HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200609. Juli 2018 · #1Hallo liebe Südafrika-Freunde,
bislang war ich mehrfach hauptsächlich in Namibia unterwegs, aber für den nun anstehenden Urlaub müssen wir leider sehr kurzfristig buchen und daher ist in Namibia voraussichtlich kein bezahlbarer Doppelkabiner mit Dachzelt mehr zu bekommen.
Schon immer hatte ich allerdings die sagenumwobene "Gardenroute" im Hinterkopf und so erscheint mir diese jetzt als mögliche Alternative.
Zeitraum soll Mitte August bis September diesen Jahres sein und die Gesamtreisedauer soll drei Wochen nicht überschreiten. Wie schätzt Ihr die Chance ein, bis dahin noch alles organisiert zu bekommen? Auto, Unterkünfte, Flüge? Ich habe die Hoffnung, dass in Südafrika einfach mehr Angebot ist und daher auch noch mehr Verfügbarkeit als in Namibia.
Was muss man in Südafrika ungefähr rechnen für eine ordentliche, saubere Unterkunft? Wir brauchen keinen Luxus, aber auch kein Hostel. Irgendwas zum Wohlfühlen dazwischen. In Deutschland würde ich es im Vergleich Drei-Sterne-Hotel nennen.
Wie sind denn inzwischen die Preise in Südafrika für Restaurants und Cafés? Vor zehn Jahren war es in Kapstadt gefühlt etwa dreißig Prozent günstiger als in Deutschland und etwa vergleichbar mit den Preisen in Namibia.
Freue mich auf Eure Meinungen!
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200809. Juli 2018 · #2Guten Abend Hiluchs,
In dieser Jahreszeit sollte es kein Problem sein auf der Garden Road unterzukommen.
Es ist Nachsaison und kalt.......
Für die Route kannst du schon einmal in meinen Reisebericht: THE GARDEN ROAD EIN BISSCHEN ANDERS HERUMSCHNUPPERN.
Für ein heimeliges B&B musst du im Durchschnitt 1600 ZAR rechnen.
Man kann auch günstiger in einem Backpacker übernachten.
Es grüsst
Annick
marimari2'240 Beiträge · seit 201110. Juli 2018 · #3Hallo,
da würd ich nicht so schnell aufgeben...Garden Route im Winter..na ja, dann lieber Kruger..
schreib mal hier an:
https://www.drivesouthafrica.co.zaVor 3 Jahren hat uns ein Vermieter 1 Woche vor Abreise (nach SA) stehen gelassen und den Mietvertrag gelöst.
Drive South Africa konnte helfen. Die bieten auch Autos ab WDH an.
Wir hatten das beste Mietauto aller Zeiten.
Gruss Mari
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200610. Juli 2018 · #4Hi Hiluchs,
Garden Route im Winter bedeutet nicht selten Kälte, Nebel und Niesel. Dafür bekommst Du die Unterkünfte gerne auch mal bis zu 50 Prozent Rabatt (mit anderen Worten: es wird nicht schwierig sein auch spontan was zu finden). Gen Osten und in den September hinein wird es dann was das Wetter angeht schöner.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
LOloserGast10. Juli 2018 · #5ANNICK schrieb: Für ein heimeliges B&B musst du im Durchschnitt 1600 ZAR rechnen. Man kann auch günstiger in einem Backpacker übernachten.
Hi Hiluchs, es ist mE ein Quatsch, dass es unter diesem Preis bloß noch Rucksacktourismus gäbe, noch dazu in der Nebensaison. Wo würden denn bei diesen Preisen die Südafrikaner Urlaub machen oder die internationalen Touristen, die nicht so viel Geld haben wie die Frau TripAdvisorin? Geh dorthin, wo Südafrikaner hingehen und du wirst einen preiswerten Urlaub machen. Die Preisdifferenz bei Essengehen ca. 1/4 bis 1/3 kommt ca. hin. Eine Mahlzeit mit Getränk höchstens 150 ZAR (2017).
