THEMA: Indochina: Hinter den Bergen bei den 7 … Guides!
22 Apr 2020 11:59 #587034
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Nachmittags fuhren wir zum Kuangsi-Wasserfallpark, der nicht nur einen beeindruckenden Wasserfall zu bieten hatte, sondern unterhalb und zwischen den Stromschnellen zahlreiche Bademöglichkeiten bot. Wir verzichteten darauf, unsere Badesachen mitzunehmen und bereuten diesen Entschluss nicht, als wir sahen, wie überlaufen diese Mischung aus berühmter Sehenswürdigkeit und Naherholungsgebiet war.



Von den Menschenmengen abgesehen handelte es sich um eine traumhafte Örtlichkeit.















Angebunden war außerdem ein Rescue-Center für aus der Gefangenschaft befreite asiatische Schwarzbären, das man dort besuchen und dessen Arbeit man mit Spenden unterstützen kann. Es befanden sich leider sehr viele Tiere auf eng begrenztem Raum, manche übel mitgenommen mit fehlenden Gliedmaßen und dergleichen, aber man spürte das ernsthafte Bemühen, sie aufzupäppeln.





Am Abend steht noch ein Besuch des königlichen Balletts an. Unser Guide besorgt uns recht schöne Plätze. Masken, Kostüme und Musik sind ob ihrer Fremdartigkeit sehr interessant, da man aber nicht viel von dem, was im Schneckentempo auf der Bühne (nicht) passiert, mitbekommt oder versteht, wird es zu einer sehr langatmigen und ermüdenden Veranstaltung. Selbst Barbara als Fachfrau kann dem fast nichts abgewinnen. Hinzu kommt das erschreckende tänzerische Niveau, bei dem sich die Körperbeherrschung weit unterhalb eines mitteleuropäischen Kinderballetts bewegt. Die Frauen müssen sich ohnehin fast nicht bewegen, die Männer haben überwiegend schon ersichtliche Probleme damit, auf einem Bein zu stehen. Die Trommler verpassen ihre Einsätze, weil sie während der Aufführung mit ihren Smartphones herumspielen. Dennoch wollen wir diesen kulturellen Einblick im Nachhinein nicht missen.







Da der Abschied unseres ersten Guides allmählich nahte, mussten wir uns frisches Bargeld besorgen – eine kleine nächtliche Odyssee und ein Probelauf für das Kommende. Direkt neben unserem Hotel befand sich ein ATM. Der war etwas kompliziert, trotz Wörterbuch, gelang es Florian nicht, Geld abzuheben. Er holte Thomas aus dem Hotel dazu. Gemeinsam gelang es uns, durch das Menü zu finden, Geld bekamen wir aber nicht. Als wir im Hotel an der Rezeption nachfragten, beschied man uns, dass die Angestellten dort auch seit Tagen kein Glück gehabt hätten, weil dem Automaten das Geld ausgegangen sei. Also beschlossen wir, noch einmal zum Nachtmarkt zu laufen, weil wir dort an einer Kreuzung eine Batterie von ca. 7 ATM’s unterschiedlicher Banken gesehen hatten.



Florian wollte scherzhaft wissen, welchen ATM wir nehmen – Thomas: „den zweiten von rechts“. Dieser zeigte kein Visalogo, so dass wir uns anderweitig umsahen. Der Automat rechts außen nahm die Karte so langsam an, dass Florian schon um die Kreditkarte fürchtete. Die Karte kam sofort zurück, der Automat hatte offenbar auch kein Geld mehr. Alle weiteren ATM’s waren in irgendeiner Weise außer Funktion, so dass wir dann doch den zweiten von rechts probierten – und dort Erfolg hatten.
Letzte Änderung: 22 Apr 2020 12:07 von Flotho.
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23 Apr 2020 15:37 #587136
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So. 05.03.2017 Bootsrennen auf dem Mekong
Dieses Mal sitzen wir beim Frühstück (6:30) draußen, dort hat es weniger Mücken als im Salon. Das Frühstücksbuffet ist wieder sehr gut, nur wird heute erst alles nach und nach aufgebaut, weil wir so früh dran sind. Um 8:00 starteten wir bereits in das Tagesprogramm.

