THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
28 Nov 2019 06:56 #573923
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  • yp-travel-photography am 28 Nov 2019 06:56
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Ein ganz toller spannender Bericht!
Vielen Dank dafür!
LG yvy
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28 Nov 2019 11:38 #573952
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Fortsetzung

Ich könnte den Kattas stundenlang zuschauen.


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Sie sind so drolig


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und irgendwie auch menschlich.


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Ich würde auch gerne manchmal erfahren was sie gerade denken.


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Sie sind nich scheu.


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Kann man auch gut verstehen. Dieses Reservat wird von so vielen Touristen besucht. Man spaziert hier nie allein herum. Gönne ich der Bevölkerung. Im Wald erblicken wir noch mehr Lemuren.


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Ich finde dass sie aber meistens ein trauriges Gesicht haben.


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Leider wird es Zeit das Reservat zu verlassen.


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Wir geben dem Guide und dem Tracker ein kleines Trinkgeld. Sie freuen sich. Jetzt geht es nach Ambalavao. Die Stadt ist ein grosses Zentrum des Viehhandels. Jeden Mittwoch findet da der berühmte Zebumarkt statt. Haben wir leider verfehlt. Sogar aus der Gegend um Fort Dauphin kommen die Hirten mit ihren Tieren. 2 bis 3 Wochen sind für einen Viehtreck über die Berge keine Seltenheit.
Erster Stop in der Stadt: das Gelände des Hotels "Aux Bougainvillers".
Da befindet sich die berühmte Antaimoro Blumenpapier Fabrik.


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Hier wachsen auch allerhand Blumen!


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Eigentlich lebt die Volksgruppe Antemoro im Südosten von Madagaskar, in der Gegend von Manakara und Farafangana. In Ambalavao gibt es aber diese kleine Manufaktur die die Herstellung des Antaimoro genannten, handgeschöpften Papiers noch zeigt, das einst die traditionnelle Antemoro typisch war und noch heute ist.
Ursprünglich stammen die Antemoro von Arabern ab, die das Wissen um die Papierherstellung samt des Korans mit über den Ozean brachten. Als das mitgebrachte Papier am Ende war, begann die Papierherstellung auf Madagaskar.

Das Antaimoro Papier wird aus der Rinde des Avohas, eines Baumes aus dem Süden von Madagaskar, hergestellt.


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Fortsetzung folgt
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29 Nov 2019 10:33 #574032
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Fortsetzung

In der Werkstatt kann man den gesamten Verarbeitungsprozess angucken. Die klein geschnittene Rinde werden eingeweiht und gekocht.


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Die daraus entstehende Massen werden dann platt geklopft und zu Kugeln geformt, die wiederum eingeweiht werden.


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Das Ganze wird auch noch gewogen.


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Anschliessend werden die Massen auf grossen Rahmen verteilt


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mit frisch gepflückten Blumen verziehrt


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und in der Sonne getrocknet.


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Ein aufwendiger Prozess, bei dem ein schönes, festes Papier entsteht. Die Postkarten und Fotoalben die dort zum Verkauf angeboten werden sind beliebte Souvenirs.
Anschliessend besuchen wir noch eine Seidenweberei.


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Da bekommen wir einen Einblick in die Verarbeitung der Seidenraupenkokons,


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die aus verschiedenen Regionen der Insel nach Ambalavao gebracht werden. Zahlreiche Frauen sind da beschäftigt.


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Es macht Spass ihnen zuzuschauen.


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Kurz vor 11 Uhr fahren wir weiter Richtung Fianarantsoa wo wir heute Abend übernachten werden. Die RN7 führt uns langsam in das Land der Betsileo


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mit ihren typischen Häusern.


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Fortsetzung folgt
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01 Dez 2019 12:57 #574223
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Fortsetzung

Jetzt erblicken wir auf einmal immer mehr Reisfelder.


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Kein Wunder, denn die Betsileo sind Spezialisten für die Terrassenkultur beim Reisanbau.


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Wenn da alles grün ist, muss es echt wunderschön sein! Die Betsileo arbeiten sehr hart


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und sind auch dafür sehr bekannt. Hier wächst praktisch alles.


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Wir machen auch schnell einen Pipi Halt. Da kommen auf einmal einige Kinder angerannt.


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Sie wollen Bonbons.


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Léon hat Einige dabei und verteilt sie. Kurz vor Fianarantsoa sehen wir mehrere klein Backstein-Fabriken.


