THEMA: Rundreise Botswana Namibia Mai/Juni 2019
14 Jun 2019 19:42 #558880
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Hier unser Reisebericht von unserer Rundreise von Windhoek nach Botswana und über den Caprivi-Streifen zurück im Mai/Juni 2019. Die grobe Route: Windhoek – Gogabis – Maun mit Okavango Delta – Deception Valley – Nata – Chobe – Vic Falls – Caprivi Streifen – Waterberg – Windhoek





Tag 1
Ich schaue auf meine Hände, in der Einen ein normales Feuerzeug, in der anderen Hand eine Leatherman Signal. Ich möchte gerne unser Lagerfeuer entzünden und dafür hatte ich mir ja dieses Leatherman auch gekauft. Beim Anblick des Teil damals sagte mein Herz: „Will ich haben“ während der Verstand (und auch meine Frau) meinte „Du verwendest das Teil doch eh nicht“.
„Aber der hat einen Feuerstein, damit kann ich in der Wildnis Botswanas ohne Feuerzeug ein Feuer anzünden“
Nun gut, damit wäre klar, der Feuerstein muss ran. Dieser produziert auch ordentlich Funken, nur leider wollen diese nicht so recht auf das Zeitungspapier überspringen. Ich schaue mich um, auf der Suche nach leicht entzündlichem Zunder und erblicke Sand und dorniges Gestrüpp. Ich schaue verstohlen nach meinen beiden Reisebegleiterinnen und benutze schnell das Feuerzeug. Als das Lagerfeuer brennt, wir genug Glut haben, lege ich Fleisch und Wurst auf den Grill, setzte mich mit einem Cuba Libre in den Stuhl, starre in die Glut und beim leichten Brutzeln des Fleisches lass ich den Tag Revue passieren.

Am Vortag sind ich und meine Frau mit dem Auto nach Frankfurt aufgebrochen, damit wir die Air Namibiamaschine nach Windhoek um 20.10 besteigen können. Vor dem Check-In Schalter treffen wir unsere Freundin, somit wäre unsere kleine aber feine Reisegruppe vollständig. Einchecken und Sicherheitskontrolle sind problemlos und wir essen noch im Flughafen zu Abend. Ich habe mit dem Flugzeugessen einfach meine Probleme.
Wir setzen uns in den Bording- Bereich und bewundern durch die Fenster wie ein Gewitter und Blitze über dem Flugfeld sich austoben. Irgendwann schnall auch ich, dass da wohl keine Maschine starten und landen kann, dann kam auch schon die Meldung, dass der Flughafen für 1h gesperrt sei. Irgendwann durften wir endlich den Bus zur Maschine besteigen, nur muss irgendetwas schiefgelaufen sein, denn wir standen eine dreiviertel Stunde im Bus und durften dem Bodenpersonal zuschauen, wie unser Flugzeug vorbereitet wurde.



Ich weiß, das Bodenpersonal sind die stillen und kaum gewürdigten Helfer, ohne die keine Maschine betankt, be- und entladen wird, sprich ohne Sie läuft nichts. Dennoch kam ich nicht umhin mir beim Anblick des arbeitenden Bodenpersonals mir so meine Gedanken zu machen. Grundvoraussetzungen für diesen Job sind wohl:

1. Bloß nicht in Stress bringen lassen. Immer ganz gemächlich über den Platz schlendern. Zwar ist der Grat zur Zeitlupe sehr schmal, aber das macht den Profi aus.
2. Hände in den Taschen. Eine ist muss, besser beide Hände und immer cool dabei aussehen.
3. Einer arbeitet, der Rest steht darum und begutachtet mit anerkennendem Blick seine Arbeit. Dabei die Punkte 1. und 2. dringend beachten.

Endlich gingen die Türen vom Bus auf, wir konnten die Maschine besteigen und mit 2h Verspätung ging es nach Windhoek. Im Flugzeug durfte ich mal wieder feststellen, dass 1,9m Körperlänge im Alltag echt praktisch sind, aber man hier drin hinsichtlich Beinfreiheit echt gearscht ist. Ich wünschte man würde mal über Mindestabmessungen im Flugzeug diskutieren, da hat ja manche Legehenne mittlerweile mehr Platz :)

Den Nachtflug konnte ich glücklicherweise verschlafen und mit 1,5h Verspätung landeten wir. Die Einreise ging zügig und als wir zum Gepäckband kamen, lagen unsere Koffer bereits auf dem Band. Perfekt.

