THEMA: 8 Wochen entschleunigt in BOT, NAM & SA 10-11/2019
25 Okt 2020 13:37 #597285
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Tag 34 – 3. November 2019 – Katzen satt im Auob, 66km
KTP, Urikaruus Chalet No. 4

Nach einer kurzen Nacht werde ich frühmorgens wieder von unserer Fledermaus geweckt. Kein Problem, es ist sowieso bald fünf Uhr. Am Wasserloch ist (noch) nichts los. Also bleiben wir noch ein wenig liegen.

Kurz vor sechs rollen wir für unseren Morning Drive vom Platz. Wir entscheiden uns, auch heute Morgen nach Norden zu fahren. Wir treffen auf drei Kududamen





zwei etwas grössere Springbockherden.





Bisher haben wir sie nur einzeln oder in kleinen Gruppen von unter zehn Tieren angetroffen.


Weissbürzelsinghabicht / Pale Chanting Goshawk


Trauerdrongos / Fork-tailed Drongos

Bei Dertiende Boorgat steht eine Herde Elands mit Jungtieren im Flusstal. Sobald sie uns erspähen, nehmen die über zwanzig Tiere Reissaus.




Am 13. Bohrloch treiben wir etwas Schabernack mit dem altbekannten Rabenpaar



Und es ist erst viertel vor sieben, als wir zwischen dem dreizehnten und dem vierzehnten Bohrloch eine Gruppe von drei Löffelhunden im Flussbett erspähen. Der heutige Morgen ist produktiv :) .





Weiter geht es mit einem Kardinalspecht





und kurz darauf sieben Giraffen, welche sich an den wenigen grünen Blättern im Tal laben.







Kurz darauf folgen zwei vollgefressene Löwenkater am Vertiende Boorgat :cheer: .







Hier verweilen wir lange. Obwohl die beiden Tiere mehr als gesättigt aussehen, liegen sie nicht nur faul rum.





Sie posieren für Nahaufnahmen





und fläzen sich dann gleich neben unseren Landcruiser.





So sieht eine zufriedene Katze aus ;) .







Die zwei Charmebolzen haben unser Herz im Nu erobert!





Die Kalahari liefert einem also auch in dieser wahnsinnig trockenen Zeit tolle Sichtungen! Neben einigen Oryx kommen auch fünf Giraffen ans Wasserloch. Sobald sie die Löwen sehen, trauen sie sich jedoch nicht mehr weiter vor.











Nur eine der Giraffen ist mutig genug, sich den einen oder anderen Schluck Wasser zu gönnen.



Am Ende verschwinden die Giraffen wieder. Vier von ihnen mit ungestilltem Durst.



Auf dem Rückweg nach Urikaruus sehen wir noch ein Päärchen Kaptriele mit zwei flauschigen Kücken. Wir haben das Glück, dass das Auto vor uns die beiden erspäht hat, denn sie sind bestens getarnt.



Unterdessen während unserer Abwesenheit am Wasserloch in Urikaruus:







In Urikaruus brunchen wir auf der Terrasse und widmen uns danach dem Foto aussortieren sowie Lesen und Häkeln.





Als es uns zu heiß wird legen wir uns nochmals zwei Stündchen schlafen. Aufgrund des Leoparden-Besuchs war die letzte Nacht ziemlich kurz...





Um viertel vor fünf fahren wir wieder los. Erstaunlicherweise sind ausser uns nur zwei andere Fahrzeuge aus Urikaruus unterwegs. Ansonsten treffen wir niemanden. Der Milchuhu sitzt im selben Baum wie gestern. Heute können wir hoch oben im Baum auch einen Gefährten erkennen.







Auch die Sichtung eines Turmfalken freut uns sehr. Dies ist unsere Zweihundertste Vogelart auf dieser Reise :woohoo: ! Ein Meilenstein. Es folgt eine Herde Elenantilopen.



