Das Experiment: Ohne Buchung unterwegs

14 Antworten · 7'584 Aufrufe · gestartet 17. Aug. 2018 von Chrigu
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Themenstarter7'269 Beiträge · seit 200617. Aug. 2018 · #1
Dies ist eine kleine Zusammenfassung einer Tour durch Namibia und Botswana im Juli 2018. Wir waren zu sechst (4 Erwachsene und zwei Jungs) mit zwei Fahrzeugen unterwegs. Wir sind mit zwei LandCruisern mit Camping Ausrüstung unterwegs gewesen. Wir wollten während der Tour überwiegend campen. Wir hatten bewusst keine Campingplätze vor der Reise gebucht, weil wir sehen wollten wie gut man spontan unterwegs sein kann, wenn man etwas Erfahrung hat und sich seine Ziele etwas aussucht. Ausserdem war es eine sehr umfangreiche Tour. Wir sind während der vier Wochen fast jeden Tag weiter gefahren. Alles nicht optimal. Wir wollten es aber so, denn dieses war unser Experiment.

Start in Windhoek
Das Urban Camp war ausgebucht. Wir haben dann bei Bwana Tucke-Tucke auf dem Hof übernachtet. Es hätte aber auch Alternativen gegeben. Z.B. Arebbusch

Waterberg: Waterberg Rest Camp
Die Buchung vor Ort war kein Problem. Die Campsite war ca. halb voll.

Grootfontein: Tigerquelle Gästefarm
Wir gehen gerne bei Mäuser essen und auch der Pool für die Jungs ist toll. Wir haben uns wegen des essens einen Tag vorher telefonisch angemeldet. Ausser uns war eine andere Gruppe auf der Campsite

Grashoek: Buschmann Museum
Hier wollten wir wieder mal ein Living Museum besuchen. Das hat sich wirklich gelohnt. Speziell die Jungs hatten da viel Spass. Camping auf der Campsite beim Museum. Wir waren sehr früh da und konnten uns den schönsten Platz aussuchen. Da die Campsites etwas verstreut liegen, wissen wir nicht wie viel das besetzt war. Es waren aber auch andere Camper da … mit Drohne

Khaudum NP: Sikereti und Khaudum Camp
Der Khaudum NP war wieder einmal spannend. Wir haben speziell gegen Abend hunderte Elefanten gesehen. Tagsüber waren eher wenig Sichtungen. Das Erlebnis war hauptsächlich die Fahrt durch den Park. Viel Sand und zum Teil hohes Gras. Viele der Hydes sind etwas ramponiert. Trotzdem kann man sich da gut aufhalten.
Die Campsites waren komplett frei. Sikereti ist nach wie vor nicht gebaut und deshalb kostenlos. Das Khaudum Camp ist zu teuer.
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Divundu / Popa Falls: Shametu River Lodge Camping
Wir wollten eine Station für zwei Nächte. Als erstes sind wir mal zu Shametu gefahren und haben da nachgefragt. Es waren einige Campsites belegt, trotzdem hatte es noch mehrere freie Plätze.
Der Ganztagesausflug im Buffalo Park war wieder einmal sehr schön. Langsam am Fluss entlang. Die ganze Palette von den typischen Tieren. Leider ohne Katzen.
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Kongola / Horseshoe: Nambwa Camping
Wenn wir in der Gegend sind, fahren wir sehr gerne zum Horseshoe. Da ist es immer spannend. Wir haben uns im Vorfeld immer wieder gefragt ob es bei der Nambwa Campsite so spontan klappt. Wir waren dann sehr überrascht. Von den sechs Plätzen waren nur zwei belegt. So hatten wir eine wunderbare Campsite am Fluss.
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Ngoma Bridge: Chobe River Camp
Nachdem Gondwana das Chobe Camp übernommen hat, wollten wir uns dieses anschauen. Leider war die Campsite überflutet. Wir haben deshalb in den Bungalows übernachtet.
Die Bootstour auf dem Chobe war sehr schön. Der grosse Vorteil ist, dass von dieser Seite viel weniger Boote unterwegs sind als von Kasane aus.
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Chobe: Serondela Lodge
Auch die Serondela Lodge wollten wir uns unbedingt anschauen. Die Lodge liegt auf der Namibia Seite am Chobe, ist aber in dieser Jahreszeit nur per Boot von Kasane aus erreichbar (Fahrt ab Kasane inkl. Namibia Einreise ca. 3 Stunden). Während der Bootsfahrt ist ein schneller Game Drive sozusagen integriert. Die Lodge selber ist sensationell gelegen. Wegen der Distanzen und der Grenze lohnt es sich aber erst ab min. zwei Nächten.

