THEMA: "HOT, DRY & BUMPY“ – Südafrika und Botswana 2017/8
16 Jan 2018 20:42 #505696
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Samstag, 23. Dezember 2017
Abflug nach Jo’burg

Nach letzten Vorbereitungen fahren wir diesmal selber mit dem Auto zum Flughafen nach Zürich. Wir haben dank dem TCS einen Rabatt fürs Langzeit-Parkhaus bekommen und kommen so ohne Umsteigen und zum ungefähr gleichen Preis wie mit dem Zug ans Ziel. Scheinbar sind bereits alle mit Weihnachtsvorbereitungen beschäftigt, denn es hat wenig Verkehr und auch der Flughafen ist fast leer, so dass wir schnell und ohne Wartezeit zum Gate durchlaufen können. Bald sitze ich auf meinem Fensterplatz in der Mitte des Fliegers, Mäthu neben mir und los gehts. Zum Flug gibt es nicht viel erwähnenswertes zu sagen, ausser dass es wie immer eng und unbequem war und mir abwechselnd alle Körperteile (ausser der Kopf) eingeschlafen sind. Da das Entertainment-System ständig ausgefallen ist, steckte während dem ganzen Flug Mäthus iPod in meinen Ohren und ich habe – wenn auch an Schlaf nicht zu denken war – zumindest vor mich hin gedöst.
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16 Jan 2018 21:12 #505703
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Sonntag, 24. Dezember 2017
Ankunft und Fahrt nach Nelspruit

Irgendwann hebe ich meine Schlafmaske und sehe durchs Fenster die Sonne über dem afrikanischen Kontinent aufgehen. Ein schönes Gefühl – auch wenn der Flug noch 4-5 Stunden dauern wird. Besagte Stunden später ist es endlich soweit: Wir starten den Sinkflug und der Pilot kündigt das Wetter mit „bewölkt, 20°C“ an. Hm, da hatten wir uns etwas wärmere Temperaturen vorgestellt… :S



Wir fliegen durch die Wolken und ich schaffe es, die Landung auf einem Video festzuhalten, obwohl es ganz schön schüttelt. Kurze Zeit später sind wir auch schon auf dem Weg nach draussen. Als wir uns vom Piloten verabschiedet haben, der vor dem Cockpit steht, kommt plötzlich ein riesiger Typ im Laufschritt von der Gangway zurück. Er blafft kurz den Piloten an, dreht sich um und läuft wieder Richtung Ausgang. Dann bleibt er plötzlich stehen und knallt in einem lauten Wutanfall seinen Koffer auf den Boden. :evil: Dann rennt er mit Hilfe seiner Ellbogen im Eilzugstempo durch den Gang, schmeisst dabei ein kleines Mädchen an die Wand und flucht laut vor sich hin. :evil: :evil: Alle Passagiere sind fassungslos, aber reagieren tut niemand – auch nicht die Angestellten des Flughafens. :huh: Man mag sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn er bereits während des Fluges durchgedreht wäre… Als wir den Typen später wartend im Flughafengebäude sehen, machen wir einen grossen Bogen um ihn.

Unsere Koffer kommen relativ rasch auf dem Förderband daher und wir machen uns auf den Weg zum Büro des Autovermieters Thrifty Car Hire. Dort soll ein Angestellter von Britz auf uns warten. Leider ist noch niemand zu sehen und so stellen wir uns erstmal in die Warteschlage. Der Mann am Schalter greift dann sofort zum Telefon und bittet uns, 5 Minuten auf dem Sofa zu warten. Nach 35 Minuten :S kommt endlich der Angestellte, der uns zum Auto bringen soll. Entgegen unserer Buchung „ab und bis Flughafen“ ist das Auto aber nicht vor Ort und wir werden zum Britz-Depot chauffiert. Dort ist die Organisation sehr umständlich und obwohl wir erklären, dass wir nicht zum ersten Mal mit 4x4 unterwegs sind, wird uns alles genauestens gezeigt. Der Angestellte teilt uns mit, dass wir das Fahrzeug wieder ins Depot bringen müssen, was uns doch sehr wundert. Der nächste Angestellte, der uns die Border-Crossing Authorization aushändigt, meint das Gegenteil und redet vom Flughafen. Wir beschliessen, es letzterem zu glauben und fahren los zum Pick’n’Pay um die Ecke. Schliesslich brauchen wir noch etwas Proviant für die lange Fahrt nach Nelspruit. Die ersten 5 Tage müssen wir nicht selber kochen und so beschränkt sich der Einkauf auf Getränke und Snacks. Trotzdem kommen wir erst nach 13 Uhr von Johannesburg weg, mehr als 3 ½ Stunden nach der Landung. Was uns während der Fahrt auf der Autobahn gen Osten vor allem auffällt, sind die vielen Minibusse mit Leuten, die für Weihnachten heim zu ihren Familien fahren. Die Pannenstreifen sind gesäumt von Autos mit Reifenpannen. Wir haben bestimmt 20 davon gesehen. :ohmy: Für die Leute scheint das nichts Aussergewöhnliches; man nutzt die Zeit, um sich die Beine zu vertreten.

