Reisebericht Sambia - 2. Versuch - November 2016

Reisebericht 109 Antworten · 29,6k Aufrufe · gestartet 08. Feb. 2017 von paulinchen
Themenstarter475 Beiträge · seit 201222. Mai 2017 · #81
marimari schrieb:Hallo
Ja dann habt ihr bestimmt arg viel zu tun. Waere das dann eine Fruehpensionierung? Verschiffen hat den Vorteil, dass man 'weg' ist. Im Januar waere es in Suedafrika wettertechnisch netter wie in Osteuropa:-) Wir waren dieses Jahr im Januar in Marokko unterwegs- wenn die Sonne scheint ok sonst ist es gleich kalt wie in unseren Breiten. Lg und viel Spass bei der Vorbereitung. Mari
Hi,
Frühpensionierungen können sich ja in D nur Staatsangestellte leisten...vielleicht hast du ja schon mal von unserem tollen Rentensystem für Angestellte der freien Wirtschaft gehört, da gibt es diese Variante nur für Halbtote... 😉
Wir haben sehr lange gespart und vorgesorgt und gehen davon aus, dass es ausreicht, um das Rentenalter zu erreichen. Wenn nicht, ist etwas ordentlich schief gelaufen.
Zu eurer Reisezeit ist es im südlichen Afrika aber auch etwas kühler, nicht war? Habt ihr eine Heizung im Fahrzeug?

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
2'240 Beiträge · seit 201122. Mai 2017 · #82
paulinchen schrieb:
Zu eurer Reisezeit ist es im südlichen Afrika aber auch etwas kühler, nicht war? Habt ihr eine Heizung im Fahrzeug?

lg
paulinchen
Hallo, ja wir haben eine Heizung im Bobby. Wir werden aber Juli/August in Kenya und Tanzania verbringen (Migration). An der Küste ist es warm ansonsten sind 20-27 Grad o.k. Hauptsache die Sonne scheint und es regnet nicht.
Worst case: gehen wir halt in eine Lodge 😄
Ende August/ Anfangs September sollte dann Zambia/Namibia o.k. sein. Wir werden eh nur Caprivi u. Kaokoveld bereisen.
Grüsse, M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
2'240 Beiträge · seit 201123. Mai 2017 · #84
paulinchen schrieb:ich wünsche euch in jedem Fall schon mal den besten Spaß der Welt... 😎 ...

lg
paulinchen
herzlichen Dank 😉 - auf diesen Spass freuen wir uns 🙂
..und nun bin ich gespannt wie es bei Dir hier weitergeht.
LG 😎
Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
Themenstarter475 Beiträge · seit 201220. Aug. 2017 · #87
Hallo zusammen,

eigentlich sollte das alles hier bis Ende Mai fertiggestellt sein... 🙁 ...vor unserer Sardinienreise...
Leider spielt das Leben manchmal nach eigenen Regeln und torpediert eigene Pläne, vieles nicht gut gelaufen in den letzten 3 Monaten...aber so langsam sehe ich wieder etwas Land und nun wird hier ganz schnell die Reise zu Ende gebracht... 🙂 ...

wer noch Lust hat, auch nach der längeren Unterbrechung, darf ab heute wieder unserer Fahrspur folgen... 😎

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
4'382 Beiträge · seit 201520. Aug. 2017 · #88
...au ja!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter475 Beiträge · seit 201221. Aug. 2017 · #89
Tag 20 - Donnerstag, 17.11.2016

