THEMA: Erfahrungen mit AVIS Autovermietung in Namibia?
22 Nov 2018 19:51 #540065
  • AndreasG2523
  • AndreasG2523s Avatar
  • Beiträge: 938
  • Dank erhalten: 2034
  • AndreasG2523 am 22 Nov 2018 19:51
  • AndreasG2523s Avatar
Ich hatte bis heute in Namibia nur AVIS. Und ich würde sie trotz ihrer zugegeben manchmal nervigen Art immer wieder nehmen. Sie liefern einfach den Wagenheber mit, den der Hersteller mit liefert. Im Hilux / Fortuner ein Spielzeug. Aber selbst im Etosha bei einem Löwen kann man da einen Reifen wechseln. Aber wie Stefan sagt, vor Abfahrt prüfen ob alles da ist.


Das kleine Ding da ist der original Toyota Wagenheber

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP
Reiseberichte von uns
Letzte Änderung: 22 Nov 2018 19:52 von AndreasG2523.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: earlybird71
23 Nov 2018 09:55 #540111
  • earlybird71
  • earlybird71s Avatar
  • Beiträge: 307
  • Dank erhalten: 54
  • earlybird71 am 23 Nov 2018 09:55
  • earlybird71s Avatar
lilytrotter schrieb:
earlybird71 schrieb:
Scholli schrieb:
Hallo Stolley,
das hab ich gerade eben ins Forum geschrieben.

Letztes mal hatten wir AVIS. Die aber nie wieder. Hatten mir nen Wagenheber angedreht der den Fortuner nichtmal richtig anhob. Musste mir in der Wüste einen Stein zum unterlegen suchen, um den Reifen zu wechseln.

Gruss Scholli


Wenn das alles ist...



So ein amüsiertes Sprüchlein ist schnell geschrieben.


Ein Mietfahrzeug mit dem falschen Wagenheber auszuliefern, ist eine sehr ernste Angelegenheit!

Es gibt in Namibia recht viele einsame Gegenden, in denen keine Steine zum Unterlegen herumliegen...
Abgesehen davon ist es selten möglich, den Wagenheber auf irgendwelchen Steinen so anzusetzen, dass sichergestellt ist, dass das Fahrzeug nicht abrutschen kann – und dann, in der Realität angekommen, ist sie schnell dahin, die Lockerheit... – wenn man/frau den auf der Bremstrommel/Bremsscheibe hängenden Wagen gern etwas höher hätte...
aber
...wenn’s weiter nix ist... :whistle:
:)

Also ich überprüfe das mitgelieferte Equipment bei der Fahrzeugübernahme! Wenn dann so ein Wagenheber dabei ist, frage ich nach einem anderen oder kaufe mir einen!
Ist in anderen Ländern bei anderen Vermietern auch nicht anders!

PS
Hier wird so viel über Sicherheit und Vorbereitung diskutiert... Da finde ich diese Aktion im Vergleich eher klein und schnell erledigt!
USA 2013-2019
Kanada 2018
Namibia Oktober 2019
Letzte Änderung: 23 Nov 2018 10:05 von earlybird71.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
23 Nov 2018 10:00 #540112
  • earlybird71
  • earlybird71s Avatar
  • Beiträge: 307
  • Dank erhalten: 54
  • earlybird71 am 23 Nov 2018 09:55
  • earlybird71s Avatar
yanjep schrieb:
Das ist es, was mich ziemlich ärgert. Die Vermieter können ihre Vertragpartner per GPS lückelos überwachen, sehen sich aber nicht verpflichtet, vor der Übergabe des Fahrzeugs zu überprüfen, ob alle mitgemieteten Ausstattungsteile in Ordnung und funktionsfähig sind. Wir hatten ein zweites Zeltgestänge mit, daß leider nicht zum Zelt gepaßt hat, das Canopay ließ sich nicht abschließen (wir mußten mit beladenem Fahrzeug zurückfahren, damit es gerichtet werden konnte) und einem Pärchen auf dem Campground aushelfen, weil die zwar einen Kompressor mit hatten, nur leider keinen Anschluß für das Ventil. So schwer ist das doch nicht, die Ausrüstung vor der Übergabe an den Mieter zu kontrollieren, wenn bei der Fahrzeugrückgabe auch jeder Löffel nachgezählt wird.
Das Betriebskapital durch AGB und GPS schützen, na klar, aber eigene Schlamperei, die einen in wirklich unangenehme Situationen bringen kann muß wohl hingenommen werden :sick:
Klar kontrollieren wir die Ausstattung aber nachschauen, ob beim Kompressor auch der richtige und nicht nur irgendein Anschluss dabei ist und ob der unter dem Fahrzeug angebrachte Wagenheber auch paßt? Auf die Idee kommt man erst, wenn man Probleme bekommen hat.