Dann ging es zum Bankschalter und wir tauschten unser Euros in Namibia Dollar. Beim Warten, bis wir dran waren, konnte ich mich doch sehr darüber freuen, dass ich in der Lage bin mit zwei sehr netten Menschen die Reise zusammen zu machen und nicht in einer Reisegruppe unterwegs bin. Hinter uns war eine Deutsche, die zuerst uns und dann Mitreisende aus ihrer Gruppe ohne Punkt und Komma zugetextet hat. Die hat die Zirkularatmung perfektioniert.
Vom der Wechselstube ging es dann zu Britz um unser Wagen abzuholen.

Offtopic: Anmerkung zu Britz Namibia
Ich weiß, dass diese Firma hier im Forum ein rotes Tuch ist und der Eine oder Andere bei dem Namen Schnappatmung bekommt. Wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann ist es schwer eine gewisse Objektivität aufrecht zu halten. Dass kann ich verstehen, denn mir geht es so mit Condor, die habe ich einfach gefressen.
Wir haben diese Reise von einem Reisebüro nach unseren Vorstellungen erstellen lassen und die brachten Britz ins Spiel. Da ich dem Reisebüro vertraue, habe ich mir wenig Gedanken gemacht, bis ich zwar wenige, aber dafür sehr schlechte Bewertungen im Netz gelesen habe. Positive keine. Das macht mich immer stutzig, wenn es so einseitig ist. Unser Reisebüro hat mich auch etwas beruhigen können, nichts desto trotz hatte ich im Vorfeld immer Bauchschmerzen bezüglich des Wagens. Daher ist dieser Abschnitt an die gerichtet, denen es wie mir ergangen ist bzw. geht.
Das Depot bei Britz macht erst um 8 Uhr auf, und den Wagen muss man bis 16 Uhr zurückgeben, sonst zahlt man einen weiteren Tag. Klare Angaben, damit kann ich zu mindestens leben und entsprechend agieren. Die Fahrzeugübernahme lief gut organisiert ab. Zuerst der Papierkram, dann schaut man sich ein Einweisungsvideo an, danach geht es zum Fahrzeug. Einweisung ins Dachzelt und Campingausrüstung war gut (für uns war das Thema neu), die Einweisung ins Fahrzeug Toyota Hilux war sehr gut. Ich kenn den Wagen jetzt ziemlich gut, daher kann ich sagen alles Wichtige und Relevante wurde besprochen. Bei Avis Windhoek (vor 6 Jahre) haben die uns einen Mist zur Getriebeübersetzung erzählt und bei Europcar Johannesburg (vor 3 Jahren) gab es gar keine Einweisung in den Wagen. Daher war das bei Britz wirklich gut und die Leute sind freundlich.
Der Wagen war in einem guten Zustand 47.000km, also fast wie neu. Es gab kleine Macken, die hat aber nicht Britz zu verantworten, sondern man merkt, dass der Hilux in Südafrika zusammengebaut wird. Die 4 Reifen waren top, und hatten gutes Profil. Bei den beiden Ersatzreifen sah das aber anders aus. Die waren alt und relativ abgefahren. Offensichtliche Beschädigungen konnte ich aber keine feststellen. Meine Einschätzung war, dass die beide eher als Notrad anstatt vollständiges Ersatzrad anzusehen sind. Ein Pärchen, die parallel zu uns ihr Fahrzeug bekommen haben, sagte aber dass ihre Ersatzräder in Ordnung waren.
Die Rückgabe ging zügig und ohne Probleme über die Bühne.
Meine Einschätzung: Ich habe mich bei Britz gut aufgehoben gefühlt. Der Wagen war völlig in Ordnung und es gab wenig daran zu bemängeln. Ich denke aber der typische Kunde für Britz ist der „Standardreisende“, sprich die meiste Zeit auf den Hauptrouten unterwegs. Die Reisenden, die sich abseits der ausgetretenen Pfade bewegen und auch mehrere Tage in sehr abgelegenen Regionen unterwegs sind, können mit Britz ihre Probleme bekommen und es gibt für diese Gruppe sicher bessere Anbieter.


Der Hilux wurde befraut :) und los ging es zur ersten Etappe, nämlich dem Camping-Platz bei Kalahari Bush Breaks. Unterwegs haben wir noch das Nötigste im Sparmarkt in Gogabis eingekauft.

Den Campingplatz hatten wir fast für uns alleine, nur ein weiteres Fahrzeug war noch da. Wir hatten ausreichend Platz, so dass wir uns sogar außer Sichtweite zu den Anderen platzieren konnten. Dann wurden die Dachzelte aufgeklappt und wir fingen an, uns campingtechnisch einzurichten.