Der Tag beginnt mit Sonnenschein, der allerdings nur sehr sparsam den Platz erwärmt... 🙁 ... glücklicherweise haben wir wirklich alles ins Auto geräumt, ansonsten ist es pitschenass hier, war wohl ganz schön kalt heute Nacht...das Klima hier ist nix für uns...
Den Morgen verbringen wir mit ständigem Herumschleppen von Tisch und Stühlen, wandern den wenigen Sonnenstrahlen hinterher, um beim Frühstücken nicht vor Kälte zu schlottern.
Die beiden Südafrikaner sind etwas schneller als wir ( ist ja auch nicht sooo schwierig... 😎 ... ), vielleicht haben sie auch einfach eine größere Etappe vor sich, während wir nur bis zum Kafue fahren werden. Ja, die Entscheidung ist gestern Abend endgültig gefallen...die Rückfahrt Richtung Botswana wird nicht wieder über Livingstone gehen, sondern über Mongu...ist etwas weiter, aber wir möchten in den wenigen letzten Tagen doch eine neue Strecke in Sambia entdecken und zumindest noch eine Nacht im Kafue NP verbringen...die Entscheidung fühlt sich richtig an... 🙂 ...
Die Strecke durch Lusaka ist erfreulich staufrei...geschafft...die Bahngleise sind ohne größere Störungen schnell überquert und das Navi leitet uns ohne Umwege auf die Mumbwa Road Richtung Mongu.
Im letzten Jahr hat uns in umgekehrter Richtung ein Riesen-Unwetter kurz vor Lusaka vor einen Spar-Markt gespült, dieses Mal finden wir ihn problemlos wieder, trockenen Fußes decken wir uns hier mit dem Nötigsten ein ( ihr wisst schon...Grundnahrungsmittel und so... 😉 ... ). Tanken geht hier auch, also nichts wie los, der Kafue ruft schon laut und deutlich...
Die Zufahrt nach Mumbwa erreichen wir zügig, ab hier wird das Verkehrsaufkommen sehr überschaubar...können bequem vor uns hinrollen und schon beginnt rechtsseitig der Straße der Kafue NP. Wir hatten überlegt, noch 1 Nacht im Mayukuyuku Camp zu verbringen, die Lage ist einfach toll, aber es ist bereits früher Nachmittag und für die Übernachtung auch noch Parkeintritt bezahlen...nööö... 🙁
...ich suche mit Hilfe des Navis alle Unterkünfte und Camps der nahen Umgebung raus, spätestens nahe der Kafue Hook Bridge gibt es einen einfachen Campingplatz, das wissen wir, aber vielleicht geht ja noch etwas anderes, hier verändert sich doch so vieles...
Fast direkt der Zufahrt zum Mayukuyuku gegenüber weist ein nagelneues Schild 10 km nach links ab zur Pinnon Lodge, das Navi sagt auch campsites dort an...


Wir versuchen´s...enden aber nach ca. 10 km am Kafue und einer Baustelle mit arbeitenden Menschen. Ein junger Weißer begrüßt uns herzlich und outet sich als Mitbetreiber der Lodge, die gerade fertig gestellt und bereits voll ausgebucht ist. Er schwärmt von der extrem tierreichen Umgebung und das gerade heute Morgen ein Rudel Wildhunde hier war...Neid... 😎 ...
Aber auch er schickt uns zu 'Roy´s Campsites' an der Brücke, es sei wirklich nett dort...also nichts wie hin, wir wollen den Nachmittag und Abend doch noch relaxt genießen...

Kurz vor der Brücke taucht linksseitig der Straße das handgemalte Schild zu 'Roy´s Kafue Campsite auf, wir rumpeln in die Schotterspur, zuerst entlang der Straße, dann am Kafue River links ab entlang des Flusses...eigentlich ganz nett gelegen hier... 🙂 ...

In der Tat nach 1,5 km erreichen wir einen weitläufigen Platz mit wenigen Gebäuden, kein Fahrzeug zu sehen, wir sind wohl die einzigen Gäste, rollen zu der Stelle, wo wir einen Menschen gesehen haben...ein weiterer im gelben Shirt kommt angerannt...wir sind herzlich willkommen und können uns hinstellen, wo wir wollen, Feuerholz inclusive, das man uns eilig heranschleppt...

...ist das gut, die Füße hochzulegen... 🙂 ...

Während Manni in smalltalk macht, schaue ich mir das Waschhaus an...echt nett...lichtdurchflutet, einfach aber sauber, heißes Wasser gibt es auf Bestellung , irgendwie gemütlich hier...für unsere Ansprüche heute genau der richtige Ort und alles für uns allein...Luxus pur... 😎 ...dafür müssen andere viel Geld bezahlen...

Später, als ich zum Duschen gehe, finde ich diesen kleinen Freund im Waschbecken...er kommt ordentlich in Panik angesichts meiner Größe, die Beine drehen panisch durch, aber er kommt nicht raus. Nach der Dusche sitzt er immer noch dort mit rotierenden Beinchen, ich helfe ihm mit einem Ast aus seiner Lage und er verschwindet ohne Dank... 😉 ...


Manni hat Riesenhunger, bevor Feuer oder Zelt bearbeitet werden, kommt das Fleisch auf die Platte, sonst droht schlechte Laune... 😠


ich drehe inzwischen eine Runde über den Platz, soweit es geht. Das Steilufer hat einige flache Zugänge, die deutlich sichtbar von Flusspferden als Ausstieg genutzt werden. Also etwas Vorsicht heute Abend...ist wohl ein beliebter Ort für unsere schlechtgelaunten Freunde... 😉 ...