Einige hundert Meter nördlich vom Rooikop Wasserloch entdecken wir im Flussbett im schönsten Abendlicht ein Löwen-Honeymoon-Paar.



Vermutlich ist es dieselben wie vorgestern bei Batulama.







Vorne auf der Strasse liegt ein weiteres Exemplar. Hier werden wir den restlichen Nachmittag verbringen!











Gemäss unseren Campnachbarn liegt irgendwo noch ein weiterer Löwenkater. Auf der Rückfahrt können wir ihn auf dem Dünenkamm vor uns ausmachen. Wir fahren bis zum Montrose Wasserloch und werden dafür mit einer Raubadlersichtung belohnt.


Raubadler / Tawny Eagle

Auch unterhalten wir uns noch länger mit unseren südafrikanischen Campnachbarn aus Kwazulu Natal. Auch sie sind eingefleischte KTP-Fans. Wir kehren wieder zurück zu den Löwen,



verabschieden uns sobald es kein Sonnenlicht mehr im Auob-Tal hat aber von den Löwen. Mehr als zufrieden schaukeln wir zurück nach Urikaruus :) .



Der Grill ist schnell angefeuert. Während der Zubereitung des Abendessens kommt eine Braune Hyäne zum Trinken ans Wasserloch. Auch der Kapfuchs Charly dreht seine Runde ums Camp. Eine halbe Stunde später taucht eine weitere Braune Hyäne auf, was für ein Glück für uns!





Noch während wir die Flasche leckeren Weisswein leeren, mit der wir auf unsere gestrige Leopardensichtung anstossen,



nähert sich ein grösseres Tier dem Wasserloch. Grösser als Kapfuchs oder Schakal - der Feldstecher bestätigt, dass wir erneut Leopardenbesuch erhalten :woohoo: !







Einfach unglaublich!







Dieses Mal ist es punkt einundzwanzig Uhr und die Besucherin ist eine Leopardendame (Itumeleng). Sie trinkt in aller Seelenruhe und spaziert nach ca. 10min zwischen den Cabins hindurch in Richtung Camp Attendant-Hütte.







Dort schnuppert sie lange an denselben Stellen, wo sich das Männchen gestern aufgehalten hat. Sie legt sich sogar eine Weile unter die Hütte. Irgendwann spaziert auch sie über die Anhöhe davon. Wir sind aus dem Häuschen. Dieses Mal war der Leopardenbesuch im Gegensatz zu gestern absolut lautlos :ohmy: !

Danach unterhalten wir uns eine Weile mit unseren südafrikanischen Campnachbarn und sitzen noch lange am Wasserloch. Der Sichtungswahnsinn reisst nicht ab:




Charly, der Kapfuchs





Es ist bereits lange nach elf Uhr – wir können die Augen kaum noch offen halten - als sich erneut gepunkteter Besuch ankündigt: eine Gepardendame B) !





Auch sie lässt sich Zeit, ist aber deutlich nervöser als die Leopardin von eben.







Irgendwann nach Mitternacht legen wir uns schlafen









und werden keine vier Stunden später erneut von lautem Geheule aus dem Schlaf gerissen :woohoo: . Zeitgleich springen wir beide auf und greifen nach dem Feldstecher. Charly, der Kapfuchs, kündet erneuten Leopardenbesuch an.





Absolut der Knaller! Itumeleng, die Leopardin von vorhin ist wieder da...
Letzte Änderung: 25 Okt 2020 13:50 von @Zugvogel.
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25 Okt 2020 14:38 #597287
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Jaaaaaaaaaaaaaaaaa.........Urikaruus !!!!!

immer wieder.... :laugh: :laugh: :laugh:

