THEMA: Afrika hat es uns angetan
13 Dez 2018 16:16 #542531
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  • tiger2111 am 13 Dez 2018 16:16
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An der Lodge angekommen, empfangen uns die Guides „Ompa“ und „Frank“ und informieren uns über die örtlichen Gegebenheiten. Es gibt ein Programm, das mit dem Weckdienst um 06:00 Uhr beginnt. Frühstück gibt es um 07:00 Uhr, dann folgt eine Aktivität. Mittagessen ist um 11:30 Uhr und Kaffee um 15:00 Uhr.
Die nächste Aktivität startet um 15:30 Uhr, und das Abendessen gibt es um 19:30 Uhr. Man darf das Zelt bei Dunkelheit nicht alleine verlassen, sondern wird von einem Guide abgeholt. Es gibt einen Kühlschrank, von dem man sich sämtliche Getränke holen kann, und hier befindet sich auch eine Akku-Ladestation für Handys, etc..
Wir haben die Honeymoon Suite Nr. 17 (warum auch immer), ein super schönes Zelt, mit Außendusche und sogar einer Außenbadewanne, die wir bei diesen Temperaturen aber wirklich nicht benötigen. Zur Begrüßung steht ein Elefant in nächster Nähe des Zeltes und genießt sein Frühstück.



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13 Dez 2018 16:34 #542533
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Nach dem Mittagessen und einem Kaffee starten wir zum Boat Trip mit Guide „Gottfried“. Wir sehen folgende Tiere: Krokodile, Elefanten mit Baby, Warzenschweine, ca. 20 Hippos – WOW -, Antilopen und viele Vögel ( z.B. Grey Heron, Lila Lala). Ein „Sundowner“ an Land, mitten unter all den Tieren, das hat schon was.













Nachdem wir zurück sind, müssen wir im Zelt warten, bis wir um 19:00 Uhr zum Abendessen abgeholt werden. Das Duschen entfällt, da es für eine Dusche im Freien zu kalt ist. Der Elefant vor unserem Zelt steht immer noch da und frisst, naja Elefanten fressen halt mal 17 Stunden am Tag. Zum Essen sitzen wir am „europäischen Tisch“ (Franzosen, Italiener, Engländer und wir).

Bald geht es weiter mit dem zweiten Tag im Okavango Delta
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14 Dez 2018 17:41 #542626
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Im Okavango Delta (07. Juni - Tag 2)

Der zweite Tag auf „Moremi Crossing“ beginnt damit, dass wir von Löwengebrüll geweckt werden. Zu sehen bekommen wir ihn aber nicht, zumindest jetzt noch nicht!!! Es ist genauso kalt wie gestern Abend, und das Duschen entfällt erneut.
Jetzt mal kurz zu den Temperaturen in Afrika:
Die südlichsten Staaten Afrikas kennen klar unterschiedene Jahreszeiten Sommer und Winter, die sich entgegengesetzt zu denen auf der nördlichen Halbkugel verhalten. Das bedeutet im Juni können die Temperaturen nachts bis unter den Gefrierpunkt fallen, die Tage sind aber häufig sonnenreich, und es können Höchsttemperaturen bis zu 25 Grad erreicht werden. Gefroren haben wir dementsprechend nur am Morgen und am Abend.
Wir lassen uns das Frühstück schmecken, und steigen in eines der „Mokoros“, einem landestypischen Einbaum Boot. Auf der zwanzigminütigen Fahrt wimmelt es zwar von Moskitos, aber gestochen werden wir nicht. Jetzt heißt es aussteigen, und der Bush Walk beginnt.





Es ist schon ein komisches Gefühl, denn wir laufen durch eine Gegend, in der es sowohl Antilopen, Zebras aber auch Elefanten, Büffel, Leoparden und Löwen gibt. Unsere Guides passen zwar auf uns auf, aber es ist ihnen nicht erlaubt, Waffen zu tragen. Wie es ausgeht, wenn wirklich einmal ein Löwe angreift, möchte ich nicht wissen. Aber ich habe Vertrauen in die Guides und mache mir keine Sorgen. So schleichen wir leise im „Gänsemarsch“ durch den Busch, und werden dafür mit dem Anblick von Warzenschweine, Impalas, Springböcken, Antilopen und Elefanten belohnt.







Und dann bekommen wir noch zwei Löwen in einiger Entfernung zu Gesicht. Für ein gutes Foto sind sie aber doch zu weit weg. Schade!

Darauf trinken wir doch gleich ein Bierchen als wir zurückkommen. Eine Siesta nach dem Mittagessen ist für mich nicht drin, denn es gibt auch von unserem Zelt aus sehr viel zu sehen. Elefanten und eine Herde Giraffen halten sich in nächster Nähe auf.
Jetzt doch mal duschen – es ist jetzt angenehm warm in der Sonne -, einen Kaffe und schon steht der nächste Boat Trip an. Ein entgegenkommendes Boot macht uns darauf aufmerksam, dass wir umkehren sollten, denn in der Nähe gibt es Löwen zu sehen. So steigen wir kurz darauf aus dem Boot und laufen durch den Busch.