Kalahari Bush Break hat eine klare Trennung von Camping und Lodge, was auch bedeutet, dass Camper nicht im Restaurant essen dürfen. Daher war ausnahmsweise Kochen am Abend für uns angesagt. Auf den restlichen Campingplätzen sind wir aber immer in die Restaurants. Im Urlaub habe ich einfach keinen Bock zu kochen, wenn ich Alternativen habe.

Nach dem Essen nutzte ich die Gelegenheit den klaren Sternenhimmel zu fotografieren. Zum Glück, denn kurz darauf kam der Vollmond über den Horizont und die Milchstraße war überstrahlt.



Aber nicht nur der Mond sondern auch Antilopen, vermutlich Kudus, kamen hervor. Gut die vielen Antilopen-Böbbels, die über dem ganzen Campingplatz verteilt waren, waren ein untrügliches Anzeichen ihrer Existenz. Dennoch ist es ein ausgesprochenes komisches Gefühl, wenn in deinem Taschenlampenschein ein dutzend grüne Augenpaare zurückleuchten. Da werden Erinnerungen vom letzten Horrorfilm wieder wach.
Gegen 22 Uhr ging es ins Dachzelt. In der Nacht meldete sich meine Blase und die meiner Frau lustiger weise zeitgleich auch. Also sind wir gemeinsam auf die Toilette. Was müssen wir ein schönes Bild abgegeben haben, Arm in Arm und panisch mit der Lampe nach links und rechts geleuchtet, wegen den Tieren und so. Ja so sans die Afrika Camping Welpen.

Tag 2
Heute mussten wir die Strecke bis Maun zurücklegen. Nichtsdestotrotz haben wir in Ruhe gefrühstückt, die Dachzelte eingefahren und versucht auf der Pritsche sowas wie Ordnung mit den Koffern, Stühlen und Lebensmitteln herzustellen.
Nach knappen 30km kam die Grenze zu Botswana. Aus- und Einreise war völlig easy. Leider war es nicht möglich schon an der Grenze unser Geld in Pula umzutauschen. Das klappte erst in Ghanzi nach dem dritten Versuch. In der ersten Bank erkannte die Geldmaschine die neuen 50€-Scheine nicht. Dann sind wir zu einer Wechselstube, die aber nicht besetzt war. Nach 5min erfolglosen Warten ging es zur nächsten Bank, bei der es dann endlich geklappt hat.

Die Pula wurden sogleich in eine Tankfüllung investiert. Aber das Geldwechseln und der Umstand, dass am Morgen alles beim ersten Mal länger gedauert hat, führte dazu, dass wir dann doch erst kurz vor Dämmerungsbeginn im Audi Camp angekommen sind. Am nächsten Tag ging unser Flugzeug ins Delta und die Abflugdaten lagen, wie besprochen, bei unserer Ankunft an der Rezeption vor. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

Glücklicherweise konnten wir hier dann im Restaurant essen. Mir war das recht, denn die 550km steckten mir dann doch etwas in den Knochen. Entsprechend früh habe ich mich dann auch in meinen Schlafsack verzogen.
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14 Jun 2019 19:52 #558881
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Tag 3

Endlich war der Tag da. Es geht ins Okavango Delta. Für 8:30 war unser Taxi zum Flughafen bestellt. Unseren Wagen konnten wir für die 2 Tage im Delta auf dem Parkplatz der Audicamps stehen lassen. Um 8 Uhr ging es zum Frühstück, so dass wir pünktlich um 8:30 ins Taxi steigen konnten. Der Taxifahrer hatte auf seiner Frontscheibe drei Aufkleber mit „Don’t talk to me“ angebracht. Ich mag subtile Hinweise.

Dieses fuhr uns zu Mack-Air-Büro. Von dort wurden wir persönlich zum Terminal begleitet. Da wartete schon eine Betreuerin von Safari Destinations, die uns begrüßte. Unser Gepäck wurde uns abgenommen, die Boarding-Karten übergeben und wir wurden bis zur Sicherheitskontrolle begleitet. Ich kam mir ein bisschen wie ein VIP bei der ganzen Rundumbetreuung vor. Könnte mich glatt daran gewöhnen :-).

Am Flughafen trafen wir auch unsere Camping-Nachbarn aus dem Audicamp. Die erste Frage von Ihnen war, ob wir schon gefrühstückt hätten. Ähm ja, warum. Die Antwort war ein süffisantes Lächeln und der Hinweis ob das so klug war, vor dem Flug was zu essen. We will see.

