Büllsport Paviane

16 Antworten · 5’277 Aufrufe · gestartet 11. Nov. 2020 von La Leona
Bilder klein
Antworten
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200711. Nov. 2020 ·
Hallo!
Auf meine Buchungsanfrage für einen camping Platz bei Büllsport erhielt ich von Anke eine sehr nette und informative Antwort. Ich bräuchte Euer feed back zwecks Relativierung des folgenden Auszugs:

Wir müssen deutlich darauf hinweisen, dass unsere Campingplätze sehr abgeschieden liegen, man muss also wirklich auf Camping eingerichtet sein und die Natur erleben wollen, um es zu genießen. Es gibt Paviane und anderes Wild rund um die Campingplätze, die auch nachts "unheimliche, gefährliche" Geräusche machen. Wir empfehlen Ihnen alles wegzuschließen, wenn Sie sich nicht auf Ihren Campingplatz aufhalten. Sollten Sie einen Tagesausflug planen, raten wir Ihnen, auch die Zelte abzubauen. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Schäden an Ihrem Campingequipment. Wer sich in der Natur fürchtet bzw. nah am Gästehaus/Swimmingpool/Bar sein möchte, sollte sich nicht für einen dieser Campingplätze entscheiden, sondern lieber ein Zimmer buchen.
Gruss Leona
181 Beiträge · seit 202011. Nov. 2020 ·
DSCF1936.JPG


DSCF1945.JPG

Hallo,
also wir hatten 2017 am Platz" alte Polizeistation "unsere erste wirkliche Übernachtung in der "Wildnis",die nächtliche Geräuschkulisse war in der Tat beeindruckend,ich habe zwar wunderbar geschlafen wurde aber gegen Morgen von vielstimmigen Tiergeschrei geweckt,wer da im einzelnen mit gesungen hat konnte ich nicht sagen,in der Ferne hundeähnliches Gebell,es soll Leoparden in der Nähe geben,ansonsten alles sehr nah und sehr laut.Es gibt dort einen wunderschönen Wanderweg,ich vergaß das Auto abzuschliessen während wir gewandert sind,war aber alles noch da.Ansonsen gibt es Brennholz,einen Donkey und vor allem wunderschöne Landschaft,und bis zur C14 ist es auch nicht weit.Also ich würde dort gerne wieder hin,der Platz ist einfach traumhaft,und bis zur Farm sind es vielleicht 2 KM
LG
zuletzt bearbeitet 11. Nov. 2020
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200712. Nov. 2020 ·
Danke Hansilein, vorallem, oder gerade für die Bilder. Es ist schön dass es auf diesem Stellplatz grosszügig Schatten gibt. Die nächtliche Geräuschkulisse ist für mich mit ein Teil warum ich so gerne in Afrika im Zelt schlafe. Mir ging es bei der Frage hauptsächlich um den Ratschlag der Lodgebesitzer an Camper das Zelt tagsüber abzubauen.

Das macht man ja nicht mal im Pavian verseuchten camp bei Third Bridge im Moremi. Sind die Büllsport Paviane etwa besonders begabt was Zeltreissverschlüsse angbelangt? oder sind es destruktive Kravallbrüder? oder ist es nur eine überübervorsichtige Warnung damit keinerlei Reklamationen dieser Art gemacht werden von camper newbies? oder will man mehr Lodgeübernachtungen verkaufen? Ich bedanke mich für jeden weiteren Tipp.
Gruss Leona
33,2k Beiträge · seit 200612. Nov. 2020 ·
oder ist es nur eine überübervorsichtige Warnung damit keinerlei Reklamationen dieser Art gemacht werden von camper newbies?
das wird es vermutlich sein.... eine schlechte Erfahrung sicherlich. Ich kenne Büllsport recht gut ("natürlich" nicht als Camper) und wüsste nicht, warum die Paviane dort anders drauf sein sollten als sonst wo auf Farmland. Am Kap der Guten Hoffnung würde ich mein Zelt deretwegen eher abbauen 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
5’485 Beiträge · seit 200912. Nov. 2020 ·
Habe mal auf der North Gate Campsite im Moremi gesehen, wie eine gruppe Paviane ein Zelt abgerissen haben. Das kann nie ausgeschlossen werden, wenn es Paviane hat. ich denke, die Campsite will sich präventiv gegenüber potentiellen Pavianopfern absichern.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
403 Beiträge · seit 200612. Nov. 2020 ·
Vor Jahren wurden wir auch beklaut bei Third Bridge. Der eine freche Pavian ergatterte kurzerhand unser Brot am Morgen & schlich sich eilends mit einem Sprung auf den Baum davon. Das ging so rassig, dass wir das kaum bemerkt haben.

