THEMA: Erste selbstfahrerreise in den Süden Tanzania's
24 Sep 2020 11:30 #595327
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  • ddaannii am 24 Sep 2020 11:30
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Hallo, wir, 2 Botswana- Selbstfahrer- Frauen , wollen dieses Jahr zum Jahreswechsel den Süden Tanzanias erkunden. (Mikumi, Ruaha, Selous) . Ich bekomme dazu fast nirgendwo Handfeste informationen. Z.B. bezüglich der Campingplätze, 1) wie zu buchen ist und wie wir Plätze und Eintritte in die Parks bezahlen....2) Auf was zu achten ist damit wir nicht vor einem, für uns, geschlossenen Gate stehen. 3) Ob wir in den Selous fahren können oder nicht und wenn nicht ob es z.B. möglich ist das Auto irgendwo stehen zu lassen, oder an der Lodge, um dann in einer Lodge 2-3 Tage im Selous zu verbringen. 4) Ist es Möglich über den Jahreswechsel ohne Vorbuchung, in z.b. so einer Lodge, unter zu kommen? 5) Wie sind die Strassen zu den Parks ? Welche sollten wir meiden, welche lassen sich nicht vermeiden haben aber unendlich viel Schlaglöcher....6) .Am Allerwichtigsten ist mir aber, dass wir nicht in eine Dollarfalle geraten...Wäre das Möglich ? Z.B. in den Park hineinzufahren und dann ohne Buchung erst 2 Tage später wieder heraus zu kommen? 7) Und was dürfen wir nicht vergessen ? Ich denke da an Permits für das Auto für die Strassen zu den Camps und Parks, Permits für den Eintritt.....Sorry für die vielen auch ähnlichen Fragen....Ich bin für jeden Hinweiss dankbar...
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24 Sep 2020 17:04 #595350
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Hoi ddaannii

Hier im Forum hats etliche Reiseberichte mit wertvollen Infos. (Klick mich!)
Sei es von Selbstfahrern wie Topobär, Erika usw, sei es von 'Selbstorganisierern mit Driverguide' wie ich einer bin.
Viele Deiner Fragen werden dadurch schon beantwortet.

Mit Botswana solltest Du Südtansania nicht vergleichen.
Die normalen Campsites sind nicht wie in Botswana vorreserviert, das trifft nur auf Special-Campsites zu.
Die Strassen sind halt wie sie sind, am besten Du schaust Dir Reiseberichtsbilder an.
Viele Strassen sind ganz passabel, aber es hat halt teilweise Baustellen und vielfach auch recht viel Lastwagenverkehr.
In vielen Reiseberichten sieht man auch die Tafeln mit den Gate-Öffnungszeiten, wenn Du eine Stunde (plus den Weg vom Gate zum Übernachtungsplatz) vor Schliessung am Gate bist sollte das schon klappen.
Die Selbstfahrer werden Dir aber sicherlich bessere Infos geben können.
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24 Sep 2020 21:00 #595377
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  • ddaannii am 24 Sep 2020 11:30
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hi, ja danke, aber ich habe schon einiges gelesen und irgendwie doch nicht die antworten gefunden, bzw. waren die oft unterschiedlich....fotos habe ich keine gesehen...aber ja, ich werde hier noch weiter recherchieren...oder vielleicht liest es ja auch einer der die antworten kennt, das wäre am besten :) lg dani
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24 Sep 2020 22:55 #595381
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Hallo Daniela, hast Du Dir damals bei mir nicht meine Fotos / Bericht/ Alben angesehen über genau die Gegend? Wir waren dort zusammen mit Josef Chengula, Tansanier, der auch Wohnsitz bei Stuttgart hat. Der oder seine Frau kann sicher alle Fragen genauestens beantworten, ich nur zT. Kontakt gern auf Wunsch! Extrem viel Fahrerei - tolle Landschaft! Gruß!
Namibia Camping 2005,2007, 2011, 2012; Botswana 2011,2012, 2018 Uganda+ Ruanda 2016; Südtansania 2018; Botswana/Limpopo zu Pferd 2018; Madagaskar zu Pferd 2019;Botswana+ Namibia/ Kaokofeld 2020
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25 Sep 2020 09:22 #595390
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Hallo ddaannii,

reservieren musst Du in Tansania im Gegensatz zu Botswana überhaupt nichts. In dieser Beziehung ist Tansania wesentlich unkomplizierter als Botswana.

Für den Mikumi und den Ruaha Nationalpark gibt es bei den normalen Anreisewegen eigentlich gar keine Alternativer bei den Gates. In den Mikumi direkt an der Hauptstraße, die den NP durchquert und in den Ruaha die direkte Anreise von Iringa aus. An diesen Gates kannst Du direkt mit VISA zahlen.

Beim Selous kann man sowieso nur den sogenannten Fotosektor selbst befahren, der restliche Teil ist für Jagdsafaris vorbehalten. Hier beitet sich eine Durchquerung an. Bei Selous ist es etwas komplizierter mit der Bezahlung. Man muss den Eintritt im Voraus per Banküberweisung bezahlen und am Gate die Quittung vorzeigen. Liegt daran, dass Selous kein NP ist und nicht unter Verwaltung der TANAPA steht. Am besten erkundigt Ihr Euch direkt bei der Parkverwaltung, wie die exakte Regelung ist.

Die Zufahrtsstraßen zum Selous und Ruaha sind zum Teil schon recht ruppig, aber nicht anspruchsvoller als nach Savuti oder ins CKGR.

Was Du mit "Dollarfallen" meinst, hat sich mir leider nicht erschlossen.

Links zu Reiseberichten über die für Euch interessanten Regionen findest Du in meiner Signatur.

Alles Gute
Thomas
Letzte Änderung: 25 Sep 2020 09:23 von Topobär.
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25 Sep 2020 10:19 #595396
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Hoi Dani
ddaannii schrieb:
...fotos habe ich keine gesehen...a
:blink: Wo hast Du denn geschaut??? :woohoo:
Die Reiseberichte hier im Forum bestehen zum grossen Teil aus Fotos!
In denen von Topobär, Erika und etlichen Anderen (auch in meinen Reiseberichten) findest Du auch aussagekräftige Fotos betreffend der Strassen und Pisten.
Vom technischen her ist das Fahren in Tansania sicher einfacher als in Botswana weils nur sehr wenig Tiefsand hat. Schwiriger wirds wenns regnet, da liegen die schwirigeren Böden aber eher in Nordtansania (Stichwort 'Black Cotton Soil'). Da ist dann eher Feingefühl gefragt als das in Botswanas Tiefsand übliche Vollgas.
Vom Verkehr her jedoch ist Tansania schon eine andere Nummer, wenn auch nicht so schlimm wie Kenya.
Da kanns schon mal sein dass Dir in einer unübersichtlichen Kurve ein Bus auf Deiner Seite entgegen kommt.
Also immer schön deffensiv fahren und auf alles gefasst sein.
Es gibt auch sehr viele 'Speedbumps' und seit einigen Jahren viele Geschwindigkeitsbegrenzungen und Radarkontrollen.
Nicht zu vergessen natürlich die vielen und langen Baustellen!
Rechne auf guten Strassen mit vielleich 50km/h Durchschnitt, auf Pisten mit max. 30km/h Durchschnitt.
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