Yanjep

Da hast du natürlich recht! Nach 10 oder mehr Stunden Flug willste dich nicht mit sowas rumärgern!

Allerdings gibt es dieses Phänomen leider in vielen Bereichen. Der Anbieter versucht eben, soviel wie möglich zu verdienen... Das Toyota aber so ein nutzloses Teil mitliefert ist echt schade!

Soweit ich das hier verstehe, sind die Autos der lokalen Anbieter meist besser ausgestattet...?! Aber in meinem Fall muss ich sagen, ist mir der Preis dort einfach zu hoch... Nicht, weil ich nicht will! Es geht über mein Budget! Der Wagen würde mich ja fast 1000 Euro mehr kosten...
USA 2013-2019
Kanada 2018
Namibia Oktober 2019
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
23 Nov 2018 20:15 #540178
  • Hosenmatz
  • Hosenmatzs Avatar
  • Beiträge: 154
  • Dank erhalten: 101
  • Hosenmatz am 23 Nov 2018 20:15
  • Hosenmatzs Avatar
Also der Wagenheber, der im Duster dabei war, war ebenfalls ein Krampf.
Hat von der Höhe gerade so gereicht, um den Reservereifen draufzubekommen.
Aber sowas ... speziell in Bezug auf die Höhe ... merkt man halt erst, wenn man ihn benutzt!
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
24 Nov 2018 12:34 #540234
  • loser
  • losers Avatar
  • Beiträge: 682
  • Dank erhalten: 1062
  • loser am 24 Nov 2018 12:34
  • losers Avatar
Die Größe der oben kritisierten „Spielzeug- und Witzwagenheber“ ergibt sich mE. aus den werksseitig vorgesehenen Auflagepunkten, da muss der Heber ja noch drunter gehen, wenn ein Rad schon auf der Felge aufliegt. Das sollte man bei Eigenkauf eines “richtigen“ Wagenhebers als Ersatz berücksichtigen.....Nachtrag: die Sicherheit sowieso.
So schaute ein alter LC-Heber aus (Bild aus den www), er war aus Gusseisen und daher etwas massiger, aber höher war er nicht, weil das nicht geht.



Hier ist der ORIGINAL-Heber unter einem LC Pick-Up Bj. 1975.



Werner
Letzte Änderung: 24 Nov 2018 17:34 von loser.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Logi, MaHe, earlybird71
24 Nov 2018 18:32 #540265
  • MaHe
  • MaHes Avatar
  • Beiträge: 235
  • Dank erhalten: 217
  • MaHe am 24 Nov 2018 18:32
  • MaHes Avatar
Moin,

Werner, danke für den guten Beitrag nebst 'Photobeweis' zur Veranschaulichung.
Ich möchte soweit gehen, dass man auch in Namibia in 98 % der Fälle mit den mitgelieferten Wagenhebern (wenn sie denn zum Fahrzeug passen) sehr gut klar kommt. Das setzt natürlich voraus, dass der Bediener weiß, was er tut und wo die Gefahren lauern. Der geneigte Mitteleuropäer, der aus Bequemlichkeit den Reifenwechsel Sommer/Winter erledigen lässt, ist da naturgemäß im Nachteil... :unsure:

Wichtig ist:
  • ruhig und besonnen vorgehen
  • Das Fahrzeug ausreichend gegen wegrollen sichern, das kann auf unebenem/losen Untergrund schneller wegrutschen als man denkt
  • Ansatzpunkte am Fahrzeug [EDIT gemäß Bedienungsanleitung und ggf] zeigen lassen und den Wagenheber auch da drunter setzen, sonst wird das nichts. (Geländewagen mit [EDIT Starrachsen] und langem Federweg haben die Ansatzpunkte unter den Achsen, beim Ansetzen unter anderen Fahrzeugteilen ist der Hubweg auf gar keinen Fall lang genug und man macht nur irgendwas am Fahrzeug krumm/kaputt)
  • Zwischen Wagenheber und Fahrzeug gerne ein Stück Pappe legen, allemal besser und rutschfester als Metall auf Metall
  • Wenn unterbauen nötig sein sollte oder der Wagenheber auf unebenem Untergrund ausgerichtet werden muss, lieber mit Holz als mit Steinen arbeiten (Steine können schnell brechen, gute Vermieter geben Holzklotz/Brett mit)
  • Falls das Fahrzeug einen Highjack hat und man den nicht kennt, Funktion zeigen lassen und den sehr besonnen einsetzen (damit kann man sonst eine Menge kaputt machen inkl. eigener Körperteile)


Allzeit unfallfreie Reifenwechsel (und natürlich passende Wagenheber) wünscht
Henning
Letzte Änderung: 24 Nov 2018 23:18 von MaHe. Begründung: Hinweis von Focus
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Logi, Ernst54, earlybird71, loser