Gruss Margrit
1’415 Beiträge · seit 201412. Nov. 2020 ·
Letztes Jahr auf der Naukluft CS

IMG_7338.JPG

lebten wir unter ständiger Beobachtung

IMG_7331.JPG

das war der Boss von der auf klauen trainierte Truppe.
Ein kurzer Moment nicht hingeschaut und schon war der Salat weg mitsamt dem Einkaufsbeutel.
Auf solchen Plätzen hilft nur eins: konzentrierte Aufmerksamkeit, immer einen dicken Drohknüppel zur Hand und alles am Auto verschliessen! aber dieses nie allein lassen.
Am Waterberg konnten wir diese kriminellen Gesellen vom Auto unserer Nachbarn noch rechtzeitig verscheuchen, bevor grösserer Schaden entstand.

_MG_5920.JPG

Aber mit Sonnenuntergang ist dann der Spuk vorbei und alle rennen nach Hause. Die haben wahrscheinlich Angst im Dunkeln 😄
mutmasst die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2020
5’485 Beiträge · seit 200912. Nov. 2020 ·
Sowie es dunkel wird hat man Ruhe vor Pavianen (und auch vor Meerkatzen). Dann verziehen sich die Affen auf Ihre Schlafbäume, die sie erst bei Tagesanbruch wieder verlassen. Auf den Schlafbäumen sind sie geschützt vor den meisten Feinden.