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Kasane: Senyati Camp
Wir wollten unbedingt zum Wasserloch mit dem unterirdischen Hide bei Senyati. Das hat auch gut geklappt. Neben den Elefanten am Wasserloch hatten wir auch das Gebrüll von Löwen in der Nähe. Leider ohne Sichtung.
Ca. die Hälfte der Campsites war belegt. Die Buchung vor Ort somit kein Problem.
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Nata: Nata Lodge Campsite
Nur als Stopover Richtung Salzpfanne und Kubu Island geplant. Die Campsite ist riesig. Es ist sehr schwer abzuschätzen wie viel das belegt war. Es war aber min. noch 70% frei.

Salzpfanne
Wir haben uns recht spät auf den Weg gemacht Richtung Kubu Island. Eine Mitfahrerin hat sicherheitshalber in der Klinik einen Malaria Schnelltest machen lassen. Ausserdem waren wir wieder mal einkaufen. Die Salzpfanne war zwar trocken, aber doch nicht ganz fest. Das hat dazu geführt, dass wir uns versenkt haben und den Troopie erst wieder ausbuddeln müssen. Da wir wissen wie das geht und auch das Equipment dabeihaben, war das auch möglich. Nach zwei Stunden sine wir wieder rückwärts auf der Spur herausgefahren.
Nach dieser Aktion wollten wir nicht mehr weiter. Wir haben auf der Pfanne übernachtet.
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Salzpfanne
Am nächsten Tag sind wir weiter Richtung Kubu Island gefahren. Da war es nochmals weich auf der Pfanne. Wir konnten uns aber recht einfach mit dem zweiten Fahrzeug bergen ohne dass wir buddeln mussten.
Kubu Island hat uns dieses Mal überhaupt nicht angesprochen. Die Insel und die Baobabs sind zwar schön, aber die Campsite ist teuer und war irgendwie nicht unser Ding. Wir sind weiter Richtung Gweta gefahren und haben nochmals auf der Pfanne übernachtet. Eine der schönsten Nächte der Tour.
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Auf dem Weg Richtung Gweta hatten wir eine richtige Schlammschlacht.
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https://youtu.be/wiWdZixw6sE

Makgadikgadi NP: Khumaga Camp
Für zwei Nächte an den Boteti. Der Fluss hatte fast kein Wasser. Die Fahrt im Flussbett mit den vielen Tieren war super schön. Die Buchung auf der Campsite für zwei Nächte kein Problem. Leider war in der ersten Nacht eine grosse Gruppe Südafrikaner da die bis morgens um zwei eine Party gefeiert haben.
Die Fähre stand zwar da für die Flussüberquerung. Es war aber einfacher gleich durch den Fluss zu fahren.
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Ghanzi: Thakadu Camp
Seit vielen Jahren gehe ich auf dieses Camp. Wie immer war es gut. Ein paar Tiere am Wasserloch und einen schönen Rock Shandy an der Bar. Die Campsite war zu ca. 30% belegt.

Kang: Ultra Stop
Fully Booked! Seit wir Windhoek verlassen haben, war es das erste Mal, dass wir auf der Campsite keinen Platz hatten. Wir haben dann auf drei günstige Wooden Chaltes gewechselt. Die Campsite war übrigens leer bis die Sonne unterging. Dann ist ein grosser Overlander angekommen und hat alles belegt.

Mabuasehube: Lesholoago Pan, Mosomane Pan
Wir hatten uns sehr auf den Kgalagadi und die Katzen gefreut. Leider haben wir ausser vielen Spuren nut kurz einen Leoparden gesehen. Die beiden Campsites im Mabuasehube Bereich haben wir problemlos am Gate gebucht.
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KTP: Twee Revieren
Wir sind früh in Mosomane losgefahren, so dass wir Nossob am Mittag erreicht haben. Gerne wollten wir dableiben. Das war leider nicht möglich. So sind wir für zwei Nächte nach Twee Revieren gefahren.
Twee Revieren war recht gut gebucht. Es hatte aber noch Platz für uns. Auslastung ca. 90%
Es waren überwiegend südafrikanische Rentner vor Ort. Die haben in der Zeit ein Special mit sehr grossem Preisnachlass.
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KTP / Namibia: Kalahari Game Lodge Camping
Sehr schöne Campsite gleich ausserhalb des KTP. Die Buchung vor Ort war kein Problem.