LG.............................BMW
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26 Okt 2020 18:06 #597368
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Hallo Stefanie,

momentan kommentiere ich nicht so viel, bin aber bei einigen Reiseberichten mit großem Interesse weiter dabei. Es ist einfach zu schwierig für mich in der momentanen Situation über meinen Sehnsuchtsort irgendetwas zu schreiben :S : der KTP und mit ihm Urikaruus und Kiliekrankie, wo wir übrigens nachts Besuch vom Leo hatten, sind Orte, zu denen ich mich jetzt gerne hinbeamen möchte. Die Jahreszeit wäre genau richtig, und gerade wäre die Sonne untergegangen (in Kilie ist der Sonnenuntergang immer der absolute Wahnsinn), wir würden auf unserer Terrasse sitzen, die Kohlen würden langsam durchglühen, mein Mann würde das Fleisch auf den Grill schmeißen, ich wahrscheinlich in der Küche Salat und Bratkartoffeln oder ähnliches zubereiten. Nur leider momentan für uns nicht möglich :( , wir warten noch mit Fernreisen bis zum kommenden Frühjahr, es erscheint uns einfach etwas stabiler.
Genau für diese grauen Tage momentan kommt mir dein Bericht gerade recht, und wenn ich die Huftiere im goldenen Morgenlicht sehe, dann weiß ich, dass wir das ganze bis jetzt in der Coronakrise gesparte Geld für Reisen an eben diese Orte ausgeben werden :whistle: ! Ein Anfang ist gemacht, im August wird es nach Kenia gehen, für den europäischen Winter hoffen wir auf Namibia (Caprivi)/Botswana.
Danke für diesen tollen Bericht, Stefanie!

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte:
Aktuell: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: namibia-forum.ch/for...n-pampa-und-eis.html

Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 namibia-forum.ch/for...rika-maerz-2017.html
Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen namibia-forum.ch/for...es-keine-katzen.html
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Hallo Stefanie,
jetzt habe ich bei euch auch mal wieder aufgeholt und möchte eure wunderschönen Fotos einmal mehr loben! Tolle Erlebnisse perfekt ins Bild gesetzt. Da tut die Sehnsucht merklich weh.

Beste Grüße
Sascha
Aktuell: Corona-Sehnsuchts-Bericht: 2008 bis 2014 www.namibia-forum.ch...is-2014.html?start=0
Reisebericht 2016: Südafrika, Namibia, Mauritius www.namibia-forum.ch...in-der-kalahari.html
Reisebericht 2016: Kinder und Katzen im Kruger www.namibia-forum.ch...atzen-im-kruger.html
Reisebericht 2017: Namibia - vom KTP zum Etosha NP www.namibia-forum.ch...he-lion-s-share.html
Reisebericht 2018: Sri Lanka www.namibia-forum.ch...-sri-lanka-2018.html
Reisebericht 2018: Kinder und Katzen im Kruger - Reloaded www.namibia-forum.ch...kruger-reloaded.html
Reisebericht 2019: Etosha, Caprivi, Chobe www.namibia-forum.ch...be-2019.html?start=0
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Old Women schrieb:
Hallo Stefanie,

momentan kommentiere ich nicht so viel, bin aber bei einigen Reiseberichten mit großem Interesse weiter dabei. Es ist einfach zu schwierig für mich in der momentanen Situation über meinen Sehnsuchtsort irgendetwas zu schreiben :S : der KTP und mit ihm Urikaruus und Kiliekrankie, wo wir übrigens nachts Besuch vom Leo hatten, sind Orte, zu denen ich mich jetzt gerne hinbeamen möchte. Die Jahreszeit wäre genau richtig, und gerade wäre die Sonne untergegangen (in Kilie ist der Sonnenuntergang immer der absolute Wahnsinn), wir würden auf unserer Terrasse sitzen, die Kohlen würden langsam durchglühen, mein Mann würde das Fleisch auf den Grill schmeißen, ich wahrscheinlich in der Küche Salat und Bratkartoffeln oder ähnliches zubereiten. Nur leider momentan für uns nicht möglich :( , wir warten noch mit Fernreisen bis zum kommenden Frühjahr, es erscheint uns einfach etwas stabiler.
Genau für diese grauen Tage momentan kommt mir dein Bericht gerade recht, und wenn ich die Huftiere im goldenen Morgenlicht sehe, dann weiß ich, dass wir das ganze bis jetzt in der Coronakrise gesparte Geld für Reisen an eben diese Orte ausgeben werden :whistle: ! Ein Anfang ist gemacht, im August wird es nach Kenia gehen, für den europäischen Winter hoffen wir auf Namibia (Caprivi)/Botswana.
Danke für diesen tollen Bericht, Stefanie!

Herzliche Grüße
Beate

Hallo Beate

Schön von dir zu hören! Es sind im Moment wirklich schwierige Zeiten. Auch wir schwanken zwischen dem Schwelgen in schönen Erinnerung und der Sehnsucht, dies alles aber auch wieder live zu erleben. Es werden bessere Zeiten kommen ;) Bei Kieliekrankie hatten wir noch nie Glück mit einer Leopardensichtung. Dafür waren wir bereits mehrmals beim nahe gelegenen Gemsbokplein erfolgreich... Und bei Auchterlonie mit Cheetahs :laugh: .

Beste Grüsse
Stefanie & Daniel

H.Badger schrieb:
Hallo Stefanie,
jetzt habe ich bei euch auch mal wieder aufgeholt und möchte eure wunderschönen Fotos einmal mehr loben! Tolle Erlebnisse perfekt ins Bild gesetzt. Da tut die Sehnsucht merklich weh.

Beste Grüße
Sascha

Hallo Sascha

Ihr hatted dieses Jahr ja eine Buchung für den KTP, so weit ich mich erinnere?! Das ist wirklich sehr schmerzhaft... Ich hoffe, du kannst unsere Bilder trotzdem geniessen. Und bald sind wir hoffentlich alle wieder auf Pad :)

LG
Stefanie & Daniel
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01 Nov 2020 08:43 #597702
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Tag 35 – 4. November 2019 – Von Urikaruus nach Kieliekrankie, 199km
KTP, Kieliekrankie Chalet No. 4

Auch heute ist der KTP-Weckdienst pünktlich zur Stelle :woohoo:



Obwohl diese Nacht noch kürzer als die letzte war brechen wir zu einem morgendlichen Game Drive auf.



Wir fahren südlich bis Rooibrak und treffen dabei auf Kudus, einen Schakal, einen Schwarzkopfreiher bei Kamqua sowie Erdmännchen, eine Springbockherde und zwei Elands. Die Löwen von gestern sind nicht mehr aufzufinden.

Bei Rooibrak drehen wir um und fahren nördlich bis ans Dertiende Boorgat. Wieder entdecken wir einen Milchuhu in einem Baum. Ebenso finden wir eine gemischte Gruppe Erdmännchen und Erdhörnchen sowie einen majestätischen Schwarzbrustschlangenadler (ohne Foto).










Maricoschnäpper / Marico Flycatcher




Namaflughuhn / Namaqua Sandgrouse


Kapkrähe / Cape Crow



Eine Erstsichtung für den KTP haben wir mit diesem Diderikkuckuck. Wir wussten bisher nicht, dass der hier als Sommergast auch auftritt.



Wir frühstücken am Dertiende Boorgat in netter Gesellschaft von Langhälsen







und machen uns dann auf den Rückweg nach Urikaruus,


Kaptrielmutter mit ihren zwei Kücken

wo wir unsere sieben Sachen zusammenpacken und die Kamerafalle mit Jacques abnehmen und auswerten.

Über 6000 Aufnahmen hat die Kamera aufgezeichnet! Zum Glück wissen wir die Zeiten der Leopardenbesuche der letzten zwei Tage und können uns einige gelungene Fotos anschauen (ihr habt die ja bereits gesehen ;) ).





Kurz nach zehn sind wir wieder auf Pad. Im ‚Eulen-Baum‘ von gestern Abend erspähe ich heute eine Afrikanische Wildkatze. Wir freuen uns wahnsinnig über diese Sichtung und Fotomöglichkeit :) !