Man sollte allerdings auf gar keinen Fall unter einem Schlafbaum zelten, denn die Viecher sind die ganze Nacht am kacken.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
181 Beiträge · seit 202012. Nov. 2020 ·
Ich möchte noch mal auf die nächtliche Geräuschkulisse zurück kommen,ich kann es mir immer noch nicht erklären wer da so geschrien hat,weil es dort ja insgesamt nur wenig Tiere gibt und ich auch in den tierreichen Camps in Botswana nichts vergleichbares gehört habe.
Entweder war unter den zahlreichen Vögeln ein Tierstimmenimitator,oder die Geister von den naheliegenden deutschen Soldatengräbern machen sich einen Spaß daraus nachts die Touristen zu erschrecken 🤩
Und noch mal zu den Pavianen,wir haben nur unterwegs am Straßenrand welche gesehen,und die waren sehr scheu.Ich vermute daß vielleicht mal Camper Lebensmittel im unbewachten Zelt hatten und dadurch Paviane angelockt haben.
Leona,zum Schattenplatz möcht ich noch sagen,daß wir recht früh zum Camp kamen,und die Auswahl unter den Plätzen hatten,nur unserer war so schön schattig,wir mussten ein wenig rangieren und einige tiefhängende Äste nach ober drücken um in den Genuss des Schattens zu kommen,hat sich aber gelohnt.Unsere späteren Nachbarn hatten kaum Schatten,siehe unteres Bild.
Was ich unbedingt empfehlen kann sind die Wanderungen,in Namibia gibt es nicht so viele markierte Wanderungen die einigermaßen gefahrlos begangen werden können.Im Nachhinein fanden wir es sehr schade dass wir von den Naukluft Bergen nicht mehr gesehen haben.Büllsport war neben Mirabib für uns die schönste Campsite auf unserer Namibiareise
LG
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2020
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200713. Nov. 2020 ·
Danke für eure Antworten. Unsere eigenen Erfahrungen mit Pavianen stimmen mit euren überein. Farmbesitzer, nehmen wir mal Düsternbrook, weisen eindringlich darauf hin dass man als camper unbedingt allen Müll vom Platz entfernen soll, nicht in die Eimer werfen, entfernen! denn nur so können sie einer Pavianplage vorbeugen. Wenn die Tiere einmal fündig wurden, dann ist es schwierig sie wieder los zu werden. Unsere eindrücklichste Erfahrung hatten wir vor einigen Jahren im Augrabies NP da verfolgte uns ein einzelner Pavian über Kilometer auf einer Wanderung und schrie uns an und machte Mock-Angriffe, mein Mann und ich mussten uns mit Stöcken bewaffnen um ihn zurück zu weisen. Das war eine sehr unangenehme Erfahrung. Als wir das Ereignis damals der Parkverwaltung meldeten, wussten sie sofort Bescheid um welches Exemplar es sich handelte und uns schien dass man dieses Männchen abschiessen werde. Es gab vor unserem Zwischenfall bereits Attacken mit Verletzungen. Ich kenne Plätze wo es Gruppen gibt unter Anführung von Alfa Männchen die keinerlei Angst vor Frauen zu haben scheinen. Mir kann so ein Exemplar das Relaxen im Stuhl am Schatten um ein Buch zu lesen oder Tagebuch zu schreiben vermiesen. Hierzu danke Hansilein für die Korrektur betreffend Verfügbarkeit von Schatten. Es scheint mir dass die Summe: Berge und Felsen, karge Vegetation und Verfügbarkeit von Nahrung von campern ein Bermuda Dreieck darstellen und mir scheint aufgrund der Warnung der Lodge dass sie auf Büllsport regelmässig oder zumindest öfters auf dem Zeltplatz vorbeischauen. Vielleicht hat die covid-Auszeit das etwas reguliert. Beste Grüsse
Gruss Leona
435 Beiträge · seit 201214. Nov. 2020 ·
Wir waren vor 2 Tagen im Naukluft und haben den Ort fluchtartig verlassen, weil ein Pavian unser abgeschlossenes Canopy und den Engel am Scharnier aufgebrochen hat, obwohl wir nur 3 Campsite weiter am Fotografieren waren.
Wir sind in Büllsport bei der alten Polizeistation gelandet und hörten zwar die Paviane und einige andere Tiere, aber alles blieb unversehrt während unserer Ca 7 stündigen Abwesenheit. Die Wanderung hoch auf's Plateau und runter durch die Köcherbsumschlucht war toll, aber etwas heiss.
Wenn ihr wandern wollt ein guter Platz, aber der Ort bietet nicht viel Aussicht. EV. Besser Tsauchabrivercamp.
Liebe Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
1’525 Beiträge · seit 201114. Nov. 2020 ·
Paviane/Meerkatzen unterscheiden Mann und Frau.....das schwächste Glied sind weisse Frauen/Kinder....dann

weisse Männer.....dann schwarze Frauen.......dann schwarze Männer...........die Massai- Männer (mit der KleiderFarbe ROT)

sind am Meisten gefürchtet 😄 😄 😄 hab auch schon überlegt, ob schwarz anmalen was hilft.. 😄 😄 😄

