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THEMA: In den Sommerferien mit dem Dachzelt.
10 Feb 2019 15:02 #548040
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  • Jens83 am 10 Feb 2019 15:02
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Hallo zusammen!

Unser letzter (aber auch erster) Namibiaurlaub war im März/April 2018. Wir waren mit einen Geländewagen mit Dachzelt unterwegs und haben so auf eine abenteuerliche Weise das Land kennengelernt. Eigentlich waren die Temperaturen in der Nacht angenehm im Zelt. Problematisch waren nur die starken Gewitter. Nach starkem Dauerregen wurde es schon etwas feucht im Zelt.
Trotzdem war es ein wunderschöner Urlaub. Man hatte ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer wie wir es so noch nicht erlebt hatten.
Da wir (ich 36, meine Frau 38 und unserer Sohn 10) mit der Zeit das Land und diese Art von Urlaub vermissen, überlegen wir ob wir es nochmal in den Sommerferien wiederholen sollten. Jetzt zu meiner eigenlichen Frage. Wie ist es Nachts bei teilweise um die 0 Grad nur mit einer Decke im Dachzelt? Das man sich wenn es dunkel wird wärmer anziehen muss ist uns klar. Braucht man für die Nacht z.B. einen extra warmen Schlafsack? Oder ist es gefühlt nicht so kalt im Zelt? Über Tipps oder Ratschläge würden wir uns sehr freuen.
Unseren letzten Aufenthalt in Namibia hatten wir komplett selber geplant. Da wir ein paar Anfängerfehler begangen haben, wollen wir diesmal besser vorbereitet sein. Wir hatten uns z. B. für zwei Wochen einfach zu viel vorgenommen. Dadurch war es manchmal zeitlich etwas stressig. Diesmal soll es ruhiger werden. Dadurch hoffen wir das Land noch besser erleben zu können.

Viele Grüße Jens














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10 Feb 2019 17:22 #548059
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  • @Zugvogel am 10 Feb 2019 17:22
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Jens83 schrieb:
...überlegen wir ob wir es nochmal in den Sommerferien wiederholen sollten. Jetzt zu meiner eigenlichen Frage. Wie ist es Nachts bei teilweise um die 0 Grad nur mit einer Decke im Dachzelt? Das man sich wenn es dunkel wird wärmer anziehen muss ist uns klar. Braucht man für die Nacht z.B. einen extra warmen Schlafsack? Oder ist es gefühlt nicht so kalt im Zelt? Über Tipps oder Ratschläge würden wir uns sehr freuen.
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Hallo Jens

Um dir auf deine Fragen passende Antworten geben zu können würde es sicherlich helfen, wenn wir etwas näher über eure geplante Route Bescheid wüssten.

Während man im Juli/August im Norden Namibias (Etosha, Caprivi) relativ problemlos mit einem 'normalen' Schlafsack oder einer Decke auskommt kann es im Süden (Kalahari, etc.) extrem kalt werden. Wir hatten in der Kalahari im Juli / August -10°C und das war auch mit sehr gutem und warmem Schlafsack sowie zusätzlichen Wolldecken nachts sehr kalt. Das Zelt schützt dich vor der Witterung. Die Temperaturen drin sind jedoch nicht wirklich 'wärmer' als draussen... Im Etosha hatten wir damals um die 15° Nachts, also sehr problemlos.

Tipps/Ratschläge: Ich habe mir abends auf dem Gaskocher warmes Wasser gekocht und mir eine Flasche damit gefüllt, was nachts sehr gut geholfen hat. Ebenso lohnt es sich nachts eine Mütze zu tragen, weil man über den Kopf viel Wärme verliert. Ein grosses Feuer entfachen hilft Abends, wenn man noch etwas draussen bleiben will. Ansonsten sind wir u.a. auch wägen der Kälte häufig früh ins Bett. Handschuhe mitnehmen, um Morgens den Zeltabbau einigermassen zu überstehen ;) Und wie gesagt warme Schlafsäcke und zusätzliche Decken sowie Skiunterwäsche...

Stell doch mal eure geplante Route hier rein, dann bekommt ihr sicherlich noch mehr Tipps.
Gruss, Stefanie
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10 Feb 2019 18:11 #548060
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Hallo Jens,
meine Freundin und ich waren 2017 im August/September mit einem Pick-Up mit Aufbau unterwegs, in dem wir geschlafen haben.

