THEMA: SA - KTP - NAM 2017 - Die große Runde
17 Mär 2020 17:06 #583115
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Tag 1 – 20.10.2017 Thabazimbi Marula Cottages

Nach unendlich langer Wartezeit mit insgesamt über 10 Monaten ohne einen einzigen Urlaubstag und umfangreicher Vorbereitung in Sachen Planung, dem Erwerb immer neuer unersetzlicher Ausrüstungsgegenstände und viel Vorfreude brachte uns SAA unspektakulär und bequem nach Johannesburg. Eine Schande, dass es diese Strecke nicht mehr gibt. Den Flughafen kannten wir von unserer Reise im Vorjahr, anders als damals ging es nun jedoch nicht in den Transit, sondern Richtung Immigration. Dort ging aller Horrormeldungen zum Trotz alles recht zügig voran, so dass wir kurz darauf im Eingangsbereich verzweifelt nach unserem Abholer von Bushlore suchen konnten – was nach mehrfacher Umrundung aller wartenden Abholer schließlich gelang.

Bereits auf dem Weg zur Bushlore-Zentrale fiel uns der extreme Kontrast zwischen Namibia und Südafrika auf. Wir kannten mit Ausnahme der nordafrikanischen Staaten in Afrika bisher nur Namibia mit seinem doch überschaubaren Verkehr und zur Auswahl stehenden Straßen. Hier war nunmehr keinerlei Unterschied zu jeder x-beliebigen Großstadt weltweit zu erkennen. Es ging über Autobahnkreuze und mehrspurige Straßen. All dies schreckte uns zunächst auch von einer Reise nach Südafrika ab – die Sorge, alles sei zu europäisch, wie zuhause, mit geteerten Straßen und ohne jeglichen Funken „Abenteuer“. Wie sich herausstellen sollte, waren unsere Sorgen sämtlich unbegründet und wir haben Südafrika und seine Reize und Vorteile inzwischen sehr schätzen gelernt.

Bei Bushlore angekommen erhielten wir nach umfangreicher Einweisung unseren gebuchten Hilux (hierzu habe ich im Eingangspost bereits einiges geschrieben). Er war nicht mehr der jüngste, aber offenbar gut gewartet. Interessant waren ein paar größere Dellen vorne am Anfang des Daches bzw. am Übergang dazu – die Geschichte ihrer Entstehung wurde uns leider nicht präsentiert. Sie sorgten jedoch immer wieder für interessierte Blicke.

Nach Übergabe ging es zunächst in den nächst gelegenen Supermarkt um eine Basisgrundausstattung an Snacks und Getränken zu erwerben, um den heutigen Tag zu überstehen. Anschließend machten wir uns über Brits und die R511 auf den Weg von Midrand nach Thabazimbi am Rande des Marakele Nationalparks. Überall war es für unsere Augen im Vergleich zu Namibia erstaunlich grün – was sowohl am späteren Reisezeitraum als auch den grundsätzlich höheren Niederschlagsmengen in der Gegend lag – jedoch eine sehr nette Abwechslung darstellte. Ob diese Route oder die Strecke über die N1 und Bela Bela schneller ist, blieb im Vorfeld offen – die Strecke über Brits ist jedoch landschaftlich interessanter und weniger eintönig – durchaus ein Vorteil nach einem Nachtflug.

A propos Nachtflug: 2016 waren wir nach einem Nachtflug um 11:45 Uhr in Windhoek gelandet und mussten nach Wagenübernahme und Großeinkauf noch bis zum Lake Oanob fahren – das fanden wir mit ungewohntem Wagen, Hitze etc. derart ermüdend, dass wir vor hatten, davon künftig Abstand zu nehmen. Da wir nun jedoch bereits morgens gelandet waren, keinen Einkauf tätigen mussten und abends in ein festes Bett fallen konnten, erschien uns die Fahrtstrecke nach Thabazimbi machbar – was sie rückblickend auch war.

Die Unterkunft liegt etwas außerhalb der Stadt auf dem Weg in Richtung des Nationalparks und ist über einen leicht sandigen Zufahrtsweg zwischen lauter Zäunen hindurch erreichbar.

Dort gegen 15:00 Uhr angekommen, wurden wir schließlich von ein paar Hunden und der (deutschsprachigen) Gastgeberin Monika freundlichst begrüßt und in unser Zimmer geführt. Schön eingerichtet und gemütlich mit Terrasse und leicht diesigem Blick übers Tal.







Anschließend machten wir uns ans Umpacken unserer Taschen und machten es uns mit Fernglas und Kamera auf vor dem Zimmer gemütlich um die Vielzahl der vorbeikommenden Vögel zu beobachten. Sehr gefreut haben wir uns über ein Pärchen von Paradise Flycatchern, die leider nicht willig waren, für ein Bild still zu halten. Wir hatten nun erstmals eine Vogel-App installiert und den Willen, jeden Vogel, der uns begegnet, auch zu bestimmen und in der App zu markieren, ohne dabei zu exzessiv zu werden wie manch andere :-)

Sollte ein Vogel falsch benannt sein - bitte nicht vor alternativen Vorschlägen zurückschrecken!


Red-Headed Weaver / Rotkopfweber


Southern Masked Weaver / Maskenweber

Insgesamt lohnte sich der Aufwand jedoch sehr – wir kamen am Ende des Urlaubs auf eine für uns vorher nicht vorstellbare Zahl von 84 verschiedenen Vögeln (erfahrene Birder dürfen an dieser Stelle schmunzeln – auch unsere Liste ist zwischenzeitlich glücklicherweise gut gewachsen). Unsere Säugetier-App bescherte uns 46 verschiedene Säugetiere – eine Zahl die auch in künftigen Urlauben nicht mehr erreicht wurde.




Kennt jemand zufällig den Namen dieser interessanten Pflanze?

Abends gab es, gemeinsam mit einer deutschen Familie die hier letzte Nacht ihres Urlaubs verbrachte, sehr leckere Nudeln sowie das erste Bier des Urlaubs.

Die nächsten Tage wird das Verhältnis von Text zu Bildern besser, versprochen.
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18 Mär 2020 13:58 #583221
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Tag 2 21.10.2017 Marakele NP Bontle Campsite
Gefahrene KM: 55





Nach reichlich nachgeholtem Schlaf geht es nach einen leckeren Frühstück ans Lösen einiger autospezifischer kleinerer Wehwehchen.

Problem 1: Irgendeine Warnleuchte leuchtet. Ich meine, es war die ABS-Warnleuchte. Ein Blick ins Handbuch verrät, dass ein Besuch in der Werkstatt ratsam wäre (zwischenzeitlich wissen wir, es gibt fast kein Auto im südlichen Afrika, wo diese nicht immer mal wieder leuchtet).

Problem 2: Die Lenkung wirkte auf der Herfahrt irgendwie ziemlich „schwammig“. Ob das daran lag, dass sich ein Hilux nach normalen Fahrzeugen in Europa immer etwas ungewohnter anfühlt oder es andere Ursachen hat, konnte nicht aufgeklärt werden. Bei uns kam jedoch hinzu, dass das Lenkrad ab ca. 80km/h stark zu vibrieren anfing. Dies, in Kombination mit der gefühlt schwammigen Lenkung und dem Wissen, von nun an viele tausend Kilometer weit weg vom Depot von Bushlore zu fahren, ließ uns dann doch zum Telefonhörer greifen. Auch unser offenbar autoversierter Gastgeber konnte sich auf das Problem keinen Reim machen.

Ein Anruf ergab die befriedigende Erkenntnis, dass wir die ABS-Leuchte ignorieren sollen. Unser „Lenkungsproblem“ konnte nicht wirklich eingegrenzt werden, als wahrscheinlichste Ursache wurde das Aufziehen neuer Räder ohne Spurkorrektur o.ä. angesehen (an alle Autoexperten: bitte nicht hauen, falls das technisch Blödsinn sein sollte. Wir hatten zu Hause noch nie ein Auto und all mein Wissen über Autos habe ich aus Outdoor/Reise-Foren, Blogs und Top Gear). Wir sollten einfach mal weiterfahren, wahrscheinlich würde sich das Problem mit weiterem Abfahren der Reifen erledigen (tatsächlich wurde es mit der Zeit schwächer).

Nachdem die Autoprobleme somit „gelöst“ waren, ging es für uns nach Thabazimbi um im dortigen gut sortierten Supermarkt unseren Ersteinkauf zu erledigen. Wir fanden alles, was wir für die ersten Tage brauchen würden und was unser Einkaufszettel noch so an zwingend notwendiger Grundausstattung aufführte, einschließlich einer lokalen Simkarte.

Abschließendes Fazit Marula Cottages / Thabazimbi: Eine Topunterkunft, auch mit Blick auf das Preisleistungsverhältnis. Freundliche und hilfsbereite Gastgeber, schöne ruhige Lage. Auf dem Weg von Johannesburg in den Norden würden wir hier jederzeit wieder einen ersten Stop einlegen (direkt vom Flughafen in den Park erschien uns zu riskant). Thabazimbi ist als Bergbaustadt keine Schönheit, es gibt aber alles was man braucht. Wer also von Johannesburg aus Richtung Norden aufbricht, kann den ersten Großeinkauf guten Gewissens auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.



Nachdem all die ganzen Vorbereitungshandlungen endlich erledigt waren, ging es endlich Richtung Parkgate, welches sich ein paar Kilometer hinter der Stadt befand. Dort durften wir zum ersten Mal unsere neu erworbene Wildcard (bzw. den Confirmation Letter) vorzeigen, uns wurde der Weg zu unserer Campsite beschrieben und wir durften nach mehr als einem Jahr warten wieder auf Game Drive.

Wir fuhren zunächst die wenigen Kilometer Richtung Campsite, um uns einen schönen Platz auszusuchen (es besteht freie Platzwahl). Es waren einige Plätze besetzt, es gab jedoch noch einen schönen Platz direkt am „Zaun“ des Campingplatzes. Am nächsten Tag waren wir schließlich fast alleine auf dem Campingplatz. Der Park selbst besteht aus zwei Teilen, einem „unteren“ Teil, der weitestgehend flach ist und in dem sich keine Raubtiere befinden und einem „oberen“ Teil, der deutlich bergiger ist und wo es auch Löwen und Leoparden geben soll. Früher war die Bontle Campsite berühmt dafür, dass häufiger NH zu Besuch kamen oder in der Nähe der Campsite grasten. Da wir während unsres Aufenthaltes keine im unteren Teil des Parks entdecken konnten (aber im oberen), weiß ich nicht, ob es im unteren Teil noch NH gibt. Der Vorteil der raubtierfreien Zone im Park ist, dass auf in Südafrika kein Zaun, sondern nur eine Reihe Poller die Grenze markiert und die Tiere sich so frei bewegen können.





Hier sieht man schön die Zweiteilung des Parks. In den oberen Teil geht es durch einen Tunnel unter der Straße, die den Park teilt, hindurch. Im oberen Teil befindet sich auch das schön gelegene Tlopi Tented Camp.

Anschließend richteten wir unseren Camper etwas besser ein, machten und mit der Ausstattung vertraut und legten die erste Nachmittagssiesta des Urlaubs ein.



Langweilig wurde uns dabei zu keinem Zeitpunkt. Dafür sorgte ein steter Strom unterschiedlichster tierischer Besucher. In den Bäumen um uns war ein Cardinal Woodpecker in Aktion (leider ohne scharfes Bild), Kapsperlinge und ein omnipräsenter Gelbschabeltoko wurden immer zutraulicher und zeigten uns bald einen gravierenden Nachteil unserer tollen Campingausstattung: aus unerklärlichen Gründen ist die Unterseite des Campingtisches verspiegelt. Dies führt dazu, dass sämtliche Vögel, die sich dem Tisch so weit genähert hatten, dass sie ihres Gegenübers gewahr wurden, stets alles daran setzten, ihren vermeintlichen Gegenüber zu attackieren. Uns blieb nichts übrig, als die armen Tiere immer wieder zu verscheuchen um sie vor sich selbst zu schützen – ein Problem, dass während des Urlaubs noch wiederholt auftreten sollte.

In der Ferne sahen wir auf der Campsite Grünmeerkatzen herumlungern, die wir aufgrund verschiedener Warnungen im Vorfeld stets im Augen behielten. Auch ein Strauß ließ es sich nicht nehmen, auf der Campsite nach Nahrung zu suchen und flößte uns erst einmal etwas Respekt ein. So aus der Nähe im Stuhl sitzend sind sie doch verdammt groß und über die möglichen Folgen der Kombination von kräftigen Klauen und kleinem Gehirn hatten wir bereits genug Storys gelesen.





Im weiteren Verlauf des Nachmittags konnten wir eine schöne namenlose Eidechse entdecken.



Irgendwann wurde es dann Zeit, sich auf einen Game Drive zur Erkundung des Parks zu machen. Wir fuhren zunächst einen Loop im unteren Teil und trafen dabei auf die ersten Impals und Zebras des Urlaubs.





Der untere Teil des Parks ist relativ dicht bewaldet, weite Teile waren noch absolut knochentrocken und kahl.

Anschließend fuhren wir durch die Unterführung in den oberen Teil des Parks und dort einmal um den einzigen dort vorhandenen Loop. Hier oben ist die Landschaft deutlich abwechslungsreicher, die Berge sind interessant geformt. Auch hier war jedoch alles trocken und in weiten Teilen auf verbrannt. Es zeigte sich jedoch vereinzelt das erste zarte Grün des Sommers. Wenn es grün ist, muss es hier absolut toll aussehen.





Wir entdecken neben weiteren Zebras zwei Klippspringer neben der Straße, die uns den Gefallen tun, sich kurz in Pose zu werfen.






Auch die erste Gabelracke des Jahres wird digital verewigt.



Als wir schon fast auf dem Rückweg sind, freuen wir uns schließlich, unseren ersten südafrikanischen Elefanten beim Abendmahl beobachten zu dürfen.



Er lässt sich von uns überhaupt nicht stören und mampft sich genüsslich durch das frische Grün. Die Möglichkeit, wenigstens ein paar Elefanten sehen zu können, war mit einer Hauptgründe, weshalb wir am Anfang unserer Route noch den Marakele und den Pilanesberg Nationalpark eingebaut hatten. Diese Pflichtaufgabe hatten wir nun am ersten Tag erfüllt.

Zurück auf der Campsite waren wir schließlich pünktlich zum ersten Sundowner des Urlaubs, den wir in vollen Zügen genießen konnten, während auf der Lichtung vor der Campsite Impalas und Warzenschweine friedlich grasten und der Himmel sich langsam rot färbte.







So ging der erste komplette Urlaubstag zuende und wir testeten erstmals das Bett unseres Zuhauses für die nächsten Wochen.
Letzte Änderung: 18 Mär 2020 15:53 von fidel.
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18 Mär 2020 15:56 #583242
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Tag 3 22.10.2017 Marakele NP Bontle Campsite
Gefahrene KM: 66,5





Mitten in der ersten Dachzeltnacht unserer Urlaubs werden wir plötzlich durch lauter seltsame Geräusche um uns herum geweckt, die wir nicht zuordnen können. Ein Blick aus dem Fenster verrät schließlich: die Impalaherde hat offenbar beschlossen, dass die Campsite eine hervorragende Weidegelegenheit bietet und grast überall um uns herum in wenigen Metern Abstand im Mondlicht. Ein wunderbar friedliches Bild.

Nach dem Aufstehen sitzt die morgendliche Routine noch nicht wirklich sicher, so dass wir einige Zeit benötigen, bis wir endlich erneut den Park erkunden können. Verstärkt wird dieses Problem dadurch, dass das Auto trotz wiederholter Versuche zunächst einfach nicht Anspringen möchte. Irgendwann klappt es dann doch und wir machen uns auf eine erste Runde zunächst durch den unteren Teil des Parks und dem Plan, anschließend im oberen Teil des Parks bis zum Lenong View Point zu fahren.

Wir fahren zunächst wieder zurück zum Parkeingang um uns dann nach rechts zum Tshugulu Drive zu wenden. Der Weg führt durch zum Teil etwas offenere Gegenden, zum Teil durch sehr attraktiven Wald, der bereits deutlich grüner ist als in anderen Teilen des Parks. Zusammen mit dem rötlichen Sand sehr schön anzusehen.

Dort zeigen sich uns die ersten Giraffen.





Sowie erneut die hier offenbar omnipräsenten Impalas.



Wir sehen ein Horde Paviane über die Straße laufen, für ein brauchbares Foto reicht nicht mehr. Anschließend können wir eine Kudu-Dame sowie einen European Bee-Eater bewundern.





Wir legen einen kurzen Stop bei einem Bird Hide ein, der sich uns jedoch nur mit Schlamm und ohne jede Tierwelt präsentiert. Leider hat es etwas zugezogen und ist jetzt bewölkt und grau. Adé schönes Morgenlicht..



Auf dem Parkplatz vor dem Hide finden wir ein Heuschrecken (?) - Pärchen.



Später zeigen sich abermals Giraffen in schönem Wald.







An einem weiteren Hide sehen wir in der Ferne einige Grünmeerkatzen sowie eine Nilgans. Anschließend geht es in den oberen Teil des Parks. Die bereits bei Abfahrt aufgetretene Schwierigkeit, den Motor zu starten, tritt auch während unseres Game Drives immer mal wieder auf. Hinzu kommt jedoch ein neues Problem. Nun beschloss nach der ABS-Leuchte auch das Bremswarnsymbol zu leuchten. Ein Blick ins Handbuch rät doch deutlich dringender als bei der ABS-Leuchte, einen Werkstatt aufzusuchen. Wir haben keinen Empfang, also verschieben wir dieses Problem zunächst.

Im oberen Teil des Parks entdecken wir zunächst einen Hasen, der sich mangels Unterholz nicht verstecken kann (bitte die schlechte Bildqualität zu entschuldigen – es ist leider das einzige Bild..).



Wir finden einen Elefantenhintern in verbranntem Busch und schließlich eine Herde Gnus und Zebras, die sich ersichtlich über das frische sprießende Grün freuen. Leider ist auch hier das Licht nicht auf unserer Seite.









In weiter Ferne sehen wir schließlich eine NH-Mutter mit ihrem Kalb und können Sie eine Zeit lang beobachten.



An der Abzweigung zum View Point stellen wir fest, (a) dass die Straße hinauf verdammt schmal und steil aussieht und (b) dass das Bremswarnsymbol nicht mehr leuchtet – und entscheiden uns dafür, mehr Vertrauen in die Technik unter der Motorhaube als in die Warnleuchten in der Fahrerkabine zu haben.

Es hat mittlerweile noch stärker zugezogen ist relativ kühl geworden.



Je weiter wir der Straße folgen, desto kahler wird die Landschaft. An einigen Stellen gibt es Ausweichmöglichkeiten für entgegenkommende Fahrzeuge, zum Glück ist die Straße stets recht weit einsehbar.

Der Park ist die Heimat einer der größten noch existenten Kapgeier-Kolonien. Wir sehen in großer Höhe ein paar Geier kreisen, ob es sich um Kapgeier oder „gewöhnliche“ Weißrückengeier handelt, ist auf die Entfernung nicht zu erkennen.

Der Blick von oben ist interessant, allerdings ist alles ziemlich diesig und es ist verdammt kalt und windig, so dass es uns nicht lange hier oben hält.



Wir sehen von oben, dass eine Reihe von Autos in Begriff ist, den Berg zu erklimmen und warten ein paar Minuten, um ihnen nicht auf offener Strecke zu begegnen. Beim Starten des Motors begrüßt uns nun erneut – das Bremswarnsymbol.. Nun ist uns doch etwas mulmig zumute. Oben auf einem Berg, vor uns eine steile einspurige Straße, keinerlei alternative Bremsmöglichkeiten.. Wir überlegen, wie gut wohl die Handbremse helfen würde und beschließen, es zu riskieren und die Motorbremse intensiv einzusetzen. Schließlich kommen wir wohlbehalten wieder unten an und fahren zurück zur Campsite – wobei das Bremswarnsymbol erneut verschwindet.

Auf der Campsite angekommen, beschließen wir, dass wir für heute genug Aufregung hatten und genug vom Park gesehen haben und den Abendgamedrive ausfallen zu lassen. Insgesamt ist die Tierdichte nicht sehr groß. Hinzu kommt, dass im oberen, tiertechnisch spannenderen Teil aufgrund der kahlen schwarzen Bäume und der vielen Steine trotz des frischen Grüns alles einen etwas trostlosen Eindruck hinterlässt.

Zum Glück gibt es auch auf der Campsite selbst noch allerhand Spannendes zu entdecken. Ein Frosch – nach unseren Recherchen müsste es sich um einen White Foam-Nest Tree Frog handeln – hat es sich einer Astkabel sehr fotogen bequem gemacht.



Wenig später verlässt er seinen Parkplatz und gibt uns die Chance für weitere Bilder.



Auch Warzenschweine, Impalas, Grünmeerkatzen und Helmperlhühner geben sich die Ehre. Plötzlich lässt sich im Baum über unserem Tisch ein Kleinsperber (?) nieder und hat nichts gegen eine Fotosession einzuwenden.



So geht der Tat schließlich gemütlich zu Ende, morgen geht es auf den kurzen Weg zum Pilanesberg.

Fazit Marakele NP: Der Park ist vielleicht eher für seinen landschaftlichen Abwechslungsreichtum als für seine Tierwelt ein interessantes Ziel. Als erster Park eine Reise bietet er die Gelegenheit, wieder in den Safarimodus zu kommen und bietet jede Menge Ruhe und Naturnähe. Im Rückblick jedoch für uns das Ziel, auf das wir am ehesten hätten verzichten können. Mag sein, dass wir etwas Pech mit diesigem Wetter hatten und zur falschen Jahreszeit da waren, andere Berichte aus dem Park belegen, dass es vor allem in der grünen Jahreszeit lang nicht zu abweisend wirkt. Wir hatten gleichwohl einige sehr schöne Tierbegegnungen und Erlebnisse, die wir nicht missen wollen. Die Campsite selbst ist eine echte Empfehlung, schön gelegen mit vielen Bäumen und Tieren um einen herum, es gibt meines Wissens auch einige fest installierte Zelte zu mieten.
Letzte Änderung: 18 Mär 2020 16:09 von fidel.
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19 Mär 2020 14:49 #583329
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Tag 4 23.10.2017 Pilanesberg Bakgatla Campsite Teil 1
Gefahrene KM: 146





Heute morgen verzichteten wir aufgrund der dürftigen Ausbeute auf einen gesonderten Game Drive – zudem hatten wir die Hoffnung, in Pilanesberg mehr Glück zu haben. Da wir heute nur eine kurze Fahrstrecke und somit Zeit hatten, beschlossen wir zunächst einmal die noch offenen Fahrzeugprobleme anzugehen. Einen Anruf bei Bushlore später war das Anlasserproblem gelöst: man muss immer aufpassen, dass die Fußmatte nicht unter das Kupplungspedal rutscht. Offenbar ist im Fahrzeug eine Diebstahlsicherung verbaut, die ein Anlassen des Fahrzeugs verhindert, wenn das Pedal nicht wirklich zu 100% durchgetreten ist. Wegen des sporadisch aufleuchtenden Bremswarnsymbols wurde spekuliert, dass wohl nur ein Sensorfehler vorliegen dürfte, riet uns aber zur Sicherheit eine Toyota Werkstatt aufzusuchen. Passenderweise lag ein Vertragshändler auf unserer heutigen Route in Northam.

Dort schilderten wir unser Problem und nahmen im Verkaufsraum Platz, während ein Mitarbeiter das Fahrzeug an die Elektronik anschloss, eine kleine Probefahrt macht und erneut an die Elektronik anschloss. Am Ende stand die Erkenntnis, dass es sich wohl um einen älteren Sensorfehler handeln dürfte, der sich immer wieder bemerkbar machte. Sie löschten das Fehlerprotokoll, ab dann hatten wir Ruhe vor der Leuchte. Der Chef des Autohauses, selbst mit Camper im südlichen Afrika unterwegs, war sichtlich an unserer weiteren Route interessiert und gab uns noch seine Telefonnummer, damit wir ihn jederzeit bei sonstigen Fahrzeugproblemen anrufen können – er kenne überall Leute, die kurzfristig helfen können. Wir bedankten uns für die unbürokratische Hilfe – Bezahlung oder ein Trinkgeld wollte man nicht annehmen – und machten uns auf den Weg Richtung Pilanesberg.

Dort kamen wir gegen Mittag an und checkten im vor dem Eingangstor zum Park befindlichen Bakgatla Resort ein. Am Park gibt es zwei Campsites, eine am Nord- und eine am Südeingang bei Sun City. Da wir (a) aus Norden kamen und (b) hofften, dass sich wegen des größeren Abstands zu Sun City weniger Personen in den nördlichen Teil verirren würden, hatten wir uns für diese Campsite entschieden. Dabei handelt es sich um ein gigantisch großen Komplex mit zahlreichen Bungalows und gefühlt hunderten Stellplätzen – die aber zu 95 % leer waren. In Ferienzeiten muss hier die Hölle los sein. Der Campingplatz ist, ich würde sagen, „in Ordnung“. Man findet ein paar schöne Ecken zum Stehen, es gibt auch recht viele weniger schöne Ecken. Anhand des Bodens konnten wir sehen, dass es hier wenige Tage zuvor massivst geregnet haben muss – viele Wege waren halb weggespült, überall sah man die Spuren einer kurz zuvor vergangenen Flut.

Was jedoch für die Campsite sprach: es wimmelte hier nur so von Vögeln jeglicher Couleur. Besonders ein Pärchen Gelbschabeltokos hatte wohl im Baum neben unserem Stellplatz sein Quartier und unterhielt uns während der zwei Tage unseres Aufenthalts vorzüglich, insbesondere da sie ziemlich schmutzig und abgekämpft aussahen und sich beständig stritten. Leider hatten sie auch die Angewohnheit, unser Auto näher zu inspizieren und sich dabei wahlweise im Seitenspiegel selbst zu attackieren oder unsere Scheibenwischer zu inspizieren. Wir waren daher gezwungen, sie immer wieder von unserem Fahrzeug zu vertreiben. Die extra für die Reise angeschaffte Gummischlange, die wir unter die Windschutzscheibe gelegt hatten, zeigte keinerlei Wirkung.



Nach Mittagessen und etwas Ausruhen beschlossen wir, dem Park einen Besuch abzustatten. Sofern man im Bakgatla Resort nächtigt, bekommt man nochmals Rabatt auf den Eintritt, so dass dieser, gerade im Vergleich zu anderen Parks, geradezu lächerlich niedrig war.

Da wir keinerlei Erfahrung mit Game Drives auf Teerstraßen hatten und noch die naive Vorstellung hatten, man würde auf Teerstraßen keine Tiere, sondern nur Autos sehen, bogen wir bei erster Gelegenheit nach links auf eine Gravelroad und folgten dieser in einem größeren Kreis immer in Nähe der Parkgrenze. Vielleicht lag es an der Uhrzeit oder wir hatten eine blöde Strecke erwischt – jedenfalls sahen wir für die ersten 2 – 3 Stunden gefühlt sehr wenig und wenn dann, wenig fotogen, da zu weit, zu verdeckt oder im direkten Mittagssonnenlicht. Zu Gesicht bekamen wir dabei einzelne Kudus, einen Magpie Shrike sowie in der Nähe eines kleineren Sees in der Ferne einen einsamen Wasserbock und Nilgänse.

An einem weiteren Wasserloch lag ein Hippo im Schlamm und bewegte sich nicht.



Zwar hatten wir nun unser erstes Hippo außerhalb des Wassers gesehen (im Jahr zuvor im Caprivi hatten wir zwar Hippos en masse, aber stets nur im Wasser), wir waren uns aber nicht so wirklich sicher, ob es überhaupt noch lebte – schließlich lag es in der größten Mittagshitze regungslos in der Sonne. Nach ein paar Minuten bangen Beobachtens schließlich die Erlösung – es bewegt sein Schwänzchen :)

Nun sind wir fast am östlichen Gate des Parks und beschließen, der Teerstraße von dort ins Zentrum des Parks zu folgen. An einem weiteren, sehr ausgetrockneten See finden wir weitere Hippos – diesmal definitiv noch lebendig.



Wir sehen zudem einen Ibis / Hagedasch, einen Elefanten, eine Giraffe und lassen eine Herde Kudus vor uns die Straße überqueren. Zwischenzeitlich hatte es wieder zugezogen, so dass das Licht eher flach wurde.









Ein Glanzstar sitzt sehr fotogen auf einem bereits ergrünten Ast. Die Bäume sind hier größtenteils bereits ergrünt, lediglich das Gras ist noch gelb und trocken.



In sehr sehr weiter Ferne sehen wir ein braunes Etwas und sinnieren darüber, ob wir es mit einem Gnu oder einem einsamen Büffel zu tun haben. Das Hitzeflimmern und der Umstand, dass wir stets nur das Hinterteil zu Gesicht bekommen, macht eine Bestimmung nicht einfacher. Wenn ich nunmehr mit mehr Erfahrung die unscharfen Bilder begutachte, spricht doch mehr für ein Gnu ;-)

Im Zentrum des Parks ist die Landschaft wunderschön. Es gibt große Ebenen, die mit gold leuchtendem Gras bestanden sind, außenrum Hügel und in der Mitte einen großen See.



Wir sehen immer wieder Elefanten, die sich ganz entgegen ihres Rufs sehr friedlich verhalten. Zudem kommt nunmehr die Sonne wieder etwas raus, so dass sich uns ein paar schöne Fotogelegenheiten bieten.





In die andere Richtung stehen ein paar Zebras, mit dabei ein noch sehr kleines Fohlen, welches sich immer dicht an seiner Mutter hält. Leider ist die Qualität der Fotos aufgrund der Entfernung und Hitze nicht berauschend, aber gleichwohl sehr nett zu beobachten. Und es zeigt sich mal wieder, wie wichtig es ist, zwei Kameras und zwei Teles dabei zu haben, da nunmehr auf beiden Seiten etwas geboten ist ;-)





Rund um den See sind nunmehr eine Vielzahl von Vögeln zu sehen, Seidenreiher, Kormorane, Nimmersatte und und und.. Bei einem kleineren Fahrzeugauflauf ( = 3 Fahrzeuge – bis dahin die größte Ansammlung an Fahrzeugen im Park) zeigt sich ein Hippo grasend an Land.





Ein Waffenkiebitz läuft durchs Gras.



Giraffen durchstreifen die Grasebenenen. Man fühlt sich hier ein wenig an Bilder aus Ostafrika erinnert. Uns gefällt es hier sehr gut.



Am See gibt es in einem schönen schilfgedeckten Gebäude einen Bird-Hide, zu dem ein langer Steg führt. Dieser sollte sich für uns als DAS Highlight des Parks herausstellen. Leider fiel er einige Zeit später einem Feuer zum Opfer und ist, soweit ich weiß, mangels verfügbarer Gelder, noch nicht wieder aufgebaut.. Dass es um die Finanzen (des nicht von Sanparks verwalteten) Parks nicht besonders gut bestellt ist, sieht man auch an der sonstigen Infrastruktur. Die Teerstraßen bestehen zum Teil aus mehr Schlaglöchern als Teer, vieles macht einen sehr desolaten Eindruck. Bei den hohen Besucherzahlen eigentlich nur schwierig nachzuvollziehen..
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Tag 5 24.10.2017 Pilanesberg Bakgatla Campsite Teil 1
Gefahrene KM: 82





Nach geruhsamer Nacht brachen wir mit Toröffnung erneut in den Park auf. Dabei zeigte sich so langsam ein Nachteil des Bakgatla Ressorts. Alle spannenden und tierreichen Teile des Parks schienen eher in der Mitte zu liegen, die Straße dahin war jedoch katastrophal schlecht.



Trotzdem sind wir aufgrund der guten Erfahrungen des gestrigen Tages optimistisch. Zudem bringt die aufgehende Sonne alle um uns herum zum leuchten. Kurz darauf präsentierte sich uns bereits das erste Highlight des Tages in Form einer NH-Herde. Anfangs noch etwas verdeckt von Büschen und Gräsern, bekommen wir sie schließlich schön zu Gesicht und können die Interaktionen dieser Riesen beobachten.





Kurz darauf sehen wir eine Gnuherde.



Am See in der Parkmitte angekommen, sieht man anhand der Hippos, dass die Tiefe des Sees wohl überschaubar ist.



Im Hintergrund sieht man den Bird Hide. Ein Elefant kümmert sich um die Landschaftspflege.



Besonders freue ich mich über einen Löffler, der in einem weiteren See auf Nahrungssuche ist.



Wir fahren einige kleinere Straßen und finden ein Klippspringerpärchen sowie Zebras.





Später machen wir an einem View Point auf einem der Hügel Frühstückspause mit reichlich Besuchern.


Natalfrankolin


Grauschnabeltoko

Schließlich fahren wir aufgrund der gestrigen Erfahrungen erneut zum Bird Hide und werden wiederum nicht enttäuscht. Zunächst sehen wir einen Heiligen Ibis..



… einen Silberreiher auf der Jagd (leider ohne scharfes Foto) und schließlich ein Nachwuchskrokodil.



Im Hide fliegen Lesser Striped Swallows / Maidschwalben herum.



Draußen ist ein Graureiher auf Beutesuche.



Ein Maskenweberweibchen beobachtet, ob das Männchen beim Hausbau alles richtig macht.



Am Steg zum Hide futtert ein Graubülbül sich durch das reichhaltige Angebot an frischem Obst und auch der Grünreiher ist wieder zu finden.





Irgendwann beschließen wir, dass es Zeit ist, zur Campsite zurück zu fahren für eine kleine Mittagspause. Auf dem Weg zurück entdecken wir eine Elefantenherde, die ihrem Aussehen nach zu urteilen soeben vom Baden zurückkommt. Sie laufen zunächst schräg zur Straße, schließlich auf der Straße vor uns her und entscheiden sich dann wenige Meter vor dem Parktor, nach rechts in die Büsche abzubiegen.





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20 Mär 2020 17:13 #583449
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Tag 5 24.10.2017 Pilanesberg Bakgatla Campsite Teil 2

Nachmittags ging es nochmals eine Runde durch den Park. So wie der morgendliche Game Drive mit grauen Riesen endete, begann der abendliche Game Drive ebenfalls mit grauen Riesen. Es war schön zu beobachten, wie diese wunderbaren Tiere das frische Gras weideten und sich nicht im geringsten durch unsere Anwesenheit stören ließen.









Kurz darauf gelang es uns endlich einmal, ein Warzenschwein abzulichten, welches nicht sofort die Flucht ergriff.



Auf den Ebenen am Seeufer posierte ein Wasserbock.



Und auch die weiteren üblichen Verdächtigten zeigten sich bereitwillig.









Auch heute waren reizten wir die Gatezeiten wieder bis zum Ende aus. Da wir nun die Straße kannten und uns kein Roadblock mehr aufhielt, kamen wir diesmal jedoch tiefenentspannt und zufrieden wieder auf unserer Campsite an.
Letzte Änderung: 20 Mär 2020 17:15 von fidel.
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