THEMA: Was machen wir eigentlich in Namibia?
17 Okt 2019 12:38 #570436
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  • turtle am 17 Okt 2019 12:38
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Hallo zusammen,
da ich während der Planung unserer Einsteigertour schon zweimal wertvolle Informationen hier erhalten habe, möchte ich mich gerne nochmal an euch wenden. Am 25. Oktober geht es los (endlich!!) und nun gehen wir in die Detailplanung auf unserer Route (was machen wir eigentlich wann?).

Sossusvlei:

Wir haben - von Windhoek kommend - eine Nacht auf der Sesriem Campsite gebucht, danach eine Nacht im Tsauchab River Camp. Von dort aus geht es nach Swakopmund. Wir haben also einen vollen Tag vor Ort.
Im Sossusvlei ist es ja angeblich recht voll. Von daher überlege ich, ob es wirklich die Düne 45 sein muss oder ob wir bis zur Big Mama durch fahren, dort hinauf, Sonnenaufgang genießen und anschließend Richtung Dead Vlei und Hidden Vlei. Auf dem Rückweg dann in den Sesriem Canyon. Macht das Sinn, um den Touristenmaßen zu entkommen? 4x4 ist vorhanden, wir sind aber eher unerfahren damit.

Erongo/ Spitzkoppe, Brandberg, Waterberg --> Wandern
Wir sind - von Swakopmund kommend - 2 Nächte auf der Spitzkoppe Campsite, fahren anschließend für 2 Nächte auf die Campsite der White Lady Lodge. Von dort geht es weiter nach Hobatere. Im späteren Reiseverlauf sind wir - von Namutoni kommend - 3 Nächte auf der Waterberg Plateau Campsite.
Bzgl. Waterberg denke ich mittlerweile, dass das ggf. eine Nacht zu lang ist. Aber da es am Ende der Reise ist, kommen wir bestimmt auch mit einem Tag abhängen klar :-) Zudem gibt es ja einige kürzere Wanderungen.
Unsicher bin ich mir im Erongo. Wir sind sportlich, aber keine Kletterer und nur bedingt schwindelfrei (kamen hier neulich im Karwendel echt an unsere Grenzen...).
Wer kann mir etwas zur Pontok Route sagen? Ist die für Wanderer, aber keine Kletterer, gut machbar? Wo startet die (also, ist das in der Nähe der Campsite oder ist damit noch Fahrtstrecke verbunden?)
Zudem die Frage, wie wir unsere Zeit an der Spitzkoppe wohl am besten nutzen... Am Ankunftstag noch zum Felsbogen und am nächsten (vollen) Tag die Pontok Wanderung... Oder ggf. Richtung Ameib um hier Bull's Party zu sehen? Oder ist der Aufwand dafür zu groß?

Für Wanderempfehlungen am Brandberg und am Waterberg bin ich auch noch dankbar. Hier habe ich zwar eine grobe Vorstellung, aber vielleicht hat ja jemand ein "must see" parat :-)

Vielen Dank schonmal vorab.
Claudia
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17 Okt 2019 13:09 #570439
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  • travelNAMIBIA am 17 Okt 2019 13:09
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Hi Claudia,
Von daher überlege ich, ob es wirklich die Düne 45 sein muss oder ob wir bis zur Big Mama durch fahren, dort hinauf, Sonnenaufgang genießen und anschließend Richtung Dead Vlei und Hidden Vlei. Auf dem Rückweg dann in den Sesriem Canyon. Macht das Sinn, um den Touristenmaßen zu entkommen? 4x4 ist vorhanden, wir sind aber eher unerfahren damit.
Sinn macht es einfach nicht mit den "Massen" morgens ins Vlei zu fahren, sondern gegen 10 Uhr. Da sind 99% der Touristen schon raus und ihr habt die Dünenlandschaft praktisch für Euch alleine. Bedenke auch, dass ihr überall dort hinlaufen dürft - meist ist das nächste Vlei menschenleer, während alle zum Dead Vlei gehen.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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17 Okt 2019 13:35 #570444
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Hallo Christian,
danke für die schnelle Antwort (du bist das von TravelNamibia, ja? Wir haben unser Auto, den Aufenthalt auf Erindi und nun noch die Living Desert Tour über euch gebucht. Das war wirklich super von der Kommunikation!).

Bzgl. deines Tipps: Wird das dann nicht alles knapp, bzw. dann kommen wir ja mega in die Mittagssonne rein, oder? Auf der anderen Seite war eine meiner Überlegungen auch schon, dass wir uns den Sonnenaufgang tatsächlich sparen und stattdessen am Ankunftstag noch in den Sesriem Canyon gehen und am zweiten Tag dann eher am Spätnachmittag zu den Dünen. Dann wäre natürlich der Aufenthalt auf der Sesriem Campsite (die ja nicht sooo schön sein soll..) mittlerweile Quatsch. Oder wie würdest du den "Lagevorteil" dann geschickt nutzen?

VG, Claudia
Letzte Änderung: 17 Okt 2019 13:35 von turtle.
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17 Okt 2019 13:53 #570447
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Hallo Claudia,

wir waren im Juli/August 2018 dort und sind es sehr gemütlich angegangen. Das Autorennen zu den tollen Stellen musste ohne mich stattfinden. Wir haben uns gewundert mit welcher Panik die Leute noch im Dunkeln aufgebrochen sind.

Wir sind nach dem Frühstück zum Canyon gefahren, danach zum Dead Vlei mit Big Mama und zum krönendem Abschluss, auf dem Rückweg, Sonnenuntergang auf Düne 45 mit kaltem Bier und einem unvergesslich schönen Abend. Da wir komplett gegen den Strom unterwegs waren, konnten wir alle Highlights, fast alleine für uns genießen.
Wünsche euch einen super Urlaub.

Grüße
Markus
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17 Okt 2019 14:03 #570448
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Hi Claudia,
du bist das von TravelNamibia, ja? Wir haben unser Auto, den Aufenthalt auf Erindi und nun noch die Living Desert Tour über euch gebucht.
ähmmm. Ich bin der von Travel-Namibia.com - aber ich mache seit ca. 10 Jahren keine Reisebuchungen etc. mehr Muss also jemand anderes gewesen sein :-)
Tipps: Wird das dann nicht alles knapp, bzw. dann kommen wir ja mega in die Mittagssonne rein, oder?
Rixchtig... aber lieber Mittagssonne als Touristen?
Auf der anderen Seite war eine meiner Überlegungen auch schon, dass wir uns den Sonnenaufgang tatsächlich sparen
Ihr dürft ja ohnehin von der Sesriem Campsite aus nur 30 Minuten vor Sonnenuntergang in den Park. Da schafft ihr es eh kaum in die richtigen Dünen.

Viele Grüße
Christian
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17 Okt 2019 14:40 #570458
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turtle schrieb:

Bzgl. deines Tipps: Wird das dann nicht alles knapp, bzw. dann kommen wir ja mega in die Mittagssonne rein, oder?

VG, Claudia

Doch, kommst du. Und die fanden wir schlimmer als die paar Touris, die dort als Massen beschrieben werden.
Wir sind im Oktober letzten Jahres da gewesen. Haben im Park gecampt und durften daher 1 h vor Sonnenaufgang rein. Das haben wir genutzt. Sind dann bis zum Parkplatz, wo der 4x4 Fahrweg beginnt, gefahren. Von dort quer durch zur Big Daddy Düne. Unterwegs haben wir fast keine Menschen getroffen. Nur auf der Düne und im Vlei waren dann einige Leute unterwegs. Klar, du bekommst dann keine Bilder ohne Menschen, aber du findest immer ruhige Ecken. Wir waren gegen 11 Uhr zurück am Parkplatz, da war es so heiß, da wäre ich nicht mehr los gelaufen.

In Spitzkoppe hatten wir auch 2 Nächte. Da sind wir am Ankunftstag noch allein etwas rumgeklettert, auch zum Felsbogen. Am nächsten Morgen dann die geführte Wanderungen zu den Felszeichnungen. Ich hab Höhenangst, aber das ging.
Am Tag etwas relaxt und am Nachmittag noch etwas rumgeklettert, und dem angrenzenden Dorf einen Besuch abgestattet.
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