THEMA: Costa Rica mit "Kids" - Feb./März 2019
11 Okt 2020 21:41 #596411
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  • sphinx am 11 Okt 2020 21:41
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Champagner schrieb:
hängt ein großer Waran über uns im Baum (im berühmten Costa-Rica-Licht :P ).

Vielleicht lags am Licht oder das Du lieber in Afrika gewesen wärest, aber das ist ein Leguan.
Überprüft Du, ob wir hier auch mitlesen? :laugh:
Liebe Grüße
Elisabeth
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12 Okt 2020 20:48 #596450
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  • Champagner am 12 Okt 2020 20:48
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Oje, Elisabeth, wie peinlich :blink: !

Nein, ich wollte niemanden überprüfen (das mach ich nur beruflich - in meiner Freizeit garantiert nicht B) ), ich hab einfach nichts gedacht beim Schreiben :blush: !

Danke für den Hinweis, ich werde es gleich ändern!

Liebes Grüßle von Bele
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13 Okt 2020 12:00 #596473
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Was es nicht alles gibt! Von so einer bösen Ameise habe ich noch nie gehört. Ich möchte ihr nie begegnen. Ich denke als Vogelliebhaberin könnte mir Costa Rica gefallen...
Aber im Moment habe ich gerade grosse Sehnsucht nach Afrika.
Ich bin ja gespannt wann wir wieder unbeschwert reisen dürfen...
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
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13 Okt 2020 21:04 #596515
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Enilorac65 schrieb:
Was es nicht alles gibt! Von so einer bösen Ameise habe ich noch nie gehört. Ich möchte ihr nie begegnen. Ich denke als Vogelliebhaberin könnte mir Costa Rica gefallen...

Auf jeden Fall - ich hab die Möglichkeiten vor Ort ja überhaupt nicht konsequent genutzt, da bei einer Familienreise nicht ständig gebirded wird, und trotzdem hatte ich für meine Verhältnisse viele Sichtungen!

Mit denen mach' ich jetzt auch gleich weiter!

LG Bele
Letzte Änderung: 13 Okt 2020 21:05 von Champagner.
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13 Okt 2020 21:10 #596516
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3. März 2020: Von der Maquenque Eco Lodge (Boca Tapada) nach La Fortuna in die Arenal Oasis Eco Lodge (Teil 1).


Der Tag beginnt mit einem Blick von unserem Hochbalkon über den Regenwald, in dem noch leichter Nebel hängt. Sowas hätte ich daheim auch gerne (also den Balkon mit dem Blick, nicht den Nebel, obwohl der auf Fotos ab und zu ganz gut rüberkommt)!




Beim Frühstück kurz vor 8 Uhr ist wieder reger Flugverkehr und auch heute gibt es wieder Neusichtungen für mich – es ist also nicht so, dass jede Vogelart hier ständig zu sehen ist (den Keel-billed Toucan, das ist der mit dem Regenbogenschnabel, habe ich zum Beispiel nur das eine Mal, nämlich gestern, hier angetroffen)!

Heute lerne ich zwei verrückte Hühner kennen – die Grey-headed Chachalacas





Die üblichen Verdächtigen sind auch da, der Palm Tanager, der eigentlich immer anzutreffen ist,



ebenso der Blue-gray Tanager, den ich sehr hübsch finde (das ist der, der im Lampenschirm brütet)!





Natürlich ist auch Mattes Liebling wieder zugange, er scheint ziemlich verfressen zu sein :whistle: .



Diesen gestreng dreinblickenden Kerl sehe ich auch zum ersten Mal – ein Black-headed Saltator.



Eine ausgewachsene, bzw. ausgefärbte Purple Gallinule macht sich auf dem Banenentisch breit, gestern haben wir ja die jugendliche Form gesehen, und heute turnt unten am Boden auch noch das Chicken aus der Familie herum.





Der Brown-hooded Parrot von gestern Abend sitzt immer noch oder wieder da.



Ein Great Kiskadee und ein Palm Tanager im Größenvergleich



Und dann – TATA :woohoo: – kommt noch eine dritte Tukan-Art angeflogen – zum ersten und letzten Mal während unseres Aufenthaltes auf der Lodge: der Black-mandibled Toucan. Ich kann mein Glück kaum fassen, dass meine Tukan-Wünsche so umfassend erfüllt wurden :) !







Und noch ein TATA :laugh: – allerdings ertönte es erst vor ein paar Tagen B) , als ich das kleine grüne Vögele mit den rötlichen Beinchen mit Hilfe meines neuen Buches identifizieren konnte: Frau Red-legged Honeycreeper!



Damit endet meine vormittägliche Sichtungsliste. Nach dem Frühstück checken wir aus und machen uns auf den relativ kurzen Weg nach La Fortuna (das gibt dann Teil 2).

Fazit Maquenque Eco Lodge:

Eine recht große, aber weitläufig über ein wunderschönes und abwechslungsreiches Areal verteilte Lodge. Vogelsichtungen sind wegen der Futterstellen natürlich recht einfach, trotzdem kann man nicht immer gut fotografieren. Wenn die Tische im offenen, überdachten Restaurant am Rand schon belegt sind, dann muss man entweder aus der Ferne fotografieren oder sich penentrant dicht neben frühstückenden Gästen platzieren und losknipsen. Beides nicht optimal - aber das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau.

Wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte, hätte ich sicher noch viel mehr Vögel dort kennenlernen können. Ich hatte auch kurz mit dem Gedanken an eine geführte Frühmorgensvogelpirsch gespielt, aber das war mir dann einfach zu viel Action.

Insgesamt kann man sehr viel dort unternehmen, die Leute sind sehr freundlich, auch wenn es eine sehr professionell geführte Lodge ist, was ja nicht immer so ganz mein Ding ist. Kleiner und uriger mag ich mehr.

Ich würde aber auf jeden Fall wieder herkommen, wenn Costa Rica auf dem Programm stünde, und mehr Zeit zum Birden verwenden. Allerdings würde mich auch die Nachbarlodge, auf der mein Berti schon war ;) , interessieren.

Unterbringung und Verpflegung sind sehr gut und die Ausflüge wie gesagt bestens organisiert.

LG Bele
Letzte Änderung: 13 Okt 2020 21:39 von Champagner.
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14 Okt 2020 19:21 #596564
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3. März 2020: Von der Maquenque Eco Lodge nach La Fortuna in die Arenal Oasis Eco Lodge (Teil 2)


Die Fahrt nach La Fortuna ist mir nicht in Erinnerung geblieben - abgesehen von den ersten Kilometern, die man von der Maquenque Lodge aus nach Süden fährt, um wieder auf eine befestigte Straße zu gelangen. Diese Strecke ist interessant, landschaftlich und auch, weil sie eben nicht geteert ist.

Unseren Aufenthalt in La Fortuna war der am schwierigsten zu planende Teil der Reise, da es dort erstens unzählige Unterkünfte zur Auswahl gibt und man außerdem zwischen vielen Aktivitäten wählen kann. Auf der anderen Seite liest man immer wieder, wie hässlich der Ort ist....

Mitten im Ort wohnen wollte ich daher nicht, Vulkanblick wäre schick, aber der ist eh meistens in den Wolken, und dieses Spa-Schickimickizeug brauchen wir auch nicht. Also habe ich mich nach langem hin und her und Gesprächen mit den Panthers für eine kleine Lodge entschieden, die niemand von meinen CR-Informanten kannte, die mir aber eine der Bella Aventura-Mitarbeiterinnen ganz am Anfang mal empfohlen hatte.

Die Arenal Oasis Eco Lodge liegt etwas außerhalb und ist für eine sehr gute Froschwanderung bekannt, zumindest steht es so in den gängigen Bewertungsportalen.

Wir kommen gegen Mittag dort an und da unsere Chalets noch nicht bezugsfertig sind, essen wir in dem netten Restaurant der Lodge. Ich hatte schon gelesen, dass das Essen dort sehr gut und überhaupt nicht teuer sei. Und so ist es dann auch - außerdem werden wir total nett bedient und gut und witzig beraten, was die Auswahl der Gerichte betrifft - und schmecken tut es wirklich sehr lecker zu einem unglaublich günstigen Preis :) . So sind wir bester Dinge und genießen den Blick auf die auch hier vorhandene Futterstation. Leider liegt sie etwas im Schatten, aber nun gut.....

Meine Sichtungsliste wird auf jeden Fall weiter gefüllt....

Hier ein Clay (ja, Clay, nicht Cray)-colored Trush. Den gabs bei der Maquenque-Lodge auch, aber die Bilder von dort sind noch schlechter als dieses :P :



Blue-gray Tanagers sind natürlich auch hier





Ein Palm-Tanager, den ich zwar schon x-mal gesehen, fotografiert und gezeigt habe, der sich aber - wie ich finde - einen hübschen und farblich passenden Hintergrund ausgesucht hat und deshalb nochmal in den Bericht darf B) .



Und dann schreitet plötzlich ein höchst erstaunlicher Vogel durchs Unterholz :woohoo: :



Darf ich vorstellen? Frau Great Curassow :woohoo: , und sie ist wirklich "great":





Ihren Mann werden wir während unseres Aufenthaltes hier auch noch kennenlernen.

Nach dem Essen beziehen wir unsere sehr netten Hütten, die viel Platz bieten (auch für diverses Kleingetier, wie wir in der Nacht feststellen werden :huh: ).



Neben unseren Hütten wächst ein gigantischer Bambus und überhaupt sind um uns rum lauter Riesenbäume - das gefällt mir sehr gut an dieser Lodge, auch die Tatsache, dass die Hütten recht weit auseinander liegen (nicht unsere, denn wir hatten extra zwei bekommen, die für befreundete Familien oder so gedacht sind und daher nebeneinander liegen).





Die Blattschneiderameisen (die ich kein einziges Mal richtig aufs Bild bekommen habe :pinch: ), bereiten Lilith große Sorgen, denn sie queren den Platz vor unseren Hütten und sind somit gefährdet, falls wir das Auto wieder bewegen wollen.



Zunächst ist das aber kein Problem, weil wir nachmittags zu einer Kaffee- und Schokoladentour von einem Sammeltaxi abgeholt werden. Dazu später mehr - es wird keine Fotos, aber dafür einen Exkurs geben, mit dem ich den Bogen nach Botswana ;) (auf Umwegen über Leipzig) schlagen und somit dem Bericht ein bisschen Daseinsberechtigung in diesem Forum des südlichen Afrikas verschaffen werde :whistle: B) :laugh: .
Letzte Änderung: 14 Okt 2020 19:25 von Champagner.
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