Gegen 16 Uhr erreichen wir eine schöne Raststätte an einem Dam, das dazugehörige Restaurant ist aber wegen der Feiertage geschlossen. Wir kämpfen beide gegen bleierne Müdigkeit; Mäthu macht deshalb ein kurzes Nickerchen auf einer Holzbank und ich versuche mich mit Bewegung und frischer Luft wieder fit zu machen. Nochmal knappe 2 Stunden später erreichen wir endlich Nelspruit und unser Guesthouse. „Utopia in Africa“ liegt am Rande der Stadt auf einem Hügel neben dem Nelspruit Nature Reserve. Die Gastgeber sind gerade dabei, im Gemeinschaftsraum mit der Familie Weihnachten zu feiern und uns ist es ziemlich unangenehm, sie beim Essen zu stören. Wir fragen deshalb nur kurz, ob sie uns ein Restaurant in der Nähe empfehlen können, da wir mittlerweile ziemlich hungrig sind und noch nichts Richtiges gegessen haben. Vorgängig hatte man uns angeboten, am 25.12. im Guesthouse zu essen, da alle Restaurants an Weihnachten geschlossen sind. Heute ist aber erst Heiligabend und so müssen wir unsere Mägen anderweitig füllen. Eine Angestellte schlägt uns vor, einen Lieferdienst zu bestellen, damit wir nicht nochmal raus müssen. Das halten wir für eine gute Idee – doch als wir kurz darauf auf dem Mobiltelefon des Guesthouses mittels App einen passenden Anbieter auswählen wollen, stellen wir fest: auch die Lieferdienste haben alle geschlossen! Kurzerhand lädt uns die Gastgeber-Familie ein, uns an den Resten des Weihnachtsmenüs zu bedienen. :woohoo: Es hat noch mehr als genug und zum Schluss bekommen wir sogar noch ein Dessert auf unsere Terrasse geliefert! B) Wir bedanken uns überschwänglich, duschen noch kurz und legen uns danach todmüde in das riesige, bequeme Bett…
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Montag, 25. Dezember 2017
Panoramaroute

Die Helligkeit weckt uns aus tiefstem Schlaf; es muss mindestens schon 9 Uhr sein, sagt mein Gefühl. Doch ein Blick auf die Uhr zeigt, es ist erst kurz nach 5 Uhr! Schnell öffnen wir die Türe zum Balkon – draussen herrscht das schönste Vogelkonzert und ein wolkenloser nur leicht schleierbewölkter (sehe ich im gerade hinzugefügten Video :whistle: ) Himmel kündigt einen sonnigen Tag an! Da es erst ab 7.30 Uhr Frühstück gibt, steigen wir nochmal ins Bett und lassen uns vom Vogelgesang wieder in den Schlaf lullen.