Windhoek: Arebbush Bungalow
Wir nehmen uns am Ende der Tour gerne ein Bungalow bei der Arebbush Lodge. Da lässt es sich wunderbar aufräumen, die Wäsche waschen und ein schnelles Internet gibt es auch.
Den Bungalow haben wir einige Tage vorher in Kang per Booking.com gebucht


Fazit:
Wir hatten eine schöne spannende Reise mit einigen Erlebnissen, mit denen wir im Vorfeld nicht gerechnet haben. So war die feuchte Salzpfanne das Ergebnis der sehr späten Regenzeit. Dass wir im KTP so gut wie keine Katzen hatten war auch eher eine Überraschung. Sehr gefreut haben wir uns aber über mehrere schöne Erdmänchen Sichtungen.
Und das Experiment? Ja, es ist noch möglich in der Haupreisezeit spontan und ohne Buchung unterwegs zu sein. Das ist aber nur etwas für Leute die das auch mögen, nicht unbedingt die Standard Tour fahren und auch flexibel sind. Ausserdem macht es viel mehr Spass, wenn man mehr Zeit an den einzelnen Destinationen hat.
Im Normalfall rate ich zu einer gut geplanten Tour mit weniger Übernachtungsorten, die leider ca. ein Jahr im Voraus gebucht werden sollten.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2018
1'523 Beiträge · seit 201118. Aug. 2018 · #2
Hoi Chrigu,

danke für Deine Einschätzung......die Twetwe Pan vor Gweta hat es in sich.....

das hätte auch mit "stuck" ausgehen können......fand ich schwieriger als vor Kubu, obwohl es

dort trügerischer war.... weil die Sicht (Scheibenwischer.....) gegen Null ging... 😄 😄 :laug

lg......BMW
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2018
874 Beiträge · seit 200818. Aug. 2018 · #3
Danke für deine Schilderung
Und das nächste mal mit Toffey
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
1'523 Beiträge · seit 201118. Aug. 2018 · #4
Frage an Dich Chrigu......

SERONDELA Lodge: Warst Du dort zwei Nächte?
ist namibische Landzufahrt im Südsommer möglich?
über die Lodge selber verlierst Du kein Wort (nur tolle Lage) ?

lg.........BMW
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2018
352 Beiträge · seit 201618. Aug. 2018 · #5
Tolle Tour, sowas ähnliches könnte ich mir fürs übernächste Mal vorstellen. Ein Landcruiser kommt eh überall hin. 😄
Einige der Camps haben wir auch schon besucht und wir buchen fast nie vorher. Hat eigentlich immer geklappt.
Das gilt eigentlich auch für SA in der Hauptreisezeit. Cape Town über Sylvester ging sogar, vorrausgesetzt man lernt jemanden aus CT kennen die dann jemanden kennen der nen Campingplatz hat, lach.
Aber so ne NAM - BOT Tour steht nach den tollen Bildern mal gleich auf der To do Liste 😎
zuletzt bearbeitet 18. Aug. 2018
33,1k Beiträge · seit 200618. Aug. 2018 · #6
Hi BMW,
ist namibische Landzufahrt im Südsommer möglich?
Südsommer ist Regenzeit! Wenn der Landweg befahrbar ist, dann im September bis November. Die Lodge selber schreibt dazu: "... Serondela Lodge is flooded and inaccessible most of the time during the year."

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'309 Beiträge · seit 200918. Aug. 2018 · #7
Lieber Chrigu,
Sehr interessante Kurzbeschreibung!
Wenn ich mir deine Fotos dazu anschaue, denke ich (ganz uneigennützig 😉 ), dass du als Forumsbetreiber nächstes Jahr unbedingt einen Vortrag auf dem 10.Kronauer Treffen halten solltest.
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
1'523 Beiträge · seit 201119. Aug. 2018 · #8
Du hast natürlich recht Christian..........ich korrigiere auf September bis November !!

lg...........BMW
Themenstarter7'269 Beiträge · seit 200619. Aug. 2018 · #9
BMW schrieb:Frage an Dich Chrigu......

SERONDELA Lodge: Warst Du dort zwei Nächte?
ist namibische Landzufahrt im Südsommer möglich?
über die Lodge selber verlierst Du kein Wort (nur tolle Lage) ?

lg.........BMW
Wir waren leider nur eine Nacht in der Serondela Lodge. Das war eindeutig zu wenig. Bei einer Nacht geht recht viel Zeit mit Transfer und der Immigration drauf. das war schade. Das nächste Mal werden es eher drei als zwei Nächte.

Ich habe bewusst nicht viel über die Unterkünfte geschrieben. Das mache ich gerne in einem anderen Thread. Zur Serondela Lodge kann ich aber sagen, dass es eines der Highlights der Reise war und ich da sofort wieder hinfahren würde.

