Fragen zu Route Kaokoveld bis ganz nach oben ;-)

49 Antworten · 11,0k Aufrufe · gestartet 27. Juni 2017 von dergnagflow
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Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200727. Juni 2017 · #1
Nachdem ich nun die Flüge gebucht habe, geht's von Februar bis März endlich wieder nach Namibia.
Wir sind diesmal aller Voraussicht nach auch nicht alleine, wahrscheinlich sogar mit drei max. vier Autos unterwegs.
Konzentrieren wollen wir uns auf das Kaokoveld, für die Mitfahrer nehmen wir Anfangs die Etoscha aber auch mit.
Folgende Tagesetappen habe ich einmal ganz grob angedacht:
Start Ziel Kilometer Fahrtzeit
Ankunft Windhoek Windhoek 0 0:00
Windhoek Etoscha Südtor 410 04:30
Etoscha Südtor Halali 97 02:15
Halali Olifantrus 195 04:50
Olifantrus Hobatere Campsite 69 01:45
Hobatere Campsite Omuramba 120 04:30
Omuramba Opuwo 125 02:30
Opuwo Van Zyls Pass 153 05:10
Van Zyls Pass Camp Synchro 64 02:45
Camp Synchro Hartmannstal 150 06:10
Hartmannstal Hartmannstal 150 03:00
Hartmannstal Orupembe 113 04:40
Orupembe Purros 120 05:00
Purros Hoanib 113 05:20
Hoanib Crowthers Trail 74 03:10
Crowthers Trail C39 145 04:40
C39 Ugab Rhino Camp 134 06:25
Ugab Rhino Camp White Lady Lodge 84 02:50
White Lady Lodge Wild Camp 190 03:30
Wild Camp Windhoek 280 04:50
Reserve
Reserve
Abflug Windhoek
Bildlich dargestellt etwa so:

Ich hab' mir natürlich von dem einen oder anderen Bericht wertvolle Tipps geholt (danke dafür, zB. für den Tipp, oben am Van Zyls Pass zu übernachten) oder die tolle Route, die Dagmar in https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292364-hello-again-durchs-damaraland-und-kaokoveld.html beschrieben hat.

Generell wollen wir einen groben Plan haben, den wir je nach Wetter und Umständen auch während der Reise ändern. Die zwei Reservetage möchte ich mir bis zur Rückfahrt über den Crowtherstrail aufheben. Wenn wir dort wegen des fließenden Hoanib von Norden kommend nicht übersetzen können, dauert das halt ein bisserl, bis wir über Purros wieder Richtung Süden fahren können.

Dennoch sind ein paar Fragen aufgetaucht, vielleicht kann ja der eine oder andere helfend zur Seite stehen:

1.) Ich habe zwischen der Hobatere Campsite und Opuwo auf der angedachten Strecke durch die Khowarib-Schlucht und dann nach Norden eine Übernachtung eingeplant. T4A gibt für die insgesamt 240 Kilometer eine Fahrtzeit von über 7 Stunden an, das wollen wir uns nicht antun. Gibt es in der Gegend um Omuramba eine empfehlenswerte Übernachtungstelle? Campsite habe ich in der Liste von Trummi nicht gefunden.

2.) Um Orupembe stellt sich die zweite Übernachtungsfrage. Vom Norden kommend bis Purros durchzufahren ist da nicht möglich.

3.) Von Opuwo bis Purros haben wir ca. 750 Kilometer. Wir werden aller Voraussicht nach bei Safari Car Rental mieten und haben einen Zusatztank plus 20 Liter Kanister. Ich rechne mal nicht damit, dass wir alle drei bis vier Fahrzeuge in Purros volltanken können, aber wie hoch sind die Chancen, dass wir pro Fahrzeug ca. 40 Liter Diesel tanken können? Dagmar hat ja einen "Diesel-Mann" in Purros erwähnt, aber wieviel Sprit hat der normalerweise vorrätig?
Fahren wollen wir eigentlich noch den Crowtherstrail und würden dann bei Palmwag wieder tanken können. In Summe wären das von Opuwo ca. 1400 Kilometer. Je nach dem, wieviel wir an dem Tag im Hartmannstal verfahren...
Oder hat man sonst irgendwo eine halbwegs realistische Chance, zumindest 20 Liter Diesel pro Fahrzeug zu bekommen?

