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THEMA: Chamäleon Tour - Madagaskar März/April 2012
22 Apr 2012 13:29 #233147
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  • Fluffy am 22 Apr 2012 13:29
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Hallo zusammen,

ich bin wieder zurück - und plage mich gerade mit einer besonders fiesen Erkältung - deshalb vorab nur ein kleiner Überblick.

3 Nächte Andasibe (Feon ny ala)
1 Nacht Antananarivo (Raphia)
3 Nächte Ankarafantsika (Camping)
1 Nacht Antsohihy (Zwischenstopp)
3 Nächte Ankify (Le Baobab Lodge)
3 Nächte Ambilobe (Hotel habe ich verdrängt - da gibt es nur Not oder Elend)
3 Nächte Montagne d'Ambre (Camping)
2 Nächte Ramena (Le Case en Falafy)
1 Nacht Antananarivo (Raphia)

Wer immer sich über den Service oder die Geschwindigkeit im südlichen Afrika beschwert - im Vergleich zu Madagaskar sind die Jungs und Mädels pfeilschnell :cheer:

Es war unglaublich heiß, unglaublich schwül und unglaublich lustig. Fotografieren zu Fuß macht einfach mehr Spaß und die Ausrüstung hat's auch ohne Probleme überstanden.

Liebe Grüße
Carmen

...und noch eine kleine Karte für den Überblick:
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Letzte Änderung: 02 Mai 2012 16:46 von Fluffy.
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22 Apr 2012 17:55 #233210
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  • ANNICK am 22 Apr 2012 17:55
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Hallo Carmen,

Hoffentlich verschwindet die fiese Erkältung sehr schnell!B)

Da ich Madagaskar sehr genossen habe, würde ich mich umso mehr auf einen Reisebericht freuen. Wenn Du dazu noch sehr nette Bilder hereinstellst, da bin ich im Nirvana....:laugh:

A bientôt
Annick
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01 Mai 2012 10:57 #234257
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Hallo zusammen,

ich lese zwar mit Begeisterung die Reiseberichte anderer, bin aber selbst keine gute Schreiberin. Aber da ich im Vorfeld zu meiner Reise so wenig Erfahrungsberichte gefunden habe, will ich es doch mal versuchen :dry:


Die Foto-Themenreise "Rückkehr zur Insel der Drachen" widmet sich v.a. der verschiedenen Chamäleons und ihrer zahllosen Farbvarianten, aber auch andere Tiere kommen dabei nicht zu kurz. Den Veranstalter tanalahorizon kann ich guten Gewissens weiterempfehlen - mir hat es sehr gut gefallen.

Für die Komfort-Junkies unter uns ist diese Tour sicher nicht geeignet. Die touristische Infrasturktur ist in keinster Weise mit dem südlichen Afrika zu vergleichen bzw. teilweise einfach nicht vorhanden. Aber jetzt zum 1. Teil der Tour :)

Nach der Landung in Tana war erstmal Geldwechseln (mein Gott - endlich Millionärin) angesagt, dann eine Kleinigkeit essen, kurzer Einkauf im Jumbostore und los ging es gen Osten nach Andasibe.
Das Feon ny ala (Ruf des Waldes) liegt direkt am Naturreservat Analamazaotra und macht am ersten Morgen seinem Namen alle Ehre - wir werden durch die Rufe der Black Indris geweckt. Dummerweise ging der letzte Zyklon direkt durch das Reservat und machte die Wege unpassierbar. Wir sind dann aufgeteilt in zwei Gruppen à fünf Gäste mit den Rangern in ein kommunales Schutzgebiet ausgewichen - freundlicherweise haben die Indris das auch so gemacht ;)



Abends noch ein paar Frösche zu einem kleinen Shooting eingeladen und natürlich anschließend wieder an den Fundort zurückgebracht



Am zweiten Tag haben wir eine Reptilienaufzuchtstation besucht und in Kaffee- und Bananenplantagen nach einem der größten Chamäleons gesucht (... und es auch gefunden)



Calumma parsonii - Yellow Giant

Zum Eingewöhnen war Andasibe ideal, das Feon ny ala ist relativ komfortabel, das Essen ist gut, die Kellner sprechen Englisch und sind relativ fix. Die Luftfeuchtigkeit war zwar hoch, aber es war lange nicht so heiß wie später an der Westküste.
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Letzte Änderung: 01 Mai 2012 20:05 von Fluffy. Begründung: Ergänzung
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02 Mai 2012 16:42 #234403
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Teil 2 Ankarafantsika Nationalpark

Nach dem Regenwald im Osten soll es es nun in den Trockenwald von Ankarafantsika im (Nord-)Westen Madagaskars gehen.

Wir haben eine Übernachtung und Tana und machen uns gleich früh auf den weiten Weg nach Westen.



Die Hauptverbindungsstraßen sind zwar in einem guten Zustand, aber sehr kurvig, es herrscht reger Verkehr und es geht durch unzählige kleine Dörfer. Mehr als 50 km/h im Schnitt dürften nicht drin sein.