War also in einem geschlossenen Wagen. Ich kann mich erinnern, dass wir 2 Nächte fast nicht geschlafen haben, weil es wirklich kalt war. Das war einmal in Sesriem und einmal in Okaukuejo. Leider hatten wir kein Thermometer dabei. Wir hatten Schlafsäcke vom Campervermieter und in diesen beiden Nächten noch zusätzlich Jogginghose und T-Shirt + Fleece und Decken die wir uns aus dem Flugzeug beim Hinflug geliehen und auf dem Rückflug wieder abgegeben haben.. :whistle: Trotzdem war es richtig kalt.
Die übrigen Nächte zwischen Sesriem und Etosha (z.B. am Brandberg oder andere Camps im Etosha) waren dann wieder angenehm und kein Problem. Es kann also durchaus sein, dass es richtig kalt ist und die nächste Nacht wieder angenehm.
Letztes Jahr waren wir dann in Guatemala und haben dort unter anderem eine Nacht auf einem Vulkan in ca. 3500 Meter Höhe in einem Zelt verbracht. Dort hatte es auch nachts Minusgrade. Diesmal haben wir uns aber beide Skiunterwäsche mitgebracht. Damit war es überhaupt kein Problem und man hat nicht gefroren. Zusätzlich halt noch nen Pulli/Fleece drüber, wers gerne noch wärmer hat.
Also mein Tipp: Vorsichtshalber Skiunterwäsche mitnehmen und evtl. eine zusätzliche Decke, dann sollte man ohne Frostbeulen durchkommen. Wenn ihr Glück habt wirds ja garnicht so kalt ;)

Schönen Gruß
Gasse
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10 Feb 2019 20:56 #548082
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  • trsi am 10 Feb 2019 20:56
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Hallo

Skiunterwäsche und Kappe würde ich mitnehmen. Und vor Ort eine zusätzliche Decke kaufen (z.B. bei PEP). Die Zusatzdecke brauchte ich selbst im Oktober 2018, insbesondere das Damaraland bescherte uns ordentlich kalte Nächte (10 Grad).

Handschuhe für den Morgen (Zeltabbau) sind auch sinnvoll.

Gute Reise!
trsi
2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2015 USA, Kanada & Bahamas (4 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2017 USA Südwest (5 Wochen) ¦ 2017 Oman (2 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (2 Wochen) ¦ 2018 Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia & Botswana (5 Wochen) ¦ Dazu immer wieder im schönen Europa unterwegs
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10 Feb 2019 22:33 #548105
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  • uli-rt am 10 Feb 2019 22:33
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Hallo Jens,

Im Juli/August hatten wir für jeden einen extra Schlafsack dabei, der eingepackt ins Dachzelt gelegt wurde für alle Fälle...zum Glück war die Kältewelle mit Minusgraden gleich als wir in Windhoek ankamen und zwei Nächte im Hotel waren :) , dann wurde es wärmer.

Ansonsten hatten wir auch noch die ultraleichten und kleinmachbaren Daunenjacken im Gepäck.

Gruß Uli
7 x Südafrika, 3 x Namibia. 1 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...
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11 Feb 2019 11:30 #548158
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  • Jens83 am 10 Feb 2019 15:02
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Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für eure Antworten. Die genaue Route steht noch nicht wirklich fest, ist ja erst für Sommer 2020 geplant. Wahrscheinlich würden wir von Windhoek erstmal Richtung Fish River Canyon fahren. Den mussten wir beim letzten mal aus Zeitdruck auslassen. Von da aus würden wir eventuell über Mariental, Sesriem, Swakopmund, Erindi, Waterberg zum Etosha fahren. Eigentlich würden wir auch gene die Victoria Falls sehen. Da die Strecke aber ziemlich weit ist könnte das vielleicht nicht klappen. Außerdem habe ich mich noch nicht über den Grenzübergang nach Botswana/Zambia informiert. Habe gehört das manche Autovermieter die Fahrt außerhalb Namibias verbieten.
Die Idee mit der Skiunterwäsche ist auf jeden Fall gut. Schlafsäcke die bis -5 Grad geeignet sind bekommt man ja auch schon für ca. 80 Euro. Auch wenn das vielleicht sogar etwas übertieben ist. Normale Schlafsäcke tun es ja vieleicht auch. Die Bettwäsche vom Autovermieter ist ja auch noch da.
Ist auf jeden Fall super mal Infos von jemandem zu haben der es selber erlebt hat. Vielen Dank dafür!

Viele Grüße Jens
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