THEMA: 8 Wochen entschleunigt in BOT, NAM & SA 10-11/2019
01 Feb 2020 02:16 #579049
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Danke, Stephanie, ich fahre auch gerne mit und mache es mir auf dem Dach bequem.
Kannst du mir erklären wie man mit so einem Dachzelt ins Zelt hochsteigt? Hat es da ein Loch im Boden, Leiter? Und wie wie kommt man von oben nach unten wenn man mal in der Nacht aufs Hüsli muss?
Ihr werdet ja viele meiner Lieblings Ecken besuchen und da bin ich gespannt wie’s weiter geht.
LG ins Schwyzli, Katrin
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01 Feb 2020 09:22 #579057
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Hallo Stephanie & Daniel,

ich freue mich, dass es wieder einmal ein Bericht von euch beiden gibt!
Schon jetzt ist zu sehen, dass ihr wieder mit der gewohnt tollen Fotoqualität dabei seid.

Das Bild vom Elefanten mit dem "Wasserkringel" über dem Kopf ist aus mehreren Gründen genial:
- tolle Bildqualität.....DIE Schärfe bei DEM Licht!
- "Sehnsuchtsafrikanischersonnenuntergang"!
......und.....insbesondere.....ich habe (vergeblich) versucht mir vorzustellen, wie er diesen perfekten Kringel hinbekommt?!

Jetzt freu ich mich auf mehr.....

Liebe Grüsse,
busko
Letzte Änderung: 01 Feb 2020 09:23 von busko.
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01 Feb 2020 10:51 #579062
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Hallo Stephanie !!

Wenn Ihr in Eurem Land-Cruiser noch irgendwo ein Eckchen frei habt würden wir gerne noch reinspringen.
Mit Euren 8 Wochen können wir leider nicht mithalten, freuen uns aber riesig drauf wenn Ihr Eure Erlebnisse mit uns teilt, wir werden im September 20 auch dort, allerdings leider nur für 3 Wochen, sein.
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01 Feb 2020 11:13 #579063
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Sadie schrieb:
Danke, Stephanie, ich fahre auch gerne mit und mache es mir auf dem Dach bequem.
Kannst du mir erklären wie man mit so einem Dachzelt ins Zelt hochsteigt? Hat es da ein Loch im Boden, Leiter? Und wie wie kommt man von oben nach unten wenn man mal in der Nacht aufs Hüsli muss?
Ihr werdet ja viele meiner Lieblings Ecken besuchen und da bin ich gespannt wie’s weiter geht.
LG ins Schwyzli, Katrin

Hallo Katrin

Beim Bushcamper Landcruiser steigt man am Heck mit einer Leiter ins Wageninnere (wo man mit aufgeklapptem Dach auch problemlos stehen kann) und von dort geht eine weitere Leiter hoch zum Bett. Sehr komfortabel!

Liebe Grüsse

busko schrieb:
Hallo Stephanie & Daniel,

ich freue mich, dass es wieder einmal ein Bericht von euch beiden gibt!
Schon jetzt ist zu sehen, dass ihr wieder mit der gewohnt tollen Fotoqualität dabei seid.

Das Bild vom Elefanten mit dem "Wasserkringel" über dem Kopf ist aus mehreren Gründen genial:
- tolle Bildqualität.....DIE Schärfe bei DEM Licht!
- "Sehnsuchtsafrikanischersonnenuntergang"!
......und.....insbesondere.....ich habe (vergeblich) versucht mir vorzustellen, wie er diesen perfekten Kringel hinbekommt?!

Jetzt freu ich mich auf mehr.....

Liebe Grüsse,
busko

Guten Morgen Busko

Danke für das Lob! Schön bist du auf unserer Reise mit dabei. Es macht Spass, sie nochmals aufleben zu lassen...

