THEMA: Pkw oder Allradler
11 Feb 2014 08:56 #326144
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  • Cruiser am 11 Feb 2014 08:56
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Die Frage wäre unter Namibia, und nicht Botswana, schneller beantwortet worden! ;)
amot41 schrieb:
Kann man mit einem 4x2 SUV ("Hyundai IX35 oder ähnlich") problemlos die Lodge erreichen?

Kann man!
Best Regards
Adolf
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11 Feb 2014 10:02 #326160
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  • amot41 am 11 Feb 2014 10:02
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sorry :blush: , wenn man sich einfach nur irgendwo dranhängt und nicht richtig liest...
aber danke, hast mir ja auch so geholfen! ;)

Gruß Thomas
Letzte Änderung: 11 Feb 2014 10:03 von amot41.
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14 Feb 2014 12:08 #326628
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  • 6391gerhard am 14 Feb 2014 12:08
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Lieber Carl,
statt die Neuen auf ihre inkompetenz hinzuweisen, wäre es vielleicht hilfreicher ein paar Tipps zu geben, offroadfahren ist schließlich keine geheimnisvolle Kunst, die man in irgendwelchen Kursen lernen muss.
Einfachste Regel vor Sandpassagen: Luftdruck reduzieren, 1 Bar reicht. Die Auflagefläche wird größer, das Auto sinkt nicht ein. Allerdings steigt der Rollwiderstand, daher mehr Gas geben. Aber Vorsicht: nicht beschleunigen oder langsamer werden, schön konstant weiterfahren.
Um für Teerstrecken den Luftdruck wieder anzupassen reicht eine Fußpumpe für 10€ von ATU.
Was mache ich bei einem Schlammloch?
Gruß
Gerhard
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14 Feb 2014 14:21 #326647
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  • Rocky1964 am 14 Feb 2014 14:21
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6391gerhard schrieb:
Lieber Carl,
statt die Neuen auf ihre inkompetenz hinzuweisen, wäre es vielleicht hilfreicher ein paar Tipps zu geben, offroadfahren ist schließlich keine geheimnisvolle Kunst, die man in irgendwelchen Kursen lernen muss.
Einfachste Regel vor Sandpassagen: Luftdruck reduzieren, 1 Bar reicht. Die Auflagefläche wird größer, das Auto sinkt nicht ein. Allerdings steigt der Rollwiderstand, daher mehr Gas geben. Aber Vorsicht: nicht beschleunigen oder langsamer werden, schön konstant weiterfahren.
Um für Teerstrecken den Luftdruck wieder anzupassen reicht eine Fußpumpe für 10€ von ATU.
Was mache ich bei einem Schlammloch?
Gruß
Gerhard
Hallo Gerhard,

diesen pauschalen Aussagen kann ich nicht beipflichten. :woohoo:

Und Offroadfahren sich anzulesen, halte ich für genau so gefährlich, wie Schwimmen lernen aus einem Buch um dann den nächsten See zu durch schwimmen... Macht auch keiner, sondern fast jeder hatte in D in der Schule Schwimmunterricht.
Klar kann man Offroadfahren sich selbst aneignen, nach dem Prinzip Versuch macht Kluch. Schwimmen kann man sich so auch selbst aneignen, aber dann schön im seichten Wasser. Kann aber beides schiefgehen, hohe Kosten oder/und gesundheitliche Beeinträchtigungen u.ä. nach sich ziehen.

Einfach den Reifendruck auf 1bar ist viel zu pauschal. Es ist anhängig vom Fahrzeuggewicht, Räderdimension u.ä. Bei einer leichten Suze bringen 1bar evtl. gar nichts und bei einem schwer belandenen Pickup mit Reifenquerschnitt <70 kann da schon der Reifen von der Felge springen. :whistle:

Ich habe vor ca. 25a mit dem Offroad begonnen.
Wir hatten uns einen 4x4-Pickup mit Hardtop zugelegt, um so besser zu Ausgangspunkten für Bergtouren zu kommen. Das mit den Bergtouren haben wir auf Grund eines Absturzes inkl. Bergrettungsdienst und Krankenhaus aufgegeben.
Der 4x4 war da, also bin ich mal ca. 100km zu einem freien Fahren bei einem Offroadverein gefahren, habe dort meine Geschichte erzählt und gefragt, ab man mir mal einiges zeigen kann. Später gründete sich in unserer Heimatstadt ein Offroadverein, dem ich betrat. Der organisierte Trailveranstaltungen und jährlich Reisen mit jeweils eigenem 4x4 in die Sahara. Seit einigen Jahren organisieren wir Offroad-Rallyes und Baja´s, bei uns starten auch Dakar-Sieger (www.4x4club-leipzig.de, , www.baja-deutschland.de).
Heute fahren wir im Urlaub als Familie meist allein, da meine Beiden bekennende Langschläfer sind.
Ich habe auch schon viel als Offroad-Instruktor für Offroadzeitschriften, Fahrzeug- und Reifenherstellern, Events usw. nebenberuflich gearbeitet. Mach ich aber heute kaum noch.

Bei dem Vorbereitungsaufwand und den Kosten einer Reise nach NAM, sollte es da auf einen Offroadlehrgang über 2d z.B. an einem WE nicht darauf ankommen. Und so ein Lehrgang macht sehr viel Spaß.

Billigfußpumpen neigen gern dazu, daß die Trettbügel seitlich wegknicken.

Bei einem Schlammloch kann man keine pauschale Aussage treffen, außer besser darum herum zu fahren. Es ist abhängig von Tiefe, Breite, Konsistenz des Schlamms, Fahrzeugtechnik, Ausrüstung, Begleitfahrzeug, Können der Beteiligten usw usf.

Rocky

...der schon öfter 4x4 in Afrika war...

www.4x4club-leipzig.de/
www.baja-deutschland.de/
Letzte Änderung: 14 Feb 2014 16:09 von Rocky1964.
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14 Feb 2014 14:31 #326649
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6391gerhard schrieb:
statt die Neuen auf ihre inkompetenz hinzuweisen, wäre es vielleicht hilfreicher ein paar Tipps zu geben, offroadfahren ist schließlich keine geheimnisvolle Kunst, die man in irgendwelchen Kursen lernen muss.

Lieber Gerhard,

es war nicht meine Absicht hier irgendjemanden zurecht zu weisen. Nur beschleicht mich eben manchmal das Gefühl, dass das Fahren in afrikanischen Nationalparks wie Chobe, Moremi und CKGR auf eine Ebene wie eine Fahrt durch Etosha und Krüger gestellt wird.

Mir geht es darum ein wenig den Respekt vor einer solchen Fahrt zu erhalten. Daher bin ich der Meinung (und so handhabe ich das eben auch), dass man sich ggf. nicht zu viel zutrauen sollte. Es ist (jedenfalls für mich) schon aufregend genug, in einem (zum Teil sehr großen) Areal mit freilaufenden Tieren ohne Wegweiser unterwegs zu sein, da brauche ich eben nicht noch zusätzlich die "Aufregung" wenn es um das ungeübte Fahren im Sand geht.

Ich selbst bin ein eher praktisch veranlagter Mensch, daher helfen mir Kurse bei denen ich durch aktives Tun etwas lerne mehr, als theoretisches Wissen zu studieren. Daher mein Tipp Offroad Kurse zu besuchen. Darüber hinaus lernt man in solchen Kursen vor allem was alles nicht geht und erhöht so die Sicherheit beim Fahren mit einem 4x4 unter Geländebedingungen. Bei den beiden Kursen die ich besuchte, waren immer Leute dabei, die ihre "Offroad Fähigkeiten" durch Anschauen von Bildern der "Paris-Dakar" erlangt hatten und sich sehr wunderten, dass ein 4x4 eher ziemlich langsam unterwegs sein sollte, will man am nächsten Tag ohne Pitstop weiter fahren.

Natürlich ist jeder frei, sich zu entschliessen einfach drauf los zu fahren. Werde ich (wie in diesem Falle) gefragt, werde ich aber immer meine Meinung hinsichtlich fehlender Erfahrungen äussern. Und natürlich würde ich auch jedem in einer Notsituation helfen und nicht die "Vorwurfskeule" auspacken ... "hätten Sie mal besser einen Kurs besucht....".

Fazit: Auch wenn die Parks in Botswana deutlich erschlossener sind als zu Zeiten von Werner Bauer, so sind sie doch eine Herausforderung. Um sich dieser zu stellen, kann es aus meiner Sicht nicht schaden, sich über die Buchung der Campsites und das Einstecken einer Fußpumpe hinaus vorzubereiten.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)

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Letzte Änderung: 14 Feb 2014 14:38 von carl.
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