Bevor es zu heiß wurde, bestiegen wie den heiligen Phou Si-Tempelberg.







An diesem Tag fand eines der vielen Feste statt, weshalb schon viel Betrieb war und Opfergaben in Form von Geldscheinen in die Tempelanlagen gebracht wurden.


Wat Thammothayalan Geldopfer

Auch einen Buddha-Fußabdruck gibt es hier, nicht so haarsträubend hässlich wie im Elefantendorf, aber auch kein Motiv. Mehr Spaß machte es, die Novizen zu beobachten, die sich an Trommeln und Becken verausgabten.

Der Klostereintritt erfolgt gerade aus ärmeren Familien heraus meist mit 9 Jahren. Wie alle Marktverkäufer haben sie Smartphones, auf die sie sich stürzen, sobald die Dienspflichten erledigt sind.

Wir steigen weiter hinauf. Trotz des Nebels kamen wir in den Genuss eines schönen Panoramablicks über Luang Prabang.







Unser Guide gab sich gewohnt dialektisch. Auf Barbaras Frage, ob ein bestimmter Baum abgestorben sei, antwortete er: „Ja, dieser Baum ist tot. Er lebt noch“. (Guide-Spruch des Tages)


Zombie-Baum

Den Höhepunkt eines jeden Aufstiegs bildet die vergoldete Stupa von Wat Chom, zu der es eine schöne Legende gibt, die wir aber leider nicht mehr zusammenbekommen und auch über google nicht finden.



Hinunter geht es zu dem Plateau, von dem aus wir den Blick über den Nachtmarkt hatten. Auf dieser Höhe befindet sich noch ein Schmuckstück, das mit den anderen Prachtbauten gegebüber fast ein wenig unscheinbar wirkt.


Wat Pa Houak

Anschließend liefen wir hinunter zum Bootssteg am Mekong, um unsere Bootsfahrt zu den berühmten Höhlen von Pak Ou zu beginnen. Wir staunen nicht schlecht, als wir erfuhren, dass das riesengroße Boot uns allein transportieren sollte.



Wegen der Strömung sollte die Hinfahrt 2 Stunden, die Rückfahrt 1 Stunde dauern. Den Bootsführern schien das zu lange und so versuchten sie ständig, einander zu überholen, schnitten den Weg und zwangen zum Abbremsen. Ausgelöst oder befördert hatte dieses Gebaren vermutlich ein Vorfall ganz zu Beginn.
Unser ‚Kapitän‘ ging kurz nach dem Start auf die Toilette und überließ das Steuer seiner augenscheinlich überforderten Gehilfin, die wir Quax tauften, auch wenn sie viel zierlicher war als weiland Heinz Rühmann. Ihre nautischen Fähigkeiten beschränkten sich darauf, das Steuer gerade zu halten. Und so ließ sie uns ungebremst in einen anderen, überholenden und uns den Weg abschneidenden Kran krachen, der daraufhin ziemlich lädiert wirkte, genauer einen klaffenden Riss Mitte der linken Bootswand aufwies. Der Kapitän übernahm schnell das Steuer, tat so, als wäre er die ganze Zeit dort gewesen, während die jeweiligen Assistentinnen von Bordseite zu Bordseite einander beschimpften und der andere Bootsführer wild auf den großen Riss in der Außenwand hinwies. Unser Kapitän gab keine Reaktion zu erkennen und fuhr einfach weiter. Die kommenden Manöver schwankten zwischen Wettbewerb und Vergeltung. Wir schnitten einem überholenden Boot den Weg ab, das sich damit revanchierte, uns bei nächster Gelegenheit so an das Ufer zu drängen, so dass wir trotz des breiten Flusses zu einer Vollbremsung gezwungen wurden.