Ihr Grunzen wird immer lauter, kommt näher, aber sie bleiben weitgehend unsichtbar, der Fluss ist tief und breit hier, der Schall trägt weit...Afrika-feeling pur für unseren leider einzigen Abend im Kafue...wie gerne würden wir noch vieeel länger bleiben...

Das Feuer wärmt angenehm, obwohl die Luft lauwarm ist, die Sonne versinkt, ich kann euch ein paar kitschige Sonnenuntergangsszenen nicht ersparen... 😎 ...





Im letzten Tageslicht sehen wir eine Wahnsinnsmenge an kleinen geflügelten Insekten, die sich flatternd davonmachen, es werden immer mehr, wo kommen die bloß alle her?
Ihrem Ursprung folgend stehen wir im Gestrüpp und starren auf den Boden, aber nicht nur wir interessieren uns für diese Menge an Fluginsekten, die hier an einer Stelle aus dem Boden sprudeln...diese Echse fischt sich exakt an der Austrittsstelle die Leckerbissen direkt aus dem Loch und lässt sich auch von uns nicht stören... 🙂





Immer wieder leuchten wir kurz den Platz ab, sind sicher, dass Flusspferde bereits an Land gekommen sind, denn das Grunzen im Wasser ist inzwischen fast verstummt...egal...was ist das für ein herrlicher Abend...

...lange sitzen wir hier und träumen von unserer nächsten Reise, die vielleicht etwas länger dauern und dem Kafue NP wesentlich mehr Zeit einräumen wird.
Etwas wehmütig krabbeln wir irgendwann doch ins Dachzelt und schlafen mit den Wildnisgeräuschen im Ohr langsam ein...
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2017
4'129 Beiträge · seit 200821. Aug. 2017 · #90
Hallo, paulinchen,

Danke, dass du dir die Mühe machst, weiter zu schreiben.
Aus deinen Berichten haben wir schon viele Anregungen für unsere Sambiareise "mitnehmen" können.
Wurde, als ihr auf Roy's Campsite (berichtigt) wart, schon die Hook Bridge erneuert? Jetzt im Juli war die Atmosphäre in dem Bereich der Brücke ein wenig wie "Stahlwerk arbeitet"... 🤨 - aber irgendwann sind sie sicher fertig 😗
dann ist wieder Ruhe.

Gruß lilytrotter


Und noch eine Frage zur neuen Pinnon Lodge/Campsite:
Kann es sein, dass der Platz der neuen Lodge mit dem des Kafumbakwale Camp identisch ist? Ich würde sie gern zuordnen.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2017
Themenstarter475 Beiträge · seit 201221. Aug. 2017 · #91
hi lilytrotter,

du meinst Roy´s campsite, richtig?
nein, da gab es noch keine Brückenarbeiten...der arme Roy, hat uns eh´sein Leid geklagt, dass er wesentlich mehr Touristen benötigt, um seine Kosten zu decken... 🙁 ...

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
4'129 Beiträge · seit 200821. Aug. 2017 · #92
Ja, sicher, den meine ich - das werde ich sofort in meiner Frage ändern, denn es kann zu Verwechslungen führen: "Andy's Place" wird dort bei den Leuten in der Region das Kasabushi Camp/Lodge genannt... - und das ist ja'ne ganz andere Nummer 😁

- zu doof für den Roy, wir sind leider gleich wieder umgekehrt, als uns das Schlagen der Hammer in den Kopf tröpfelte und uns klar wurde, dass wir das hier gar nicht wollen...
- aber sowas ist auch nur dann von Bedeutung, wenn man am Tag schon "früh" ankommt, - abends (und das ist natürlich auch reine Vermutung) werden sie ja wohl aufhören, mit Arbeiten - bis zum Morgen - und wenn man es nur zum Übernachten nutzen will, reicht das ja.
Auf jeden Fall halten wir Roy's Campsite für eine gute Alternative zu den 25 US$ pP (+die NP Gebühren!) beim Chunga Camp im NP, auf Wiese, ohne Feuerholz mit Toilettenmöglichkeit in einem der Bungalows... -