Die Springböcke und Red Hartebeest haben sich bereits in den Schatten zurückgezogen. Kein Wunder bei mittlerweile 37°C. Erwähnenswert wäre noch unsere erste Kampfadlersichtung bei Rooibrak


Kampfadler / Martial Eagle

sowie einige an Elands, Gnus und Oryx am Auchterlonie Wasserloch.



Punkt zwölf treffen wir bei Kamfersboom auf ein Löwenpaar, welches müde und sichtlich mitgenommen von der Hitze im Schatten eines Busches gleich neben der Pad liegt. Scheinbar haben sie heute Morgen einen Kill gemacht. Von diesem ist jedoch nichts mehr zu sehen.


Müde aber kooperativ für ein Foto zeigt sich die Löwendame dann aber doch

Endlich treffen wir bei Monro auf unseren ersten Sekretär! Letztes Jahr waren sie beinahe an jedem Wasserloch anzutreffen, dieses Jahr hat es gedauert bis zur ersten Sichtung :dry: .





Bei Samevloeiing stellen wir uns in den Schatten, wie es auch etliche Gnus, Strausse und Oryx getan haben. Wir essen leckeren Couscous-Salat, fahren dann aber bald schon nach Twee Rivieren weiter, wo tanken und einkaufen angesagt ist.

Danach geht es zur Immigration Botswanas, wo wir uns unseren Exit-Stempel holen. Irgendwie müssen wir uns dann auch noch bei Botswana Parks in ein dickes Buch eintragen und gut ist. Nun sind wir die nächsten Tage quasi im Niemandsland, bevor wir in Mata Mata wieder nach Namibia einreisen.

Nach einer erneuten Pause im Schatten bei Samevloeiing (das Thermometer zeigt mittlerweile 42°C an!) fahren wir das Nossob-Tal hoch. Kurz vor Rooiputs treffen wir auf eine Gruppe von über dreissig Straussen. Mal was anderes nach den vielen Einzeltieren im Auob. Ansonsten ist es, vermutlich auch aufgrund der Hitze, sehr ruhig.



Bei Kij Kij stellen wir uns eine Weile hin und schauen den Tauben und Schakalen am Wasserloch zu. Hier liegen zwei ältere Elandkadaver.



Irgendwann nach achtzehn Uhr fahren wir auf die Lower Dune Road. In der Nähe vom Tierkop Wasserloch soll sich seit mehr als einer Woche eine Löwenfamilie aufhalten :woohoo: . Mal schauen, ob wir sie finden.





Das Finden ist nicht schwierig, stehen dort doch bereits etwa fünf bis sechs Fahrzeuge. Ein tapsiges Löwenjunges kommt aus dem Gebüsch. Wie süss! Ein so kleines Löwenbaby haben wir zuvor noch nie gesehen :kiss: .





Der Rest der Familie versteckt sich erfolgreich im Busch. So fahren wir, als nur noch drei Autos übrig sind, weiter nach Kieliekrankie. Vielleicht können wir die Löwenfamilie Morgen bei besseren Lichtverhältnissen nochmals finden.

Die Fahrt durch die Dünen in dieser wahnsinnigen Landschaft im Abendlicht raubt uns den Atem. Wie schön, wieder hier in Kieliekrankie zu sein! :)

Wir werden herzlich von einem ganz jungen Camp Attendant empfangen (den Namen konnten wir uns leider nicht merken) und kommen mit einem deutschen Paar (auch im Namibia-Forum aktiv – hallo!) ins Gespräch. Netterweise überlassen sie uns diverse Überbleibsel, weil sie den Park Morgen verlassen werden. Wie spannend wäre es gewesen, wenn wir etwas mehr Zeit zum Plaudern gehabt hätten!



Wir räumen ein und bald flackert ein schönes Feuer. Todmüde von der letzten doch sehr kurzen Nächten legen wir uns schon bald schlafen…
Letzte Änderung: 01 Nov 2020 08:50 von @Zugvogel.
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