Die Bordwand zu photographieren trauten wir uns nicht, um nicht weiteren Ärger zu provozieren, daher nur dieses Bild der Verfolgungsjagd durch das von unserem gerammte Boot.

Das Uferansichten waren schön, aber, wenn man nicht gerade an ein solches gedrängt wurde, vergleichsweise unspektakulär.















Einen ersten Halt machten wir im Ban Sang May. …
Letzte Änderung: 23 Apr 2020 15:50 von Flotho.
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24 Apr 2020 15:01 #587228
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Einen ersten Halt machten wir im Ban Sang May. …



Einwohner und Mönche waren sehr geschäftig, um für ein bevorstehendes Buddhafest den Tempel zu streichen.





Dort lernten wir die Reisschnapsbrennerei





und die Webkunst kennen.



Die Produkte wurden natürlich auch verkauft, wobei das Tuch eigentlich überall extrem kratzig war.



Der Reisschnaps hingegen fiel vor allem wegen der teilweise nicht importfähigen (Grusel-)Einlagen - Schlangen, Skorpione und allerlei andere Kriechtiere - auf.



Bald fuhren wir weiter. Die heilige Höhle Tham Thing bei Pak Ou war kleiner, als wir erwartet hatten, und kann nur vom Wasser aus erreicht werden.





Über steile und teilweise sehr schmale Treppen ging es in die Kalksteinfelsenhöhlen. Wir kämpften alle etwas mit der Höhenangst, weil uns das Gedränge und Geschiebe ziemlich riskant erschien.



Das galt vor allem für die erste, nicht sehr tiefe Höhle, die übervoll von Buddhastatuetten war. Es handelt sich um Opfergaben, die ständig ergänzt werden. Die Statuen sind also zwischen frischgefertigt und 200 Jahre alt und 3cm bis 1,5m groß. Alles durcheinander, ebenso wie das Herstellungsmaterial. Die Darstellungsform ist hingegen nicht frei, sondern genau vorgegeben mit 32 Haupt- und 88 möglichen Nebenstellungen, sogenannten Mudras, die jeweils eine genaue Bedeutung haben.









Danach stiegen wir weiter hinauf zur großen Grotte Tham Phoum. Dort wurde es weniger stressig, sie war aber sehr dunkel und kaum erleuchtet. Auch dort gab es viele Buddhastatuen.







Früher lebten dort buddhistische Einsiedler. Barbara rannte vor und da sie keine Taschenlampe dabei hatte, bekam sie nicht nur von den Erläuterungen nichts mit, sondern auch die alten Höhlenmalereien nicht zu Gesicht.



Denn die Grotte war schon in vorbuddhistischer Zeit eine Kultstätte, in der die Flussgeister des Mekong verehrt wurden.

Wir machten uns auf den Rückweg und photographierten noch etwas die Umgebung,



ehe die schnelle und völlig ereignislose Fahrt flussabwärts begann.


Gefängnisanlage am Mekong

Nachdem wir wohlbehalten nach Luang Prabang zurückgekehrt waren, verabschiedeten wir unseren Guide, der noch zurück nach Vientiane musste. Für die Fahrt zum Flughafen sollte uns tatsächlich noch ein neuer Guide zugewiesen werden. Wir nutzten den dadurch freien Nachmittag für eine Erkundungstour auf eigene Faust. …
Letzte Änderung: 24 Apr 2020 15:11 von Flotho.
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26 Apr 2020 19:06 #587426
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Wir gingen über die Sisavang-Vong-Brücke, von der wir zunächst dachten, sie hätte keinen Fußgängerweg, ehe wir ein etwas klapprig wirkendes Seitengestell bemerkten,



um in die Außenbezirke zu gelangen, weil wir noch ein paar entferntere Sehenswürdigkeiten erkunden wollten. Zunächst mussten wir länger auf Barbara warten, die einige Mühe hatte, sich der wackligen Holzkonstruktion anzuvertrauen, zumal die Spalten und Löcher zwischen den Brettern durchaus beachtlich waren.