Gruß lilytrotter


Hatte noch eine Frage hinten angefügt, an den alten Post...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2017
Themenstarter475 Beiträge · seit 201221. Aug. 2017 · #93
lilytrotter schrieb:
Und noch eine Frage zur neuen Pinnon Lodge/Campsite:
Kann es sein, dass der Platz der neuen Lodge mit dem des Kafumbakwale Camp identisch ist? Ich würde sie gern zuordnen.
hi lilytrotter,

zumindest ist es in derselben Ecke, zeigte uns T4A an, identisch glaube ich nicht, die Lodge war nagelneu
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
Themenstarter475 Beiträge · seit 201223. Aug. 2017 · #94
Tag 21 - Freitag, 18.11.2016

Nach einer herrlich ruhigen Nacht erwachen wir mit Vogelgezwitscher und natürlich dem unvermeidlichen Grunzen der Flusspferde...sie sind wieder in ihrem Element, weit entfernt, aber um so lauter...ist halt ihr Fluss und wer würde ihnen das auch streitig machen wollen...wir sicher nicht... 😎 ...unser Flusspferderlebnis im South Luangwa ist nachhaltig...


Wir genießen den Morgen, frühstücken ganz in Ruhe...können uns nicht losreißen...Mongu werden wir locker erreichen, mehr muss heute nicht sein...wir bleiben recht lange, wollen irgendwie nicht loslassen.
Als wir auschecken und uns verabschieden, drückt "Roy" uns eine Hand voller Visitenkarten des Camps in die Hand mit den Worten "wir brauchen viel mehr Gäste, es ist schwierig, das Camp zu finanzieren". Es fehlen Gäste, vor allem über das gesamte Jahr gesehen. Wir haben natürlich die Karten mitgenommen und auch hier ein Appell: so lange es das Camp noch gibt, bitte spendet zumindest 1 Nacht dort, wenn nicht mehr. Wäre doch schade, wenn dieses unabhängige private Camp "stirbt" mangels Übernachtungsgästen... 🙁 ...
Nach der herzlichen Verabschiedung geht es Richtung Westen über die Kafue Hook Bridge, hier beginnt für uns Neuland in Sambia, sind gespannt, wie sich die Landschaft entwickelt.
Zuerst geht es ja noch durch den Kafue NP, der sich beidseitig der Straße ausbreitet. Warzenschweine, Antilopen und sonst was grast neben dem Asphaltband, um so erstaunter sind wir ( halten uns an die Geschwindigkeitsbeschränkung! ), mit welchem zum Teil haarsträubendem Tempo wir überholt werden...Wahnsinn... 🙁
...ein Ergebnis der Raserei wahrscheinlich aus der letzten Nacht ist ein riesiger Waran, der auf dem Mittelstreifen mit abgerissenem Kopf liegt...Photo erspare ich mir hier, ein trauriger Anblick... 😠
Ziemlich allein rollen wir gen Westen, die Straße ist meist ganz ordentlich, aber die Umgebung schläfert ein, viel Buschland, kaum Dörfer oder irgendwas zum Anschauen. Es ist eine öde eintönige Buschlandschaft, die an uns vorbeizieht...wir erzählen uns Geschichten, um nicht einzunicken...ab und zu ein Stop, Beine vertreten hilft auch gegen Eintönigkeit...

Kaoma lassen wir "rechts" liegen, der Tank sollte bis Mongu reichen. Wir sind immer etwas nervös, was die Dieselversorgung angeht, da wir 2015 bei unserer ersten Sambia-Reise doch einige Versorgungsprobleme gerade im westlichen Teil Sambias hatten...haben keine Vorstellung von Mongu...
Zwischen Kaoma und Mongu gibt es wirklich nicht viel zu sehen außer dichtem Busch...selbst Menschen sieht man selten...
An 2 Orten entlang der Piste wächst etwas Fortschritt...überdimensionierte Tankstellen, noch nicht ganz fertig, aber die Supermärkte verkaufen bereits Chips und all das Knabberzeug, auf das die Welt nicht verzichten kann... 😉 ...
Die Ansiedlungen und Geschäfte nehmen zu, wir erreichen die ersten Häuser Mongus, der Tank ist schon auf der zweitletzten Rille, endlich eine Tanke mit sogar sehr bezahlbarem Diesel...puuuh...habe immer leichten Schweiß auf der Stirn ohne Diesel im Tank...unsere Kanister auf dem Dach sind inzwischen leer...
Der Shoprite in Mongu ist unsere zweite Anlaufstelle, sehr gut sortiert und alle Wünsche erfüllend...wollen wir in Mongu übernachten? wir überlegen, wie es weitergeht...es ist 15 Uhr, eigentlich können wir noch etwas weiterfahren...
...aber zumindest den "Hafen" von Mongu wollen wir entdecken...Navi leitet uns in die Hafengegend, die sich trocken und rottig vor uns ausbreitet...ja...ist schon eine spezielle Atmosphäre hier...Boote und Teile davon liegen auf Land, Schweine und Menschen baden nebeneinander...Müll stapelt sich im wenigen Wasser...und trotzdem fühlen wir uns nicht unwohl, die Menschen sind freundlich und wenig distanziert...wir werden zwar angesprochen, aber nicht unangenehm und auch nur sehr verhalten...tja...Hafen ohne Wasser halt...nicht sehr ansehnlich...einfach mal wirken lassen...hat was von einem Schiffsfriedhof....