Über das (gerodetete) Hochland mit seinen vielen Erosionsnarben:





in den Nationalpark Ankarafantsika, von Trockenwald kann allerdings nicht die Rede sein - jetzt am Ende der Regenzeit ist hier noch alles üppig und grün.



Ich als alter Spinnenphobiker hatte an den Nephila-Netzen meine Freude - die Teile sind extrem reissfest :laugh:



Nachtexkursionen in den Park sind nicht mehr gestattet, mit Begleitung eines Rangers kann man aber an der Straße entlang gehen - wir sehen unglaublich viele Mausmakis (ich hatte natürlich kein Tele dabei, weil ich nicht glauben wollte, daß die Kerlchen direkt an der Straße sitzen) und finden etliche schlafende Chamäleons





Auch hier sind wir immer zu fünft unterwegs, am nächsten Tag geht es für meinen Trupp zur Ambalabongo-Schlucht. Auf dem Weg zur Schlucht treffen wir noch eine sehr kooperative Boa





Auf den Rückweg treffen wir noch einen Trupp Sifakas bevor wir uns unserm Lunch auf dem Campingplatz widmen





Der Campingplatz ist übrigens sehr schön angelegt, leider hört man nachts den Verkehr von der Straße die durch den Park führt. Duschen und Toiletten sind vorhanden - warmes Wasser hat selbst mir alten Warmduscher nicht gefehlt. Es gibt ausserdem noch einen Kiosk und ein kleines Restaurant - kann ich aber nicht beurteilen, da uns unsere beiden Köche mehr als gut versorgt haben.
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Letzte Änderung: 03 Mai 2012 16:46 von Fluffy.
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Teil 3 Pantherjagd und Relaxen

Nach der Campingeinlage haben wir eine Zwischenübernachtung in Antsohihy, bevor es weitergeht nach Ankify wo der nächste Stopp für drei Nächte eingeplant ist - vorab: die Baobab Lodge war mit Abstand die beste Unterkunft auf der Reise, aber dort haben wir auch die lahmste Bedienung aller Zeiten erlebt :laugh:

Mir ist auf der Reise mehrfach aufgefallen, daß die Qualität bzw. Ausbildung des Personals offenbar in keinem Zusammenhang mit der Qualität der Unterkunft oder des Lokals steht. Das ging von den super freundlichen und fixen Leuten in der Garküche in Ambilobe bis zum "oh Gott, wir werden alle verdursten"-Kellner in Ankify.

Touristen sind auf der Route nach Norden wohl nicht so häufig (vermutlich fliegen viele), zumindest halten wohl nicht allzuviele Vazaha (Weiße/Fremde) an, um irgendwelche Tiere zu begutachten :laugh: Auf der Strecke nach Ankify haben wir viele Pantherchamäleons am Straßenrand gesehen, bzw. unsere Fahrer (keine Ahnung wie, aber sie haben die Tierchen auch bei 80 km/h in den Büschen entdeckt)



Dann gings aber erstmal an den Strand:


Am nächsten Morgen stand dann eine Bootstour nach Nosy Faly auf dem Programm, dieses Inselchen ist bei Chamäleonfreunden für seine Farbvarianten bekannt. Unsere Fahrer und zumindest ein Koch sind auch mit von der Partie - die Crew war eigentlich immer dabei, ausser es musste irgendetwas besorgt oder vorbereitet werden.

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05 Mai 2012 20:42 #234691
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Teil 4 - Ambilobe, Tsingy du Nord und rote Tsingy


Unser nächster Stopp liegt in Ambilobe - eigentlich ein ganz charmantes Städtchen - wenn diese unglaubliche Hitze bei extremer Luftfeuchtigkeit nicht wäre. Unser Hotel ist sehr einfach und sauber, leider aber auch sehr hellhörig und erschwerend kommt noch der Muezzin exakt um 4:15 Uhr hinzu.

Allgemein wird beschlossen unser Leiden erstmal mit Alkohol und Zigaretten zu mildern :cheer: bevor es zum Abendessen zur Garküche unserer Wahl auf Brochettes (Fleischspieße) und THB (Three Horses Beer) geht. Anschließend geht's mit unseren Fahrern noch in die örtliche Disko.

Unser Frühstück nehmen wir an einem Stand auf dem Markt - am zweiten Tag werden wir dort mit Handschlag begrüßt und das Getränkeangebot hat sich von Fanta zu Cola gewandelt - geschäftstüchtige Leutchen :P

Natürlich waren wir auch um Ambilobe auf Chamäleonsuche:



Weil es am Tag vorher so lustig war, gehen wir abends wieder zur Garküche. Nach einer weiteren kurzen und größtenteils schlaflosen Nacht machen wir uns auf den Weg zu den Tsingy du Nord:



Am nächsten Morgen verlassen wir Ambilobe - inzwischen mit erheblichem Schlafdefizit - und machen uns auf den Weg zu den roten Tsingy, bevor wir uns auf den Weg zur vorletzten Station unserer Reise nach Montagne d'Ambre machen:

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Letzte Änderung: 05 Mai 2012 21:41 von Fluffy.
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