Namibia Nordwest , alleine unterwegs...

17 Antworten · 4'795 Aufrufe · gestartet 06. Dez. 2018 von Heyde
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Themenstarter248 Beiträge · seit 201506. Dez. 2018 · #1
Hallo Forum und Reisende,
im Februar 2019 steht die 4 Namibia Reise an.
Flug ist gebucht und 4x4 Hilux von Safari Car Rental gemietet
Nehme mir mal wieder ein kleines und leider kurzes (15 Tage) Time Out von Allem und werde wie das letzte Mal (2017) wieder alleine Reisen.
(individuell kann man am besten allein sein 😉 )
Nach einer Ersttätertour und den letzten beiden Reisen die hauptsächlich im Süden inkl. KTP waren, soll es jetzt Richtung Damaraland und Kaokoveld gehen.
Bevor meine Planung aber langsam startet, würde ich gerne eure Meinung und Rat hören, wie weit man alleine ins Kaokoveld reisen sollte bzw. sich hineinwagen. Erst recht, wenn man lieber Nebenstrecken als die größeren Hauptrouten fährt.
Offroad und Outdoor erfahren bin ich.
Habe immer wieder gelesen, dass viele Strecken besser z.B. mit zwei Fahrzeugen gefahren werden sollte.
Denke bis z.B. Puros sollte es kein Problem sein, aber wie weit ist es dann ratsam auf Nebenstrecken unterwegs zu sein.
Danke schon einmal für eure Meinung und Ratschläge
Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
5'479 Beiträge · seit 200907. Dez. 2018 · #2
Hallo Oliver,

wir sind häufiger in der Gegend. Sind zwar zu zweit, aber immer nur mit einem Auto und wenn ich im schweren Gelände ausfallen würde, gibt es wahrscheinlich auch keinen Fahrer, der den Wagen wieder zurück in die Zivilisation fahren kann. Insofern finden sich bei uns durchaus auch Parallelen zu Deiner Situation. Wir fahren trotzdem in einsame Regionen, haben aber immer ein Satelliten-Telefon dabei. Das Kaokoveld ist im übrigen gar nicht so extrem einsam, denn man trifft doch regelmäßig auf Himbas und es gibt ja auch einige kleine Siedlungen. Das Damaraland ist da wesentlich einsamer.
Wenn Du von Sesfontein nach Purros und über Orumpede weiter nach Opuwo fährst, bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Auf der Strecke kann man dann je nach persönlichem Befinden noch reichlich Ausflüge und Abstecher in die Umgebung machen.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
143 Beiträge · seit 200807. Dez. 2018 · #3
Moin Oliver,

ich schließe mich der Meinung von Thomas an. Du schreibst selbst, daß Du Erfahrungen in der Wildnis hast und Off-Road-Kenntnisse besitzt. Insofern, schätze Dich bitte selber ein! Da Du in der hiesigen Regenzeit fahren möchtest, ist eine endgültige Detailplanung nicht möglich. Purros könnte dann schon ein Problem sein, wenn z.B. der Hoarusib läuft oder kurz zuvor abgekommen ist. Dann mußt Du in der Lage sein, Alternativrouten spontan zu planen und zu befahren. Das kann (aus meiner eigenen Erfahrung!) dazu führen, daß Du sogar in das Damaraland ausweichen mußt, falls die großen Riviere eine nördliche Weiterfahrt unmöglich machen.

Du solltest Dich allerdings als Alleinfahrer für viele, nicht nur fahrtechnische Situationen (!), autark ausrüsten! Das Satellitentelefon wäre als absolutes MUSS nur ein Punkt einer langen Liste!

Eventuell treffen wir uns sogar zufällig im Februar im Kaokoland, …es ist auch meine bevorzugte Reisezeit im letzten wahren „Outback Namibias“!