...da wir relativ früh dran sind, beschließen wir, noch etwas weiterzufahren...der "Hupe" sagt, dass es in Senanga noch eine Unterkunft geben soll...wenn die nicht mehr ist, haben wir ein Problem, dann steht vielleicht mal eine Nacht in der Botanik oder wo auch immer an...
Insgesamt gefällt uns Mongu aber überraschend gut...so entlegen gelegen erleben wir eine entspannte Atmosphäre, gute Versorgungslage und ansprechende Optik...völlig anders als in diesem abgelegenen Teil Sambias erwartet...mit mehr Zeit können wir uns hier einen längeren Aufenthalt sehr gut vorstellen...VORGEMERKT!!...ist schließlich auch ein guter Ausgangspunkt für den Liuwa Plain NP, der natürlich noch auf unserer 'To do' - Liste steht... 😎...

An der Ausfallstraße Richtung Senanga ist mehr los als in der Innenstadt und plötzlich ist Manni wie elektrisiert, als er aus dem Augenwinkel dieses Motorrad entdeckt...ich bremse abrupt und schon stehen wir bei diesem wunderschön gepflegten Moped...die Polizistinnen und Polizisten sind megastolz, dass wir extra halten und zeigen gern ihr Fahrzeug.... 🙂 ...

eine URAL 2WD in weiß...whow...



Hier wird die schicke Wohnzimmergarnitur von A nach B transportiert... 😉 ...

Bis Senanga ist die Strecke eigentlich ein Fahrdamm, entweder man ist sehr hoch oben oder man sieht das trockene Schwemmland beidseitig der Straße...kaum vorstellbar, wie es hier in der Regenzeit aussieht...ansonsten geht es langweilig geradeaus durch eine überwiegend flache unspektakuläre Landschaft.






...eine der vielen unbesetzten Kontrollstellen...


So um 18 Uhr erreichen wir nach ca. 100 km Senanga und hoffen, dass es die Senanga Lodge mit Campingmöglichkeit dort noch gibt. Sind langsam doch angenervt und möchten nicht mehr weiter fahren.
In der Lodge sieht es nach Renovierungsarbeiten aus, lässt nichts Gutes hoffen...überall wird gehämmert...alles macht einen etwas heruntergekommenen Eindruck, hat wohl schon bessere Tage erlebt... 🙁 ...
Nach längerem Warten kommt ein sehr verschwitzter "Owner/Manager"? und gibt uns das ok, wir können bleiben, allerdings gibt es ein Problem: vor 3 Monaten ist das Waschhaus der Campsite abgebrannt... 🙁 ...
Wie wir später erfahren, gab es ein schweres Unwetter, der Blitz schlug ein und entzündete die gesamten Gebäude und Bäume am Flussufer...es sieht auch nach 3 Monaten noch verheerend aus... 😕 ...der Manager bietet uns einen Bungalow an, vor dem wir stehen können. Bad mit Dusche und Toilette dürfen wir nutzen, bekommen den Schlüssel. Bezahlen nur Camping, für uns völlig ok, er freut sich, das wir damit kein Problem haben...


Eigentlich ganz gemütlich hier, der Fluss liegt direkt zu unseren Füßen, das Wetter ist etwas üselig, Brandstellen am Horizont verdunkeln zusätzlich.


Die Menschen am gegenüberliegenden Ufer sind beschäftigt, ein reger Bootsverkehr pendelt den gesamten Abend zwischen beiden Ufern hin und her...am Horizont brennt es weiterhin...




Das Feuer hier in der Anlage 3 Monate zuvor hat Vieles zerstört...die Bäume und auch die
Freizeiteinrichtungen, Bar etc. sind hinüber...das ist sicher bitter für die Inhaber...

so sieht ein geschmolzener Wassertank aus...

