THEMA: Raubüberfälle auf Campingplätze in Malawi
31 Okt 2015 16:36 #405690
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  • swisschees am 31 Okt 2015 16:36
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Innerhalb von wenigen Jahren habe ich nun von drei bewaffnten Überfälle auf Touristen in malawischen Campingplätze gelesen.

Zuerst war das eine junge Deutsche, welche mit einem Messer am Arm verletzt wurde. Dann ein Südafrikaner der erschossen wurde. Im July hat es Liliana und Emil Schmid getroffen.

Hier könnt Ihr ihren Bericht lesen:
Bewaffneter Überfall in Malawi am 31.7.2015

Damit werden wir Malawi wohl oder übel von unsere Wunschliste streichen.

Gruss
Emanuel
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31 Okt 2015 23:07 #405717
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  • BikeAfrica am 31 Okt 2015 23:07
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Hallo Emanuel,

wenn Du alle Länder als potentielle Reiseländer streichst, in denen in einem Zeitraum von mehreren Jahren drei bewaffnete Überfälle auf Touristen stattfanden, dann wird nicht viel an Auswahl übrig bleiben.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Swaziland, Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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01 Nov 2015 10:17 #405727
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  • lilytrotter am 01 Nov 2015 10:17
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Danke, für deinen Hinweis, swisschees.

Wir halten es für klug, sein Urteil nicht ausschließlich über positive Erfahrungsberichte zu bilden.

Es ist dort schon ein erhebliches Potential zu massiver Gewaltanwendung bei Überfällen vorhanden.
Das ist natürlich ein großer Unterscheid zu einem Überfall mit „nur“ Gewaltandrohung oder gar einem gewöhnlichen Diebstahl!



swisschees hat nur seine persönlichen Konsequenzen aus der sehr hohen Gewaltbereitschaft mitgeteilt.
Ich denke, das ist sehr verständlich!

Allgemein ist es nicht üblich, sich bewusst dorthin zu begeben, wo gehäuft lebensbedrohliche Überfälle geschehen (z.B. Somalia/Kenia Grenzgebiet).
Das darf natürlich jeder so halten, wie er will.
All diejenigen, denen so was nix ausmacht, die können doch hinfahren, nach Nkhotakota.


Die einen meiden ein Land, weil sie dort nicht genug Tiere sehen oder zu viele Deutsche, swissches weil er o.g. Risiko nicht will.
Können wir gut nachvollziehen.


Man sollte froh sein, wenn es einen noch nicht erwischt hat, bzw. man „nur“ beklaut wurde, ohne Gewaltanwendung.
Das ist ein Thema, das man besser ernst nimmt.

Weitere Info zum Thema:

www.runterwegs.de/be...ubueberfall-auf-uns/
„Leider war der Überfall auf uns in Malawi doch nicht so ein Einzelfall. Jetzt haben wir gehört, das in einer anderen Lodge am Malawisee, wo wir nebenan auch schonmal gecampt haben, Schweizer Reisende überfallen worden sind. Das sind ausgerechnet unsere großen Vorbilder, die schon seit 30 Jahren mit demselben Landcruiser die Welt bereisen. Außerdem haben wir leider auch von mehreren bewaffneten Überällen in Senga Bay, Nkhata Bay und in der Luawa Forest Lodge erfahren.“
Quelle: www.facebook.com/run...osts/929589547114278

www.auswaertiges-amt...alawiSicherheit.html
Letzte Änderung: 01 Nov 2015 13:15 von lilytrotter. Begründung: ee
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01 Nov 2015 10:26 #405729
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......die Hilflosigkeit und das Gefühl des Alleingelassenwerdens in so einer Situation..........

macht schon sehr betroffen.............!!!!!!!

BMW
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Wolfgang hat grundsätzlich recht und wir hatten in Namibia auch schon unangenehme Erlebnisse, aber nichts so brutales wie ich nun aus Malawi in letzter Zeit erfahren habe.

Ich rufe auch nicht zu einem Boykott auf, sonder entscheide für mich persönlich.

Eine Warnung an alle kann ja wohl nicht schaden.


Gruss
Emanuel
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Hi Lilytrotter,

ich denke der Hinweis von Wolfgang ging nicht um die Überfälle selber (sowas ist immer unschön), sondern eine Entscheidung, die auf Grundlage von "drei Überfällen in mehrere Jahren" gezogen wird. Eine - von Dir auch erwähnte - "hohe Gewaltbereitschaft" zeichnet sich eben, meiner Meinung nach, nicht durch "wenige Überfälle in Jahren" aus, sondern eher, wenn sowas wöchentlich passiert. Und auch dann kann man kaum generell davon ausgehen, überall in Malawi (oder wo auch immer) überfallen zu werden. Der Vergleich mit Somalia-Kenia hinkt da eben gewaltig (Terrorismus vs. Einzelüberfälle).

Viele Grüße aus Windhoek
Christia
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