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THEMA: "Tierschutz"farmen
16 Sep 2020 09:48 #594830
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  • ThF am 16 Sep 2020 09:48
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Hallo zusammen,

ich kenne die Hintergründe der aktuellen Entwicklung und auch die Situation in den Farmen zu wenig, um eine fundierte Aussage zu treffen. Meine persönlichen Eindrücke speisen sich aus einem 5-tägigen Naankuse-Aufenthalt und aus den Angeboten verschiedener Lodges für (Raubkatzen-Spaziergänge/-Streichelangebote).
Ich fand diesen Zirkus etwas befremdlich und den Tierschutzaspekt sehr fragwürdig. Entsprechend scheint mir die aktuelle Entwicklung richtig zu sein.
Wenn ich eingesperrte Tiere sehen will, gehe ich in den Zoo. In ihrer Heimat finde ich es schöner, die Tiere sind frei.

Gruß

Thomas
2010 3 Wochen Mietwagen/Lodge-Rundreise Namibia
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16 Sep 2020 11:32 #594837
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ThF schrieb:
...Wenn ich eingesperrte Tiere sehen will, gehe ich in den Zoo. In ihrer Heimat finde ich es schöner, die Tiere sind frei.

Und was möchtest Du mit den ganzen Handaufzuchten machen? Einschläfern, erschießen, vergiften?

Alle wollen die Tiere retten, nur die Konsequenz daraus ist, dass die Tiere - einmal an den Menschen gewöhnt - nicht wieder auszuwildern sind. Die Tiere suchen immer wieder die Nähe der Menschen und da ist der nächste Mensch-Tier-Konflikt vorprogrammiert.

LG
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16 Sep 2020 11:46 #594840
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  • travelNAMIBIA am 16 Sep 2020 11:46
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Alle wollen die Tiere retten, nur die Konsequenz daraus ist, dass die Tiere - einmal an den Menschen gewöhnt - nicht wieder auszuwildern sind.
korrekt, das Problem ist aber, dass man das dann auch klar kommunizieren muss und nicht immer wieder betonen sollte, dass man alles nur zum Wohle des Tieres mit dem Ziel der Auswilderung macht. Ein handaufgezogenes Tier, z. B. wie bei Okambishi’s Rest (www.okambishi.com/) ist auf Antrag beim Ministerium meist kein Problem. Dann bringt man die Tiere aber auch nicht eng mit Touristen in Kontakt, fördert das Streicheln und nutzt Praktikanten zur Betreuung aus.

Viele Grüße
Christian
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Reiseplanungen 2021: Südafrika, Deutschland, Mosambik, Sierra Leone
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16 Sep 2020 12:28 #594849
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travelNAMIBIA schrieb:
. Dann bringt man die Tiere aber auch nicht eng mit Touristen in Kontakt, fördert das Streicheln und nutzt Praktikanten zur Betreuung aus.

Wie sagte meine Oma immer: Tierschutz muss man sich leisten können.

Keine der "Organisationen" würde existieren, wenn mit den Tieren nicht Geld zu verdienen wäre. Und was für Naankuse, Harnas und Co. gilt, muss dann auch für den international hoch gelobten Cheetah Conservation Fund umgesetzt werden. Ich bin gespannt, ob sich der Staat Namibia da auch dran traut, oder ob es dann plötzlich doch Ausnahmen gibt. ;)

LG
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16 Sep 2020 12:30 #594850
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travelNAMIBIA schrieb:
Dann bringt man die Tiere aber auch nicht eng mit Touristen in Kontakt, fördert das Streicheln und nutzt Praktikanten zur Betreuung aus.

die dann auch noch 28-63 tausend NAD dafür bezahlen dürfen...

Sonnige Grüsse!
Oshivambo
Enda nawa
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
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16 Sep 2020 13:28 #594853
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Ich kann ja nachvollziehen, dass man diesen Touristenrummel unter dem Deckmantel des Tierschutzes im Sinne des Tierwohls regulieren muss. Das Töten der in den meisten fällen nicht auswilderungsfähigen Tiere kann aber auch nicht im Sinne des Tierwohls sein. Da wird mal wieder der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben. :evil: :evil: :evil:
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