Ein Wächter kommt uns besuchen, stellt sich vor und weg ist er...wir sitzen hier nicht lange draußen, morgen geht es weiter Richtung Süden und wir wollen früh starten...außerdem ist es fröstelig kühl...
Die Hütte ist in gutem Zustand, schnell noch duschen und ab in die Falle...eine ruhige Nacht hier trotz aller Reparaturarbeiten... 😎 ...
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2017
4'129 Beiträge · seit 200823. Aug. 2017 · #95
Ja, eine Schönheit ist der Hafen von Mongu nicht grade, aber es kann da auch anders aussehen:

die Fähre liegt noch am gleichen Platz 😎
IMG_1327Mongu.JPG


hinten im Hafen tobt das Leben
IMG_1338Mongu.JPG


und vor der schilf-ummantelten Hütte (auf deinem Mongu-Hafenbild 5, mitte-links) arbeitet die beste Krapfenbäckerin der Stadt... 😁
IMG_1330Mongu.JPG



War die neue Asphaltstraße auf dem Damm schon fertig angeschlossen? Die Liuwa Plains erreicht man nun angeblich ab Mongu in 45 min. (wir nicht, aber die Einheimischen...)

Fasziniert waren wir auch von der abendlichen Stimmung in der Gegend , so wie du es zeigst, man schaut auf den "Mighty Zambezi" im Dunst aus feuchter Luft und rauchenden Ziegeleien in den weiten Schwemmflächen - zu schön!!

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2017
Themenstarter475 Beiträge · seit 201223. Aug. 2017 · #96
lilytrotter schrieb:
und vor der schilf-ummantelten Hütte (auf deinem Mongu-Hafenbild 5, im Hintergrund mittig) arbeitet die beste Krapfenbäckerin der Stadt... 😁
War die neue Asphaltstraße auf dem Damm schon fertig angeschlossen? Die Liuwa Plains erreicht man nun angeblich ab Mongu in 45 min. (wir nicht, aber die Einheimischen...)
Hi lilytrotter,
schöne Bilder, zu welcher Jahreszeit warst du dort?
das mit der Krapfenbäckerin merke ich mir, denn wir werden sicher noch einmal dorthin fahren.
Eine neue Asphaltstraße ging am Damm raus in die Fläche, ob sie bereits durchgängig befahrbar war, konnten wir leider nicht testen.
ja, das stimmt, die abendliche Stimmung dort hatte etwas Magisches, Seele baumeln lassen und einfach zuschauen... 😎

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
4'129 Beiträge · seit 200823. Aug. 2017 · #97
Hallo, paulichen,
jetzt grad, im Südwinter, waren wir dort unterwegs. Siehe auch:
https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/293153-aktuelle-reiseinfo-aus-zambia-juli-2017.html

Ich denke mal, die „Hafenbecken“ hatten locker 1m mehr Wasser, das macht schon was aus, in den Aktivitäten. Und vor allem: Es war Vormittag.
Auch jahreszeitlich wird es dort wohl extreme Unterschiede geben – zur Regenzeit wird das Wasser des Zambezi wohl bis an die Läden ranreichen und eine weite Fläche bilden... (Vermutung, da alle Gehöfte in den Floodplains jeweils auf einer Werft liegen, manche zusätzlich auf Stelzen stehen).

Wir waren 2 Nächte in Mongu, - nach der ersten Nacht ließ uns ein platter Reifen nicht die Schwemmflächen nördlich von Limilunga erreichen, wir mussten retour und das brachte uns Mongus kleines Stadtleben näher... 🙂
Solche Orte sind nicht jedermanns Sache, uns geht es wie euch, wir mögen es dort.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2017
4'129 Beiträge · seit 200809. Sept. 2017 · #98
Hallo, paulichen,

vielleicht kann ich dich ja mit einem weiteren Bildchen locken, deinen Bericht weiterzuschreiben...

Anlass: Die Ural.

Während wir in Limilunga unseren platten Reifen wechselten, fiel uns eine Ural auf, sie stand neben dem kleinen Haus am Museum.


IMG_1370-Ural2.JPG


Nun habe ich durch eine großen Ausschnitt und hochdrehen der Helligkeit sichtbar machen können:
die Maschine hat die Nummer ZP 3012.
Die Maschine, die ihr fotografiert habt, hat das Nummernschild ZP 3011.
Solche Zufälle mögen wir. 🙂
Vielleicht wurden sie grad frisch ausgestattet, mit diesen praktischen Teilen.

Na, wann schreibst du weiter?

