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THEMA: Regenzeit? Fahrzeug? Okavango Delta?
20 Dez 2017 16:37 #502296
  • Andre008
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  • Andre008 am 20 Dez 2017 16:37
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Wir sind meist im Januar / Februar, sprich Regenzeit und Nebansaison unterwegs und hatten noch nie Probleme spontan eine Unterkunft zu finden. Im Gegenteil, häufig waren wir sogar allein...

Aber ein Geländewagen macht schon Sinn, auch im Etosha, man sieht einfach mehr wenn man höher sitzt. In Botswana geht es ohne Geländewagen ohnehin nicht...

Beste Grüße

Andre
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21 Dez 2017 11:46 #502366
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  • kOa_Master am 21 Dez 2017 11:46
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Dieses Jahr war ab Mitte Februar (fast) nichts mehr möglich in den Nationalparks in Botswana wegen viel zuviel Wasser. Wir hatten drei Fahrzeuge im Moremi und waren froh drum (und haben einmal die Seilwinde benötigt). Wirklich viel Fahren ging nicht und dort wo es ging (z.B. Savuti, Nxai Pan) war es ziemlich anspruchsvoll und anstrengend.

Dementsprechend hat das mit den wenigen Leuten mitunter auch den Grund, dass nur wenig offen/befahrbar ist und man mit Einschränkungen rechnen muss.
(Im Gegensatz dazu war es 2016 völlig problemlos)
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21 Dez 2017 14:34 #502383
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  • maggus am 21 Dez 2017 14:34
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Hi,

mein Vorschlag für Off-Road, Sumpfgebiete, Wasser und auch Schnee:

:laugh:


Viele Grüße

Markus
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Folgende Benutzer bedankten sich: kOa_Master
25 Dez 2017 10:42 #502627
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  • kalachee am 25 Dez 2017 10:42
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Hallihallo

Sakukry schrieb:
In Namibia sieht das ja sicher anders aus und im Februar könnte es ziemlich schlammig werden, habe ich mir sagen lassen..
Die Meinungen sind wohl sehr verschieden. Manche meinen, auf jeden Fall 4x4, andere sagen, ein normaler PKW
reicht aus.
Was meint ihr dazu?

Das kommt nun wirklich sehr darauf an, wo in Namibia ihr hin wollt und welche Strecken man gedenkt zu befahren. Namibia ist gross und es gibt durchaus Regionen, die auch in der so genannten Regenzeit nicht wirklich viel Regen abbekommen. Und wenn, dann sind die Einschränkungen oft, wie Christian schon geschrieben hat, auch eher von recht kurzer Dauer. Ganz grundsätzlich halte ich Namibia auch in der Regenzeit für sehr gut bereisbar. Je nach dem wo, zum Beispiel im Caprivi, muss man halt einfach etwas flexibler sein und eine geplante Strecke auslassen und umdisponieren können. Wirklich informieren kann man sich dann halt erst vor Ort, weil die Verhältnisse sich relativ rasch ändern können. Aber eigentlich ist das überhaupt kein Problem, denn die Campsites und Unterkünfte sind ja nicht so gut gebucht und man findet daher eigentlich immer einen Platz.

Sakukry schrieb:
Für die üblichen Sehenswürdigkeiten, inkl. Nationalparks mit eigenen Vehikel, eher ein 4x4, oder reicht ein “normales“ Auto?!

Für die allermeisten Strecken in Namibia auf der eher klassischen Touri-Route reicht ein normaler PKW bzw ein SUV vollkommen. Auch in der Regenzeit. Wegen drei Erwachsenen Männern und Gepäck und alles würde ich aber schon eher zu einem SUV tendieren oder dann halt gleich einen 4x4.

