THEMA: Island - Eisländ, die Eins im Winter
26 Jan 2021 16:22 #605025
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  • HeiVi am 26 Jan 2021 16:22
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Clamat schrieb:
Hi HeiVi,
ich kann aus Erfahrung sagen, dass sich Zebras in Island seeeeeehr wohl fühlen :woohoo:



LG
Claudia
Ach wie lustig! Sollten wir uns vielleicht auf Island zum Zebra-Treffen verabreden? :woohoo:
Das war übrigens die erste Planungsstudie der Desigerin, wurde fast zu 100% übernommen :)


Herzliche Grüße,
HeiVi
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28 Jan 2021 00:41 #605186
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  • Kiboko am 28 Jan 2021 00:41
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Gestern hat der Troll wieder zugeschlagen.
Er hat es Kiboko übel genommen, dass der Trollpunkt durch ein Komma ersetzt wurde.
Zur Strafe hat den neuesten Beitrag beim Einfügen des vorletzten Bildes einfach so gelöscht ...

Damit sich Zebraautos in Island wohlfühlen, gibt es im Winter Straßenabschnitte im Zebradekor. :woohoo:


Island Tag 7-5: Hvalnes

Zwischen Þfottá und Hvalnes führt die Ringstraße an einer Steil­küste ent­lang.

Þfottá

Kiboko hat die Schnee­grenze er­reicht. Schlag­artig wird es winter­lich. Schnee säuselt über die Ring­straße.


Bild 238: Verschneite Straße bei Þfottá


Die tiefstehende Sonne ver­steckt sich hinter den Bergen. Am Nach­mittag hat sie bereits den Zenit über­schritten. Aber um diese Jahres­zeit sinkt sie nur langsam tiefer und ver­breitet eine magische Licht­stimmung.


Bild 239: Blick von Þfottá nach Hvalnes


Zwischen Meer und Schnee liegt ein schwarzer Streifen Strand. Kiboko blickt zurück. An den Berge im Hinter­grund liegt Djúpivogur. Dort ist Kiboko heute schon vor­bei­gefahren.


Bild 240: Blick zurück nach Djúpivogur


Die Straße wird wieder zur fest­gefahrenen Eis­piste. Der Splitt sorgt für eine gewisse Griffig­keit. Trotz­dem muss Kiboko mit dem Gas­fuß vors­ichtig sein, sonst gehen bei der hoch­moto­risierten Renn­semmel die Pferde durch. Die 90 auf dem Schild grinst Kiboko höhnisch an. Mit der Renn­semmel ohne Spikes sind gerade mal so 60km/h drin.

Faule Rentiere

Oder hat das Verkehrsschild eine andere Be­deutung? Viel­leicht kommen jetzt 90 Ren­tiere? Rudolf und Rudolfine stehen be­reits auf der Straße. Sie gehen nicht an die Seite. Sie wollen mit­genommen werden. Kiboko hat in der Renn­semmel leider etwas wenig Platz. Dann möchte sie Kiboko vor seinen Ren­nschlitten spannen. Aber dazu haben die beiden keinen Bock.


Bild 241: Rudolf und Rudolfine



Bild 242: Isländische Tramper


Damit bleibt es bei den beiden Ren­tieren. Die rest­lichen 88 halten sich ver­steckt.

Hvalnes

An der nächsten Fels­spitze ist Hval­ness. Der kleine dunkle Turm ist der Leucht­turm.


Bild 243: Kleiner Leuchtturm von Hvalnes in weiter Landschaft


In Hvalnes gibt es keine Park­möglich­keit. Die Straße ist zu unüber­sichtlich. Kiboko fährt ein Stück weiter und läuft dann auf der eis­glatten Straße zurück. Die vorbeif­­ahrenden Is­länder schauen Kiboko groß an. Haben die noch nie ein Nil­pferd mit Foto­apparat auf einer Eis­fläche ge­sehen?


Bild 244: Eispiste bei Hvalnes


Von Hvalnes aus schweift der Blick über den Lónsvík. Es ist die letzte große Bucht vor Höfn. Der Berg am Ende der Bucht ist 888m hoch.


Bild 245: Lónsvík, die letzte Bucht vor dem Tagesziel Höfn
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28 Jan 2021 00:54 #605187
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  • Kiboko am 28 Jan 2021 00:41
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Island Tag 7-6: Höfn

Kiboko fährt an der Südküste entlang der winter­lichen Lónsvík weiter nach Höfn. Gegen 16 Uhr steht die Sonne schon sehr tief.

Lónsvík


Bild 246: Zwei Steine in der Bucht Lónsvík


Die Lichtstimmung ist einfach genial. Vorder­grund, Hinter­grund, Sonne und Wolken zeigen immer wieder neue Kombi­nationen. Alle paar Meter gibt es ein neues Foto­motiv. Bei den vielen Foto­motiven kommt Kiboko gar nicht mehr so richtig weiter. Daher sind die folgenden Bilder aus dem Auto ent­standen. Fenster runter­kurbeln und Klick!