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 14. Sept. 2017
Themenstarter475 Beiträge · seit 201210. Sept. 2017 · #99
Hi lilytrotter,

ja, solche Zufälle mögen wir auch, schön dass du dein Foto eingestellt hast... 😎 ...
wir waren an den letzten 3 Wochenenden incl. heute auf sehr netten offroad-events wie Amelinghausen, Enkirch und heuer beim bushtaxi-treffen. Wieder sehr nette Leute kennengelernt, aber die Wochenenden fehlen natürlich zum Schreiben...

bei dem Wetterbericht, den ich gerade für die Woche gehört habe, werde ich in jedem Fall in den nächsten Tagen "weiterfahren"...
und du spornst mich in der Tat ordentlich an...werde alles geben... 🙂

lg
paulinchen
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
Themenstarter475 Beiträge · seit 201215. Sept. 2017 · #100
Tag 22 - Samstag, 19.11.2016

Blauer Himmel und viel Sonne...etwas überraschend nach dem trüben diesigen Abend. Unser Bungalow bietet echten Luxus - auch am Morgen noch komfortables heißes Duschwasser, was wollen wir mehr... 😎 ...


Nach ausgiebigem Frühstück genieße ich, wie schon am Vorabend, das Treiben am Fluss. Karrenweise werden die Waren auf unsere Seite geschafft, überall sind kleine Boote unterwegs, die die Menschen von A nach B transportieren...kein TV könnte spannender sein....




Und dazu baumeln die Mangos und Leberwürste in Massen vor meiner Linse... 😎 ...

Während des Frühstücks schaut der Manager vorbei, ist sichtlich erleichtert, dass wir zufrieden und klaglos sind...er badet bereits in seinem Schweiß...wird wohl ein anstrengender Tag für ihn...es wird bereits fleißig gehämmert und gesägt...er ist nun mal der Manager hier... 😉 ...leider müssen wir weiter Richtung Süden...wie gerne würden wir noch einige Wochen in der Region bleiben!

Durch das lebhafte Senanga rollen wir entlang des Sambesis...von abenteuerlichen Zeiten mit schlechten Pisten sind wir weit entfernt...eine kaum befahrene Asphalt-Autobahn bringt uns zügig weiter...

...Solarplatten und SAT-Schüsseln wirken wie Fremdkörper hier in der Einöde...gibt es aber an der hinterletzten Hütte... 😎 ...


Hier muss ich gestehen, bin ich sehr schlecht vorbereitet...war halt ein spontaner Entschluss, über Mongu zurückzufahren...
...hatte keine Ahnung, dass die Brücke fertig ist...das altersschwache Schild "Sikuka Pontoon" überrascht uns im dösigen Dahineiern...scharfer Einschlag nach rechts, mal schauen, ob dort was stattfindet...nöö, dort sitzen nur ein paar Jungs, die uns weiter Richtung Brücke weisen...puuh...wie peinlich...
Ja, einige Kilometer weiter macht die Straße eine weite Rechtskurve und die Sioma Bridge taucht auf...wie ein Fremdkörper in der kargen Landschaft liegt die neue Betonbrücke vor uns...seit 6 Monaten in Betrieb...und auch ( oder überwiegend ) eine komfortable Fußgängerbrücke...

...ist schon ein Kontrast...

Wir stoppen natürlich, der Sambesi hat extrem wenig Wasser, Sandbänke und schwarze Felsbrocken...es braucht nicht viel Phantasie, sich vorzustellen, was hier in der Regenzeit abgeht... 😎 ...



Wenige Kilometer südlich der Brücke passieren wir die Ngonye Falls, ein netter Ort am Fluss, wo wir gerne übernachten würden...leider treibt uns die Zeit...Sch... 🙁 ...

Aber besichtigen wollen wir die Fälle natürlich, halten vor dem Office und bezahlen den Eintritt ( weiß nicht mehr den Preis, aber nicht teuer ).


Ohne Guide geht hier nichts...allein dürfen wir nicht los, ist aber im nachhinein ok, er kennt die guten Aussichtspunkte und führt uns sicher durch die felsige Landschaft. Bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leichtigkeit die Menschen hier durch ihr Land laufen...wir sehen immer etwas mühselig stolpernd aus, um ihnen zügig zu folgen...geht nur mir das so?




Die Aussichten auf die Fälle sind natürlich zu dieser Jahreszeit nicht spektakulär, aber trotzdem beeindruckend. Auf meine Frage, wie der Wasserstand denn zum Ende der Regenzeit sei, antwortet er: "Es gibt keine Fälle mehr"...die obere Etage der Fälle ist der Wasserspiegel...eine einzige gigantische Stromschnelle...whow...mit etwas Phantasie kann ich es mir vorstellen, hier muss die Post abgehen...hat vielleicht jemand das mal gesehen und fotografiert? würde mich sehr über Bilder freuen... 🙂 ...