Herzliche Grüße, Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Themenstarter248 Beiträge · seit 201507. Dez. 2018 · #4
Hallo Thomas und Olli,
danke für eure Antwort und Einschätzung.
Das es noch Regenzeit ist, ist mir bewusst und natürlich werde ich darum auch einen groben Plan B haben und uch damit rechnen, dass ich auch Strecken wieder zurück fahren muss oder auf Umwege ausweichen werde. Ein Satellitentelefon zu mieten gehört auch zu meiner Überlegung, allerdings erst dann, wenn ich wirklich tief ins Kaokoveld fahren würde. Das das Damaraland zum Teil noch wesentilch einsamer ist wußte ich ehrlich gesagt nicht. Klingt interessant.
Im Allgemeinen bin ich immer ganz gut ausgerüstet mit allem Möglichen, was man so zum improvisieren brauchen kann auch für andere Situationen, kann aber uch beim Hilux handanlegen, was auch schon mal nötig war.
Ich werde dann mal langsam mit der groben Planung starten und gerne auf eure Nordwest Erfahrung zurückkommen.

Danke euch
Oliver
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1'927 Beiträge · seit 200808. Dez. 2018 · #5
Hallo Oliver,
bei der Planung ist es wichtig, das Kaokoveld an den Anfang der Ferien zu stellen. Kommt unerwartet ein Fluss hoch, kannst Du schnell mal 2 Tage festsitzen. Da kann es dann am Ende mit dem Rückflug eng im Zeitplan werden.

Gruß
Peter
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2018
Themenstarter248 Beiträge · seit 201508. Dez. 2018 · #6
Hallo Peter, ich wollte auch direkt von WDH Richtung Nordwesten Starten.
Habe vor nur im Damaraland und Kaokoveld zu fahren.
Meine Bedenken sind hauptsächlich z.B. von Puros nach Orupembe anstelle die D3707 die sogenannte Main Offroad Strecken alleine zu fahren.
Grüße
Oliver
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Themenstarter248 Beiträge · seit 201520. Jan. 2019 · #7
Hallo Forum, meine Wunschroute Damaraland / Kaokoveld steht soweit.
D.h. wenn die Regenzeit, Riviere und Strassenzustände es so zulassen.
(Flug startet am 21.02.2019.)
Zuzüglich zu der Strecke habe ich noch 3 Nächte mehr, die nicht verplant sind, also entweder für einen Tag mehr auf einer Campsite oder im Nichts, oder als Backup, wenn es nicht weitergehen sollte und ich umdrehen oder Umwege fahren muss weil die Strecke nicht passierbar ist und ich alleine auch kein großes Risiko eingehen möchte.

Habe dazu noch ein paar Fragen und würde mich über Meinungen und Tips von Kennern dieser Route und Gegend natürlich freuen……..
(Distanz und Zeit nach T4A ohne große Pausen und Fotostops)

Windhoek -Erongo Plateau Camp
ca. 290 km/ 3,00 Std

Erongo Plateau Camp -White Lady Campsite
ca. 230km/ ca. 3 Std

White Lady Campsite - Mowani Mountain Camp bei Twyfelfontein
ca. 120km/ 2,30 Std

Mowani Mountain Camp - Khowarib Lodge Camping bei Warmqulle
ca. 195 km/ 2,40 Std

Khowarib Lodge - Camping Purros Tendet Camp
oder......
Purros Community Campsite & Bush Lodge
oder .....
Campsite Okongo
ca. 200 km/ ca.3,00 Std

Purros – Orumpembe Marble Camp
ca. 140 km/ 2,50 Std

Orumpembe Marble Camp- Richtung Opuwo
über Otjihaa/ Etanga / Otjivero (D3703)
oder
Okantjombo/Otjiu/ Kaoko Otavi (D3707)
beide Strecken wohl mit ca. 5-7 Std. zu planen?
Omungunda Campsite, 40 km nördlich Opuwo
ca. 220 km/ 4,30 Std (eher 5-7 Std)
oder
Camp Aussicht
ca. 260 km/ 5,00 Std (eher 5-7 Std)

Omungunda Campsite- Hoada Campside
ca. 300 km/ 4,5 Std
oder
Camp Aussicht- Hoada Campside
ca. 200km/ 3,15 Std

Hoada Campside- Elephant Rock Community Campsite
315 km/ 4,5 Std

Elephant Rock Community Campsite- Omandumba Bush Camp (Erongo)
200 km/ 2,50 Std

Omandumba Bush Camp (Erongo)- Windhoek
320 km/ 3,50 Std

Wie schon gesagt, 3 Nächte für zwischendurch oder nach Omandumba habe ich noch als Puffer.