Nach einem kurzen Fußmarsch liegt tatsächlich, nur ca. 20m entfernt eine Löwin, und wir beobachten sie eine ganze Weile bis sie aufsteht und weitergeht. Da kommen noch weitere 6 Löwen zum Vorschein, die wir nicht gesehen hatten und folgen ihr.





Diese Beobachtung ist der Wahnsinn, und die Stimmung kann man nicht vermitteln. Jeder ist gespannt und kaum einer getraut sich einen Laut von sich zu geben.

Anschließend geht es nach einem Sundowner bei beeindruckendem Sonnenuntergang zurück.









Wir trinken ein Glas Wein an der Feuerstelle und lassen uns nach dem Abendessen zeitig ins Zelt bringen. Wir haben ja einige wunderschöne Eindrücke zu verarbeiten.

Auch wenn ein Aufenthalt im Okavango Delta kostspielig ist, haben wir diese Ausgabe nicht bereut. Es ist ein einmaliges Erlebnis, an das wir uns ewig erinnern werden.
Vom Flug über das Delta, über die faszinierende Tierwelt, die einmalige Stimmung auf den Boat Trips, die beeindruckende Atmosphäre der Unterkunft bis hin zu den Begegnungen mit den Löwen – es ist unbeschreiblich!!!

Als nächstes steht der "Chobe Nationalpark" und die "Viktoria Fälle" auf dem Programm
Anhang:
Letzte Änderung: 14 Dez 2018 17:48 von tiger2111.
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19 Dez 2018 18:11 #542969
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Vom „Chobe Nationalpark“ zu den „Victoria Falls“

Heute, 08. Juni 2018, verlassen wir das Okavango Delta. Leider geht unser Flieger erst um 13:00 Uhr, und somit wird es heute ein stressiger Tag, da wir von „Maun“ bis zur nächsten Unterkunft noch mehr als 300 km vor uns haben. Wir fahren auf der A3 durch einen großen Teil des „Makgadikgadi Pans Nationalpark“ Richtung „Nata“ und geraten in eine Polizeikontrolle.
86 kmh statt 60 kmh – oh, das war etwas zu schnell. Der Polizist ist aber sehr freundlich, und da wir unser Vergehen zugeben und uns reumütig zeigen, lässt er uns ohne Strafe mit einem „COME BACK“ weiterfahren. Solche Erlebnisse vergisst man nicht!
Auf der Weiterfahrt passieren wir wieder einen Veterinärzaun, und die Zeit wird langsam knapp, da wir vor der Dunkelheit in der Unterkunft ankommen möchten. Wir dürfen nur 60kmh fahren, und die Straßen sind in einem so desolaten Zustand, dass wir einem Schlagloch nach dem anderen ausweichen müssen. Doch wir schaffen es noch und erreichen um 18:00 Uhr endlich die „Nata Lodge“.
Wir beziehen unser Zelt, benützen auch hier die Außendusche, und lassen uns das Abendessen und den Wein schmecken.



Als wir aufstehen hat es nur 6°Grad, und wie ihr euch denken könnt, entfällt die Dusche. Auf der Strecke Richtung Norden nach Kasane sehen wir vereinzelt Elefanten und Giraffen am Straßenrand. Eigentlich hatten wir mehrere erwartet, aber vielleicht kommen sie ja noch. Doch es ist schon Vorsicht beim Fahren geboten, denn es kann jederzeit passieren, dass die Tiere ohne Vorwarnung die Straße kreuzen.
„THIS IS A WILD LIFE AREA, STOPPING HERE AT YOUR OWN RISK“ – diese Schilder stehen oft am Straßenrand, halten uns aber nicht davon ab, kurze Stops auf der Strecke einzulegen. Man muss ja doch manchmal auch etwas erledigen!!!



Um die Mittagszeit kommen wir in „Kasane“, einer kleinen Stadt mit ca. 9000 Einwohnern, die an den Ufern des „Chobe“ und im Vierländereck Sambia, Simbabwe, Namibia und Botswana liegt, an.
Unsere Unterkunft „The Old House“ liegt zentral im Ort und direkt am Fluss. Das bedeutet, dass man im Garten der Unterkunft „Hippos“ und „Black Mambas“ begegnen kann – gesehen haben wir keine!



Wir starten zu einer Bootstour, und unser Guide „BT“ gibt uns ausführliche Informationen über den Fluss „Chobe“. Er entspringt in Angola, heißt dort „Cuando“, und fließt weiter als „Kwando“ im „Caprivi Streifen“, bevor er zum „Chobe River“ wird.