Bild 247: Eine viertel Stunde später in der Bucht von Lónsvík



Bild 248: Teleaufnahme an der Bucht von Lónsvík



Bild 249: Nur wenige 100m weiter schiebt sich die Bergkette vor die Sonne


Laxá

Einspurige Brücken führen wieder über die Flüsse. Kurz vor Höfn überquert Kiboko die Laxá. Dieser Fluss hat den selben Namen, wie der Abfluss vom Mývatn. Es ist aber ein ganz anderer Fluss in einer anderen Gegend.


Bild 250: Brücke über die Laxá


Auch die Laxá plätschert in mehreren flachen Armen den Meer ent­gegen. Die Inselchen im Fluss sind mit Schnee be­deckt.


Bild 251: Winterliche Laxá


Kurz vor Höfn fragt Kiboko noch eine Ein­geborene nach dem Weg zur Her­berge. Aber die Dame kennt sich nur mit Schuh­geschäften und Bou­tiquen aus.


Bild 252: Rentierdame am Lachsfluss


Auch ohne die Hilfe der Eingeborenen hat Kiboko die Herberge gefunden. In der Herberge ist niemand. Die Tür ist nicht verschlossen. Kiboko tritt ein. An der Rezeption liegt eine Nachricht. Kiboko soll anrufen, wenn er angekommen ist. Dann würde jemand kommen. Leider hat jemand das Telefon mitgenommen. Kiboko macht es sich in der Herberge bequem. Eine Stunde später kommt die Chefin und Kiboko bekommt sein Zimmer.

Inzwischen ist es draußen dunkel. Es herrscht starkes Schneetreiben. Wolkenlücken sind nicht zu erwarten. Die Sonnenaktivität soll diese Nacht wieder nur minimal sein. Grüne Lichter sind am Himmel auch nicht zu erwarten.

Stattdessen schaut sich Kiboko die Neonlichter im Supermarkt an. Der Tag ist gelaufen.
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28 Jan 2021 01:10 #605188
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Island Tag 8-1: Höfn

Im ersten Morgengrauen macht sich Kiboko auf die Socken und sattelt die Pferde.


Bild 253: Die Herberge der letzten Nacht


Höfn í Hornafirðí

Am Morgen dreht Kiboko noch eine Runde durch den kleinen Ort. Der liegt auf einer Halb­insel. Viel zu sehen gibt es hier nicht. Höfn be­deutet nicht Hof sondern Hafen. Die Straße endet im Hafen. Zwei große Fischer­boote werden mit schweren Ketten an die Flucht auf das weite Meer ge­hindert.


Bild 254: SF-200 Jóna Edvalds



Bild 255: SF-250 Asgrimur Halldorsson


Diesen kleinen Fischkutter hat man sogar auf das Land ver­bannt. Als Museums­schiff sitzt die Akurey auf dem Trockenen. Mit dem Schiff wurden Hummer (Nor­wegischer Hummer - Kaiser­granat) ge­fangen. Der lebt am Konti­nental­schelf des Nord­atlantiks und ist eine Spe­ziali­tät von Höfn.


Bild 256: Museumsschiff SF-52 Akurey


Auf der Ringstraße

Kiboko fährt auf schneeglatter Straße entlang der Süd­küste nach Westen. Der starke Wind treibt den Schnee über die Straße. Tages­ziel ist Vík im Mýrdal. Das sind rund 250km. Das hört sich nicht viel an. Aber auf einer kurven­reichen, ver­eisten Straße be­deutet das fünf Stunden reine Fahr­zeit. Bei sieben Stunden Tagesl­icht - im Süden gibt es eine Stunde mehr - blei­ben nur zwei Stunden für andere Aktivitäten.

Die ersten Kilometer des Tages führen nach Norden. Die große Bucht Horna­fjörð muss noch um­rundet werden. In großer Ent­fernung grüßt der erste Gletscher. Der Hoffels­jökull wird vom rieseigen Vatna­jökull ge­speist.


Bild 257: Der Gletscher grüßt die Ringstraße.


Hinter einen ebenen Küsten­streifen ragen bis zu 1000m hohe Berge in den Himmel. Frau Holle hat in den letzten Tage Berg und Tal mit Schnee ver­ziert.


Bild 258: Winterwiese



Bild 259: Schwemmsandebene


Nesjar

Die Schwemmsandebenen der Küs­ten­streifen kön­nen durch Gletscher­flüsse ohne große Vor­warn­zeit über­schwemmt werden. Ort­schaften und einzelne Höfe wurden daher im Schutz der Berge in sicherer Lage er­richtet. Die Häuser sind so weit vom Berg weg, dass keine Erd­rutsche die Häuser be­schädigen können. Aber sie liegen so hoch, dass Hoch­wasser sie nicht er­reichen kann. Große Bäume um den Häusern bieten etwas Schutz vor starkem Wind.