LG..........................BMW
16,9k Beiträge · seit 201214. Nov. 2020 ·
BMW schrieb:hab auch schon überlegt, ob schwarz anmalen was hilft.. 😄 😄 😄
Du riechst doch auch ganz anders. Da ist es wahrscheinlich mit anmalen nicht getan.... 😕

fürchtet die Logi
490 Beiträge · seit 202015. Nov. 2020 ·
da fiel mir gerade diese Aufnahme aus 2012 ein .....
öffentliche Toiletten Anlage am Fish RIver Canyon, gesichert mit Zahlenschloss und "schwierigem" Code ... 🤨
ob die inzwischen lesen gelernt haben .... 😄
a1-2-3.jpg
Gruß Burkhard
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200715. Nov. 2020 ·
D und M schrieb:Wir waren vor 2 Tagen im Naukluft und haben den Ort fluchtartig verlassen, weil ein Pavian unser abgeschlossenes Canopy und den Engel am Scharnier aufgebrochen hat, obwohl wir nur 3 Campsite weiter am Fotografieren waren.
Wir sind in Büllsport bei der alten Polizeistation gelandet und hörten zwar die Paviane und einige andere Tiere, aber alles blieb unversehrt während unserer Ca 7 stündigen Abwesenheit. Die Wanderung hoch auf's Plateau und runter durch die Köcherbsumschlucht war toll, aber etwas heiss.
Wenn ihr wandern wollt ein guter Platz, aber der Ort bietet nicht viel Aussicht. EV. Besser Tsauchabrivercamp.
Liebe Grüsse
Daniela
Liebe Daniela, vielen Dank für deinen top aktuellen Lage Bericht. Dass ein Pavian ein abgeschlossenes Canopy aufbricht um an den ihm aus Erfahrung bereits vertrauten Engel fridge und dessen Inhalt zu gelangen zeigt, dass es sich hier um ein sehr intelligentes Tier handelt, das auch fähig ist komplexe Probleme zu lösen. Vorallem solche die eine Planung voraussetzen. Ich hoffe euer Schaden hielt sich in Grenzen. Tsauchab river camp ist fest eingeplant. Liebe Grüsse
Gruss Leona
2’319 Beiträge · seit 201127. Nov. 2020 ·
Guten Morgen,

zum Thema dreiste Paviane fällt mir gerade das Folgende ein.