Und dann geht`s los, wir sehen Vögel, wie den „Green-backed Heron“, „Kingfisher“ und auch einige „Fish Eagle“. Am Flussufer liegen Warane („Water monitor“), welche bis 5 m lang werden können, sowie Nilkrokodile in der Nähe von Büffeln.









Wunderschön anzusehen sind die Elefanten, die im Fluss stehen, sich das Gras schmecken lassen und trinken. So ein Elefant bringt 9 l Wasser in sein Maul – man bedenke, das wären 9 Maß Bier auf einmal!!!



Und dann kommt das Highlight dieser Tour – eine ganze Hippo Familie rund um uns!



Wir sind wieder einmal beeindruckt, und trinken unser Bierchen auf dem Boot, bei einem traumhaften Sonnenuntergang und der Stille des Flusses.

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21 Dez 2018 17:45 #543133
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Sonntag (10. Juni 2018)
Heute werden wir das drittgrößte Schutzgebiet Botswanas, den Chobe Nationalpark mit dem SUV erkunden. Der Nationalpark umfasst ein annähernd 11.000 qkm großes Gebiet, bietet eine Vielfältigkeit an Wilderlebnissen und ist reich an Pflanzenleben.
Wir starten schon am frühen Morgen, bezahlen am Sedudu Gate den Eintritt, und fahren kreuz und quer durch den Park.



Wir sehen ein paar Krokodile, eine Büffelherde und viele Affen.





Die Karte, die ich am Eingang erhalten habe, schaue ich leider nur oberflächlich an, und somit fahren wir auf Pisten, die man lieber meiden sollte. Plötzlich hängen wir fest, und unsere Stimmung ist nicht wirklich die beste. Aber wir wissen, wie wir damit umgehen, keiner von uns beiden sagt viel, und nach einer Weile schafft es Thomas, den Toyota frei zu bekommen, und wir finden auch wieder auf eine ausgeschilderte Strecke. Noch mal Glück gehabt, denn ob uns hier so schnell jemand gefunden hätte, bezweifle ich. Sich vom Auto zu entfernen und einfach so durch den Busch zu laufen, ist auch nicht ratsam. Wer will schon plötzlich vor einem Löwen, Leoparden oder Elefanten stehen.
Wir machen erstmal Mittagspause im Auto am Ufer des Chobe, und beobachten die Hippos und Krokodile. Am Nachmittag bekommen wir dann doch noch mehr Tiere zu Gesicht. Zebra- und Büffel Herden, Impalas ohne Ende, sehr viele Giraffen und vereinzelt Elefanten.







Was mir eigentlich fehlt, ist diese große Gruppe von Elefanten am Ufer des Chobes, die ich mir gewünscht hätte. Naja – wir waren wahrscheinlich nicht zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle.
Zurück in Kasane laufen wir noch in den Ort und kaufen Kleinigkeiten ein.



Wir fühlen uns hier sicher, und die Einheimischen beachten uns auch nicht, sie sind die Touristen ja gewöhnt.
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21 Dez 2018 18:05 #543134
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Montag (11. Juni 2018)

Inzwischen sind wir schon mehr als eine Woche unterwegs, und heute steht das nächste Highlight auf dem Programm, die Victoria Fälle in Simbabwe. Für diesen Abstecher nach Simbabwe haben wir uns für einen organisierten Bustransfer von Kasane über die Grenze nach Victoria Falls entschieden, da es als Sebstfahrer doch etwas kompliziert wäre.



Unser Transfer startet am Vormittag, die Grenzformalitäten halten zwar etwas auf, sind aber ansonsten problemlos. Auf der Fahrt sehen wir einige Elefanten am Straßenrand, und einer von ihnen blockiert kurzzeitig die Straße.
Nach drei Stunden kommen wir in Victoria Falls an und checken im Bayete Guest House ein. Die Unterkunft ist sehr liebevoll gestaltet und liegt nur ca. 3 km vom Ortskern entfernt. Somit laufen wir nach einer kleinen Stärkung los.
Victoria Falls mit seinen ca. 30.000 Einwohnern lebt zumeist vom Tourismus. Es gibt viele Hotels, Safari-Unternehmen, Autovermieter und Souvenirläden und auch jede Menge Affen. Manchmal kommen sogar Elefanten in die Stadt. Unser Weg führt uns zum traditionellen Victoria Falls Hotel. Dieses Hotel wurde 1904 im Kolonialstil erbaut, und man sieht von der Terrasse aus deutlich die Gischt der Victoria Fälle.







In einem netten Lokal Three monkeys trinken wir ein Bier und fahren mit dem Taxi zurück zur Unterkunft.



Die Besichtigung der Victoria Falls heben wir uns für morgen auf.
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