THEMA: Straßenverhältnisse in Lesotho
22 Jan 2018 07:41 #506576
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  • matth am 22 Jan 2018 07:41
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Liebe FoMs,
ich mache einen neuen Thread auf, da der ursprüngliche von mir in eine andere Richtung als ursprünglich gedacht war, gebracht wurde.
Lesotho... Weinkauf?

freshy hat geschrieben, daß die A1 (von Chinesen) ausgebaut und somit gut zu fahren ist.

Frage: Kennt jemand die Straßenverhältnisse der
A25, von Hlotse nach Thaba-Tseka - laut T4A braucht man für 170 km 6:43 h
A3, von Thaba-Tseka zum “Molumong Guesthouse + Camping“ - laut T4A braucht man für 94 km 6:31 h



Kennt jemand
• in der Nähe von Moteng Pass und Liphofung,
• in Thaba-Tseka eine Campsite oder eine günstige Übernachtung
• das „Molumong Guesthouse + Camping“ (T4A)
bzw weiß eine Alternative

Danke und LbG
Matthias
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22 Jan 2018 10:31 #506594
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  • mutsel am 22 Jan 2018 10:31
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Hallo Matthias,
wir sind die A3 im Oktober gefahren. Man muß es mögen. Nicht jeder mag so lange Schritt fahren.Wir haben die 96km nicht in 6:30 geschafft. Wir haben aber auch oft angehalten und Pausen gemacht.Landschaftlich war es wunderschön,aber unsere Mitfahrer in zwei anderen Autos fanden es nervig. Es kommt auch auf das Wetter an. Sollte es viel geregnet haben,ist es sehr rutschig über die Wackersteine.! Wenn ihr gern Auto fahrt wird es euch gefallen,wenn nicht enthalte ich mich der Stimme.
(wir würden es wieder machen)
Viele Grüße
Mutsel
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22 Jan 2018 11:16 #506598
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Hallo Matthias,
hier mal das, was ich dir beantworten kann:

Vom Sani Pass bis Liphofung sind wir laut GPS 178 km auf Asphalt gefahren, Durchschnittsgeschwindigkeit 27 km/h, weil wir oft anhalten und staunen mussten ;) . In Liphofung gibt es bei den Caves eine Lodge, die nie betrieben wurde. Ein deutsches Ehepaar, die Frau ist heute die Betreiberin von Tiaan's Camp am Boteti, bekam keine Lizenz, einen geeigneten Basotho gab es wohl nicht. Das ist eine längere Geschichte.
Einen Campingplatz gibt es dort nicht, aber uns wurde ein Parkplatz der Lodge angeboten. Wir konnten Küche und Bad des angrenzenden Chalets benutzen.

Am Tag darauf sind wir über Butha-Buthe, Hlotse, Katse Dam und Thaba Tseka bis nach Marakabei gefahren. Meines Wissens gab es 2015 zwar einen Campingplatz in Thaba Ts., aber wir sind - aus welchem Grund auch immer - weiter gefahren bis Marakabei.
Das waren insgesamt 303 km, zwischen Hlotse und Thaba Ts. teilweise auf Gravel, ab Thaba Ts. wieder Asphalt. Am Gate zum NP vor dem Katse Dam mussten wir Map und Garmin vorzeigen, erst dann hat uns der "Beamte" weiterfahren lassen. Am Katse Dam haben wir uns dank damaliger T4A-Karte trotzdem einmal heftig verfahren, was uns einige Zeit und Nerven gekostet hat. Durchschnittsgeschwindigkeit 35 km/h, Fahrtdauer mit Verfahren, Fotostopps und Pausen: 8 Stdn 40 Min (07:44h ab - 16:23h an).
Der Campingplatz in Marakabei lag auf dem Grundstück der Lodge unter hohen Bäumen (eine Seltenheit in Lesotho). Er hatte Grasboden und war mit gemauerten Grillstellen ausgestattet. Auch hier bekamen wir den Schlüssel für ein Chalet der Lodge, um zu duschen. Die touristische Infrastruktur in Lesotho hat noch viel Luft nach oben, aber das hat auch seine Reize. Wir wurden sehr liebevoll zu einem beschämend kleinen Preis bekocht. Aufgrund unseres Lobs und des Tipps strahlten die beiden Frauen zwischen begeistert bis gerührt.

Diese 2 Tage auf dem Dach von Afrika werden wir nie vergessen! Es war landschaftlich ein Traum. Wir waren deshalb enttäuscht von der tieferliegenden Landschaft bei Malealea, die damit nicht zu vergleichen ist.

LG freshy
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22 Jan 2018 12:33 #506616
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Hallo Mutsel ,
Hallo freshy,
Eure Aussagen:
„Wenn ihr gern Auto fahrt wird es euch gefallen“, „(wir würden es wieder machen)“ , „Es war landschaftlich ein Traum.“
Lassen mich zweifeln, ob mein ursprüngliche Plan, das „Dach von Afrika“ aus zu lassen, so richtig ist. Ich fahre gern Auto, auch wenn nicht in Deutschland. :(
Es ist die Frage, die ich beantworten muß, ob 4 Tage anstrengende Autofahrt nicht ein bisschen zu viel für die Nerven sind.

Mal sehen, ob ich meine ganze Lesotho-Tour so lasse, die ja eine eine zwei-malige Einfahrt Einfahrt vorsieht. Ich habe schließlich noch so 2 Wochen Zeit, bis wir in den Flieger steigen. :)

freshy, kannst du mir genau sagen, wo ihr euch am Katse Dam verfahren habt? Wir könnten, um das Ganze ein wenig zu entspannen, auch einen Zwischenstop am Dam einlegen. Hier gibt es anscheinend genug Unterkunftsmöglichkeiten.
Mein T4A ist vom Mai 2016



Euch herzlichen Dank und
LbG Matthias
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22 Jan 2018 15:08 #506647
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Hallo Matthias,
schick uns doch eine PM mit deiner E-Mail-Adresse. Die Datei mit allen GPX-Daten ist zu fett fürs Forum und interessiert nur wenige Fomis.

matth schrieb:
Ich fahre gern Auto, auch wenn nicht in Deutschland. :(
Es ist die Frage, die ich beantworten muß, ob 4 Tage anstrengende Autofahrt nicht ein bisschen zu viel für die Nerven sind.


Meine "bessere" Hälfte fährt in Deutschland auch nicht mehr gerne Auto. Wir fanden die Fahrt durch Lesotho faszinierend bis aufregend, erlebnisreich, aber nicht anstrengend. Das Land ist völlig anders als die anderen Länder im südlichen Afrika.

LG freshy
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22 Jan 2018 18:53 #506682
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Hallo Matthias,
man kann ja auch unterwegs noch umplanen. Das ist kein großes Problem. Wir sind auch früher als geplant aus Lesotho raus,weil eben die anderen 2 Fahrzeuge genervt waren.Genervt von den bettelnden Kindern und den sehr schlechten Pisten abseits der von Chinesen gebauten Straßen. Das muß bei euch nicht auch so sein. Kommt ganz drauf an,wie es euch gefällt. Wir fanden die Landschaft grandios. Es ist aber nicht jedermanns Geschmack.Lasst es auf euch einwirken und entscheidet dann.
Grüße
Mutsel
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