(wenn mir jemand sagt, wie ich ein Video einfügen kann, ohne es vorher auf Youtube hochzuladen, mache ich das an dieser Stelle gerne nachträglich! B) ) Danke CuF! :)
vimeo.com/251775054

Der Plan für den heutigen Tag ist schnell gefasst: Die Panoramaroute macht nur bei schönem Wetter Sinn – also los! Nach dem leckeren Frühstück machen wir uns auf den Weg Richtung Sabie. Die Entscheidung fällt gar nicht so leicht, bei der grossen Auswahl an Wasserfällen. Da wir 2013 die Panoramaroute von Norden her schon bis Bourke’s Luck Potholes gefahren sind, wollen wir diesmal nicht weiter als Berlin Falls fahren. Zuerst machen wir Halt bei den Mac Mac Falls. Dort üben wir zuerst an der richtigen Einstellung unserer neuen Kamera. Wie immer haben wir unsere „Allround“-Digitalkamera von Canon mit 50fach-Zoom dabei, neu begleitet uns auch eine Spiegelreflex Nikon D7200 mit 300er Tele und Makro-Objektiv. (Das Fazit dazu kann ich schon vornweg nehmen: Wir brauchen dringend einen Fotokurs! :whistle: ).







Danach fahren wir nach Pilgrim’s Rest, wo wir uns wie Doof-Touris benehmen! Wir parkieren eingangs Dorf und laufen dann zu Fuss die Strasse hoch. Viel ist nicht los an diesem Tag und am meisten kann uns die Vervet Monkey-Mama, die mitsamt Baby auf einem Dach herumklettert, begeistern. Sie eignet sich auch hervorragend als Übungs-Modell für die neue Kamera. ;)



Ein paar Meter nebenan hat sich ein Mädchen verkleidet und will sich gegen Geld fotografieren lassen. Wie originell, denken wir noch, und geben einen kleinen Obulus ab.



Gleich danach lassen wir uns ein farbiges, wahrscheinlich ziemlich überteuertes Tuch aufschwatzen (wollte ich doch schon immer haben :whistle: ) und der Nussverkäuferin nehmen wir auch noch 2 Päckchen ab. Sie muss dafür aber noch als Fotomotiv herhalten. :lol: Mäthu fragt sie aufgrund ihres „Kleids“, ob sie aus Swaziland stammt. Doch die Frau reagiert, als ob sie noch nie etwas von diesem Land gehört hätte…





Kurz danach wimmelt die Strasse von kleinen, blauen Männchen. Ok, das hat hier also System. Zurück beim Auto begrüsst uns ein fröhlicher Parkwächter mit den Worten: „We took care of your car and we washed it, it’s very clean now. See the sign!“ Auf besagtem Schild, das vorher noch nicht da war, steht „Aufpassen und Waschen: 300R“. Und dann stehen plötzlich 5 Männer um uns und warten auf unser Geld. Wir sind nun gar nicht mehr fröhlich, und erklären den Männern, dass wir nicht für eine Dienstleistung bezahlen, die wir gar nicht wollten. Ganz abgesehen davon, war das Auto (noch) sauber. Mäthu drückt dem Aufpasser 20 Rand in die Hand und wir machen uns schnellstens aus dem Staub. Pilgrim’s Rest sieht uns so bald nicht wieder!



Die Lisbon Falls sind unser nächstes Ziel. Hier laufen wir von der Aussichtsplattform noch etwas weiter, damit es ruhiger wird. Es ist nicht übermässig voll, aber einsam ist definitiv anders.







Als wir bei den Berlin Falls ankommen, wehen uns heftige Böen um die Ohren und der Himmel wird schwarz. Innert Sekunden geht ein heftiger Regenschauer mit Blitz und Donner nieder. Die Frauen vom Curio-Shop beginnen, ihre Ware wegzuräumen. Wir warten einige Zeit im Auto, bis das Wetter sich beruhigt. Als sich die Wolken verziehen, sind auch die letzten Curio-Frauen fertig. ;-)
Lange bleiben wir nicht, es ist empfindlich kühl geworden und wir müssen uns langsam auf den Rückweg machen.