In der kleinen Abflughalle wurde wir kurze Zeit später aufgerufen. Neben uns drei war noch ein Ehepaar mit uns im Flugzeug. Mit dem Bus wurden wir bis zur Maschine gebracht. Michael Mittermaier bezeichnet so was als „die Dinger, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt“. Der geneigt Flugzeugkenner erkennt aber einer Gippsland GA-8 „Airvan“, sehr beliebt bei den Buschflieger. Und das Schönste ist, man kann dem Piloten direkt über die Schulter schauen.






Los gings. Unser Flug zum Rre Dinare Camp ging nur 15 min. Beim Blick aus dem Fenster war ich erstmal ziemlich enttäuscht. Das Delta hatte ich mir anders vorgestellt, definitiv nicht so trocken. Entgegen der letzten Jahre, gab es im diesen Jahr in Angola weniger Regen und somit auch deutlich weniger Wasser im Okavango und somit auch Trockenheit im Delta. Die Tour im Mokoro konnte ich mir abschreiben.







Der Flug war wunderbar ruhig, lediglich in den unteren Luftschichten bei Start und Landung war es etwas unruhig. Immer diese Rumunkerei anderer Leute. Würde ich ja nie machen.


Unser Landeplatz

Kaum auf dem Buschflugfeld gelandet kamen bereits die Safari-Landcruiser und wir durften dort einsteigen. Auf der Fahrt ins Camp bereits die ersten Tiersichtungen gehabt, aber mit einem hätte ich mal wieder nicht gerechnet.

Stell dir vor du reist 10000km aus Europa ins wilde Afrika. Fliegst mit einem Buschflieger in die tiefste Wildnis, kein Handy Empfang, kein W-lan. Was ist das Letzte was du dort erwartest?



Genau einen Trecker der Rasen mäht. Die Sache hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Der Trecker hat Brandschneisen angelegt. Ein paar Tage zuvor scheint eine Lodge in der Nähe durch ein Buschfeuer abgebrannt zu sein.

Im Camp wurden wir wunderbar auf Afrikanisch begrüßt. Die Angestellten standen wie die Orgelpfeifen aufgereiht und begrüßten uns mit Gesang. Der Empfang bei der Arbeit nach meinem Urlaub sah etwas anders aus.

Es gab den obligatorischen Welcomedrink (sehr lecker), die Campregeln (Nachts nicht aus dem Zelt, Zum Zelt nachts nur mit Begleitung, auf den Wildwechseln zwischen den Zelten haben die Tiere Vorfahrt), der Hinweis, dass man sich alle Getränke selber nehmen darf (Beim Blick in die Hausbar ein sehr sympathischer Hinweis) sowie das der Morning Drive um 7Uhr und der Nachmittags-Drive um 15 Uhr losgeht. Alle Leistungen sind inkludiert, was aber bei dem Preis pro Tag auch nur gerechtfertigt ist.

Also erstmal unser „Zelt“ bezogen. Ich kann nur sagen, total cool.




Dann Mittag gegessen, die restlichen Camp-Gäste kennengelernt und den Rest der Zeit bis 16 Uhr auf unserer Terrasse gechillt und den Elefanten beim Vorbeilaufen zugewinkt.






Punkt 15 Uhr starteten wir zum Game Drive. Die Lodge kann max. 18 Leute beherbergen. Es gibt drei Fahrzeuge, sprich max. 6 Personen im Landcruiser. So hat man wirklich Platz und kann zu beiden Seiten gut fotografieren.

Anfangs wieder Elefanten, dann Giraffen und Mungos.









Dann wurden wir zu einem Rudel Löwen gefahren. Die mal wieder faul im Schatten lagen. „Hallo, ich bin‘s, extra angereist. Hier mal etwas Aktion, aber dalli.“ Hat die Tiere mächtig beeindruckt.





Auf der Rückfahrt ein Schakal und Warzenschweine.







Die Dämmerung brach schon an, da stießen wir auf eine Löwin, die wohl für die Nacht schon am Auskundschaften war. Der Sundowner wurde abgeblasen und dafür folgten wir dem Tier.






Als es dunkel wurde, ging es ins Camp zurück. Bis zum Abendessen versuchte ich mich nochmal im Fotografieren der Milchstraße. Aber ich hatte Probleme mit meinem Fischauge. Auf unendlich war zwar der Himmel scharf, aber der Vordergrund nicht (ich sag nur hyperfokale Distanz). Also rumprobiert, auch versucht Panoramen zu erstellen, die aber nichts geworden sind. Ich hatte mich mit Stativ und Kamera etwas abseits zu der restlichen Gruppe positioniert. Es gibt aber immer jemand, der meint, dass ist die Gelegenheit mit mir ins Gespräch zu kommen. Nein, ist es nicht. Ich mag es, mal nicht reden zu müssen, mich mit meiner Kamera und dem Motiv für mich alleine zu beschäftigen.



Die Enttäuschung über die Trockenheit, der etwas sparsame Game-Drive (die aktive Löwin war in der Dämmerung und ich musste die Iso Zahl bis zum Anschlag aufdrehen, was auf die Bildqualität geht), die verkorksten Sternenbilder und die beginnende Müdigkeit hatten mir aufs Gemüt geschlagen. Ich hatte so gute Laune wie ein Honey-Batcher, dem ein Gabarhabicht seine Beute weggeschnappt hat und dann auf ein Rudel Löwen stößt, die noch nicht gelernt haben, dass ein HoneyBatcher ein Gegner und kein Opfer ist. Und in meinem Fall war es eine große Gruppe Amerikaner. Eine Dame aus dieser Gruppe unterhielt sich glücklicherweise mit meinen zwei Damen, aber sie hatte die Angewohnheit, alles Triviale mit „Oh my goodness“ zu kommentieren.

„Ja, wir sind von Windhoek mit dem Auto in zwei Tagen bis Maun gefahren“
„O my goodness“
Knirsch (Also meine Zähne)

Ich habe mich nach dem Essen sofort ins Zelt bringen lassen und das Beste was ich bei meiner Stimmung da machen kann ist eine heiße Dusche nehmen. Die Sache hatte aber zwei Haken, bedingt dadurch, dass wir eine Außendusche hatten.

1. In Afrika ist im Mai schon Herbst und entsprechend kalt nachts. Mann war ich froh, als endlich heißes Wasser kam, bzw. ich habe die Zeit mit einem „Wann kommt endlich das heiße Wasser“- Tanz überbrückt.
2. Unsere Freundin meinte, ich kann doch nachts draußen wegen den Tieren nicht duschen. Meine Erwiderung war, dass die Dusche ringsum geschlossen ist und kein Tier da reinkommen kann. Wie ich aber so da stehe und nach oben schaue, schießt mir der Gedanke durch den Kopf wie eine Leopard auf dem Baum sitzt, und auf mich im Lampenschein herunterschaut, und sich freut, dass seine Beute bereits gewaschen ist.

Ich habe spontan entschlossen, mal nicht so lange unter der Dusche zu stehen wie sonst.
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14 Jun 2019 20:01 #558882
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Tag 4

Um 6 Uhr wurden wir geweckt und im Vorzelt stand dann für uns eine heiße Schokolade bereit. Ich wusste das sehr zu schätzen. Das frühe Aufstehen fand ich nicht schlimm, aber das warme Bett zu verlassen und in der Kälte sich anzuziehen; naja es gibt Schöneres. Der heiße Kakao hilft aber.
Gegen halb 7 war es dann so hell, dass wir allein zum Hauptgebäude gehen durften. Auf dem Weg dahin sahen wir einen prächtigen Büffel. Rra Dinare heiß übersetzt „Vater der Büffel“. Ich finde das passt zu ihm.



Frühstück habe ich für mich sehr kurz gehalten. Der Blick raus auf die große Fläche vor der Lodge mit den Zebras und Impalas hat mich in seinen Bann gezogen.



Um 7 Uhr ging der Gamedrive los. Da ein großer Teil der Gäste abreisten, waren wir diesmal sogar nur zu dritt im Fahrzeug. Ein echter private Drive. Wir fuhren ein ausgetrocknetes Flussbett entlang. Die Morgenstimmung mit dem warmen Licht war wunderschön und es gab viel zu sehen.








Die Guides halten untereinander über Funkt Kontakt um sich über besondere Sichtungen zu informieren. So kam die Meldung, dass das Löwenrudel von gestern in Bewegung sein. Mit „Vollgas“ ging es dann dahin.



Was unseren Ausflug in Delta für mich so unvergesslich machen wird, ist die Tatsache, dass die Gamedrives im Gegensatz zu Etosha, Krüger oder Chobe eben nicht nur auf den Pisten stattfinden, sondern dass auch einfach den Tieren querfeldein gefolgt wird. So trafen wir die Löwen tief im Savannengras, konnten hautnah erleben, wie sie sich dadurch bewegen und mit dem Gras verschmelzen, wenn sie sich hingelegt haben.








Was ich hier auch gelernt habe, ist die Schwanzspitzen und die Rückseite der Ohren bei den Löwen schwarz sind und zur Kommunikation bei der Jagd mit dem Rudel eingesetzt werden, sozusagen der Morse-Code der Löwen.

Irgendwann suchte sich das Rudel ein schattiges Plätzchen, pflatschten sich hin und beendeten dieses tolle Erlebnis.



Auf dem Rückweg zum Camp hielten wir für eine Kaffee- und Teepause an und konnten dabei ein paar Vögel beobachten.





Am Nachmittag brachen wir wieder zum Nachmittags GameDrive auf. Erneut waren wir nur zu dritt. Unser Guide entdeckte kreisende Geier und fuhr in die Richtung.





Auslöser war ein totes Impala. Es war kein Raubtierriss, wahrscheinlich bei einem Konkurrenzkampf getötet oder an Altersschwäche gestorben. Jedenfalls waren um die 50 Geier um uns herum.

Wir fuhren weiter zu der Stelle wo wohl ein Leopard am Vortag gesichtet wurde. Und wir hatten wirklich Glück, er bzw. sie war da. Unser Guide hatte sie vom Weg aus bereits entdeckt, ich konnte sie erst erkennen als in den Busch gefahren sind und vielleicht noch 10m von ihr entfernt waren.







Wir konnten dieses wundervolle Tier ca. 20 min für uns alleine genießen, dann kamen die anderen Landcruiser angefahren. Wir machten Platz für die Anderen und fuhren zum Fluss runter zum Sundowner. Um es noch rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang zu schaffen, sauste unser Guide nur so über die Sandpisten. Walter Röhrl sagte mal: „Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen“. Also meine Tränen der Ergriffenheit (infolge des Fahrtwinds) liefen horizontal zum Ohr.



Ich für meinen Teil habe relativ wenig Lust an Malaria zu erkranken. Um das Risiko zu minimieren und als zusätzliche Absicherung zur Malarone haben wir zu unseren Sundowner natürlich Gin Tonic getrunken. Und die Jungs haben nicht an Gordons Dry Gin gespart. Die hatten von der Stärke mein Niveau, wenn ich Cocktails machen.
Als kleiner Nebeneffekt dieser Dosierung sowie das tolle Leopardenerlebnis wurde die Rückfahrt zum Camp sehr lustig. Böse Zungen würden das Wort „überdreht“ verwenden.
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14 Jun 2019 20:06 #558883
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Tag 5

Letzter Tag im Rra Dinare Camp. Rückflug nach Maun war für 12:50 Uhr geplant, also genug Zeit für den Morning Game Drive. Wieder wurden wir um 6 mit warmen Kakao geweckt und nach dem Frühstück ging es los. Wie am Vortag zum Flussbett.






Von weiten konnten wir ein prächtiges Löwen-Männchen mit 2 netten Damen sehen, also Stande pede dahin.



Als wir uns den Tieren näherten, kamen aus dem Off, in Form meiner beiden Begleiterinnen, Kommentare, dass eine gewisse Ähnlichkeit zu unserer Reisegruppe gäbe. Ein Mann, zwei Frauen. Als der Löwe dann anfing, im 10min Takt immer abwechselnd beide Damen zu beglücken, wurde es plötzlich sehr still. Gentleman wie ich bin, habe ich mir verkniffen mich grinsend zu meinen Damen umzudrehen. Unser Guide meinte, dass dies so ca. 2 bis 4 Tage anhalten könnte. Meine Güte, mit tut der Knabe echt leid. Alle 10min und das 2 bis 4 Tage. Und die Damen haben ihn wirklich nicht in Ruhe gelassen.
Zum Leidwesen meiner Frau habe ich dieses wild romantische Ménage à trois mit der Kamera festgehalten, sprich Dauerfeuer mit 9 Bilder/s. Hey, da war endlich mal Aktion in der Bude, anstatt immer diese statischen Portraits von den Tieren. Gut mit viel bösen Willen könnte man von einem Tierporno reden, aber niemand hat die drei gezwungen wie auf den Präsentierteller ihre Show durchziehen. Mann hätte sich ja auch diskret in die Dornenbüsche verziehen können :)










Die weitere Stunde verbrachte unser Guide dann damit den Spuren von Nashörnern hinterherzufahren, ohne Erfolg. Gefrustet gab er auf und fand Spuren von einem ihm unbekannten Löwenrudel. Auch hier Fehlanzeige. Wir brachen ab und fuhren zurück zum Camp. 10 Min vor dem Camp waren dann sowohl die Nashörner als auch das Löwenrudel. Die haben uns ganz schön an der Nase rumgeführt.








Um 12 Uhr verließen wir schweren Herzens das Camp und wurden zum Feldflugplatz gebracht und konnten die Landung unserer Maschine, eine Quest Aircraft Kodiak, beobachten.






Der Rückflug nach Maun, war diesmal doch deutlich ruppiger, so dass auch ich mich etwas konzentrieren musste. Ich verstand dann die Bemerkungen unseres Camping-Nachbars Tage zuvor.




Mit dem Taxi ging es wieder in Audi Camp. Unser Wagen stand unbeschadet da. Ihn geschnappt und zum Einkaufen für die nächsten Tage nochmal nach Maun rein.
Abends haben wir wieder im Audi Camp im Dachzelt genächtigt. Im Vergleich zu den zwei Tagen davor war diesmal deutlich weniger los, so dass die Plätze links und rechts von uns leer blieben. Ausklingen ließen wir den Abend am Lagerfeuer.
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Tag 6

Wie so oft hieß es auch heute früh aufstehen (halb 7). Urlaub in Afrika ist bei uns selten mit ausschlafen verbunden. Nach dem alles im Auto verpackt war und wir gefrühstückt hatten, ging es los in Richtung Dececption Valley Lodge an der Grenze zum Kalahari Game Reserve. Bis Makalamabedi fuhren wir noch auf Asphaltstraßen. Wir mussten in dem Ort durch ein Veterinary Gate inkl. kurzen Blick in die Kühlbox und dem obligatorischen Rumtrampeln auf mit dubiosen Mittel getränkten Lappen. Es lösten sich zu mindestens keine Schuhsohlen auf.

Direkt dahinter ging die Sandpiste in Richtung Kuke Corner. Obwohl ich es wusste, dass wir sofort abbiegen mussten, habe ich die Abzweigung übersehen und durfte erst noch eine Ehrenrunde drehen. Kaum auf der Sandpiste habe ich dann angehalten, die Luft aus den Reifen gelassen und Allrad zugeschaltet. Die Piste ging ungelogen 60km nur gerade entlang der Veterinärzauns immer gen Süden.



Am Kuke Corner musste man sich in die so beliebten Listen eintragen und dann ging es noch mal 30km schnurgerade gen Westen bis wir zum Schild „Deception Valley Lodge“ kamen. Dort durch das Tor und zur Loge gefahren. Auf dem Weg kamen wir über einen Feldflugplatz und wenn also da ein Flugzeug starten und landen kann, kann ich mit dem Hilux ja auch mal ordentlich Gas geben.

Wir wurden von Peter und Janie begrüßt und dann zu unserer Unterkunft gebracht. Auch wieder richtig schön angelegt.





Tagsüber durften wir uns frei bewegen. Sollten wir auf Löwen treffen, kam der übliche Radschlag: Nicht rennen, aufrecht stehen bleiben, langsam sich von Ihnen wegbewegen.
Nachts ging es nur mit einem Guide zur Unterkunft.

Der Gamedrive ging wieder erst um 16 Uhr los, die Zeit bis dahin haben wir mit Ausruhen verbracht.
Gegen 15 Uhr bin ich dann zur Terrasse des Lodge Hauptgebäudes gegangen, von wo man einen großartigen Blick auf das hauseigene Wasserloch hatte.



Ich hatte meine Kamera natürlich dabei und als Peter gesehen hatte, dass ich eine Nikon habe, meinte er, endlich mal jemand nicht mit einer doofen Canon :) . Er hat es in seiner britischen (´tschuldigung schottischen) Art dies natürlich anders formuliert. Mir war Peter sofort sympathisch.

Als der Gamedrive nahte bekamen wir die Info, dass der nicht stattfindet, sondern eine kulturelle Aktivität geplant war. Genau das was wir eigentlich nicht wollten. Wir befürchteten den Besuch eines Bushman-Dorfs und das kann ganz schnell in Richtung eines Menschenzoos rutschen, worauf wir drei wirklich keine Lust hatten. Unsere Gesichter haben wohl Bände gesprochen, jedenfalls kam Peter und erklärt uns, dass es ein Walk mit zwei Buschmänner geplant sei, die dann zeigen, wie Sie in der Kalahari jagen und überlegen.
Gut, das hörte sich dann doch ganz interessant an. Es war dann wirklich nicht schlecht und nach den etlichen Game-Drives der Vortage eine schöne Abwechslung. Manches kannte man schon aus diversen Dokumentationen und einer der Buschmänner war ein Lodge Mitarbeiter, der extra in die Tierfellshorts geschlüpft ist. Unter dem Strich muss ich sagen, dass es schon interessant zu sehen ist, wie die recht kleinen Buschmänner sich Techniken angeeignet haben um in diesem Lebensraum zu überleben. Der hergestellte Bogen erinnerte mich an meine Kindheit, wo ich auch aus Ästen selber versucht habe mir Pfeil und Bogen herzustellen. Die Buschmänner gewinnen aber ein Gift, was diese recht primitive Waffe dann doch wieder effizienter macht.
Merkwürdig angemutet hat mich die Aufforderung ganz viele Fotos und Videos zu machen. Das wäre dann mal wieder der Menschenzoo-Aspekt. Habe mich daher auch sehr zurückgehalten.





Abschluss des Ganzen war ein Lagerfeuer, dass mit traditionellen Mitteln angezündet werden sollte. Hat diesmal ziemlich schlecht funktioniert. Ich war schon kurz davor mein Leatherman anzubieten, der Blick meiner Frau sagte aber „Lass den Scheiß!“
Irgendwann brannte endlich das Feuer und wir standen mit unseren Sundowner Getränk darum und wärmten uns. Auf der Rückfahrt kam die Meldung, dass Löwen um die Lodge schlichen und tatsächlich trafen wir auf zwei Kalahari Löwen, die in Sichtweite der Lodge rumtigerten.

Vor dem Abendessen wurde uns zum aufwärmen die Hausbar angeboten und ich entschied mich in Ermangelung eines Havannas für einen Captain Morgan Black mit Cola. Auf die Frage an mich ob single oder double, gab ich „double“ an, während meine Frau unisono „single“ sagte. Wir einigten uns auf zwei „single“ :)

Das Lagerfeuer brannte und wir verbrachten mit unseren „Aperitif“ dort die Zeit zum Abendessen und konnten die Elefanten an Wasserloch, da 100m von uns entfernt zu schauen. Sehr schön. Das Abendessen in Form eines Menüs war sehr gut (würde auch die Liebhaber der gehobenen Küche zufrieden stellen) und kurzzeitig bekamen wir auch Besuch eines Honey-Badgers , der sich mir bis auf 5m näherte und dann vom Guide vertrieben wurde. So finde ich Wildnis einfach klasse.
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14 Jun 2019 20:21 #558885
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Tag 7

Um Sechs Uhr wurden wir wieder geweckt und um sieben Uhr ging der Morning Drive los. Habe ich schon erwähnt, dass es hier nachts verdammt kalt werden kann? Im Auto bekamen wir alle „Bushbabies“ in Form einer Wärmflasche.
Der Drive war gut, hauptsächlich waren Vögel zu beobachten. Einer der Gäste war der totale Vogelfan und kam daher auf seine Kosten.













Die seltene Afrika Wildkatze hatten wir abgefahrener Weise auch noch. Saß auf einem Baum und wurde von uns aufgeschreckt.




Um 11 Uhr waren wir zurück und bekamen dann ein ausführliches Brunch. Bis 16 Uhr war Pause.
Als ich auf die Lodgeveranda ca. 30min vor Abfahrt kam, saß der Lodgemanager Peter mit seiner Kamera im Anschlag und fotografierte Zebras am Wasserloch. Offenbar gab es mal wieder einen Hengst, der auf Alphatier machte. Ich war aber zu spät dran, die guten Szenen waren schon gelaufen.



Aber ich konnte mit Peter ein bisschen zu Nikon, Objektiven und Tiermotiven fachsimpeln.

Unser zweiter Gamedrive des Tages führte uns erstmal zum Wasserloch und wir konnten den Giraffen beim Trinken zuschauen. Ich denke jedes Mal, wenn ich beobachte wie eine Giraffe trinkt, dass Gott Humor hat.





Etwas weiter waren zwei Giraffenbullen bei einem Herausforderungskampf. Das ein und andere Mal, versuchten sie sich ihre Höcker dem Anderen in Hals, Bauch und Bein reinzurammen. Kommt leider auf den Fotos nicht so rüber, das zu beobachten war schon faszinierend.








Der Rest des Gamedrives war etwas sparsam, aber der Sundowner Gin Tonic war wieder lecker. Was man nicht alles gegen Malaria auf sich nimmt.





Beim Abendessen war dann auch endlich das Stachelschwein, der Punker unter den Tieren, zu bewundern. Am Vortag war es wegen den Löwen und dem Honey-Batcher auf Abstand geblieben.


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