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THEMA: Es gibt immer ein erstes Mal, sagte SPUSI....
15 Feb 2019 17:48 #548591
  • Ernst54
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  • Ernst54 am 15 Feb 2019 17:48
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3. Jänner
Wie vereinbart, erscheint Bob pünktlich um 8 Uhr. Mal sehen, wohin er uns heute entführt.

Zunächst geht die Reise auf der D3707 Richtung Nordwesten.


Eine unglaubliche Landschaft, kein Mensch ausser uns weit und breit. Ein paar Oryx, eine kleine Herde Bergzebras und sonst nichts.


Auch meine SPUSI war sehr beeindruckt.


Natürlich bin ich auch hier mit der Drohne geflogen. Ich denke, auf diesem Foto, kann man die Leere und Einsamkeit erahnen.



Aber das war noch nicht Alles. Bob hat uns dann zu einem Viewpoint geführt. Ich bin dann auf diesen Viewpoint mit dem Hilux "geklettert", fahren konnte man das nicht mehr nennen.



Oben angekommen, hast sich dann eine Panorama erschlossen, das seinesgleichen sucht.





Meine bessere Hälfte ist dann zu Fuß wieder nach unten gegangen, um die Abfahrt zu filmen.


Das ist ein Standbild. Schaut nicht wild aus, war aber so. Steil, Piste ist seitlich gehängt und jede Menge Löcher und Steine, die es auf meine Reifen abgesehen hatten.

Aber es ist alles gut gegangen, kein Reifenschaden.
Jetzt ging die Fahrt Richtung Süden weiter, allerdings auf einem anderen Weg.
Letztendlich haben wir wiederum das Hoarusibtal erreicht, allerdings wesentlich westlicher als wir am Vortag waren.




Vor allem wesentlich tiefsandiger als am Vortag. Und es muss irgendwo geregnet haben, denn der Wasserstand des Horusib war um einiges höher als am Vortag.
Letztendlich erreichten wir wiederum unser Quartier ohne Probleme.
Und wieder war relaxen angesagt, am nächsten Tag war eine grössere Reise geplant.
Aber vorher sind wir noch etwas spazieren gegangen und siehe da.......


....ein mächtiger Bulle ist SPUSI vor die Linse gelaufen. Anwesende Mitarbeiter des Camps haben uns gleich gewarnt, einen anderen Weg retour nehmen.

Wieder beim Platz zurück, hat uns dann ein anderer Bewohner erwartet.....


... die hier in der Mauer wohnt.

Noch ein Sundowner..


.. aber jetzt war wirklich Zeit abzuschalten.

Fortsetzung folgt !
3x Südafrika, 3x Namibia und die vierte Reise demnächst im Dezember.
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23 Feb 2019 16:40 #549196
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  • Ernst54 am 15 Feb 2019 17:48
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4. Jänner !
An diesem Tag stand uns eine längere Etappe bevor. Von Purros zurück nach Sesfontein, weiter bis Opuwo und zum Tagesziel Epupa.
Bob, unser Guide hat uns noch ersucht, ob wir seine Freundin bis Opuwo mitnehmen könnten. Na Klar, kein Problem, Abfahrt aber ca. 7 Uhr morgens.
Noch im Finsteren packen wir alles zusammen und los. Die junge Dame war dann tatsächlich zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Ort anwesend.
Auf dem Weg zurück nach Sesfontein ist uns dann noch eine kleine Herde Giraffen über den Weg gelaufen....


... der Rest war aber ohne besondere Highlights. Unser Gast erwies sich aber als Glücksfall, denn sie wusste sehr viel von der Gegend und hat uns mit der einen oder anderen Geschichte die Zeit mehr als verkürzt.

Nach mehr als 5 Stunden Fahrt sind wir dann endlich in Opuwo angekommen. Sie verabschiedete sich, wünschte uns noch eine schöne Zeit und wir gingen erst einmal Tanken. Was uns sofort aufgefallen ist ( und auch von anderen Fomis angemerkt wurde), die Menschen sind unheimlich lästig. Ob jetzt auf der Tankstelle, beim SPAR Markt, wir waren ständig von mehreren Frauen und Kindern umringt, die uns permanent was verkaufen wollten.
Beim schon erwähnten SPAR haben wir unsere Vorräte aufgefüllt und die letzten Kilometer unter die Räder genommen.





Und dann endlich der erste Hinweis, es war nicht mehr weit.


Endlich Epupa und der erste Hinweis auf die Campsite, die wir ins Auge gefasst hatten.


Leider auch ein zarter Hinweis am Himmel, was uns in den nächsten Stunden erwarten sollte.


Und da war sie dann wirklich.


Zelt aufbauen, Platz einrichten ......


..... und dann wurde es stürmisch. Dieses Teil hat mich fast getroffen.
Der nächste Schreck - wir haben den Braai Rost in Purros vergessen. Damit Steaks aus der Pfanne, Tisch unter das Zelt, den es hat zu schütten begonnen. Auf diese Erfahrung hätten wir gerne verzichtet. Aber im Zelt war es dann richtig gemütlich, man könnte fast kuschelig sagen.
Irgendwann hörte dann das Unwetter auf und es stand einer ruhigen Nacht nichts mehr im Weg.
Fortsetzung folgt!
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23 Feb 2019 18:47 #549205
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  • Ernst54 am 15 Feb 2019 17:48
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5. Jänner
Nach der anfangs leicht stürmischen Nacht, hat sich das Wetter beruhigt und wir hatten endlich Zeit, einmal die Umgebung mit den berühmten Epupa Falls zu besichtigen.


Das sind sie. Leider zum Zeitpunkt unseres Besuches wenig Wasser im Kunene. Aber was soll´s .


Da bin ich einmal selbst, festgehalten (fotografisch natürlich) von meiner SPUSI...


... und hier sie selbst. Das typische "ich war auch da" Foto.
Wir sind dann noch ein bißchen durch den Ort gewandert.....


.. und haben uns nur oberflächlich ein Bild der hier lebenden Menschen machen können.


Was für ein Kontrast, 50 Meter weiter.


Irgendwie hat mich das persönlich nachdenklich gemacht.
Abends habe ich dann mit Camping Nachbarn genug Zeit gehabt, mich über den weiteren Verlauf der Reise zu informieren. Den nächsten Tag wollten wir entlang der D3700 zur Kunene River Lodge fahren, aber von Osten ist die letzten 2 Tage kein Auto gekommen. Bedenklich. Auch mein Vermieter hat mich angerufen (er hat die Route vorab von mir bekommen) und mich darüber informiert, dass bei Swartbooisdrift 2 Autos stecken geblieben sind.
Nun war guter Rat teuer, mal sehen, was der nächste Tag bringt.
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24 Feb 2019 11:49 #549251
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6. Jänner!
Nach dem Frühstück, war eine kleine Krisensitzung angesagt. Inclusive dem Camping Nachbar aus SA. Auch er wollte die D3700 entlang des Kunene River fahren, war sich aber genau so wie wir nicht sicher, ob das problemlos möglich wäre.
Wir haben dann noch im Büro nachgefragt und der Verwalter hat gemeint, laut seinen Infos von den Einheimischen ist bis Swartbooidsdrift die Fahrt möglich, nicht einfach, aber dann ist die Drift fast unpassierbar. Bedingt durch starke Regenfälle im Hinterland.
Schade, aber wir haben uns dann entschlossen wieder zurück bis Otjivize zu fahren und dann über D3701 bis zu Kunene River Lodge.
Natürlich wieder mit Fotostopps



Natürlich gab es auch die eine oder ander Verzögerung....

... zum Beispiel eine Herde RInder mit den Hirten.



Und fast mitten in der Wildniss eine Kirche.

Irgendwann haben wir dann doch die Lodge erreicht.


Hier haben wir 2 Nächte in einer festen Unterkunft vorgebucht.



Herrlich hier zu sitzen und......


..... das zu geniessen.

Nach dem Abendessen haben wir dann ein sehr nettes Paar, Anja und Walter aus Swakopmund, kennen gelernt und der Abend war dann sehr unterhaltsam.
Aber irgendwann war dann Zeit, wieder einmal ein festes Bett incl. Moskitonetz zu geniessen.
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Letzte Änderung: 24 Feb 2019 11:51 von Ernst54.
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24 Feb 2019 18:29 #549286
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7. Jänner!
Nach dem Frühstück haben wir beschlossen, Anja und Walter ein Stück Richtung Westen auf alten D3700 zu begleiten. Er kannte diese Route von früher. Also sind wir hinter den beiden gefahren und bevor wir uns endgültig verabschiedeten, gab es natürlich noch einen Rundflug.