Auf dem Rückweg sehen wir nähe Graskop ein Plakat mit Werbung für den neuen „Canyon-Lift“ und machen uns auf die Suche. Als wir nach mehreren Loops durch Quartiere nicht fündig werden, geben wir auf und fahren wieder Richtung Sabie. Dort wollen wir noch kurz die Sabie, Bridal Veil und Lone Creek Falls mitnehmen, wenn es reicht. Wir fangen mit den Lone Creek Falls zuhinterst an und – kaum sind wir in die One-way-Strasse gefahren – merken wir, dass wir in der Falle sitzen! Links und rechts der Strasse sind Autos parkiert und Musik dröhnt herüber, als fände ein Open-Air statt. Was ist denn hier los? Mangels Alternative beschliessen wir, erstmal die Fälle zu besuchen. An diesem Wasserfall kommt man von unten heran und es gibt einen schönen „Pool“, wo Einheimische wie Touristen herumplanschen.



An den bisher besuchten Wasserfällen ging es im Vergleich geradezu beschaulich zu. Nebenan auf dem Picknick-Platz scheint halb Mpumalanga zum Weihnachts-Picknick versammelt zu sein! Aus jedem Auto dröhnt Musik – natürlich unterschiedliche! Wir haben genug gesehen und laufen zurück zu unserem Auto. Die Strasse führt hier One-way mit einem Loop um den Picknick-Platz zurück. Mitten im Getümmel geht plötzlich gar nichts mehr. Irgendein Besoffener hat sein Auto mitten auf der Strasse platziert und niemand kommt mehr vorbei. Nach ein paar Minuten wird Mäthu nervös. Er würde am liebsten lautstark hupen. Doch inmitten von mehr oder weniger alkoholisierten Schwarzen halte ich das für eine schlechte Idee. Also schön ruhig bleiben. Nach etwa einer halben Stunde geht es endlich weiter und wir fahren auf dem schnellsten Weg zurück ins Guesthouse. Es reicht noch für eine kurze Dusche, dann erwartet man uns schon zum Nachtessen. In geselliger Runde und mit aufschlussreichen Gesprächen mit den deutsch/russischen Tischnachbarn geht der Tag zu Ende.


Gefunden auf unserem Balkon - ist das eine Mopani-Raupe?
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Dienstag, 26. Dezember 2016
Schlechtwetter-Programm

Den heutigen Tag fangen wir gemütlich an. Dicke Wolken hängen am Himmel und deuten auf Regen hin. Am Frühstückstisch sitzen gemeinsam mit uns 2 Männer. Als sich der eine wegen Unpässlichkeit verabschiedet, kommen wir mit dem zweiten ins Gespräch. Der Mann (Namen? :whistle: ) stammt ursprünglich aus Nelspruit, lebt aber jetzt in London. Die beiden werden heute das Eden Chimpanzee Sanctuary von Jane Goodall besuchen. Diese Idee nehmen wir gerne auf. Doch zuerst wollen wir in Kaapsche Hoop nach den Wildpferden suchen. Da es dort oben eh meist wolkig ist, spielt das Wetter für den Ausflug keine Rolle. Die Fahrt soll nur eine halbe Stunde dauern. Wir fahren also raus aus Nelspruit und bereits nach 20 Minuten stehen am Strassenrand 4 Pferde. Sie zu finden hatten wir uns definitiv schwieriger vorgestellt! :lol: Wir machen ein paar Fotos, aber es regnet und wir wollen die Tiere nicht verscheuchen, halten also genug Abstand.





Danach machen wir noch einen Spaziergang durch das Wolken-Dorf; es sieht mit dem Nebel etwas verwunschen und märchenhaft aus.







Hinter dem Dorf finden wir nochmal Wildpferde, sie dösen ganz entspannt und lassen sich nicht stören. Einzig ein Fohlen knabbert am saftigen Gras und reagiert etwas «grumpy» auf unseren Besuch. Ich warne Mäthu vor, doch er läuft völlig unbedarft hinter dem Fohlen vorbei und kassiert beinahe einen Huftritt :S (seine Pferdeerfahrung beschränkt sich auf meinen «Senior», der so etwas nie tun würde).