Simone meinte, dass die Zufahrt im Juli noch nicht möglich ist. Am wahrscheinlichsten geht es zwischen August und Oktober. Aber auch da ist es nicht einfach.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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5'479 Beiträge · seit 200920. Aug. 2018 · #10
Hallo Chrigu,

vielen Dank für die Informationen.

Die lange Schlammstrecke hätte ich mich niemals getraut zu fahren. Da hätte ich viel zu viel Angst, dass ich mich festfahre und den Wagen erst mit fortgeschrittener Trockenzeit wieder bergen kann. In dem Schlamm ist ja auch mit ausgraben und 2.Fahrzeug kaum etwas zu machen, wenn man erst einmal feststeckt.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter7'269 Beiträge · seit 200620. Aug. 2018 · #11
Hallo Thomas

Wir haben uns das auch überlegt. Speziell, weil wir ja zwei Tage eher schon gebuddelt haben.

Ich bin ca. hundert Meter Barfuss abgegangen. Da habe ich deutlich gemerkt, dass zwar Schlamm da ist, aber der Untergrund hart ist. Wir haben uns dann entschieden zu fahren. Im zweiten Teil war es dann etwas mehr Wasser aber doch gut fahrbar. Trotzdem geht die Pumpe da ganz gewaltig. 🙄

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter7'269 Beiträge · seit 200620. Aug. 2018 · #12
Falls es jemanden interessiert habe ich hier noch die gesamte Route aus dem Tracklog vom Navi gezogen.