Auf der anderen Seite liefen wir durch das deutlich ärmlichere und weniger touristisch frequentierte Gebiet zum Wat Tao Hai, wo wir zwar zu spät waren, die Herstellung des handgeschöpften Papieres zu beobachten, aber wieder ein Trommelkonzert bewundern durften.



Über den etwas verfallen wirkenden, aber noch bewohnten Wat Phan Luang,



der für seine Rennbootproduktion bekannt ist,



spazierten wir weiter zum Wat Pa Kha, einem an einem laut Reiseführer „lauschigen Hain“ gelegenen Waldtempel.



Von lauschig war aber nicht viel zu spüren. Zwei ungemütlich wirkende Hunde begannen drohend zu knurren, als wir uns dem Eingang näherten, so dass wir schnell umdrehten.

Wat Ponsaath





war wiederum den Besuch wert, denn wir genossen einen tollen Ausblick über den Mekong.



Wir überlegten, ob wir zurückgehen oder aber zur entfernteren Brücke weitermarschieren sollten, um einen Rundweg abzuschließen. Barbara fragte kurzerhand ein englisch wirkendes Paar (auf „Do you speak English?“ folgte ein leicht indigniertes „I am English“). Trotz dieses etwas steifen Beginns erklären sie uns, dass die Brücke gut zu überqueren sei, die Taxe aber 10.000 Kip betrage. Barbara war das egal, sie wollte die erste Brücke keinesfalls mehr betreten. Das andere Konstrukt erwies sich zwar als eine nur saisonale Bambuskonstruktion, da sie aber nur 2-3 Meter über dem Wasser verlief, war sie dennoch wesentlich weniger furchteinflößend.







Nun waren wir wieder in der Altstadt und besichtigten die Hauptstraße entlang alle bislang ausgelassenen Tempel, wobei wir manch künstlerische Scheußlichkeit zu Gesicht bekamen. Recht schlicht war der Wat Pak Khan, eine Stiftung wohlhabend gewordener Händler.





Wat Souvannakhili stellt eines der seltenen erhaltenen Beispiele für den nordostlaotischen Xieng-Khouang-Stil dar.





Im Wat Wat Sibounheuang überlegen wir, dem Abendgebet beizuwohnen, aber obwohl es eigentlich erlaubt ist, wollen wir nicht stören, weil die Andacht schon begonnen hatte. Andere Touristen zeigen sich weniger rücksichtsvoll.




Wat Syrimoungkoun Xaiyaram ist architektonisch völlig untypisch mit nur einer Seitengalerie und hohen Seitenwänden.



Wir filmen das Abendgebet wiederum nur von außen, aber etwas entgeistert über den Einzug moderner Beleuchtungstechnik.


Wat Sop reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück und beherbergt heute die höhere Mönchsschule.



In unterschiedlicher Gefühlslage nach den zahllosen Tempeln am Ende eines ohnehin extrem langen Tages – Barbara begeistert, Thomas schwer genervt und Florian apathisch, erreichten wir endlich den letzten Tempel auf unserer Liste, Wat Sensoukharam. Dieser wird nicht nur im nordlaotischen Stil von zwei goldenen Löwen bewacht, sondern ist auch der am reichsten mit Goldschmuck verzierte Tempel Luang Prabangs.





Abschließend gingen wir ein letztes Mal über den Nachtmarkt und gaben unser überschüssiges Geld aus, da wir am nächsten Tag das Land verlassen würden. Wir aßen ein paar Crêpes mit Avocado und Salat bzw.- Ananas und Erdbeeren. So viel Auswahl haben wir noch nirgendwo gesehen


Frei nach dem vulkanischen Motto "unendliche Crêpes in unendlichen Variationen!"