Damit wir nicht 2x die gleiche Strecke fahren, biegen wir auf dem Rückweg rechts ab auf eine Gravelroad durch landwirtschaftlich genutztes Gebiet, die nach etwa 20 km in die R40 zwischen Nelspruit und Barberton mündet. An dieser Strecke liegt das Eden Chimpanzee Santuary von Jane Goodall. Leider verpassen wir die Führung um 12 Uhr um eine Viertelstunde. Also lösen wir unser Ticket für die Tour um 14 Uhr, lesen die zahlreichen Infos und stöbern etwas im Shop herum. Danach bestellen wir eine Portion Fritten und setzen uns auf die Terrasse mit Blick auf ein grosses Schimpansengehege. In den nächsten 1,5 Stunden fragt Mäthu 2x in der Küche nach, wo denn die Fritten bleiben. Er hat Hunger und mutiert zur Diva :evil: Um 13.55 Uhr steht der Teller endlich auf dem Tisch. Dank grossem Hunger und meiner Hilfe ist der Teller pünktlich zum Start leer und wir können zu den Affen. Die ca. 40 Teilnehmer werden in 2 Gruppen aufgeteilt, welche abwechselnd die 2 Schimpansen-Gruppen besuchen werden. Ganz Jane Goodall-like wird hier kein Vergnügungspark für Menschen geboten, sondern man erhält seriöse Informationen über die hier lebenden Schimpansen und ihr Sozialverhalten.





Das Sanctuary ist ein Zufluchtsort für Überlebende des Bushmeat-Handels, Waisen-Äffchen, ehemalige Haustiere oder Affen, die sonst wie aus schlimmer Haltung gerettet wurden. Hier werden die Schimpansen in eine der 2 «Familien» integriert und man kann während der Führung sehr gut die unterschiedlichen Charaktere und teilweise von Menschen antrainierten Handlungen beobachten. Die Führung dauert knapp 2 Stunden und ist wirklich sehr eindrücklich.




Es sieht nicht nur so aus.... :blush:

Radau im Sanctuary vimeo.com/251787887

Der nächste Programmpunkt ist etwas ungewöhnlich. Über eine afrikabegeisterte Schweizerin aus dem Forum haben wir den Kontakt zu einem schweizerisch-deutschen Auswanderer-Paar erhalten, das in einem Wildlife-Estate in Nelspruit lebt. Da wir mehr über das Leben und den Alltag in Südafrika erfahren und ein bisschen tiefere Einblicke erhalten wollten, waren wir sehr an einem Austausch interessiert. Vorgestellt hatten wir uns ein Treffen in einem Café oder einem anderen neutralen Ort. Doch Karin & John haben uns spontan zu sich nachhause eingeladen und wir durften auch gleich zum Nachtessen bleiben. So haben wir die restlichen Stunden des Tages bei den beiden verbracht und dabei viel Interessantes über das Auswandern und ihr Leben hier erfahren. Besonders gefreut hat uns auch die Bekanntschaft mit Hund Farouk und dem Chamäleon Carlos. :silly:

Bereits auf der kurzen Heimfahrt beklagt sich Mäthu über Bauchkrämpfe. Die Nacht wird für ihn etwas mühsam. Als der Darm «ausgeräumt» ist, geht es ihm wieder besser. Ich betone hier ausdrücklich, das es NICHT das Nachtessen bei Karin & John war. Wir haben das schmuddelige, feuchte Handtuch in der Toilette des Sanctuary und das anschliessende Fritten-Essen mit den Fingern als Quelle des Übels identifiziert.
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Mittwoch, 27. Dezember 2017
Fahrt zum Shindzela Tented Camp (Timbavati Nature Reserve)

Heute Morgen geht es Mäthu wieder besser; er verzichtet jedoch vorsorglich auf ein allzu schweres Frühstück, denn heute erwarten uns einige Stunden Fahrt. Wir nehmen es gemütlich und beobachten die beiden französischen Familien, die gestern spät eingetroffen sind, beim Frühstück. Obwohl alle Kinder schon im Teenie-Alter sind, benimmt sich eine der Mütter wie eine „Gluggere“ (Glucke), schaut, dass alle ihre „Chocolat chaud“ bekommen und verteilt danach gewissenhaft Malaria-Tabletten an alle. :lol:
Von der gestrigen Bekanntschaft aus London/Nelspruit erhalten wir noch den Tipp, die Strasse am Rande des Krugers nach Hoedspruit zu vermeiden, da es dort viele Dörfer gibt, die Strassen somit bevölkert sind und man nur langsam vorwärts kommt.
Wir räumen unsere Sachen zusammen und laden das Gepäck ins Auto, danach bezahlen wir bei Claire (Tochter, zuständig für Buchhaltung) unsere Rechnung. Für das Abendessen am 24.12. verlangt sie nur den halben Preis, was wir sehr nett finden.