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Die Strecke war 4800km lang. Wir hatten dafür rund vier Wochen Zeit. Den Schlenker mit dem KTP würde ich nicht mehr machen und dafür mehr Zeit auf die restliche Strecke verwenden.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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2'530 Beiträge · seit 201120. Aug. 2018 · #13
chrigu schrieb:
Kang: Ultra Stop
Fully Booked! Seit wir Windhoek verlassen haben, war es das erste Mal, dass wir auf der Campsite keinen Platz hatten. Wir haben dann auf drei günstige Wooden Chaltes gewechselt. Die Campsite war übrigens leer bis die Sonne unterging. Dann ist ein grosser Overlander angekommen und hat alles belegt.
Schöner Trip, verstehe aber nicht warum gerade das Ultra Stop an der Hauptstrasse anstatt das Kalahari Rest 25km nördlich etwas abseits im Busch.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Themenstarter7'269 Beiträge · seit 200620. Aug. 2018 · #14
Cruiser schrieb:
chrigu schrieb:
Kang: Ultra Stop
Fully Booked! Seit wir Windhoek verlassen haben, war es das erste Mal, dass wir auf der Campsite keinen Platz hatten. Wir haben dann auf drei günstige Wooden Chaltes gewechselt. Die Campsite war übrigens leer bis die Sonne unterging. Dann ist ein grosser Overlander angekommen und hat alles belegt.
Schöner Trip, verstehe aber nicht warum gerade das Ultra Stop an der Hauptstrasse anstatt das Kalahari Rest 25km nördlich etwas abseits im Busch.
Dafür gab es gar keinen wirklichen Grund. Ich wollte mir den Ultra Stop gerne mal anschauen. Ich finde es auch spannend, was in der Gegend von Kang und speziell am Ultra Stop alles gebaut wird. Ich kannte aber weder den Ultra Stop noch das Kalahari Rest. Das schaue ich mir dann das nächste Mal an.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'558 Beiträge · seit 201120. Aug. 2018 · #15
Ihr Lieben,
ich finde die Tour von Chrigu ganz spannend und möchte ergänzen, dass wir zeitlich unterwegs waren und auch ich hatte nicht alle Buchungen im Vorwege getätigt. Vielleicht möchte jemand unsere Erfahrungen teilen?
So erlebten wir Kubu Island am 14. Juli als überfüllte Partymeile. Alle Campsites waren ausgebucht und mehrfach belegt. Auf CS 3 übernachtete eine Studentengruppe aus SA, die die halbe Nacht bei lauter Musik verbrachten. Nicht unser "Ding"! 🤩 Wir hätten die Pan vorziehen sollen, aber bei unserer Ankunft am Mittag, war das nicht zu erwarten. Die Pan von Süden her und nach Nata war bei uns trocken! 😕 Chrigus Nacht muss traumhaft gewesen sein!
Im Tiaan`s Camp standen wir mit Reservierung zwei Nächte und mussten erleben, wie viele Spontan-Gäste abgewiesen wurden. Es war sehr voll, was aber auch dem Umstand geschuldet war, dass gerade "Presidents Days" in Botswana waren und eine einheimische Gruppe hier campierte.
In Kang waren wir auf dem Kalahari Rest Camp (ohne Buchung!). Es waren nur zwei Campsites belegt. Eine sehr schöne Anlage und unbedingt zu empfehlen.
Wir sind über das Kaa Gate in den KTP eingereist. Am Gate verlangte man unsere Reservierungen für den KTP. Die erste Nacht verbrachten wir aber auf der Campsite des Kaa Gates (ebenfalls ohne Reservierung), aber wir teilten uns den Platz mit den Löwen. 😈 🤩 Das war sehr spannend, ebenso die Anfahrt. Nur ca. alle 7 Tage kommt dort ein Fahrzeug durch, laut Eintrag ins Gatebook.
Wie bereits durch Chrigu bestätigt, war Nossob auch bei uns ausgebucht, Twee Revieren hatte noch drei freie Campsites, Mata Mata war ebenfalls ausgebucht. Ich habe viele Monate versucht, über den Notefier weitere Unterkünfte zu tauschen, leider erfolglos.
Auch wir waren zum zweiten Mal auf der Kalahari Game Lodge. Es waren nur 4 Campsites belegt. Ohne Buchung kann man hier gut unterkommen. Die nächste Station war das Mesosaurus Fossil Camp. Dieses Camp haben wir auch nicht reserviert. Es standen aber vier Fahrzeuge dort. Wir haben es schon leerer erlebt. 🤪
Spontan entschieden wir uns für den Fish River Canyon, für die Hobas Campsite. Ich habe zwei Tage vorher reserviert. Die Campsite hatte noch ein oder zwei Stellplätze frei. Das Canyon Roadhouse wäre eine gute Alternative gewesen. Dort gab es noch einige freie Plätze. Die Kanaan Guestfarm habe ich reserviert. Unser eigentlicher Wunsch war eigentlich Koiimasis, das hat leider nicht mehr geklappt.
Somit sind wir ausgewichen. Die Campsites liegen lieblos in einer einsamen Landschaft. Es waren nur 4 von 8 belegt. Viel schöner ist natürlich Koiimasis.
Zwischen Sesriem und Swakopmund wollten wir einsam in Mirabib übernachten. Ein Permit haben wir in Sesriem besorgt. Leider waren wir sehr enttäuscht, welch ein Trubel an diesem Berg herrscht. Wir erreichten den Berg sehr früh und hatten die Auswahl. Der erste Platz liegt abseits von den anderen, hier standen wir und mussten beobachten, wie 6 weitere Fahrzeuge nach einander eintrudelten. Die hinteren CS liegen enger beieinander, ein Fahrzeug stand sogar noch am Rande.
Genauso ist es uns an der Spitzkoppe ergangen. Eine Reservierung ist hier notwendig. Wir erreichten die Gegend gegen 15.30 Uhr und fanden nur noch wenige freie Stellplätze. Auch hier waren letzten Endes alle Plätze belegt. Ich weiß nicht, was mit Besuchern passiert, die ohne Reservierung hier ankommen? Vielleicht können sie irgendwo dazwischen stehen.
Auf dem Weg nach Windhoek habe ich bereits versucht im Dezember bzw. Januar einige Campsites zu reservieren, nach einigen "fully booked"-Mitteilungen sind wir auf die Edel - Campsites des Erindi Game Reserves ausgewichen. Dieses war zu 80% ausgebucht. Man wäre also noch spontan untergekommen, aber bei den Preisen ist das auch kein namibisches Wunder.

Auch für uns war die Erfahrung neu, nicht alles zu reservieren. Wenn man keine bestimmten Wünsche hat und flexibel hin- und her-fahren kann, gibt es immer irgendwo eine Unterkunft.
Gefühlt hat der Tourismus in Namibia zugenommen und die europäischen Ferienzeiten sind immer ein Problem. Vor unserer Zeit in Botswana waren wir im KNP und hatte große Probleme mit Übernachtungen. Die Campsites waren alle schon lange ausgebucht. In Südafrika waren noch Ferien, diese Zeiten sollten man bei seinen Planungen berücksichtigen.
Davor waren wir für 12 Tage im absolut leeren Mosambik. Aber auch das sah vor ein paar Jahren, zu den südafrikanischen Ferienzeiten, ganz anders aus. Der Tourismus soll hier zu 40% eingebrochen sein, weil es eine Steuererhöhung in SA gab, berichteten verschiedene Lodgebesitzer.

Liebe Grüße
Biggi
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