Und schließlich: verpasse ich da oben auf der angedachten Strecke irgendwas besonders Tolles? Nördlich von Purros war ich halt noch nicht, habe die Strecke aus den vielen gelesenen Reiseberichten zusammengestellt. Aber wenn's noch den einen oder anderen Tipp gibt, den man berücksichtigen sollte, bitte her damit 😉.

Vielen Dank im Voraus!

Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
828 Beiträge · seit 201628. Juni 2017 · #2
dergnagflow schrieb:

1.) Ich habe zwischen der Hobatere Campsite und Opuwo auf der angedachten Strecke durch die Khowarib-Schlucht und dann nach Norden eine Übernachtung eingeplant.

..Khowarib-Schlucht im Feb/März kann gehörig ins Auge gehen (siehe Bild unten) .

Des Wasser kann sehr schnell kommen wenn irgendwo ein Gewitter abgeht. Das Gleiche in den anderen Trockenflussbetten. Van Zyls Pass mit meinem eigenen Auto fahre ich nicht mehr. Keine Ahnung was ihr mit eurem Vermieter für ein Abkommen habt. Wenn ihr ein Auto schrottet zahlt keine Versicherung. Bei diesem Landcruiser wurden sicher 30-45'000 Euro fällig... Wahrlich ein unvergesslicher Urlaub ...lg Maputo


s1.JPG
23 Beiträge · seit 201728. Juni 2017 · #3
Hallo Wolfgang,

5h von Orupembe nach Puros schockiert mich aber sehr. Ich hätte mit weniger Fahrzeit gerechnet. Vielleicht äußert sich jemand noch dazu.
Nähe Orupempe könnte man auf dem Marble Campsite übernachten (26km nördl.). Dort waren die "Take-offs" auch.

lg Heike
2'391 Beiträge · seit 201628. Juni 2017 · #4
Hallo Wolfgang,
bist Du sicher, dass Hobatere wieder eine Campside hat? Letztes Jahr habe ich da keine gesehen. Im August kann ich Dir das genau sagen, dann sind wir wieder da, aber ich glaube, dass nur die Lodge wieder aufgebaut wurde.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'296 Beiträge · seit 200728. Juni 2017 · #5
Hallo Wolfgang,

also Feb/März für so eine Tour ist sicherlich nicht die beste Reisezeit. Da solltest du mindestens Plan B, besser noch einen Plan C, haben.
Wenn ihr tatsächlich durch die Khowarib Schlucht fahrt könnt ihr doch auf der Community Campsite oder der Khowarib Lodge (Campsite) übernachten.
In Orupembe bietet sich das Marble Camp an.
Bzgl. Sprit in Purros kannst du Glück haben oder auch nicht. Im schlechtesten Fall hat die "Tankstelle" gar keinen Sprit. Wieviel Diesel er bei uns hatte haben wir nicht gefragt. Unsere 30l hatte er aber. Also ich würde die Chance bei max. 50:50 sehen.
Wir haben von Purros nach Orupembe (Hoarusib - Khumib) ca. 4 Std. gebraucht.

Also mir wäre die Tour zu dieser Jahreszeit zu riskant. Vom van Zyls Pass ganz zu schweigen.

Gruß

Panther
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Vietnam 2025 | Japan 2019 |Costa Rica 2018|
652 Beiträge · seit 200728. Juni 2017 · #6
Hallo Wolfgang,
Orupembe-Purros - wir waren 7 Stunden unterwegs. Es war Oktober und übelstes Wellblech. Wir konnten fahren wie wir wollten,ob schnell oder langsam- der ein oder andere Gang sprang von selber raus. Wie die Situation aktuell ist,kann ich nicht einschätzen.
Da diese Fahrweise ziemlich anstrengend ist,haben wir viele Pausen gemacht. Schon deshalb zieht es sich.
Weiterhin viel Spaß bei der Planung.
Viele Grüße
Mutsel
1'674 Beiträge · seit 201228. Juni 2017 · #7
Hallo Wolfgang,

deine Reisezeit Feb/März ist für diese von dir ausgesuchte Route schon sehr ambitioniert.
Natürlich weiß niemand, wie die Regenzeit in 2018 aussehen wird, doch solltest du wirklich Plan B und C im Gepäck haben,

Mitte März dieses Jahres waren weder der Hoanib noch der Khowarib befahrbar.

