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THEMA: 12 Tage Camping im März / April
02 Jan 2019 12:33 #543931
  • kianan
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  • kianan am 02 Jan 2019 12:33
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Hallo liebe Foren-Mitglieder,

mein Freund und ich fliegen für 14 Tage nach Naibia Ende März. Für uns beide ist es das ertse Mal südliches Afrika und wir sind auch beide schon freudig gespannt.
Das Hauptziel der Reise ist es so viele Tiere wie möglich zu sehen, vor allem Nashörner stehen ganz hoch auf meiner Priorotätenliste.
Aufgrund der doch recht geringen Zeit (genau 13 Tage vor Ort) mit der Verbindung in erster Linie Tiere sehen zu wollen, haben wir uns dafür entschieden vorranging in den Norden zu fahren und das Ganze mit einem Camper und Dachzelt.

Die ersten Etappen haben wir schon gebucht, aber wie es weitergeht sind wir noch sehr unentschlossen. Vielleicht könnt ihr mir Tipps und Verbesserungsvorschläge geben.

Das ist unser Plan:

Ankunft Sonntagmittag / Nacht in Windhoek
Montag: Camper um 8 Uhr mieten / Shoppingtour / Fahrt nach Sesriem / Übernachtung Campingplatz in Sesriem (bereits gebucht)
Dienstag: Düne 45 / Soussouvlei / wenn machbar noch der Sesriem Canyon / Übernachtung Campingplatz in Sesriem (bereits gebucht)
Mittwoch: Sesriem nach?
Donnerstag: ?
Freitag:?
Samstag:?
Sonntag: Etosha Nationalpark / Übernachtung in Okaukuejo
Montag: Etosha Nationalpark / Übernachtung in Halali
DIenstag: Etosha Nationalpark / Übernachtung in Namutoni
Mittwoch: Etosha Nationalpark / Übernachtung in Tsumeb
Donnerstag: Fahrt von Tsumeb in den Erindi Park / Safari / Übernachtung Elephant Camp
Freitag: Erindi Game Park / Autoabgabe in Windhoek um spätestens 16 Uhr
Samstag: Windhoek / Abflug am frühen Nachmittag

Demnach blieben 4 Tage zur freien Verfügung. Ich würde gerne in die Walvis Bay und eine Kajaktour machen, um dort auch noch die im und am wasser lebenden Tiere zu sehen. Ist es sinnvoll gleich dorthin zu fahren? Wie viel Zeit sollte man dort vor Ort einplanen? Nach meinem Eindruck vom Reiseführer kann man sich Cape Cross sparen, wenn man in Walvis Bay halt macht. Was sagt ihr dazu?

Sind 3-4 Tage im Etosha zu viel? Da es ja nicht die optimale Zeit zum Tieregucken ist, dachten wir, dass wir dort lieber viel Zeit verbringen, um eine größere Cance zu haben, alles zu sehen und falls es trotzdem nicht klappen sollte, haben wir noch eine Nacht im Erindi eingeplant, da ich gelesen habe, dass die Chance dort sehr gut ist, Tiere zu sehen.

Außerdem haben wir überlegt in den Naukluft Mountain Zebra Park zu fahren oder zu den Ongongo Falls, falls es die Zeit überhaupt hergibt.

Bis auf die Unterkünfte in Windhoek und Sesriem ist nichts gebucht und ich freue mich auf Eure Tipps, Hilfe und Erfahrungen.

Viele Grüße, kianan
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02 Jan 2019 13:13 #543935
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  • @Zugvogel am 02 Jan 2019 13:13
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Guten Tag Kianan

Hier einige Anmerkungen, vielleicht hilft dir das weiter:

-Wenn ihr hauptsächlich Tiere (Nashörner) sehen wollt, dann sind 3 Nächte Etosha und eine Nacht Erindi meiner Meinung nach eher zu wenig als zu viel. Bei nur einer Nacht Erindi werdet ihr kaum Zeit für Game Drives haben, weil ihr jeweils die Anfahrt (vom Etosha) und die Weiterfahrt (nach Windhoek mit Autoabgabe) haben werdet... Ich würde mindestens zwei Nächte Erindi oder mehr planen.

-Für Nashörner könnte für euch auch noch der Waterberg interessant sein. Infos findet ihr hier im Forum...

-Etosha: Hast du die Verfügbarkeit der Camps bereits geprüft? Wie gesagt würde ich dort wenn ihr den Fokus auf Tierbeobachtung setzt eher mehr als 3 Nächte einplanen. Abhängig ist dies sicherlich auch von der Verfügbarkeit der Campingplätze. Wobei die im März nicht so schlecht soll sein, aber Etosha ist mittlerweile sehr beliebt und häufig ausgebucht (auch Camping)...

-Wenn ihr Walvisbay oder Swakopmund (würde ich eher empfehlen) besuchen wollt, dann würde ich euch empfehlen, dort mindestens zwei Nächte zu verbingen (siehe Erindi). Sonst reist ihr nur hin und am nächsten Tag gleich weiter und habt keine Zeit für irgendwelche Aktivitäten.

-Du hast geschrieben, dass ausser Unterkunft Windhoek / Sesriem noch nichts gebucht ist. Dann würd ich schleunigst mal Anfragen bezüglich Auto mit Dachzelt starten! So wie ich verstehe ist der Flug bereits gebucht? Auch zu Infos bezüglich Autovermietern findest du viele Informationen hier im Forum.

-Unterschätzt die Distanzen in Namibia nicht. Die Strassen (und ihr Zustand) sind keinesfalls vergleichbar mit Mitteleuropa, ihr werdet deutlich länger unterwegs sein. Die Mehrheit der Strassen, welche ihr fahren werdet sind Schotterstrassen. Das heisst eure Route ist recht lang für 13 Tage, aber durchaus machbar wenn mal nicht zu viel Zeit an einem Ort verbringen möchte... Ist halt Geschmacksache.

-Für die vier ungeplanten Nächte müsst ihr euch wohl etwas zwischen Sesriem und Etosha suchen, damit die Fahrstrecken nicht zu lange werden... Swakopmund würde sicherlich passen und dann nochmals eine oder zwei Nächte zw. Swakopmund und Etosha. Und wie gesagt würde ich eine zusätzliche Nacht Erindi anhängen oder Erindi sonst bleiben lassen.

Vielleicht hilft dir ja der eine oder andere Vorschlag weiter.
Liebe Grüsse
Stefanie
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02 Jan 2019 13:14 #543936
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  • kalachee am 02 Jan 2019 13:14
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Hallihallo und willkommen hier in unserer kleinen Runde :)

Im Grunde genommen halte ich das für eine gute, durchdachte Runde, die gut machbar sein sollte.

Walvis Bay als Übernachtungsort kenne ich so nicht und der gemeine Tourist macht üblicherweise Station im nahen Swakopmund. Demnach würde ich dort zwei Nächte einplanen und dies eher in einem der unzähligen Guesthouses wegen der doch eher rauhen Witterung. Von Sesriem nach Swakopmund ist auch einer Tagesetappe gut machbar, also eigentlich kein Stress.

Von Swakop könntet ihr dann auch zur Spitzkoppe oder ins Damaraland und dann von dort zum Etosha. Bis hoch nach Ongongo würde ich nicht, das wäre wohl etwas zu weit und für nur ein Reiseziel in der Ecke zu viel Fahrerei. Routing dann also in etwa so:

Mittwoch: Sesriem nach Swakopmund
Donnerstag: Swakompund
Freitag: Spitzkoppe / Damaraland
Samstag: Spitzkoppe / Damaraland
Sonntag: Etosha Nationalpark

Auch möglich wäre, nur eine Nacht an der Spitzkoppe / im Damaraland zu verbringen und dafür den gewonnenen Tag im Etosha einsetzen. Es ist aus meiner Sicht nämlich absolut nicht zuviel, vier Tage sind eigentlich sowieso das mindeste. Entgegen eurer Befürchtung werdet ihr nämlich auch im März jede Menge Tiere sehen und da das ja ganz weit oben auf eurer Prioritätenliste steht, sähe ich keinen Grund, dies zu kürzen.

Wir waren auch mal im März dort und was wir tatsächlich nicht gesehen haben sind Elefanten, die waren offenbar allesamt weiter nördlich oder nordwestlich abgewandert. Wenn es gut geregnet hat, kann das Gras natürlich etwas höher stehen und dadurch das Entdecken der etwas kleineren Tiere erschweren. Aber ansonsten kann ich mir nicht vorstellen, dass ihr nicht auf eure Kosten kommen werdet. Etosha hat einen fabelhaften Tierreichtum und auch wenn man vielleicht weniger Sightings hat als zu anderen Jahreszeiten wird es sicher ergiebig sein. Da macht euch mal keine Sorgen.

Dies mal so meine spontanen Überlegungen dazu.

Liebe Grüsse
Sam
«Vor meiner Afrikareise habe ich von Afrika gar nichts verstanden. Heute verstehe ich immer noch nichts. Aber es ist ein bisschen weniger davon.»
-Frédéric Zwicker

Reisebericht: #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
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02 Jan 2019 15:26 #543950
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  • Poppy am 02 Jan 2019 15:26
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Hallo Also in Sachen Nx wuerde ich eine Tour auf der Ghaub Gaestefarm bei Tsumbek empfelen. Waren dort im Nov.. Dort kann man auch Zelten. Nur 3 Plaetze. Sehr schoen gelegen. Am Waterberg werden auxh Pirschtouren zu Fuss angeboten. Mein Partner war davon sehr begeistert. VG
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02 Jan 2019 15:30 #543951
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Sorry ich meinte Tsumeb.
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02 Jan 2019 16:08 #543958
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  • kianan am 02 Jan 2019 12:33
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Vielen Dank für eure schnellen Antworten!
Ihr habt mir schon sehr geholfen.

Die Übernachtung in Tsumeb durch die Nacht auf der Ghaub Gaestefarm zu tauschen, gefällt mir schon mal sehr gut.

Im Erindi Park 2 Nächte zu bleiben, macht die ganze Reise wahrscheinlich wirklich ein wenig stressfreier. Leider ist der ja sehr teuer... Aber wenn ich es richtig verstehe, auch einer der Plätze, an dem es möglich ist Flusspferde zu sehen... Deshalb ist der Waterberg in meiner Planung herausgefallen, weil wir leider nicht die Zeit für beides haben und im Vergleich für mich der Erindi mehr bietet.

Was ist denn der Vorteil von Swapokmund gegenüber Walvis Bay? Swapokmund hat mir von dem was ich bisher gelesen habe, eigentlich gar nicht zugesagt. Es hört sich für mich nach reinem Touriort mit etwas deutschem Charakter an, deshalb dachte ich, dass es schöner sei in Walvis Bay zu übernachten und dort näher an der Natur mit den Tieren und den schönen Dünen zu sein. Aber ich war ja auch noch nie da, daher lass ich mich auch gerne von etwas anderem überzeugen. Den Tipp dort witterungsbedingt in einer festerern Unterkunft zu übernachten, werden wir berücksichtigen. Danke dafür.

Die Campingplätze im Etosha sind in der ersten Variante verfügbar, das habe ich überprüft. Falls wir dort eine Nacht länger bleiben sollten, welches Camp würdet ihr denn für 2 Nächte empfehlen (1. vom Standard, 2. von der Lage im Park)?

Und auf der Strecke zwischen Swapokmund und dem Etosha habt ihr vielleicht noch einen Tipp für eine Übernachtung in schöner Umgebung und am Besten mit der Möglichkeit in Naturpools, etc. baden zu gehen. Da ich mich innerlich gerade von den Ongongo-Fällen verabschiede, suche ich nach einer Alternative. :-)

Ich schaue auch noch mal was die Spitzkoppe genau ist und was wir da so machen könnten.

Die Flüge sind natürlich auch gebucht und Autos angefragt. Wir haben uns inzwischen auch entschieden und ich werde das Auto bestätigen (in der Hoffnung, die richtige Wahl getroffen zu haben!).

Vielen, vielen Dank für die große Hilfe.
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