Grüße
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201110. Juli 2018 · #6Moin Hiluchs,
habe eben mal 4*Unterkunft ‚Haus am Strand‘ in Wilderness nachgesehen – noch viel frei bei 900– 1300 R.
Aber, so richtig gemütlich ist es im August/ Anfang September nicht, haben meine Kinder mal gemacht.
Es ist frisch, kühl – und die Unterkünfte oft klamm.
Da würde ich auch eher zum Krüger raten!
Viele Grüße
Strelitzie
HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200615. Juli 2018 · #7Danke für Eure Stellungnahmen.
Jetzt würde mich doch interessieren, was Ihr mit kalt meint? Unsere Wohlfühltemperatur beträgt ca. 23 Grad. Über 30 brauchen wir daher nicht zwingend. 🙂 Ist denn mit wochenlangem Regen zu rechnen oder ab und zu Mal ein paar Stunden? Das wäre kein Problem.
An diejenigen, die eher eine andere Route im Bereich Krüger-NP empfehlen: Könntet Ihr mal so ganz grob einen Vorschlag für eine ca. Zweieinhalb- bis dreiwöchige Route skizzieren, falls Erfahrungen vorhanden? Dann könnte ich Mal näher recherchieren, ob das was für uns wäre. Könnte man in diesen Zeitraum Swasiland und Lesotho einbauen? Lohnt sich das? Hat mich auch immer gereizt, allerdings ohne nähere Detailkenntnis. Habe die ein oder andere Dokumentation darüber gelesen.
Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Ratschläge!
Beste Grüße!
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200915. Juli 2018 · #8Hallo,
wir waren 2015 auch im August/September unterwegs und hatten bestes Wetter.
Vielleicht hilft dir mein Reisebericht von damals für eine 3-Wochen Tour weiter.
https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/287520
HiluchsThemenstarter527 Beiträge · seit 200622. Juli 2018 · #9Danke für Eure Antworten! Wir konnten nun doch noch einen Wagen für Namibia bekommen und haben daher umentschieden! Sicherlich sind die Antworten aber für andere Interessenten hilfreich!
LolaKatze846 Beiträge · seit 201423. Juli 2018 · #10Hallo zusammen,
ich hänge mich da jetzt mal mit rein: Was wäre denn die optimale Reisezeit (mit Temperaturen um die 23-25 Grad) für die Gardenroute?
Danke schon mal und liebe Grüsse
Nina
lionfight1'324 Beiträge · seit 201327. Juli 2018 · #11Das ist eine ordentliche Jahreszeit für die Tour.
Unterkünfte sind kurzfristig sicher noch zu bekommen. Nur im Addo direkt könnte es schwer werden. Die B&B entlang der Route sind überwiegend hervorragend und das Essen super.
Nicht zu vergessen:
- Die Wale sind da! Alleine das lohnt einen Besuch.
- Die Blüte ist im vollen Gange. Die botanischen Gärten sind ein Traum. Und der Westcoast NP (Postberg Sektion) ist eines der großartigsten Erlebnisse, die man überhaupt haben kann.
Wetter: kann von bis sein. Auch mal einen Tag komplett verregnen. Je später desto besser. Aber ihr werdet viel Sonne haben und auch mal 25° und mehr.
Route:
3 Wochen sind viel.
Baut den Westcoast NP mit ein und unbedingt de Hoop. Lasst die Finger von den privaten Wildreservaten an der Route. Nehmt den Addo mit. Fahrt eine Schleife und einen Weg durch das Landesinnere. In der Karoo fühlt ihr euch an Namibia erinnert. Die 2 NP Mountain Zebra und Karoo sind großartig. Gute Chancen auf Löwen und Geparde, aber auch auf Aardwolf und Co.. Spitzmaulnashörner. Keine Giraffen, Elefanten nur im Addo.
Kleines "aber":
Die Gardenroute ist komplett anders wie Namibia. recht europäisch. Aber die Natur ist schön.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania