THEMA: Warnung: Nicht direkt nach der Ankunft losfahren!
15 Sep 2015 10:48 #399297
  • lilytrotter
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  • lilytrotter am 15 Sep 2015 10:48
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eben,

und das ist ein Grund von vielen
die ja auch alle schon in vielen Diskussionen aufgeführt wurden...


(und dabei geht es NICHT darum, die Helden zu belehren und insbesondere ist das, was ich hier schreibe nicht für Fritzmann bestimmt!

- sondern für den ganz normalen Namibianeuling oder "Weicheier", wie uns...)


was mir grad so einfällt, zu dem was hier grad schon alles geschrieben steht
niemand ist frei von Fehlern!
Gründe können sich addieren - und mit ein wenig Pech zur Katastrophe werden

die da wären
Unerfahrenheit
mit großen schweren Fahrzeugen, schwerer Dachlast, Fahren auf Gravel
Müdigkeit
kein fließender Verkehr, der einem den "Weg" weist
Selbstüberschätzung
und der Irrglaube, die Versicherung zahlt einem die Gesundheit zurück... - (wenn das Vordringliche die eigene Unversehrtheit ist...)


JEDER Unfall, der passiert, ist einer zuviel - deshalb kann gar nicht genug darüber geredet werden!

Gruß lilytrotter
Letzte Änderung: 15 Sep 2015 10:52 von lilytrotter.
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15 Sep 2015 11:00 #399304
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  • carl am 15 Sep 2015 11:00
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Mellie1 schrieb:
Ich finde es verstaendlich, wenn man sofort loslegen moechte. Die Urlaubstage sind ja in der Regel gezaehlt und wer moechte da kostbare Zeit in einem Flughafen Hotel verschwenden?

Hallo,

also mir fällt jetzt in Windhoek gar kein Flughafenhotel ein. Es kommt zu meinen weiter oben gemachten Aussagen noch erschwerend hinzu, dass es sich in Windhoek und in der näheren Umgebung von Windhoek ganz trefflich übernachten lässt. Ja nach Budget und Geschmack ist da vieles geboten vom Campingplatz über Farmlodges bis zum Luxuszimmer mit eigenem Pool auf der Terrasse.

Gruß
Carl
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Letzte Änderung: 15 Sep 2015 11:00 von carl.
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15 Sep 2015 11:25 #399313
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D und M schrieb:

Fazit: Überholen ist extrem gefährlich, nicht nur für den Überholenden, sondern auch für die Überholten.

Erstmal Daumen hoch für deine Fahrweise! Die meisten Unfälle passieren auf Gravel, wegen nichtangepasster Geschwindigkeit. Die lokalen Tourguides und Busunternehmen sind da auch kein Vorbild, wie du ja am eigenen Leib erfahren durftest :angry:
Überholen ist leider auch gefährlich für die Entgegenkommenden, wenn man es an einer unübersichtlichen Stelle tut (was leider sehr oft passiert, Einheimische explizit auch mit eingeschlossen!). Der hat dann leider oft kaum eine Chance zum Ausweichen.

lilytrotter schrieb:
JEDER Unfall, der passiert, ist einer zuviel - deshalb kann gar nicht genug darüber geredet werden!
Genau!
Leider ist nicht jeder dankbar dafür, dass man ihn davor bewahren will, sich selber und anderen Schaden zuzufügen. Aber so ist es nun mal ;)
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15 Sep 2015 11:36 #399314
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Hallo Carl,
Da habe ich mich vielleicht nicht gut ausgedrueckt. Ich habe eher generell die Ankunft nach einem langen Flug ins suedliche Afrika angesprochen (fuer uns ist das in der Regel Jo'burg, nach Windhuk zu gelangen ist fuer uns nicht ganz so einfach). Ich finde es voellig ok nach der Ankunft den Mietwagen abzuholen und dann ein paar Kilometer zur Unterkunft zu fahren. Was ich schwierig finde, ist es direkt anzufangen "Kilometer zu fressen". Letztendlich ist jeder fuer seine eigenen Entscheidungen verantwortlich.

Gruss, Mellie
2006: Botswana und Sued Afrika
2009: Botswana und Sued Afrika
2012: Sued Afrika (KTP)
2014: Marokko
2016 endlich wieder Botswana und Sued Afrika :)
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16 Sep 2015 17:03 #399501
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  • Okaukuejo am 16 Sep 2015 17:03
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Das ist richtig, nur leider beinhaltet die eigene Entscheidung oftmals auch Auswirkungen auf andere. Wenn ich mich allein auf der Straße befinde, unangemessen fahre, mich überschlage und dann tot bin, bin ich selbst schuld, aber oftmals ist ja noch ein anderes Auto beteiligt.

Ich erinnere mich da nur an einen Wagen mit 10 Insassen (Schwarze auf dem Weg von einer Hochzeit im Norden zurück nach Windhoek, viele Frauen und Kinder), die in einen anderen Wagen gefahren sind und bis auf 2 waren glaube ich alle tot, ebenso fünf Leute aus dem anderen Auto.

Da potenziert sich dann die Gefahr, wenn mehrere Fahrer, die aus dem einen oder anderen Grund nicht richtig Autofahren können, beteiligt sind, egal, ob Touristen oder Einheimische. Viele von unseren rücksichtslosen Rasern hier sind bereits tot oder haben keine Arme und Beine mehr, aber das hält niemanden ab. Deshalb muss man eben als Tourist doppelt vorsichtig sein.
Letzte Änderung: 16 Sep 2015 17:08 von Okaukuejo.
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27 Sep 2015 13:24 #400608
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A-Wolf schrieb:
Okaukuejo schrieb:
… haben den Mietwagen abgeholt und sind gleich nach Etosha losgefahren. Als der belgische Fahrer auf der RECHTEN (!) Seite über eine Kuppe fuhr, ist ihm frontal ein Einheimischer von vorn ins Auto gebrettert, der wie üblich mit 120 km oder mehr unterwegs war. Der belgische Fahrer meinte zwar, er selbst wäre nur 50 gefahren, aber das nützt dann auch nichts mehr, wenn man auf der rechten Seite fährt. …
Es ist Euer Leben, um das es geht.

Also irgendwie fehl t mir das Verständnis, der „arme“ Tourist fährt mit ~50 km/h auf der FALSCHEN Straßenseite, und der Einheimische wird beschuldigt zu schnell „gebrettert“ zu sein. Als Entschuldigung wird der lange Flug angegeben. Bei „duch Übermüdung von der Straße abgekommen“, hätte ich ja noch Verständnis, aber bei einer Rechtfertigung „Ich bin ohnehin nur 50 km/h auf der FALSCHEN Seite gefahren, hört sich für mich der Spaß auf.
Nur so nebenbei wie geht es den einheimischen „Rasern“?
... das war auch mein erster Gedanke. Ursächlich für den Unfall war ja wohl in erster Linie das Fahren auf der falschen Straßenseite bei schwierigen Sichtverhältnissen. Das ist ja keine andere Situation, als bei solchen Sichtverhältnissen zu überholen. Da ist auch derjenige schuld, der auf der falschen Straßenseite unterwegs ist.

Bedauert werden hier die beiden Touristen und das Befinden der unschuldigen Einheimischen interessiert nicht(?).

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Swaziland, Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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