Mit dem festen Vorsatz, hier mal zu einem höheren Wasserstand hinzureisen, latschen wir langsam zurück zum Parkplatz...es ist drückend, der Himmel zieht sich zu...
...ja, wir kennen uns aus mit Nässe in Sambia....es ist Ende November, die Regenzeit meldet sich an und wir sind froh, diesmal Sambia früher bereist zu haben...der Himmel sieht bereits Mittags bedrohlich aus... 🙁 ...die Luftfeuchtigkeit bei völliger Windstille anstrengend...

Zurück am Office schauen wir uns noch etwas um, entdecken haufenweise Krokodilhäute und Leopardenfelle...




andere Touristen checken gerade ein...wir gehen raus zum Fahrzeug und...schaue in "unseren" LC...da liegt nicht mein Zeug drin...hier steht ein LC identisch zu unserem von Bushlore...gleiche Farbe, alles identisch...ich stehe vor dem falschen Fahrzeug... 😉 ..mmmh, doch nicht identisch, es ist kein V8... 😎 ...
Die anderen Touris sind Schweizer, auch bei Bushlore für 5 Wochen gemietet und gerade am Anfang der Reise....ich beneide ja normalerweise jeden heftig, der am Anfang seiner Reise steht, aber Ende November auf dem Weg Richtung nördliches Sambia...nöö...hatten wir letztes Jahr...kann seeehr feucht werden...wir sind froh, bisher so trocken durchgekommen zu sein...
Aber natürlich geben wir ihnen eine Visitenkarte von 'Roy´s Kafue Campsite', denn sie wollen in den Kafue und dort sind sie in jedem Fall erst mal gut aufgehoben...
Von den beiden hören wir zum ersten Mal, dass es große Probleme mit LKW´s am Grenzübergang Kazungula gibt, ca. 500 - 700 LKW stehen dort, wegen der Probleme mit dem Niedrigwasserstand des Sambesis ist die Frequenz der Fähren geringer, es staut sich über viele Kilometer.



Weiter Richtung Sesheke haben wir immer wieder tolle Ausblicke auf den Sambesi mit kleinen Dörfern links und rechts. Immer mal wieder halten wir an, machen Fotos oder schauen einfach nur...ein anderes Fahrzeug überholt uns immer wieder, hält jedes mal an, ob alles in Ordnung sei...Unesco und irgendwas mit Forest wildlife auf den Türen...sehr aufmerksam... 🙂 ...




Am späten Nachmittag sieht es doch sehr nach Regen aus, aber es bleibt trocken...die Regenzeit steht definitiv vor der Tür und wir sind happy, diesmal früher hier gewesen zu sein... 😎 ...



Da wir unsere Reise ja weitgehend spontan planen, überlegen wir kurz vor Sesheke, wie es weiter gehen soll. Noch einmal in Katima Mulilo übernachten? Keine Tiere dort und das bringt die Entscheidung...wir werden noch einmal in Senyati übernachten und dann Richtung Elephant Sands...ist zwar sehr touristisch, aber zumindest gibt es dort ein Wasserloch und etwas zu gucken auf dem Weg nach Jo-burg... 🙂 ...
In Sesheke regnet es spontan und sturzbachartig...wollen unsere letzten Kwachas sinnvoll loswerden...gehen in einen Laden, bekommen Brot, Bier und Wein zu sehr guten Preisen, der Rest geht in den Tank...diesmal gibt es Diesel ohne Limit.
Die Grenzübergänge Sesheke und Katima Mulilo sind schnell abgehakt, unsere Entscheidung für Senyati führt allerdings dazu, dass wir kurz vor Dunkelheit dort ankommen. Das Camp ist wieder nur halb gefüllt, wir bekommen sogar unseren Platz von der Hinreise.





Wir sind einfach spät dran, haben Hunger, sind echt schlecht sortiert...einige Elefanten stehen am Wasserloch, aber auch wieder lautstarke Touristen...es törnt hier definitiv ab, wenn man aus Sambia kommt, deshalb ziehen wir uns frühzeitig zurück...sind auch müde...können Senyati diesmal nicht wirklich nutzen und ist ehrlich gesagt heute Abend auch nur ein Übernachtungsplatz...
Sambia Dezember 2015 / Januar 2016 Sambia November 2016
zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2017