GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #1
Hallo Ihr Weltenbummler, In 5 Wochen geht es los für uns und nun habe ich noch ein paar Fragen. Seit ich mir 'Here we go' auf mein Android runtergeladen habe und auch schon (in Deutschland ) oft genug offline ausprobiert habe, nutze ich den Garmin nicht mehr. (Brauchte ich früher für mein Motorrad). Frage: Wie gut würde diese App in Kombination mit einer T4A Straßenkarte in Namibia funktionieren? Grüße Helmut
Hi Helmut, was ist Dein Ziel der Nutzung eines Navis? Wenn Du auf den normalen (90%) der Straßen unterwegs bist, reicht für das reine navigieren eine einfache Straßenkarte. Alles ist gut ausgeschildert. Wenn es Dir darum geht z.B. Ankunftszeiten mit dem Navi zu berechnen, dann kommst Du mit einer App mit OSM-Karten gut zurecht. Wenn es Dir um Navigation in abgelegeneren Gebieten (Kaokoveld, Khaudum) geht, dann ist eine gute Straßenkarte oder eben eine Navi-Lösung wie T4A sinnvoll.
VIele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #3
Hallo Christian, Danke für die schnelle Antwort. Ich hab's mir fast gedacht. Unsere Route ist ziemlich einfach: Windhoek, Sesriem, Swakopmund, Spitzkoppe, Sophienlodge (Nähe Outjo), Okaukuejo camp, Namutoni Camp, über Tsumeb nach Mout Etjo Safari Lodge, Düsterbrook und zurück nach Windhoek. Ein Frage noch: Von Swakopmund über Spitzkoppe zur Sophienlodge sind es laut Google Maps 535 km und knapp 6 Stunden. Das ist viel Fahrerei. Wie gut sind die Straßen: B2 und C33? Wieviel Waschbrett? Wieviel asphaltiert? Grüße Helmut
viel Fahrerei. Wie gut sind die Straßen: B2 und C33? Wieviel Waschbrett? Wieviel asphaltiert?
alle B-Straßen sind allerbeste Asphaltstraßen. Die C33 ist ebenfalls beste Asphaltstraße.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #5
Danke Dir. Und wenn für diese Route alle ziele gut ausgeschildert sind? reicht mein Here we go und ne Straßenkarte. Grüße nach Namibia Helmut
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #6
Hallo Helmut
Es gibt schon noch ein paar Punkte zu beachten. Ich nutze in Europa sehr gerne das Handy zum gelegentlichen Navigieren. Das sind vielleicht zwei, drei Stunden am Stück. In Afrika habe ich das auch getestet und bin wieder davon weg gekommen. Ich lasse das Navi gewöhnlich permanent laufen. Das hat den Vorteil, dass ich immer aktuelle Infos angezeigt erhalte, aber dass auch meine Route aufgezeichnet wird. Diese Daten werte ich gerne aus. Bei den normalen Garmin Navis hatte ich damit nie ein Problem.
Handys sind aber nicht für diesen Einsatzzweck gemacht. Wenn sie permanent als Navi genutzt werden, werden sie unglaublich heiss, so dass sie immer wieder mal wegen Überhitzung ausgehen.
Ich kann verstehen, wenn jemand das Handy nimmt, weil er kein Garmin kaufen will. Du scheinst aber ein Garmin zu haben. Dann würde ich das auch nutzen.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #7
chrigu schrieb:Hallo Helmut Du scheinst aber ein Garmin zu haben. Dann würde ich das auch nutzen. Herzliche Grüsse Chrigu
Danke. Dann brauche ich natürlich die entsprechenden karten. Aber, wenn für meine Route (siehe unten) alle Ziele gut ausgeschildert sind wie Christian achreibt, müsste das handy ja auch nur selten angeschaltet werden.
Chrigu7'263 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #8
GSHelmut schrieb:
chrigu schrieb:Hallo Helmut Du scheinst aber ein Garmin zu haben. Dann würde ich das auch nutzen. Herzliche Grüsse Chrigu
Danke. Dann brauche ich natürlich die entsprechenden karten. Aber, wenn für meine Route (siehe unten) alle Ziele gut ausgeschildert sind wie Christian achreibt, müsste das handy ja auch nur selten angeschaltet werden.
Ja, wenn Du es nur ab und zu nutzen willst, ist das kein Problem.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201609. Aug. 2017 · #9
Hallo Chrigu,
chrigu schrieb: Es gibt schon noch ein paar Punkte zu beachten. Ich nutze in Europa sehr gerne das Handy zum gelegentlichen Navigieren. Das sind vielleicht zwei, drei Stunden am Stück. In Afrika habe ich das auch getestet und bin wieder davon weg gekommen. Ich lasse das Navi gewöhnlich permanent laufen. Das hat den Vorteil, dass ich immer aktuelle Infos angezeigt erhalte, aber dass auch meine Route aufgezeichnet wird. Diese Daten werte ich gerne aus. Bei den normalen Garmin Navis hatte ich damit nie ein Problem.
Ich nutze immer und überall das Smartphone zum navigieren, außer in Europa, da habe ich mein fest verbautes Navi im Auto (weil beim Gebrauchtkauf schon drin war, sonst würde ich nie so viel Geld für ein Navi bezahlen)...
chrigu schrieb: Handys sind aber nicht für diesen Einsatzzweck gemacht. Wenn sie permanent als Navi genutzt werden, werden sie unglaublich heiss, so dass sie immer wieder mal wegen Überhitzung ausgehen.
Merkwürdig, keines meiner Smartphones wurde jemals so heiß (durch reines Navigieren*), dass es sich wegen Überhitzung ausgeschaltet hätte. An die Ladebuchse muss es aber definitiv (so wie die meisten tragbaren Navis auch) wenn man länger navigieren will, sonst ist der Akku irgendwann leer.
chrigu schrieb: Ich kann verstehen, wenn jemand das Handy nimmt, weil er kein Garmin kaufen will. Du scheinst aber ein Garmin zu haben. Dann würde ich das auch nutzen.
Ich verstehe es auch wenn jemand das Smartphone nimmt, weil er sich keine Karten für das Garmin kaufen möchte sofern dafür keine kostenlosen Open Source Maps verfügbar sind.
*Wegen heiß werden und durch Überhitzung ausschalten: Das Smartphone lässt man aus diesem Grund und damit es sich nicht vermehrt im Fahrzeug wenn das länger in der Sonne steht. Im Death Valley dachte ich damals, dass ich es kaputt gemacht hätte. Da war das in der Halterung (keine billigen nehmen, die können schmelzen) hinter der Windschutzscheibe eine Stunde lang alleine im abgeschlossenen Auto und tat keinen Mucks mehr. 1 Stunde später lies es sich aber wieder einschalten und hatte offenbar keinen Schaden genommen.
Eine schmelzende Halterungen wo dann auch noch eine Feder raus flog hatte ich mal ganz günstig für 5 € gekauft. Das war im Endeffekt aber teuer für die kurze Nutzungsdauer. Meine jetzige ist eine universelle bei Tschibo gekauft und die hält sogar auf übelster Piste sicher an der Scheibe und ist bisher noch nicht geschmolzen... 😄
Gruß Markus
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #10
Aaaaalso, Wenn ihr meine Rundtour gelesen habt (alles bekannte Orte), und wenn, wie Christian schreibt alles gut ausgeschildert ist dann ist doch Navi eigentlcih kein Thema? Oder? Gruß helmut
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #12
Also da muss ich ja mein Smartphone nur bei Bedarf einschalten. Super Christian.
Danke
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201609. Aug. 2017 · #13
Hallo Helmut,
GSHelmut schrieb: Also da muss ich ja mein Smartphone nur bei Bedarf einschalten.
ich gehe immer von mir selber aus und irgendwann (ziemlich schnell) langweilt mich so eine Strecke:
Alternativen gibt es, paralell, oder im Zickzack oder irgendwie auf solchen Straßen entlang zu fahren:
Dort gibt es nicht immer Schilder, kaum bis keinen Verkehr aber dafür auch ab und zu einmal Tiere:
Zugegeben dieselben Tiere gibt es auch auf Asphaltstraßen weswegen man immer aufpassen sollte.
So manche Strecke hätte ich ohne Open Source Karten nie gefunden. Wobei manchen reicht auch ein Kompass und eine Karte und die finden sich überall zurecht. Mir ist das GPS lieber, vor allem wenn ich vom Fahren her abgelenkt bin.
Gruß Markus
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. Aug. 2017 · #14
GSHelmut schrieb: Wenn ihr meine Rundtour gelesen habt (alles bekannte Orte), und wenn, wie Christian schreibt alles gut ausgeschildert ist dann ist doch Navi eigentlcih kein Thema? Oder?
... vermutlich reicht es, wenn Du morgens einmal auf die Karte schaust. An den drei Abzweigungen, die während des Tages auftauchen, weiß man dann in der Regel schon ohne erneuten Blick auf die Karte, welche Strecke zu fahren ist.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200610. Aug. 2017 · #15
Markus615 schrieb:
So manche Strecke hätte ich ohne Open Source Karten nie gefunden. Wobei manchen reicht auch ein Kompass und eine Karte und die finden sich überall zurecht. Mir ist das GPS lieber, vor allem wenn ich vom Fahren her abgelenkt bin.
Gruß Markus Kommt immer darauf hin wo man hin will. Tolle Fotos:
holgiduke291 Beiträge · seit 201410. Aug. 2017 · #16
Hallo,
ich sehe es ähnlich wie Markus: man kommt (auf den Hauptrouten) problemlos ohne GPS zurecht, aber für die wirklich schönen und abwechslungsreichen Strecken ist ein GPS absolut zu empfehlen. Es kommt doch immer mal wieder vor (zumindest bei uns), dass man aus irgendwelchen Gründen von der vorab geplanten Route abweicht und dann gibt einem das GPS eine gewisse Sicherheit.
Und wenn das GPS sowieso schon vorhanden ist, würde ich das Geld für eine vernünftige Karte (z.B. T4A) sofort investieren, um es auf meiner Reise nutzen zu können. Außerdem macht so ja auch schon die Planung zu Hause viel Spaß und man kann sich die geplanten Routen in aller Ruhe zusammenbasteln und auf das GPS laden.
Ich besitze auch kein super großes Navi, sondern nutze immer mein kleines etrex30, welches ich ursprünglich mal zum MTB angeschafft habe. Aber selbst das kleine Display möchte ich auf unseren Reisen in Namibia nicht mehr missen.
VG Holger
GSHelmutThemenstarter147 Beiträge · seit 200610. Aug. 2017 · #17
holgiduke schrieb: Ich besitze auch kein super großes Navi, sondern nutze immer mein kleines etrex30, welches ich ursprünglich mal zum MTB angeschafft habe. Aber selbst das kleine Display möchte ich auf unseren Reisen in Namibia nicht mehr missen.VG Holger
Die Androids sind heut zu Tage so gut dass man keinen Garmin mehr braucht. Und mit zusätzlich einer guten T4A Karte sollte man überall hinkommen. LG Helmut
Ich als Namibia Neuling der gerade vor 2 Tagen von seine ersten Namibia Reise zurück gekommen ist, gebe auch mal kurz meine Meinung bzgl. Navis ab.
Wir haben uns vor der Reise HERE WeGo sowie als Alternative Sygic Car Navigation runtergeladen und die benötigten Karten offline gespeichert. Verwendet haben wir dann nur Sygic Car Navigation, welches deutlich besser zu nutzen war als HERE, wobei die Nicht-Premium Navigation (die nach 7 Tagen Testzeit startet) um einiges unkomfortabler ist als die Premium Version.
ABER wie schon hier erwähnt sind die angegebenen Fahrzeiten ein kompletter Schwachsinn. Auf der B1 wurde mit durchschnittlich 90km/h kalkuiert, wodurch wir immer extrem viel Zeit gut gemacht haben, auf manchen C/D Strassen wiederum haben wir viel mehr Zeit benötigt als das Navi kalkuliert hatte. Zur Orientierung also vll manchmal ganz praktisch, für die zeitliche Planung und Einschätzung eher nicht.
Wie aber manche auch hier schon erwähnt haben, wenn man eine Standard Touri Route abfährt, ist das Navi eigentlich überhaupt nicht notwendig. Eine von den 100 Karten inkl. KM Angabe mitnehmen, Schilder lesen und man kommt in der Regel immer dort an wo man hinmöchte.
lg FLH
swisschees1'715 Beiträge · seit 200610. Aug. 2017 · #19
Haĺlo FLH
Gerade da ist T4A stark, die Zeiten (ETA) werden aus dem Durchschnitt der eingesendeten Tracks berechnet. Andere mach das mit dem Strassetyp.
holgiduke291 Beiträge · seit 201410. Aug. 2017 · #20
GSHelmut schrieb:
holgiduke schrieb: Ich besitze auch kein super großes Navi, sondern nutze immer mein kleines etrex30, welches ich ursprünglich mal zum MTB angeschafft habe. Aber selbst das kleine Display möchte ich auf unseren Reisen in Namibia nicht mehr missen.VG Holger
Die Androids sind heut zu Tage so gut dass man keinen Garmin mehr braucht. Und mit zusätzlich einer guten T4A Karte sollte man überall hinkommen. LG Helmut
Hallo Helmut,
warum fragst du dann erst hier: 😐 🤨
GSHelmut schrieb:Hallo Ihr Weltenbummler, In 5 Wochen geht es los für uns und nun habe ich noch ein paar Fragen. Seit ich mir 'Here we go' auf mein Android runtergeladen habe und auch schon (in Deutschland ) oft genug offline ausprobiert habe, nutze ich den Garmin nicht mehr. (Brauchte ich früher für mein Motorrad). Frage: Wie gut würde diese App in Kombination mit einer T4A Straßenkarte in Namibia funktionieren? Grüße Helmut