Spaß haben und die Locals ohne Benefit die Kosten des Zusammenlebens mit den wilden Tieren tragen müssen, dann wird das nicht funktionieren.

Beste Grüße

Guido
Letzte Änderung: 06 Okt 2017 10:54 von Guido..
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06 Okt 2017 12:04 #491553
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  • Guido. am 06 Okt 2017 10:38
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Hallo,

dann doch noch ein 2. Beitrag: In den Conservancies um den Khaudum und im Caprivi werden regelmäßig Elefanten geschossen. Da habe ich noch keinen großen Aufschrei in Medien oder Social Networks festgestellt. Da gibt es genug Elefanten und soweit das um den Erhalt der Populationen geht, erscheint das nicht kritisch. Ganz anders bei den Wüstenelefanten. Und dann müssen wir uns auch mal spezifisch auf die Wüstenelefanten konzentrieren. Ob es Vegetationsschäden im Etosha gibt, ist da irrelevant.

Cites etc. befürworten die Trophäenjagd nur unter der Maßgabe, dass wissenschaftlich ermittelte und belastbare Zahlen zu den Populationen vorliegen. Das ist zwingende Voraussetzung dafür, das man nachhaltige Jagdquoten festlegen kann. Das MET hat aber offenbar überhaupt keine verlässlichen Zahlen zu den Tierpopulationen im Nordwesten. Zu den Wüstenlöwen hat das MET freimütig eingeräumt, nicht zu wissen, wie viele Löwen es da gibt und insbesondere nicht zu wissen, wie viele männliche Löwen im fortpflanzungsfähigen Alter es gibt. Trotzdm werden Permits ausgestellt (und zuletzt dank öffentlichem Druck widerrufen). Und bei den Wüstenelefanten weigert sich das MET, die Subpopulation an Wüstenelefanten überhaupt separat zu zählen. Man hat noch so und so viele tausend Elefanten im Land und das rechtfertigt den Abschuss. Fertig.

Als vor 5 Jahren in Purros ein Elefant einen spanischen Touristen getötet hat, wurde das Tier zum Problemtier erklärt. Das ist wohl vertretbar. Am Ende wurden 3 Elefanten erschossen, weil man nicht so genau wusste, welcher es nun war. Am Ugab wurde nun auch ein Bulle zum Problemtier erklärt. Offenbar wurden 2 Bullen abgeschossen. Das ist nicht die Ausnahme sondern diese Verfehlungen bei der Jagd passieren regelmäßig. Und diese Verfehlungen werden nicht sanktioniert. Das MET arbeitet immer noch mit südafrikanischen Jagdveranstaltern zusammen, die selbst NAPHA wegen unethischer Jagdpraktiken rausgeworfen hat. So lange man das nicht bereinigt bekommt, kann man sich doch nicht hinstellen und immer wieder pauschal behaupten "Die Trophäenjagd ist super für den Naturschutz".

Das MET hat in der Vergangenheit beweisbar falsche Aussagen gemacht, was die Anzahl erteilter Jagdpermits auf Wüstenelefanten anbetrifft. Ob die absichtlich gelogen haben oder intern nur alles durcheinander bringen, ist nicht bekannt. Und das MET hat sich einer kostenlosen Zählung der Elefanten in Namibia nach höchsten Standards durch eine unabhängige Partei verweigert. Es fürchtet offenbar, dass da ganz andere Zahlen heraus kommen, als das MET immer veröffentlicht. Da ist es nicht verwunderlich, wenn das Vertrauen fehlt und dem MET nichts geglaubt wird.

Was tun? Ich bin wie alle hier auch nur Laie, aber aus meiner Sicht müsste man zunächst mal regelmäßig die Subpopulation an Wüstenelefanten wissenschaftlich erfassen. Erst dann gäbe es eine Basis, um überhaupt über Trophypermits nachzudenken. Wenn das dann ergibt, dass die Population tatsächlich stark steigt und dadurch nicht tragbare Probleme verursacht, dann kann man auch Abschüsse diskutieren. Das muss alles viel transparenter als bisher erfolgen. Und wenn man Abschüsse diskutiert, das muss die Jagd durch mindestens 2 weitere Parteien (MET, NGOs) begleitet werden, damit diese regelmäßigen Verfehlungen bei der Durchführung der Jagd aufhören. Wenn es trotzdem Verfehlungen gibt, müssen die endlich hart sanktioniert werden. Wenn ein Tier zum Problemtier deklariert wird, dann muss das Warum sauber dokumentiert sein und es muss sicher gestellt sein, dass man im ersten (und einzigen) Versuch eindeutig das richtige Problemtier erschießt und nicht irgendeinern elefanten, der gerade eine attraktive Trophäe darstellt.

