danke für den Hinweis. Grundsätzlich finde ich es toll, dass man den "Schwarzen" so eine Chance gibt. Vielleicht übernachten wir im nächsten Jahr auch dort, wenn wir endlich wieder nach NAM kommen. Aber ein bisschen skeptisch bin ich schon, leider durch eigene Erfahrungen. Wir waren vor etlichen Jahren auf einer Lodge im Caprivi - von Einheimischen geführt - und das war von Anfang bis Ende inkl.Essen ein Chaos. Ich wünsche dem Beteiligten viel Glück. Nur so kann sich was ändern. Wüstenfee
Wir kommen gerade aus Namibia und waren auch (leider) NUR für eine Nacht auf der Grootberg Lodge! Wir waren die Einzigen und es war einfach ein Traum! Simonetta und Dominic sind sehr liebenswerte Gastgeber, die uns dieses Projekt sehr aufgeschlossen erklärten. Leider haben sie im Moment zusätzlich große Probleme mit ihren Pferden. Zwei von sechs sind während unserer Zeit an der Pferdesterbe eingegangen. Ich werde dieses Projekt im Auge behalten, da ich sehr gespannt darauf bin, ob es funktioniert. Liebe Grüße Juergen
Hallo Gisela, auch von mir herzlichen Dank für Deinen Hinweis. Mir ist durchaus bewusst, dass das ein risikobehaftetes Unterfangen ist - aber so, wie es offensichtlich angegangen wird, könnte es funktionieren. Nachhaltige Ausbildung und viel Zeit - das sind nach meinem Dafürhalten sehr wichtige Voraussetzungen für den Erfolg. Wir hatten kürzlich das Vergnügen, ein vergleichbares Projekt im Süden zu erleben: Wolwedans. Das ist ja nun anerkannternmaßen eine Luxuslodge, die vom Preis her durchaus hohe Erwartungen rechtfertigt. Als wir hörten, dass sie ausschließlich von schwarzem Personal geleitet wird, waren wir sehr gespannt - vielleicht sogar ein bisschen skeptisch. Letzteres jedoch völlig grundlos - der "Laden läuft" wie geschmiert, der Service stimmt und es herrscht eine ausgesprochen gute Stimmung dort. Im Unterschied zu der Grootberg Lodge gehört Wolwedans zwar einem weißen Windhoeker (bzw.einem Konsortium überwiegend weißer Geschäftsleute), aber um so anerkennenswerter, dass man dort das Risiko eines schwarzen Managements eingegangen ist. Entgegen vieler Unkenrufe: es geht doch ! Gruß Joli
BaziThemenstarter2'721 Beiträge · seit 200631. Mai 2006 ·
Juergen schrieb:
Wir kommen gerade aus Namibia und waren auch (leider) NUR für eine Nacht auf der Grootberg Lodge! Wir waren die Einzigen und es war einfach ein Traum!
Hab eben geschaut. Schade habe ich die Lodge bei meiner Planung nicht gefunden. Die hätte mir/uns vermutlich sehr gefallen. Vielleicht kannst Du mir ja bitte noch ein bisschen davon erzählen. Gisela
Die Lodge ist östlich von Palmwag und liegt oberhalb der Passhöhe von Grootberg. Ab dem Pass geht es dann nochmal ca 1 km mit 40 % Steigung bergauf. Du wirst aber auch von der Passhöhe von Dominic abgeholt, wenn ihr kein 4x4 Fahrzeug habt. Aber auch mit, ist die Fahrt ein Abenteuer und das Herz schlägt wie verrückt. Oben angekommen bietet sich ein grandioser Ausblick über den Canyon. Dominic ist Südafrikaner und seine Frau Italienerin. Sie kümmern sich sehr liebevoll um ihre Gäste und scheuen sich nicht davor, die vielen Fragen der Touristen zu beantworten. Sie nehmen sich sehr viel Zeit und sind sehr geduldig. Die Häuschen sind sehr schön und geschmackvoll eingerichtet und von der Terrasse aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die unendlichen Weiten Afrikas. Wenn du noch Infos brauchst, stehe ich gerne zur Verfügung, muss jetzt aber erteinmal zur Arbeit 🙁 Bis dann Juergen
Hallo, in der ZEIT vom 15. Dezember 2005 war auf Seite 85 ein längerer Artikel u.a. über die Grootberg Lodge. Wir haben sie daraufhin in unsere Planungen einbezogen und nach Informationen von der Homepage http://www.grootberg-lodge.com/ fest per e-mail für den 12. bis 14. November 2006 gebucht. Ich drücke dem Projekt die Daumen und möchte es ein bisschen mit unserer Buchung unterstützen. Im von Arbeitslosigkeit geplagten Namibia gibt es auf dem Lande nicht so viele Arbeitsmöglichkeiten und es wäre schön, wenn es Erfolg hätte und Nachfolger fände! Jürgen: wenn Du noch Infos hast, wäre ich ein dankbarer Abnehmer! Gruß Reinhard
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200626. Juni 2006 ·
Hallo zusammen,
wir waren auch auf Wolfedance, und vorweg wir wussten nicht das die Lodge von schwarzen Einheimichen geführt wird!
Aber das spielt ja auch keine Rolle, der Service das Essen und die Guides (ein Weisser) waren einfach super!!!!!
Ich glaube das so etwas schon funktioniert, aber es braucht Zeit, zu tief ist das Stammesdenken noch verwurzelt und der Ältestenrat hat schon immer in der afrikanischen Gesellschaft hohes Ansehen gehabt und somit auch Einfluss, bei uns hat es auch ein paar Jahunderte gedauert:P .
Das Grundübel ist nach wie vor die mangelnde Ausbildung und danach die hohe Arbeitslosigkeit nach der Schule, ohne Perspektive auf einen Job!
Deshalb finde ich dieses Projekt klasse und es liegt auch an uns "Weissen" Touristen zum gelingen bei zu tragen, wir sollten einfach nur die Arbeitsleistung und freundlichkeit sowie den Service beurteilen. frei auch von userem schon so lange geprägten missionarischen (nicht negativ) Schwarz/Weiss denken!
Da kommt mir immer wieder die Situation in Pretorias Innenstadt in den Sinn, als Mitreisende uns fragten ob es hier sicher sei, es habe hier soooo viele Schwarze, schon eine erstaunliche Festellung mitten in Afrika 😎
Kein vernüftiger Mensch würde sich über viele Chinesen in Pekig wundern 🤩
In diesem Sinne eine schöne WM-Woche
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Wir waren kürzlich auf der Gästefarm Ghaub (Otavi, Grottfontein Region). Die wird auch von einem "Schwarzen" geführt, Mica. Wir haben gar nichts zu bemängeln. Seine Frau kocht und wir können wirklich sagen es hat uns an nichts gefehlt - so wunderbares Brot haben wir nicht mal hier in CH. Nur nebenbei - das Frühstücksbrot in der Opuwo Country Hotel (weisse Manager) war gefroren, nicht mal richtig aufgetaut! Wir haben mit "weissen" Lodge Managers dieses Thema besprochen und viele sind leider der Meinung, dass es ohne weisser Führung nicht geht. Haben die "weissen" vielleicht Angst? Dieses nur zum Thema Selbstständigkeit, es sollten alle eine Chance bekommen:)