Info und Fazit „Utopia in Africa“
www.utopiainafrica.co.za/ Kosten ca. CHF 54.- pro Person/Nacht mit Frühstück
Das Utopia in Africa liegt am Rande von Nelspruit, in einem ruhigen, grünen Quartier am Hang. Es ist ein familiär geführtes Gästehaus mit wenigen Zimmern. Ein grosser Aufenthaltsraum und die schöne Terrasse mit Pool werden gemeinschaftlich benutzt. Das ganze Haus ist geschmackvoll dekoriert und eingerichtet. Das galt auch für unser grosszügiges Zimmer „Sunbird“. Es verfügte über einen Balkon mit Blick auf das Nelspruit Nature Reserve und ein Badezimmer mit viel Platz. Es gab kein Moskitonetz über dem grossen Bett, jedoch standen Spray und Stecker zur Verfügung – dies haben wir aber nicht gebraucht, da keine Mossies vorhanden waren. Speziell erwähnenswert ist die enorme Hilfsbereitschaft der Gastgeber-Familie.
Nach einem Nachtflug ist die Anfahrtszeit von Johannesburg nach Nelspruit/Mbombela anstrengend, aber machbar. Das Utopia in Africa empfehlen wir uneingeschränkt weiter – es ist ideal für einen Zwischenhalt in Nelspruit oder um während einigen Tagen die Umgebung zu entdecken.


Wir verabschieden uns und fahren – den Tipp befolgend – Richtung Sabie und Graskop und biegen erst dort auf die R533 und später auf die R40 Richtung Hoedspruit. Durch eine falsche Überlegung biegen wir zu früh ab und kommen auf die Zufahrtstrasse zum Orpen Gate. Erst nach etwa 20 km merken wir unseren Fehler und drehen um. In das Timbavati Nature Reserve kommt man nur von ausserhalb des Kruger NP rein. Schliesslich finden wir den richtigen Eingang und dann wird es erstmals etwas „bumpy“. Dafür entdecken wir schon einige Tiere.






Das Licht ist sehr schlecht, da es immer noch bewölkt ist

Als wir nach etwa 45 Minuten im Shindzela Tented Camp ankommen, werden wir sogleich herzlich von Ranger Johann begrüsst. Er ist ein Bure wie er im Buche steht und hat einen lustigen afrikaansen Akzent, wenn er englisch spricht („Lilac-BRRRRested-RRRRolleRRR“). Er erzählt uns, dass infolge des Regens in den vergangenen Tagen mehrere 4x2-Autos auf der Anfahrt im Dreck steckengeblieben sind. Wir werden kurz im Camp rumgeführt, danach richten wir uns im Zelt ein und schon werden wir zum Lunch im Gemeinschaftsbereich erwartet. Ausser uns sind im Moment nur eine norwegische Familie und ein Paar aus England anwesend, die bereits eine eingeschworene Truppe sind. Hier gibt es WiFi und ich checke kurz meine E-Mails. Claire vom Utopia schreibt mir, wir hätten einen Plug sowie eine Lesebrille im Zimmer vergessen. Hä, Lesebrille? :blink: Weil Mäthu immer zwischen Brille und korrigierter Sonnenbrille wechselt, denke ich zuerst in diese Richtung. Doch dann fällt es mir wie Schppen von den Augen: Mein Brillenetui lag zuletzt im Bad, ich hatte es noch nicht eingepackt, weil ich ganz zum Schluss, nach dem Einsetzen der Kontaktlinsen, die Brille dort reinsetzen und dann in die Handtasche einpacken wollte. Nun macht sich echte Verzweiflung breit! :pinch: :S Ohne Brille bin ich blind wie ein Rhino :woohoo: (oder noch schlimmer) und die Kontaktlinsen kann ich nicht 24h tragen. Wie soll das bloss gehen? Und wie bekomme ich meine Brille wieder?

Um 16 Uhr geht es aber erst mal los zum Game-Drive. Wir treffen als Letzte beim Safari-Wagen ein und erhalten trotzdem die Plätze in der hintersten Reihe zuoberst, was uns etwas überrascht. Bereits nach kurzer Zeit treffen wir auf Elefanten, danach eine riesige Büffelherde und 2 Löwendamen mit jährigem Nachwuchs, wobei die beiden erwachsenen Tiere verletzt sind und einen erbärmlichen Eindruck machen. :(

Löwenfotos gibts hier keine, ich find's würdelos

Von den Sichtungen her können wir uns aber nicht beklagen. Nur Mäthu ist etwas enttäuscht darüber, das die Hippos etwas stiefmütterlich behandelt wurden. --> Da er sich deswegen zu Wort gemeldet hat, wurde dies auf den nächsten Drives aber besser. :lol:



















Video Elefanten auf dem Dam vimeo.com/252870203

Nach dem Drive werden wir von einem bewaffneten Guide zu unserem Zelt gebracht, nehmen eine kurze Dusche und danach ist es schon Zeit für das Abendessen. Inzwischen ist auch hier eine französische Reisegruppe eingetroffen, wir sitzen aber am Tisch mit den uns schon bekannten Gästen und es wird ein lustiger Abend in netter Gesellschaft.

In der Nacht höre ich Hyänen in der Nähe des Zelts. Mäthu schläft wie ein Stein und reagiert auf meine Weckversuche nur mit leisem Brummen. Ich mache mir gar nicht die Mühe, aufzustehen - ich kann sowieso nichts sehen. :evil:
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Donnerstag, 28. Dezember 2017
Ein Tag im Camp

Um 4.30 Uhr ruft Johan „Good morniiiing“ durch das Zelt. Uuuaaahh! :S Mäthu steht sofort auf, aber meine Augen sind ausgetrocknet und verklebt; ausgeschlossen, dass ich so früh schon meine Kontaktlinsen „montieren“ kann (spätestens am Mittag hätte ich Kopfschmerzen). Das war absehbar und halbwegs abgesprochen. So drehe ich mich nochmal um und schlafe weiter. Um 4.50 Uhr ist Besammlung mit Kaffee/Rusks und um 5.10 Uhr sollte es losgehen. Ich höre aber danach immer noch Leute draussen hin- und herrennen. Die Franzosen… :whistle:
Mäthu nimmt nur die Canon mit und jetzt folgen ein paar Fotos vom Morning Drive:

Als erstes geht es wieder zu den verletzten Löwenmüttern. Hier sieht man die Verletzung nicht, weshalb ich das Foto zeige.


Die Jungen sind diesmal gut sichtbar









Bateleur


African Grey Hornbill







Video Elefantenmutter mit Baby macht Ohrenpflege vimeo.com/252870493

Währenddessen habe ich einen Zuschauer im Badezimmer, der ziemlich lange bei mir bleibt.
Zum Abschied hinterlässt er einen Sch :evil: haufen.


Als die beiden Safari-Wagen wieder zurück sind, gibt es Frühstück. Auch hier gibt es zum Dessert Malariatabletten für die Franzosen und Norweger. Das britische Paar, das dieses Jahr schon das 5. Mal in Afrika ist, verzichtet darauf. Die Norweger-Mädels erzählen uns, dass die Pille (Malarone) bitter schmeckt, ansonsten bei ihnen aber keine Nebenwirkungen spürbar sind. Wir sind zum ersten Mal in einem Malaria-Risikogebiet unterwegs und haben uns nach langem Hin und Her gegen die Prophylaxe entschieden. Ein Fazit zu dieser Entscheidung folgt am Ende des Berichts.

