THEMA: Im Süden Namibias unterwegs
28 Dez 2018 09:28 #543569
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  • milariboule am 28 Dez 2018 09:28
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Hallo Admin,
ich bin überrascht wie freundlich und empathisch man in diesem Forum begrüßt wird. :dry:
Ich habe diesen Bericht verfasst weil wir dieses wundervolle Land zum ersten Mal bereist haben und schlichtweg keine wirklichen Erfahrungen mitgebracht haben. Wir waren 4 Wochenmit einen Straßen-SUV mit Startpunkt Windhoek über Mariental, Keetmanhop zum Fish-River-Canyon und dann über Aus ins Sossouvlei unterwegs. Anschließend ging die Reise Richtung Atlantik(Lüderitz, Walvis Bay und Swakopmund) und von dort aus östlich in das Erongo-Gebirge. Richtung Damaraland fuhren wir dann nach Ugab an der Vingerklipp vorbei Richtung Norden zum Etosha-Nationalpark. Von dort aus ging es dann östlich über das Waterberg-Gebirge wieder zurück Richtung Windhoek.
Es war eine wundervolle Reise aber mein Bericht habe ich bewusst in der Kategorie "Mietwagen" eingefasst, damit Leute wie wir, die dieses Land zum ersten Mal erkunden, ein wenig sorgfältiger in die Planung einsteigen. So richtiug Spaß macht es nämlich nicht bei 45 Grad in der Sonne im Nichts einen Reifen zu wechseln, abgesehen davon, dass die Wiederbeschaffung recht zeitaufwändig werden kann. Wir würden jedenfalls bei der nächste Reise nach Namibia ein anderes Auto wählen.
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28 Dez 2018 12:13 #543581
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  • holgiduke am 28 Dez 2018 12:13
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milariboule schrieb:
So richtiug Spaß macht es nämlich nicht bei 45 Grad in der Sonne im Nichts einen Reifen zu wechseln, abgesehen davon, dass die Wiederbeschaffung recht zeitaufwändig werden kann. Wir würden jedenfalls bei der nächste Reise nach Namibia ein anderes Auto wählen.

Hallo milariboule,

ich kann da auf jeden Fall eine ADAC-Mitgliedschaft empfehlen. Sollen sich doch die gelben Endel in dieser Gluthitze mit den Reifen rumärgern!

VG
Holger
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28 Dez 2018 12:22 #543583
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  • Logi am 28 Dez 2018 12:22
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kitty191 schrieb:
Im Canyon Road House sagte man uns jedenfalls, dass 2 Tage zuvor der Grader fuhr und es seitdem auffallend viele Plattfüße gibt.

Hallo Kitty,

die Grader verlieren beim scrapen der Fahrbahn feinste Metallsplitter.... ;)

LG
Logi
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28 Dez 2018 14:19 #543595
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  • V5-TOM am 28 Dez 2018 14:19
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Hallo Logi,

also ich meine eher, die Grader kratzen dermaßen über die Steine der Pad, dass da und dort dann scharfkantige Steinsplitter herumliegen. Hab das schon öfter beobachtet, dass direkt nach dem Graden so richtig weiße abgeschabte Flecken auf der Pad zurückbleiben.

Ist aber schon kurios, dass - wie zuvor beschrieben - nach dem Graden die Zahl der Plattfüße ansteigt. Könnte auch daran liegen, dass dann auf einer ansonsten planen Pad jedes einzelne lose Steinchen "zur Reifengefahr wird".

Wie auch immer - super dass überhaupt Grader unterwegs sind.

Viele Grüße
Thomas
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28 Dez 2018 20:02 #543618
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Hallo, die Gefahr von erhöhter Pannenanfälligkeit auf frisch geraderten Straßen entsteht, weil die bereits festgefahrenen Steinbrocken dann wieder lose oben auf liegen. Somit stellten die festgefahrenen ein Hindernis von beispielsweise 3cm dar, wenn er offen da liegt und man erwischt ihn dann vielleicht 8 oder 10 cm, was für einen Reifen eine wesentlich belastendere Situation darstellt. Des weiteren verleitet eine frisch geschobene Straße zum schnelleren Fahren, was den Reifen zusätzlich belastet.....

Aber zum TE zurück - in Namibia kann es dir mit jedem Auto und jeder Bereifung passieren, dass du eine Panne hast - ob Hummer oder Polo, ob Straßenreifen oder High End Offroad Reifen.
Mich störte nur, dass du gar nicht im Norden warst und schreibst, das dieser wieder sehr gut auf Teerstraßen erreichbar ist. Das stimmt definitiv nicht,
Von daher hast du deine Strecke eingestellt und man kann deine Aussage besser räumlich einordnen und werten.
VG
Letzte Änderung: 28 Dez 2018 20:11 von Focus.
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28 Dez 2018 21:28 #543625
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  • motorradsilke am 28 Dez 2018 21:28
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kitty191 schrieb:
Guten Morgen,
auch wir mussten in diesem Jahr in Namibias Süden, genauer auf der D601 zwischen Canyon Road House und Hobas zwei Kapitale Reifenschäden hinnehmen. Und ja, es kann wirklich mühsam sein, in dieser Einöde einen Ersatzreifen aufzutreiben. Letztendlich vereitelte der zweite Reifenschaden eine Weiterfahrt zu einem unserer geplanten Hauptziel, das Richtersveld. Diesen Fakt einzusehen war anfangs traurig aber wahr. Andererseits war uns natürlich bewusst, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und das immer etwas passieren kann. Das nun 2x der gleiche Reifen an fast identischer Stelle sein Leben gelassen hat, ist im Nachhinein wohl eher als tragisch- komisch zu betrachten.
Auch wir waren mit einem 4x4 Bakkie (Ford Ranger) eines internationalen Vermieters unterwegs und hatten sogenannte All Terrain Bereifung am Auto (Dunlop GrandTrek AT3) . Die Reifen waren bei Übernahme des Wagens alle 4 in tadellosem Zustand.
Trotz absenken des Reifendrucks und umsichtiger Fahrweise hat der nagelneue Reifen aus Keetmanshoop nur gute 100 km Lebensdauer gehabt.
Kann natürlich alles an unserem eigenen Unvermögen/Blödheit gelegen haben - ich weiß es nicht. Jedenfalls kann unser Ausflug zum Fish River Canyon auch in „die verlorene Schlacht am Dunlop Canyon“ umbenannt werden.
Im Canyon Road House sagte man uns jedenfalls, dass 2 Tage zuvor der Grader fuhr und es seitdem auffallend viele Plattfüße gibt.

LG
Kitty
Waren denn die Reifen nicht reparabel? Im Canyon Roadhouse gibt es doch eine Reifenbude, die für wenig Geld Reifen flickt.

Ansonsten fand ich den Radwechsel (wir mussten auch zwei Mal ran) nicht so schwierig.

Aber aus diesen Gründen würde ich nie mit nur einem Reserverad fahren.

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