Zu deinen Fragen:
Zu 1) : Hobatere hat keine Campsite.
Es gibt oder gab die Etosha Roadside Campsite, liegt mehr oder weniger direkt gegenüber dem Galton Gate.
Ich weiß allerdings nicht, ob sie noch geöffnet ist, da gab es wohl Consessions Streitereien. Evtl. einfach hinfahren und fragen oder frag mal bei www.travellingtortoise.com/ nach. Über deren Website wurde die Campsite zwischendurch angeboten.

Zu 2): Marble Campsite
oder als Selfcatering House on the Hill
oder wenn es etwas komfortabler sein darf Etambura, da aber dann mind. für 2 Nächte (liegt wunderschön)
siehe hier

Zu 3):
Fahren wollen wir eigentlich noch den Crowtherstrail und würden dann bei Palmwag wieder tanken können. In Summe wären das von Opuwo ca. 1400 Kilometer. Je nach dem, wieviel wir an dem Tag im Hartmannstal verfahren...
Wir haben mit unserem Landcruiser je nach Gelände zwischen 14-18 l gebraucht. Ich würde zu Sicherheit immer pesimistisch rechnen.
Dagmar hat ja einen "Diesel-Mann" in Purros erwähnt, aber wieviel Sprit hat der normalerweise vorrätig?
Einfach in die Manchester United Bar gehen und dort fragen. Dort sind immer junge Männer, die gerne weiterhelfen.
Mir wurde allerdings von anderer Seite erzählt, dass der Diesel in Puros nicht immer "rein" wäre und evtl. mit Wasser und Dreck vermischt sei. Dazu kann ich nichts sagen, da wir dort bis jetzt 2x Diesel bekommen haben und keinerlei Probleme hatten.

Aber ob es Diesel gibt, kann dir niemand wirklich sagen.

Gruß
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2017
143 Beiträge · seit 200828. Juni 2017 · #9
Hallo Wolfgang!

Im Februar und März herrscht Hochregenzeit! Das wird Deiner Freude aber keinen Abbruch tun das Kaokoveld zu bereisen! Februar wäre auch meine bevorzugte Reisezeit in diese Region. Die Erlebnisvielfalt der Natur ist weit größer als in unseren hiesigen Wintermonaten. Außerdem hast Du längere Tageslichtzeit! - Punkt -

Für Deine Entscheidung solltest Du aber mental und hardwaremäßig gewappnet sein! Mental solltest Du Dich und Deine Mitfahrer darauf vorbereiten, daß Deine / Eure so „minutiös“ geplante Route auf keinen Fall durchgeführt werden wird. Es reicht irgendwo ein (sehr wahrscheinlicher!) Regenschauer, und Ihr werdet ein paar Stündchen vor einem laufenden Rivier stehen, warten, campen oder am besten Spaß haben! Gefährlich sind die großen Riviere Hoanib, Hoarusib und später Ugab! Die haben sehr große Einzugsgebiete und könnten durchaus auch einmal tagelang so hoch fließen, daß kein Durchkommen besteht. Dann heißt es umkehren und eine neue Route suchen. Das kann Euch viele Mehrkilometer kosten. Dafür solltet Ihr auf jeden Fall Reservesprit einkalkulieren! Das sind Zusatzkilometer, die nicht in Deiner momentanen Kalkulation enthalten sind! Du wirst mehrere Fahrzeuge in Konvoi haben? Das ist gut! Macht Euch schlau, wie man ein Fahrzeug mit Gurten, Tauen, Stahlseilen (???) birgt. Übt das am besten schon einmal in einer Kiesgrube in Deutschland! Es gibt genügend Filmchen im www. wie man es richtig aber auch falsch machen kann. Denke immer daran, Du (Ihr) bist (seid) für Dich (Euch) selber verantwortlich!

Die Route im Groben ist gut geplant. Nimm das so in Angriff! Und warum wollt Ihr auf soooo viele Campsites im Kaokoveld gehen? Schlaft an Plätzen die Euch gefallen. Ihr müßt eh wild an Plätzen campen wenn es mal nicht weitergehen sollte. Fühlt Euch frei und ungezwungen! Genießt die Freiheit und die Ungebundenheit und macht Euch frei von Zwängen die keine sind und Ängsten die Ihr nicht haben solltet.

Also kurz: Ein Satellitentelefon, mehr Treibstoff, bessere Ausrüstung, mehr Wissen und ein gesundes Selbstverantwortungbewußtsein, …dann wird das für Dich und Deine Freunde eine tolle und intensive Erlebnisreise! Ich beneide Dich darum!

Liebe Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200729. Juni 2017 · #10
Vielen Dank für eure Antworten, ich werde sie mir im Detail zu Gemüte führen.
Und ja, ich hätte vielleicht schon vorweg schreiben sollen, dass mir die Zeit durchaus bewusst ist.
Und dass ich den Mitfahrern auch mitgeteilt habe, dass das ein grober Plan ist, der je nach Wetterlage auch sehr kurzfristig angepasst wird. Wir buchen auch nichts vor, um flexibel zu sein.
Und natürlich habe ich sowohl aus meiner Fährt 2015 viel gelernt, zudem bin ich seit dem auch hier mit einem Landcruiser 100 mit Dachzelt unterwegs. Meine potentiellen Mitfahrer sind so wie ich Mitglieder im Buschtaxi Forum, wir sind oft mit den Fahrzeugen in Rumänien auf mehr oder weniger gepflegten Forststraßen unterwegs. Wissen, was die Autos können und wissen, wie man Seilwinde, Highlift Jacks, Gurte etc. verwendet. Wobei das Hauptaugenmerk sicherlich darin liegt, diese Situationen zu vermeiden.
Sat-Telefon, SimKarte für Internet zwecks Wetter etc. ist ebenfalls mit so wie auch Funkgeräte zur Kommunikation zwischen den Fahrzeugen.
Und den Van Zyls Pass habe ich mir jetzt auf dutzenden Videos angeschaut, mit dem eigenen Auto würde ich den jederzeit fahren, da haben wir in Rumänien schon andere Passagen mit Felsen und rutschigem Waldboden gemeistert.
Also nicht, dass alles blind und super einfach wäre, aber mit ein bisserl Erfahrung und Gefühl für das Auto geht das schon.

Hobatere muss ich mir anschauen, danke für den Tipp.

Bleibt das Diesel Problem in Purros. Da muss ich nochmal nachdenken bzw. kalkulieren. In Sesfontain hatte ich schon zweimal Pech und dann bleibt nur mehr Palmwag, was dann auch weit ist.

Dagmar, darf ich dich fragen: auf deinem der Fotos ganz im Norden stand auch ein Schild mit Tankstelle. Ich hab den Ort nicht gefunden, kannst du den Ort des Schildes rekonstruieren?

Und zu den Campsites: wir haben auch Frauen mit, alle zwei Tage wäre daher gewünscht zumindest eine Dusche zu haben ;-)))

LG
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1'003 Beiträge · seit 200829. Juni 2017 · #11
Hi,
kauft Euch doch noch ein paar Kanister und nehmt die mit (die NAM$ 250 machen's dann auch nicht mehr). Und nehmt auf jeden Fall Hiluxe und keine Land Cruiser. Der Hillux verbraucht selbst bei großer Belastung locker 25% weniger - selbst der 3 Liter, und der ist für das Gelände sicherlich ausreichend. Zumal die 79er mit den Aufbauten offensichtlich maßlos überladen sind.
Gruss
Christian
1'674 Beiträge · seit 201229. Juni 2017 · #12
Hallo Wolfgang

du meinst sicherlich dieses Bild

IMG_6003-1-2.jpg


Wir hatten diesbezüblich mit Ryan von Camp Syncro gesprochen und er meinte, dies sei ein nur ein "Joke".
Einzige Möglichkeit dort oben Sprit zu bekommen ist Purros (wo er nur ausnahmsweise "tanke") und Opuwo.

Gruß Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
828 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #13
dergnagflow schrieb:

Und zu den Campsites: wir haben auch Frauen mit, alle zwei Tage wäre daher gewünscht zumindest eine Dusche zu haben ;-)))

...also dieses "Problem" ist längst gelöst, wir duschen im Busch jeden Tag am Abend, kauf einen Wassersack der Schweizer Armee, völlig unzerstörbar, fasst 20 Liter, leg ihn 1 Stunde in die Sonne, das Wasser ist warm dann, reicht immer für 2 Personen 5 Tage lang, stundenlang duschen geht natürlich nicht, gibt sogar einen Schlauch mit Brause der an den Anschluss passt...lg Maputo


p3-1.jpg
Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200729. Juni 2017 · #14
Wir werden mal.mit dem Vermieter reden, ob wir noch jeder zwei Kanister bekommen.
Und ja, wir nehmen Hiluxe und zwar jeweils die Expedition Variante mit dem 3 Liter Motor und der Automatik.
Dagmar, danke für die Erklärung des Fotos, genau das habe ich gemeint.
Und danke auch für den Hinweis der Wassersäcke, die habe ich eh daheim, die werd ich geistig gleich einpacken 😉.
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Gast29. Juni 2017 · #15
Hallo,

Vorneweg: Anders als Olli mag ich diese Zeit nicht besonders. Sand fahre ich gern, aber alles wo Matsch droht, ist für mich Mist. Daneben sind die Chancen reduziert, Wüstenelefanten etc. zu sehen. Kann auch gut sein, dass Du keine 2 Tage im Hartmannsstal verbringen willst. Im Norden des Hartmannstals weht häufig ein kräftiger Wind. In der grünen Oase von Serra Cafema am Kunene hält man es vielleicht gut aus. Ansonsten ist es im Zelt oder Auto zu heiß und draußen macht einen der waagerecht durch die Luft fliegende Sand fertig.
dergnagflow schrieb:2.) Um Orupembe stellt sich die zweite Übernachtungsfrage. Vom Norden kommend bis Purros durchzufahren ist da nicht möglich.
Das ist möglich (ca. 7 Stunden Fahrzeit) - ob es sinnvoll ist, wäre eine gesonderte Diskussion. Ich hab es aus verschiedenen Gründen 2 mal gemacht. Sowohl vom Marienflusstal als auch vom Hartmannstal sind es um die 200 km bis zur Purros Campsite. Mit einem Mittel von um die 30 km/h kann man durchaus planen. Manchmal geht es nur mit 5-10 km/h vorwärts. An anderen Stellen dafür auch mal mit 40-70 km/h, z.B. auf den (D-)Straßen in den Ebenen rund um Orupembe.
dergnagflow schrieb:3.) Von Opuwo bis Purros haben wir ca. 750 Kilometer. [...] In Summe wären das von Opuwo ca. 1400 Kilometer.
Bei der Rechnung komme ich nicht so ganz mit. Bis Purros 750km und bis Palmwag dann 1.400km? Von Purros über den Crowthers Trail bis Palmwag sind es rund 250km. Selbst wenn Du den Hoanib noch mal hoch und runter fährst, werden es kaum mehr als 320km und nicht 650km? Ansonsten ergeben sich ca. 1.000 km für die Route. Das ist zumindest mit einem 2.5D-Schalt-Hilux mit 140/150 Liter auch in der Gegend zuverlässig machbar. Es ist ja nicht alles Tiefsand da. Bevor Du überteuerten und eventuell gepanschten Sprit in Purros kaufst, würde ich wie von Christian vorgeschlagen einen Kanister kaufen oder beim Vermieter ausleihen. Ist zuverlässiger und sicher nicht teurer als Sprit in Purros zu kaufen.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200729. Juni 2017 · #16
Guido du hast natürlich recht
Hab mich da verschwitzt und habe die für die Spritkalkulation bereits aufsummierten Kilometer nochmals zusammengezählt.
Das ist natürlich Quatsch.
Wir haben zwar den 3.0 l Automatik Hiluxe, dennoch sollten wir da mit dem Reservekanister und ev. einem zweiten das Auslagen finden.
Danke!
Lg
Wolfgang
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Themenstarter2'536 Beiträge · seit 200729. Juni 2017 · #17
Sasa schrieb:
bist Du sicher, dass Hobatere wieder eine Campside hat? Letztes Jahr habe ich da keine gesehen. Im August kann ich Dir das genau sagen, dann sind wir wieder da, aber ich glaube, dass nur die Lodge wieder aufgebaut wurde.
Ja, das wäre nett, wenn ihr an mich denkt und mal nachschaut 😉.
Uns reicht dort ja ein einfacher Platz, wir haben da keine großen Ansprüche.
Zur Not können wir da auch ein bisschen weiter fahren, aber das vorab zu wissen, ob man dort stehen kann, wäre natürlich fein.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'497 Beiträge · seit 201129. Juni 2017 · #18
Hallo,

Die Hobatere Lodge hat keine Campsite und hatte wohl auch nie eine, aber es gibt in der Hobatere Concession die sehr nette Campsite Etosha Roadside Halt nur ca. 500 m vom Galton Gate entfernt. Mal heißt es, sie ist auf, mal heißt es, sie ist zu. Es soll expandiert werden mit Lodge und Restaurant, aber es geht wegen irgendwelcher Unstimmigkeiten nicht recht weiter. Wir waren 2015 im September und 2016 im September dort. Es waren jeweils nur 2 Plätze besetzt, sodass ich denke, man kann da spontan hinfahren. Am Wasserloch, das von einem höher gelegenen Hide aus zu sehen ist, hatten wie einmal sogar Löwen.

Viele Grüße
Karin

Sorry, das hatten ja schon mehrere andere geschrieben. Marble Campsite fanden wir gar nicht so schlecht. Die sanitären Anlagen waren sehr basic (nett ausgedrückt), aber es gab warme Duschen.

P.s. Falls es im Hartmannstal, wie Guido schreibt, ungemütlich ist, bleibt doch einfach länger im Camp Syncro und grüßt Ryan und Sarah von uns. Dort macht es Sinn, vorsichtshalber zu reservieren, denn wenn sie voll sind, nehmen sie wirklich niemanden mehr auf und Ihr müsst in das nahe Community Camp, das längst nicht so schön ist.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
89 Beiträge · seit 200929. Juni 2017 · #19
dergnagflow schrieb:Wir werden mal.mit dem Vermieter reden, ob wir noch jeder zwei Kanister bekommen.
Hallo Wolfgang
du bekommst bei Safari Car Rental 2 Kanister mit Rack kostet ca 20,00Euros glaube ich,hatte ich im März 2017 auch dazu gebucht.

LG Berni
135 Beiträge · seit 201429. Juni 2017 · #20
Hallo Wolfgang,
wir waren Anfang Mai im "Etosha Roadside Halt" und haben auch nach einer Möglichkeit zur Buchung gefragt (für ggf. zukünftige Reisen). Laut "caretaker" des Camps geht das derzeit nicht. Bleibt also nur hinfahren.
War mittlerweile der 3. Besuch und wir waren die einzigen Gäste.
Wie schon von Karin und anderen geschrieben.. das Camp liegt sehr günstig am Galton Gate. Die tollen Erlebnisse des letzten Besuchs sind bei diesem Besuch leider ausgeblieben (siehe Reisebericht von 2016).. wahrscheinlich weil die Pumpe der Wasserstelle nicht mehr funktioniert.. und so gab es dieses Mal keine Elefanten, Löwen etc.. Auch sonst hatten wir den Eindruck, dass dem Camp so langsam dem Verfall droht. However - als Ausgangspunkt für einen Etoshabesuch sollte das immer noch passen. Wir sind dann nach einer Nacht lieber weitergefahren .. zur Hoada Campsite (grootberg.com/de/hoada-campsite/) ..

Nach 3 sehr schönen Touren durch das Kaokoveld inkl. Marienfluss- u. Hartmann Valley, Hoarusib, Fearless Pass, Hoanib, Crowtherstrail .. geht unsere nächste Reise nun mal wieder in den Süden Namibias/Botswana.. werde aber die eindrucksvolle Landschaft, die besondere Freiheit dort wild campen zu können, die Einsamkeit und gelegentlichen Begegnungen mit den wenigen Bewohnern.. sehr vermissen.. und wünsche Dir / Euch eine wunderschöne Reise!
Freue mich schon jetzt auf (d)einen Reisebericht;-)
Gruß,
Tom
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017