Jetzt könnte ich noch ein paar Antworten und Meinungen zu folgenden Fragen gebrauchen,
die mir weiterhelfen würden

Wird irgendwo auf der Strecke ein Permit benötigt, wie z.B. im Naukluft Park/ Mirabib?

Sind Vorbuchungen bei bestimmten Camps in dieser Zeit nötig?
Generell bin ich immer zwischen Jan/ März unterwegs gewesen und habe jedenfalls im Süden und in der Mitte Namibias nie vorgebucht und es war auch nicht nötig.
Gibt es noch Vorschläge zu den Camps?

Welche Strecke ist die bessere/ sinnvollere zu fahren?
Orumpembe Marble Camp- Richtung Opuwo
über Otjihaa/ Etanga / Otjivero (D3703)
oder
Okantjombo/Otjiu/ Kaoko Otavi (D3707)
beide Strecken wohl mit ca. 5-7 Std. zu planen?
Gibt es wild Camps auf einer der beiden Strecken, oder auf beiden, falle es mir irgendwo gefällt?

Wie sieht es generell mit Wildcamps auf der Tour aus. Denke im Gegensatz zum Süden gibt es dort oben bestimmt mehr Möglichkeiten, oder?

Satellitentelefon
Ich nehme an, die allgemeine Meinung wird mir dazu raten, erst recht, wenn man Alleine dort unterwegs ist?

Danke schon mal im Voraus für eure Ratschläge und Meinungen zu den vielen Fragen und Infos die ich hier habe.

Grüße Oliver 😉
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
1'055 Beiträge · seit 201621. Jan. 2019 · #8
Hallo Oliver ,
danke für deine Routenplanung . Wir möchten 2020 eine ähnliche Runde fahren , da hast du schön für uns vorgearbeitet 😄 .
Auf der Erongoplateau Campsite waren wir 2016 . Die CS an sich ist sehr schön und die Athmosphäre des Duschhauses einmalig . Jedoch die Anfahrt über sehr schlechte " Straße " und die nur stachelig , buschige Landschaft hat uns nicht begeistert . Am Wasserloch ( Juni ) kein Tier und bei An - und Abreise 1 Giraffe . Wir würden nicht noch einmal dort hinfahren . Von dort sind wir über Omaruru nach Uis und bis nach Mowani gefahren . Waren an dem Tag noch im Damara Livingmuseum , dem Verbrannten Berg und Orgelpfeifen ( die beiden letzten " Attraktionen " haben sich überhaupt nicht gelohnt ) und sind dann noch bis Xaragu gefahren . Also , falls du nicht unbedingt beim Brandberg was vorhast , kannst du dir noch 1 Nacht einsparen . Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen , da wir ja erst noch hin wollen .

LG Conny
CIMG6388.JPG

Sanitär auf dem Plateau
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
2'060 Beiträge · seit 201321. Jan. 2019 · #9
Sorry Oliver, wenn ich deinen Thread mal kurz für ein OT benutze.
Conny + Micha schrieb: … dem Verbrannten Berg und Orgelpfeifen ( die beiden letzten "Attraktionen " haben sich überhaupt nicht gelohnt )
Aussagen wie diese fallen mir immer wieder einmal auf, vor allem auch zum Hoba-Meteorit. Meiner Meinung nach könnte man genauso gut schreiben: "Sossus Vlei lohnt sich nicht - ist nur Sand". Es liegt immer im Auge bzw. im Sinn des Betrachters, welche "Attraktionen" sich lohnen. Der eine will viele Tiere sehen, der andere Städte, der dritte Wüste, der vierte Flüsse...

Wir z. B. haben bei unserer Kaokoveld-Tour bewusst den Kunene als "Attraktion" ausgelassen, denn Flüsse haben wir daheim genug - da wird nun vielleicht auch jemand die Augen verdrehen. 😉 Und so geht es mir, wenn ich Sätze wie den obigen lese. Ich habe sowohl Verbrannten Berg wie auch Orgelpfeifen und Hoba besucht, es waren für mich keine Attraktionen, sondern ein unaussprechliches Gefühl, diese uralten Zeugen der Geschichte des Landes zu sehen und auch berühren zu können, sich gegen eine Basaltwand zu lehnen, nachzulesen,. wie sie entstanden ist und zu staunen, wie viel Zeit seitdem vergangen ist... Genauso wie ich beim Fish River Canyon nicht daran dachte, dass er "nur" der zweitgrößte auf der Welt ist, sondern mich ganz auf seine besonderen Strukturen und Farben eingelassen habe und tief in die Vergangenheit eingetaucht bin.

Nichts für ungut Conny, das ist keine Kritik an eurem Geschmack, nur eine Anmerkung für alle, die sich überlegen, ob sie diese Dinge besuchen sollen.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2019
1'055 Beiträge · seit 201622. Jan. 2019 · #10
Hallo Gabriele ,
ich kann deine Anmerkungen sehr gut nachvollziehen . Vielleicht war meine Wortwahl etwas unglücklich . Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen , daß der verbrannte Berg und die Orgelpfeiffen geologisch betrachtet nicht interessant sind . Wir sind jedoch keine Geologen und nicht so sehr daran interessiert ( unser Neffe ist Geologe und würde diese Beiden auch mit ganz anderen Augen betrachten ) . Dazu kommt , daß wir in Nordirland weitaus größere und mengenmäßig viel mehr solcher Basaltsäulen gesehen haben . Ansonsten wären wir vielleicht auch begeisterter gewesen . Das Prozedere an der Kasse und die Bezahlung ( m. E. zu teuer ) hat jedenfalls länger gedauert als die Besichtigung . Das war aber unsere persöhnliche Meinung und ist natürlich nicht allgemeingültug .
Wie du schreibst , sind die Interessen halt sehr unterschiedlich und das ist gut so .
Unsere Arbeitskollegen können z. B . noch nicht einmal verstehen , warum wir uns der Gefahr in Afrika aussetzen ( schlafen im Zelt , wilde Tiere , eklige Tiere , Malaria usw . ) Die Meisten von ihnen liegen gerne am Strand und sonst Nichts . Ist uns Recht , haben wir mehr Platz in Afrika 😄 😄 😄 .
Wie sagt man so schön ?
" Jedem Tierchen sein Pläsierchen "

Liebe Grüße
Conny
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2'060 Beiträge · seit 201322. Jan. 2019 · #11
Hallo Conny,

du hast recht, es ist gut, dass die Geschmäcker so verschieden sind. 😉

Wir haben übrigens die Orgelpfeifen noch zu einer Zeit besucht, wo man keinen Eintritt verlangte, so waren sie auch weitgehend unbekannt, und wir waren ganz alleine dort. Sobald sich wo Menschenmengen durchschieben, verliert jede Besonderheit ihr Flair.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter248 Beiträge · seit 201522. Jan. 2019 · #12
Schön das ihr das geklärt habt ,nun würde ich mich über Meinungen und vielleicht Tips zu meinen Fragen freuen...... 😉
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1'523 Beiträge · seit 201122. Jan. 2019 · #13
Guten Tag Heyde,

Orupembe nach Opuwo würde ich die Route via Kaoko Otavi bevorzugt wählen.......

falls Du ein break down hast.......wird dort eher jemand (auch von Camp Syncro) durchfahren.....

lg......BMW
2'779 Beiträge · seit 200722. Jan. 2019 · #14
Hallo Heyde
Orumpembe Marble Camp- Richtung Opuwo
über Otjihaa/ Etanga / Otjivero (D3703)
oder
Okantjombo/Otjiu/ Kaoko Otavi (D3707)
beide Strecken wohl mit ca. 5-7 Std. zu planen?
Beide Routen beinhalten Flussdurchfahrten. Die D3707 mag vielleicht etwas mehr benutzt werden aber du musst dreimal durch den Hoarusib und einmal durch einen Seitenarm. Ich denke es ist kaum sinnvoll sich heute für Februar Gedanken zu machen. Routen planen auf der Karte, sich mit allen Alternativen vertraut machen ja, unbedingt, aber erst nächstes Jahr und wahrscheinlich auch erst während deiner Reise unterwegs wirst du feststellen wie es vor Ort dann ist. Vielleicht musst du alles wieder über Purros retour fahren weil keine der Querverbindungen möglich sein wird. In der Regenzeit musst du ca 50% mehr Treibstoff einplanen als in der Trockenzeit. Aber es ist die schönste Saison! Nur für solche die Zeit und Geduld, Ausdauer und sehr viel Offroad Erfahrung und eine Portion Mut haben.
LG
Gruss Leona
2'779 Beiträge · seit 200722. Jan. 2019 · #15
Hallo heyde
Wer lesen kann ist im Vorteil...du startest ja in einem Monat und nicht erst im 2020. Sorry habe ich übersehen. Bleib am Ball mit aktuellen Informationen von denen die ab jetzt unterwegs sind. Ich wünsche dir eine gute Reise!
Gruss Leona
Themenstarter248 Beiträge · seit 201522. Jan. 2019 · #16
Hallo Leona,
ja das mit der Regenzeit und den Durchquerungen habe ich eingeplant, darum auch 3 Tage/ Nächte als Backup.
Sollte ich irgendwo umkehren müssen, plane ich neu und mache das Beste daraus. Bin nicht 100% auf die Route festgelegt.
Zeit, Geduld, Ausdauer bringe ich mit. Sehr viel Offroad Erfahrung nicht, aber es reicht um abzuschätzen was ich alleine machen kann und was nicht. Werde das Risiko so minimal lassen wie es geht. Darum nehme ich eher eine gute Einschätzung mit als zuviel Mut.
Danke dir
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
2'779 Beiträge · seit 200722. Jan. 2019 · #17
Gut so Oliver, dein Reiseplan gab mir folgenden Denkanstösse:
Man ist also in der Regenzeit nur mit einem Fahrzeug unterwegs und gelangt an eine recht harmlose Flussquerung mit geringem Wasserstand den wir mittels einer Querung zu Fuss von Ufer zu Ufer überprüften. Vom Wasserstand her scheint uns eine Durchfahrt kein Problem an sich darzustellen und wir fahren los. Dann stecken wir plötzlich trotzdem fest. Ich frage mich nun, wie lange wird es dauern bis jemand kommt und und rauszieht oder wie lange es dauern wird bis sich das Revier wegen neuen Niederschlägen in eine reissende Schlammlawine verwandelt. Ich möchte keines der Risiken eingehen, Sachschaden oder das eigene. Ich glaube wir würden am Ufer unser Lager aufschlagen und warten bis ein weiteres Fahrzeug kommt um dann gemeinsam zu kreuzen. Das tönt eventuell übertrieben aber wir haben schon live miterlebt wie gewaltig und zerstörerisch ein abgehendes Revier bei stahlblauem sonnigem Himmel sein kann. Nimm auf jeden Fall eine starke snatch rope mit und lass dir vom Vermieter zeigen wie und wo du sie vorne und hinten anbringen musst.
Gute pad!
Gruss Leona
Themenstarter248 Beiträge · seit 201522. Jan. 2019 · #18
Hallo Leona, das tönt nicht übertrieben .......
danke für den Denkanstoß, werde ihn mit auf die Reise nehmen und beachten.
gracias y saludos a Buenos Aires 😉 ,
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued