THEMA: Pannen, Pech und Safariglück (09/2019)
17 Nov 2019 20:01 #573102
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17 Nov 2019 23:48 #573126
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  • Gabi-Muc am 17 Nov 2019 23:48
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Hallo Tine,

danke für Deinen unterhaltsamen Bericht. Schnell ist er jetzt zu Ende gegangen. Ich denke wir bekommen am Samstag noch ein paar Anekdoten persönlich erzählt. Ich freue mich.

LG

Gabi
04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
08.2017: Okambara, Bagatelle, KTP, Gessert/Keetmanshop, Canyon Lodge/Fish River, Eagle's Nest/Aus, Koiimasis, Sossusvlei, Meike/Swakopmund, Mount Etjo
06.2018: Voigtland, Meike/Swakopmund, Omandumba, Camp Kipwe, Vreugde/Etosha, Mushara, Frans Indongo, Okonjima
04.2019: Voigtland, KTP, Alte Kalköfen Lodge, Kanaan, Tok Tokkie Trail, Le Mirage Resort & Spa, Windhuk
06.2021: Caprivi: Elegant Farmstead, Gabus, Mobola, Namushasha, Shemetu, Hakusembe, Kambaku, Okonjima
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23 Nov 2019 00:18 #573509
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@ Sascha: gleich kommt das lange Fazit und ja, letztendlich überwiegt auf alle Fälle die Freude an der Reise :cheer: und wir haben dich sehr gerne bei der Tour dabei gehabt.

@ Nadja: Ich wünsche dir/euch eine tolle Reise und drück' die Daumen für das kooperative Kätzchen im Baum. Vielleicht lässt du uns ja wieder an den Erlebnissen teilhaben? Sehr schade, dass wir uns dieses Mal in Büsnau nicht sehen werden.

@ Simone: Dafür sehen wir uns ja morgen und wie schon gesagt unterm Strich überwiegt die Freude an der Reise...

@ Konni: Vielen Dank für dein persönliches Dankeschön: sehr gut ausgewählt für uns Hundefreunde! Auf ganz bald.

@ Bele: Natürlich interessiert mich was du rausgefunden hast, ich bin doch eh immer so neugierig :blush: . Bis morgen, meine Liebe

@ Gabi: Ich freue mich auch und wir haben morgen bei der Autofahrt ja gut Zeit zum quatschen und Anekdoten austauschen.
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23 Nov 2019 00:23 #573510
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Unser Fazit nach der Rückkehr:

Würden wir wieder in den Caprivi und nach Botswana fahren?
Vom Caprivi haben wir leider viel zu wenig gesehen. Die von uns besuchten Teile des Caprivi und Botswanas haben landschaftlich sehr schöne Ecken wie z. B. Horseshoe, Xakanaxa, Khwai und Chobe Riverfront. Auch das Delta ist reizvoll – ganz besonders toll fanden wir auch den Rundflug! Unserer Meinung nach sind aber nicht unbedingt 5 Mokoro-Touren erforderlich, um sich einen Eindruck dieser Landschaft zu verschaffen. Die Elephant Safari hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und wir haben wirklich Hunderte von Elefanten in allen Größen gesehen. Leider waren auch weite Teile unserer Tour von Trockenheit und der „Gärtnerarbeit“ der Elefanten geprägt. Wir haben manche Gebiete schlicht als trostlos empfunden. Dazu zählten nicht nur die Transferstrecken zwischen den Camps, sondern auch Gebiete, wie der Savuti-Teil vom CNP. Wir hatten geniale Sichtungen. Abgesehen von den vielen Elefanten- und 2-3 großen Büffelherden – waren wir erstaunt, dass die anderen Tiere, auch gerade die Antilopen, wenn überhaupt meist in kleinerer Anzahl unterwegs waren. Das kennen wir aus unseren Besuchen im Etosha- und Krügerpark anders. Wir würden die Gegend gerne mal etwas grüner erleben.

Würden wir wieder eine mobile Camping Gruppensafari machen?
Klar bedeutet eine Gruppe auch mal zurückstehen und Kompromisse machen zu müssen. Logisch, dass man auch mal auf der falschen Seite im Auto sitzt und die Tiere gerade nicht optimal sieht. Auch ist nicht jeder beim 35. Bee-Eater oder Fish Eagle noch genauso begeistert wie beim ersten und gibt das vielleicht auch mehr oder weniger deutlich zu verstehen. Dem gegenüber stand in unserem Falle ein Guide, der uns Sichtungen ermöglicht hat, an denen wir als Selbstfahrer wahrscheinlich vorbeigefahren wären. Und unter dem Strich haben dann doch alle Teilnehmer ein so großes Interesse an der Natur, dass sich immer ein Konsens findet. Apropos Selbstfahrer: Wir waren ganz froh mal nicht selber zu fahren und bei Botswana bedarf es unserer Meinung nach schon etwas mehr Erfahrung bzw. gute Planung im Vorfeld. Die Selbstbeteiligung beim Auf- und Abbau der Camps und das Rotieren der Sitzplätze haben bei uns im Großen und Ganzen sehr gut funktioniert. Im Laufe der Zeit stellte sich eine gewisse Arbeitsteilung ein, aber keiner hat sich komplett zurückgezogen. Als Belastung haben wir diese Arbeiten nicht empfunden. Die Mitarbeit ermöglicht erfreulicherweise eine Begegnung auf Augenhöhe mit Guide und Camp-Assistant, das hat uns sehr gut gefallen, viel besser als die „Reiche-Touri-Rolle“.

Störend ist eher der mit diesen Arbeiten einhergehende Zeitverlust, der aber mehr der Routenplanung mit meist täglichem Standortwechsel geschuldet war. Da würden wir das nächste Mal vor dem Buchen besser aufpassen und lieber eine Route mit weniger Transfers wählen. Das Zelten in der Wildnis war sehr besonders, das Zelten im städtischen Umfeld (Kasane, Maun) hat uns nicht überzeugt. Unbefriedigend war durch die Fahrzeugwechsel/Pannen z.T. auch die Versorgung mit Brauchwasser. Ohne Möglichkeit sich mal die Hände zu waschen kann Camping im Staub schon unangenehm werden ...

Gut hat uns auch die Internationalität der Gruppe gefallen.

Würden wir wieder mit Bush Ways verreisen?
Das uns begleitende Personal war sehr engagiert, freundlich und kompetent. Was die Technik anbelangt: Dass im Busch mal was kaputt gehen kann, ist das Eine. Der Wartungszustand der Autos – wir hatten ja das „Vergnügen“ 3 kennen zu lernen – das Andere. Auch ein nicht funktionierender Kühlschrank ist keine Lappalie, wenn man auf Kühlung von Lebensmitteln für mehrere Tage angewiesen ist. Marode Abschleppseile sorgen für Stirnrunzeln. Auch die vielgelobte Ladetechnik an Bord des Fahrzeugs hat bei uns nur funktioniert, weil ein Mitreisender einen Universaladapter mit Verlängerungskabel mithatte und somit alle Fotografen glücklich machen konnte. Der im Auto vorhandene Adapter war kaputt und ließ das Einstecken von europäischen Ladegeräten nicht zu. Skeptisch sind wir, was das Trinkwasser-Filtersystem im Auto betrifft. Das Wasser hatte zum Teil einen unangenehmen Eigengeschmack, allerdings hat keiner Magen- oder Darmprobleme bekommen. Da fehlt uns einfach das Vertrauen, dass die Anlage auf Dauer richtig gewartet und auch immer wieder gründlich gereinigt wird. Sehr befremdlich empfanden wir, dass man im Vorfeld einerseits angehalten wird, alle möglichen Versicherungen abzuschließen bzw. nachzuweisen, dass andererseits aber das Auto dann ohne Satellitentelefon unterwegs ist.
Unter dem Strich hatten wir den Eindruck, dass Bush Ways derzeit vom eigenen Erfolg überrannt wird und wahrscheinlich nicht genügend „gute“ Autos für die Touren zur Verfügung hat. Das Auto von Team 2 war in sichtbar besserem Zustand, es hatte auch weniger Kilometer auf dem Buckel. Vielleicht bekommen auch die langjährigen Tourguides die besseren Autos...

Wie dem auch sei, mit etwas Abstand zur Reise überwiegt auf alle Fälle die Erinnerung an das Safariglück B) .

Falls von eurer Seite noch Fragen offen sind, könnt ihr uns gerne kontaktieren oder am Samstag in Büsnau direkt fragen.

Herzliche Grüße
Tine und Andi
Letzte Änderung: 23 Nov 2019 11:18 von Erdwölfe.
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23 Nov 2019 08:26 #573517
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Hallo Tine und Andi,

das Fazit habt ihr wirklich perfekt nachvollziehbar geschrieben - der Grund warum ich zumindest bisher diese Art von Reisen nicht in Betracht gezogen habe. Aber andererseits ist eure Fotoausbeute schon super genial...
Auf jeden Fall vielen, vielen Dank für den wunderbar zu lesenden Bericht - eure Mühe hat mir großen Spaß gebracht!
Viele Grüße, Nette
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23 Nov 2019 10:59 #573527
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  • sphinx am 23 Nov 2019 10:59
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Hallo Tine und hallo Andi

Also ich gebe zu, für so tolles Safariglück und geniale Fotos würde ich so manches Pech und manche Panne in Kauf nehmen.
Ganz herzlichen Dank fürs Teilen, so fällt es mir ein bisschen leichter die afrikafreie (Löwenfreie) Zeit zu überstehen……
viele Grüße
Elisabeth
Letzte Änderung: 23 Nov 2019 11:00 von sphinx.
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