Später verabschieden wir die Norweger (Zitat Britin „They were lovely“). Die Zeit bis zum nächsten Game Drive verbringen wir – wie auch die 16 anderen Gäste - lesend, abwechselnd am Pool und im Schatten, immer mit einem Blick auf die Umgebung – es könnte ja Besuch vorbeikommen. ;) Die Tiere haben sich jedoch alle in den Schatten verzogen, es ist brüllend heiss. Ich trinke ständig, trotzdem ist mir schwindlig und ich fühle mich träge und appetitlos. Nach einem kleinen Lunch geht es um 16 Uhr wieder auf Game Drive. Die pralle Sonne und das Geschüttel würden mir den Rest geben, glaube ich und melde mich wieder ab. :blush: Ich bin richtig froh, als das Camp leer ist und Ruhe einkehrt. Ich setze mich vor unser Zelt und lese weiter. Nach etwa zwei Stunden steht plötzlich ein Rhino im trockenen Flussbett :woohoo: , schaut ins Camp und läuft dann den Fluss entlang weiter. Mir gelingt ein Beweisfoto, das aber wegen der beginnenden Dämmerung unscharf geworden ist. Zusammen mit der Küchenchefin laufe ich bis zum hintersten Zelt; das Rhino ist jedoch schon verschwunden.

Bilder aus dem Camp:

Brown-headed parrot (??)


Grey Lourie

Bilder vom Sunset-Drive







Woodland Kingfisher, unser ständiger Begleiter auf dieser Reise







Bald kommen die anderen zurück und es ist Dinner-Time in der Boma. Heute sind neue Gäste aus Frankreich eingetroffen, Mutter und Tochter mit ihren Lebenspartnern, die eine ägyptisch/griechisch/britisch/korsische Abstammung haben und ein Ferienhaus in Hoedspruit besitzen. Das bietet Stoff für interessante Gespräche und wir unterhalten uns blendend, abwechselnd in Englisch und Französisch. Als plötzlich ein riesiger Elefantenbulle zum Fressen im Camp auftaucht, lachen wir uns kaputt, weil der Korse mit seinem Nachtsichtgerät den Elefanten nicht entdecken kann, obwohl er von blossem Auge gut zu sehen ist. :laugh:

Johan und ein anderer Ranger verjagen den Elefanten mit lautem Rufen aus dem Camp, aber in der Nacht kommt er zurück und macht sich an den Bäumen neben unserem Zelt zu schaffen. Es knackt und knirscht auch mitten in der Nacht noch, aber ich wache auf, weil die Dusche tropft – plop plop plop. Im Halbschlaf gehe ich ins Bad und taste blind nach dem Wasserhahn. Hoffentlich ist da jetzt keine Schlange oder Skorpion! :woohoo: Wegen dem Elefant mache ich das Licht nicht an, bringt ja eh nix ohne Brille. Ich finde den Weg zurück ins Bett aber unbeschadet. :whistle:

PS: Morgen Mittag wird mein "Elend" (hoffentlich) ein Ende haben, denn Claire vom Utopia wollte die Brille beim Orpen Gate für mich deponieren.
Es ist unsäglich, wie hilflos man sich fühlt, wenn etwas für uns so Selbstverständliches wie eine Sehkorrektur plötzlich fehlt. (Wens interessiert, meine Korrektur beträgt übrigens -8.0 / -8.5 Dioptrien :whistle: )
Next destination:
VicFalls, Zambesi-Region + Botswana: 6 Wochen im Südwinter 2020

Reiseberichte:
Auf vielseitigen Wunsch - Costa Rica 2019: namibia-forum.ch/for...html?start=30#551052
Caprivi, Chobe, VicFalls 2018: wird nachgeholt
Kruger, Mapungubwe, Tuli Block 2017/18: namibia-forum.ch/for...botswana-2017-8.html
Gardenroute & KTP 2016: namibia-forum.ch/for...n-route-und-ktp.html
KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho 2015: www.namibia-forum.ch...ho-afrika-zum-3.html
Kapstadt, Western Cape und Namibia 2014: www.namibia-forum.ch...t-dem-crueueser.html
Honeymoon Südafrika 2013 (Kurzbericht): www.namibia-forum.ch...mit-afrikavirus.html
Letzte Änderung: 12 Feb 2018 10:51 von Carinha.
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