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Langsam nähern wir uns der Stadt Fianarantsoa


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und da halten wir erst einmal im Restaurant "La Petite Bouffe" an.


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Da gefällt es uns auf Anhieb. Zum Mittagessen sehen wir nur Einheimische.


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Wir bestellen einen gemischten Salat, miam miam.....


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Dazu ein Zebu Steak. Sorry es war so gut, es gab keine Zeit ein Bild davon zu schiessen..... :P
Gleich danach fahren wir ins Zentrum der Stadt. Mit rund 190'000 Einwohnern zählt Fianarantsoa zu den 5 grössten Städten des Landes. In der Vergangenheit haben sich hier viele christliche Missionare eingesiedelt. In der Stadt erblickt man eine ganze Reihe von Monumenten und Gebäuden katholischen Ursprungs. Etwa 60% der Bevölkerung soll katholisch sein.
Fianar, wie es kurz genannt wird, ist auch eine Verwaltung und Universitätsstadt mit zentraler Bedeutung für das ganze südliche Hochland. Es liegt auf 1100m Höhe, in einer feuchten Region. Im Winter kann es hier ziemlich kalt werden.
Wir begeben uns zuerst zum marché ZOMA in der "nouvelle ville".
Dieser Markt ist echt animiert.


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Das schöne Gemüse lädt zum einkaufen ein.


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Reden wir nicht von den ganzen Gewürzen!


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Eine Ente oder ein Huhn möchte ich aber auf der Insel nicht sein.....


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Die Einheimischen sind immer sehr freundlich.


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Letzte Änderung: 01 Dez 2019 13:16 von ANNICK.
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02 Dez 2019 12:46 #574312
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Nach dem Markt besuchen wir den Bahnhof. Er befindet sich in der "Basse Ville".
Davor steht ein ausrangierter Bahnwaggon mit Strohdach, im dem der Touranbieter "Maison des Guides" ein Büro führt das auch als Touristeninformation dient.


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Der Bahnhof selber besteht aus einem schönen Kolonialgebäude.


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Von da aus kann man normalerweise auch die FCE (Bahnlinie Fianar - Côt Est) nehmen. Sie wurde zwischen 1926 und 1936 dem Einsatz von Zwangsarbeitern und der Inkaufnahme Tausender Tote gebaut. Ihr ursprünglicher Zweck war die schnelle Verschickung von Kolonialwaren wie zum Beispiel Kaffee, Bananen, Kakao und Gewürzen an den damals florierenden Hafen.


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Leider ist die Linie momentan eingestellt!


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Ein grosser Sturm soll die Strecke stark beschädigt haben.....Zum Glück hatten wir nicht vor die Bahn zu nehmen. Anschliessend bringt uns Léon in die noble "Haute Ville". Da begegnet man vielen Kirchen.


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Wir fahren bis zum View Point. Von da aus bekommt man einen tollen Ueberblick über die Stadt.


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Das Stadium ist praktisch neu.


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Zum Schluss begeben wir uns zu unserer heutigen Unterkunft: Hotel La Rizière
www.lariziere.org/hotel/
Es liegt auf einem Hügel vor den Toren der historischen Stadt. Es wird von der Hotelfachschule die nebendran steht betrieben.


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Wir bekommen Zimmer 24. Es ist klein und besteht aus 2 Betten.


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Viel Platz gibt es da nicht aber für eine Nacht reicht es.


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.


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Nach dem Auspacken erkunden wir genauer die Anlage.


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Es gibt auch einen netten Gemüsegarten!


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Gegen 19 Uhr laufen wir zum Restaurant. Es ist sehr gediegen.


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Wir bestellen zum Apéro einen Mojito. Leider weiss der Barkeeper von der Hotelfachschule nicht genau Bescheid denn er serviert uns einen Zitronensaft.... :pinch:
Vom Abendessen reden wir lieber nicht. Das Schlechteste das wir auf der Insel hatten.... :S Für eine Hotelfachschule bestimmt keine gute Werbung....
Gegen 21 Uhr verschwinden wir in unserem Zimmer.

Preis für das Zimmer mit Frühstück: 60 euros

Morgen geht es weiter nach Antsirabe.
Letzte Änderung: 02 Dez 2019 13:03 von ANNICK.
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02 Dez 2019 18:33 #574346
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Danke für den schönen Reisebericht. Wir waren 2007 in Madagaskar und haben so einiges wieder erkannt.
Reisebericht Äthiopien und Sansibar
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