Links unser Auto.


Hier der Kunene River aus der Luft. das linke Ufer ist bereits Angola.


Und hier ein Teil der "Neuen" D3700.

Aber jetzt war wirklich Zeit Abschied zu nehmen mit dem Versprechen, in Kontakt zu bleiben. Und wir sind nach wie vor in Kontakt. WIr sind dann auf der alten (Strasse natürlich) wieder zurück und dann auf der Neuen Richtung Drift gefahren.


(On the Road again !!)

Und da war sie dann plötzlich......


... die Schlüsselstelle.

Schaut vom Boden aus harmlos aus...


... aus der Luft dagegen nicht mehr so harmlos. Wenn man bedenkt, dass 2 Tage vorher alles unter Wasser gestanden ist, war die Entscheidung den Umweg zu nehmen, goldrichtig.


Hier noch eine Luftaufnahme.

Bevor wieder zur Lodge zurück gefahren sind, sind wir etwas plan- und ziellos durch die Gegend gegondelt. Es war einfach herrlich.Dann war aber Abendessen angesagt, der eine oder andere Drink und den Tag Revue passieren lassen.
Einfach wunderbar, kein Stress, kein Termindruck, das ist Urlaub pur in seiner schönsten Form.
Morgen steht dann wieder ein längerer Reisetag im Kalender.
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02 Mär 2019 18:14 #549862
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8. Jänner!
Heute steht uns wieder ein längerer Reisetag bevor. Nach dem hervorragendem Frühstück geht es los. Wir wollen auf der D3700 nach Ruacana.


Schon am Beginn waren die Spuren der letzten Regenfälle kaum zu übersehen. Trotzdem, die Landschaft entlang des Kunene ist schon sehr beeindruckend.





Das ist so ein typisches Beispiel. Man überquert wieder einmal so einen Hügel und dann....



.... Pech oder Schwefel, links oder rechts. Na irgenwie kommt man da durch.


Und es wurde nicht besser.
Aber schön langsam näherten wir uns Ruacana, bzw. den berühmten Wasserfällen.


Nur, die Schleusen waren fast zu und damit KEINE Wasserfälle. Nun man kann nicht Alles haben.
Weiter ging die Reise auf der C35, richtig öd. Reines Kilometer fressen auf der bereits ab Ruacana voll asphaltierten Strasse Richtung Kamanjab. Die einzige Abwechslung waren diverse Ziegen oder Rinder, die völlig frei ohne Aufsicht auf der Strasse herum liefen.

Bevor wir aber unser Tagesziel, die Kaoko Bush Lodge, erreichten, hatten wir noch eine wichtige Aufgabe vor uns. Ist für manche Mitleser eigentlich OFF TOPIC, gehört für uns aber dazu.
Bei unseren Video Präsentationen bitten wir um Spenden für eine Schule. Dieses Mal war die Blydskap Pre Primary School unser Ziel.


Mit den gesammelten Gelder kauften unsere Freundin in Swakopmund dringend benötigte Sachen ein.



Wir überbrachten andere Artikel, wie z.B. Kleider, handgemachte Stofftiere, aber auch Kreide, A3 Zeichenblöcke, Bleistifte usw. Diese haben wir, und das möchte ich nicht verschweigen, von einem unserer Lieferanten Gratis als Spende bekommen.


Adolfine, die Lehrerin, führte uns noch durch die Schule selbst (1 Klassenzimmer) und durch die Schlaf- und Aufenthaltsräume.


Das ist der Schlafraum der Mädchen. Leider sind die Betten teilweise defekt.



Und hier ist Adolfine mit Ihrem Sohn und SPUSI. Sie unterrichtet freiwillig die 4-6 jährigen Kinder in Englisch, damit der Start in die Primary School leichter fällt.

Hier ist noch ein Beispiel, was mit Spenden aus Vorarlberg ermöglicht wurde.


Links der alte, von Elefanten zerstörte Wassertank, rechts der Elefantensichere neue Tank. Finanziert mit Spendengeldern.

Aber nun ging die Fahrt weiter zur Bush Lodge.
Die Einfahrt war gleich gefunden und wiederum waren wir die einzigen Gäste auf der Lodge. Hier ein paar Eindrücke.









Und wieder ging ein wunderschöner Tag zu Ende. Wir freuen uns auf Morgen.
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