Es ist aber nicht einseitig so, dass nur die Jagdbefürworter und das MET etwas liefern müssen. Auch im Umfeld der Jagdgegner muss sich etwas ändern. Auch bei den aktuellen Petitionen ist teilweise wieder mißverständlich davon die Rede, das Wüstenelefanten eine Unterart wären. Es wird in Kommentaren zur Jagd auf Trophäenjäger aufgerufen. Regelmäßig wird der (Unfall) Tod von Trophäenjägern abgefeiert. Das ist alles nicht hilfreich und gehört auch abgestellt. Und man muss wohl akzeptieren, dass es grundsätzlich Konstellationen geben kann, in den der Abschuss eines Tieres das "geringste Übel" ist.

Was die Kompensation von Schäden durch die Wüstenelefanten angeht, gibt es viele Ideen, mehr Geld aufzutreiben. Von Eintritten in Conservancies bis zur Umwandlung in eintrittspflichtige Nationalparks. Da hapert es an der Führung, um so etwas umzusetzen. Ob man das Modell nun mag oder nicht: EHRA finanziert mit seinem Volounteer-Modell ziemlich viel, um z.B. Wasserinstallationen von Locals vor Beschädigung durch Elefanten zu schützen.

Nebenbei: Es ist auch eine problematische Konstellation, dass so viele NGOs für ihre Naturschutzarbeit von Permits durch das MET abhängig sind. Das verhindert, dass die frei ihre Meinung äußern können. Wer das MET hart kritisiert, riskiert zukünftig kein Permit mehr zu bekommen. Vermutlich ist das ein Grund, warum z.B. EHRA öffentlich schön den Mund hält, während sich EHRA-Leute privat über so Einiges vom MET empören.

Beste Grüße

Guido
Letzte Änderung: 06 Okt 2017 12:26 von Guido..
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06 Okt 2017 13:38 #491562
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Guido. schrieb:
Zu den Wüstenlöwen hat das MET freimütig eingeräumt, nicht zu wissen, wie viele Löwen es da gibt und insbesondere nicht zu wissen, wie viele männliche Löwen im fortpflanzungsfähigen Alter es gibt. Trotzdm werden Permits ausgestellt (und zuletzt dank öffentlichem Druck widerrufen). Und bei den Wüstenelefanten weigert sich das MET, die Subpopulation an Wüstenelefanten überhaupt separat zu zählen. Man hat noch so und so viele tausend Elefanten im Land und das rechtfertigt den Abschuss. Fertig.
Guido. schrieb:
aber aus meiner Sicht müsste man zunächst mal regelmäßig die Subpopulation an Wüstenelefanten wissenschaftlich erfassen. Erst dann gäbe es eine Basis, um überhaupt über Trophypermits nachzudenken.

Was würde es nützen? Im Falle der Wüstenlöwen müsste man nur Flip Stander fragen, der weiß genau, wie viele es gibt - aber das MET will es offenbar gar nicht wissen. Und dagegen ist wohl kein Kraut gewachsen.
Liebe Grüße von Gabriele


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06 Okt 2017 15:39 #491570
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Hi Gabriele,
hi Guido,

wie viele Wüstenlöwen es gibt haben doch MET und Flip gerade vor einigen Tagen mitgeteilt:
www.namibia-forum.ch...r-wuestenloewen.html

Was Elefanten im Nordwesten angeht: NACSO ist gerade mit der alljährlichen Zählung in dem Gebiet beschäftigt: www.nacso.org.na/resources/game-count-data

Viele Grüße
Christian
Letzte Änderung: 06 Okt 2017 15:55 von travelNAMIBIA.
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