Das Elefanten-Wasserkringel-Foto war grosses Glück. So hat sich der Riese erst nach Sonnenuntergang entschieden, ins Wasserloch zu steigen. Dani ist mit der Schärfe des Fotos nur zu 99% zufrieden. Gerade der "Kringel" ist im zu wenig scharf ;) Bei diesem Licht hat er aber sicherlich das Maximum herausgeholt. Und ein bisschen Dynamik darf ja auch zu sehen sein :)

Gleich geht es weiter.

Gruss, Stefanie

Kaeptn Haddock schrieb:
Hallo Stephanie !!

Wenn Ihr in Eurem Land-Cruiser noch irgendwo ein Eckchen frei habt würden wir gerne noch reinspringen.
Mit Euren 8 Wochen können wir leider nicht mithalten, freuen uns aber riesig drauf wenn Ihr Eure Erlebnisse mit uns teilt, wir werden im September 20 auch dort, allerdings leider nur für 3 Wochen, sein.

Schön bist du mit dabei. Der Landcruiser ist ein wahres Platzwunder! Ihr könnt euch sehr auf den September freuen. Botswana ist wirklich der Hammer!

Beste Grüsse, Stefanie
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01 Feb 2020 11:25 #579064
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Tag 3 - 3. Oktober 2019 – Von Ghanzi in die Central Kalahari, 211km
CKGR, Passarge 3 Campsite

Unsere erste Nacht im Dachzelt verläuft ereignislos. Gespannt sind wir, ob die Wildkamera etwas Brauchbares hergibt. Vermutlich auf Thakadu eher nicht ;) . Um sechs Uhr früh wecken uns die ersten Sonnenstrahlen sowie ein lärmender Steppenbaumhopf. Die Temperaturen am frühen Morgen sind noch frisch. Der strahlend blaue Himmel verspricht Sonnenschein und wahrscheinlich auch Hitze. Nach einer Dusche geniessen wir ein kurzes Frühstück auf der Campsite.




Thakadu Bush Camp

Obee ist auch bereits wach und wir ergattern vier Bündel Holz (welches sich als das beste Feuerholz des Urlaubs erweist!). Wildfleisch haben sie leider im Moment keines vorrätig. In Ghanzi ergänzen wir noch unsere Fleisch- und Biltongvorräte in der Heartland sowie der Ghanzi Butchery. Etwas enttäuscht sind wir ja schon, ab der Qualität des Fleisches hier in Ghanzi. Wir haben irgendwie mehr erwartet. An der Puma-Tankstelle machen wir den Landcruiser sowie die zwei Kanister voll. Nun sind wir aber wirklich bereit fürs Abenteuer CKGR.



Auf der A3 geht es nördlich. Vorbei an Rindern, Ziegen und vereinzelten Straussen. Einige hundert Meter vor dem Kuke Vet Fence zweigt eine Piste in Richtung Tsau Gate ab. Die Abzweigung ist gut beschildert und die Piste danach in einem recht guten Zustand. Statt der angegebenen Stunde brauchen wir für die 40km nur 45 Minuten.





Immer wieder entdecken wir Elefanten-Hinterlassenschaften und sind beim ersten Mal richtig aus dem Häuschen, als wir auch ihre Fussabdrücke auf der Pad finden. An mehreren Stellen ist auch der Veterinärzaun arg eingedrückt oder komplett umgelegt. Mehrmals kreuzen grössere Gruppen Kudus elegant die Pad und den Zaun. Zudem treffen wir regelmässig Steenböckchen an, welche jeweils sogleich das Weite suchen.







Das Tsau Gate finden wir in einem auf den ersten Blick desolaten Zustand vor. Das komplette Dach ist abgedeckt und die gesamte Umgebung mit gelbem Absperrband versehen. Wir fahren also einmal drumherum und werden dann von einem netten Herrn in seinem Büro-Zelt empfangen.


Nationalpark-Reception im Freiluft-Zelt



Scheinbar muss das Dach nach nun ca. fünfzehn Jahren einfach erneuert werden und das neue Material aus Südafrika ist noch nicht eingetroffen. Für diese Zeit wurde sein Office kurzerhand nach draussen in den Sand verlegt. Nachdem wir uns in die obligatorische Liste eingetragen haben (wir sind das erste Fahrzeug seit zwei Tagen! :woohoo: ) und der gute Herr keine Karte vom Nationalpark auftreiben kann (zum Glück haben wir eine mitgebracht :whistle: ) sind wir bereit zur Weiterfahrt. Nicht aber ohne vorher den Reifendruck auf ca. 2 Bar abzusenken und das Fotogeraffel bereit zu machen.



Nach dem Gate fährt man nochmals ca. 40km entlang des Veterinärzauns, bevor die Strecke südlich in Richtung Motopi führt. An den Tiersichtungen ändert sich nicht viel. Nur ist es mittlerweile über 30°C warm. Das Motopi Wasserloch führt leider kein Wasser. Hier hätten wir gerne eine Pause eingelegt. Die Gegend ums Wasserloch lädt jedoch nicht zum rasten ein. Etwas weiter südlich finden wir dann glücklicherweise etwas Schatten vor und geniessen ein kleines Picknick und etwas Ruhe.



Die weitere Strecke bis zum Passarge Wasserloch zieht sich. Endlose Büsche, die Pad abwechselnd tiefsandig oder Wellblech. Kurz vor vier treffen wir endlich am Passarge Wasserloch ein, welches Wasser führt, aber aktuell keine Tiere beherbergt. Weit entfernt stehen einige Strausse sowie ein Oryx. Wir entschliessen uns, hier ein Nickerchen zu machen und hören bereits nach kurzer Zeit das weit entfernte Brüllen eines Löwen. Vielleicht hat der ja Durst?! :whistle: Statt dem Löwen schaut irgendwann mal ein Schabrackenschakal in unserer Nähe vorbei, verschwindet jedoch wieder, ohne am Wasserloch zu trinken.



Ansonsten erfreuen wir uns an den unterschiedlichen Vögeln und entschliessen uns kurz vor sechs, uns auf den Weg zu unserer Campsite (Passarge 3) zu machen. Wieder geben sich die Steenböckchen die Klinke in die Hand, wollen jedoch nicht wirklich als Fotomotiv herhalten. Anders sieht es bei den Helmperlhühnern aus. Eifrig sind sie mit der Suche nach Essbarem und dem gegenseitigen Wegjagen beschäftigt.





Im weichen Abendlicht treffen wir auf unserer tollen Campsite ein. Passarge 3 hat eine Feuerstelle, eine Duschvorrichtung sowie ein Plumpsklo und ist grosszügig angelegt. Bald schon beginnt das Konzert der Barking Gekos und wir werfen das Feuer an. Boerewors mit Risotto und gegrillten Auberginen soll es heute geben. Dank den warmen Temperaturen (tagsüber bis 34°C) können wir noch lange draussen sitzen und uns der Sternenfotografie widmen.



Kurz vor dem ins Bett gehen haben wir dann noch reflektierende Augen gleich neben unserer Campsite. Sie gehören jedoch ‚nur‘ zu einem Duiker, der sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören lässt.
Letzte Änderung: 02 Feb 2020 12:18 von @Zugvogel.
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01 Feb 2020 13:11 #579070
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Hallo Stephanie & Daniel

Vielen Dank für das Plätzchen in Eurem Raumwunder

Eure Fotos sind ja beeindruckend, ebenso die Auflistung der Fotoausrüstung.

Da ein gutes Foto ja angeblich zwischen den Ohren entsteht und ich da bei mir noch Optimierungspotential sehe, wie ist das Nachtfoto aufgenommen worden ?
Vermutlich mit dem Samyang , aber mit welchen Einstellungen ?

Liebe Grüße, Burkhard
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