Bild 260: Häuser im Schutz eines Berges



Bild 261: Bauernhof bei Nesjar
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28 Jan 2021 11:20 #605211
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Island Tag 8-2: Brunnhólt

Kiboko fährt weiter entlang der Bucht Horna­fjörður nach Westen. Der Wind fegt den Schnee über die Straße.

Hornafjarðarfljót

Die Warnschilder für eine ein­spurige Brücke kün­digen den Fluss an.


Bild 262: Warnschilder kündigen die nächste Brücke an


Bei Brunnhólt wird der Haupt­zufluss der Bucht über­quert. Eine lange Beton­brücke überquert eine weiter Eis­fläche. Der Hornafjarðarfljót ist vor Ehr­furcht oder Frost er­starrt. Netter­weise haben die Isländer Schilder mit den Fluss­namen auf­gestellt. Beim Versuch des lauten Aus­sprechens des Namens ist die Zunge von Kiboko auch vor Ehr­furcht er­starrt.


Bild 263: Brücke über den Hornafjarðarfljót


Der Hornafjarðarfljót wird vom Gletscher Hoffells­fjöður ge­speist. Die Gletscher­zunge mit dem blauen Eis ragt bis in das Tal. Der Gletscher kommt aus dem In­land und wird von den Eis­massen des Vatna­jökull ver­sorgt.


Bild 264: Der Gletscher Hoffellsfjöður endet am Rand der Ebene.


Holmur

Bei Holmur steht ein hübscher Bauern­hof gleich neben der Straße. Auch dieser Bauern­hof steht auf einen kleinen Land­rücken in ge­schützter Lage. Links ist das neue Wohn­haus. Da­neben sind die Stallungen, Scheunen und Neben­gebäude.


Bild 265: Bauernhof an der Ringstraße


Smyrlabjörg

Bei Smyrlabjörg führt die Ringstraße über eine weite Ebene. Der große Gletscher Vatna­jökull ist hinter einer Wolken­schicht eher zu er­ahnen. Mehrere Gletscher fließen hier aus dem Hoch­land ins Tal. Der Skalafell­jökull spaltet sich in mehrere Gletscher­zungen auf und endet am Über­gang in die Ebene.


Bild 266: Die beiden Gletscherzungen des Skalafelljökull



Bild 267: Skalafelljökull


Von der selben Position sind drei Gletscher zu sehen. Leider sind die Namen der Gletscher nicht in der Land­karte ver­zeichnet. Blaue Schilder mit gelber Schrift stehen leider auch nicht am Weide­zaun.


Bild 268: Gletscher bei Smyrlabjörg


Kiboko genießt kurz den Anblick. Dann muss die Fahrt weiter­gehen, denn der Weg nach Vík ist noch lang.
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Island Tag 8-3: Kalfafellsstaður

Die Schwemmsandebene hat ein Ende. Zwischen Atlantik und Berge geht die National­straße 1 über die Klippen. Kiboko schaut zurück auf eine Berg­kette an deren Ende Höfn liegt. Dort klart der Himmel auf. Am Hori­zont leuchtet ein Streifen hinter der Berg­kette.


Bild 269: Blick zurück nach Höfen entlang der Steilküste


Kalfafellsstaður

Auf der schneebedeckten Straße kommt Kiboko nur lang­sam voran. Bei Kalfafells­staður verläuft die Straße wieder dicht am Atlantik. Da, wo Kiboko gerade her­kommt wird das Wetter schön, während es hier immer dunkler wird.


Bild 270: An der Küste bei Kalfafellsstaður


Noch ein letzter Blick zurück mit dem Tele. Vor den Bergen liegt Höfn.


Bild 271: Ein imposanter Berg an der Küste


Pferde

Beim Blick nach vorn ist der Himmel dunkel­grau. Das riecht nach Schnee. Ob sich die Island­pferde auf den Schnee freuen?


Bild 272: Islandpferde unter Schneewolken



Bild 273: Das Islandpferd trotzt dem Winter


Der entgegenkommende Isländer wird sich mit seinem Auto von ein wenig Schnee nicht be­eindrucken lassen. Da wird Kiboko wieder neidisch. Die Renn­semmel lässt sich auch mit über­schaubarer Ge­schwindig­keit nur mit viel Kon­zentration auf der Schnee­piste halten.


Bild 274: Gegenverkehr


Kiboko versucht vor dem Schnee­treiben noch etwas Strecke zu machen. Aber weit wird Kiboko nicht kommen. Der nächste Gletscher nötigt Kiboko für einen ausgiebigen Foto­stopp.
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