THEMA: Hinweis: Leopard Hill Trail
07 Aug 2015 17:21 #395058
  • Birgitt
  • Birgitts Avatar
  • Der Erde eine Stimme geben
  • Beiträge: 1667
  • Dank erhalten: 1622
  • Birgitt am 07 Aug 2015 17:21
  • Birgitts Avatar
Hallo, Matthias

Ich wollte dir nicht zu nahe treten, ich entschuldige mich dafür, dass es so rüber kam.
Wir machen auf unseren Reisen ja auch gerne so spektakuläre Fotos.
Aber, ich meine, was für einen die "Hölle" ist, ist für einen anderen aufregend, hat aber auch seinen Spaßfaktor.
Und wir lieben halt solche Strecken. Das heisst nicht, dass wir nicht mit äusserster Vorsicht fahren, und , wenn wir es uns nicht zutrauen, auch schon mal umkehren. Wir sind schliesslich auch mit einem Mietwagen unterwegs.
Also....ich hoffe, wir vertragen uns wieder ....
Schönes WE und LG
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben

REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM
REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN

REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012

REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013

2014 Griechenland
2015 Austria und Griechenland
2016 Costa Rica und Panama
2017 Bretagne und Griechenland
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: matth, La Leona
07 Aug 2015 22:39 #395092
  • BerndW
  • BerndWs Avatar
  • Beiträge: 460
  • Dank erhalten: 399
  • BerndW am 07 Aug 2015 22:39
  • BerndWs Avatar
Schöne Strecke, macht Spaß.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
08 Aug 2015 10:01 #395115
  • Sanne
  • Sannes Avatar
  • Beiträge: 2035
  • Dank erhalten: 1065
  • Sanne am 08 Aug 2015 10:01
  • Sannes Avatar
Wir sind die Strecke 2013 runtergefahren, auch weil Ilona meinte, es sei eine überholte reizvolle Alternative. Zwischendurch wäre ich gern umgedreht, wenn man denn hätte drehen können :dry:
Wir brauchten sechs Stunden und trotz einiger 4x4-Erfahrung war das Bier am Abend selten so gut verdient ;)

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: matth, Montango
03 Sep 2015 13:14 #398125
  • waldemar66
  • waldemar66s Avatar
  • Beiträge: 10
  • Dank erhalten: 2
  • waldemar66 am 03 Sep 2015 13:14
  • waldemar66s Avatar
Hallo Matthias,

aufmerksam habe ich Deine Geschichte gelesen. Danke für die Hinweise. Eigentlich habe ich in ca. 6 Wochen vor die Strecke auf dem Weg von Chipata in Richtung Zambezi Fluß zu fahren. Ich nehme an, dass Du von Lusaka aus gefahren bist, oder? Kannst Du mir sagen, wo die Hauptschwierigkeiten waren? War es das Teilstück Lusaka bis zum Punkt 15°36'07S, 28°44'22E ( bei Hupe Punkt 30 )? Den muss ich nämlich nicht fahren. Oder war es das Teilstück vom Punkt 15°36'07S, 28°44'22E bis zum Zambezi Fluß? Oder bist Du bei Chongwe Village ( Great Eastern Road ) in den Weg abgebogen?
Ich wäre Dir sehr dankbar für eine Antwort. Wie war es im Luambe N. P.?
Vielleicht kann sich noch jemand an der Diskussion beteiligen?

Schönen Gruß

Waldemar66
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
03 Sep 2015 16:14 #398137
  • matth
  • matths Avatar
  • Beiträge: 369
  • Dank erhalten: 93
  • matth am 03 Sep 2015 16:14
  • matths Avatar
Hallo Wademar,

unsere Tour führte uns vom South Luangwa NP über Chipata nach Petauke (Übernachtung „Chimwemwe Lodge“). Laut T4A hätten wir, wenn wir Glück gehabt hätten, es am nächsten Tag bis zum Abend schaffen können, zum Sambesi („Kiambi Lower Lodge“) zu kommen. Wir mußten aber bei „Dam View Chalet“ (wenn jemand mehr hierüber wissen möchte, bitte melden) übernachten, da die Strecke sehr schlecht zu befahren war. Eine neue Teerstraße wird nach Lusaka gebaut und wir mußten fast die ganze Strecke auf einer Bypass-Piste fahren (Abfahrt: 8:30, Ankunft 15:15). Statt 100 auf Teer 20/30 auf Sand und im Staub hinter LKWs her.