Am Ende spendeten wir einem alten Bettler unsere restlichen Kip in der vergeblichen Hoffnung, er möge in seiner Musik innehalten.



Da Bettelei dort für alte Leute die größtmögliche Erniedrigung darstellt, ist die Not in solchen Fällen sehr groß, weshalb zu Gaben angeraten wird. Es gibt kein Sozialsystem, was nicht nur im fehlenden Wohlstand, sondern auch in der religiösen Vorstellung, dass Leid und Behinderung selbstverschuldet sind und erduldet werden müssen, gründet. Laos gilt mit 3 Mio. Tonnen Sprengkörper als das am stärksten bombardierte Land der Welt, ein Drittel der Sprengkörper ist nicht detoniert, so dass es nach wie vor zu zahlreichen Unfällen kommt. Umgerechnet gingen auf jeden Landesbewohner 2,5 Tonnen Bomben nieder.
Letzte Änderung: 26 Apr 2020 19:25 von Flotho.
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26 Apr 2020 19:30 #587430
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  • Champagner am 26 Apr 2020 19:30
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Hallo Ihr Zwei,

ich komme gerade kaum nach mit Lesen!!! :woohoo: Herzlichen Dank für die vergnügliche Lektüre und für die viele Mühe, die Ihr euch mit den Fotos und auch dem launigen Text macht. Ich weiß nicht, ob ich mich mehr über die handydaddelnden Trommler, den Zombiebaum, die spektakulär-unspektakulären Ufer oder über die I-am-Englishs amüsiert habe - auf jeden Fall musste ich öfters schmunzeln :laugh:

Eure (Schwieger)Mutter Barbara macht einen ziemlich unerschrockenen und meist fröhlichen Eindruck (Zitat "Barbara begeistert, Thomas schwer genervt und Florian apathisch" :laugh: ) - das gefällt mir!

Keine Ahnung, ob mir so eine Tour, bzw. die Region gefallen würde, aber so ein bisschen juckt es mich schon beim Mitlesen, mal wieder eine ganz andere Kultur zu erleben...

Liebe Grüße von Bele
Letzte Änderung: 26 Apr 2020 19:31 von Champagner.
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27 Apr 2020 06:45 #587454
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  • Flotho am 22 Apr 2020 11:59
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Liebe Bele,

schön, dass etwas Leben in den Faden kommt. Bei uns liegen auch diverse Reiseberichte auf Halde. Wir hinken da immer Jahre hinterher. Momentan ist dein Birding-Faden derjenige, der zu 3/4 gelesen ist. Insgesamt ist zu sagen, dass diese Reise hier sehr überladen war, was wir aber durchaus auch mögen (mehr im Fazit). Uns hat das ganze insgesamt weniger gefesselt als Namibia. Barbara sieht das wohl anders. Faszinierend waren aber die drei unterschiedlichen Länder, insbesondere die technische und ökonomische Entwicklung. Es hatte was von Zeitsprüngen von jeweils 20 Jahren Entwicklung vom Entwicklungsland Laos bis zu Vietnam, das in vielerlei Hinsicht weiter ist als wir hier. Außerdem kommen noch sehr schöne Flecken, besonders in Vietnam. Kambodscha war ja nur ein kurzer Abstecher. Es wird schon auch weiter lustig zugehen.

Momentan ist aber Priorität nicht Rückkehr ins südliche Afrika, sondern eher komplett neue Sachen machen, solange Barbara das kann oder will. Wenn man denn dann überhaupt in absehbarer Zeit wieder kann ... unerschrocken ist Barbara ja, wenn auch nicht furchtlos. Als wir im März in Island unterwegs waren, haben wir an ihrem 80. Geburtstag eine Gletscherwanderung gemacht, ein gutes Beispiel dafür, finde ich. Islandberichte haben wir hier ja im Moment genug, irgendwann folgt der vielleicht aber auch.
Herzliche Grüße
Thomas
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