Im August 2016 weilten wir nach einer KTP-Südnamibia-4x4-Dachzelt-Tour auf unserem Rückweg nach Johannesburg u. a. im Augrabies NP. Als wir dort ankamen und uns für unsere Campsite eincheckten, ermahnte man uns, beim Verlassen unserer Campsite sämtliche Fenster- und Türöffnungen des Dachzeltes -sofern aufgeschlagen- komplette zu öffnen. Grund: Den im Sanparks-Restcamp ansäßigen Pavianen nicht das kleinste Motiv zu geben, das Zelt zu zerreißen.
Wir hielten diesen Ratschlag zunächst als ziemlich übertrieben. Als wir jedoch die Dreistigkeit und Agressivität eines ausgewachsenen Männchens sahen, daß mit Erfolg unsere, an der Rücktür aufgehängten Stofftasche mit Duschgel und Shampoo drinne mit Geschick stahl und erst nach Werfen von Steinen wieder losließ, um uns dann mit fletschenden Zähnen zu begegnen, konnten wir den Hinweis an der Reception nachvollziehen.
Keine 15 Minuten später starteten wir einen kleinen Spaziergang über die recht große Campsiteanlage. An deren Ende, dort wo eine Pad, die in den Westen des NPs beginnt, waren zahlreiche Käfige mit Maisfallen aufgestellt. Eine große Gruppe an Pavianen tummelte sich darum. Einer der Anführer konnte der im Inneren eines Käfigs aufgehängten Maisfalle nicht widerstehen und begab sich in den Käfig. Zack. Klappe zu, Pavian drin. Das Tier strampelte und überschlug sich in seinem Gefängnis und versuchte, rücklings mit allen Vieren das obere Käfiggitter wegzudrücken. Der Wahnsinn trieb den Pavian dazu, sich so rasch und mit allen seinen Kräften hin und her, hoch und runter und zu bewegen und gegen die Gitterstäbe zu werfen, daß der große Metallkäfig anfing zu tanzen. Die ganze Szenerie wurde von uns und einem herbeigeeilten südafrikanischem Renterpärchen begleitet. Der Rentermann rief dann mit seinem Handy die NP-Verwaltung an; keine fünf Minuten später kamen die Ranger mit einem Pick-up; nahmen eine große Decke aus dem Wagen und warfen diese über den Käfig, in dem der gefangene Pavian aufgrund eines zwischen den Maiskörnern befindliches Narkosemittel alle seine Kräfte verloren hatte und nur noch etwas im Käfig taumelte. Wir fragten den Oberranger, wohin das Tier denn nun verbracht wird. Naiv wie wir waren, glaubten wir, daß die Ranger die so festgenommenen renitenten Paviane in einen entlegenen Winkel des NPs gebracht werden würden, um dort wieder auf freien Fuß zu kommen. Aber... Nix da. Der Oberranger teilte uns mit, daß die im Restcamp befindlichen baboons deratig agressiv seien, Personen selbst bei keinen sichtbaren Nahrungsmitteln attackierten und auf der Campsite Dachzelte zerrissen und teils die Alustabkonstruktion der Dachzelte demilierten. Nach Aussage des Oberrangers erfuhren wir, daß die so gefangenen Paviane einem sanften Tod zugeführt werden würden. Dies gesagt, fuhr der Pick-up mit dem daraufgehievten, mit der Decke überworfenen Käfig samt Inhalt ab und wir blieben fassungslos zurück. Ein interessanter Punkt war aber, daß sich die restliche Paviangesellschaft um den im Käfig tobenden Alten gruppierte und nicht von seiner Seite wich.
Lange Rede, kurzer Sinn: Mit Pavianen ist nicht zu spaßen. Selbst mit den vermeintlichen "Jungen" nicht. Da können wir von einem bösen Erlebnis am Bahnhof mitten in Vic Falls aus 2011 berichten, wo ein junges Früchtchen uns vom Bahnhof bis in die Main Street von Vic Falls mit fletschenden Zähnen und agressiven Fake-Attacken verfolgte, obwohl wir nix weiter als unsere kleinen Rucksäche und den Fotoapparat dabei hatten. Selbst als wir uns mit langen, dicken Stöcken bewaffneten, ließ der Halbstarke nicht von uns ab.

Gruß Alm
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2020
Gast02. Dez. 2020 ·
In Nature’s Valley verrammeln manche Hausbesitzer alle Türen mit Sandsäcken, wenn sie verreisen. Als ich das das erste Mal sah, habe ich gefragt ob eine Sturmflut droht. Kleine Hunde werden (im auch nach oben gesicherten) Zwinger oder im Haus in Sicherheit gebracht, wenn die Paviane wieder ein Mal den Ort be(heim)suchen.
Was es bedeutet mit Pavianen „auf Tuchfühlung“ zu leben, kann man hier nachlesen.
https://www.naturesvalleytrust.co.za/resources/baboon-management/
https://www.naturesvalleytrust.co.za/programmes/conservation-in-action/the-baboon-management-forum/
https://www.nvra.co.za/assets/PDF/Natures-Valley-baboon-guide.pdf
In Randbezirken von Kapstadt bzw. im Umland überfallen Paviane Menschen am Parkplatz von Shopping Malls… usw.
Raubüberfall.jpg


Wir mussten ein Mal eine Pavianherde von unserem Campingplatz vertreiben um die Schäden zu minimieren. Das war ein haariges Erlebnis. Es ist schon beeindruckend, wenn die großen Männchen zum Schutz des Rückzugs auf ein paar Meter aufrücken und sich aufbauen und die Fangzähne blecken. Und mit Kleinkindern sollte man da sehr aufpassen, dass sie nur ja im Auto bleiben.
zuletzt bearbeitet 02. Dez. 2020