Am nächsten Tag ging es um 8:00 weiter und wir waren um 9:06 in Chongwe; um 10:07 waren wir in Mulelika (Hupe GPS-Punkt 30) auf einer Teestraße unterwegs (Ich glaube wir hatten recht viele Löcher in der Straße). Dann ging es auf Straßenbett bzw. Bypass-Piste weiter Richtung Süden. Nach etwa 20 km, es waren auch einiger chinesische Vermesser unterwegs, ging es auf einer romantischen 2 Spur Piste bis zu den ausgewaschenen Steigungen/Gefällen. Um 15:15 erreichten wir den Sambesi bzw. die „Kiambi Lower Lodge“. Hätten wir T4A bezüglich Zeiten vertraut, so hätten wir unterwegs campieren müssen. An den Spuren zu urteilen, machten das schon einige andere vor uns.

Am Tag darauf machten wir nix und freuten uns unseres Lebens. Am übernächsten Tag ging dann zur Mvuu Lodge. Auf der kurzen Strecke (42 km 1:20 h) hatten wir, immer wenn das Auto ein wenig in Schieflage geriet, erhebliche psychische Probleme. Nachdem Hupe geschrieben hat, dass der Lower Sambesi NP nicht ganz ohne wäre, haben wir Abstand genommen. Im Nachhinein war das sicher ein Fehler.

Was waren die Hauptschwierigkeiten?

Die Auswaschungen bei den Steigungen und Gefällen. Die Steigungen waren nicht das ganz große Problem, hier kann man mit Kraft (wir hatten eine Toyota Hilux Diesel 3L mit Dachzelt und ordentlichen Reifen) schwierige Passagen überwinden. Aber wenn man eine steile, sandige und enge Piste hinunterfahren muß, die auf einer Seite ausgewaschen ist, dann kann es vorkommen, dass der Wagen ins Rutschen kommt, nicht nach vorn, sondern seitwärts in Schräglage.
Bei uns war es so, dass ich auf der Bremse stand und der Wagen rechts in die Auswaschung rutschte. Er schlug rechts an (siehe Bild vom Trittbrett). Der Schlag war so groß, daß ich von der Bremse rutschte und auf das Gaspedal kam. Das Auto machte einen Hüpfer und sprang aus der Rinne. Wahrscheinlich war das unser Glück, sonst wäre wir womöglich gekippt. Teilweise sind die Serpentinen recht problematisch. Wenn es in eine Rechtskurve geht, dann ist die Piste rechts und erst recht in der Kurve ausgewaschen. Dann muß man in Schräglage sich noch nach recht vorne kippen lassen – viel Spaß ;-).
Eines muß man bedenken, sollte man Schwierigkeiten haben, dann kommt nicht so schnell jemand und hilft einem. Und bei einem Leihauto ist man nicht versichert. Auf der engen Piste ist eine Bergung nicht ganz ohne.
Und Umdrehen geht schon gar nicht. Das macht man auch nicht, auch wenn es ginge, wenn man schon die halbe Strecke hinter sich gebracht hat.
Als wir 2008 den Van Zyles Pass gefahren sind, gab es dort keine engen Serpentinen und die Steinplatten gaben genug Gripp. An Sand kann ich mich nicht mehr erinnern.

Wie war es im Luambe N. P.?

Hier waren wir leider nicht. Wir sind von Chipata zum North Luangwa NP gefahren. Unterwegs haben wir einen kaputten Reifen und im NP ging eine unserer Batterie kaputt. Ich und unser Auto mußten so etwa 7 Stunde, ohne daß das Auto ausgehen durfte, wieder zurück nach Chipata fahren, um eine neue Batterie und einen neuen Reifen zu besorgen. Wir fuhren deswegen leider nicht das Luangwatal und konnten somit den Luambe N. P nicht besuchen. Von Chipata aus fuhren wir dann direkt auf einer super Teerstraße direkt zum South Luangwa NP und dann auch auf dieser zurück.

Ich hoffe dir geholfen zu haben, wenn du weitere Fragen hast, kein Problem.

LbG
Matthias
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Montango, CuF
04 Sep 2015 17:15 #398255
  • waldemar66
  • waldemar66s Avatar
  • Beiträge: 10
  • Dank erhalten: 2
  • waldemar66 am 03 Sep 2015 13:14
  • waldemar66s Avatar
Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Vielleicht könntest Du doch etwas über die "Dam View Chalets" schreiben. Ich suche nach Alternativen für die Übernachtung zwischen Chipata ( Mama Rula ) und Luangwa Bridge Camp, abhängig davon wie schnell wir vorankommen. Du würdest mir damit sehr helfen. A propos - jemand im Forum schrieb, dass Luangwa Bridge Camp zu ist. Es stimmt nicht. Gerade habe ich mit denen gemailt.

Lieben Gruß

Waldemar 66
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.