Sakukry schrieb:
Haben drei Männer genügend Platz zum schlafen, in einem 4x4 mit zwei Dachzelten und ggfls. der Rückbank? :)

Eine Möglichkeit wären ja auch noch Bodenzelte. Es gibt so diese typischen Dome-Tents, die man auch bei den Autoverleihern mieten kann (zumindest bei unserem, siehe unten). Das wäre auch noch eine angenehme Alternative anstatt dem 4x4 mit Dachzelten und ihr könntet sicher auch gleich drei Stück mieten, so dass jeder auch noch etwas Privatsphäre hat.

Sakukry schrieb:
Was wäre ein fairer Preis für 2 Wochen 4x4 Camper?

In der Nebensaison kann so ein Teil schon mal um glatt die Hälfte weniger kosten als in der Hochsaison. Wir haben jetzt für unseren anstehenden Trip (Mitte Januar bis Ende Februar) bei Safari Car Rental einen Toyota Expedition DC mit 1 Dachzelt, 1 Bodenzelt und kompletter Campingausrüstung gebucht und bezahlen dafür EUR 61.00 pro Tag. Das haben wir allerdings schon im Juni gebucht und ich meine mich zu erinnern, dass man diesen Preis nur bei so und so viel im voraus bekommt. Aber einfach, dass du mal einen Anhaltspunkt hast.

Sakukry schrieb:
Außerdem würde mich interessieren wieviel Zeit ihr für einen “Kurztrip“ von Windhoek zum Okawango Delta einplanen würdet und ob das während der Regenzeit gut möglich ist?

Na ja, Kurztrip... Ich weiss nicht. Entweder, ihr macht eine Tour in Richtung Delta oder dann eine Rundreise in Namibia. Beides zusammen zu kombinieren wird schwierig, vor allem, wenn ihr von Namibia auch noch ein bisschen was sehen wollt.

Alleine Windhoek - Maun/Moremi sind zwei ganze Fahrtage Hin- und Rückreise. Also vier der vierzehn Tage sind dann schon mal weg. Das wäre mir zu schade, weil für nur zwei oder drei Tage vor Ort wäre dann schon eine ganze Woche oder mehr eurer Reise verbrutzelt.

Delta in der Regenzeit? Ja, das geht. Wie kOa_Master schon schreibt, kann es aber je nach dem, wie diese ausfällt, schwieriger oder nicht so schwierig sein. Aber wer kann das schon so genau sagen, gell. Vor zwei Jahren ging es recht gut, im Moremi gab es aber schon viel Wasser und wir hatten unzählige Wasserpfützen zu durchfahren. Andere haben sich eingegebraben und ein Streckenabschnitt zwischen Xakanaxa und North Gate war nicht befahrbar, da mussten wir halt einen Umweg machen. Ich bin sehr, sehr gerne zu dieser Jahreszeit dort, es gibt nur sehr wenige Touristen, alles ist Grün und man sieht trotzdem sehr viele Tiere. Allerdings ist jetzt Moremi und Savute nicht unbedingt geeignet für Anfänger, man sollte schon wissen, was man da tut und worauf man sich einlässt.



Bei nur zwei Wochen könntet ihr aber schon eine Tour von Windhoek nach Maun/Moremi - Savute/Chobe - durch den Caprivi und zurück nach Windhoek machen. Ist eng, aber machbar.

Oder dann nach Maun fahren, das Auto dort stehen lassen, einen mehrtätigen Trip ins Delta mit einem Veranstalter unternehmen und dann „aussenrum“ über Nata nach Kasane und zum Chobe, von da dann ebenfalls via Caprivi zurück. Viiieeel Fahrerei für nur zwei Wochen.

Fazit: ich würde bei Namibia bleiben und dort eine schöne Tour auf der «Standardroute» machen.

Liebe Grüsse aus Zürich
Sam
«Vor meiner Afrikareise habe ich von Afrika gar nichts verstanden. Heute verstehe ich immer noch nichts. Aber es ist ein bisschen weniger davon.»
-Frédéric Zwicker

Reisebericht: #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
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